Sound-Übertragung von nebenan

Bühne hier, Orchester da.

Wir erleben eine der innovativsten und spannendsten Spielzeiten in der Geschichte des Opernhauses Zürich. Mit den derzeit vorgeschriebenen COVID-19-Abstandsregeln ist ein Opernbetrieb mit grossen Kollektiven wie Orchester und Chor im Orchestergraben und auf der Bühne ohne schmerzhafte Änderungen am Werk selbst oder durch die drastische Reduktion von Besetzungen nicht durchführbar. Aus dem festen Willen heraus, dennoch Musiktheater in seiner vollen Bandbreite zu präsentieren, wurde ein für das Opernhaus völlig neues Spielmodell entwickelt. 

Die grossen Kollektive wie Orchester und Chor werden aus einem externen Proberaum live in die Vorstellungen zum Ensemble und dem Publikum eingespielt. Damit man das Orchester im Saal hören kann, wird der Klang jedes Instruments im Proberaum mit mindestens einem Mikrofon abgenommen und in den Zuschauerraum des Opernhauses übertragen. Dort ist eine der modernsten Raumklang-Anlagen der Welt installiert, die über unzählige Lautsprecher jeden Ton an jeder beliebigen Stelle erklingen lassen kann. Die Raumklang-Anlage wurde bereits vor ein paar Jahren installiert, für die Live-Übertragung mussten jedoch neu Leitungen gezogen, hochkomplexe Audio- und Video- Schnittstellen installiert und konfiguriert werden und natürlich auch Mischpulte, Monitore, Mikrofone, Kameras und Lautsprecher bereitgestellt werden. 

Es sind keine Kleinigkeiten, wenn der Chor nicht auf der Bühne stehen kann, wenn die Solist*innen Abstand halten müssen und das Orchester nicht im Graben sitzen darf. Aber für uns alle bedeutet es: Oper und Ballett können stattfinden!

Der Weg des Sounds

40 Mikrofone für das Orchester, 20 Mikrofone für den Chor, 1 Kamera für den Dirigenten und 1'000 Meter 10 Gigabit Glasfaserkabel: So funktioniert unsere «Sound-Übertragung von nebenan», mit der Orchester und Chor der Oper Zürich live aus dem Probenraum am Kreuzplatz in den Zuschauerraum des Opernhauses übertragen werden.

Investieren Sie in Ihren Musikgenuss!


Die Zusatzkosten für diese Sound-Übertragung von nebenan betragen CHF 250'000. Unterstützen Sie Ihr Opernhaus bei der Umsetzung dieses weltweit einzigartigen Spielmodells. Mit Ihrer Spende investieren Sie in Ihren Kultur- und Musikgenuss! Herzlichen Dank, dass Sie uns in dieser aussergewöhnlichen Spielzeit zur Seite stehen. Ein grosses Dankeschön sprechen wir auch den Freunden der Oper für die grosszügige Anschubfinanzierung aus.

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Facts & Figures

10 Gigabit Glasfaserkabel, Distanz 1000 Meter, 40 Mikrofone fürs Orchester, 20 Mikrofone für den Chor, über 100 Monitore im Opernhaus

Fotogalerie

 

Sound-Übertragung von nebenan

Artikel Frankfurter Allgemeine Zeitung


Glückliche Schweiz

schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 22. September 2020.  «Während deutsche Musiktheater Stücke mit kleiner Besetzung ins Repertoire nehmen oder Orchester- und Chorsätze kammermusikalisch ausdünnen, um Hygieneabstandsregeln einhalten zu können, startet das Opernhaus Zürich die Saison mit einer opulenten Produktion von Modest Mussorgskis „Boris Godunow“, und zwar in der erweiterten Fassung von 1872 mit dem in jüngster Zeit oft weggelassenen Polenakt, großem Chor und vollem Orchester. Nur dass diese nicht im Saal musizieren, sondern per Livestream aus der etwa einen Kilometer entfernten Probebühne erklingen, wo alle Abstände eingehalten werden können. Eine lichtgeschwinde Glasfaserverbindung, Tonmischtechnik vom Feinsten und neunzig im Saal verteilte Lautsprecher sorgen für einen überwältigenden Raumklang.»  Den vollständigen Artikel mit der Rezension zu Boris Godunow können Sie hier lesen: mehr