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Boris Godunow

Oper von Modest Mussorgski (1839-1881)
Libretto vom Komponisten nach der gleichnamigen Tragödie von Alexander Puschkin und Nikolai Karamsins «Die Geschichte des russischen Reiches»
Fassung von 1869 inklusive Polenakt und Revolutionsszene (1871)

Musikalische Leitung Kirill Karabits Inszenierung Barrie Kosky Bühnenbild Rufus Didwiszus Kostüme Klaus Bruns Lichtgestaltung Franck Evin Choreinstudierung Ernst Raffelsberger Dramaturgie Kathrin Brunner
Boris Godunow
Xenia, seine Tochter
Fjodor, sein Sohn
Solist des Tölzer Knabenchors
Fürst Wassili Iwanowitsch Schuiski
Andrei Schtschelkalow
Grigori Otrepjew/Prätendent («der falsche Dimitri»)
Edgaras Montvidas
Marina Mnischek
Oksana Volkova
Rangoni, geheimer Jesuit
Warlaam, Bettelmönch
Missail, Bettelmönch
Schenkwirtin
Jane Henschel
Gottesnarr
Nikititsch, Vogt
Leibbojar
Savelii Andreev
Bojar Chrustschow
Andrei Skliarenko
Lowitzki und Tschernakowski, Jesuiten
Ilya Altukhov
Brent Michael Smith

In russischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer ca. 4 Std. inkl. Pause. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Einführungsmatinee am 6 Sep 2020.

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Termine & Tickets

September 2020

So

20

Sep
17.00

Boris Godunow

Oper von Modest Mussorgski, Premiere
Preise F
Premieren-Abo A

Mi

23

Sep
18.30

Boris Godunow

Oper von Modest Mussorgski
Preise E
Premieren-Abo B

Sa

26

Sep
18.30

Boris Godunow

Oper von Modest Mussorgski
Preise E
Samstag-Abo, Wahl-Abo

Oktober 2020

Do

01

Okt
18.30

Boris Godunow

Oper von Modest Mussorgski
Preise E
Donnerstag-Abo B

Fr

09

Okt
18.30

Boris Godunow

Oper von Modest Mussorgski
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Freitag-Abo B

Fr

16

Okt
18.30

Boris Godunow

Oper von Modest Mussorgski
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Freitag-Abo A

Di

20

Okt
19.00

Boris Godunow

Oper von Modest Mussorgski
Preise E

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Boris Godunow

Kurzgefasst

Boris Godunow

Biografien


Barrie Kosky, Inszenierung

Barrie Kosky

Barrie Kosky ist Schauspiel- und Musiktheaterregisseur sowie Intendant und Chefregisseur an der Komischen Oper Berlin. Er inszeniert an Opernhäusern wie der Bayerischen Staatsoper in München, dem Teatro Real Madrid, der Oper Frankfurt, dem Royal Opera House Covent Garden in London, der Met in New York und dem Opernhaus Amsterdam, bei den Salzburger Festspielen und dem Glyndebourne Festival sowie an Schauspielhäusern wie dem Deutschen Theater Berlin und dem Schauspiel Frankfurt. 1996 war er Künstlerischer Leiter des Adelaide Festivals, von 2001 bis 2005 Co-Direktor des Wiener Schauspielhauses, seit 2012 ist er Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin. Für seine Inszenierung von Aus einem Totenhaus an der Staatsoper in Hannover erhielt er 2009 den Theaterpreis Der Faust, für seine Inszenierung von Castor et Pollux an der English National Opera 2011 den Laurence Olivier Award. 2014 wurde er in der Kategorie «Regisseur des Jahres» mit dem International Opera Award ausgezeichnet und 2016 in der Kritikerumfrage der internationalen Zeitschrift Opernwelt zum Regisseur des Jahres gewählt. Die Komische Oper Berlin wurde in derselben Zeitschrift für die Spielzeit 2012/13 zum Opernhaus des Jahres ernannt, 2015 folgte der International Opera Award in der Kategorie «Ensemble des Jahres». Am Opernhaus Zürich inszenierte Barrie Kosky bereits La fanciulla del West, Macbeth, Jewgeni Onegin und Die Gezeichneten. Im Sommer 2017 debütierte er mit einer Inszenierung von Wagners Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 Mai 2021


Rufus Didwiszus, Bühnenbild

Rufus Didwiszus

Rufus Didwiszus studierte Bühnen- und Kostümbild in Stuttgart bei Jürgen Rose und arbeitet seither als freier Bühnenbildner in Theater-, Opern- und Tanzproduktionen, u.a. mit Barrie Kosky (La belle Hélène und Die Perlen der Cleopatra an der Komischen Oper Berlin sowie La fanciulla del West am Opernhaus Zürich), Thomas Ostermeier (Unter der Gürtellinie, Shoppen & Ficken in der Baracke des Deutschen Theaters Berlin mit Einladung zum Berliner Theatertreffen und nach Avignon); Der blaue Vogel am Deutschen Theater, Feuergesicht am Schauspielhaus Hamburg, Der Name bei den Salzburger Festspielen und an der Berliner Schaubühne, The Girl on the Sofa beim Edinburgh International Festival und an der Schaubühne, Der starke Stamm und Vor Sonnenaufgang an den Münchner Kammerspielen, Sasha Waltz (Dialoge 2 im Jüdischen Museum Berlin), Sidi Larbi Cherkaoui (Foi mit Les Ballets C de la B in Gent), Tom Kühnel (Wagners Ring des Nibelungen am TAT Frankfurt) sowie Christian Stückl, Stefan Larsson, Tomas Alfredson und Christian Lollike. Seit 2004 entwirft und inszeniert Rufus Didwiszus mit Joanna Dudley eigene Musik-Theater-Performances, u.a. in den Sophiensaelen, an der Schaubühne und im Radialsystem in Berlin sowie im BOZAR in Brüssel. Mit seiner Band «Friedrichs» war er in Der weisse Wolf am Staatstheater Stuttgart zu sehen. Zudem war er als Gastdozent an der Akademie der Bildenden Künste München und an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee tätig. In jüngster Zeit entwarf Rufus Didwiszus u.a. Bühnenbilder für Medea an der Oper Stockholm, für das Ballett Zürich (Nussknacker und Mausekönig) und für die Komische Oper Berlin (Fiddler on the roof).

Das Mädchen mit den Schwefelhölzern12, 18, 20, 25, 27, 31 Okt; 01, 10, 14 Nov 2019 Nussknacker und Mausekönig29 Feb; 05, 06, 10, 20, 24, 29 Mär; 03 Apr 2020 Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020 Dornröschen10, 14, 17, 18, 27, 29, 31 Okt; 07, 08 Nov; 18, 20, 26 Dez 2020; 11, 24, 28 Mär 2021 Winterreise13, 19, 20, 21, 28 Feb; 04 Mär; 07, 17 Apr 2021


Klaus Bruns, Kostüme

Klaus Bruns

Klaus Bruns, geb. in Mülheim a.d. Ruhr, arbeitet seit fast 30 Jahren als Kostümbildner in Oper und Schauspiel, u.a. an den Schauspielhäusern von Zürich, Frankfurt, Stuttgart, Köln, Leipzig, Hannover, Düsseldorf, Graz, Bochum, dem Residenztheater und den Kammerspielen München, dem Thalia-Theater und dem Schauspielhaus Hamburg, dem Deutschen Theater Berlin, dem Burgtheater Wien, neben anderen vor allem mit der Regisseurin Karin Henkel. Mit Barrie Kosky entstanden Strindbergs «Traumspiel» am Deutschen Theater Berlin und Shakespeares «Der Kaufmann von Venedig» am Schauspiel Frankfurt. In der Oper arbeitet er mit Barrie Kosky, Michael Talke, Andreas Homoki, Olivier Tambosi, Michael Schulz, Harry Kupfer, Götz Friedrich, Roger Vontobel, Damiano Michieletto, Christof Loy, Karin Henkel u.a. an den drei Berliner Opernhäusern, der Nürnberger Oper, der Hamburgischen Staatsoper, de Vlaamse Opera Antwerpen, dem Teatro Massimo Bellini in Catania, der Bayerischen Staatsoper München, der Oper Leipzig, dem Teatro Regio Turin, dem Theater an der Wien, den Nationaltheatern in Mannheim und Weimar, dem Rossini Opera Festival in Pesaro und der Oper Amsterdam. Mit Barrie Kosky entstanden neben den genannten Schauspielen an der Oper «Der Ring des Nibelungen» an der Staatsoper Hannover, «Rusalka», «Moses und Aron», «Eugen Onegin» und «Anatevka» an der Komischen Oper Berlin, «La fanciulla del West» und «Macbeth» am Opernhaus Zürich, «Der feurige Engel» an der Bayerischen Staatsoper München sowie «Die Meistersinger von Nürnberg» bei den Bayreuther Festspielen.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020 Capriccio24, 27, 30 Mai; 03, 06, 10, 13 Jun 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 Mai 2021


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Girl with a Pearl Earring24, 28 Mai; 01, 07, 14, 17, 19 Jun 2020 La traviata26, 29 Sep; 06, 11 Okt 2019 Così fan tutte20, 26, 30 Okt; 02, 08 Nov 2019 Coraline16, 24, 29 Nov; 01, 10, 13, 14 Dez 2019; 02 Jan; 01, 08, 16, 29 Feb; 17, 26 Apr 2020 Don PasqualeVorstellung am 08, 12, 15, 21, 26, 29 Dez 2019; 01, 04, 09 Jan 2020; 16, 20, 26 Mär; 03, 10, 18 Apr 2021 Fidelio21, 25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride02, 04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 La bohème08, 12, 18, 22, 25, 29 Mär 2020 Faust09, 14, 17, 20, 23 Mai 2020 Don Giovanni30 Mai; 06, 10, 13 Jun 2020 I vespri siciliani21, 24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul; 22, 25, 29 Sep; 02, 06 Okt 2020 Il mondo della luna30 Apr; 02, 06, 08, 10 Mai 2020 Nabucco24, 27 Sep; 03, 10, 13 Okt 2019 Wozzeck09, 12, 15, 18 Feb 2020 Lohengrin28 Jun; 02, 05, 08, 11 Jul 2020 Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020 Alice im Wunderland14, 22 Nov; 04, 05, 10, 26, 27 Dez 2020; 02, 10, 15, 22, 23 Jan; 07 Feb 2021 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mär 2021 Capriccio24, 27, 30 Mai; 03, 06, 10, 13 Jun 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 Mai 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Mu­sikpädagogik und Kirchenmusik an der Hoch­schule für Musik und dar­stel­lende Kunst in Wien (Chor­leitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschlies­send Chor­dirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In die­ser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breis­gau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Pre­mieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertver­einigung Wiener Staats­opernchor verant­wort­lich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

Die Sache Makropulos22, 25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019 Der Freischütz29 Sep; 04, 16, 19, 27 Okt 2019 Die Zauberflöte12, 16, 18, 24, 26 Jan 2020 La Cenerentola31 Dez 2019; 02, 05, 12 Jan 2020 Così fan tutte20, 26, 30 Okt; 02, 08 Nov 2019 Messa da Requiem20, 22, 24, 29 Nov; 01, 07, 11, 14, 22, 29 Dez 2019 Don PasqualeVorstellung am 08, 12, 15, 21, 26, 29 Dez 2019; 01, 04, 09 Jan 2020; 16, 20, 26 Mär; 03, 10, 18 Apr 2021 Il turco in Italia10, 13, 19, 28 Dez 2019; 03 Jan 2020 Nussknacker und Mausekönig29 Feb; 05, 06, 10, 20, 24, 29 Mär; 03 Apr 2020 Arabella01, 04, 07, 11, 15, 19, 22, 31 Mär 2020 La bohème08, 12, 18, 22, 25, 29 Mär 2020 Aida19, 25, 28 Apr; 03, 06, 10 Mai 2020 Faust09, 14, 17, 20, 23 Mai 2020 Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020 Alice im Wunderland14, 22 Nov; 04, 05, 10, 26, 27 Dez 2020; 02, 10, 15, 22, 23 Jan; 07 Feb 2021 I puritani27 Feb 2021 L’elisir d’amore18, 23, 25, 30 Okt; 08 Nov 2020 Manon22 Nov 2020 Il barbiere di Siviglia24, 28 Jan; 02, 06, 12 Feb 2021 Brahms07 Feb 2021 Orphée et Euridice14, 18, 21, 26, 28 Feb; 05, 14, 19, 23 Mär 2021 Jewgeni Onegin23 Apr 2021 La donna del lago25, 29 Apr; 02 Mai 2021 Madama Butterfly06 Jun 2021 Gedenkkonzert Nello Santi Messa da Requiem - Giuseppe Verdi28 Mär 2020


Michael Volle, Boris Godunow

Michael Volle

Michael Volle studierte bei Josef Metternich und Rudolf Piernay. Ein erstes Engagement führte ihn nach Mannheim, weitere Stationen waren die Oper der Stadt Bonn, die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf und die Oper Köln, u.a. mit Debüts als Billy Budd, Ford, Papageno, Figaro, Don Giovanni, Wolfram, Danilo, Guglielmo und Graf Almaviva. 1999-2007 gehörte er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Marcello (La bohème), Jewgeni Onegin, Jeletzki (Pique Dame), Roland (Fierrabras), Sixtus Beckmesser, Hans Sachs (Meistersinger) und Golaud (Pelléas et Mélisande) zu erleben war. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opéra de Paris, die Mailänder Scala, die Hamburgische Staatsoper, zu den Salzburger Festspielen und an die Bayerische Staatsoper München, deren Ensemblemitglied er 2007-2012 war. Partien dort umfassten u.a Onegin, Wozzeck, Wolfram (Tannhäuser), Amfortas (Parsifal). Bei den Bayreuther Festspielen 2007 und 2008 sang er den Beckmesser, 2017 war er ebendort als Hans Sachs zu hören. Er gastierte u.a. am Royal Opera House London als Jochanaan (Salome), Dr. Schön/Jack the Ripper (Lulu), Kurwenal, Amonasro und Scarpia (Tosca); an der Opéra National de Paris als Mandryka (Arabella); am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, in Berlin, Dresden, Hamburg und Wien. 2014 gab er als Mandryka sein Debüt an der Metropolitan Opera New York; dort war er seither auch als Hans Sachs, Holländer und Scarpia zu sehen. Als Wotan (Das Rheingold, Siegfried, Die Walküre) gastierte er an der Wiener und der Berliner Staatsoper. 2008 und 2014 wählte ihn die «Opernwelt» zum «Sänger des Jahres». Für seine Interpretation des Wozzeck wurde er 2009 mit dem Deutschen Theaterpreis «Der Faust» ausgezeichnet. Am Opernhaus Zürich sang er zuletzt Wolfram in Tannhäuser (2012) sowie die Titelpartie in Wagners Der fliegende Holländer (2016).

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020


Lina Dambrauskaité, Xenia, seine Tochter

Lina Dambrauskaité

Lina Dambrauskaité stammt aus Litauen und hat ihre Gesangsaubildung bei Sigute Stonyte an der Litauischen Musik- und Theaterakademie abgeschlossen. Aktuell belegt sie Kurse bei Lillian Watson und Jonathan Papp an der Royal Academy Opera, wo sie 2017 ihr Londoner Debüt als Zerlina in Mozarts Don Giovanni gab. Zuvor debütierte sie 2015 als Barbarina in Mozart’s Le Nozze di Figaro am Litauischen Nationaltheater für Oper und Ballett. Zu ihrem Repertoire gehören Thais in Händels Das Alexanderfest, Yniold in Debussys Pelléas et Mélisande sowie die Titelpartie in Händels Semele. Zudem hat sie an der Weltaustellung „Expo 2015“ in Mailand Litauen repräsentiert und diverse Solopartien in Konzerten gesungen. Im Frühjahr 2019 hat Lina Dambrauskaité die Titelrolle in Leoš Janáčeks Das schlaue Füchslein an der Royal Academy Opera gesungen und im Herbst 2019 Cunigonde (Candide) am Litauischen Nationaltheater. Ab der Spielzeit 2019/20 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und war hier bisher in Belshazzar, Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse und in der Zauberflöte zu hören.

Die Zauberflöte12, 16, 18, 24, 26 Jan 2020 Carmen03, 09, 12 Jul 2020 Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse22, 28, 29 Sep 2019 Il mondo della luna30 Apr; 02, 06, 08, 10 Mai 2020 Belshazzar03, 06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dez 2019 Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020 Alice im Wunderland22 Nov; 05, 10, 27 Dez 2020; 02 Jan; 07 Feb 2021 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Johannes-Passion08 Mär 2021 Viva la mamma08, 12, 14, 16, 19 Mai 2021 Galakonzert Internationales Opernstudio06 Jul 2020 Galakonzert Internationales Opernstudio05 Jul 2021


Irène Friedli, Amme

Irène Friedli

Irène Friedli, Alt, ist in Räuchlisberg, Schweiz, aufgewachsen. Sie studierte an der Musikakademie in Basel, wo sie mit dem Solistendiplom abschloss. Sie ergänzte ihre Studien in der Interpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, nahm an Meisterkursen von Brigitte Fassbaender teil und bildete sich bei Helen Keller weiter. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Liedwettbewerben. Seit 1994/95 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Suzuki, 2. und 3. Zauberflöten-Dame, Mercédès, Titelheldin in Ravels L’Enfant et les sortilèges, Elsbeth in Schlafes Bruder (UA), Lily in Harley (UA), Tisbe (La cenerentola), Annina und Flora (La traviata), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Polina, Hänsel, Marcellina (Le nozze di Figaro), Emilia (Otello) und Lucia (Cavalleria rusticana) zu hören war. 2012 gastierte Irène Friedli an der Opéra Bastille in Paris. Am Opernhaus Zürich war sie in letzter Zeit u.a. als Olga in Peter Eötvös’ Drei Schwestern, als Marthe in Gounods Faust, als Margret (Wozzeck), als Lovis in Ronja Räubertochter von Jörn Arnecke, als Tasse und als Libelle in L’Enfant et les sortilèges, als 6. Blumenmädchen und Stimme aus der Höhe in Parsifal, als Mercédès in Carmen, als Gertrud / Knusperhexe in Hänsel und Gretel, als Annina in Der Rosenkavalier und als Clotilde in Norma zu hören

Girl with a Pearl Earring24, 28 Mai; 01, 07, 14, 17, 19 Jun 2020 Die Sache Makropulos22, 25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019 Coraline16, 24, 29 Nov; 01, 10, 13, 14 Dez 2019; 02 Jan; 01, 08, 16, 29 Feb; 17, 26 Apr 2020 Wozzeck09, 12, 15, 18 Feb 2020 Arabella01, 04, 07, 11, 15, 19, 22, 31 Mär 2020 Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse29 Sep; 02 Okt 2019; 08, 15 Jan; 19 Apr 2020 Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020 Alice im Wunderland14 Nov; 05, 10, 27 Dez 2020; 02, 10, 15, 22 Jan 2021 Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021


John Daszak, Fürst Wassili Iwanowitsch Schuiski

John Daszak

Der britische Tenor John Daszak gab sein Debüt an der English National Opera als Števa (Jenůfa) nach seinen Studien an der Londoner Guildhall School of Music and Drama, dem Royal Northern College of Music in Manchester und der Accademia d’Arte Lirica in Osimo. Wichtige Stationen der jüngeren Zeit waren sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen 2015 als Loge (Das Rheingold) unter Kirill Petrenko sowie Rollendebüts als Captain Vere (Billy Budd) an der New Yorker Met, in der Titelrolle von Zemlinsky Der Zwerg an der Bayerischen Staatsoper in München und als Tambourmajor (Wozzeck) an der Berliner Staatsoper unter Daniel Barenboim wie auch in Salzburg unter Vladimir Jurowski. Zudem sang er in letzter Zeit u.a. in Lady Macbeth von Mzensk (Sergej) an der ENO, der Opéra de Lyon und am Moskauer Bolschoi-Theater, Alviano Salvago (Schrekers Die Gezeichneten) an der Bayerischen Staatsoper und Albrecht von Brandenburg in Hindemiths Mathis der Maler an der Semperoper Dresden. 2017/18 gab John Daszak zwei Rollendebüts: als Herodes (Salome) am Royal Opera House Covent Garden unter Henrik Nanasi und als Hauptmann in Wozzeck am Theater an der Wien. Bei den diesjährigen Salzburger Festspielen sang er erneut den Herodes in Strauss’ Salome. Konzertant war er mit der NDR Elbphilharmonie unter Thomas Hengelbrock mit Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher zu erleben. Auf DVD ist John Daszak u.a. in Pfitzners Palestrina unter Simone Young (Bayerische Staatsoper) und in der spektakulären Inszenierung von La Fura dels Baus von Das Rheingold unter Zubin Mehta (Palau de les Arts in Valencia) zu sehen.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020


Konstantin Shushakov, Andrei Schtschelkalow

Konstantin Shushakov

Konstantin Shushakov stammt aus Russland und studierte am Izhevsk Music College und später an der Russischen Akademie für Theaterkunst. Im Anschluss an das Studium wurde er 2009 Mitglied des Young Artist Program am Bolshoi Theater in Moskau. 2011 war er Preisträger des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel und gewann im selben Jahr den 2. Preis beim Operalia Wettbewerb in Moskau. Ein Jahr später wurde er Ensemblemitglied am Bolschoi-Theater, wo er in zahlreichen Rollen zu erleben war; so sang er dort u.a. Morales (Carmen), Almaviva (Le nozze di Figaro), Marullo (Rigoletto), Malatesta (Don Pasquale), Schaunard und Marcello (La bohème), Lebedjev (Der Idiot), Robert (Iolanta), Papageno und Figaro (Il barbiere di Siviglia). Gastengagements führten ihn als Guglielmo in Così fan tutte an die Scala nach Mailand, als Ford in der Neuproduktion von Falstaff nach Genf und ans Théâtre de la Monnaie in Brüssel für den Prinz Afron in Der goldene Hahn. 2018 gastierte er in Vancouver in der Titelrolle von Jewgeni Onegin sowie als Jelezki (Pique Dame) beim Savonlinna Festival und an der Oper in Oslo. Shushakov ist ausserdem regelmässig als Konzertsänger zu erleben; er sang in Brahms’ Ein deutsches Requiem zusammen mit dem Russischen National Orchester in der Tschaikovsky Concert Hall und in Mozarts Grosse Messe in c-Moll mit dem Musica Viva Chamber Orchestra Moskau. Zudem gehören die Baritonpartien in Haydns Stabat Mater und in Faurés Requiem zu seinem Repertoire. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört Konstantin Shushakov zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bereits als Guglielmo und Malatesta zu hören.

Don PasqualeVorstellung am 08, 12, 15, 21, 26, 29 Dez 2019; 01, 04, 09 Jan 2020; 16, 20, 26 Mär; 03, 10, 18 Apr 2021 La bohème18, 22, 25, 29 Mär 2020 Faust09, 14, 17, 20, 23 Mai 2020 Così fan tutte20, 26, 30 Okt; 02, 08 Nov 2019 Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020 Il barbiere di Siviglia24, 28 Jan; 02 Feb 2021 Brahms07 Feb 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 Mai 2021


Brindley Sherratt, Pimen

Brindley Sherratt

Brindley Sherratt, Bass, studierte Gesang an der Royal Academy of Music in London, wo er unterdessen Mitglied des Gelehrtenkollegs und Gastprofessor ist. Sein Debüt am Covent Garden gab er 2001 als Plutone (L’anima del filosofo). Seit da war Brindley Sherratt in London u.a. als Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), Ramfis (Aida), Oroveso (Norma) und Timur (Turandot) zu erleben. Weitere Engagements führten ihn unlängst an die Staatsopern von Wien und Hamburg sowie an De Nationale Opera in Amsterdam als Sarastro, in der Rolle des Trulove (The Rake’s Progress) an die Met, nach Glyndebourne als Claggart (Billy Budd)  und als Rocco (Fidelio) und an das Festival in Aix-en-Provence als Bottom in A Midsummer Night’s Dream. In der Saison 2015/16 gab er sein Debüt an der Lyric Opera of Chicago als Doktor in Wozzeck, sang Geronte de Ravoir in einer Neuproduktion von Manon Lescaut an der Met und Gremin (Eugen Onegin) am Royal Opera House London. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Banco (Macbeth), Balducci (Benvenuto Cellini), Hobson (Peter Grimes), Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg), Fasolt (Das Rheingold) und Filippo (Don Carlo), mit denen er europaweit an zahlreichen Häusern und Festivals gastierte, darunter an der English National Opera, der Opéra National de Bordeaux, den Festivals in Salzburg, Glyndebourne und Edinburgh, dem Théâtre des Champs-Elysées und der Bayerischen Staatsoper. Konzerte gab Brindley Sherratt in letzter Zeit u.a. mit dem Orchestra of the ROH unter Antonio Pappano sowie dem Philharmonia Orchestra London unter Sir Andrew Davis. In der Spielzeit 2017/18 gab er sein Debüt als Claggart in Billy Budd am Teatro Real in Madrid und kehrte als Baron Ochs (Rosenkavalier) und Arkel (Pelléas et Mélisande) ans Glyndebourne zurück. In der aktuellen Spielzeit ist er zudem am Royal Opera House als Fafner in Siegfried und Das Rheingold zu erleben.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020


Johannes Martin Kränzle, Rangoni, geheimer Jesuit

Johannes Martin Kränzle

Johannes Martin Kränzle, Gewinner des diesjährigen deutschen Theaterpreises „Der Faust“, wurde in Augsburg geboren. Er studierte zunächst Violine und Musiktheaterregie, danach Gesang in Frankfurt. Seine ersten Stationen im Festengagement waren die Opernhäuser Dortmund, Hannover und Frankfurt. Er ist seither regelmässig Gast an den grossen Bühnen, so an der New Yorker Met, Mailänder Scala, Londoner Covent Garden, Pariser Opéra, Teatro Real Madrid, Zürich, Berlin, München und Hamburg. Sein Opernrepertoire umfasst 120 Partien und reicht von Händel, Rossini, Verdi, Strauss und Lehar bis zu Henze und Rihm. Schwerpunkte bilden Mozart und Wagner sowie das slawische Repertoire. Regelmässig widmet er sich dem Lied- und Konzertgesang. 1997 wurde seine Kammeroper Der Wurm beim Kompositionswettbewerb in Berlin ausgezeichnet und uraufgeführt. 2016 komponierte er den Zyklus Lieder um Liebe nach Brechts Liebesgedichten. 2011 und 2018 wurde er „Sänger des Jahres“ bei der Kritikerumfrage der OPERNWELT. Seit 2014 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der darstellenden Künste. 2015 wurde bei ihm eine aggressiv fortschreitende Form der Knochenmarkerkrankung MDS diagnostiziert, und er musste sich einer Stammzell-Transplantation unterziehen. Sein Bruder Andreas war sein lebensrettender Spender. Mit grossem Erfolg kehrte er 2016 in London (Così fan tutte) zurück auf die Bühne. Es folgten Debüts u.a. an der Pariser Oper (Wozzeck), an der Elbphilharmonie und bei den Bayreuther Festspielen (Die Meistersinger von Nürnberg). 2018 gastierte er in London (Der Ring des Nibelungen), Antwerpen (Falstaff) und Frankfurt (Aus einem Totenhaus). Unlängst sang er Iolanta in Paris sowie Die Meistersinger von Nürnberg in Bayreuth.

Don Pasquale08, 12, 21, 26 Dez 2019; 09 Jan 2020 Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020


Wenwei Zhang, Warlaam, Bettelmönch

Wenwei Zhang

Wenwei Zhang wurde in Dalian, China, geboren. Er war 2009/10 Mitglied im Opernstudio der Oper Frankfurt und gab als Lord Rochefort in Anna Bolena sein Debüt. 2009 sang er Orosmane (Zaira) beim Festival de Radio France in Montpellier und wurde Dritter in dem von Plácido Domingo gegründeten Gesangswettbewerb Operalia. Ab der Spielzeit 2011/ 12 war Wenwei Zhang Ensemblemitglied der Dortmunder Oper, wo er u.a. als Daland (Der fliegende Holländer), Oroveso (Norma), Warlaam (Boris Godunow), Colline (La bohème), Ferrando (Il trovatore) und Osmin (Die Entführung aus dem Serail) zu hören war. 2013 erhielt er den Theaterpreis «Bajazzo» der Theater- und Konzertfreunde Dortmund. In Zürich ist er seit der Spielzeit 2014/15 Ensemblemitglied und war hier bisher in Il barbiere di Siviglia, Die Frau ohne Schatten, Lucia di Lammermoor, Norma, Aida, Les Pêcheurs de Perles, Turandot, Macbeth, I Puritani, Der Freischütz, Lady Macbeth von Mzensk, Don Giovanni, Die Zauberflöte, Parsifal, Turandot, Luisa Miller sowie in Hippolyte et Aricie zu erleben. Im Sommer 2018 gastierte er am National Center for Performing Arts in Peking, wo er Frère Laurent (Roméo et Juliette) und Graf Rodolfo (La sonnambula) sang und im Sommer 2019 war er als Sarastro am Lincoln Center Festival in New York und an der Opéra de Marseille zu hören. 2019/20 singt er Sparafucile (Rigoletto) in Lyon und kehrt als Méphistophélès (Faust) zurück nach Peking.

Die Zauberflöte12, 16, 18, 24, 26 Jan 2020 Aida19, 25, 28 Apr; 03, 06, 10 Mai 2020 Don Giovanni30 Mai; 06, 10, 13 Jun 2020 Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020 I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mär 2021 Il barbiere di Siviglia24, 28 Jan; 02, 06, 12 Feb 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021


Iain Milne, Missail, Bettelmönch

Iain Milne

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u. a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy und Tamino an der Hampstead Garden Opera. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims und Le Comte Ory zu hören. In der Märchenoper Der Zauberer von Oz von Pierangelo Valtinoni sang er die Vogelscheuche und in Haydns Orlando paladino war er als Orlando zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bisher in Lucia di Lammermoor als Normanno, in Otello als Roderigo und in Prokofjews Der feurige Engel als Jakob Glock zu hören. Zuletzt sang er u.a. Jack in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Pong in Turandot, Gastone in La traviata, Menaldo Negroni in Die Gezeichneten, The Beadle in Sweeney Todd und Walther von der Vogelweide in Tannhäuser und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Nello Santi, Giovanni Antonini und Gianandrea Noseda.

Girl with a Pearl Earring24, 28 Mai; 01, 07, 14, 17, 19 Jun 2020 Coraline16, 29 Nov; 01, 10, 13, 14 Dez 2019; 02 Jan; 17, 26 Apr 2020 Wozzeck09, 12, 15, 18 Feb 2020 Otello17, 21, 27 Mär; 01, 04, 07 Apr 2020 Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 Mai 2021 Lucia di Lammermoor20, 24, 26 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2021


Spencer Lang, Gottesnarr

Spencer Lang

Spencer Lang stammt aus Sandy/Oregon und studierte an der Juilliard School in New York sowie am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Am Curtis Opera Theatre interpretierte er u.a. Nemorino (L’elisir d’amore), Goffredo (Rinaldo), Lechmere in Brittens Owen Wingrave und Monostatos (Die Zauberflöte). Zu hören war er ausserdem am Opera Theatre of St. Louis als Liederverkäufer (Puccinis Il tabarro), sang Flute / Thisbe in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Aspen Opera Theatre und trat als Solist mit dem Juilliard Orchestra, Juilliard 415, und der Northwest Sinfonietta auf. Von 2014 bis 2016 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier zunächst als Daniel (Robin Hood), Hirt (Tristan und Isolde), Fay-Pu (Rote Laterne) sowie in Lohengrin, Luisa Miller und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. In der Spielzeit 2015/16 sang er Monsieur Vogelsang (Der Schauspieldirektor), Don Luigino (Il viaggio a Reims) und Medoro (Orlando paladino). 2015 war er Finalist in der Wigmore International Song Competition in London. Seit der Saison 2016/17 gehört Spencer Lang zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang seitdem u.a. Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Arcas (Médée), Graf Gustav (Das Land des Lächelns), Jaquino (Fidelio), Tobias Ragg in der Musical-Neuproduktion Sweeney Todd und den Tisiphone / Seconde Parque in Hippolyte et Aricie.

Die Csárdásfürstin05, 08, 11, 13, 16, 18, 24, 26, 29 Apr; 03 Mai; 24, 27 Sep; 04, 08, 11 Okt 2020 Die Sache Makropulos22, 25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019 Coraline24 Nov 2019; 01, 08, 16, 29 Feb 2020 Fidelio21, 25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021


Valeriy Murga, Nikititsch, Vogt

Valeriy Murga

Valeriy Murga studierte an der Ukrainischen Nationalen Musikakademie Kiew. Sowohl beim 41. Concours International de Chant in Toulouse 1996 als auch beim 7. Julian-Gayarre-Wettbewerb in Pamplona 1998 gehörte er zu den Finalisten. 1997 gewann er den zweiten Preis beim Maria Callas Grand Prix in Athen und konnte am 1999 Cardiff Singer of the World-Wettbewerb (BBC) teilnehmen. 1997–1999 war er Solist der Ukrainischen Nationaloper Kiew, wo er neben vielen anderen Rollen Figaro und Don Giovanni, Germont, Escamillo, Onegin, den Fürsten Igor und Schaunard in La bohème verkörperte. In seinem Repertoire befinden sich ausserdem Partien wie der Marchese di Posa (Don Carlo) und Schaklowity (Chowanschtschina). Am Opernhaus Zürich sang Valeriy Murga noch als Mitglied des IOS u.a. in Tosca (Sciarrone, Schliesser) und Rigoletto (Monterone); seit Beginn der Spielzeit 2000/01 ist er hier fest engagiert und war u.a. in Pique Dame (Jelezki), Carmen (Moralès), Salome (2. Soldat), Il barbiere di Siviglia (Fiorello/Ufficiale), La sonnambula (Alessio), Rigoletto (Marullo und Monterone) und L’italiana in Algeri (Ali) zu hören. In Tiefland gastierte er am Liceu Barcelona und in L’italiana in Algeri an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Zuletzt war er in Zürich in Tosca (Angelotti), in Faust (Wagner), in Lady Macbeth von Mzensk als Polizeichef, als Sid (Fanciulla del West) und als Marchese d’Obigny in La Traviata zu erleben. Ebenso sang er in den Familienopern Das Gespenst von Canterville (Dr. Bürkli), Robin Hood (Little John) und Das verzauberte Schwein (Schwein).

La traviata26, 29 Sep; 06, 11 Okt 2019 La bohème08, 12, 18, 22, 25, 29 Mär 2020 Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse02 Okt; 09, 10 Nov 2019; 08, 15 Jan; 18, 19, 25 Apr 2020 Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020 Alice im Wunderland14 Nov; 05, 10, 27 Dez 2020; 02, 15, 23 Jan 2021 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021