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La sonnambula

Melodramma in zwei Akten von Vincenzo Bellini (1801-1835)
Libretto von Felice Romani
nach einer Ballett-Pantomime von Eugène Scribe und Jean-Pierre Aumer
Konzertante Aufführung

Musikalische Leitung Maurizio Benini Choreinstudierung Ernst Raffelsberger

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer 2 Std. 45 Min. inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 1 Std. 20 Min.

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Vergangene Termine

Mai 2019

So

05

Mai
19.30

La sonnambula

Konzertante Aufführung der Oper von Vincenzo Bellini, Premiere, Sonntag-Abo D, Wahl-Abo

Do

09

Mai
19.30

La sonnambula

Konzertante Aufführung der Oper von Vincenzo Bellini, Donnerstag-Abo A

So

12

Mai
19.30

La sonnambula

Konzertante Aufführung der Oper von Vincenzo Bellini, Belcanto-Abo, Opernhaustag

Gut zu wissen

Kurzgefasst

La sonnambula

Kurzgefasst

La sonnambula

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La sonnambula


La sonnambula


Vollkommene Melodien

Am 5., 9. und 12. Mai ist Vincenzo Bellinis Oper «La sonnambula» als konzertante Aufführung zu erleben. In den Hauptpartien kehren Pretty Yende und Lawrence Brownlee nach Zürich zurück.

Ein idyllisches, von Hügeln umgebenes Dorf in der Schweiz bildet den Schauplatz für Vincenzo Bellinis Oper La sonnambula. Von kriegerischen Konflikten, Gräueltaten oder beängstigenden Wahnsinnsszenen, wie sie Bellinis Norma, I Capuleti e i Montecchi oder I puritani prägen, bleibt dieses Werk völlig unberührt. Der nur vage angedeutete, abgelegene Ort der Handlung schafft vielmehr die Voraussetzungen für eine gänzlich verinnerlichte Atmosphäre, in der sich die unendlichen Melodiebögen des sizilianischen Meisters des Belcanto voll entfalten können.

Im Zentrum des Geschehens steht die mit Elvino verlobte Amina, die sich als Schlafwandlerin in das Zimmer des soeben im Dorf eingetroffenen Grafen Rodolfo verirrt und damit für Verwirrung und Eifersucht sorgt. Doch nach einer letzten schlafwandlerischen Zitterpartie auf einem Hausdach findet die Handlung zu einem glücklichen Ende.

La sonnambula kam 1831 in Mailand und kurz darauf auch in Paris zum ersten Mal auf die Bühne und gehört seither neben Norma zu den beliebtesten Opern Bellinis. Schon Rossini hielt Aminas Arie «Ah! Non credea» für die vollkommenste Melodie, die je geschrieben wurde, und die Titelpartie gehörte zum Repertoire aller grosser Belcanto-Diven, von Giuditta Pasta in der Uraufführung bis hin zu Maria Callas, Edita Gruberova und Cecilia Bartoli.

Nach dem grossen Erfolg von Donizettis La Fille du régiment präsentieren wir Bellinis La sonnambula dieses Jahr als konzertante Opernaufführung. In den Hauptpartien kehren Pretty Yende und Lawrence Brownlee ans Opernhaus Zürich zurück, wo sie bereits in Bellinis I puritani gefeiert wurden. Beide haben in den letzten Jahren eine steile internationale Karriere gemacht. Lawrence Brownlee gilt als einer der international besten Tenöre für das italienische Belcanto-Fach, Pretty Yende singt die Sopran-Partien von Rossini, Donizetti und Bellini an den grössten Opernhäusern der Welt, in letzter Zeit vor allem an der New Yorker Metropolitan Opera. Nun verkörpert sie erstmals die Amina ihres Lieblingskomponisten Vincenzo Bellini, dessen berühmte «melodie lunghe, lunghe, lunghe» «direkt zu ihrer Seele sprechen», wie die Sängerin in einem Interview bekannte. Die musikalische Leitung hat mit Maurizio Benini ein ausgewiesener Spezialist für das italienische Repertoire, der am Opernhaus Zürich bereits als Dirigent von Bellinis I Capuleti e i Montecchi gastierte.


Dieser Artikel ist erschienen in MAG 68, April 2019.
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Biografien


Maurizio Benini, Musikalische Leitung

Maurizio Benini

Maurizio Benini stammt aus Italien und gab sein Debüt als Operndirigent am Teatro Comunale in Bologna mit Rossinis Il signor Bruschino. Bald darauf wurde er von verschiedenen italienischen Opernhäusern und Festivals engagiert und trat 1992 erstmals am Teatro alla Scala in Mailand (La donna del lago). Es folgten Dirigate von italienischem Opernrepertoire weltweit. So dirigierte er regelmässig an der Metropolitan Opera in New York, in Paris, an der Wiener Staatsoper, am Londoner Opera House Covent Garden, an den Opernhäusern in Barcelona Madrid, Chicago, Monte-Carlo, Toulouse und Venedig sowie bei den Festivals von Glyndebourne, Edinburgh und beim Rossini Opera Festival. Maurizio Benini war zudem musikalischer Leiter des Orchesters am Teatro Comunale in Bologna, Principal Conductor beim Festival in Wexford sowie ständiger Gastdirigent beim Teatro Municipal in Santiago de Chile und beim Teatro San Carlo in Neapel. Unlängst dirigierte er an der New Yorker Met Il barbiere di Siviglia, I puritani und Semiramide, am Londoner Covent Garden Nabucco, La traviata und I vespri siciliani, am Opernhaus Zürich I Capuleti e i Montecchi und an der Oper Monte-Carlo Adriana Lecouvreur. Zu seinen künftigen Projekten gehören u. a. Il trovatore an der Pariser Opéra und Il barbiere di Siviglia an De Nationale Opera in Amsterdam. Mit Maurizio Benini sind zahlreiche CD-Aufnahmen erschienen, darunter erst kürzlich La cenerentola aus der New Yorker Met.

La sonnambula09, 12 Mai 2019


Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Mu­sikpädagogik und Kirchenmusik an der Hoch­schule für Musik und dar­stel­lende Kunst in Wien (Chor­leitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschlies­send Chor­dirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In die­ser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breis­gau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Pre­mieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertver­einigung Wiener Staats­opernchor verant­wort­lich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

Il turco in Italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 Mai 2019 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dez 2018 Nussknacker und Mausekönig15, 18, 26, 29 Dez 2018; 01 Jan 2019 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mär 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Tannhäuser27, 31 Mär; 05 Apr 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 Mai 2019 La sonnambula09, 12 Mai 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Il barbiere di Siviglia17, 19, 22, 25 Mai 2019


Kyle Ketelsen, Graf Rodolfo

Kyle Ketelsen

Der amerikanische Bassbariton Kyle Ketelsen wurde in Clinton/Iowa geboren und studierte an den Universitäten von Iowa und Indiana. Er sang an zahlreichen Häusern der USA und konzertierte u.a. mit dem Chicago Symphony Orchestra. Gastverträge führten ihn an bedeutende Opernhäuser, darunter die Metropolitan Opera New York, das Londoner Royal Opera House Covent Garden, das Gran Teatre de Liceu in Barcelona, die Hamburgische Staatsoper sowie zum Festival von Aix-en-Provence. Sein Repertoire umfasst Partien wie Enrico VIII (Anna Bolena), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Don Fernando (Fidelio), Nick Shadow (The Rake‘s Progress), Mr. Flint (Billy Budd), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Méphistophélès (Faust). Besondere Beachtung fand seine Interpretation des Escamillo (Carmen), mit der er u.a. in London, Washington, Orlando, Madrid, New York und Amsterdam zu erleben war. Ausserdem trat er als Leporello (Don Giovanni) in Produktionen der Houston Grand Opera, des Teatro Real Madrid, beim Festival von Aix-en-Provence, an der Bayerischen Staatsoper München, an der Canadian Opera Toronto sowie 2018 in Dallas und Lyon hervor. In der Saison 2018/19 sang er an der Met in New York Escamillo und Golaud (Pelléas et Mélisande), an der Lyric Opera of Chicago den King of Scotland (Ariodante) sowie an der San Francisco Opera Escamillo. Am Opernhaus Zürich war Kyle Ketelsen zuletzt als Golaud in Pelléas et Mélisande, als Méphistophélès in Gounods Faust und als Graf Rodolfo in der konzertanten Aufführung von La sonnambula zu erleben.

La sonnambula09, 12 Mai 2019


Fredrika Brillembourg, Teresa

Fredrika Brillembourg

Fredrika Brillembourg, Mezzosopran, stammt aus den USA und gastiert regelmässig an renommierten Opernhäusern wie den Opern in Brüssel, Genf, Venedig, Lissabon, Amsterdam, Lyon, Washington, Frankfurt, der Komischen Oper Berlin und der Semperoper Dresden. Von 1995-2001 war sie Ensemblemitglied am Theater Bremen und sang dort alle massgeblichen Partien ihres Fachs. Zu ihrem Repertoire gehören Rollen wie Carmen, Charlotte (Die Soldaten), Octavian (Der Rosenkavalier), Marthe Schwertlein (Faust), Maddalena (Rigoletto) und Suzuki (Madame Butterfly) sowie Werke von Toshio Hosokawa (Hanjo, The Raven), György Ligeti (Le Grand Macabre), Tan Dun (Marco Polo) und Gottfried von Einem (Jesu Hochzeit). Fredrika Brillembourg konzertierte u. a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und dem Mahler Chamber Orchestra und arbeitete mit Dirigenten wie Antonio Pappano, Sir Jeffrey Tate, Ingo Metzmacher, Daniel Harding, Kazushi Ono, Mark Albrecht, Manfred Honeck, Kent Nagano und Sylvain Cambreling. Ihre umfangreiche Diskografie umfasst Aufnahmen als Suzuki, als Enrichetta di Francia (Bellinis I puritani), Soloarien mit den Berliner Symphonikern, Strawinskys Les Noces und Verdis Requiem. In der Saison 2018/19 steht sie u.a. in der Neuproduktion von Leonard Bernsteins Candide in der Regie von Barrie Kosky als Old Lady auf der Bühne der Komischen Oper Berlin. Anlässlich des Festivals Bernstein 100, das die Komische Oper zur Feier des 100. Geburtstags von Leonard Bernstein 2018 veranstaltete, interpretierte sie darüber hinaus einen Liederabend mit Broadway-Songs aus der Feder von Bernstein und Weill.

La sonnambula09, 12 Mai 2019


Liliana Nikiteanu, Teresa

Liliana Nikiteanu

Liliana Nikiteanu begann ihre Gesangsausbildung 1977 im Musikgymnasium, dann im Konservatorium in Bukarest. Ihr erstes Festengagement erhielt sie 1986 im Musiktheater Galati. Sie gewann zahlreiche Preise: 1984 Francesco Viñas, 1986 Belgrad, 1989 Wien Belvedere und 1991 Genf. Ihr Repertoire beinhaltet über 80 Rollen, die sie in Zürich, wo sie seit 1991 Ensemblemitglied ist, oder in anderen Opernhäusern gesungen hat, u.a. Octavian (Der Rosenkavalier) an der Bastille, der Wiener und Hamburger Staatsoper, Ježibaba (Rusalka) in Montreal, Sesto (La clemenza di Tito) in Dresden, Rosina (Il barbiere di Siviglia) in Wien und München; Dorabella (Così fan tutte) in Dresden, München, Salzburg, Aix-en-Provence, Fjodor (Boris Godunow) in Salzburg, Orfeo (Gluck) in der Cité de la Musique Paris, Margarethe (Damnation de Faust) in Brüssel und Dulcinée (Don Quichotte) im Theater an der Wien. In Zürich verkörperte sie alle Mozartpartien ihres Faches sowie Partien im dramatischeren Fach wie Ljubascha (Die Zarenbraut), Amme (Dukas’ Blaubart) und Fricka (Das Rheingold). Als Konzertsängerin hat sie ein Repertoire von Bach bis Berio. In Bamberg sang sie Berenice von Haydn unter Adam Fischer, in Paris Berlioz’ Les Nuits d’Eté unter Holliger, in Kopenhagen Verdis Requiem und in Tel Aviv und Haifa Bruckners Te Deum unter Mehta. 2005 trat sie im Petersdom zur 500-Jahr-Feier der Schweizergarde des Papstes auf. Zu den Dirigenten, die sie geprägt haben, gehören Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, Fabio Luisi, Franz Welser-Möst und Philippe Jordan. In letzter Zeit war sie in Zürich u.a. als Beggar Woman (Sweeney Todd) und als Teresa (La sonnambula) zu erleben und sang im Sommer 2019 beim Edinburgh International Festival Larina in Eugen Onegin.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dez 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 La verità in cimento28, 30 Sep; 04 Okt 2018 La sonnambula Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019


Pretty Yende, Amina

Pretty Yende

Die südafrikanische Sopranistin Pretty Yende erregte internationale Aufmerksamkeit, als sie 2010 als erste Künstlerin in der Geschichte des Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerbs erste Preise in allen Kategorien gewann. Unterdessen gastiert sie regelmässig an den grossen Opernhäusern weltweit, darunter die Metropolitan Opera in New York, die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden in London und die Deutsche Oper Berlin. Ihr Gesangsstudium absolvierte sie an der University of Cape Town Opera School bei Virginia Davids und Angelo Gobbato sowie an der Accademia Teatro alla Scala. Erstmals auf der Bühne der Scala stand Pretty Yende 2010 als Berenice in Rossinis L’occasione fa il ladro und kehrte später zurück als Norina (Don Pasquale), Musetta (La bohème) und als Comtesse Adèle (Le Comte Ory). Im Januar 2013 gab sie ihr vielbeachtetes Debüt an der Metropolitan Opera in New York als Comtesse Adèle an der Seite von Juan Diego Flórez und war seit da als Pamina, Juliette (Roméo et Juliette), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Elvira (I puritani), Adina (L’elisir d’amore), Lucia (Lucia di Lammermoor) und Leïla (Les Pêcheurs de perles) an der Met zu erleben. In jüngster Zeit war sie u.a. als Adina (L’elisir d’amore) am Royal Opera House in London und an der Bayerischen Staatsoper, als Pamina am Grand-Théâtre de Genève, als Lucia an der Deutschen Oper Berlin, als Teresa (Benvenuto Cellini), Lucia und Rosina an der Opéra Bastille in Paris und als Elvira am Gran Teatre del Liceu in Barcelona zu hören. In Zürich sang sie 2016 Elvira in I puritani.

La sonnambula09, 12 Mai 2019


Sen Guo, Lisa

Sen Guo

Sen Guo wurde in Shanxi (China) geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium und am Zhou Xiao Yan Opera Center in Shanghai. Sie war Preisträgerin der China Vocal Competition, des Shanghai International Master Class Institute und der Hong Kong Competition for Young Asian Musicians. In der Spielzeit 2001/ 02 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in der Studioproduktion Die Pilger von Mekka die Dardané verkörperte. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie an der Semperoper Dresden, an der Berliner Staatsoper, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Theater St. Gallen und am Theater an der Wien, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) in der Tonhalle Zürich, Violetta (La traviata), Gilda (Rigoletto) und Musetta (La bo­hème) am Grand Theatre in Shanghai und Oscar (Un ballo in maschera) am Nationaltheater Peking. Als Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich seit 2002/03 war sie u.a. als Frasquita (Carmen), Blumenmädchen (Parsifal), Voce dal cielo (Don Carlo), Musetta, Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Amaltea (Mosè in Egitto), Giulia (La scala di seta) und Gilda zu erleben. In jüngerer Zeit sang sie am Opernhaus Zürich u.a. die Königin der Nacht, Nanetta (Falstaff), Clorinda (La cenerentola), Oscar und Madame Herz (Der Schauspieldirektor) und war in der Kinderoper Das verzauberte Schwein, in Don Carlo, Lady Macbeth von Mzensk sowie in der konzertanten Aufführung von La sonnambula zu hören. Zudem sang sie Gilda in der Rigoletto-Produktion der Oper Schenkenberg im Sommer 2016 und Clorinda in Monte Carlo, Amsterdam und Versailles.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Hänsel und Gretel22, 25 Nov; 15, 26, 30 Dez 2018; 27 Jan; 17 Feb; 24 Mär; 20, 22, 25 Apr 2019 Tannhäuser27, 31 Mär; 05 Apr 2019 La sonnambula09, 12 Mai 2019


Lawrence Brownlee, Elvino

Lawrence Brownlee

Lawrence Brownlee, in Youngstown (Ohio) geboren, ist ein gefragter Belcanto-Spezialist und Mozartinterpret. 2017 wurde er sowohl bei den International Opera Awards, als auch bei den Bachtrack Opera Awards zum «Sänger des Jahres» ernannt. 2001/02 gab er sein Debüt an der Mailänder Scala als Almaviva in Il barbiere di Siviglia. Mit dieser Rolle gastierte er auch an der New Yorker Met, der Berliner und Wiener Staatsoper, in Washington, Madrid und Paris. Wichtige Engagements waren ausserdem Ramiro (La cenerentola) in Wien, München, Mailand, Houston, Philadelphia, Chicago, Paris und an der Met, Arturo (I puritani) in Washington, Seattle, New York und Kopenhagen, die Titelrolle in Le Comte Ory in Bologna, Wien, Seattle und Dortmund, und die Uraufführung von Lorin Maazels 1984 in London. Höhepunkte der letzten Spielzeiten waren sein Rollendebüt als Don Ottavio (Don Giovanni) in Seattle, die eigens für ihn geschriebene Titelrolle in der Uraufführung von Daniel Schnyders Charlie Parker’s Yardbird in Philadelphia, Ernesto (Don Pasquale) an der San Francisco Opera und Idreno (Semiramide) bei den Münchner Opernfestspielen. In Zürich war er zuletzt als Arturo (I puritani), als Ramiro (La cenerentola) und in der Titelrolle von Le comte Ory zu hören. Aufnahmen umfassen u.a. L’italiana in Algeri unter Alberto Zedda, die CDs Virtuoso Rossini Arias, Spiritual Sketches, Stabat Mater, Carmina Burana (unter Simon Rattle) sowie eine DVD von La cenerentola aus der Met. In der Spielzeit 2017/18 gab Brownlee u.a. sein Hausdebüt am Gran Teatre del Liceu in Barcelona als Conte di Libenskof (Il viaggio a Reims), sang Idreno in Covent Garden, Ein Sänger (Rosenkavalier) in München und Ernesto in Paris.

La sonnambula09, 12 Mai 2019


Ildo Song, Alessio

Ildo Song

Ildo Song stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von 2015 bis 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. In letzter Zeit sang er u.a. den Onkel Bonze in Madama Butterfly, Le Fauteuil / L’arbre in L’Enfant et les sortilèges, La Voce in Idomeneo, Mandarin in Turandot, Doktor Grenvil in La traviata, Julian Pinelli in Die Gezeichneten, Il Conte di Ceprano in Rigoletto und Alessio in der konzertanten Aufführung von La sonnambula.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dez 2018 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 La sonnambula09, 12 Mai 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019


Omer Kobiljak, Ein Notar

Omer Kobiljak

Omer Kobiljak stammt aus Bosnien und wurde von 2008-2013 von David Thorner am Konservatorium Winterthur ausgebildet. 2010 erhielt er u.a. den Kulturpreis des Rotaryclubs Oberthurgau. Im gleichen Jahr folgte ein Gastauftritt im Schweizer Fernsehen in Die Grössten Schweizer Hits. Seit 2010 besucht er Meisterkurse von Jane Thorner-Mengedoht, David Thorner und Jens Fuhr. 2012 erhielt er beim Thurgauer Musikwettbewerb den 1. Preis mit Auszeichnung, im Jahr darauf sang er bei den Salzburger Festspielen einen Lehr­buben (Die Meistersinger von Nürnberg) unter Daniele Gatti. Seit 2014 studiert er an der Kalaidos Fachhochschule Aarau Gesang bei David Thorner. 2016 debütierte er als Baron von Kronthal (Lortzings Der Wildschütz) an der Operettenbühne Hombrechtikon. 2017 sang er an der Mailänder Scala in Die Meistersinger von Nürnberg. Seit 2017/18 ist er Mitglied im IOS und war bisher u.a. in Salome, Ronja Räubertochter, La fanciulla del West, Parsifal, Der fliegende Holländer sowie in La traviata zu erleben. In der Spielzeit 2018/19 sang er einen Gardes in Manon, Lord Arturo Buklaw in Lucia di Lammermoor sowie ein Notar in der konzertanten Aufführung von La sonnambula. Ab dieser Spielzeit gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich.

Lucia di Lammermoor28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mär 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 Mai 2019 La sonnambula09, 12 Mai 2019