Cavalleria rusticana / Pagliacci

Von 18. Januar 2022 bis 30. Januar 2022

Musikalische Leitung Daniele Rustioni
Inszenierung Grischa Asagaroff
Bühnenbild und Kostüme Luigi Perego
Lichtgestaltung Hans-Rudolf Kunz
Choreinstudierung Jürg Hämmerli

CAVALLERIA RUSTICANA

Santuzza Catherine Naglestad
Turiddu Roberto Alagna
Lucia Irène Friedli
Alfio Roman Burdenko
Lola Yulia Mennibaeva


PAGLIACCI

Nedda Aleksandra Kurzak
Canio Roberto Alagna
Tonio Roman Burdenko
Beppe Trystan Llŷr Griffiths
Silvio Alexey Lavrov
Philharmonia Zürich
Chor, Zusatzchor und Kinderchor der Oper Zürich
Statistenverein am Opernhaus Zürich
  • Dauer:
    3 Std. Inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 1 Std. 15 Min.
  • Sprache:
    In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Musikalische Leitung:
Paolo Carignani

Paolo Carignani

Paolo Carignani wurde in Mailand geboren. Er studierte am dortigen Giuseppe Verdi-Konservatorium Komposition, Orgel und Klavier, später Dirigieren bei Alceo Galliera. Seine Engagements haben ihn an zahlreiche italienische Opernhäuser geführt sowie u. a. an die Staatsopern in Wien, Berlin und München, die Deutsche Oper Berlin, die Nederlandse Opera in Amsterdam, das Royal Opera House in London, die Opéra Bastille in Paris, das Teatre del Liceu in Barcelona, die Metropolitan Opera in New York und das Amsterdamer Concertgebouw, ausserdem nach Oslo, Brüssel, Antwerpen, Glyndebourne, Salzburg und Spoleto, zum Schleswig-Holstein und zum Rheingau Musik Festival sowie zum Rossini Opera Festival in Pesaro. Im Konzertbereich dirigierte er u.a. die Münchner Philharmoniker, die Symphonieorchester des NDR, WDR und ORF, die Göteborger Symphoniker, das Detroit Symphony Orchestra und das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra. Von 1999 bis 2008 war Paolo Carignani Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt und künstlerischer Leiter des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. 2018/19 gab er sein Debüt an der Scala in Mailand mit Ali Baba e i 40 ladroni sowie am Bolschoi in Moskau mit Un ballo in maschera. In der Spielzeit 2020/21 dirigierte er am Maggio Musicale in Florenz Nabucco, am Royal Danish Opera House Simon Boccanegra sowie Don Carlo am Bolschoi in Moskau. 2021/22 übernahm er ausserdem die musikalische Leitung von u.a. Tosca und Cavalleria rusticana / Pagliacci am Opernhaus Zürich, von La bohème und Un ballo in maschera an der Royal Danish Opera und von Nabucco an der Wiener Staatsoper.

Inszenierung:
Grischa Asagaroff

Grischa Asagaroff

Grischa Asagaroff ist als Sohn eines russischen Schauspielers, Theater- und Filmregisseurs in München aufgewachsen, wo er Theater-, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte studierte. 1966-69 war er Inspizient und Regieassistent an der Bayerischen Staatsoper München. 1971-79 wirkte er an der Deutschen Oper am Rhein in Dortmund unter Grischa Barfuss. Aus dieser Zeit datiert die enge Zusammenarbeit mit Jean-Pierre Ponnelle. Opernhäuser in Europa und Übersee holten Asagaroff, um neben eigenen Produktionen die mit Ponnelle erarbeiteten Werke einzurichten. 1979 kam er als Regisseur und szenischer Leiter des Opernstudios nach Zürich. 1986 nahm ihn Claus Helmut Drese als szenischen Leiter und persönlichen Mitarbeiter an die Wiener Staatsoper mit, wo er später auch Leiter des künstlerischen Betriebsbüros war. Während der Intendanz Pereira war er als Künstlerischer Betriebsdirektor fest in Zürich tätig. Nicht nur hier (u.a. Maria Stuarda, Barbiere, Don Pasquale, Puritani, Ernani, Fedora, Elisir, Sonnambula, Eugen Onegin, Manon Lescaut, Andrea Chénier), auch im Ausland hat er inszeniert, u.a. in Wien (Maria Stuarda, Il barbiere di Siviglia, Eugen Onegin), Saarbrücken (Der Ring des Nibelungen), Köln (L’italiana in Algeri), Athen (Così fan tutte, Cavalleria rusticana), Genua und Neapel (L’amico Fritz, Ernani), Lissabon (Tannhäuser), Madrid, Monte-Carlo und London (Don Pasquale), Tokio (u. a. Carmen, Cavalleria /Pagliacci, Don Giovanni), Chicago (u. a. Tosca, Simon Boccanegra) und Buenos Aires. 2012-15 war er Künstlerischer Betriebsdirektor bei den Salzburger Festspielen. Zuletzt inszenierte er an der Scala in Mailand Salieris Prima la musica, poi le parole und in Bukarest Un ballo in maschera.

Ausstattung:
Luigi Perego

Luigi Perego

Luigi Perego stammt aus Barzano (Como) und studierte in Mailand an der Accademia Belle Arti di Brera, wo er sich zum Bühnenbildner ausbilden liess. Seit 1983 arbeitete er im Bereich des Schauspiels an namhaften italienischen und europäischen Bühen, darunter am Wiener Burgtheater, am Thalia Theater Hamburg, der Schaubühne Berlin, am Schauspiel Bonn, am Teatro Eliseo in Rom und am Teatro Stabile in Turin. Seit 1991 ist er als Ausstatter auch im Bereich der Oper tätig. Wichtige Arbeiten waren «Tosca» und «Nabucco» in Turin, «Così fan tutte» in Palermo, «Le nozze di Figaro» in Cagliari, «Don Giovanni» in Köln, «Manon» an der Deutschen Oper Berlin, «The Rake’s Progress» in Catania, «La voix humaine» in Bari sowie «Pagliacci», «Cavalleria rusticana» und «Idomeneo» für das New National Theatre in Tokio. Für das Opernhaus Zürich schuf er die Ausstattungen zu «Capriccio», «Ariadne auf Naxos», «La Cenerentola», «Don Pasquale», «Un giorno di regno», «Il barbiere di Siviglia», «I quattro rusteghi, «Il segreto di Susanna», «Gianni Schicchi», «L’italiana in Algeri», «Cavalleria rusticana» und «Pagliacci». 2007 wurde Luigi Perego mit dem «Chioma di Berenice»-Preis für die Ausstattung von Pirandellos «L’uomo la bestia e la virtù» am Teatro Eliseo in Rom ausgezeichnet (Regie: Fabio Grossi). Weitere wichtige Projekte waren «L’amore di Fedra» von Sarah Kane, Schnitzlers «Contessina Mizzi», Pirandellos «Il piacere dell’onestà», «Don Giovanni» in Tokio und «Die Walküre» in Bari. Luigi Perego arbeitet mit namhaften Opern- und Schauspielregisseuren zusammen, u.a. mit Cesare Lievi, Lorenzo Mariani, Daniele Abbado, Grischa Asagaroff, Beppe Navello, Marco Parodi, Gigi Proietti, Mario Missiroli und Walter Pagliaro.

Lichtgestaltung:
Hans-Rudolf Kunz
Choreinstudierung:
Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien sowie Chordirigieren am Salzburger Mozarteum. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wechselte er als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen ca. 150 Premieren und unzählige Wiederaufnahmen betreut und mit vielen namhaften Dirigenten wie Marco Armiliato, Riccardo Chailly, Teodor Currentzis, Christoph von Dohnányi, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Gianandrea Noseda und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Ab dem Sommer 2012 begann zusätzlich eine 10 Jahre dauernde Tätigkeit als Chordirektor der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor bei den Salzburger Festspielen. Hier kam es zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit u. a. mit Riccardo Muti, Mariss Jansons und Sir Simon Rattle. Nachdem Ernst Raffelsberger diese Arbeit mit dem Festspielsommer 2021 beendete, ist er seit 2025 auf Wunsch von Maestro Muti wieder für die Choreinstudierung zu dessen Festspielkonzerten in Salzburg verantwortlich. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren seine Arbeit in Zürich wie in Salzburg.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb. / 1 / 5 / 7 März / 6 Apr. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026

Cavalleria rusticana

Melodramma in einem Akt von Pietro Mascagni (1863-1945)
Libretto von Giovanni Targioni-Torzetti und Guido Menasci


Besetzung


Santuzza Elīna Garanča


Lola Svetlina Stoyanova


Turiddu Marcelo Alvarez 18, 21, 26, 30 Jan


Turiddu Robert Watson 23 Jan


Alfio George Petean 18, 21 Jan


Alfio Lucio Gallo 23, 26, 30 Jan


Lucia Irène Friedli

Elīna Garanča

Elīna Garanča wurde in Riga geboren und studierte an der Lettischen Musikakademie. Sie gewann 1999 den Mirjam-Helin-Gesangswettbewerb und war 2001 Finalistin im BBC Cardiff Singer of the World-Wettbewerb. Nach Stationen in Meiningen und Frankfurt etablierte sie sich mit Auftritten an renommierten Opern- und Konzerthäusern rasch als eine der international führenden Mezzosopranistinnen. Sie gastierte u.a. an der Wiener Staatsoper, den Salzburger Festspielen, dem Festspielhaus Baden-Baden, der Bayerischen und der Berliner Staatsoper sowie an der Opéra national de Paris. 2003 wurde sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo ihr 2013 der Titel der Österreichischen Kammersängerin verliehen wurde. Ihre zahlreichen Auszeichnungen umfassen u.a. mehrere Echo-Preise und mehrfache Prämierungen als Sängerin des Jahres. Zu einem Höhepunkt ihrer Karriere zählt 2009 ihr Debüt am Royal Opera House in London als Carmen und Auftritte in derselben Partie in einer Neuproduktion an der Metropolitan Opera, die weltweit in über 1000 Kinos übertragen wurde. Als Carmen war sie ausserdem an der Scala in Mailand, an der Wiener Staatsoper und am Opernhaus Zürich zu erleben. Kürzlich sang sie die Principessa di Bouillon in «Adriana Lecouvreur» am Teatro Real, Santuzza («Cavalleria rusticana») und Eboli («Don Carlo») an der Wiener Staatsoper, Amneris («Aida») an der New Yorker Met und der Bayerischen Staatsoper, Kundry («Parsifal») bei den Bayreuther Festspielen sowie Galakonzerte und Liederabende (u.a. am Opernhaus Zürich). Geplant sind u.a. «La Damnation de Faust» am Opernhaus Zürich, eine Tournee unter Daniele Gatti und der Staatskapelle Dresden mit dem «Verdi-Requiem» sowie «Adriana Lecouvreur» in Neapel.

La Damnation de Faust10 / 14 / 17 Mai 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Liederabend Elīna Garanča19 Sept. 2025

Svetlina Stoyanova

Die bulgarische Mezzosopranistin Svetlina Stoyanova wurde in Sofia geboren und begann ihre musikalische Laufbahn als Solistin im Kinderchor des Bulgarischen Nationalradios. Nach einem Psychologiestudium an der University of Glasgow absolvierte sie am Royal Conservatoire of Scotland unter Clare Shearer einen Bachelor mit Auszeichnung sowie zwei Masterabschlüsse in Gesang und Oper. Sie gewann 2017 den 1. Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb «Neue Stimmen» sowie den 3. Preis beim Le Grand Prix de l’Opéra. Nach diesen Erfolgen wurde sie von der Opéra de Nice Côte d’Azur und dem Anthéa Théâtre eingeladen, als Cherubino («Le nozze di Figaro») sowie in der Titelpartie der Rosina («Il barbiere di Siviglia») bei den Bregenzer Festspielen aufzutreten. Von 2018 bis 2020 gehörte sie dem Ensemble der Wiener Staatsoper an, wo sie u. a. als Rosina («Il barbiere di Siviglia»), Cherubino («Le nozze di Figaro»), Dryade («Ariadne auf Naxos») und Rossweisse («Die Walküre») auftrat. Seither gastierte sie u. a. an der Scala in Mailand, dem Bolschoi-Theater Moskau, der Hamburgischen Staatsoper, dem Opernhaus Zürich und beim Glyndebourne Festival. Zu ihren jüngsten Erfolgen zählen «La Cenerentola» in Düsseldorf, Athen und Riga, «Roméo et Juliette» (Stéphano) am Theater an der Wien und Opernhaus Zürich sowie «Giulio Cesare» (Sesto) und «Alcina» (Ruggiero) beim Glyndebourne Festival. Auch als Konzertsängerin ist sie international gefragt und war u. a. im Wiener Musikverein, in der Wigmore Hall London und in Tokio zu erleben.

Hänsel und Gretel16 / 28 / 30 Nov. / 4 / 11 / 21 Dez. 2025

Marcelo Alvarez

Marcelo Álvarez stammt aus Argentinien. 1995 gab er sein Operndebüt am Teatro La Fenice in La sonnambula und gastierte danach in kurzer Folge an zahlreichen grossen Opernbühnen, darunter am ROH Covent Garden, an der Bayerischen Staatsoper, der Mailänder Scala sowie den Opernhäusern von Florenz, Paris, Verona, Barcelona, Madrid, Wien, Berlin, Turin und Rom. An der New Yorker Metropolitan Opera debütierte er 1998 in einer Neuproduktion von La traviata unter James Levine (Regie: Franco Zeffirelli) und kehrt seither regelmässig an das Haus zurück. In jüngster Zeit war er dort in den Neuproduktionen von Un ballo in maschera, Cavalleria rusticana und Pagliacci zu erleben. Ebenfalls ein enges Verhältnis verbindet ihn mit der Mailänder Scala, wo er zuletzt in Luisa Miller, Der Rosenkavalier, Il trovatore, Un ballo in maschera und als Cavaradossi in Tosca zu erleben war. In der Spielzeit 2015/16 gab Marcelo Álvarez sein Rollendebüt als Calaf (Turandot) an der Met, sang Manrico (Il trovatore) in Paris, Dick Johnson (La fanciulla del West) an der Mailänder Scala und war als Cavaradossi in Monte Carlo, Zürich und Buenos Aires zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 war er als Cavaradossi in
Buenos Aires und in Paris zu Gast, sang Calaf an der Wiener Staatsoper und war als Cavaliere des Grieux (Manon Lescaut) sowie als Don José (Carmen) an der Met zu sehen. In Zürich sang er zuletzt Cavaradossi und Manrico. Zahlreiche Einspielungen dokumentieren Marcelo Álvarez’ Arbeit: Bei Sony ist u.a. ein Tango-Album und eine Aufnahme mit französischen Arien erschienen, eine Verdi-Gesamteinspielung bei Decca und erst kürzlich 20 Years on the Opera Stage bei Delos Music.

Robert Watson

Robert Watson stammt aus Amerika und besuchte das San Francisco Conservatory of Music sowie die Oklahoma City University Bass School of Music. 2012 gab er sein Debüt an der San Francisco Opera als brabantischer Edler in Lohengrin. In der folgenden Saison kehrte er in der Rolle des Henry Cox in der Uraufführung von Pickers Dolores Claiborne an die SFO zurück. 2016 wurde er Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo er sich ein breites Repertoire erarbeiten konnte. Er stand u.a. als Ismaele in Nabucco, Grigori in Boris Godunow, Bois-Rosé in Les Huguenots, Cavaradossi in Tosca und als Erik in Der fliegende Holländer auf der Bühne. In den letzten Spielzeiten war er zudem als Solist in Verdis Requiem, Alfred in Die Fledermaus, Don José in Carmen und Narraboth in Salome zu erleben und gab seine Rollendebüts in der Titel­rolle von Les Contes d’Hoffmann sowie als Laca in Jenůfa. Darüber hinaus debütierte er als Prinz (Rusalka) und Gabriele Ardorno (Simon Boccanegra) am Stadttheater Klagenfurt, als Don José an der San Diego Opera, an der Opéra National de Montpellier und der Fort Worth Opera sowie als Cavaradossi an der Washington National Opera. 2020/21 sang er an der Deutschen Oper Berlin Don José, Ismaele sowie die Titelrolle in Verdis Don Carlo. Die Saison 2021/22 begann mit seinem Debüt an der Metropolitan Opera New York in Die Meistersinger von Nürnberg, gefolgt von Don Carlo an der Deutschen Oper Berlin, Bacchus in Strauss’ Ariadne auf Naxos an der Opéra National de Montpellier und Cavaradossi an der Kansas City Opera.

George Petean

George Petean wurde in Cluj-Napoca (Rumänien) geboren und studierte Klavier, Posaune und Gesang. Sein Bühnendebüt gab er 1997 an der Oper in Cluj-Napoca als Don Giovanni. 1999 erhielt er den Grossen Preis des internationalen Gesangswettbewerbes Hariclea Darclée. 2000 gab er sein Debüt als Marcello («La bohème») am Teatro dell’Opera di Roma, 2002 bis 2010 war er Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper. Seitdem ist er freischaffend tätig. Engagements führten ihn u. a. an das Royal Opera House Covent Garden, die Wiener Staatsoper, die Opéra de Paris, die Bayerische Staatsoper München, die New Yorker Met, das Gran Teatro del Liceu Barcelona, die Berliner Opernhäuser, die Semperoper Dresden, die Oper Amsterdam sowie zu den Bregenzer Festspielen. Sein Repertoire umfasst Partien wie Figaro («Il barbiere di Siviglia»), Silvio («Pagliacci»), Conte di Luna («Il trovatore»), Rodrigo, Marquis von Posa («Don Carlo»), Lord Enrico Ashton («Lucia di Lammermoor»), Giorgio Germont («La traviata»), Amonasro («Aida»), Simon Boccanegra und Rigoletto. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt u.a. als Macbeth, als Simon Boccanegra sowie als Renato («Un ballo in maschera») zu erleben. In jüngster Zeit sang er u.a. Simon Boccanegra an der Staatsoper Berlin, Conte di Luna an der Hamburgischen Staatsoper und der Staatsoper Berlin, Carlo Gérard («Andrea Chénier») an der Wiener Staatsoper sowie Marquis von Posa an der Bayerischen Staatsoper.

La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025

Lucio Gallo

Lucio Gallo wurde in Tarent geboren und studierte am Giuseppe-Verdi-Konservatorium in Turin bei Elio Battaglia. Er ist ständiger Gast an den führenden Opernhäusern der Welt, u.a. an der Metropolitan Opera New York, der San Francisco Opera, dem Royal Opera House Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Berliner Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen und der Bayerischen Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen, an der Mailänder Scala, in Tel Aviv, Stuttgart, Boston, Verona, Turin, Tokio, Peking, Venedig, Bologna, Florenz, Rom, Genua, Parma, Macerata und Cagliari. Zu seinen wichtigsten Partien zählen Graf und Figaro (Le nozze di Figaro), Leporello und Don Giovanni, Figaro (Il barbiere di Siviglia), Dandini (La Cenerentola), Simon (Simon Boccanegra), Scarpia (Tosca), Enrico (Lucia di Lammermoor), Escamillo (Carmen), Don Pizarro (Fidelio), Marcello (La bohème), Alfio (Cavalleria rusticana), Eugen Onegin, Jago, Amonasro, Jack Rance (La fanciulla del West), Macbeth, Germont, Rigoletto, Don Carlo (Ernani), Lescaut (Manon Lescaut), Telramund, Holländer und Wozzeck. Zu seinen jüngsten Erfolgen gehören Scarpia in Stuttgart, Simon Mago in Boitos Nerone bei den Bregenzer Festspielen, sowie Falstaff und Don Alfonso (Così fan tutte) an der Staatsoper Berlin und Don Pasquale am ROH in London. Am Opernhaus Zürich war Lucio Gallo als Carlo Gérard (Andrea Chénier), Don Pizarro, Alfio (Cavalleria rusticana) und Tonio (Pagliacci) zu erleben. Auf CD ist er u.a. in Aufnahmen von Il viaggio a Reims, Il barbiere di Siviglia und Le nozze di Figaro mit Claudio Abbado bzw. Zubin Mehta zu hören.

Irène Friedli

Irène Friedli ist in Räuchlisberg, Schweiz, aufgewachsen und schloss an der Musik-Akademie Basel mit dem Solistendiplom ab. Die Altistin ergänzte ihre Studien in der Interpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, nahm an Meisterkursen von Brigitte Fassbaender teil und bildete sich bei Helen Keller weiter. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Liedwettbewerben. Seit 1994/95 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Hier sang sie u. a. Zweite und Dritte Dame («Die Zauberflöte»), Mercédès («Carmen»), die Titelrolle in Ravels «L’Enfant et les sortilèges», Elsbeth in «Schlafes Bruder», Lily in «Harley», Annina und Flora («La traviata»), Flosshilde («Das Rheingold», «Götterdämmerung»), Marcellina («Le nozze di Figaro»), Emilia («Otello»), Lucia («Cavalleria rusticana»), Olga in Peter Eötvös’ «Drei Schwestern», Marthe in Gounods «Faust», Margret («Wozzeck»), Lovis in «Ronja Räubertochter» von Jörn Arnecke, Blumenmädchen und Stimme aus der Höhe («Parsifal»), Gertrud/Knusperhexe («Hänsel und Gretel»), Clotilde («Norma»), Mutter/Andermutter («Coraline»), Kartenaufschlägerin («Arabella») und Amme («Boris Godunow»). In der Uraufführung der Familienoper «Odyssee» verkörperte sie Eurykleia/Mutter und in «Girl with a Pearl Earring» Tanneke. 2012 gastierte sie an der Opéra Bastille in Paris. Zuletzt trat sie in Zürich u. a. als Herzkönigin in «Alice im Wunderland», Filipjewna in «Jewgeni Onegin», Tisbe in «La Cenerentola», Miss Bentson in «Lakmé», Frau Waas/Frau Mahlzahn in «Jim Knopf», Die Oberköchin in «Amerika» und Ninetta in «I vespri siciliani» auf.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Hänsel und Gretel20 / 23 Nov. / 2 / 4 / 16 / 18 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026
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Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zur Philharmonia Zürich finden Sie hier

Kinderchor der Oper Zürich

Der Kinderchor der Oper Zürich wurde 1985 für Jean-Pierre Ponnelles Neuproduktion von  Bizets Carmen gegründet und gastierte mit dieser erfolgreichen Inszenierung schon bald darauf in Dresden und Athen. Mit der Zeit entwickelte sich ein festes Ensemble, welches in den verschiedensten Produktionen im Opernhaus, aber auch im Zürcher Hallenstadion bei Puccinis Turandot und Mussorgskis Boris Godunow (in russischer Sprache) auftrat.
Inzwischen wirken ca. 50 Kinder regelmässig in diesem Ensemble mit. Einzelne von ihnen übernehmen in einigen Opern sogar kleinere Solopartien. Die Zahl der Auftritte in immer aufwendigeren Inszenierungen am Opernhaus beträgt gegenwärtig 10 bis 15 verschiedene Werke pro Jahr.
Ausserhalb des Opernhauses ist der Kinderchor in den letzten Jahren immer wieder mit eigenen Kirchenkonzerten unter seinen Leitern Jürg Hämmerli und Ernst Raffelsberger aufgetreten, darüber hinaus aber auch in Anna Jenatsch von Martin Derungs unter Räto Tschupp, in Berlioz’ Te Deum unter Alex Hug in der Zürcher Tonhalle sowie im Rahmen eines Konzertes von Céline Dion im Letzigrundstadion.
Gastspielreisen führten den Kinderchor nach Deutschland (Krefeld), Italien (Verona) und Grossbritannien (London).

Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026

Statistenverein am Opernhaus Zürich

Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 März / 10 / 12 Apr. 2026

Pagliacci

Drama in zwei Akten und einem Prolog von Ruggero Leoncavallo (1857-1919)
Libretto vom Komponisten


Besetzung


Nedda Ekaterina Bakanova


Canio Marcelo Alvarez


Tonio George Petean 18, 21 Jan


Tonio Lucio Gallo 23, 26, 30 Jan


Beppe Andrew Owens 18, 21, 23, 26 Jan


Beppe Omer Kobiljak 30 Jan


Silvio Xiaomeng Zhang 18, 21, 30 Jan


Silvio Samuel Dale Johnson 23, 26 Jan

Zwei Bauern Utku Kuzuluk 18, 21, 23, 26, 30 Jan

Zwei Bauern Uwe Kosser 18, 21, 23, 26, 30 Jan

Ekaterina Bakanova

Ekaterina Bakanova wuchs in Russland auf und studierte Gesang, Klavier und Akkordeon am Gnessin-Institut in Moskau. Sie ist Preisträgerin wichtiger internationaler Gesangswettbewerbe; so wurde sie beim Hans Gabor Belvedere Wettbewerb und den Wettbewerben in Riva del Garda und Bilbao ausgezeichnet; 2016 erhielt sie den International Opera Award als beste Nachwuchssängerin. Ekaterina Bakanova trat bisher u.a. am Royal Opera House London, am Théâtre des Champs-Elysées Paris, dem NCPA in Beijing, am Teatro La Fenice Venedig und dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona auf und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Nello Santi, Stefano Ranzani, Marc Minkowski, Alain Altinoglu, Alex Kober, Daniele Rustioni und Jean-Christophe Spinosi. 2015 sprang sie kurzfristig als Violetta in La traviata am ROH London ein. Die Rolle der Violetta sang sie seither u.a. am Teatro La Fenice in Venedig, an der Semperoper Dresden, am Maggio Musicale in Florenz, am Teatro Real de Madrid, in Cagliari und Tokyo sowie in der Arena von Verona. Dort war sie ausserdem als Donna Anna (Don Giovanni), Pamina, Micaëla und Susanna (Le nozze di Figaro) zu erleben. Höhepunkte der jüngeren Zeit waren Almirena (Rinaldo) an der Opéra Versaille, in der Tschaikowsky Concert Hall Moskau und am Theater an der Wien, Léïla (Les Pêcheurs de perles) in Barcelona und Oviedo, Vagaus in Juditha Triumphans am Théâtre des Champs-Elysées in Paris sowie Liù (Turandot) und Antonia / Stella (Les Contes d’Hoffmann) am NCPA in Beijing. Ausserdem sang sie die Titelrollen in Manon an der Israeli Opera in Tel Aviv sowie von Maria Stuarda am Teatro Nacional in Lissabon und in Zürich im Frühjahr 2021 Antonia in Les Contes d’Hoffmann.

Marcelo Alvarez

Marcelo Álvarez stammt aus Argentinien. 1995 gab er sein Operndebüt am Teatro La Fenice in La sonnambula und gastierte danach in kurzer Folge an zahlreichen grossen Opernbühnen, darunter am ROH Covent Garden, an der Bayerischen Staatsoper, der Mailänder Scala sowie den Opernhäusern von Florenz, Paris, Verona, Barcelona, Madrid, Wien, Berlin, Turin und Rom. An der New Yorker Metropolitan Opera debütierte er 1998 in einer Neuproduktion von La traviata unter James Levine (Regie: Franco Zeffirelli) und kehrt seither regelmässig an das Haus zurück. In jüngster Zeit war er dort in den Neuproduktionen von Un ballo in maschera, Cavalleria rusticana und Pagliacci zu erleben. Ebenfalls ein enges Verhältnis verbindet ihn mit der Mailänder Scala, wo er zuletzt in Luisa Miller, Der Rosenkavalier, Il trovatore, Un ballo in maschera und als Cavaradossi in Tosca zu erleben war. In der Spielzeit 2015/16 gab Marcelo Álvarez sein Rollendebüt als Calaf (Turandot) an der Met, sang Manrico (Il trovatore) in Paris, Dick Johnson (La fanciulla del West) an der Mailänder Scala und war als Cavaradossi in Monte Carlo, Zürich und Buenos Aires zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 war er als Cavaradossi in
Buenos Aires und in Paris zu Gast, sang Calaf an der Wiener Staatsoper und war als Cavaliere des Grieux (Manon Lescaut) sowie als Don José (Carmen) an der Met zu sehen. In Zürich sang er zuletzt Cavaradossi und Manrico. Zahlreiche Einspielungen dokumentieren Marcelo Álvarez’ Arbeit: Bei Sony ist u.a. ein Tango-Album und eine Aufnahme mit französischen Arien erschienen, eine Verdi-Gesamteinspielung bei Decca und erst kürzlich 20 Years on the Opera Stage bei Delos Music.

George Petean

George Petean wurde in Cluj-Napoca (Rumänien) geboren und studierte Klavier, Posaune und Gesang. Sein Bühnendebüt gab er 1997 an der Oper in Cluj-Napoca als Don Giovanni. 1999 erhielt er den Grossen Preis des internationalen Gesangswettbewerbes Hariclea Darclée. 2000 gab er sein Debüt als Marcello («La bohème») am Teatro dell’Opera di Roma, 2002 bis 2010 war er Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper. Seitdem ist er freischaffend tätig. Engagements führten ihn u. a. an das Royal Opera House Covent Garden, die Wiener Staatsoper, die Opéra de Paris, die Bayerische Staatsoper München, die New Yorker Met, das Gran Teatro del Liceu Barcelona, die Berliner Opernhäuser, die Semperoper Dresden, die Oper Amsterdam sowie zu den Bregenzer Festspielen. Sein Repertoire umfasst Partien wie Figaro («Il barbiere di Siviglia»), Silvio («Pagliacci»), Conte di Luna («Il trovatore»), Rodrigo, Marquis von Posa («Don Carlo»), Lord Enrico Ashton («Lucia di Lammermoor»), Giorgio Germont («La traviata»), Amonasro («Aida»), Simon Boccanegra und Rigoletto. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt u.a. als Macbeth, als Simon Boccanegra sowie als Renato («Un ballo in maschera») zu erleben. In jüngster Zeit sang er u.a. Simon Boccanegra an der Staatsoper Berlin, Conte di Luna an der Hamburgischen Staatsoper und der Staatsoper Berlin, Carlo Gérard («Andrea Chénier») an der Wiener Staatsoper sowie Marquis von Posa an der Bayerischen Staatsoper.

La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025

Lucio Gallo

Lucio Gallo wurde in Tarent geboren und studierte am Giuseppe-Verdi-Konservatorium in Turin bei Elio Battaglia. Er ist ständiger Gast an den führenden Opernhäusern der Welt, u.a. an der Metropolitan Opera New York, der San Francisco Opera, dem Royal Opera House Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Berliner Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen und der Bayerischen Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen, an der Mailänder Scala, in Tel Aviv, Stuttgart, Boston, Verona, Turin, Tokio, Peking, Venedig, Bologna, Florenz, Rom, Genua, Parma, Macerata und Cagliari. Zu seinen wichtigsten Partien zählen Graf und Figaro (Le nozze di Figaro), Leporello und Don Giovanni, Figaro (Il barbiere di Siviglia), Dandini (La Cenerentola), Simon (Simon Boccanegra), Scarpia (Tosca), Enrico (Lucia di Lammermoor), Escamillo (Carmen), Don Pizarro (Fidelio), Marcello (La bohème), Alfio (Cavalleria rusticana), Eugen Onegin, Jago, Amonasro, Jack Rance (La fanciulla del West), Macbeth, Germont, Rigoletto, Don Carlo (Ernani), Lescaut (Manon Lescaut), Telramund, Holländer und Wozzeck. Zu seinen jüngsten Erfolgen gehören Scarpia in Stuttgart, Simon Mago in Boitos Nerone bei den Bregenzer Festspielen, sowie Falstaff und Don Alfonso (Così fan tutte) an der Staatsoper Berlin und Don Pasquale am ROH in London. Am Opernhaus Zürich war Lucio Gallo als Carlo Gérard (Andrea Chénier), Don Pizarro, Alfio (Cavalleria rusticana) und Tonio (Pagliacci) zu erleben. Auf CD ist er u.a. in Aufnahmen von Il viaggio a Reims, Il barbiere di Siviglia und Le nozze di Figaro mit Claudio Abbado bzw. Zubin Mehta zu hören.

Andrew Owens

Andrew Owens, Tenor, wurde in Philadelphia geboren und studierte am Oberlin Konservatorium Gesang. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, u. a. gewann er den Zarzuela Preis beim Francisco Viñas Wettbewerb. Er nahm am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München. Von 2012 bis 2014 war er Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien, wo er an der Kammeroper u. a. in «La bohème», «La Cenerentola», «Fidelio», «Attila, Mathis der Maler» und in «La clemenza di Tito» zu erleben war. Seither kehrte er als Mads in Werner Egks «Peer Gynt», als Snout in «A Midsummer Night’s Dream», als 4. Jude in «Salome» und zuletzt 2021 als Jacob Glock in «Der feurige Engel» ans Theater an der Wien zurück und gastierte in der Titelpartie von «Don Carlos» an der Kammeroper Wien. Jüngst war er ausserdem u. a. als Arturo in «Lucia di Lammermoor» an der Opera Philadelphia zu erleben, als Don Ramiro in «La Cenerentola» an der Irish National Opera, in Schumanns «Szenen aus Goethes Faust» mit dem Cleveland Orchestra, als Lukas in Haydns «Die Jahreszeiten» sowie in einer konzertanten Aufführung von «Le Rossignol» bei den Salzburger Festspielen und als Aménophis in «Moïse et Pharaon» am Rossini Opera Festival. Seit 2021 gehört Andrew Owens zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang hier u. a. den 4. Juden, Telémachos («Die Odyssee»), Peppe («Pagliacci»), Van Ruijven («Girl with a Pearl Earring»), Lord Arturo Bucklaw («Lucia di Lammermoor»), Gualtiero («Il pirata»), Xaïloum («Barkouf»), Lord Cecil («Roberto Devereux») sowie Guglielmo Antolstoinoloff («Viva La Mamma») und Pylade («Iphigénie en Tauride»).

Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. 2026 9 Mai 2026

Omer Kobiljak

Der Tenor Omer Kobiljak stammt aus Bosnien und wurde in der Schweiz geboren. Er studierte Gesang bei David Thorner, zuerst am Konservatorium Winterthur, dann an der Kalaidos Fachhochschule Aarau. Er besuchte Meisterkurse bei Jane Thorner-Mengedoht, David Thorner und Jens Fuhr und erhielt 2012 beim Thurgauer Musikwettbewerb den Ersten Preis mit Auszeichnung. Im Jahr darauf sang er bei den Salzburger Festspielen einen Lehrbuben («Die Meistersinger von Nürnberg») unter Daniele Gatti und debütierte mit derselben Rolle 2017 an der Mailänder Scala. Ab der Spielzeit 2017/18 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und hier u. a. in «La fanciulla del West», «Parsifal», «Der fliegende Holländer» und «La traviata» zu erleben. Er sang ausserdem Lord Arturo Buklaw («Lucia di Lammermoor») sowie den Notaren in der konzertanten Aufführung von «La sonnambula». Seit 2019/20 gehört Omer Kobiljak dem Ensemble des Opernhaus Zürich an und sang hier seither u. a. Abdallo («Nabucco»), Macduff («Macbeth»), Froh («Das Rheingold»), Alfredo («La traviata»), Tybalt («Roméo et Juliette»), den Verrückten Hutmacher («Alice im Wunderland») und Ein Sänger («Der Rosenkavalier»). Weitere Engagements umfassen den Fürsten Alexis (Umberto Giordanos «Siberia»), Yamadori («Madama Butterfly») und Don Riccardo («Ernani») bei den Bregenzer Festspielen und die Titelrolle in «Der Graf von Luxemburg» bei den Tiroler Festspielen Erl. 2023 war Omer Kobiljak Finalist der Operalia Competition in Kapstadt. Jüngst gab er seine Hausdebüts als Lord Arturo Buklaw an der Semperoper Dresden, als Froh an der Opéra de Monte-Carlo und als Narraboth («Salome») beim Baltic Opera Festival in Polen.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025

Xiaomeng Zhang

Xiaomeng Zhang, Bariton, stammt aus Wenzhou, China. Er absolvierte sein Studium in Shanghai sowie an der Manhattan School of Music und der Juilliard School New York. 2020 war er Finalist bei den Metropolitan Opera National Council Auditions und 2022 bei den Internationalen Gesangswettbewerben Stanisław Moniuszko und Juan Pons. Im Rahmen des Merola Opera Program sowie der Juilliard School sang er u.a. die Titelrolle in Don Giovanni. Von 2020 bis 2022 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und sang hier u.a. in Viva la mamma, Pagliacci, Cavalleria rusticana, Tristan und Isolde und Rigoletto. Als Guglielmo (Così fan tutte) und Donner (Das Rheingold) kehrte er jüngst als Gast nach Zürich zurück. An der Opéra de Paris debütierte er als Zhou Enlai in Valentina Carracsos Neuinszenierung von Nixon in China unter der Leitung von Gustavo Dudamel, sang beim Aspen Music Festival den Conte Almaviva (Le nozze di Figaro) und interpretierte Belcore (L’elisir d’amore) für die ARE Opera, Schaunard (La bohème) für das Chautauqua Music Festival und die Titelrolle in Rossinis Il barbiere di Siviglia für die Opera Columbus. Letztere Rolle sang er 2023/24 auch beim Macau International Music Festival. Im Konzert trat er als Solist in Beethovens 9. Sinfonie mit der Queens College Choral Society, in der Yellow River Cantata mit dem New Jersey Festival Orchestra, in Mozarts Requiem und Dvořáks Te Deum mit dem New York City Master Chorale und zuletzt in der Titelrolle in Tan Duns Buddha Passion mit dem Lanzhou Symphony Orchestra auf. Derzeit ist er «Artist in Residence» an der School of Music der Chinese University of Hong Kong in Shenzen.

Samuel Dale Johnson

Samuel Dale Johnson, Bariton, stammt aus Australien und wurde 2014/15 Mitglied des Jette Parker Young Artists Progamms des Royal Opera House London. Dort sang er u.a. Dormont (La scala di seta), Silvano (Un ballo di maschera), Baron Douphol (La traviata), Leuthold (Guillaume Tell), den Perückenmacher (Ariadne auf Naxos), Moralès (Carmen) und Albert (Werther). Mit dem London Symphony Orchestra sang er Thomas Adès’ Komposition Brahms für Bariton und Orchester. Seit 2017 gehört Samuel Dale Johnson zum Ensemble der Deutschen Oper Berlin, wo er u.a. als Don Giovanni, Don Alvaro (Il viaggio a Reims), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Matthieu (Andrea Chénier), Escamillo (Carmen) und Demetrius (A Midsummer Night’s Dream) zu erleben war. Weitere Höhepunkte der jüngeren Zeit waren Silvio in Pagliacci am Royal Opera House London, Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) und die Titelrolle in Eugene Onegin an der Scottish Opera sowie Guglielmo (Così fan tutte) an der Northern Ireland Opera. In der Spielzeit 2021/22 singt er an der Deutschen Oper Berlin u.a. Figaro (Il barbiere di Siviglia), Angelotti (Tosca) und Don Alvaro. Ausserdem gibt er dort sein Debüt als Amfortas (Parsifal). Am Opernhaus Zürich war er bisher als Belcore (L'elisir d'amore) zu erleben.

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Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zur Philharmonia Zürich finden Sie hier

Kinderchor der Oper Zürich

Der Kinderchor der Oper Zürich wurde 1985 für Jean-Pierre Ponnelles Neuproduktion von  Bizets Carmen gegründet und gastierte mit dieser erfolgreichen Inszenierung schon bald darauf in Dresden und Athen. Mit der Zeit entwickelte sich ein festes Ensemble, welches in den verschiedensten Produktionen im Opernhaus, aber auch im Zürcher Hallenstadion bei Puccinis Turandot und Mussorgskis Boris Godunow (in russischer Sprache) auftrat.
Inzwischen wirken ca. 50 Kinder regelmässig in diesem Ensemble mit. Einzelne von ihnen übernehmen in einigen Opern sogar kleinere Solopartien. Die Zahl der Auftritte in immer aufwendigeren Inszenierungen am Opernhaus beträgt gegenwärtig 10 bis 15 verschiedene Werke pro Jahr.
Ausserhalb des Opernhauses ist der Kinderchor in den letzten Jahren immer wieder mit eigenen Kirchenkonzerten unter seinen Leitern Jürg Hämmerli und Ernst Raffelsberger aufgetreten, darüber hinaus aber auch in Anna Jenatsch von Martin Derungs unter Räto Tschupp, in Berlioz’ Te Deum unter Alex Hug in der Zürcher Tonhalle sowie im Rahmen eines Konzertes von Céline Dion im Letzigrundstadion.
Gastspielreisen führten den Kinderchor nach Deutschland (Krefeld), Italien (Verona) und Grossbritannien (London).

Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026

Statistenverein am Opernhaus Zürich

Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 März / 10 / 12 Apr. 2026

Kurzgefasst

Die Wiederaufnahme des Opern-Doppelabends Cavalleria rusticana/Pagliacci wartet mit einer prominenten Besetzung auf: In der hochdramatischen Partie der Santuzza konnten wir mit der charismatischen und stimmgewaltigen Lettin Elīna Garanča eine der gefragtesten Opernsängerinnen weltweit gewinnen. Der international begehrte argentinische Tenor Marcelo Álvarez stellt sich der herausfordernden Aufgabe, sowohl Turiddu als auch Canio zu interpretieren. Daneben versprechen George Petean als Alfio/Tonio sowie die russische Sopranistin Ekaterina Bakanova als Nedda weitere sängerische Höhepunkte. Dirigent Paolo Carignani sorgt am Pult der Philharmonia für die gebotene Italianità.

Um verletzte Ehre, Verrat, Eifersucht und tödlichen Hass geht es in diesen zwei berühmten veristischen Kurzopern. Beide Dramen spielen im heissblütigen Süden Italiens, in einer jeweils hermetisch abgeriegelten, von traditionellen Werten bestimmten Welt: In Pietro Mascagnis Cavalleria rusticana ist es die dörfliche Enge, in der sich die Tragödie zwischen Santuzza, Turiddu und dessen Geliebter, Lola, an einem Ostersonntag entzündet. Mit einem Biss ins Ohr fordert Turiddu seinen Nebenbuhler Alfio zum Kampf auf, den Turiddu nicht überleben wird.

Ruggero Leoncavallos Pagliacci wiederum spielt im kleinen Kosmos einer fahrenden Zirkustruppe. Aus der «Commedia» auf der Bühne wird schliesslich blutiger Ernst. Theater und Wirklichkeit verschwimmen: Auf offener Bühne ersticht der Clown Canio seine untreue Ehefrau und deren Geliebten.

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