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Norma

Tragedia lirica in zwei Akten von Vincenzo Bellini (1801-1835)
Libretto von Felice Romani
Nach der Tragödie «Norma ou L’Infanticide» von Alexandre Soumet

Musikalische Leitung Fabio Luisi Inszenierung, Bühnenbild und Lichtkonzept Robert Wilson Co-Bühnenbild Stephanie Engeln Kostüme Moidele Bickel Lichtgestaltung AJ Weissbard, Hans-Rudolf Kunz Choreinstudierung Ernst Raffelsberger Dramaturgie Konrad Kuhn

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer 3 Std. 05 Min. inkl. Pause nach dem 1. Akt nach ca. 1 Std. 25 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Termine & Tickets

Juni 2019

So

02

Jun
20.00

Norma

Oper von Vincenzo Bellini, Wiederaufnahme
Preise H
AMAG Volksvorstellung

Mi

05

Jun
19.00

Norma

Oper von Vincenzo Bellini
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Mittwoch-Abo B, Italienische Oper-Abo

Sa

08

Jun
19.00

Norma

Oper von Vincenzo Bellini
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Kombi-Abo, Wahl-Abo

Mi

12

Jun
19.00

Norma

Oper von Vincenzo Bellini
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Mittwoch-Abo A

Sa

15

Jun
19.00

Norma

Oper von Vincenzo Bellini
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Misch-Abo B, Belcanto-Abo

Do

20

Jun
19.30

Norma

Oper von Vincenzo Bellini
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Donnerstag-Abo B

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Kurzgefasst

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Synopsis

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Biografien


Fabio Luisi, Musikalische Leitung

Fabio Luisi

Fabio Luisi stammt aus Genua. Er ist Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra, Musikdirektor des Maggio Musicale Fiorentino und designierter Music Director des Dallas Symphony Orchestra ab 2020. Von 2011 bis 2017 war Fabio Luisi Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York, zuvor Chefdirigent der Wiener Symphoniker (2005-2013), Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007) und Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Er ist Musikdirektor des «Festival della Valle d’Itria» in Martina Franca (Apulien) und Gastdirigent renommierter Klangkörper, darunter das Philadelphia Orchestra, das Cleveland Orchestra, das NHK Tokio, die Münchener Philharmoniker, die Filarmonica della Scala, das London Symphony Orchestra, das Concertgebouw Orkest Amsterdam, das Saito Kinen Orchester sowie zahlreiche namhafte Opernorchester. Bei den Salzburger Festspielen trat er mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und Die Ägyptische Helena hervor. Zu seinen bedeutendsten Dirigaten am Opernhaus Zürich zählen bisher u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie Rigoletto, Fidelio, Wozzeck und Verdis Messa da Requiem. Wichtige CD-Aufnahmen sind Verdis Aroldo, Bellinis I puritani und I Capuleti e i Montecchi, sämtliche Sinfonien von Robert Schumann sowie Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen. Er ist Träger des Bruckner-Ringes der Wiener Symphoniker sowie Kavalier der italienischen Republik. Im 2015 neu gegründeten Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich erschienen unter seiner Leitung bisher Werke von Berlioz, Wagner, Verdi, Rachmaninow, Bruckner, Rimski-Korsakow und Frank Martin sowie die DVDs zu Rigoletto (Regie: Tatjana Gürbaca), Wozzeck (Regie: Andreas Homoki), I Capuleti e i Montecchi (Regie: Christof Loy) und die Messa da Requiem (Regie/Choreografie: Christian Spuck).

Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dez 2018 Hänsel und Gretel20 Jan 2019 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mär 2019 Beethoven / Schubert10 Feb 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019 Beethoven14 Jul 2019


Robert Wilson, Inszenierung, Bühnenbild und Lichtkonzept

Robert Wilson

Robert Wilson wurde 1941 in Waco/Texas geboren. Nach dem Architekturstudium erregte er in den 60er Jahren Aufsehen mit ersten experimentellen Aufführungen: Baby Blood (1967), Life and Times of Sigmund Freud (1969) und Deafman Glance, einer fünfstündigen stillen Oper. Gemeinsam mit Philip Glass entstand die Oper Einstein on the Beach. Ende der 70er Jahre arbeitete Wilson erstmalig an Theatern in Deutschland: An der Berliner Schaubühne entstand Death, Destruction and Detroit (1979,1987), an den Münchner Kammerspielen Die goldenen Fenster (1982). Zwei Jahre später traf Wilson auf Heiner Müller, der am deutschsprachigen Teil von CIVILwarS mitarbeitete, einem Stück, das in fünf Orten weltweit entstand und bei den Olympischen Spielen in Los Angeles zusammengeführt wurde. Am Hamburger Thalia Theater entstand The Black Rider (1991). 2003 inszenierte er am Berliner Ensemble Leonce und Lena (Musik: H. Grönemeyer), 2007 Die Dreigroschenoper von Brecht/Weill und 2009 Sonette (Musik: Rufus Wainwright). In Zürich und am Châtelet in Paris inszenierte er Wagners Ring des Nibelungen, in Zürich ausserdem Lohengrin, an der Scala und der Pariser Oper, den Salzburger Festspielen und in Los Angeles die Opern Monteverdis. Neben fünf Einladungen zum Berliner Theatertreffen erhielt er u.a. den «Goldenen Löwen» der Biennale Venedig, den «Obie-Award» für Regie und die Nominierung zum Pulitzer-Preis für Theater. 1992 gründete Wilson das Watermill Center, eine Kultureinrichtung auf Long Island, die die Arbeit und Entwicklung von jungen Künstlern unterstützt. Zu seinen jüngeren Inszenierungen gehören u.a. Life and Death of Marina Abramovic, Faust (Berliner Ensemble), Adam’s Passion von Arvo Pärt, Edda am Norske Teatret Oslo und Pushkin’s Fairy Tales am Theater of Nations in Moskau. Geplant ist zudem u.a. Jungle Book in Zusammenarbeit mit CocoRosie in Luxembourg.

Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019


Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschliessend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. In seiner ersten Festspielsaison kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.

Il turco in italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 Mai 2019 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dez 2018 Nussknacker und Mausekönig15, 18, 26, 29 Dez 2018; 01 Jan 2019 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mär 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Tannhäuser27, 31 Mär; 05 Apr 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 Mai 2019 La sonnambula05, 09, 12 Mai 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Il barbiere di Siviglia17, 19, 22, 25 Mai 2019


Michael Spyres, Pollione

Michael Spyres

Michael Spyres stammt aus Mansfield (Missouri). Er absolvierte seine Gesangsausbildung in den USA und am Wiener Konservatorium. Als einer der gefragtesten Tenöre seiner Generation ist er regelmässiger Gast an allen wichtigen Opernhäusern der Welt. So sang er an der Mailänder Scala Belfiore (Il viaggio a Reims) und Rodrigo (La donna del lago), am Londoner Covent Garden ebenfalls Rodrigo sowie die Titelpartie in Mitridate, re di ponto, am Gran Teatre del Liceu Hoffmann (Les Contes d’Hoffmann), an der Semperoper Dresden Gianetto (La gazza ladra), an der Oper von Amsterdam Libenskoff (Il viaggio a Reims), an der Deutschen Oper Berlin Tamino und an der Lyric Opera in Chicago Alfred (Die Fledermaus) sowie Camille de Rosillon (Die lustige Witwe). Ausserdem trat er bei den BBC Proms (Missa Solemnis), den Salzburger Festspielen (Betulia Liberata) sowie beim Festival d’Aix-en-Provence (Tempo in Il trionfo del tempo e del disinganno) auf. In der Spielzeit 2017/18 gab er u.a. sein Debüt an der Pariser Opéra in der Titelrolle von La clemenza di Tito sowie Rollendebüts als Vasco da Gama in einer Neuproduktion von L’Africaine an der Oper Frankfurt und als Almaviva (Il barbiere di Siviglia) bei den Chorégies d’Orange. In der Saison 2018/19 debütiert Michael Spyres an der Wiener Staatsoper (Don Ramiro in La cenerentola) und an der Philadelphia Opera (Edgardo in Lucia di Lammermoor). Zudem singt er u.a. Florestan in konzertanten Aufführungen von Fidelio mit dem Basler Kammerorchester, Gualtiero (Il pirata) am Grand Théâtre de Genève und in Le Postillon de Lonjumeau an der Opéra Comique in Paris. Am Opernhaus Zürich war Michael Spyres zuletz in der Titelrolle von Haydns Orlando paladino zu erleben.

Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019


Ildo Song, Oroveso

Ildo Song

Ildo Song, Bass, stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von Herbst 2015 bis Sommer 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole/L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Zuletzt sang er den Onkel Bonze in Madama Butterfly, L’arbre in der Wiederaufnahme von L’Heure espagnole/L’Enfant et les sortilèges und La Voce in Idomeneo.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dez 2018 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 La sonnambula05, 09, 12 Mai 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019


Maria Agresta, Norma

Maria Agresta

Maria Agresta studierte Gesang am Konservatorium von Salerno und wurde u.a. 2014 mit dem Premio Franco Abbiati als beste Sopranistin ausgezeichnet. Ihre internationale Karriere begann 2011 am Teatro Regio in Turin mit I vespri siciliani unter der Leitung von Gianandrea Noseda. Es folgten Norma in Tel Aviv, La bohème in der Arena di Verona, München, Turin und beim Puccini-Festival in Torre del Lago, Gemma di Vergy in Bergamo und Don Giovanni an der Mailänder Scala. 2012 war Maria Agresta an der Mailänder Scala als Mimì zu hören, 2013 als Leonora (Verdis Oberto), 2014 als Leonora in Il trovatore und 2015 als Liù in Turandot. Konzerte führten sie nach Graz, Dresden, Rom, Venedig, Neapel, Berlin und Valencia unter Dirigenten wie Riccardo Muti, Zubin Mehta und Nicola Luisotti. In jüngster Zeit sang Maria Agresta u.a. Norma und Desdemona in Zürich, Turandot an der Lyric Opera of Chicago, Norma in Turin, am Théâtre des Champs-Elysées sowie in Madrid und Violetta Valéry in London, Paris, München, Palermo und an der Deutschen Oper Berlin. Sie gab ihr Debüt an der Metropolitan Opera mit La bohème und kehrte mit Turandot und Carmen dorthin zurück. Nach ihrem Debüt am Royal Opera House Covent Garden 2014 (I due foscari) gastierte sie dort erneut als Violetta Valéry, Leonora, Desdemona und Mimì. Bei den Salzburger Festspielen 2016 sang sie Marguerite in Faust, 2017 sang sie ebendort Lucrezia Contarini in I due foscari. Ihre zukünftigen Pläne umfassen Il trovatore und Don Carlo am Teatro Real in Madrid, Otello in Monte-Carlo und La bohème an der Lyric Opera of Chicago.

Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019


Anna Goryachova, Adalgisa

Anna Goryachova

Anna Goryachova stammt aus St. Petersburg, wo sie 2008 ihre Ausbildung bei Galina Kiseleva abschloss. Im selben Jahr war sie Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs Galina Wischnewskaja in Moskau und trat als Solistin in der Chamber Opera in St. Petersburg auf. Sie studierte ausserdem an der Accademia di Santa Cecilia in Rom bei Renata Scotto. 2009 war sie als Carmen beim Classic Open Air in Berlin zu hören und trat in einer Neuproduktion von Philip Glass’ Witches of Venice in Rom auf. 2011 sang sie Melibea (Il viaggio a Reims) an der Vlaamse Opera Antwerpen unter Alberto Zedda, wohin sie 2012 als Carmen unter Dmitri Jurowski zurückkehrte. Beim Rossini Festival in Pesaro debütierte sie als Edoardo in Matilde di Shabran, sang dort 2013 ihre erste Isabella in L’italiana in Algeri und war 2015 in Rossinis Stabat mater zu hören. Ihr Debüt an der Pariser Oper gab sie 2014 als Ruggiero in Händels Alcina. 2015 war sie als Melibea an der Amsterdamer Oper zu erleben. Seit der Spielzeit 2012/13 gehört Anna Goryachova zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher u.a. in Rinaldo (Eustazio), Drei Schwestern (Mascha), Don Giovanni (Zerlina), Pique Dame (Polina), Il barbiere di Siviglia (Rosina), Die Meistersinger von Nürnberg (Magdalena), Rote Laterne (Yen-Er), Il viaggio a Reims (Marchesa Melibea), Orlando Paladino (Alcina) und La verità in cimento (Zelim) zu hören war. In der Spielzeit 2017/18 sang sie Carmen am Teatro de Real de Madrid, am Covent Garden in London sowie in der Arena von Verona und war als Sesto (La clemenza di Tito) an der Opera Vlaanderen und als Rosina beim Musikfest Bremen zu erleben.

Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019


Irène Friedli, Clotilde

Irène Friedli

Irène Friedli, Alt, ist in Räuchlisberg, Schweiz, aufgewachsen. Sie studierte an der Musikakademie in Basel, wo sie mit dem Solistendiplom abschloss. Sie ergänzte ihre Studien in der Interpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, nahm an Meisterkursen von Brigitte Fassbaender teil und bildete sich bei Helen Keller weiter. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Liedwettbewerben. Seit 1994/95 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Suzuki, 2. und 3. Zauberflöten-Dame, Mercédès, Titelheldin in Ravels Kind und die Zauberwelt, Elsbeth in Schlafes Bruder (UA), Lily in Harley (UA), Tisbe (La cenerentola), Annina und Flora (La traviata), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Polina, Hänsel, Marcellina (Le nozze di Figaro), Emilia (Otello) und Lucia (Cavalleria rusticana) zu hören war. 2012 gastierte Irène Friedli an der Opéra Bastille in Paris. Am Opernhaus Zürich war sie in letzter Zeit u.a. als Olga in Peter Eötvös’ Drei Schwestern, als Marthe in Gounods Faust, als Margret (Wozzeck), als Lovis in Ronja Räubertochter von Jörn Arnecke, als Tasse und als Libelle in L’Enfant et les sortilèges, als 6. Blumenmädchen und Stimme aus der Höhe in Parsifal und als Mercédès in Carmen zu hören.

Hänsel und Gretel12, 13, 15 Dez 2018; 18, 20, 27 Jan; 24 Mär 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Elektra11, 14 Jul 2019 Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse23, 26, 29 Sep; 03 Okt; 05, 14, 18, 19, 20, 22, 23 Dez 2018; 12 Jan 2019


Iain Milne, Flavio

Iain Milne

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u. a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy und Tamino an der Hampstead Garden Opera. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims und Le Comte Ory zu hören. In der Märchenoper Der Zauberer von Oz von Pierangelo Valtinoni sang er die Vogelscheuche und in Haydns Orlando paladino war er als Orlando zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bisher in Lucia di Lammermoor als Normanno, in Otello als Roderigo und in Prokofjews Der feurige Engel als Jakob Glock zu hören. Er sang Jack in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Pong in Turandot, Gastone in La traviata und Menaldo Negroni in Die Gezeichneten und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Nello Santi, Giovanni Antonini und Gianandrea Noseda.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dez 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Tannhäuser27, 31 Mär; 05 Apr 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Elektra11, 14 Jul 2019


Nina Russi, Junge Norma

Nina Russi

Die Schweizer Regisseurin Nina Russi studierte Musical an der Stella Academy Hamburg. Engagements als Darstellerin brachten sie ans Operettenhaus, Schmidt Theater, Junge Musiktheater und Filmstudio in Hamburg sowie ans Bremer Theater. Es folgten Regiehospitanzen an den Staatsopern Dresden, Berlin, Hamburg und Wien. 2007 betreute sie an der Seite von Maximilian Schell Wiener Blut bei den Seefestspielen Mörbisch. Seit 2007/08 ist sie Spielleiterin und Regieassistentin am Opernhaus Zürich. In über 30 Neuinszenierungen arbeitete sie mit Regisseuren wie C. Bieito, R. Carsen, R. Wilson, H. Neuenfels, H. Kupfer, D. Pountney, G. Vick, A. Homoki, M. Hartmann, S.-E. Bechtolf, J.-D. Herzog, G. Asagaroff, T. Gürbaca und B. Kosky. Sie war Stipendiatin verschiedener internationaler Regieprogramme: International Summer Arts Program in Watermill, New York, unter der künstlerischen Leitung von R. Wilson, Europäische Akademie für Musik & Darstellende Kunst in Montepulciano bei M. Hampe, Directors Lab am Lincoln Theater Center, New York, int. Forum beim Berliner Theatertreffen sowie die Bayreuther Festspiele durch die Schweizerische Richard-Wagner-Gesellschaft. Bei den Salzburger Festspielen realisierte sie Mendelssohns Sommernachtstraum sowie Mozarts Zauberflöte als Mitspielopern, mit dem Lucerne Jazz Orchestra die Klanggeschichte Der Mondmilchstein. Am Opernhaus Zürich inszenierte sie den Abschlussabend Il faut s’aimer des Internationalen Opernstudios sowie die Kinderopern Die Gänsemagd und Gold!. Am Theater Winterthur brachte sie die Reise nach Tripiti auf die Bühne, die später am Konzert Theater Bern gezeigt wurde. Für die Tonhalle Zürich konzipierte sie ein szenisches Projekt zu Strawinskys Petruschka.

Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019