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Das tapfere Schneiderlein

Kleine Oper mit einem lustigen Helden von Wolfgang Mitterer (*1958) nach den Brüdern Grimm
Libretto von Helga Utz
Für Kinder ab 6 Jahren

Musikalische Leitung Ann-Katrin Stöcker Inszenierung, Puppen und Kostümmitarbeit Kai Anne Schuhmacher Ausstattung Tobias Flemming Lichtgestaltung Dino Strucken Dramaturgie Fabio Dietsche
Schneiderlein
Nathan Haller (26, 27 Sep / 08, 28, 29 Nov / 03, 06 Dez / 24, 31 Jan)
Marmeladenverkäuferin/Königstochter
Ziyi Dai
Erica Petrocelli (26, 27 Sep / 07, 28, 29 Nov / 03, 06 Dez / 24, 31 Jan)
Ratgeber / Riese / Einhorn
Xiaomeng Zhang
Yannick Debus (26, 27 Sep / 28, 29 Nov / 02, 06, 08 Dez / 24, 31 Jan)
Ratgeber/ Riese/ Wildschwein
Ruben Drole (20, 27 Sep / 08, 29 Nov / 06 Dez / 24, 30 Jan)
König
Marius Kob

In deutscher Sprache. Dauer 1 Std. Keine Pause.
Die Studiobühne im dritten Untergeschoss des Opernhauses ist nur über 52 Treppenstufen erreichbar und somit für RollstuhlfahrerInnen nicht zugänglich.

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Termine & Tickets

September 2020

So

20

Sep
15.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren, Premiere
CHF 30
Studiobühne

Sa

26

Sep
15.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
CHF 30
Studiobühne

So

27

Sep
11.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
CHF 30
Studiobühne

15.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
CHF 30
Studiobühne

November 2020

Sa

07

Nov
13.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
CHF 30
Studiobühne

15.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
CHF 30
Studiobühne

So

08

Nov
14.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
CHF 30
Studiobühne

Sa

28

Nov
15.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
CHF 30
Studiobühne

So

29

Nov
11.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
CHF 30
Studiobühne

15.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
CHF 30
Studiobühne

Dezember 2020

Di

01

Dez
10.30

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
Keine Tickets erhältlich
Studiobühne

Mi

02

Dez
10.30

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
Keine Tickets erhältlich
Studiobühne

Do

03

Dez
10.30

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
Keine Tickets erhältlich
Studiobühne

So

06

Dez
11.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
CHF 30
Studiobühne

15.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
CHF 30
Studiobühne

Di

08

Dez
10.30

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
Keine Tickets erhältlich
Studiobühne

Januar 2021

So

24

Jan
11.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
CHF 30
Studiobühne

15.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
CHF 30
Studiobühne

Sa

30

Jan
15.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
CHF 30
Studiobühne

So

31

Jan
11.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
CHF 30
Studiobühne

15.00

Das tapfere Schneiderlein

Familienoper von Wolfgang Mitterer ab 6 Jahren
CHF 30
Studiobühne

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Das tapfere Schneiderlein

Kurzgefasst

Das tapfere Schneiderlein


Wie machen Sie das, Herr Bogatu?


Sound-Übertragung von nebenan

Ein Blick hinter die Kulissen und in die Welt der Bühnentechnik. Der technische Direktor am Opernhaus Zürich, Sebastian Bogatu, gibt Auskunft über die Live-Übertragung von Chor und Orchester aus dem Proberaum am Kreuzplatz, über eine der modernsten Raumklang-Anlagen der Welt und darüber, wie man einen leeren Graben mit Musik füllt.

Solange Orchestermusiker aufgrund der COVID-19 Regeln Abstand zueinander halten müssen, ist unser Orchestergraben zu klein für den Klangkörper. Genügend Platz haben wir in unserem Orchesterproberaum, der sich ca. fünf Gehminuten vom Opernhaus entfernt befindet. Die Philharmonia Zürich wird dort unter der Leitung des Dirigenten spielen, während auf der Bühne im Opernhaus gesungen und szenisch gespielt wird.
Damit man das Orchester im Saal hören kann, wird der Klang jedes Instruments im Proberaum mit mindestens einem Mikrofon abgenommen und in den Zuschauerraum des Opernhauses übertragen.
Dort ist eine der modernsten Raumklang-Anlagen der Welt installiert. Unzählige Lautsprecher, die überall im Zuschauerraum unauffällig montiert sind, können jeden Ton an jeder beliebigen Stelle erklingen lassen.
Unser Tonmeister Oleg Surgutschow wird jedes Instrument mit diesem System so klingen lassen, als würde es im Orchestergraben genau an dem Ort stehen, wo es normalerweise wäre. Die Raumklang-Anlage berechnet zusätzlich, wie die Reflexionen des Klangs jedes einzelnen Instruments von den Wänden und der Decke klingen würde und wird auch diese Klangereignisse über die Lautsprecher ausgeben. Das Ziel: Das Publikum sieht zwar die Instrumente nicht im Graben, hört sie aber genau von dort inklusive dem dazugehörigen Raumklang.

Damit das Timing szenisch und musikalisch stimmig ist, sind alle Beteiligten einer Aufführung darauf angewiesen sich gegenseitig zu hören und auch zu sehen, was bei einer räumlichen Distanz keine leichte aber eine lösbare Aufgabe ist.
Dafür wird für die Sängerinnen und Sänger der Orchesterklang auf die Bühne übertragen. Zusätzlich wird im Orchesterproberaum der Dirigent gefilmt und auf Monitore auf der Bühne übertragen.
Für den Dirigenten wiederum, wird der Klang im Zuschauerraum
also die Mischung aus Orchester, Gesang und Raumklang aufgenommen und zurück in den Proberaum übertragen. Gleichzeitig wird das Geschehen auf der Bühne gefilmt und auf grosse Monitore für das Orchester und den Dirigenten in den Proberaum gestreamt.
Ohne Zeitverzögerung können somit alle Beteiligten, egal an welchem Ort sie sich befinden, dem Geschehen folgen und ihre Einsätze zur richtigen Zeit geben oder bekommen. 

Natürlich braucht es vor allem bei den Proben noch zusätzliche Kommunikationskanäle
so kann der Regisseur von seinem Regieplatz im Zuschauerraum jederzeit über Mikrophon und Lautsprecher mit dem Dirigenten sprechen und der Dirigent mit den Solisten auf der Bühne oder dem Tonmeister im Zuschauerraum. Auch die Inspizientin, die für den Ablauf der Vorstellung zuständig ist, kann über eine Sprechstelle mit dem Dirigenten kommunizieren.

Die Tontechniker, die die Mikrofone im Orchesterproberaum positionieren, haben die Möglichkeit über Sprechstellen mit den Tontechnikern im Opernhaus zu kommunizieren, um Fehler schnell finden und beseitigen zu können. Damit wiederum während einer Vorstellung nicht plötzlich der Ton weg bleibt, sind viele der verwendeten Geräte doppelt vorhanden, so dass man im Ernstfall schnell umschalten kann.
So kompliziert und aufwändig es klingen mag
– so ist es auch.


Text von Sebastian Bogatu.
Illustration von Anita Allemann.


Biografien


Ann-Katrin Stöcker, Musikalische Leitung

Ann-Katrin Stöcker

Ann-Katrin Stöcker, geboren in Koblenz, studierte Klavier, Solorepetition sowie Dirigieren in Frankfurt und ergänzte ihre Ausbildung mit einem Studium der Korrepetition, Liedbegleitung und Kammermusik am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom. Künstlerische Impulse erhielt sie unter anderem in Meisterkursen mit Helmut Deutsch, Leon Fleisher, Krzysztof Penderecki, Lothar Zagrosek und Kurt Moll. Ann-Katrin Stöcker ist mehrfach ausgezeichnete Bundespreisträgerin des Wettbewerbs «Jugend musiziert» und erhielt den Förderpreis für junge Musiker des Lions-Clubs. Sie war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und wurde von Yehudi Menuhins «Live Music Now« gefördert. Neben einer regen Konzerttätigkeit als Solokünstlerin und Kammermusikpartnerin war sie bereits während ihres Studium als Solorepetitorin am Theater Augsburg, dem Staatstheater Braunschweig und der Oper Frankfurt engagiert. Von 2012 bis 2014 war sie am Staatstheater Braunschweig als Solorepetitorin mit Dirigierverpflichtung und Assistentin des Generalmusikdirektors Alexander Joel tätig. Ihr Debüt als Dirigentin gab sie 2013 mit Mozarts Die Zauberflöte und der künstlerischen Leitung der Kinder- und Jugendkonzerte am Staatstheater Braunschweig. Seit Juni 2014 ist sie am Opernhaus Zürich als Solorepetitorin und seit Beginn der Spielzeit 2016/2017 auch als stellvertretende Studienleiterin engagiert. 2018 assistierte sie Simone Young regelmässig bei Projekten mit dem Orchestre de chambre de Lausanne. Zuletzt hatte Ann-Katrin Stöcker am Opernhaus Zürich die musikalische Leitung von Gold! (2016/2017), Konrad (2018/2019) und Coraline (2019/2020) inne.

Das tapfere Schneiderlein20, 26, 27 Sep; 07, 08, 28, 29 Nov; 01, 02, 03, 06, 08 Dez 2020; 24, 30, 31 Jan 2021


Kai Anne Schuhmacher, Inszenierung, Puppen und Kostümmitarbeit

Kai Anne Schuhmacher

Kai Anne Schuhmacher ist seit 2015 freischaffend als Regisseurin, Librettistin, Autorin von Theaterstücken, Figurenspielerin und Puppenbauerin in ganz Europa tätig. Nach Studien der Musik-, Theater- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Bayreuth und der Università degli Studi Ferrara, erhielt sie ihr Regiediplom für Musiktheater an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2016 gab sie mit Brittens The Rape of Lucretia an der Oper Köln ihr Regiedebüt, eine Produktion, die von «Welt am Sonntag NRW» zur besten Inszenierung gewählt wurde, worauf an der Oper Köln Pierrot lunaire, Hoffmanns Erzählungen für Kinder und Die Entführung aus dem Serail folgten. Von 2017 bis 2019 war sie Artist in Residence für Regie am Theater Altenburg-Gera. Ihre dort entstandene Inszenierung von Der Kaiser von Atlantis wurde 2019 mit dem Götz-Friedrich-Studio-Preis ausgezeichnet. Neben Arbeiten unter anderem am Staatstheater Mainz und der Nederlandse Reisopera, konzentrieren sich ihre Inszenierungsarbeit v.a. auf die Arbeit mit freien Gruppen, die im Bereich des Musiktheaters neue Wege anstreben und multimediale Formen im urbanen Raum suchen. 2016 rief sie das Kooperationsprojekt «OperaIndonesia» ins Leben, ein Crossover-Projekt, bei dem europäische und indonesische Schauspieler, Puppenspieler, Tänzer und Musiker das Musiktheaterstück Higher zur Uraufführung brachten. Ihre grösste intermediale Text- und Regiearbeit war Re:Play - Our Game, your Choice, die im Rahmen des Festivals «Out of Control» im Dezember 2017 im ehemaligen K&K Telegrafenamt in Wien gezeigt wurde. Im darauffolgenden Jahr war sie Meisterschülerin von Barrie Kosky an der Komischen Oper Berlin.

Das tapfere Schneiderlein20, 26, 27 Sep; 07, 08, 28, 29 Nov; 01, 02, 03, 06, 08 Dez 2020; 24, 30, 31 Jan 2021


Tobias Flemming, Ausstattung

Tobias Flemming

Tobias Flemming wurde in Berlin geboren und studierte Bühnenbild in Maastricht und London. Von 2010 bis 2012 arbeitete er als Bühnenbildassistent an den Bühnen Köln, wo 2011 das Bühnenbild für die Produktion The Turn of the Screw (R: Benjamin Schad) entstand, welche mit dem Götz-Friedrich Preis ausgezeichnet wurde. Seitdem ist er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner für Musiktheater und Schauspiel tätig. Verschiedene Engagements führten ihn u.a. an die Theater in Osnabrück, Eggenfelden, Luzern, Berlin, Trier und Nürnberg. Mit dem Jugendclub Rheinische Rebellen vom Schauspiel Köln und mit Anna Horn erarbeitete er neben anderen Projekten Fluch der Hoffnung, welches zum Theatertreffen der Jugend 2012 eingeladen war. 2015 entwarf er das Bühnen- und Kostümbild für die Musicals Peter Pan (R: Robert Alföldi) und Sweeney Todd (R: Karl Sibelius) am Theater Trier. Es folgten Römertrilogie (R: Klaus Kusenberg) am Staatstheater Nürnberg, an der Oper Köln die Produktionen The Rape of Lucretia (R: Kai Anne Schuhmacher), Le nozze di Figaro, La traviata und Henzes Pollicino sowie am Landestheater Schwaben Das kleine Gespenst.

Das tapfere Schneiderlein20, 26, 27 Sep; 07, 08, 28, 29 Nov; 01, 02, 03, 06, 08 Dez 2020; 24, 30, 31 Jan 2021


Luca Bernard, Schneiderlein

Luca Bernard

Luca Bernard war Mitglied der Zürcher Sängerknaben und sang den 2. Knaben in Mozarts Die Zauberflöte am Opernhaus Zürich.
Von 2009 bis 2014 erhielt er Gesangsunterricht bei Samuel Zünd am Konservatorium Zürich. Ab 2013 studierte er an der Zürcher Hochschule der Künste, zunächst Klavier bei Eckart Heiligers und ab 2014 Gesang bei Scot Weir. 2018 schloss er sein Studium ab. Er war Finalist des Internationalen Othmar Schoeck Wettbewerbs 2016. Bei der Operettenbühne Hombrechtikon sang er Ottokar (Der Zigeunerbaron) sowie Stanislaus (Der Vogelhändler). Luca Bernard ist Studienpreisträger der Prof. Armin Weltner Stiftung und von Migros Kulturprozent. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und sang hier bisher in La traviata, Zauberflöte, Iphigénie en Tauride und Arabella.

Das tapfere Schneiderlein20, 27 Sep; 07, 29 Nov; 01, 02, 06, 08 Dez 2020; 24, 30 Jan 2021 Manon22, 25, 28 Nov; 03, 05 Dez 2020 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Johannes-Passion08 Mär 2021 Viva la mamma08, 12, 14, 16, 19 Mai 2021 Galakonzert Internationales Opernstudio05 Jul 2021


Nathan Haller, Schneiderlein

Nathan Haller

Nathan Haller stammt aus Kanada und studierte Gesang an der Juilliard School in New York. 2013 war er Teilnehmer bei der Internationalen Meistersinger Akademie (IMA), wo er mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Paul Hofstetter und als Solist in Bachs h-Moll Messe unter Helmuth Rilling sang. Er war von 2015 bis 2017 Mitglied des Opernstudios OperAvenir am Theater Basel, wo er u.a. als Tamino (Zauberflöte), als Romeo in Blachers Romeo und Julia, in der Uraufführung Melancholia von Sebastian Nübling und Ives Thuwis, als Enoch Snow (Carousel) und als Oronte in Alcina zu erleben war. Im Sommer 2016 sang er Belmonte (Entführung aus dem Serail) am Akko Opera Festival in Israel. Auf der Konzertbühne war er u.a. am New York Festival of Song in der Carnegie Hall, mit dem russischen Kammerorchester St. Petersburg, in La Resurrezione unter William Christie und mit Masaaki Suzuki in Boston, New York, Leipzig und London zu hören. 2017/18 gastierte er an der Neuen Oper Wien als Francois in Leonard Bernsteins A Quiet Place, 2018/19 in Die Gezeichneten am Opernhaus Zürich, als Graf Albert in Erich Wolfgang Korngolds Die tote Stadt mit der Nederlandse Reisopera und als Albazar in Il turco in Italia am Opernhaus Zürich. In der Spielzeit 2019/20 sang er zudem einen der vier Knappen in Parsifal am Teatro Massimo di Palermo.

Capriccio24, 27, 30 Mai; 03, 06, 10, 13 Jun 2021 Das tapfere Schneiderlein26, 27 Sep; 08, 28, 29 Nov; 03, 06 Dez 2020; 24, 31 Jan 2021 Alice im Wunderland22 Nov; 26 Dez 2020; 02, 15, 22, 23 Jan; 07 Feb 2021


Erica Petrocelli, Marmeladenverkäuferin/Königstochter

Erica Petrocelli

Erica Petrocelli war bis Ende der Spielzeit 2019/20 Mitglied des Domingo-Colburn-Stein Young Artist Programms der Los Angeles Opera. Sie gab ihr Debüt in Los Angeles 2018/19 in der Rolle von Mrs. Naidoo in Philip Glass’ Satyagraha. In Los Angeles folgten seither Annina (La traviata), Musetta (La bohème) und die Erste Dame in der Zauberflöte. Sie sang ausserdem die Titelrolle in einer Vorstellung der Uraufführung Eurydice von Matthew Aucoins. Mit dem Boston Youth Symphony Orchestra war sie als Pamina in der Zauberflöte zu hören und beim Bard Music Festival 2019 sang sie Zwei Lyrische Gesänge von Schreker und das Sopran-Solo in Zemlinskys Lyrischer Symphonie. Frühere Engagements umfassen an der Bostoner Jordan Hall Angès Sorel in Tschaikowskis Die Jungfrau von Orléans, La Vierge in Honeggers Jeanne d’arc au bûcher und die Erste Zofe in Zemlinskys Der Zwerg. An der Santa Fe Opera sang sie Szenen aus Floyds Wuthering Heights und aus Eugen Onegin mit dem Nachwuchsprogramm des Hauses. 2018 war sie Halbfinalistin beim Metropolitan Opera National Council, Preisträgerin des Sullivan Foundation Award und Teilnehmerin des Opera Theatre of St. Louis’ Gerdine Young Artist Programms. Ab der Spielzeit 2020/21 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios.

Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 Das tapfere Schneiderlein26, 27 Sep; 07, 28, 29 Nov; 03, 06 Dez 2020; 24, 31 Jan 2021 L’elisir d’amore30 Okt; 08 Nov 2020 Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dez 2020; 01, 03 Jan 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Galakonzert Internationales Opernstudio05 Jul 2021


Yannick Debus, Ratgeber / Riese / Einhorn

Yannick Debus

Yannick Debus studierte Gesang an der Musikhochschule Lübeck bei Michael Gehrke, später an der Hochschule für Musik Basel bei Marcel Boone und an der Schola Cantorum Basiliensis bei Rosa Dominguez. Privat erhält er seit vielen Jahren Gesangsunterricht bei Margreet Honig. Parallel zu seiner Gesangsausbildung studierte der junge Bariton in Lübeck Musiktheorie und Gehörbildung bei Oliver Korte. Seine erste Bühnenerfahrung sammelte er in der Lübecker Hochschulproduktion von Mozarts Le nozze di Figaro, wo er in der Hauptrolle des Figaros zu sehen war. Später folgten die anderen Mozart-Bariton-Partien wie Don Giovanni und Conte Almaviva. Während des Studiums sang er an den Theatern Kiel und Lübeck u. a. die Hauptrolle des Dichters in L’impresario in angustie (Cimarosa). Im Rahmen der Jungen Oper Schloss Weikersheim war er im Sommer 2017 in der Rolle des Vaters in Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gre­tel zu erleben. Im Sommer 2018 sang er bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg die Rolle des Guglielmo in Così fan tutte. Zuletzt war er am Theater Basel in der Rolle des Kaisers Overall in Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis, bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik als Emireno in Händels Ottone, re di Germania und am Opernhaus Zürich als Kilian in Der Freischütz zu erleben. Durch eine rege Konzerttätigkeit arbeitete er mit Dirigenten wie Ton Koopman, Christoph Eschenbach und Semyon Bychkov zusammen. In der Liedgestaltung, die neben der Alten Musik und dem Operngesang einen weiteren künstlerischen Schwerpunkt darstellt, arbeitete er u. a. mit Burkhard Kehring, Thomas Seyboldt, Karola Theill, Jan Philip Schulze und Jan Schultsz zusammen.

Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 Das tapfere Schneiderlein26, 27 Sep; 28, 29 Nov; 02, 06, 08 Dez 2020; 24, 31 Jan 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Galakonzert Internationales Opernstudio05 Jul 2021


Yuriy Hadzetskyy, Ratgeber/ Riese/ Wildschwein

Yuriy Hadzetskyy

Yuriy Hadzetskyy, Bariton, stammt aus Lviv in der Ukraine. Er studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt und debütierte 2015 an der Lviv National Opera in der Titelrolle von Mozarts Don Giovanni. Ab 2017 war er Mitglied der Opera Academy an der Polnischen Nationaloper Warschau. Er ist Preisträger des Queen Elisabeth Wettbewerbs: Voice 2018, des Berlin International Music Competition 2018 (Goldmedaille), sowie des 9th Veronica Dunne International Singing Competition 2019 (mit Extra-Auszeichnung: Oratorio Prize). Seit der Spielzeit 2019/20 ist Yuriy Hadzetzskyy Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und war hier bisher als Geisterkind 3 in Coraline und als Graf Dominik in Arabella zu sehen.

Das tapfere Schneiderlein26, 27 Sep; 07, 28, 29 Nov; 01, 02, 03, 06, 08 Dez 2020; 31 Jan 2021 Il barbiere di Siviglia24, 28 Jan; 02, 06, 12 Feb 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Viva la mamma08, 12, 14, 16, 19 Mai 2021 Galakonzert Internationales Opernstudio05 Jul 2021


Ruben Drole, Ratgeber/ Riese/ Wildschwein

Ruben Drole

Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht. 2004 wurde er ins Internationale Opernstudio und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u.a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs Lucio Silla), Haly (L’italiana in Algeri), Argante (Rinaldo), Wurm (Luisa Miller) und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte zu erleben war. Als Papageno hat er 2015 auch sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u.a. Kezal (Die verkaufte Braut) und Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz, Beethovens Christus am Ölberg in Wien und Luzern, eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah) sowie Leporello (Don Giovanni) am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch mit dem Cleveland Orchestra. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare) und trat dort 2013 in Haydns Il ritorno di Tobia und in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna auf. Auf dem Konzertpodium ist er u.a. unter Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt und Emmanuelle Haïm aufgetreten. In Zürich war er zuletzt u.a. als Figaro, Lord Rochefort (Anna Bolena), Papageno, Leporello, Alaskawolfjoe (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), in Die Gezeichneten, als Peter in Hänsel und Gretel, als Biterolf in Tannhäuser, als Guru in der Uraufführung Last Call und als Theatermaschinist in Die Sache Makropulos zu sehen.

Alice im Wunderland14 Nov; 10, 27 Dez 2020; 02, 10, 15 Jan 2021 Das tapfere Schneiderlein20, 27 Sep; 08, 29 Nov; 06 Dez 2020; 24, 30 Jan 2021 Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 Mai 2021