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Otello

Dramma lirico in vier Akten von Giuseppe Verdi (1813-1901)
Libretto von Arrigo Boito nach der Tragödie «Othello» von William Shakespeare

Musikalische Leitung Marco Armiliato Inszenierung Graham Vick Bühnenbild Paul Brown Lichtgestaltung Jürgen Hoffmann Choreinstudierung Jürg Hämmerli

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer 3 Std. 05 Min. inkl. Pause nach dem 2. Aufzug nach ca. 1 Std. 15 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Vergangene Termine

März 2017

So

05

Mär
19.00

Otello

Oper von Giuseppe Verdi, AMAG Volksvorstellung

Mi

08

Mär
19.00

Otello

Oper von Giuseppe Verdi, Italienische Oper-Abo

So

12

Mär
14.00

Otello

Oper von Giuseppe Verdi, Wahl-Abo

Do

16

Mär
19.00

Otello

Oper von Giuseppe Verdi, Donnerstag-Abo B

So

19

Mär
19.30

Otello

Oper von Giuseppe Verdi, Verdi-Abo

Do

23

Mär
19.30

Otello

Oper von Giuseppe Verdi, Verismo-Abo

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Otello

Kurzgefasst

Otello

Fotogalerie

 

Szenenbilder «Otello»


Die geniale Stelle


Wie beginnen?

Ein Akkord in Giuseppe Verdis «Otello».

Peter Hacks hat einmal seinen Dramatikerkollegen einen guten Rat gegeben: «Wenn Sie ein Theaterstück schreiben, tun Sie nie eine unverzichtbare Information in den ersten Stücksatz, sie wird wahrscheinlich nicht gehört werden.» Diese handwerklich-pragmatische Bemerkung verweist auf ein Problem, mit dem sich jeder Dramatiker konfrontiert sieht: «Wie soll es losgehen?» Laut Aristoteles darf der Anfang des Dramas beim Zuschauer keine Kenntnisse voraussetzen. Andererseits muss das Stück die Zuschauer aus ihrem Alltagsbewusstsein, mit dem sie eben noch Platz genommen haben, in seine Phantasiewelt ziehen und dort festhalten. Das wird nur selten gelingen, wenn es mit einer minutiösen Darlegung von schon vergangenen Geschehnissen, verwandtschaftlichen, politischen und geographischen Verhältnissen usw. aufwartet, denn wer ins Theater geht, will Theater sehen, nicht lange Erzählungen hören. Nun sind zu allen Zeiten Stücke entstanden, deren Autoren überzeugende Lösungen für dieses Problem gefunden haben. Aber die Zahl der Dramen, die schon in den ersten Minuten daran gescheitert sind, dürfte um ein Vielfaches grösser sein, allerdings fielen sie sofort der Vergessenheit anheim und sind seitdem nur noch Spezialisten bekannt, die der Langeweile aus professionellen Gründen nicht ausweichen können.

In den Jahrhunderten der europäischen Theatergeschichte hat es viele verschiedene Lösungen für das Problem des Anfangs gegeben, aber unter ihnen allen ragt eine als ganz besonders kraftvoll, plastisch und theaterwirksam hervor: Das Orchester (verstärkt durch Orgel und Donnermaschine) spielt ohne Vorbereitung einen grell dissonanten Akkord, gleichzeitig wird der Blick auf die Bühne frei. Das ist ein überraschender, ja schockierender Opernanfang. Schockierend ist das Fehlen einer Ouvertüre und der üblicherweise folgenden – eher dekorativen – Chorintroduktion, schockierend ist der Ruck, mit dem die Zuschauer in das Geschehen hineingerissen werden, schockierend ist nicht zuletzt die Lautstärke, dieses Anfangs, der auch als die Explosion gehört werden kann, mit der Shakespeares Tragödie die traditionelle Opernform sprengt. So erfüllt dieser erste Akkord in Verbindung mit dem Aufgehen des Vorhangs, der den Blick auf den sturmgepeitschten Hafen freigibt, in nahezu idealer Weise alle Forderungen an einen starken Stückbeginn: Der Zuschauer ist sofort gespannt auf das, was nun folgen soll, sozusagen auf der Stuhlkante sitzend verfolgt er das Geschehen, über dessen düsteren Charakter er sich sofort im Klaren ist, obwohl keine unverzichtbaren Informationen in den ersten Satz gelegt sind. Tatsächlich folgen zunächst nur abgerissene Satzfetzen, aus denen sich erst nach und nach etwas entnehmen lässt: Ein Sturm – ein Schiff in Seenot – darauf ein siegreicher Feldherr – das Schiff im sicheren Hafen – der Held tritt auf – er ist schwarz. Noch sind keine Einzelheiten über die Vorgeschichte oder die Figurenkonstellationen bekannt, aber schon weiss man, dass eine grausige Geschichte folgen wird, deren Schrecken irgendwie mit der Hautfarbe des Helden zusammenhängen.

Natürlich lassen sich immer wieder Stimmen hören, die diesen Einstieg auf Grund trockener ästhetischer Theorien als banal oder effekthascherisch denunzieren. Aber das lebendige Erlebnis im Opernhaus wischt solche Mäkelei einfach vom Tisch. Gerade in der Einfachheit, mit der hier das komplexe Problem des Dramenbeginns gelöst wird, als wäre nichts leichter als das, erweist sich Verdi als genialer Theatermann, der am Ende seiner langen Laufbahn virtuos mit den Strukturen zu spielen versteht.


Text von Werner Hintze.
Dieser Artikel ist erschienen in MAG 45, Januar 2017.
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Programmbuch

Otello

Otello

Synopsis

Otello

Synopsis

Otello

Biografien


Marco Armiliato, Musikalische Leitung

Marco Armiliato

Marco Armiliato studierte Klavier am Pagani­ni-­Konservatorium seiner Heimatstadt Genua. Seit seinem Debüt mit La bohème an der San Fran­cisco Opera und seiner Zusammenarbeit mit Luciano Pavarotti ist er ständiger Gast an den namhaften Opern­­häusern der Welt. Ei­ne enge Zusammenarbeit ver­bindet ihn mit der Metro­politan Opera in New York, wo er seit seinem Debüt 1998 schon über 360 Aufführungen geleitet hat, darunter Il trovatore, La bohème, Stiffelio, Madama Butterfly, Sly, Aida, Turandot, Rigoletto, Cyrano de Bergerac, La Fille du régiment, La rondine und Lucia di Lammermoor. In San Francisco dirigierte er La bohème, Madama Butterfly, Turandot, La tra­via­ta, Tosca, Aida, La favorita, Il trovatore und Cavalleria rusticana. Ausserdem dirigierte er an der Wiener Staatsoper, in Covent Garden, an der Bayerischen Staatsoper, in der Arena di Verona, an der Pariser Opéra, am Liceu in Barcelona, an der Deutschen Oper Berlin und leitete Sinfoniekonzerte in Europa, den USA und Japan. Am Opernhaus Zürich dirigierte er in den vergangenen Jahren Tosca, La fanciulla del West, La traviata und Otello. Für die Einspielung Verismo Arias mit Renée Fleming, Jonas Kaufmann und dem Orchestra Sinfonica di Milano «Giuseppe Verdi» wurde Marco Armiliato mit dem Grammy Award ausgezeichnet. Bei den Salzburger Festspielen 2016 dirigierte er Manon Lescaut mit Anna Netrebko in der Hauptrolle. In der aktuellen Spielzeit leitet er u.a. La traviata, L’elisir d’amore, Andrea Chénier, Tosca und Aida an der Wiener Staatsoper, La fanciulla del West an der Met, Il trovatore an der Lyric Opera of Chicago sowie Adriana Lecouvreur bei den Salzburger Festspielen.

Otello08, 12, 16, 19, 23 Mär 2017


Graham Vick, Inszenierung

Graham Vick

Der britische Regisseur Graham Vick absol­vier­te seine Ausbildung am Royal Northern Col­lege of Music in Manchester. Sein Regie­­­debüt gab er bereits im Alter von 24 Jahren mit Holsts Sa­vitri an der Scottish Opera. 1984 wurde er deren künst­lerischer Leiter. 1987 gründete er die Produktions­firma Birmingham Opera Company, die er bis heute leitet und deren Ziel es ist, Oper auf unkonventionelle Weise und an ungewöhnlichen Orten neuen Publikumsschichten näher zu bringen. Vick inszeniert an allen grossen Häusern der Welt. So waren seine Produktionen u.a. an der Scala (La fanciulla del West), der Met (Lady Macbeth von Mzensk), dem Mariinsky-Theater (Boris Godunow), dem Bolshoi-Theater (Die Zauberflöte) und an der Deutschen Oper Berlin (Tristan und Isolde) zu sehen. Von 1994 bis 2000 leitete er das Glyndebourne Festival, wo er u.a. Pelléas et Mélisande, Don Giovanni, Lulu und Pique Dame inszenierte. Ausserdem inszenierte er in Lissabon und in Palermo den Ring des Nibelungen. Mit der Birmingham Opera Company führte er bei den Uraufführungen von Doves Life is a Dream sowie bei Stockhausens Mittwoch aus Licht Regie. Zuletzt waren seine Inszenierungen von Anna Bolena in Lissabon und Sevilla, Così fan tutte in Rom, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny in Kopenhagen sowie Lucia di Lammermoor in Chicago zu sehen. Vick ist «Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres», Ehrenprofessor für Musik an der University of Birmingham, Ehrenmitglied in der Royal Philharmonic Society und seit 2009 «Com­­mander of the Order of the British Empire».

Otello08, 12, 16, 19, 23 Mär 2017


Jürgen Hoffmann, Lichtgestaltung

Jürgen Hoffmann

Jürgen Hoffmann arbeitete nach seiner Ausbildung zunächst an der Deutschen Oper in Berlin. 1971 wechselte er ans Opernhaus Zürich. Er wurde dort 1992 zum Leiter der Beleuchtung ernannt und war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2012 für die Lichtgestaltung von etwa 8 Neuproduktionen und bis zu 20 Wiederaufnahmen pro Jahr verantwortlich. Neben seiner Arbeit am Opernhaus Zürich war er weltweit als Lichtgestalter an zahlreichen führenden Opernhäusern tätig. Er arbeitete mit vielen namhaften Regisseuren und Bühnenbildnern zusammen. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Harry Kupfer, Sven-Eric Bechtolf und Claus Guth sowie den Bühnenbildnern Rolf Glittenberg und Christian Schmidt. Seit seiner Pensionierung ist er als freier Lichtgestalter tätig. Seine letzten Arbeiten waren u.a. Rusalka an der Staatsoper Wien, Ariadne auf Naxos und Der Rosenkavalier an den Salzburger Festspielen, Parsifal am New National Theatre Tokyo und Lady Macbeth von Mzensk an der Bayerischen Staatsoper, ausserdem Die Meistersinger von Nürnberg am Teatro alla Scala in Mailand sowie Lucio Silla am Teatro Real in Madrid. Im März 2019 wird er das Licht für die Händel Oper Poros an der Komischen Oper in Berlin gestalten bei der Harry Kupfer Regie führen wird.

Un ballo in maschera11, 14, 17, 20, 24 Jun 2017 Il barbiere di Siviglia09, 11, 14 Jul 2017 L'elisir d'amore09, 12, 17, 21 Apr 2017 Le nozze di Figaro20, 23, 27, 29 Okt 2016 Don Carlo01, 04, 07, 10 Dez 2016 Otello08, 12, 16, 19, 23 Mär 2017


Jürg Hämmerli, Choreinstudierung

Jürg Hämmerli

Jürg Hämmerli studierte am Konservatorium Winterthur Musiktheorie und Klavier. 1984 er­warb er das Klavierlehrdiplom. Darauf folgten Dirigierstudien an der Mu­sik­­hochschule in Zürich. Sei­­­­ne Gesangsausbildung an der Akademie für Schul- und Kirchen­mu­sik in Luzern schloss er 1989 ab. 1985 wur­de er zum Leiter einer Ju­gend­musikschule gewählt und 1987 als Assistent des Chordirektors ans Opernhaus Zürich berufen. Von 1990 bis 1993 war er Stellvertreter des Chor­di­rek­tors mit eige­­nen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/ 94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opern­hau­ses Zürich. In dieser Zeit zeichnete er ver­ant­wortlich für Chorein­stu­dierungen von un­ge­fähr 100 Opern­pro­duk­­tio­nen und vielen Konzerten. Seine Arbeit ist in CD- und DVD-­Auf­nah­men sowie TV-Pro­duk­tionen dokumentiert, darunter Tra­via­­ta im Haupt­­­bahn­hof von 2008. In London, Paris, Moskau, Prag, Peking und anderen Städten hat Jürg Hämmerli Gastspiele gegeben oder Ein­stu­die­rungen betreut. Für den Fest­akt zum Jubi­läum «50 Jahre Diplomatische Bezie­hun­gen Schweiz – Volksrepublik China» in Shanghai im Jahr 2000 hat er mit dem Chinesischen Natio­nal­­chor Die Zauberflö­te einstudiert, und er bereitete den Opernchor Zürich auf die 500-Jahr-Feier der Päpstlichen Schweizergarde 2006 in Rom vor. Neben seiner Arbeit mit dem Chor des Opernhauses Zürich und anderen pro­fessionellen Chören wie dem Chor der Na­tional­oper Sofia, dem Prager Rund­funk­chor, dem Kammerchor Moskau, dem ehemaligen Schweizer Kam­mer­chor oder dem Ensemble der am Opern­­­­haus tätigen Zuzüger ist ihm die musikalische Betreuung des Zu­satz­chors so­wie des Kinder- und Jugendchors der Zürcher Oper ein besonderes An­liegen.

I Capuleti e i Montecchi02, 04, 09, 13 Nov 2016 Cavalleria Rusticana / Pagliacci28 Sep; 04, 09, 12 Okt 2016 L'elisir d'amore09, 12, 17, 21 Apr 2017 Die Entführung aus dem Serail11, 20, 26 Nov; 02, 09, 15, 18, 21 Dez 2016 Der feurige Engel11, 14, 25, 28, 31 Mai; 02, 05 Jun 2017 Der Freischütz21, 25 Sep; 02, 05, 09, 13, 16, 19, 22 Okt 2016 Don Giovanni15, 17, 26, 31 Mär 2017 Konzert Matti Salminen12 Nov 2016 Lucia di Lammermoor07, 10, 12, 15, 19 Feb 2017 Médée26, 28, 31 Jan; 03, 05, 08, 12, 18 Feb 2017 Der Zauberer von Oz27 Nov; 02, 04, 06, 10, 13, 26, 31 Dez 2016; 02, 15, 21, 27, 29 Jan; 05 Feb 2017 Otello08, 12, 16, 19, 23 Mär 2017


Zoran Todorovich, Otello

Zoran Todorovich

Zoran Todorovichzählt zu den gefragtesten Tenören seines Fachs. Nach Studien in Belgrad, Frankfurt und München begann er seine Kar­rie­­re mit Engagements am Landestheater Detmold und der Staatsoper Hannover. Seine Aufsehen erregenden Debüts an der Hamburgischen Staatsoper und der Wie­­ner Staatsoper ebneten ihm schnell den Weg zu einer regen internationalen Gastspieltätigkeit. Sei­ne Engagements führten ihn u.a. an die Deutsche Oper und Staatsoper Berlin, die Dresd­­ner Semperoper, das Opernhaus Zürich, die Bayerische Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden in London, an die Opern­häuser von Leipzig, Frankfurt, Lyon, Madrid, Brüssel, San Francisco, das Tokyo New National Theatre sowie an die Bregenzer Festspiele. Zu hören war Zoran Todorovich in Partien wie Edgardo, Alfredo, Rodolfo, Pinkerton, Faust (Gounod und Berlioz) sowie Lenski. 2003/04 sang er an der Bayerischen Staatsoper neben Edita Gruberova in den Neuproduktionen von Roberto Devereux und Norma. In den folgenden Spielzeiten in­ter­­pretierte er u.a. Cavaradossi (mit Zubin Mehta), Pollione (Norma), Don Alvaro in La forza del destino (mit Kazushi Ono sowie Philippe Jordan), Manrico in Il trovatore mit Nicola Lui­sot­ti, Dick John­son in La fanciulla del West unter Carlo Rizzi, Calaf, Don José, Don Carlo, Jean (Massenets Héro­dia­de), Luigi (Il tabarro) wie auch Andrea Ché­nier und gab sein Rollendebüt als Lohengrin in Pa­ler­mo. Jüngste Projekte umfassen Ra­da­mès (Aida) in Marseille, Parsifal in Gent, Ant­werpen und Luxemburg, Turiddu und Canio in Zürich, Cavaradossi in Düsseldorf, Florestan in Liège und Otello in Athen.

Otello08, 12 Mär 2017


Aleksandrs Antonenko, Otello

Aleksandrs Antonenko

Aleksandrs Antonenko, geboren in Riga, machte die Fachwelt als Gewinner des Paul Sakss-Preises 2002 und des Lettischen Grossen Musikpreises 2004 auf sich aufmerksam. 2006 gab er sein Debüt als Des Grieux (Manon Lescaut) an der Wiener Staatsoper. In der Titelpartie von Verdis Otello debütierte er 2008 unter Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen. 2009 debütierte er an der New Yorker Met als Prinz in Dvořáks Rusalka. 2012 war er an der Scala di Milano als Cavaradossi (Tosca) zu sehen.
Zu seinen weiteren Auftritten der vergangenen Spielzeiten zählen u.a. die Titelpartie in
Otello an der Metropolitan Opera in New York, an der Opéra de Paris, am Royal Opera House Covent Garden sowie in Verbier an der Seite von Anna Netrebko, Samson (Samson et Dalila) an der Deutschen Oper Berlin und in Paris, Turiddu und Canio (Cavalleria rusticana/Pagliacci) am Londoner Royal Opera House, Don José (Carmen) und Pollione (Norma) an der Bayerischen Staatsoper, Cavaradossi, Hermann (Pique Dame) und Dick Johnson (La fanciulla del West) an der Wiener Staatsoper und Radamès in Paris. In der Spielzeit 2017/18 ist er u.a. als Cavaradossi an der Königlichen Oper Stockholm, bei den Salzburger Osterfestspielen, an der Estnischen Nationaloper in Tallinn und an der Semperoper Dresden sowie als Des Grieux in Riga und als Otello in Budapest zu erleben. Calaf (Turandot) sang Aleksandrs Antonenko bisher an der Mailänder Scala unter Riccardo Chailly, in Covent Garden und erst kürzlich an der New Yorker Met. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt als Hermann (Pique Dame), Radamès (Aida) und als Otello zu hören.

Otello16, 19, 23 Mär 2017


Maria Agresta, Desdemona

Maria Agresta

Maria Agresta studierte Gesang am Konservatorium von Salerno und wurde u.a. 2014 mit dem Premio Franco Abbiati als beste Sopranistin ausgezeichnet. Ihre internationale Karriere begann 2011 am Teatro Regio in Turin mit I vespri siciliani unter der Leitung von Gianandrea Noseda. Es folgten Norma in Tel Aviv, La bohème in der Arena di Verona, München, Turin und beim Puccini-Festival in Torre del Lago, Gemma di Vergy in Bergamo und Don Giovanni an der Mailänder Scala. 2012 war Maria Agresta an der Mailänder Scala als Mimì zu hören, 2013 als Leonora (Verdis Oberto), 2014 als Leonora in Il trovatore und 2015 als Liù in Turandot. Konzerte führten sie nach Graz, Dresden, Rom, Venedig, Neapel, Berlin und Valencia unter Dirigenten wie Riccardo Muti, Zubin Mehta und Nicola Luisotti. In jüngster Zeit sang Maria Agresta u.a. Norma und Desdemona in Zürich, Turandot an der Lyric Opera of Chicago, Norma in Turin, am Théâtre des Champs-Elysées sowie in Madrid und Violetta Valéry in London, Paris, München, Palermo und an der Deutschen Oper Berlin. Sie gab ihr Debüt an der Metropolitan Opera mit La bohème und kehrte mit Turandot und Carmen dorthin zurück. Nach ihrem Debüt am Royal Opera House Covent Garden 2014 (I due foscari) gastierte sie dort erneut als Violetta Valéry, Leonora, Desdemona und Mimì. Bei den Salzburger Festspielen 2016 sang sie Marguerite in Faust, 2017 sang sie ebendort Lucrezia Contarini in I due foscari. 2018/19 war sie als Mimì an der Lyric Opera of Chicago, als Maria Boccanegra an der Opéra National de Paris, als Anna Bolena am Teatro dell’Opera in Rom und als Desdemona in Monte-Carlo zu hören.

Otello08, 12, 16, 19, 23 Mär 2017


Zeljko Lucic, Jago

Zeljko Lucic

Željko Lučić wurde in Serbien geboren und de­bütierte 1993 als Silvio (Pagliacci) in Novi Sad. 1995 wechselte er ans Belgrader Nationaltheater, gewann 1997 den in­ternationalen Franciso-Viñas-Gesangswettbewerb in Barcelona und wurde 1998 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Gast­enga­ge­ments führten ihn unter anderem zum Festival nach Aix-en-Provence, an die Oper in Amsterdam, an die Wiener Staatsoper, an die Londoner Covent Garden Opera, die New Yorker Metropoli­tan Ope­ra, an die Bayerische Staatsoper, an die Dresd­ner Semperoper, die Deutsche Oper Berlin, an die Mailänder Scala und nach Bilbao. Sein Repertoire umfasst Partien wie Graf von Toulouse (Jérusalem), Graf von Nevers (Les Hu­guenots), Giacomo (Giovanna d’Arco), Valen­tin (Faust), Carlo (La forza del destino), Jeletzki (Pique Dame), René Ankarström (Un ballo in maschera), die Titelrollen in Macbeth, Rigoletto, Simon Boccanegra, Nabucco und Gian­ni Schicchi, Giorgio Germont (La traviata),  Ford (Falstaff), Marcello (La bohème), Bar­naba (La gioconda), Amonasro (Aida), Gé­rard (Andrea Chénier) und Jago (Otello). Am Opernhaus Zürich war er zuletzt als Jago zu hören. In dieser Spielzeit sang er bereits Falstaff an der Oper Frankfurt sowie Nabucco, Rigoletto und Jochanaan (Salome) an der New Yorker Met. Zukünftige Engagements umfassen u.a. Rigoletto in New York, Dresden und Paris sowie Jago unter Antonio Pappano in London. 

Otello08, 12, 16 Mär 2017


Marco Vratogna, Jago

Marco Vratogna

Marco Vratogna studierte am Puccini-Konservatorium in La Spezia. 2000 gab er als Stankar in Verdis Stiffelio sein Operndebüt in Triest. In den folgenden Jahren verkörperte er unter anderem Paolo Albiani (Simon Boccanegra) in Venedig, Conte di Luna (Il trovatore) in Sevilla und Germont (La traviata) in Salerno. In Modena sang er die Titelpartie in Macbeth unter Massimo de Bernart. Er sang ausserdem in Hamburg, Berlin, Dresden, Frankfurt, Wien, Amsterdam, Brüssel, Genua, London, Madrid und San Francisco. Erfolge feierte er u.a. in der Titelpartie von Nabucco in Verona und Frankfurt, als Scarpia (Tosca) in Berlin und Frankfurt, als Jago (Otello) in Hamburg und Parma oder als Paolo Albiani unter Claudio Abbado in Florenz. Zu seinem Repertoire gehören zudem Partien wie Amonasro (Aida), Alfio (Cavalleria rusticana) oder Tonio (Pagliacci). Er wirkte in folgenden Neuproduktionen mit: Macbeth in Stockholm, Aida in München (unter Daniele Gatti), Otello an der Semperoper Dresden und Cambro (Antonio Carlos Gomes’ Fosca) am Theatro Municipal de São Paulo. In jüngster Zeit war Marco Vratogna als Scarpia in Verona, Venedig, Wien und an der New Yorker Met zu erleben, sang Jago in Barcelona und London sowie Nabucco in Stuttgart und Simon Boccanegra an der Wiener Staatsoper. In Zürich trat er zuletz als Scarpia und als Jago auf.

Otello19, 23 Mär 2017


Benjamin Bernheim, Cassio

Benjamin Bernheim

Benjamin Bernheim, geboren in Paris, studierte Gesang bei Gary Magby in Lausanne und besuchte Meisterkurse bei Giacomo Aragall und Carlo Bergonzi. In der Saison 2008/09 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und sang während dieser Zeit Rollen wie Edmondo (Manon Lescaut) und Rinuccio (Gianni Schicchi) an der Opéra de Lyon. Von 2010 bis 2015 gehörte er dem Ensemble des Opernhauses Zürich an, wo er u.a. als Emmanuele (Gesualdo), Arminio (I masnadieri), Bob Boles (Peter Grimes), Capito (Mathis der Maler) und Sinowij (Lady Macbeth von Mzensk) zu erleben war. Seither ist er hier regelmässig zu Gast und war in letzter Zeit als Osburgo (La straniera), Narraboth (Salome), Cassio (Otello), Agenore (Il re pastore), Arturo (Lucia di Lammermoor), Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi), Rodolfo (La bohème) und zuletzt als Alfredo (La traviata) zu hören. An der Deutschen Oper Berlin sang er Lenski (Jewgeni Onegin) und Alfredo, an der Semperoper Dresden Rodolfo und an der Lettischen Nationaloper debütierte er als Faust. Bei den Oster-, Pfingst- und Sommerfestspielen in Salzburg war er seit 2012 u.a. als Agenore, Eginhard (Fierrabras), Nicias (Thaïs), Piquillo (La périchole) und Cassio zu erleben. In der Spielzeit 2017/18 gab er als Rodolfo sein Debüt am Londoner Covent Garden, debütierte als Alfredo an der Deutschen Oper Berlin und der Berliner Staatsoper, sang Rodolfo an der Opéra de Paris, Faust in Chicago und gab als Nemorino (L’elisir d’amore) sein Debüt an der Wiener Staatsoper. In der Spielzeit 2018/19 war er am Covent Garden in London als Alfredo und als Solist in Verdis Requiem, an der Mailänder Scala als Alfredo sowie an der Wiener Staatsoper als Rodolfo, Tamino und Nemorino zu erleben. An der Opéra national de Bordeaux debütierte er unlängst als Des Grieux (Manon)

La bohème19, 22, 29 Apr; 06, 10 Mai 2017 I Capuleti e i Montecchi02, 04, 09, 13 Nov 2016 Otello08, 12, 16, 19, 23 Mär 2017


Yulia Mennibaeva, Emilia

Yulia Mennibaeva

Yulia Mennibaeva, Mezzosopran, studierte Ge­sang an der Moscow International Vocal School und an der Academy of Choral Arts in Moskau. Von 2010 bis 2016 war sie Solistin an der Neuen Oper in Moskau, wo sie u.a. als Tisbe (La cenerentola), Dunjascha (Rimski-Korsakows Die Zarenbraut), Feodor (Boris Godunow), Frühlingsfee (Rimski-Korsakows Sneguročka), Myrtale (Thaïs), Dido in Purcells Dido und Aeneas, Maddalena in Rigoletto, Dritte Waldelfe in Dvořáks Rusalka, Olga in Tschaikowskis Eugen Onegin und als Kontschakowna in Borodins Fürst Igor zu erleben war. Zu­dem sang sie Otrok (Rimski-Korsakows Die Legende der unsichtbaren Stadt Kitesch) beim Transfiguration Festival 2011, interpretierte Marta (Iolanta) mit dem Bolschoi Theater am Festival de Lacoste 2014 und war auf der Bühne des Bolschoi Theaters in Moskau als Laura (Iolanta) und als Little Robber Girl in Sergei Bane­vichs Kinderoper The story of Kay and Gerda zu hören. Konzerte sang sie u.a. im Teatro Real in Madrid, in der Neuen Oper Moskau, beim Festival of the World Orchestras in Moskau sowie in der Jaroslawler und der Moskauer Philharmonie. Unter ihren zahlreichen Auszeichnungen sind ein zweiter Preis beim International Singing Contest Francisco Viñas in Bar­celona 2016 und ein erster Preis beim Sobinov Music Festival in Saratov 2015. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Yulia Mennibaeva Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opern­haus Zürich. Hier sang sie u.a. Lola in Cavalleria rusticana.

Galakonzert Internationales Opernstudio10 Jul 2017 Konzert Matti Salminen12 Nov 2016 Otello08, 12, 16, 19, 23 Mär 2017 Cavalleria Rusticana / Pagliacci28 Sep; 04, 09, 12 Okt 2016 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges06, 10, 12, 14 Mai 2017


Iain Milne, Rodrigo

Iain Milne

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u. a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy und Tamino an der Hampstead Garden Opera. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims und Le Comte Ory zu hören. In der Märchenoper Der Zauberer von Oz von Pierangelo Valtinoni sang er die Vogelscheuche und in Haydns Orlando paladino war er als Orlando zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bisher in Lucia di Lammermoor als Normanno, in Otello als Roderigo und in Prokofjews Der feurige Engel als Jakob Glock zu hören. Zuletzt sang er u.a. Jack in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Pong in Turandot, Gastone in La traviata, Menaldo Negroni in Die Gezeichneten, The Beadle in Sweeney Todd und Walther von der Vogelweide in Tannhäuser und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Nello Santi, Giovanni Antonini und Gianandrea Noseda.

Der feurige Engel11, 14, 25, 28, 31 Mai; 02, 05 Jun 2017 Lucia di Lammermoor07, 10, 12, 15, 19 Feb 2017 Otello08, 12, 16, 19, 23 Mär 2017 Der Zauberer von Oz27 Nov; 02, 04, 06, 10, 13, 26 Dez 2016; 15, 21, 27, 29 Jan; 05 Feb 2017


Dimitri Pkhaladze, Lodovico

Dimitri Pkhaladze

Dimitri Pkhaladze stammt aus Georgien und studierte in Tiflis. Noch während seines Studiums sang er u.a. Sarastro, Gremin, Sparafucile und Don Basilio (Il barbiere di Siviglia). 2006 studierte er bei Tengiz Mushkudiani und wurde zwei Jahre später Ensemblemitglied an der Paliashvili-Oper in Tiflis, wo er als Ramfis (Aida) zu hören war. 2009 war er Finalist beim Internationalen Gesangswettbewerb «Neue Stimmen» und wurde anschliessend an die Accademia d’arte lirica in Osimo (Italien) engagiert. Später wurde er Mitglied des Opernstudios der Opéra National du Rhin, wo er u.a. Don Pasquale, Colline (La bohème), Martino (L’ occasione fa il ladro) und den Polizeikommissar (Der Rosenkavalier) sang. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Hier war er u.a. als Anfisa in der Neuproduktion Drei Schwestern von Peter Eötvös, Pistola (Falstaff), Lodovico (Otello), Sir Gualtiero Raleigh (Roberto Devereux), Billy Jackrabbit (La fanciulla del West), Doktor Grenvil (La traviata) und Surin (Pique Dame) zu erleben. 2016 gastierte er als Daniello in Rossinis Ciro in Babilonia beim Rossini Opera Festival in Pesaro. In dieser Spielzeit ist er ausserdem in Le nozze di Figaro, Lady Macbeth von Mzensk, Don Carlo, im Feurigen Engel und Un ballo in maschera zu hören.

Un ballo in maschera11, 14, 17, 20, 24 Jun 2017 Don Carlo01, 04, 07, 10 Dez 2016 Der feurige Engel11, 14, 25, 28, 31 Mai; 02, 05 Jun 2017 Le nozze di Figaro20, 23, 27, 29 Okt 2016 Lady Macbeth von Mzensk30 Dez 2016; 07, 14 Jan 2017 Otello08, 12, 16, 19, 23 Mär 2017


Roberto Lorenzi, Montano

Roberto Lorenzi

Roberto Lorenzi, italienischer Bass-Bariton, studierte Gesang am Istituto Superiore di Studi Musicali in Lucca bei Giovanni Dagnino. Er wurde u.a. beim Concorso Riccardo Zandonai und beim Wettbewerb der Associazione Lirica e Concertistica Italiana (AsLiCo) mit Preisen ausgezeichnet. Beim Projekt «Opera domani» war er als Alidoro (La cene­rentola), Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), Ferrando (Il trovatore) und Daland (Der flie­gen­de Holländer) zu hören. Am Teatro della Scala in Mailand sang er zudem in La bohème, in Lucca war er als Angelotti (Tosca), Almaviva (Le nozze di Figaro), Don Giovanni sowie in Mozarts Requiem zu erleben und debütierte am Teatro Verdi in Pisa in Verdis Requiem. Er interpretierte die Rolle des Sarastro (Die Zauberflöte für Kinder) bei den Salzburger Festspielen im Rahmen des «Young Singers Project 2013». Am Opernhaus Zürich war er zunächst Mitglied des Internationalen Opernstudios und sang hier u.a. Usciere (Rigoletto), Priore (La straniera), Deputato (Don Carlo), José Castro (La fanciulla del West), Geronimo (Il matrimonio segreto) und Alidoro (La cenerentola). Seit 2015/16 ist er festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und trat hier u.a. als Zuniga (Carmen), Don Prudenzio (Il viaggio a Reims), Gouverneur (Le Comte Ory), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi) und Publio (La clemenza di Tito) auf.

I Capuleti e i Montecchi02, 04, 09, 13 Nov 2016 Médée26, 28, 31 Jan; 03, 05, 08, 12, 18 Feb 2017 Otello08, 12, 16, 19, 23 Mär 2017


Stanislav Vorobyov, Ein Herold

Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Colline und Benoît (La bohème), Spinelloccio (Gianni Schicchi), Galitsky (Prinz Igor) sowie Gremin und Zaretsky (Jewgeni Onegin). 2014 gewann er den ersten Preis bei der «Theatre Assemblies International Festival Competition» in Moskau sowie den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb «Open Europe – Open Planet» und 2015 den dritten Preis beim 7. Internationalen Wettbewerb für Operngesang «Sankt Petersburg». Von 2016-2018 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war in der Zeit als Gualtiero Valton (I puritani), Araldo (Otello), Faust (Der feurige Engel) sowie in Lohengrin, Jewgeni Onegin und Madama Butterfly zu hören. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört er zum Ensemble des Zürcher Opernhauses, wo er als Colline (La bohème), als kaiserlicher Kommissar (Madame Butterfly), als Notar (Der Rosenkavalier), als Reinmar von Zweter (Tannhäuser) und als Oberpriester (Nabucco) zu erleben war. Im Sommer 2018 sang er bei den Bregenzer Festspielen Don Basilio (Il barbiere di Siviglia) und im Herbst 2018 Nourabad (Les Pêcherus de perles) an der Oper Vlaandern.

Don Carlo01, 04, 07, 10 Dez 2016 Der feurige Engel11, 14, 25, 28, 31 Mai; 02, 05 Jun 2017 Galakonzert Internationales Opernstudio10 Jul 2017 Lohengrin08, 12, 16 Jul 2017 Otello08, 12, 16, 19, 23 Mär 2017 I puritani14, 17, 22, 26 Dez 2016 Werther05, 08, 11, 17, 20, 23, 27, 30 Apr 2017