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Schubert / Tschaikowski / Mendelssohn

3. Philharmonisches Konzert

Franz Schubert
Ouvertüre zu «Die Zauberharfe» («Rosamunde»), D 644

Pjotr Tschaikowski
«Rokoko-Variationen» A-Dur op. 33

Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 3 a-Moll («Schottische»)

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Die Philharmonischen Konzerte werden unterstützt von Evelyn und Herbert Axelrod

Vergangene Termine

Januar 2020

So

19

Jan
19.30

Schubert / Tschaikowski / Mendelssohn

3. Philharmonisches Konzert, Konzert-Abo, Misch-Abo C

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Schubert / Tschaikowski / Mendelssohn

Kurzgefasst

Schubert / Tschaikowski / Mendelssohn

Hinter dem Vorhang

Gianandrea Noseda spricht über die Verbindung Schuberts Ouvertüre zu «Die Zauberharfe», Tschaikowskis virtuosen «Rokoko-Variationen» sowie Mendelssohn Bartholdys «Schottische».

«Der Musikstadt Zürich steht eine aufregende Zukunft ins Haus – das darf man so unumwunden feststellen nach dem jüngsten Konzert des gerade glücklich wiedererweckten Tonhalle-Orchesters. Denn an dem Pult, das der impulsive neue Musikdirektor Paavo Järvi eben erst im Sturm erobert hat, gab an diesem Abend gleich noch ein weiterer Dirigent seinen Einstand, dessen Namen man sich merken muss: Gianandrea Noseda. Der gebürtige Mailänder, zwei Jahre jünger als Järvi, ist unter anderem Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra und wird von der Spielzeit 2021/22 an Generalmusikdirektor der Oper Zürich. Hier wird er vor allem dem geplanten «Ring»-Zyklus zum Abschluss der Intendanz von Andreas Homoki musikalisch seinen Stempel aufdrücken.»
Christian Wildhagen für die NZZ am 19. Dezember 2019

Biografien


Gianandrea Noseda, Dirigent

Gianandrea Noseda

Gianandrea Noseda ist designierter Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich ab der Spielzeit 2021/22. Gegenwärtig ist er Musikdirektor des National Symphony Orchestra (Washington, D.C.) sowie Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra und des Israel Philharmonic Orchestra, Erster Dirigent des Orquestra de Cadaqués und Künstlerischer Leiter des Stresa Festivals in Italien. Von 2007 bis 2018 war er Musikdirektor des Teatro Regio Torino, wo er mit seinen Produktionen, Tourneen und Aufnahmen international für Aufsehen sorgte. Zuvor war er ausserdem u.a. Principal Guest Conductor und damit Inhaber des für ihn geschaffenen «Victor de Sabata Chair» beim Pittsburgh Symphony Orchestra, Erster Gastdirigent der Rotterdamer Philharmoniker sowie des Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI. Als Gastdirigent arbeitete er u.a. mit den Berliner Philharmonikern, den Wiener  Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris und dem Orchestre National de France und folgte Einladungen an so renommierte Opernhäuser wie die Mailänder Scala, das Royal Opera House oder die Metropolitan Opera. Gianandrea Nosedas Diskografie umfasst mehr als 60 CDs; eine besondere Stellung nimmt dabei das Projekt «Musica Italiana» ein, in dessen Rahmen er das italienische Repertoire des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Der in Mailand geborene Noseda ist Cavaliere Ufficiale al Merito della Repubblica Italiana. Im Jahr 2015 wurde er als Musical America’s Conductor of the Year geehrt und bei den International Opera Awards 2016 zum Dirigenten des Jahres ernannt.

Schubert / Tschaikowski / Mendelssohn19 Jan 2020 Brahms07 Feb 2021


Narek Hakhnazaryan, Violoncello

Narek Hakhnazaryan

Narek Hakhnazaryan wurde 1988 in Jerewan, Armenien, geboren und studierte bei Alexei Seleznyov in Moskau und Laurence Lesser in Boston. Seinen Karrieredurchbruch verdankt er dem Moskauer Tschaikowski-Wettbewerb, bei dem er 2011 mit der Goldmedaille geehrt wurde. Seither tritt Narek Hakhnazaryan in den grossen Konzertsälen und bei renommierten Festivals rund um die Welt auf. Er spielte u.a. mit dem Orchestre de Paris, dem London Symphony und dem London Philharmonic Orchestra, dem Sinfonieorchster des HR, dem WDR Sinfonieorchester, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Estonian National Symphony Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem Chicago Symphony Orchestra, der LA Philharmonic und dem NHK Symphony Orchestra und mit DirigentInnen wie Marin Alsop, Jiří Bělohlávek, Valery Gergiev, Neeme Järvi, Ton Koopman und Jukka-Pekka Saraste. Von 2014 bis 2016 war er BBC-«New Generation Artist» und gab sein Debüt bei den BBC Proms. Kammermusikalisch trat Hakhnazaryan u.a. im Concertgebouw Amsterdam, der Salle Pleyel Paris, in der Londoner Wigmore Hall, den Konzerthäusern in Berlin und Wien, der Shanghai Concert Hall, der Carnegie Hall sowie beim Verbier- und beim Rheingau- Festival auf. In der Saison 2019/20 debütiert er u.a. mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Antwerp Symphony Orchestra, dem Melbourne und dem Queensland Symphony Orchestra, dem Xi’an Symphony Orchestra, u.a. mit Dirigenten wie Manfred Honeck und Vladimir Ashkenazy. Ausserdem gibt er mit dem Z.E.N. Trio, dessen erstes Album bei der Deutschen Grammophon erschienen ist, Konzerte in den USA.

Schubert / Tschaikowski / Mendelssohn19 Jan 2020