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Così fan tutte

Dramma giocoso in two acts by Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Libretto by Lorenzo da Ponte

Musical director Ottavio Dantone Producer Kirill Serebrennikov Umsetzung Inszenierung, Choreographie Evgeny Kulagin Assistant set designer Nikolay Simonov Conceptional assistance Tatiana Dolmatovskaya Lighting designer Franck Evin Video designer Ilya Shagalov Choir director Ernst Raffelsberger Dramaturgy Beate Breidenbach

In Italian with German and English surtitles. Duration 3 H. 30 Min. incl. interval after 1st part after approx. 1 H. 30 Min. Introduction 45 min before the performance.

Past performances

October 2019

Sun

20

Oct
13.00

Così fan tutte

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, AMAG people's performance subscription

Sat

26

Oct
19.00

Così fan tutte

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Mozart subscription, Opera House Day

Wed

30

Oct
19.00

Così fan tutte

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Choice subscription

November 2019

Sat

02

Nov
19.00

Così fan tutte

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Opera House Day

Fri

08

Nov
19.30

Così fan tutte

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Friday subscription B

Good to know

Abstract

Così fan tutte

Abstract

Così fan tutte

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Die geniale Stelle


Hat Mozart geschlafen?

Was ist denn das? Was singt Ferrando da bloss? Da stimmt doch etwas nicht! Rekapitulieren wir: Um die Treue ihrer Verlobten auf die Probe zu stellen, gaben zwei junge Männer vor, zum Militärdienst zu müssen, kamen dann verkleidet zurück und warben heftig um ihre beiden Damen, die sich schliesslich wirklich in die «Fremden» verliebten, allerdings jeweils in den Verlobten ihrer Schwester, wobei auch die beiden Herren in ihrer Treue durchaus wankend wurden, bis sie von dem gefährlichen Spiel genug hatten und die Komödie ihrer Rückkehr aufführten. Um die Sache aufzuklären, zeigen sie sich nun mit Teilen ihrer Verkleidung und zitieren jeweils einen Teil ihrer musikalischen Maske, die sie bisher getragen haben. Guglielmo singt ein paar Takte aus dem Duett, bei dem er Dorabella endgültig gewonnen hat, Ferrando … Ja, das eben ist die Frage: Was singt er denn da? Vier Takte, in denen er sich überraschend und anscheinend unmotiviert als Edelmann aus Albanien präsentiert - mit einer Musik, die es vorher gar nicht gegeben hat. Was hat es damit auf sich? Für dieses Rätsel fand die Mozart-Forschung eine einfache Lösung: Es ist das Zitat einer ursprünglich konzipierten, dann aber gestrichenen Passage. Vermutlich waren diese vier Takte im 2. Finale schon niedergeschrieben, als Mozart sich umentschloss, so dass sie nun quasi in der Luft hängen. Das ist eine Antwort, aber eine von denen, die die Frage nicht lösen, sondern lediglich verschieben. Denn nun rätseln wir, warum Mozart dieses falsche Zitat stehen liess und nicht durch eine andere Passage ersetzte, die besser gepasst hätte. Hat er den Fehler etwa übersehen? Das ist gut möglich. Horaz prägte das bekannte Wort, «manchmal schläft selbst der grosse Homer», und bekundete seinen Ärger darüber, dass sich selbst bei den grössten Künstlern Unstimmigkeiten oder Widersprüche finden. Da er selbst zu den grössten gehörte, konnte er sich den Zorn auf seine Kollegen leisten. Wir Normalsterblichen müssen da zurückhaltender sein und andere Möglichkeiten in Betracht ziehen. Zum Beispiel: Vielleicht war für eine Berichtigung einfach die Zeit zu knapp? Schwerlich. Wenn es damals nicht ungewöhnlich war, eine Opernouvertüre in der Nacht vor der Uraufführung zu schreiben, die dann von den Musikern aus den noch tintenfeuchten Stimmen gespielt wurde, hätten sich vier Takte wohl leicht austauschen lassen. Oder: Ist das Absicht? Soll das falsche Zitat Ausdruck von Ferrandos Verwirrung sein - und der aller anderen, die versuchen, aus der verfahrenen Situation einen Ausweg zu finden? Oder: Hat Mozart einfach keine Lust gehabt, der Stelle den letzten Schliff zu geben, weil er selbst an einer sinnvollen Auflösung des Knotens zweifelte? Wirkt es nicht sehr brüchig, wenn auf Ferrandos Phrase die (etwas unmotiviert) in E-Dur endet, übergangslos Guglielmo in F-Dur fortsetzt, was einen heftigen Missklang ergibt? Sieht das nicht aus wie eine verlassene Baustelle, auf der ein paar Teile herumliegen, die nicht mehr miteinander verbunden wurden? Wir können diese Fragen nicht beantworten, und also auch nicht die, ob die Stelle eigentlich eine geniale oder lediglich eine schlampige ist. Und das ist ja durchaus angemessen für ein Stück, das die Fragen, die es aufwirft, nicht löst, sondern den Zuschauern überantwortet: «Der Vorhang zu und alle Fragen offen.» Und so betrachtet: Ist das nicht doch zumindest ein wenig genial?

Text von Werner Hintze.
Dieser Artikel ist erschienen in MAG 72, Oktober 2019.
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Program book

Così fan tutte

Così fan tutte

Biographies


Ottavio Dantone, Musikalische Leitung

Ottavio Dantone

Ottavio Dantone studierte Orgel und Cembalo am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand. In seiner Konzertkarriere widmete er sich von Anfang an der Alten Musik, womit er schnell das Interesse des Publikums und der Kritik erregte. Seit 1996 leitet Ottavio Dantone die Accademia Bizantina, der er bereits seit 1989 als Cembalist angehört. Er hat den Weg des Ensembles an die heutige Spitzenposition entscheidend geprägt und ist mit diesem in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Wien und dem Concertgebouw Amsterdam aufgetreten. 2014 wurden Ottavio Dantone und die Accademia Bizantina mit dem Musikfestpreis des Musikfests Bremen ausgezeichnet. Sein Debüt als Operndirigent gab er 1999 mit der Weltpremiere von Giuseppe Sartis Giulio Sabino am Teatro Alighieri in Ravenna. 2005 feierte er einen grossen Erfolg als Dirigent von Händels Rinaldo an der Mailänder Scala. Weitere Opernengagements führten ihn u. a. an die Salzburger Festspiele (Così fan tutte), an die Staatsoper in Berlin (L’italiana in Algeri), das Teatro Real Madrid (Martín y Solers L’arbore di Diana), das Teatro La Fenice in Venedig (Juditha Triumphans, La clemenza di Tito), das Teatro alla Scala (Il viaggio a Reims, Così fan tutte, Rinaldo), die Opéra de Lausanne (Giulio Cesare, Tancredi, L’orfeo), das Festival für Barockmusik in Beaune (Orlando, Rinaldo, Belshazzar, Tancredi), das Glyndebourne Festival (Rinaldo), die Staatsoper Hamburg (Le nozze di Figaro) und die Opéra National de Paris (La cenerentola). In Zürich war er bisher am Pult von La verità in cimento, Messiah, La clemenza di Tito, La scala di seta, L’incoronazione di Poppea und Le nozze di Figaro zu erleben.

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Kirill Serebrennikov, Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme

Kirill Serebrennikov

Kirill Serebrennikov ist Theater-, Opern-, Film- und Fernsehregisseur. Seit 2012 leitet er das Gogol-Center in Moskau, ein genreübergreifendes Theaterlabor und eine der wenigen inoffiziellen alternativen Spielstätten der russischen Kulturlandschaft. Der studierte Physiker führt seit 1994 Regie, zunächst in seiner Heimatstadt Rostow am Don, dann in Moskau. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn dort mit dem Tschechow-Künstlertheater. Salome an der Oper Stuttgart im Herbst 2015 sowie Il barbiere di Siviglia an der Komischen Oper Berlin 2016 waren erste Arbeiten, die Kirill Serebrennikov einem Publikum ausserhalb Russlands bekannt machten. Weitere Opernproduktionen waren Falstaff am Mariinsky Theater St. Petersburg, Der goldene Hahn am Bolschoi-Theater Moskau und American Lulu bei den Wiener Festwochen. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nationalfernsehpreis Russlands für Regie (1999), East of West Award beim Karlovy Vary Filmfestival (2005) sowie der russische Theaterpreis Goldene Maske (2012). Sein Film Ismena (Untreue) wurde 2012 mit dem Grand Prix des Filmfestivals in Rom ausgezeichnet und für den Goldenen Löwen beim Filmfestival in Venedig nominiert. Mit seinem Film Uchenik (Der Schüler) sorgte er 2016 bei den Filmfestspielen in Cannes für Aufsehen. Seine Theaterinszenierungen wurden zu den Wiener Festwochen, an die Schaubühne Berlin, ans Deutsche Theater Berlin und zum Theaterfestival in Avignon eingeladen. Kirill Serebrennikov wurde im August 2017 während den Dreharbeiten zu seinem Film Leto festgenommen und stand bis April 2019 in Moskau unter Hausarrest. Ihm wurde von den russischen Behörden Veruntreuung von staatlichen Geldern vorgeworfen. Der kremlkritische Regisseur beteuerte stets seine Unschuld. Die in dieser Zeit entstandenen Inszenierungen von Così fan tutte in Zürich und Nabucco an der Hamburger Staatsoper hat er durch Videobotschaften geleitet. Am 8. April 2019 wurde er überraschend aus dem Hausarrest entlassen, darf aber Moskau bislang nicht verlassen.

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Evgeny Kulagin, Umsetzung Inszenierung, Choreografie

Evgeny Kulagin

Evgeny Kulagin, geboren 1981, schloss die Akademie für Kunst und Kultur in seiner Heimatstadt Tscheljabinsk ab. 2002 gründete er gemeinsam mit Ivan Estegneyev in Kostrom die zeitgenössische Tanzkompanie «Dialogue Dance», die sich bald nach ihrer Gründung zu einem wichtigen Zentrum für zeitgenössischen russischen Tanz entwickelte. Die Aufführungen der Kompanie wurden dreimal mit der renommierte «Goldenen Maske» ausgezeichnet. 2009 arbeiteten Kulagin und seine Kompanie mit den wichtigsten Kompanien und Choreografen Russlands, der Niederlande, Belgiens, Frankreichs, Österreichs zusammen. Evgeny Kulagin ist auch im Sprechtheater und für den Film als Choreograf und Regisseur tätig. Seit 2014 ist er als Regisseur und Choreograf im Moskauer «Gogol Zentr» unter der Leitung von Kirill Serebrennikov engagiert. Dort inszenierte und choreografierte er Shakespeare (2017) und Zwei Zimmer (2018). Mit Kirill Serebrennikov erarbeitet er bereits zahlreiche Inszenierungen sowohl im Sprechtheater als auch in der Oper. Zuletzt realisierten sie gemeinsam den Film Leto (Sommer), der 2018 bei den Filmfestspielen in Cannes und auch am Zurich Film Festival zu sehen war. In der Moskauer Filmschule unterrichtet Evgeny Kulagin Szenische Bewegung und Tanz.

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Nikolay Simonov, Mitarbeit Bühne

Nikolay Simonov

Nikolay Simonov wurde in Rostow am Don (Russland) geboren und studierte an der dortigen Kunsthochschule. Nach seinem Abschluss schuf er die Bühnenbilder für über hundert Opern- und Schauspielproduktionen. Dabei arbeitete er u.a. mit Regisseuren wie Kirill Serebrennikov, Yuri Butusov, Michail Bychkov, Sergei Golomazov, Marina Brusnikina und Igor Golyak. Seine Arbeit führte ihn in verschiedene Städte in Russland, Estland, Lettland und den USA. Er ist Preisträger des Jugendpreises «Triumph», der «Möwe», des «Crystal Turandot», des Oleg Tabakov Charitable Fund, der Boston Theatre Critics Association «Elliott Norton» für herausragende Bühnenbilder im Theater. Er ist zudem im Ausstellungsdesign tätig und konzipierte die Räume für Ausstellungen am Kunstmuseum Woronesch und erarbeitete das Konzept für die Rekonstruktion des Venivitinov-Museum in Woronesch. Zuletzt war er Ausstattungsleiter im Moskauer Tschechow-Theater.

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Tatiana Dolmatovskaya, Mitarbeit Kostüm

Tatiana Dolmatovskaya

Tatiana Dolmatovskaya, Kostümbildnerin aus Russland, studierte zunächst Literatur in Moskau, bevor sie im Jahr 2000 anfing als Moderedakteurin und später als Chefredakteurin bei der russischen Vogue zu arbeiten. Ab 2007 begann sie Kostüme für Filme und Theater zu entwerfen. 2012 schloss sie ihr Studium in Kostümdesign am «Wimbledon College of Art» ab. Als Kostümassistentin arbeitete sie mit den Filmregisseuren Kenneth Branagh (Jack Ryan; Shadow Recruit) und Joe Wright (Anna Karenina) zusammen und war zudem als Assistentin bei The Americans dabei. Für das Theater entwarf sie u.a. Kostüme am Moscow Art Theater und am Stanislavsky und Nemirovich-Danchenko Music Theater. Sie war Kostümbildnerin bei zahlreichen russischen Filmproduktionen. Mit Kirill Serebrennikov arbeitete sie bereits bei dessen Filmen Leto und The Student zusammen.

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Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Girl with a Pearl Earring28 May; 01, 07, 14, 17, 19 Jun 2020 La traviata29 Sep; 06, 11 Oct 2019 Così fan tutte26, 30 Oct; 02, 08 Nov 2019 Coraline24, 29 Nov; 01, 10, 13, 14 Dec 2019; 02 Jan; 01, 08, 16, 29 Feb; 17, 26 Apr 2020 Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dec 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 La bohème12, 18, 22, 25, 29 Mar 2020 Faust14, 17, 20, 23 May 2020 Don Giovanni06, 10, 13 Jun 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020 Il mondo della luna02, 06, 08, 10 May 2020 Nabucco27 Sep; 03, 10, 13 Oct 2019 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020 Lohengrin02, 05, 08, 11 Jul 2020


Ilya Shagalov, Video-Design

Ilya Shagalov

Ilya Shagalov wurde in Krasnodar, Russland, geboren und studierte zunächst Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Kunst und Kultur seiner Heimatstadt. Anschliessend studierte er Theaterregie bei Kirill Serebrennikov an der Theaterschule des Moskauer Tschechow-Künstlertheaters. Neben seiner Tätigkeit als Regisseur arbeitet er als Videokünstler, Bühnenbildner und Komponist. Er führte Regie bei verschiedenen Theaterprojekten in Russland und im Ausland, u.a. inszenierte er Träume vom Minotaurus am Theater der Nationen Moskau, Nahe Null von Natan Dubowizki an der Schaubühne Berlin, Mein Moskau am Moskauer Gogol Zentrum, Evgeny Zamyatins We am Theater in Rouen, Frankreich, sowie Venus im Pelz von Sacher-Masoch am Russischen Theater in Tallin. Seit 2013 ist Ilya Shagalov am Gogol Zentrum fest engagiert. Mit Kirill Serebrennikov verbindet ihn seit seinem Studium eine enge Zusammenarbeit, und er produzierte die Videos für eine Vielzahl seiner Produktionen, u.a. für Woyzeck am Nationaltheater Lettland, für Salome und Hänsel und Gretel an der Oper Stuttgart und für Il barbiere di Siviglia an der Komischen Oper Berlin.

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Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Mu­sikpädagogik und Kirchenmusik an der Hoch­schule für Musik und dar­stel­lende Kunst in Wien (Chor­leitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschlies­send Chor­dirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In die­ser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breis­gau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Pre­mieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertver­einigung Wiener Staats­opernchor verant­wort­lich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Oct 2019 Der Freischütz04, 16, 19, 27 Oct 2019 Die Zauberflöte16, 18, 24, 26 Jan 2020 La cenerentola02, 05, 12 Jan 2020 Così fan tutte26, 30 Oct; 02, 08 Nov 2019 Messa da Requiem20, 24, 29 Nov; 01, 07, 11, 14, 22, 29 Dec 2019 Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dec 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 Il turco in Italia13, 19, 28 Dec 2019; 03 Jan 2020 Nussknacker und Mausekönig05, 06, 10, 20, 24, 29 Mar; 03 Apr 2020 Arabella04, 07, 11, 15, 19, 22, 28, 31 Mar 2020 La bohème12, 18, 22, 25, 29 Mar 2020 Aida25, 28 Apr; 03, 06, 10 May 2020 Faust14, 17, 20, 23 May 2020


Ruzan Mantashyan, Fiordiligi

Ruzan Mantashyan

Ruzan Mantashyan stammt aus Armenien und wurde am Staatlichen Konservatorium Jerewan, an der Accademia di Belcanto von Mirella Freni in Modena sowie in der Klasse von Hedwig Fassbender an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt ausgebildet. 2013 gewann sie den Concorso Toti Dal Monte in Treviso mit ihrer Interpretation der Musetta (La bohème) – eine Rolle, mit der sie anschliessend an mehreren italienischen Opernhäusern gastierte. Zudem war sie u.a. als Servilia (La clemenza di Tito) in Modena und als Echo (Ariadne auf Naxos) im Konzerhaus Berlin unter der Leitung von Ivan Fischer zu erleben. Von 2014 bis 2016 war Ruzan Mantashyan Mitglied des Atelier Lyrique an der Pariser Oper. Seither war sie als Echo in der Opéra Bastille, in Glyndebourne und an der Bayerischen Staatsoper in München zu erleben, sang in Johanna Lees The Way Back Home an der Pariser Opéra und gab ihr Debüt als Mimì (La bohème) am Grand Théâtre de Genève. Als Fiordiligi (Così fan tutte) debütierte sie 2015 in der Maison des Arts de Créteil (Mac) in Paris und sang diese Rolle in der Spielzeit 2017/18 erneut an der Opéra de Lille, in Seoul sowie an der Bayerischen Staatsoper. Zudem gastierte sie an der Komischen Oper Berlin als L’Enfant in L’Enfant et les sortilèges, am Grand Théâtre de Genève als Marguerite in Gounods Faust und als Micaëla (Carmen) an der Opéra National de Montpellier. Jüngst war sie an der Pariser Opéra als Xenia in Boris Godunow, als Tatiana (Eugen Onegin) an der Staatsoper Hamburg, als Mimì an der Bayerischen Staatsoper München und als Mahamaya in Händels Poro an der Komischen Oper in Berlin zu erleben.

Così fan tutte26, 30 Oct; 02, 08 Nov 2019 La bohème12, 18, 22, 25, 29 Mar 2020


Anna Goryachova, Dorabella

Anna Goryachova

Anna Goryachova stammt aus St. Petersburg, wo sie 2008 ihre Ausbildung bei Galina Kiseleva abschloss. Anschliessend studierte sie an der Accademia di Santa Cecilia in Rom bei Renata Scotto. 2009 war sie als Carmen beim Classic Open Air in Berlin zu hören und trat in einer Neuproduktion von Philip Glass’ Witches of Venice in Rom auf. 2011 sang sie Melibea (Il viaggio a Reims) an der Vlaamse Opera Antwerpen unter Alberto Zedda, wohin sie 2012 als Carmen unter Dmitri Jurowski zurückkehrte. Beim Rossini Festival in Pesaro debütierte sie als Edoardo in Matilde di Shabran, sang dort 2013 ihre erste Isabella in L’italiana in Algeri und war 2015 in Rossinis Stabat mater zu hören. Ihr Debüt an der Pariser Oper gab sie 2014 als Ruggiero in Händels Alcina. 2015 war sie als Melibea an der Amsterdamer Oper zu erleben. Seit der Spielzeit 2012/13 gehört Anna Goryachova zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher u.a. in Rinaldo (Eustazio), Drei Schwestern (Mascha), Don Giovanni (Zerlina), Pique Dame (Polina), Il barbiere di Siviglia (Rosina), Die Meistersinger von Nürnberg (Magdalena), Rote Laterne (Yen-Er), Il viaggio a Reims (Melibea), Orlando Paladino (Alcina), La verità in cimento (Zelim) und Norma (Adalgisa) zu hören war. In der Spielzeit 2017/18 sang sie Carmen am Teatro de Real de Madrid, am Covent Garden in London sowie in der Arena von Verona und war als Sesto (La clemenza di Tito) an der Opera Vlaanderen und als Rosina beim Musikfest Bremen zu erleben. In der Spielzeit 2018/19 sang sie u.a. Melibea am Bolshoi in Moskau, Polina am ROH London, Clara D’Almanza (Die Verlobung im Kloster) an der Staatsoper Berlin und Dulcinée (Don Quichotte) sowie in Verdis Requiem bei den Bregenzer Festspielen.

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Konstantin Shushakov, Guglielmo

Konstantin Shushakov

Konstantin Shushakov stammt aus Russland und studierte am Izhevsk Music College und später an der Russischen Akademie für Theaterkunst. Im Anschluss an das Studium wurde er 2009 Mitglied des Young Artist Program am Bolshoi Theater in Moskau. 2011 war er Preisträger des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel und gewann im selben Jahr den 2. Preis beim Operalia Wettbewerb in Moskau. Ein Jahr später wurde er Ensemblemitglied am Bolschoi-Theater, wo er in zahlreichen Rollen zu erleben war; so sang er dort u.a. Morales (Carmen), Almaviva (Le nozze di Figaro), Marullo (Rigoletto), Malatesta (Don Pasquale), Schaunard und Marcello (La bohème), Lebedjev (Der Idiot), Robert (Iolanta), Papageno und Figaro (Il barbiere di Siviglia). Gastengagements führten ihn 2014 als Guglielmo in Così fan tutte an die Scala nach Mailand, 2016 als Ford in der Neuproduktion von Falstaff nach Genf und im selben Jahr ans Théâtre de la Monnaie in Brüssel für den Prinz Afron in Der goldene Hahn. 2018 gastierte er in Vancouver in der Titelrolle von Jewgeni Onegin sowie als Jelezki (Pique Dame) beim Savonlinna Festival und an der Oper in Oslo. Shushakov ist ausserdem regelmässig als Konzertsänger zu erleben; er sang in Brahms’ Ein deutsches Requiem zusammen mit dem Russischen National Orchester in der Tschaikovsky Concert Hall unter der musikalischen Leitung von Mikhail Pletnev und in Mozarts Grosse Messe in c-Moll mit dem Musica Viva Chamber Orchestra Moskau. Zudem gehören die Baritonpartien in Haydns Stabat Mater und in Faurés Requiem zu seinem Repertoire. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört Konstantin Shushakov zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bereits als Guglielmo zu hören.

Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dec 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 La bohème12, 18, 22, 25, 29 Mar 2020 Faust14, 17, 20, 23 May 2020 Così fan tutte26, 30 Oct; 02, 08 Nov 2019


Alexey Neklyudov, Ferrando

Alexey Neklyudov

Alexey Neklyudov, Tenor, studierte am Galina Wischnewskaja Opera Centre in seiner Heimatstadt Moskau sowie bei Svetlana Nesterenko am Moskauer Gnessin-Institut. Bereits als Student gewann er mehrere Gesangswettbewerbe. 2012 erhielt er ein Stipendium der Russischen Nationalphilharmonie, 2013 eines der Müslüm Maqomayev-Stiftung und 2015 nahm er an der Akademie des Festivals in Aix-en-Provence teil. 2010 debütierte er mit der Russischen Nationalphilharmonie unter der Leitung von Vladimir Spivakov, der ihn 2013 und 2014 zum Internationalen Musikfestival nach Colmar einlud. 2013 wurde er Ensemblemitglied der Neuen Oper Moskau (Novaya Opera), wo er u. a. Lensky in Jewgeni Onegin, Tebaldo in I Capuleti e i Montecchi, Zar Barendej in Rimsky-Korsakows Schneeflöckchen, Alfredo in La traviata und Narraboth in Salome sang. 2014 feierte er sein Debüt am Bolschoi-Theater in Moskau als Ferrando in Così fan tutte unter der Musikalischen Leitung von Stefano Montanari. Am Badischen Staatstheater Karlsruhe gab er 2017 als Nemorino in L’elisir d’amore sein Debüt. Am selben Haus folgten Rollendebüts als Tamino (Die Zauberflöte), Oronte (Alcina) und Percy (Anna Bolena). Mit dem Moscow Chamber Orchestra unter Stefano Montanari gab er 2018 sein Debüt als Don Ottavio in einer konzertanten Aufführung von Don Giovanni in der Tschaikowsky Concert Hall. Zu seinen Verpflichtungen in der Saison 2018/19 zählten sein Debüt an der Deutschen Oper am Rhein als Alfredo, eine Neuproduktion von Il viaggio a Reims am Bolshoi Theater Moskau, Nemorino am Theater St. Gallen sowie – erneut am Bolshoi Moskau – Lenski in einer Neuproduktion von Jewgeni Onegin. Diese Partie sang er im Sommer 2019 auch im Rahmen der Bregenzer Festspiele.

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Rebeca Olvera, Despina

Rebeca Olvera

Rebeca Olvera stammt aus Mexiko. Sie studierte am Conservatorio Nacional de Musica in Mexiko City und war 2005-2007 Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Anschliessend wurde sie festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo sie u.a. Adina (L’elisir d’amore), Norina (Don Pasquale), Berenice (L’occasione fa il ladro), Giulia (La scala di seta), Rosina (Paisiellos Il barbiere di Siviglia), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Madame Herz (Der Schauspieldirektor), Dorinda (Orlando), Isolier (Le Comte Ory) und Adalgisa (Norma) sang. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Ralf Weikert, Vladimir Fedoseyev, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi, Adam Fischer, Fabio Luisi, Diego Fasolis, Franz Welser-Möst, Emmanuelle Haïm und Alessandro De Marchi. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Südamerika und Europa (Carreras-Gala 2007 in der ARD) und mit Plácido Domingo in Mexiko. Sie sang u.a. im Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich, mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst sowie mehrfach bei den Salzburger Festspielen. 2016 sang sie Adalgisa in Norma neben Cecilia Bartoli im Théâtre des Champs-Elysées, beim Edinburgh Festival und im Festspielhaus Baden-Baden. In Zürich war sie in letzter Zeit als Despina, Frasquita (Carmen) und Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims)– eine Rolle, die sie auch in der Royal Danish Opera sang – sowie als Dorothy in Der Zauberer von Oz, als Mi in Das Land des Lächelns, als Iris in Semele und als Zaida in Il turco in Italia zu hören. Zudem war sie 2017/18 in Monte Carlo und an der Bayerischen Staatsoper als Clorinde (La cenerentola) und in Salzburg als Elvira (L’Italiana in Algeri) zu sehen.

Die Csárdásfürstin08, 11, 13, 16, 18, 24, 26, 29 Apr; 03 May 2020 Così fan tutte26, 30 Oct; 02, 08 Nov 2019 Il turco in Italia13, 19, 28 Dec 2019; 03 Jan 2020


Michael Nagy, Don Alfonso

Michael Nagy

Michael Nagy, Bariton mit ungarischen Wurzeln, war zunächst Ensemblemitglied der Ko­mi­schen Oper Berlin, wechselte dann an die Oper Frankfurt, wo er sich mit Papageno, Guglielmo (Così fan tutte), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Hans Scholl (Die weisse Ro­se), Wolfram (Tannhäuser), Valentin (Faust), Jeletzki (Pique Dame), Marcello (La bohème), Albert (Werther), Frank/Fritz (Die tote Stadt), Owen Wingrave, Jason (Medea) und Dr. Falke (Die Fledermaus) wichtige Partien seines Repertoires erarbeiten konnte. Gast­engagements führten ihn u.a. als Wolfram (Tannhäuser) an das Opernhaus Oslo, als Ford (Falstaff) an die Deutsche Oper Berlin, als Graf Luna (Palestrina) an die Bayerische Staatsoper München und als Nardo (La finta giardiniera) ans Theater an der Wien. Unter Simon Rattle sang er bei den Pfingstfestspielen Baden-Baden Papageno mit den Berliner Philharmonikern. Konzert-Engagements führten ihn zum Kon­zert­hausorchester Berlin, Museumsorchester Frankfurt, Gewandhausorchester Leipzig sowie dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Philippe Herreweghe, Helmuth Rilling, Adam Fischer, Paavo Järvi, Christoph Eschenbach und Riccardo Chailly zählen zu den prominenten musikalischen Partnern für sein breit gefächertes Konzertrepertoire. In jüngerer Zeit sang er u.a. Eugen Onegin, Stolzius (Die Soldaten), Papageno, Dr. Falke (Die Fledermaus), Guglielmo, Albert (Werther) und Le Grand-Prêtre d’Apollon / Hercule (Alceste) in München, Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) in Zürich und Köln, Kurwenal (Tristan und Isolde) im Festspielhaus Baden-Baden sowie Don Alfonso und Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser) in Zürich. Im Sommer 2019 war er beim Edinburgh International Festival in der Titelrolle von Eugen Onegin zu hören.

Così fan tutte26, 30 Oct; 02, 08 Nov 2019 Song recital Julia Kleiter / Michael Nagy02 Apr 2020


Francesco Guglielmino, Sempronio

Francesco Guglielmino

Francesco Guglielmino wurde in Solothurn geboren. Mit 21 Jahren zog er nach Zürich, wo er sich seiner Tanzausbildung widmete und in den Musicals Fame und Hair auftrat. Von Zürich ging er nach New York, vertiefte dort seine Schauspieltätigkeit und nahm an der Alvin Ailey American Theater School und am Broadway Dance Center Tanzunterricht. Er arbeitete zudem als Model für Modenschauen und für die Werbung. An der Acting Studio and Stella Adler Acting School besuchte er Schauspielklassen und war als Schauspieler in verschiedenen Produktionen der Metropolitan Opera zu sehen, wie etwa in Turandot, Madama Butterfly, La bohème und Aida. Nach seinem Umzug nach Los Angeles war er in verschiedenen Fernsehproduktionen und TV-Shows zu erleben, u.a. in CSI: Miami, CSI: New York, Law and Order, The View und The Ellen Show. Zudem hatte spielte er diverse Rollen in Filmen und Serien wie The Pink Panter, Sex and the City, Edgar, Death in Love und Til Death. Seit 2018 lebt Francesco Guglielmino wieder in Solothurn und tritt nun erstmals wieder in der Schweiz auf.

Così fan tutte26, 30 Oct; 02, 08 Nov 2019


Mentor Bajrami, Tizio

Mentor Bajrami

Mentor Bajrami stammt aus der Schweiz und studierte bis 2018 an der Schauspielschule European Film Actor School EFAS in Zürich. Er war in verschiedenen Produktionen der EFAS zu erleben, etwa als Trigorin und Srebrejkow in Die Möwe von Anton Tschechow, als Boris in Bella Figura von Yasmina Reza und als Jean in Fräulein Julie von August Strindberg. Zudem war er 2017 im Bernhard-Theater in der Stand Up! Comedy Show zu sehen. Seit 2018 arbeitet er freischaffend als Schauspieler in der Schweiz.

Così fan tutte26, 30 Oct; 02, 08 Nov 2019


Claudius Herrmann, Solo-Cello / Continuo Solo-Cello

Claudius Herrmann

Claudius Herrmann erhielt seine musikalische Ausbildung bei Hans Adomeit in Mannheim und an der Musikhochschule Lübeck bei David Geringas. Seit 1992 ist er Solocellist der Philharmonia Zürich und arbeitete dort mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Georg Solti, Christoph von Dohnányi, Riccardo Chailly, Bernhard Haitink und Franz Welser-Möst. 2013 wurde er als Solocellist zu den Bayreuther Festpielen eingeladen. Bevor Claudius Herrmann in das Gringolts Quartett eintrat, war er 15 Jahre lang Mitglied des Amati Quartetts Zürich, mit dem er in den wichtigsten Konzertsälen wie der Carnegie Hall, dem Concertgebouw, der Wigmore Hall, dem Theatre Champs Elysées, dem Wiener Musikverein und der Berliner Philharmonie aufgetreten ist. Als Solist war er u.a. mit den Hamburger Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau sowie dem Orchester der Oper Zürich (Don Quixote) zu erleben. Neben über 20 Kammermusik CD-Aufnahmen hat er auch mehrere CDs mit Cello-Sonaten von Brahms, Reinecke und Herzogenberg veröffentlicht. Er spielt ein Instrument von Giovanni Paolo Maggini (um 1600), das ihm von der Maggini Stiftung Langenthal zur Verfügung gestellt wird.

Così fan tutte26, 30 Oct; 02, 08 Nov 2019 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dec 2019