0/0

Don Pasquale

Dramma buffo in drei Akten von Gaetano Donizetti (1797-1848)
Libretto von Giovanni Domenico Ruffini und Gaetano Donizetti

Musikalische Leitung Enrique Mazzola, Carrie-Ann Matheson (09 Jan) Inszenierung Christof Loy Bühnenbild Johannes Leiacker Kostüme Barbara Drosihn Lichtgestaltung Franck Evin Choreinstudierung Ernst Raffelsberger Dramaturgie Kathrin Brunner
Don Pasquale, ein alter Junggeselle
Dimitris Tiliakos (15, 29 Dez / 01, 04 Jan)
Dr. Malatesta, ein Arzt, sein Freund
Ernesto, sein Neffe
Mingjie Lei
Norina, eine junge Witwe
Ein Notar

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
Einführungsmatinee am 24 Nov 2019.

Partner Opernhaus Zürich      

Termine & Tickets

Dezember 2019

So

08

Dez
19.00

Don Pasquale

Dramma buffo von Gaetano Donizetti , Premiere
Preise G: CHF 320 / 250 / 220 / 98 / 38 / 29
Premieren-Abo A

Do

12

Dez
19.30

Don Pasquale

Dramma buffo von Gaetano Donizetti
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Premieren-Abo B

So

15

Dez
20.00

Don Pasquale

Dramma buffo von Gaetano Donizetti
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Sonntag-Abo C, Gute Laune-Abo

Sa

21

Dez
19.00

Don Pasquale

Dramma buffo von Gaetano Donizetti
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Misch-Abo C, Belcanto-Abo

Do

26

Dez
20.00

Don Pasquale

Dramma buffo von Gaetano Donizetti
Preise H
AMAG Volksvorstellung

So

29

Dez
14.00

Don Pasquale

Dramma buffo von Gaetano Donizetti
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Sonntag-Abo A

Januar 2020

Mi

01

Jan
19.00

Don Pasquale

Dramma buffo von Gaetano Donizetti
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Mittwoch-Abo A

Sa

04

Jan
19.30

Don Pasquale

Dramma buffo von Gaetano Donizetti
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Samstag-Abo, Wahl-Abo

Do

09

Jan
20.00

Don Pasquale

Dramma buffo von Gaetano Donizetti
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Donnerstag-Abo B, Italienische Oper-Abo

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Don Pasquale

Kurzgefasst

Don Pasquale

Biografien


Enrique Mazzola, Musikalische Leitung

Enrique Mazzola

Enrique Mazzola ist seit Beginn der Saison 2012/13 Musikdirektor des Orchestre National d’Île-de-France und Erster Ständiger Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin. Geboren in Barcelona, studierte er Geige und Klavier. Später schloss sich ein Dirigier- und Kompositionsstudium am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand an. Opernengagements führten ihn nach Glyndebourne (L’elisir d’amore, Don Pasquale, Poliuto), ans Théâtre des Champs-Elysées (Tancredi, Don Pasquale), an den Maggio Musicale Fiorentino (L’italiana in Algeri), ans New National Theatre Tokyo (Don Giovanni), an die Opéra du Rhin (Macbeth), an die Deutsche Oper Berlin (Il barbiere di Siviglia, Falstaff, Le Vaisseau fantôme, Le prophète), ans Bolschoi Theater Moskau (La sonnambula), an die Scala (Don Pasquale), ans Opernhaus Zürich (Il barbiere di Siviglia, Don Pasquale, Maria Stuarda, Il turco in Italia), die New Yorker Met sowie an die Festivals von Aix-en-Provence, Wexford, die Münchner Opernfestspiele und zum Rossini Opera Festival. Im Bereich der zeitgenössischen Musik dirigierte er u.a. die Uraufführung von Alberto Collas Il processo an der Mailänder Scala und Arnaldo de Felices Medusa an der Bayerischen Staatsoper. Von 1999 bis 2003 war er Künstlerischer Leiter des Cantiere Internazionale d’Arte in Montepulciano. Zuletzt dirigierte er u.a. La cenerentola am Théâtre des Champs-Elysées, Don Pasquale an der Wiener Staatsoper und La Fille du régiment an der Met in New York. Im Sommer 2019 dirigiert er bei den Brengenzer Festspielen die Neuproduktion Rigoletto, bei den Salzburger Festspielen die Wiener Philharmoniker mit Orphéee aux enfers sowie an der Lyric Opera Chicago Luisa Miller.

Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dez 2019; 01, 04 Jan 2020


Carrie-Ann Matheson, Musikalische Leitung

Carrie-Ann Matheson

Die kanadische Pianistin und Dirigentin Carrie-Ann Matheson wurde 2014 von GMD Fabio Luisi als Dirigentin und Korrepetitorin ans Opernhaus Zürich engagiert. Davor arbeitete sie als Assistenz-Dirigentin an der Metropolitan Opera New York und war als Pianistin, Souffleuse und Korrepetitorin festes Mitglied des künstlerischen Personals der Metropolitan Opera. Sie hat renommierten Dirigenten wie Fabio Luisi, James Levine, Daniel Barenboim, Daniele Gatti, Yannick Nézet-Séguin, Gianandrea Noseda u.v.m. assistiert.
Carrie-Ann Matheson gab ihr Debüt als Dirigentin am Opernhaus Zürich 2015 und hat seitdem hier Oscar Strasnoys Fälle, Jonathan Doves Das verzauberte Schwein und Jörn Arneckes Ronja Räubertochter dirigiert.

Ein besonderes Anliegen ist ihr die Förderung der jungen Sänger-Generation: An der Metropolitan Opera war sie viele Jahre feste Korrepetitorin des prestigeträchtigen Lindemann Young Artist Development Program, und seit 2017 leitet sie als Dirigentin mit grossem Engagement regelmässig die Gala-Konzerte des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Als aktive Künstlerin hat Carrie-Ann Matheson bei Liederabenden mit einigen der weltweit bekanntesten Sänger zusammengearbeitet, darunter Rolando Villazón, Jonas Kaufmann, Piotr Beczala, Joyce DiDonato, Susan Graham, Thomas Hampson, Luca Pisaroni, Barbara Bonney, Ruth Ann Swenson und Marilyn Horne. Als langjährige Künstlerin der Marilyn Horne-Stiftung ist sie vielfach bei deren Konzerten in der Carnegie Hall aufgetreten. Kammermusik-Auftritte absolvierte sie mit Mitgliedern des New York Philharmonic, Metropolitan Opera Orchestra, Cleveland Orchestra, Montreal Symphony Orchestra und der Philharmonia Zürich. Als Korrepetitorin oder Dirigentin hat sie mit einigen der prominentesten Opernhäuser und Ausbildungsprogrammen zusammengearbeitet, so z. B. den Salzburger Festspielen, der Lyric Opera of Chicago, dem Seiji Ozawa Matsumoto Festival, der Los Angeles Opera, der Music Academy of the West und dem International Vocal Arts Institute. Sie ist eine gefragte Lehrerin, die regelmässig Meisterklassen an Universitäten und Colleges in ganz Kanada und den USA gibt.

Don Pasquale09 Jan 2020 Liederabend Stéphanie d'Oustrac30 Apr 2020 Galakonzert Internationales Opernstudio06 Jul 2020 Liederabend Benjamin Bernheim10 Feb 2020


Christof Loy, Inszenierung

Christof Loy

Christof Loy zählt zu den gefragtesten Opern- und Schauspielregisseuren seiner Generation. Seine minuziös ausgearbeiteten Inszenierungen haben ihm zahlreiche Preise und Ehrungen eingetragen: Er erhielt 2001 den Musikpreis der Stadt Duisburg, wurde für Ariadne auf Naxos in London für den Law­rence Olivier Award nominiert, ging mehrfach aus der Kritikerumfrage der Zeitschrift «Opernwelt» als Regisseur des Jahres hervor und bekam 2008 den Theaterpreis Faust als bester Musiktheater-Regisseur. 2010 erhielt er den Laurence Olivier Award für Tristan und Isolde am Covent Garden London. Loy studierte an der Folkwang-Hochschule seiner Heimatstadt Essen Regie, an der Universität München Philosophie, Kunstgeschichte und italienische Philologie. Seit 1990 arbeitet er als freischaffender Re­gis­­seur. In München inszenierte er Roberto Devereux, Lucrezia Borgia, Saul, Henzes Bassariden und Le nozze di Figaro, in London Ariad­ne auf Naxos, Lucia di Lammermoor, Lulu und Tristan und Isolde, bei den Salzburger Festspielen Armida, Theodora und Die Frau ohne Schatten, am Theater an der Wien Giulio Cesare und Intermezzo, in Genf La donna del lago und Die lustige Witwe sowie in Amsterdam Les Vèpres siciliennes und Tannhäuser. Am Schauspielhaus Zürich entstanden Der Tausch und Weiter träumen. Zu seinen jüngsten Arbeiten gehören u.a. Capriccio in Madrid, Euryanthe und Maria Stuarda am Theater an der Wien, Norma in Frankfurt und Das Wunder der Heliane an der Deutschen Oper Berlin sowie La straniera, Alcina und I Capuleti e i Montecchi in Zürich.

Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dez 2019; 01, 04, 09 Jan 2020


Johannes Leiacker, Bühnenbild

Johannes Leiacker

Johannes Leiacker ist weltweit als Ausstatter für den Opern- und Schauspielbereich sowie als Professor für Bühnenbild und Kostüme an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden tätig. Der gebürtige Landshuter studierte nach einer Tischler­­lehre Malerei, Bildhauerei, Grafik und Design in Wiesbaden. Seine Engagements führten ihn seitdem u.a. an die Schauspielhäuser in Frankfurt, Düsseldorf, Bonn, Köln, Berlin (Schillertheater) und München (Residenztheater) sowie an die Opernhäu­ser in Amsterdam, Antwerpen/Gent, Berlin, Frankfurt, Wiesbaden, Leipzig, Dresden, Düs­sel­dorf, Hamburg, München, Brüssel, Lissabon, London, Kopenhagen, Helsinki, Bern, Göteborg, Graz, Wien, New York, Los Angeles und Moskau sowie zu den Festspielen in Salzburg und Baden-Baden. Er arbeitet regelmässig mit Regisseuren wie Peter Konwitschny, Dietrich W. Hilsdorf, Guy Joosten, Christof Loy und Philipp Himmelmann zusammen. Für die Seebühne der Bregenzer Festspiele entstand 2007 das Bühnenbild zu Tosca. In Zürich zeich­nete er für Bühnenbild und Kostüme von Aus einem Totenhaus in der Inszenierung von Peter Konwitschny sowie von I masna­dieri in der Regie von Guy Joosten ver­ant­wortlich. Zweimal wurde Johannes Leiacker von Kritikern der Zeitschrift Opernwelt zum Bühnenbildner des Jahres gewählt (1996 und 2009). Seine Aus­stat­tung von Tristan und Isolde am Covent Garden in London wurde 2010 mit dem Lawrence Olivier Award ausgezeichnet und die Produktion Peter Grimes in der Regie von Christof Loy am Theater an der Wien wurde beim International Opera Award 2016 als «Beste Produktion» geehrt.

Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dez 2019; 01, 04, 09 Jan 2020


Barbara Drosihn, Kostüme

Barbara Drosihn

Barbara Drosihn wurde in Hamburg geboren. Dort wurde sie zur Kostümschneiderin aus­­­gebildet und studierte Kostümdesign an der Hoch­schule für Angewandte Wissenschaften. Im Anschluss arbeitete sie als Ko­stüm­assistentin am Thalia Theater in Hamburg. In den ver­gan­ge­nen Spielzeiten ent­­warf sie Kostüme für In­sze­nierungen u.a. von Michael Thalheimer, Stephan Kimmig, Nicolas Stemann, Jorinde Dröse, Andreas Krie­­gen­burg und Stefan Bachmann. Die Inszenierung Diebe von Andreas Kriegenburg wurde 2010 zum Theatertreffen in Berlin eingeladen. Als freie Ko­stüm­­bildnerin ist sie deutsch­landweit an Theatern tätig, u.a. am Schauspielhaus Bochum, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Deut­schen Theater Berlin, am Münchner Volkstheater und am Schauspiel Dresden. Wagners Parsifal stattete sie in Antwerpen (Regie: Tatjana Gürbaca) und Stockholm (Regie: Christof Loy) aus. Mit Tatjana Gürbaca verbindet sie ein enge Zusammenarbeit; sie entwarf die Kostüme für La traviata an der Den Norske Opera in Oslo, für Der fliegende Holländer in Vlaandern, für La finta giardiniera in Winterthur, bei der Ring Trilogie am Theater an der Wien und zuletzt für Le Grand Macabre in Zürich. In Zürich schuf sie zudem die Kostüme für Andreas Homokis I puritani und Fidelio.

Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dez 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Girl with a Pearl Earring28 Mai; 01, 07, 14, 17, 19 Jun 2020 La traviata29 Sep; 06, 11 Okt 2019 Così fan tutte26, 30 Okt; 02, 08 Nov 2019 Coraline24, 29 Nov; 01, 10, 13, 14 Dez 2019; 02 Jan; 01, 08, 16, 29 Feb; 17, 26 Apr 2020 Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dez 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 La bohème12, 18, 22, 25, 29 Mär 2020 Faust14, 17, 20, 23 Mai 2020 Don Giovanni06, 10, 13 Jun 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020 Il mondo della luna02, 06, 08, 10 Mai 2020 Nabucco27 Sep; 03, 10, 13 Okt 2019 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020 Lohengrin02, 05, 08, 11 Jul 2020


Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Mu­sikpädagogik und Kirchenmusik an der Hoch­schule für Musik und dar­stel­lende Kunst in Wien (Chor­leitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschlies­send Chor­dirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In die­ser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breis­gau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Pre­mieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertver­einigung Wiener Staats­opernchor verant­wort­lich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019 Der Freischütz04, 16, 19, 27 Okt 2019 Die Zauberflöte16, 18, 24, 26 Jan 2020 La cenerentola02, 05, 12 Jan 2020 Così fan tutte26, 30 Okt; 02, 08 Nov 2019 Messa da Requiem24, 29 Nov; 01, 07, 11, 14, 22, 29 Dez 2019 Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dez 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 Il turco in Italia13, 19, 28 Dez 2019; 03 Jan 2020 Nussknacker und Mausekönig05, 06, 10, 20, 24, 29 Mär; 03 Apr 2020 Arabella04, 07, 11, 15, 19, 22, 28, 31 Mär 2020 La bohème12, 18, 22, 25, 29 Mär 2020 Aida25, 28 Apr; 03, 06, 10 Mai 2020 Faust14, 17, 20, 23 Mai 2020


Johannes Martin Kränzle, Don Pasquale, ein alter Junggeselle

Johannes Martin Kränzle

Johannes Martin Kränzle, geboren in Augsburg, absolvierte sein Gesangsstudium an der Musikhochschule Frankfurt am Main. Gastproduktionen führen ihn mittlerweile regelmässig an die grossen Bühnen, so zu den Salzburger- , Bayreuther und Bregenzer Festspielen, an die Mailänder Scala, zum Glyndebourne und Lucerne -Festival, an die Opernhäuser in London, Paris, Madrid, Zürich, Berlin, München, Hamburg und New York. Neben seiner Operntätigkeit widmet er sich regelmässig dem Lied- und Oratoriengesang. 1997 wird seine Komposition, die Kammeroper Der Wurm, beim Kompositionswettbewerb in Berlin ausgezeichnet und uraufgeführt, seit 2016 erfährt seine neueste Komposition Lieder um Liebe viele Aufführungen im In- und Ausland. Sein Repertoire umfasst über 120 Partien und reicht von Händel über Rossini, Verdi, Strauss und Lehar bis zu Henze und Rihm. Schwerpunkte bilden Mozart, Wagner und das slawische Repertoire: Tschaikowsky, Rimsky-Korsakoff, Prokofieff, Janacek. Er arbeitet mit so unterschiedlichen Dirigenten wie Barenboim, Bolton, Haitink, Levine, Luisi, Pappano und Metzmacher und Regisseuren wie Kosky, Kupfer, Loy und Tscherniakov zusammen. 2010 erhält er eine Nominierung für den deutschen Theaterpreis DER FAUST, 2011 den Kölner Opernpreis, 2011 und 2018 wird er bei der Kritikerumfrage der OPERNWELT als „Sänger des Jahres“ ausgezeichnet. Drei Solo- Lied- CDs mit Balladen, Liedern von Schubert und Schumann und 2018 mit Jiddischen Liedern und Werken von Mahler, Frank Martin und Ravel sind erschienen, letztere wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik prämiert. Seit 2013 ist er Gastprofessor an der Kölner Musikhochschule.

Don Pasquale12, 21, 26 Dez 2019; 09 Jan 2020


Dimitris Tiliakos, Don Pasquale, ein alter Junggeselle

Dimitris Tiliakos

Dimitris Tiliakos, Bariton aus Rhodos, ist ein gefragter Macbeth-Interpret und war in dieser Partie bisher an der Opéra Bastille in Paris unter der Leitung von Teodor Currentzis und in der Regie von Dmitri Tcherniakov (auch auf DVD erschienen), an der Opéra de Lille, am Teatro Real in Madrid sowie an der Griechischen Nationaloper in Athen zu erleben. Er studierte Viola und Gesang am Athener Konservatorium und führte als Preisträger des Maria Callas- Stipendium seine Studien an der Hochschule für Musik und Theater in München weiter. Dort gewann er den Willi Domgraf Fassbaender-Wettbewerb für junge Sänger und debütierte am Prinzregenttheater München als Conte di Almaviva (Le nozze di Figaro). Von 1997 bis 2003 war er Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg, wo er alle grossen Bariton-Partien interpretierte, darunter Germont, Marcello, Almaviva, Papageno, Don Giovanni, Sharpless und Il Conte di Luna. Gastengagements führten ihn seither an Häuser wie das Teatro La Fenice in Venedig, die Metropolitan Opera in New York, die Oper Köln, die Opernhäuser von Monte Carlo, Dijon und Nizza sowie an De Nationale Opera in Amsterdam und die Opera Vlaanderen in Gent. In jüngster Zeit sang Dimitris Tiliakos u.a. Giorgio Germont (La Traviata) in Perm in der Regie von Robert Wilson und unter der musikalischen Leitung von Teodor Currentzis, in Athen und Luxembourg, Don Giovanni beim Festival in Spoleto und den Opernhäusern in Novara und Ravenna, Amonasro (Aida) am La Monnaie in Brüssel sowie Rigoletto an der Staatsoper Stuttgart.

Don Pasquale15, 29 Dez 2019; 01, 04 Jan 2020


Konstantin Shushakov, Dr. Malatesta, ein Arzt, sein Freund

Konstantin Shushakov

Konstantin Shushakov stammt aus Russland und studierte am Izhevsk Music College und später an der Russischen Akademie für Theaterkunst. Im Anschluss an das Studium wurde er 2009 Mitglied des Young Artist Program am Bolshoi Theater in Moskau. 2011 war er Preisträger des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel und gewann im selben Jahr den 2. Preis beim Operalia Wettbewerb in Moskau. Ein Jahr später wurde er Ensemblemitglied am Bolshoi Theater, wo er in zahlreichen Rollen zu erleben war; so sang er dort u.a. Morales (Carmen), Almaviva (Le nozze di Figaro), Marullo (Rigoletto), Malatesta (Don Pasquale), Schaunard und Marcello (La bohème), Lebedjev (Der Idiot), Robert (Iolanta), Papageno und Figaro (Il barbiere di Siviglia). Gastengagements führten ihn 2014 als Guglielmo in Così fan tutte an die Scala nach Mailand, 2016 als Ford in der Neuproduktion von Falstaff nach Genf und im selben Jahr ans Théâtre de la Monnaie in Brüssel für den Prinz Afron in Der goldene Hahn. 2018 gastierte er in Vancouver in der Titelrolle von Jewgeni Onegin sowie als Jelezki (Pique Dame) beim Savonlinna Festival und an der Oper in Oslo. Shushakov ist ausserdem regelmässig als Konzertsänger zu erleben; er sang in Brahms’ Ein deutsches Requiem zusammen mit dem Russischen National Orchester in der Tschaikovsky Concert Hall unter der musikalischen Leitung von Mikhail Pletnev und in Mozarts Grosse Messe in c-moll mit dem Musica Viva Chamber Orchestra Moskau. Zudem gehören die Baritonpartien in Haydns Stabat Mater und in Faurés Requiem zu seinem Repertoire. Ab der Spielzeit 2019/20 gehört Konstantin Shushakov zum Ensemble des Opernhauses Zürich.

Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dez 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 La bohème12, 18, 22, 25, 29 Mär 2020 Faust14, 17, 20, 23 Mai 2020 Così fan tutte26, 30 Okt; 02, 08 Nov 2019


Julie Fuchs, Norina, eine junge Witwe

Julie Fuchs

Julie Fuchs studierte Violine und Schauspiel in Avignon sowie Gesang am CNSM in Paris. Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe und wurde 2012 und 2014 bei «Les Victoires de la Musique Classique», dem bedeutendsten Wettbewerb für klassische Musik in Frankreich, als beste Opernsängerin ausgezeichnet. 2013 erreichte sie beim renommierten «Operalia»-Wettbewerb den zweiten Platz. Von 2013 bis 2015 gehörte Julie Fuchs zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Morgana (Alcina), Marzelline (Fidelio), Susanna (Le nozze di Figaro), Rosane (La verità in cimento), Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims) und Angelica (Orlando) zu hören war. Auf der Konzertbühne war sie u.a. mit den Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski, dem Orchestra La Scintilla unter Teodor Currentzis, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem BBC Symphony Orchestra, dem Deutschen Sinfonieorchester und dem Orchestre National de France für das Konzert beim Eiffelturm zu hören, gab zahlreiche Liederabende und musizierte mit den Jazzmusikern Giovanni Mirabassi und Paco Séry. 2015 gab Julie Fuchs ihr Debüt an der Pariser Oper als La Folie (Platée) und kehrte für die Uraufführung von Luca Francesconis Trompe-la-mort dorthin zurück. Unlängst sang sie Musetta (La bohème) an der Bayerischen Staatsoper, Leïla in Les Pêcheurs de perles am Théâtre des Champs-Elysées sowie die Titelrolle von Donizettis La Fille du régiment an der Opéra de Lausanne und bei ihrem Hausdebüt an der Wiener Staatsoper. 2017 gastierte sie in Aix-en-Provence als Zerlina (Don Giovanni). 2017/18 gab sie u.a. ihr Debüt am Teatro Real de Madrid als Giunia in Lucio Silla und sang Nannetta an der Opéra de Paris. Julie Fuchs ist Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon; 2015 erschien ihre erste Solo-CD Yes. Ihr neustes Album Mademoiselle mit dem Orchestre national d’Île-de-France ist im Februar 2019 erschienen; im Sommer ging sie damit auf Europatournee. Bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2019 debütierte sie als Eva in der selten aufgeführten Oper La morte d’Abel von Caldara. In Zürich war sie zuletzt in der Titelrolle von L’incoronazione di Poppea und als Donna Fiorilla in Il turco in Italia zu erleben. Auf Social Media: @juliefuchssoprano.

Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dez 2019; 01, 04, 09 Jan 2020


Dean Murphy, Ein Notar

Dean Murphy

Dean Murphy, Bariton, absolvierte seine Gesangsausbildung an der Hartt School of Music und an der Yale School of Music. Er war Stipendiat der Bel Canto Vocal Scholarship Foundation und der Opera Foundation, in deren Zusammenhang er Mitglied im Ensemble der Deutschen Oper Berlin war. Zudem war er Preisträger beim Lynne Strow Piccolo Award, bei der Amici Vocal Competition, der Peter Elvins Vocal Competition und der Classical Singer Competition. 2013/14 war er Ensemblemitglied an der Opera Connecticut, wo er in Gianni Schicchi, in Pasatieris Signor Deluso und in Salieris Kleine Harlekinade zu erleben war. Zudem sang er Melisso in Alcina, Yamadori in Madama Butterfly an der Connecticut Lyric Opera und Peter in Hänsel und Gretel. Auf der Konzertbühne sang er u.a. in Brahms’ Ein deutsches Requiem, in Händels Messiah, in Faurés Requiem, in Charpentiers Magnificat und in Händels Esther. An der Deutschen Oper Berlin war er 2017/18 u.a. als Fiorello (Il barbiere di Siviglia), als Dancaïre (Carmen), als zweiter Richter (Das Wunder der Heliane), als Polizist (Lady Macbeth von Mzensk), Silvano (Un ballo in maschera), als Schaunard (La bohème) sowie als Wagner in Faust zu erleben. Seit 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und sang hier den 2. Senator in Schrekers Die Gezeichneten, Schobiak in Le Grand Macabre und Figaro in Il barbiere di Siviglia am Theater Winterthur. Im Sommer 2019 gastierte er zudem beim Rossini Festival in Pesaro als Lord Sidney und Don Alvaro in Il viaggio a Reims.

Girl with a Pearl Earring28 Mai; 01, 07, 14, 17, 19 Jun 2020 Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dez 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 Carmen09, 12 Jul 2020 La bohème12, 18, 22, 25, 29 Mär 2020