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Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Opernstudio

Konzert mit Benjamin Bernheim und Nachwuchskünstler*innen aus dem Internationalen Opernstudio
mit Szenen und Arien aus Verdis Rigoletto, wie auch Massenets Manon und Werther.

Tickets à CHF 60 für die Konzerte können ab Mittwoch, 9. Dezember 2020, 11.00 Uhr, ausschliesslich telefonisch unter +41 44 268 66 66 bezogen werden. Die Billettkasse ist telefonisch erreichbar von Montag bis Freitag, jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr.  Gemäss Schutzkonzept des Opernhauses und Vorgaben des Bundes werden maximal 50 Tickets verkauft.

Vergangene Termine

Dezember 2020

Mi

16

Dez
19.00

Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio

Konzert mit Benjamin Bernheim und Nachwuchskünstler*innen aus dem Internationalen Opernstudio

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Curtain Call mit Benjamin Bernheim

Kurzgefasst

Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio

Ticketbezug Konzerte

Tickets à CHF 60 für die Konzerte können ab Mittwoch, 9. Dezember 2020, 11.00 Uhr, ausschliesslich telefonisch unter +41 44 268 66 66 bezogen werden. Die Billettkasse ist telefonisch erreichbar von Montag bis Freitag, jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr. 

Gemäss Schutzkonzept des Opernhauses und Vorgaben des Bundes werden maximal 50 Tickets verkauft.


Sag mal Ziyi...


Ziyi Dai

«Opernsängerin zu sein, erfüllt mich mit Freude und Vergnügen. Wenn du mit deiner Figur in die Handlung eintauchst, ihre psychologischen Veränderungen erlebst und auslebst, wenn du hörst, wie das Publikum dir applaudiert, wirst du spüren, wie schön das Leben ist.»

Wann und weshalb hast du dich entschieden, Opernsängerin zu werden?
Ich bin in einer musikalischen Familie geboren, meine Eltern singen beide. Mein Vater ist Tenor und meine Mutter ist Chinesische Volksmusiksängerin. Ich singe seit ich ein Kind bin, ich habe in einem Chor angefangen. Der offizielle Beginn meiner Opernkarriere war das Musikgymnasium. Das ist jetzt 10 Jahre her. Opern singen zu lernen ist ein Geschenk, das ich von meinem Vater bekommen habe. Er unterstützt mich immer als Gesangslehrer.

Wenn ich nicht Opernsängerin geworden wäre, wäre ich…
Ich denke, ich habe ein Gefühl für die Kunst und ich wäre gern eine Malerin, wenn ich keine Sängerin wäre.

Was war deine bisher wertvollste Erfahrung auf der Bühne?
Ich spielte die Rolle des Hirtenjungen in «Tosca», als ich acht Jahre alt war. Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich wirklich erlebte, was Oper ist und wie man mit Dirigenten und Orchestern zusammenarbeitet. Ich habe nur ein paar Zeilen gesungen, aber es war eine sehr wertvolle Erfahrung für mich.

… der peinlichste Moment?
Ich hatte nie wirklich einen peinlichen Moment. Das Peinlichste war, dass ich auf mein Kleid getreten bin und beinahe umgefallen wäre.

… die grösste Herausforderung?
Als ich 17 war, hatte ich ein Konzert mit meinem Vater in der Great Hall of the People. Es war das erste Mal, dass ich vor einem Publikum mit 10'000 Menschen gesungen habe.

Was wäre dein grösster Traum?
Für Chinesen ist es eine grosse Chance, in einem anderen Land zu studieren und in einem grossen Opernhaus zu arbeiten. Ich hoffe, ich singe noch in vielen anderen Häusern in der Zukunft, so dass die Menschen die Stimmen von Chinesischen Sänger*innen verstehen können.

Hast du einen Glücksbringer oder ein Ritual, bevor Du auf die Bühne gehst?
Einem selbst sagen, dass man die Beste ist! Und mit einer guten, positiven Einstellung auf die Bühne zu gehen.

Meine Geheimwaffe, um Heiserkeit zu verhindern:
Ich habe keine besonderen Mittel. Gesund Essen und gut Schlafen und das Wichtigste ist, glücklich zu sein.

Mit welcher Opernrolle identifizierst du dich am meisten und warum?
Ich mag Adina in «L’elisir d’Amore». Sie ist selbstbewusst, klug und weiss, was sie will.

Dieses Lied spricht mir aus dem Herzen:
Manons Gavotte sagt: «Verbringe deine Tage, ohne sie zu zählen, alle deine Tage! Lasst uns lieben, lachen und singen, solange wir immer noch zwanzig sind! » Das ist es, woran ich immer geglaubt habe und was ich immer getan habe. Die Menschen müssen glücklich bleiben, um jeden Tag zu geniessen und allen Menschen Glück zu bringen. Ich habe diese Arie auch gesungen, als ich für das IOS am Opernhaus Zürich vorgesungen habe.

Welcher ist dein Lieblingsort in Zürich und wieso?
Ich war noch nicht an vielen Orten, aufgrund der globalen Krise, aber ich mag es, beim See zu sitzen und mit Freunden zu plaudern.

Ziyi Dai, Sopran, stammt aus China. 
Die Vierundzwanzigjährige ist seit der Spielzeit 2O/21 beim IOS.



Sag mal Lina...


Lina Dambrauskaité

«Wenn ich auf der Bühne bin, bin ich in einer völlig anderen Welt, irgendwo, wo die Zeit anders fliesst und ich sein kann, wer ich will. Für mich ist die Oper die schönste Form des Geschichtenerzählens und jeder Charakter, den ich spiele, findet seinen Weg in mein Herz. Die Geschichten sind zeitlos und wir alle können uns in ihnen irgendwie wiederfinden.»

Wann und weshalb hast Du dich entschieden, Opernsängerin zu werden?
Ich habe mich augenblicklich in die Oper verliebt, als ich eine Bühne betrat. Ich singe seit meinem fünften Lebensjahr, und als ich 14 war, bekam ich die Chance, in einer Produktion von «Boris Godunov» an der Litauischen Nationaloper mitzuwirken. Es war genau in diesem Moment, als ich mich wirklich in die Oper verliebte und ich habe nie daran gezweifelt. Für mich war und ist die Oper pure Magie. Ich betrachte die Oper wahrhaftig als einen der Höhepunkte der Kunst. Sie bringt das Beste von uns zum Vorschein, die Menschlichkeit und das, wozu wir fähig sind, wenn wir zusammenarbeiten. Die Geschichten, die die Oper erzählt, sind zeitlos. Jede und jeder von uns wird in der Oper eine Figur finden, mit der er oder sie sich identifizieren kann, denn in diesem Moment, auf der Bühne, erlebt diese Person etwas, das uns vertraut ist – Liebe, Trauer, Leidenschaft, Wut... Es macht mir so viel Freude, ein kleiner Teil einer Geschichte zu sein, die durch die schönste Sprache, die wir haben, zum Leben erweckt wird: die Musik.

Wenn ich nicht Opernsängerin geworden wäre, wäre ich…
… eine Kriminalpsychologin.

Was war Deine bisher wertvollste Erfahrung auf der Bühne?
Jeder Auftritt ist etwas ganz besonderes, aber die Eröffnungspremiere von Händels «Semele» in der Royal Academy Opera ist mir besonders geblieben. Ich hatte die Ehre, Semele selbst zu singen UND mit dem wunderbaren Laurence Cummings zu arbeiten!

… der peinlichste Moment?
Nicht wirklich peinlich, aber nervenauftreibend. Ich war sehr krank und habe eine Show gesungen, ohne sprechen zu können, aber aus irgendeinem Grund konnte ich problemlos singen. Das Problem war der gesprochene Dialog, den ich wie ein Frosch rausquakte.

… die grösste Herausforderung?
Auf der Bühne verschiedene Männer leidenschaftlich zu küssen, während mein Freund im Zuschauerraum sass. Aber er nimmt es gelassen!

Was wäre karrieremässig Dein grösster Traum?
Einfach weiter zu singen. 

Hast Du einen Glücksbringer oder ein Ritual, bevor Du auf die Bühne gehst?
Habe ich! Ich trage einen Anhänger, den mir meine Eltern als Glücksbringer geschenkt haben. Normalerweise darf man wegen der Kostüme nicht sehen, also stecke ich ihn in meinen Schuh!

Meine Geheimwaffe, um Heiserkeit zu verhindern:
Viel Schlaf, Wasser und keine Milchprodukte vor dem Singen.

Mein Idol:
Natalie Dessay. Sie ist eine Naturgewalt.

Mit welcher Opernrolle identifizierst Du dich am meisten und warum?
Vermutlich Susanna. Sie ist unglaublich klug, geistreich und einfallsreich. Sie hält immer an ihren Prinzipien fest und behält deshalb ihren Stolz. Ausserdem braucht sie weder Macht noch Geld, um glücklich zu sein, sie ist vollkommen zufrieden mit dem, was sie im Leben hat, und macht das Beste daraus!

Dieses Lied spricht mir aus dem Herzen:
Muse – «Butterflies and Hurricanes»

Welcher ist Dein Lieblingsort in Zürich und wieso?
Das Seeufer direkt neben dem Opernhaus. Es war das erste, was ich gesehen habe, als ich in Zürich ankam. Es war mitten in einem sehr heissen Sommer, und ich erinnere mich, dass ich die entspannte Atmosphäre um mich herum genoss, die vielen fröhlichen Menschen, die plauderten, schwammen und die Schwäne oder Möwen fütterten.

Welches ist Dein Lieblingswort in Schweizerdeutsch?
«Schätzli», die Bedeutung und das Wort an sich sind sehr süss.

Lina Dambrauskaite, Sopran, stammt aus Litauen. 
Die Achtundzwanzigjährige ist seit der Spielzeit 19/20 beim IOS.



Sag mal Yannick...


Yannick Debus

«Wenn ich auf der Bühne bin, kann ich sein, wer immer ich will, ich bin frei und erfüllt.»

Wann und weshalb hast Du dich entschieden, Opernsänger zu werden?
Als ich etwa 25 Jahre alt war und bereits an der Universität studierte. Irgendwie fiel es mir leichter, als ein Instrument zu spielen und es machte mir immer sehr viel Spass aufzutreten.

Wenn ich nicht Opernsänger geworden wäre, wäre ich…
Ich wäre Politikwissenschaftler.

Was war Deine bisher wertvollste Erfahrung auf der Bühne?
Im Chor unter der Leitung von Maestro Christoph Eschenbach die «Zweite Symphonie» von Gustav Mahler zu singen.

… der peinlichste Moment?
Das falsche Stück gelernt zu haben für ein Konzert und es dann während der Kostümprobe von der Seite zu lesen.

… die grösste Herausforderung?
Das Studieren und Auswendiglernen der Rolle des Leporello in zweieinhalb Wochen.

Was wäre Dein grösster Traum?
Nie die Liebe zur Musik zu verlieren.

Hast Du einen Glücksbringer oder ein Ritual, bevor Du auf die Bühne gehst?
Ich mache eine kurze Meditation, um mich zu konzentrieren.

Meine Geheimwaffe, um Heiserkeit zu verhindern:
Einen Tag die Woche frei zu nehmen und an diesem Tag überhaupt nicht zu singen.

Mein Idol:
Giorgio Zancanaro, Fritz Wunderlich und Tito Gobbi

Mit welcher Opernrolle identifizierst Du dich am meisten und warum?
Guglielmo von «Così fan tutte». Er denkt er sei cleverer als er eigentlich ist.

Dieses Lied spricht mir aus dem Herzen:
«Du bist die Ruh» (Schubert)

Welcher ist Dein Lieblingsort in Zürich und wieso?
Der See. Das Wasser ist so klar und einen Sommertag am See zu verbringen ist sehr entspannend.

Welches ist Dein Lieblingswort in Schweizerdeutsch?
«Chuchichäschtli»

Yannick Debus, Bariton, stammt aus Deutschland. 
Der Neunundzwanzigjährige ist seit der Spielzeit 2O/21 beim IOS.


Biografien


Ziyi Dai, Sopran

Ziyi Dai

Ziyi Dai, Sopran, stammt aus China und studierte am China Conservatory of Music in Peking, sowie an der Manhattan School of Music und am Curtis Institute of Music in New York. Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Javier Camarena, Enza Ferrari, Eric Owens und Ferruccio Furlanetto. Sie war Preisträgerin beim Huang Long Music Festival, beim Premiere Opera Foundation Gesangswettbewerbs und beim Daniel Biaggi Palm Beach Opera Preis. Im Rahmen des Curtis Institute of Music sang sie Zerlina in Don Giovanni, Belinda in Dido and Aeneas und Miss Wordworth in Albert Herring. Zusammen mit ihrem Vater dem Opernsänger Dai Yuqiang sang sie in der Carnegie Hall in New York und am Kimmel Center for the Performing Arts Konzerte mit Arien von Verdi, Puccini und Lehár sowie mit bekannten Chinesischen Volksliedern. Seit der Spielzeit 2019/20 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios und war hier u.a. als Comtesse Adèle in Le Comte Ory, Marmeladenverkäuferin/Königstochter in Das tapfere Schneiderlein und als Athene in Die Odyssee zu erleben.

Das tapfere Schneiderlein19, 25, 26 Sep; 14 Nov 2021 Die Odyssee13, 21 Nov; 15, 16, 26 Dez 2021 Le Comte Ory20 Jan 2022 Il mondo della luna05, 07, 11, 13, 15 Mai 2022 Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul 2022 Die Zauberflöte29 Apr; 05, 12, 17 Mai 2023


Lina Dambrauskaité, Sopran

Lina Dambrauskaité

Lina Dambrauskaité stammt aus Litauen und hat ihre Gesangsaubildung bei Sigute Stonyte an der Litauischen Musik- und Theaterakademie abgeschlossen. Aktuell belegt sie Kurse bei Lillian Watson und Jonathan Papp an der Royal Academy Opera, wo sie 2017 ihr Londoner Debüt als Zerlina in Mozarts Don Giovanni gab. Zuvor debütierte sie 2015 als Barbarina in Mozart’s Le Nozze di Figaro am Litauischen Nationaltheater für Oper und Ballett. Zu ihrem Repertoire gehören Thais in Händels Das Alexanderfest, Yniold in Debussys Pelléas et Mélisande sowie die Titelpartie in Händels Semele. Zudem hat sie an der Weltaustellung «Expo 2015» in Mailand Litauen repräsentiert und diverse Solopartien in Konzerten gesungen. Im Frühjahr 2019 hat Lina Dambrauskaité die Titelrolle in Leoš Janáčeks Das schlaue Füchslein an der Royal Academy Opera gesungen und im Herbst 2019 Cunigonde (Candide) am Litauischen Nationaltheater. Seit der Spielzeit 2019/20 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und war hier bisher in Belshazzar, Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse, der Zauberflöte und Iphigénie en Tauride zu hören.

Bach Händel19 Dez 2021 Alice im Wunderland20 Nov; 06, 09 Dez 2022; 02, 08 Jan 2023


Sandra Hamaoui, Sopran

Sandra Hamaoui

Sandra Hamaoui, französisch-amerikanische Sopranistin, studierte am Konservatorium San Francisco und an der Juilliard School of Music in New York. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe; u.a. war sie Finalistin bei den Metropolitan Opera National Council Auditions und gewann jeweils den ersten Preis bei den New England Regional Finals, beim West Bay Opera League Wettbewerb und beim Mary Trueman Gesangswettbewerb. Zudem war sie Stipendiatin der Opera Foundation, der Schuyler Foundation und vom Henry & Maria Holt Memorial Fund. Noch während ihrer Studienzeit sang sie die Titelpartie von Gounods Roméo et Juliette mit dem Canadian Vocal Arts Institute und Adina in L’elisir d’amore mit dem San Francisco Conservatory of Music am Kennedy Center. In der Spielzeit 2017/18 war sie Mitglied des Ensembles der Deutschen Oper Berlin, wo sie u.a. Annina (La traviata), Ninetta (Die Liebe zu den drei Orangen), Die Vertraute (Elektra) und Pamina sang. Im Sommer 2018 gastierte sie am Verbier Festival, wo sie in Adriana Lecouvreur und in Rigoletto zu hören war. Im selben Jahr gab sie ihr Debüt an der Opéra de Dijon in Schuberts Stabat Mater sowie in Zürich als Gretel in Hänsel und Gretel. In der Spielzeit 2019/20 war sie in Zürich in der Titelrolle von Coraline von Mark Anthony Turnage zu hören. Zuletzt sang sie Lisa (La sonnambula) am Théâtre des Champs-Elysées in Paris sowie Fortuna/Damigella (L’incoronazione di Poppea) und Gilda (Rigoletto) am Opernhaus Zürich, zu dessen Ensemble sie gehört. In Dialogues des Carmélites ebenfalls in Zürich gab sie ihr Rollendebüt als Sœur Constance de St.-Denis.

Rigoletto10, 13, 18, 22, 27 Apr 2022 L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mär 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022 Le nozze di Figaro23, 25 Sep; 07, 13, 15, 22 Okt 2022 Alice im Wunderland12, 27 Nov; 15, 31 Dez 2022; 01, 19 Jan 2023 Lakmé02, 08, 15 Apr 2023


Siena Licht Miller, Mezzosopran

Siena Licht Miller

Siena Licht Miller, deutsch-amerikanische Mezzosopranistin, studierte am Curtis Institute of Music und am Oberlin Conservatory of Music Gesang. Sie vervollständigte ihre Ausbildung mit Kursen an der Opera Philadelphia, der Santa Fe Opera, dem Opera Theatre of St. Louis und beim Aspen Music Festival. Sie ist Stipendiatin der Bagby Foundation, Preisträgerin der Metropolitan Opera National Council Auditions, der Marilyn Horne Rubin Foundation und der Gerda Lissner Foundation. Höhepunkte ihrer bisherigen Karriere waren die Rollendebüts der Hermia in A Midsummer Night’s Dream, Zweite Dame in Die Zauberflöte und eine der vier Solopartien in der Uraufführung von Denis and Katya von Philip Venables an der Opera Philadelphia. Am Aspen Opera Center sang sie zudem die Titelrolle in Ravels L’Enfant et les sortilèges unter der Leitung von Robert Spano. Regelmässig widmet sie sich zudem dem Liedgesang; so sang sie bei der Reihe The Song Continues in der Carnegie Hall zur Feier ihrer Mentorin Marilyn Horne und war mit einem Rezital zusammen mit dem Pianisten Kevin Murphy auf einer Tour durch die USA. Seit der Spielzeit 20/21 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und sang hier bisher u.a. in Maria Stuarda, Simon Boccanegra, Viva la mamma, Salome, Odyssee und Monteverdi.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021; 13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Die Odyssee13, 21, 28 Nov; 04, 11 Dez 2021; 08 Jan 2022 Monteverdi15, 19, 22, 23, 27, 29 Jan; 04, 06, 10, 12, 20, 26 Feb 2022; 26, 29 Mai; 03, 09, 11 Jun 2023 L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mär; 05 Apr 2022 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Barkouf23, 27, 30 Okt; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022 Lakmé02, 08, 15 Apr 2023 Serse06, 10, 12, 14, 17 Mai 2023


Benjamin Bernheim, Tenor

Benjamin Bernheim

Benjamin Bernheim, französischer Tenor, studierte am Konservatorium Lausanne und war Mitglied des IOS am Opernhaus Zürich. Er ist regelmässiger Gast an den renommiertesten Bühnen Europas, u.a. an der Pariser Opéra, der Wiener und der Berliner Staatsoper, der Opéra national de Bordeaux und dem ROH Covent Garden mit den grossen Tenorpartien des romantischen Repertoires. 2020 wurde er bei den Victoires de la Musique classique als «Opernsänger des Jahres», vom französischen Kritikerverband als «Musikerpersönlichkeit des Jahres», vom Opus Klassik als «Nachwuchskünstler des Jahres» und von dem Magazin Oper! als «Sänger des Jahres» ausgezeichnet. 2021 wurde ihm der Titel «Chevalier de l’ordre des Arts et des Lettres» verliehen. Weitere Höhepunkte waren u.a. Rodolfo an der Pariser Opéra, in Zürich, am ROH, an der Berliner und der Wiener Staatsoper, Des Grieux an der Pariser Opéra und in Bordeaux, Duca (Rigoletto) an der Bayerischen Staatsoper und an der Gran Teatro Liceu, Lenski (Eugen Onegin) an der Deutschen Oper Berlin, Alfredo an der Scala, am ROH, in Zürich, an der Semperoper Dresden, an der Deutschen Oper und der Staatsoper in Berlin, Faust in Chicago, am Théâtre des Champs-Élysées sowie Nemorino (L’elisir d’amore) an der Wiener Staatsoper. Auf der Konzertbühne war er in Rezitals u.a. bei den Salzburger Festspielen, der Opéra national de Bordeaux, am Opernhaus Zürich und im Rahmen der Reihe L’Instant lyrique in Paris zu hören. Benjamin Bernheim ist Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon. Sein Debütalbum wurde 2020 mit einem «Diapason d’Or» und einem «Choc de Classica» ausgezeichnet und sein zweites Album ist im April 2022 erschienen.

Lucia di Lammermoor22, 26, 29 Mai; 04, 12 Jun 2022 Macbeth23, 26, 29 Mär; 01 Apr 2022 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mär 2023 Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 Mai 2023


Yannick Debus, Bariton

Yannick Debus

Yannick Debus studierte Gesang an der Musikhochschule Lübeck, an der Hochschule für Musik Basel und an der Schola Cantorum Basiliensis. Parallel zu seiner Gesangsausbildung studierte er in Lübeck Musiktheorie und Gehörbildung. Während des Studiums sang er an den Theatern Kiel und Lübeck u. a. die Hauptrolle des Dichters in L’impresario in angustie (Cimarosa). Im Rahmen der Jungen Oper Schloss Weikersheim war er im Sommer 2017 in der Rolle des Vaters in Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gretel zu erleben. Im Sommer 2018 sang er bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg die Rolle des Guglielmo in Così fan tutte. Zuletzt war er am Theater Basel in der Rolle des Kaisers Overall in Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis und als Figaro in Milhauds La mère coupable, bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik als Emireno in Händels Ottone, re di Germania und am Opernhaus Zürich als Kilian in Der Freischütz, als Sprecher und 2. Priester in Die Zauberflöte, als Ratgeber / Riese / Einhorn in Das tapfere Schneiderlein sowie als Hermann in Les Contes d’Hoffmann zu erleben. Er arbeitete mit Dirigenten wie Ton Koopman, Christoph Eschenbach und Semyon Bychkov zusammen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit René Jacobs, mit dem er zuletzt als Orpheus in Telemanns gleichnamiger Oper in Basel zu erleben war. In der Liedgestaltung, die neben der Alten Musik und dem Operngesang einen weiteren künstlerischen Schwerpunkt darstellt, arbeitete er u. a. mit Burkhard Kehring, Thomas Seyboldt, Karola Theill, Jan Philip Schulze und Jan Schultsz.

Das tapfere Schneiderlein18, 19 Sep; 14 Nov 2021 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mär 2022 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 Mai 2022 Arabella08, 13, 15, 20 Mai 2022 La bohème09, 11, 14, 18, 22, 28 Dez 2022 Jakob Lenz22 Nov 2022


Joanna Laszczkowska, Klavier

Joanna Laszczkowska

Joanna Laszczkowska wurde in Warschau geboren und schloss ihre Klavierausbildung an der Fryderyk Chopin Universität in Warschau ab. 2016 war sie Mitglied der Opera Academy am Teatr Wielki in Warschau und besuchte dort u.a. Workshops bei Eytan Pessen, Helmut Deutsch, Brenda Hurley, Neil Shicoff und Hedwig Fassbender. Als Korrepetitorin war sie im Rahmen der Opera Academy für die Produktionen About the Kingdom of Day and Night and Enchanted Instruments (Die Zauberflöte für Kinder) und The Miracle, or the Cracovians and the Highlanders tätig. Zudem war sie Teilnehmerin des ENOA Outreach Workshops in Aix-en-Provence und spielte 2019 Les Noces von Strawinsky am Teatr Wielki. 2019 war sie zudem Teilnehmerin beim Solti-Peretti Korrepetitions-Kurs in Venedig, wo sie von Richard Bonynge, Jonathan Papp und Anthony Legge unterrichtet wurde und beim Britten-Pears Young-Artist-Programme, welches von Antonio Pappano, Pamela Bullock und Julia Fisher geleitet wurde. Als Pianistin war sie beim Winter Vocal Course in Duszniki-Zdrój und bei der International Stanisław Moniuszko Vocal Competition engagiert. 2019 gewann sie am Teatro dell’Opera in Rom den Wettbewerb für Korrepetition des «Fabbrica» Young Artist Programs. Seit der Spielzeit 2020/21 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich.



William Green, Klavier

William Green

William Green stammt aus Grossbritannien. Er studierte in Oxford Musik und schloss 2013 sein Studium mit Auszeichnung ab. Im Anschluss doktorierte er in Liverpool in Musikanalyse zu Richard Wagners Der Ring des Nibelungen. Er ist Preisträger des «Clifford Smith Prize» und erhielt 2013 das Duncan Norman Stipendium. Während seines Studiums dirigierte er sowohl das Oxford University String Ensemble als auch das Christ Church Orchestra in Oxford. Als Pianist war er u.a. mit Klavierkonzerten von Beethoven, Brahms, Mozart, Ravel, Rachmaninoff und Tschaikowsky zu erleben. Von 2018-2019 war er als Korrepetitor Mitglied des National Opera Studios in London. 2018 arbeitete er als Assistent der Musikalischen Leitung an der Hampstead Garden Opera in London für La traviata, als Korrepetitor an der British Youth Opera für The Rake’s Progress, für The Turn of the Screw am Barnes Music Festival und 2019 beim Monteverdi Chor mit dem Orchester Révolutionnaire et Romantique unter John Eliot Gardiner für Benvenuto Cellini von Berlioz. Im April 2019 gewann er den «Help Musicians UK Accompanist’s Prize» bei den Kathleen Ferrier Awards, und im Juli 2019 übernahm der die Musikalische Leitung für Violetta (einer reduzierten Version von La traviata) beim Grimeborn Festival. Seit der Spielzeit 2019/20 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich.



Adam Rogala, Klavier

Adam Rogala

Adam Rogala ist Pianist, Korrepetitor und Vocal Coach und seit der Spielzeit 2019/20 Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Er stammt aus Polen, wo er Musik und Korrepetition an der Feliks Nowowiejski Akademie in Bydgoszcz studierte. Er besuchte Meisterkurse in Klavier und Kammermusik u.a. bei Kevin Kenner, Andrzej Jasiński und Helmut Deutsch, in Gesang und Oper bei Neil Schicoff, Hedwig Fassbender und Fausto Nardi. Von 2016 bis 2019 war er Mitglied des «Opera Academy – Young Talents Development Programme» an der Nationaloper in Warschau in der Klasse von Eytan Pessen. Dort spielte er u.a. in About the Kingdom of Day and Night and Magic Instruments, einer Adaption von Mozarts Zauberflöte. 2018 erschien sein Album mit Liedern von Feliks Nowowiejski zusammen mit der Sopranistin Beata Gramza.



Clément Noël, Englischhorn

Clément Noël

Clément Noël wurde in Nancy geboren. Er studierte Oboe am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Lyon bei Jérôme Guichard und bei Jean-Louis Capezzali, bei letzterem auch an der Haute École de Musique de Lausanne.
Seit 2010 ist er Mitglied der Philharmonia Zürich.
2014 gründete er zusammen mit KollegInnen aus dem Orchester das Labyrinth Ensemble, welches bisher mit Künstlern wie Alain Altinoglu, Julie Fuchs, Anna Stéphany und Benjamin Bernheim konzertiert hat. Regelmässig spielt er beim Budapest Festival Orchestra und beim Mahler Chamber Orchestra.
Clément Noël unterrichtet am Conservatorio della Svizzera Italiana als Assistent von Fabien Thouand.