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Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Opernstudio

Konzert mit Benjamin Bernheim und Nachwuchskünstler*innen aus dem Internationalen Opernstudio
mit Szenen und Arien aus Verdis Rigoletto, wie auch Massenets Manon und Werther.

Tickets à CHF 60 für die Konzerte können ab Mittwoch, 9. Dezember 2020, 11.00 Uhr, ausschliesslich telefonisch unter +41 44 268 66 66 bezogen werden. Die Billettkasse ist telefonisch erreichbar von Montag bis Freitag, jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr.  Gemäss Schutzkonzept des Opernhauses und Vorgaben des Bundes werden maximal 50 Tickets verkauft.

Vergangene Termine

Dezember 2020

Mi

16

Dez
19.00

Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio

Konzert mit Benjamin Bernheim und Nachwuchskünstler*innen aus dem Internationalen Opernstudio

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Curtain Call mit Benjamin Bernheim

Kurzgefasst

Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio

Ticketbezug Konzerte

Tickets à CHF 60 für die Konzerte können ab Mittwoch, 9. Dezember 2020, 11.00 Uhr, ausschliesslich telefonisch unter +41 44 268 66 66 bezogen werden. Die Billettkasse ist telefonisch erreichbar von Montag bis Freitag, jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr. 

Gemäss Schutzkonzept des Opernhauses und Vorgaben des Bundes werden maximal 50 Tickets verkauft.


Sag mal Ziyi...


Ziyi Dai

«Opernsängerin zu sein, erfüllt mich mit Freude und Vergnügen. Wenn du mit deiner Figur in die Handlung eintauchst, ihre psychologischen Veränderungen erlebst und auslebst, wenn du hörst, wie das Publikum dir applaudiert, wirst du spüren, wie schön das Leben ist.»

Wann und weshalb hast du dich entschieden, Opernsängerin zu werden?
Ich bin in einer musikalischen Familie geboren, meine Eltern singen beide. Mein Vater ist Tenor und meine Mutter ist Chinesische Volksmusiksängerin. Ich singe seit ich ein Kind bin, ich habe in einem Chor angefangen. Der offizielle Beginn meiner Opernkarriere war das Musikgymnasium. Das ist jetzt 10 Jahre her. Opern singen zu lernen ist ein Geschenk, das ich von meinem Vater bekommen habe. Er unterstützt mich immer als Gesangslehrer.

Wenn ich nicht Opernsängerin geworden wäre, wäre ich…
Ich denke, ich habe ein Gefühl für die Kunst und ich wäre gern eine Malerin, wenn ich keine Sängerin wäre.

Was war deine bisher wertvollste Erfahrung auf der Bühne?
Ich spielte die Rolle des Hirtenjungen in «Tosca», als ich acht Jahre alt war. Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich wirklich erlebte, was Oper ist und wie man mit Dirigenten und Orchestern zusammenarbeitet. Ich habe nur ein paar Zeilen gesungen, aber es war eine sehr wertvolle Erfahrung für mich.

… der peinlichste Moment?
Ich hatte nie wirklich einen peinlichen Moment. Das Peinlichste war, dass ich auf mein Kleid getreten bin und beinahe umgefallen wäre.

… die grösste Herausforderung?
Als ich 17 war, hatte ich ein Konzert mit meinem Vater in der Great Hall of the People. Es war das erste Mal, dass ich vor einem Publikum mit 10'000 Menschen gesungen habe.

Was wäre dein grösster Traum?
Für Chinesen ist es eine grosse Chance, in einem anderen Land zu studieren und in einem grossen Opernhaus zu arbeiten. Ich hoffe, ich singe noch in vielen anderen Häusern in der Zukunft, so dass die Menschen die Stimmen von Chinesischen Sänger*innen verstehen können.

Hast du einen Glücksbringer oder ein Ritual, bevor Du auf die Bühne gehst?
Einem selbst sagen, dass man die Beste ist! Und mit einer guten, positiven Einstellung auf die Bühne zu gehen.

Meine Geheimwaffe, um Heiserkeit zu verhindern:
Ich habe keine besonderen Mittel. Gesund Essen und gut Schlafen und das Wichtigste ist, glücklich zu sein.

Mit welcher Opernrolle identifizierst du dich am meisten und warum?
Ich mag Adina in «L’elisir d’Amore». Sie ist selbstbewusst, klug und weiss, was sie will.

Dieses Lied spricht mir aus dem Herzen:
Manons Gavotte sagt: «Verbringe deine Tage, ohne sie zu zählen, alle deine Tage! Lasst uns lieben, lachen und singen, solange wir immer noch zwanzig sind! » Das ist es, woran ich immer geglaubt habe und was ich immer getan habe. Die Menschen müssen glücklich bleiben, um jeden Tag zu geniessen und allen Menschen Glück zu bringen. Ich habe diese Arie auch gesungen, als ich für das IOS am Opernhaus Zürich vorgesungen habe.

Welcher ist dein Lieblingsort in Zürich und wieso?
Ich war noch nicht an vielen Orten, aufgrund der globalen Krise, aber ich mag es, beim See zu sitzen und mit Freunden zu plaudern.

Ziyi Dai, Sopran, stammt aus China. 
Die Vierundzwanzigjährige ist seit der Spielzeit 2O/21 beim IOS.



Sag mal Lina...


Lina Dambrauskaité

«Wenn ich auf der Bühne bin, bin ich in einer völlig anderen Welt, irgendwo, wo die Zeit anders fliesst und ich sein kann, wer ich will. Für mich ist die Oper die schönste Form des Geschichtenerzählens und jeder Charakter, den ich spiele, findet seinen Weg in mein Herz. Die Geschichten sind zeitlos und wir alle können uns in ihnen irgendwie wiederfinden.»

Wann und weshalb hast Du dich entschieden, Opernsängerin zu werden?
Ich habe mich augenblicklich in die Oper verliebt, als ich eine Bühne betrat. Ich singe seit meinem fünften Lebensjahr, und als ich 14 war, bekam ich die Chance, in einer Produktion von «Boris Godunov» an der Litauischen Nationaloper mitzuwirken. Es war genau in diesem Moment, als ich mich wirklich in die Oper verliebte und ich habe nie daran gezweifelt. Für mich war und ist die Oper pure Magie. Ich betrachte die Oper wahrhaftig als einen der Höhepunkte der Kunst. Sie bringt das Beste von uns zum Vorschein, die Menschlichkeit und das, wozu wir fähig sind, wenn wir zusammenarbeiten. Die Geschichten, die die Oper erzählt, sind zeitlos. Jede und jeder von uns wird in der Oper eine Figur finden, mit der er oder sie sich identifizieren kann, denn in diesem Moment, auf der Bühne, erlebt diese Person etwas, das uns vertraut ist – Liebe, Trauer, Leidenschaft, Wut... Es macht mir so viel Freude, ein kleiner Teil einer Geschichte zu sein, die durch die schönste Sprache, die wir haben, zum Leben erweckt wird: die Musik.

Wenn ich nicht Opernsängerin geworden wäre, wäre ich…
… eine Kriminalpsychologin.

Was war Deine bisher wertvollste Erfahrung auf der Bühne?
Jeder Auftritt ist etwas ganz besonderes, aber die Eröffnungspremiere von Händels «Semele» in der Royal Academy Opera ist mir besonders geblieben. Ich hatte die Ehre, Semele selbst zu singen UND mit dem wunderbaren Laurence Cummings zu arbeiten!

… der peinlichste Moment?
Nicht wirklich peinlich, aber nervenauftreibend. Ich war sehr krank und habe eine Show gesungen, ohne sprechen zu können, aber aus irgendeinem Grund konnte ich problemlos singen. Das Problem war der gesprochene Dialog, den ich wie ein Frosch rausquakte.

… die grösste Herausforderung?
Auf der Bühne verschiedene Männer leidenschaftlich zu küssen, während mein Freund im Zuschauerraum sass. Aber er nimmt es gelassen!

Was wäre karrieremässig Dein grösster Traum?
Einfach weiter zu singen. 

Hast Du einen Glücksbringer oder ein Ritual, bevor Du auf die Bühne gehst?
Habe ich! Ich trage einen Anhänger, den mir meine Eltern als Glücksbringer geschenkt haben. Normalerweise darf man wegen der Kostüme nicht sehen, also stecke ich ihn in meinen Schuh!

Meine Geheimwaffe, um Heiserkeit zu verhindern:
Viel Schlaf, Wasser und keine Milchprodukte vor dem Singen.

Mein Idol:
Natalie Dessay. Sie ist eine Naturgewalt.

Mit welcher Opernrolle identifizierst Du dich am meisten und warum?
Vermutlich Susanna. Sie ist unglaublich klug, geistreich und einfallsreich. Sie hält immer an ihren Prinzipien fest und behält deshalb ihren Stolz. Ausserdem braucht sie weder Macht noch Geld, um glücklich zu sein, sie ist vollkommen zufrieden mit dem, was sie im Leben hat, und macht das Beste daraus!

Dieses Lied spricht mir aus dem Herzen:
Muse – «Butterflies and Hurricanes»

Welcher ist Dein Lieblingsort in Zürich und wieso?
Das Seeufer direkt neben dem Opernhaus. Es war das erste, was ich gesehen habe, als ich in Zürich ankam. Es war mitten in einem sehr heissen Sommer, und ich erinnere mich, dass ich die entspannte Atmosphäre um mich herum genoss, die vielen fröhlichen Menschen, die plauderten, schwammen und die Schwäne oder Möwen fütterten.

Welches ist Dein Lieblingswort in Schweizerdeutsch?
«Schätzli», die Bedeutung und das Wort an sich sind sehr süss.

Lina Dambrauskaite, Sopran, stammt aus Litauen. 
Die Achtundzwanzigjährige ist seit der Spielzeit 19/20 beim IOS.



Sag mal Yannick...


Yannick Debus

«Wenn ich auf der Bühne bin, kann ich sein, wer immer ich will, ich bin frei und erfüllt.»

Wann und weshalb hast Du dich entschieden, Opernsänger zu werden?
Als ich etwa 25 Jahre alt war und bereits an der Universität studierte. Irgendwie fiel es mir leichter, als ein Instrument zu spielen und es machte mir immer sehr viel Spass aufzutreten.

Wenn ich nicht Opernsänger geworden wäre, wäre ich…
Ich wäre Politikwissenschaftler.

Was war Deine bisher wertvollste Erfahrung auf der Bühne?
Im Chor unter der Leitung von Maestro Christoph Eschenbach die «Zweite Symphonie» von Gustav Mahler zu singen.

… der peinlichste Moment?
Das falsche Stück gelernt zu haben für ein Konzert und es dann während der Kostümprobe von der Seite zu lesen.

… die grösste Herausforderung?
Das Studieren und Auswendiglernen der Rolle des Leporello in zweieinhalb Wochen.

Was wäre Dein grösster Traum?
Nie die Liebe zur Musik zu verlieren.

Hast Du einen Glücksbringer oder ein Ritual, bevor Du auf die Bühne gehst?
Ich mache eine kurze Meditation, um mich zu konzentrieren.

Meine Geheimwaffe, um Heiserkeit zu verhindern:
Einen Tag die Woche frei zu nehmen und an diesem Tag überhaupt nicht zu singen.

Mein Idol:
Giorgio Zancanaro, Fritz Wunderlich und Tito Gobbi

Mit welcher Opernrolle identifizierst Du dich am meisten und warum?
Guglielmo von «Così fan tutte». Er denkt er sei cleverer als er eigentlich ist.

Dieses Lied spricht mir aus dem Herzen:
«Du bist die Ruh» (Schubert)

Welcher ist Dein Lieblingsort in Zürich und wieso?
Der See. Das Wasser ist so klar und einen Sommertag am See zu verbringen ist sehr entspannend.

Welches ist Dein Lieblingswort in Schweizerdeutsch?
«Chuchichäschtli»

Yannick Debus, Bariton, stammt aus Deutschland. 
Der Neunundzwanzigjährige ist seit der Spielzeit 2O/21 beim IOS.


Biografien


Ziyi Dai, Sopran

Ziyi Dai

Ziyi Dai, Sopran, stammt aus China und studierte am China Conservatory of Music in Peking, sowie an der Manhattan School of Music und am Curtis Institute of Music in New York. Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Javier Camarena, Enza Ferrari, Eric Owens und Ferruccio Furlanetto. Sie war Preisträgerin beim Huang Long Music Festival, beim Premiere Opera Foundation Gesangswettbewerbs und beim Daniel Biaggi Palm Beach Opera Preis. Im Rahmen des Curtis Institute of Music sang sie Zerlina in Don Giovanni, Belinda in Dido and Aeneas und Miss Wordworth in Albert Herring. Zusammen mit ihrem Vater dem Opernsänger Dai Yuqiang sang sie in der Carnegie Hall in New York und am Kimmel Center for the Performing Arts Konzerte mit Arien von Verdi, Puccini und Léhar sowie mit bekannten Chinesischen Volksliedern. Ab der Spielzeit 2019/20 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios.

Das tapfere Schneiderlein26, 27 Sep; 07, 08, 29 Nov; 01, 02, 06, 08 Dez 2020; 24, 30 Jan 2021 La donna del lago Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio16 Dez 2020 Galakonzert Internationales Opernstudio


Lina Dambrauskaité, Sopran

Lina Dambrauskaité

Lina Dambrauskaité stammt aus Litauen und hat ihre Gesangsaubildung bei Sigute Stonyte an der Litauischen Musik- und Theaterakademie abgeschlossen. Aktuell belegt sie Kurse bei Lillian Watson und Jonathan Papp an der Royal Academy Opera, wo sie 2017 ihr Londoner Debüt als Zerlina in Mozarts Don Giovanni gab. Zuvor debütierte sie 2015 als Barbarina in Mozart’s Le Nozze di Figaro am Litauischen Nationaltheater für Oper und Ballett. Zu ihrem Repertoire gehören Thais in Händels Das Alexanderfest, Yniold in Debussys Pelléas et Mélisande sowie die Titelpartie in Händels Semele. Zudem hat sie an der Weltaustellung «Expo 2015» in Mailand Litauen repräsentiert und diverse Solopartien in Konzerten gesungen. Im Frühjahr 2019 hat Lina Dambrauskaité die Titelrolle in Leoš Janáčeks Das schlaue Füchslein an der Royal Academy Opera gesungen und im Herbst 2019 Cunigonde (Candide) am Litauischen Nationaltheater. Seit der Spielzeit 2019/20 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und war hier bisher in Belshazzar, Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse, der Zauberflöte und Iphigénie en Tauride zu hören.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Okt 2020 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Viva la mamma08, 12, 14, 16, 19 Mai 2021 Curtain Call mit Anna Bonitatibus und dem Internationalen Opernstudio15 Dez 2020 Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio16 Dez 2020 Galakonzert Internationales Opernstudio


Sandra Hamaoui, Sopran

Sandra Hamaoui

Sandra Hamaoui, französisch-amerikanische Sopranistin, studierte am Konservatorium San Francisco und an der Juilliard School of Music in New York. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe; u.a. war sie Finalistin bei den Metropolitan Opera National Council Auditions und gewann jeweils den ersten Preis bei den New England Regional Finals, beim West Bay Opera Leage Wettbewerb und beim Mary Trueman Gesangswettbewerb. Zudem war sie Stipendiatin der Opera Foundation, der Schuyler Foundation und vom Henry & Maria Holt Memorial Fund. Noch während ihrer Studienzeit sang sie die Titelpartie von Gounods Roméo et Juliette mit dem Canadian Vocal Arts Institute und Adina in L’Elisir d’amore mit dem San Francisco Conservatory of Music am Kennedy Center. In der Spielzeit 2017/18 war sie Mitglied des Ensembles der Deutschen Oper Berlin, wo sie u.a. Annina (La traviata), Ninetta (Die Liebe zu den drei Orangen), Die Vertraute (Elektra) und Pamina sang. Im Sommer 2018 gastierte sie am Verbier Festival, wo sie in Adriana Lecouvreur und in Rigoletto zu hören war. Im selben Jahr gab sie ihr Debüt an der Opéra de Dijon in Schuberts Stabat Mater sowie in Zürich als Gretel in Hänsel und Gretel. In der Spielzeit 2019/20 war sie in Zürich wieder als Gretel sowie in der Titelrolle von Coraline von Mark Anthony Turnage zu hören. In der Spielzeit 2020/21 singt sie in Zürich die Titelrolle in Alice im Wunderland, Modestina in Il viaggio a Reims, Sophie in Werther und eine italienische Sängerin in Capriccio.

Capriccio Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio16 Dez 2020


Siena Licht Miller, Mezzosopran

Siena Licht Miller

Siena Licht Miller, deutsch-amerikanische Mezzosopranistin, studierte am Curtis Institute of Music und am Oberlin Conservatory of Music Gesang. Sie vervollständigte ihre Ausbildung mit Kursen an der Opera Philadelphia, der Santa Fe Opera, dem Opera Theatre of St. Louis und beim Aspen Music Festival. Sie ist Stipendiatin der Bagby Foundation, Preisträgerin der Metropolitan Opera National Council Auditions, der Marilyn Horne Rubin Foundation und der Gerda Lissner Foundation. Höhepunkte ihrer bisherigen Karriere waren die Rollendebüts der Hermia in A Midsummer Night’s Dream, Zweite Dame in Die Zauberflöte und eine der vier Solopartien in der Uraufführung von Denis and Katya von Philip Venables an der Opera Philadelphia. Am Aspen Opera Center sang sie zudem die Titelrolle in Ravels L’Enfant et les sortilèges unter der Leitung von Robert Spano. Regelmässig widmet sie sich zudem dem Liedgesang; so sang sie bei der Reihe The Song Continues in der Carnegie Hall zur Feier ihrer Mentorin Marilyn Horne und war mit einem Rezital zusammen mit dem Pianisten Kevin Murphy auf einer Tour durch die USA. Seit der Spielzeit 20/21 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich.

Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mär 2021 Maria Stuarda27 Sep; 07, 11, 15 Okt 2020 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Viva la mamma08, 12, 14, 16, 19 Mai 2021 Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio16 Dez 2020 Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio18 Dez 2020 Galakonzert Internationales Opernstudio


Benjamin Bernheim, Tenor

Benjamin Bernheim

Der französische Tenor Benjamin Bernheim studierte bei Gary Magby am Konservatorium in Lausanne, nahm an Meisterklassen bei Giacomo Aragall und an Carlo Bergonzis Accademia Verdiana in Busseto teil und war Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. In den vergangenen Spielzeiten war er regelmässiger Gast an den renommiertesten Bühnen Europas, u.a. an der Pariser Opéra, der Wiener und der Berliner Staatsoper, der Opéra national de Bordeaux und dem Royal Opera House Covent Garden mit den grossen Tenorpartien des romantischen Repertoires. 2020 wurde er bei den Victoires de la Musique classique als Opernsänger des Jahres, vom französischen Kritikerverband als Musikerpersönlichkeit des Jahres und vom Opus Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres ausgezeichnet. Bisherige Höhepunkte waren Rodolfo an der Pariser Opéra, in Zürich, an Covent Garden sowie an der Berliner und der Wiener Staatsoper, Des Grieux an der Pariser Opéra und in Bordeaux, Duca (Rigoletto) an der Bayerischen Staatsoper, Lenski (Eugen Onegin) an der Deutschen Oper Berlin, Alfredo an der Mailänder Scala, an Covent Garden, in Zürich, an der Semperoper Dresden sowie an der Deutschen Oper und der Staatsoper in Berlin, Faust in Chicago, dem Théâtre des Champs-Élysées sowie Nemorino (L’elisir d’amore) an der Wiener Staatsoper. Auf der Konzertbühne war er in Rezitals u.a. bei den Salzburger Festspielen, der Opéra national de Bordeaux, am Opernhaus Zürich und im Rahmen der Reihe L’Instant lyrique in Paris zu hören. 2019 erschien sein erstes Solo-Album.

Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio16 Dez 2020


Yannick Debus, Bariton

Yannick Debus

Yannick Debus studierte Gesang an der Musikhochschule Lübeck bei Michael Gehrke, später an der Hochschule für Musik Basel bei Marcel Boone und an der Schola Cantorum Basiliensis bei Rosa Dominguez. Privat erhält er seit vielen Jahren Gesangsunterricht bei Margreet Honig. Parallel zu seiner Gesangsausbildung studierte der junge Bariton in Lübeck Musiktheorie und Gehörbildung bei Oliver Korte. Seine erste Bühnenerfahrung sammelte er in der Lübecker Hochschulproduktion von Mozarts Le nozze di Figaro, wo er in der Hauptrolle des Figaros zu sehen war. Später folgten die anderen Mozart-Bariton-Partien wie Don Giovanni und Conte Almaviva. Während des Studiums sang er an den Theatern Kiel und Lübeck u. a. die Hauptrolle des Dichters in L’impresario in angustie (Cimarosa). Im Rahmen der Jungen Oper Schloss Weikersheim war er im Sommer 2017 in der Rolle des Vaters in Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gre­tel zu erleben. Im Sommer 2018 sang er bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg die Rolle des Guglielmo in Così fan tutte. Zuletzt war er am Theater Basel in der Rolle des Kaisers Overall in Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis und als Figaro in Milhauds La mère coupable, bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik als Emireno in Händels Ottone, re di Germania und am Opernhaus Zürich als Kilian in Der Freischütz, als Sprecher und 2. Priester in Die Zauberflöte sowie als Ratgeber / Riese / Einhorn in Das tapfere Schneiderlein zu erleben. Durch eine rege Konzerttätigkeit arbeitete er mit Dirigenten wie Ton Koopman, Christoph Eschenbach und Semyon Bychkov zusammen. In der Liedgestaltung, die neben der Alten Musik und dem Operngesang einen weiteren künstlerischen Schwerpunkt darstellt, arbeitete er u. a. mit Burkhard Kehring, Thomas Seyboldt, Karola Theill, Jan Philip Schulze und Jan Schultsz zusammen.

Les Contes d’Hoffmann Das tapfere Schneiderlein20 Sep; 07, 28, 29 Nov; 03 Dez 2020; 24, 30, 31 Jan 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio16 Dez 2020 Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio18 Dez 2020 Galakonzert Internationales Opernstudio


William Green, Klavier

William Green

William Green stammt aus Grossbritannien. Er studierte in Oxford Musik und schloss 2013 sein Studium mit Auszeichnung ab. Im Anschluss doktorierte er in Liverpool in Musikanalyse zu Richard Wagners Der Ring des Nibelungen. Er ist Preisträger des «Clifford Smith Prize» und erhielt 2013 das Duncan Norman Stipendium. Während seines Studiums dirigierte er sowohl das Oxford University String Ensemble als auch das Christ Church Orchestra in Oxford. Als Pianist war er u.a. mit Klavierkonzerten von Beethoven, Brahms, Mozart, Ravel, Rachmaninoff und Tschaikowsky zu erleben. Von 2018-2019 war er als Korrepetitor Mitglied des National Opera Studios in London. 2018 arbeitete er als Assistent der Musikalischen Leitung an der Hampstead Garden Opera in London für La traviata, als Korrepetitor an der British Youth Opera für The Rake’s Progress, für The Turn of the Screw am Barnes Music Festival und 2019 beim Monteverdi Chor mit dem Orchester Révolutionnaire et Romantique unter John Eliot Gardiner für Benvenuto Cellini von Berlioz. Im April 2019 gewann er den «Help Musicians UK Accompanist’s Prize» bei den Kathleen Ferrier Awards, und im Juli 2019 übernahm der die Musikalische Leitung für Violetta (einer reduzierten Version von La traviata) beim Grimeborn Festival. Seit der Spielzeit 2019/20 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich.

Curtain Call mit Anna Bonitatibus und dem Internationalen Opernstudio15 Dez 2020 Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio16 Dez 2020 Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio18 Dez 2020


Adam Rogala, Klavier

Adam Rogala

Adam Rogala ist Pianist, Korrepetitor und Vocal Coach und seit der Spielzeit 2019/20 Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Er stammt aus Polen, wo er Musik und Korrepetition an der Feliks Nowowiejski Akademie in Bydgoszcz studierte. Er besuchte Meisterkurse in Klavier und Kammermusik u.a. bei Kevin Kenner, Andrzej Jasiński und Helmut Deutsch, in Gesang und Oper bei Neil Schicoff, Hedwig Fassbender und Fausto Nardi. Von 2016 bis 2019 war er Mitglied des «Opera Academy – Young Talents Development Programme» an der Nationaloper in Warschau in der Klasse von Eytan Pessen. Dort spielte er u.a. in About the Kingdom of Day and Night and Magic Instruments, einer Adaption von Mozarts Zauberflöte. 2018 erschien sein Album mit Liedern von Feliks Nowowiejski zusammen mit der Sopranistin Beata Gramza.

Curtain Call mit Anna Bonitatibus und dem Internationalen Opernstudio15 Dez 2020 Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio16 Dez 2020 Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio18 Dez 2020