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La finta giardiniera

Dramma giocoso in three acts by Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Libretto by Giuseppe Petrosellini

Musical director Gianluca Capuano Producer Tatjana Gürbaca Stage design Henrik Ahr Costumes Barbara Drosihn Costume assistance Carl-Christian Andresen Lighting designer Elfried Roller Dramaturgy Fabio Dietsche
Don Anchise, Podestà von Lagonero
Sandrina
Contino Belfiore
Cavaliere Ramiro

In Italian with German and English surtitles. Duration 3 H. incl. interval after 1st part after approx. 1 H.

Dates & Tickets

February 2019

Sun

17

Feb
19.30

La finta giardiniera

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Revival
Price H
AMAG people's performance subscription

Wed

20

Feb
19.00

La finta giardiniera

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Mixed subscription A, Good mood subscription

Sun

24

Feb
20.00

La finta giardiniera

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Sunday subscription C, Choice subscription

March 2019

Fri

01

Mar
19.00

La finta giardiniera

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Thursday subscription A

Wed

06

Mar
19.00

La finta giardiniera

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Wednesday subscription B, Mozart subscription

Fri

08

Mar
19.00

La finta giardiniera

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Friday subscription A

Good to know

Abstract

La finta giardiniera

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La finta giardiniera

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Photos «La finta giardiniera»

Biographies


Gianluca Capuano, Musikalische Leitung

Gianluca Capuano

Gianluca Capuano studierte Orgel, Komposition und Orchesterleitung am Konservatorium seiner Heimatstadt Mailand sowie historische Aufführungspraxis an der Civica Scuola di Musica ebenfalls in Mailand. Als Dirigent, Organist und Continuo-Spieler tritt er in ganz Europa, den USA, Russland und Japan auf. Er ist regelmässig bei renommierten Festivals für Alte Musik zu Gast und arbeitet mit Künstlern wie Michael Chance, Emma Kirkby, Cecilia Bartoli, Max Emanuel Cencic, Philippe Jaroussky, Diego Fasolis sowie Lorenzo und Vittorio Ghielmi zusammen. 2006 gründete er das Vokal- und Instrumentalensemble «Il canto di Orfeo», mit dem er Hauptwerke der europäischen Barockmusik in historisch informierten Interpretationen zur Aufführung bringt. Im Opernbereich war er u.a. mit seinem Vokalensemble an der Produktion von Alexander Raskatows Oper A Dog’s Heart an der Mailänder Scala beteiligt, die 2014 auch in Lyon zu sehen war, sowie in Zimmermanns Die Soldaten, ebenfalls an der Scala. 2015 debütierte er an der Semperoper Dresden mit Händels Orlando, im Mai 2016 am Opernhaus Zürich mit Haydns Orlando paladino. Im Sommer 2016 dirigierte er Norma mit Cecilia Bartoli in der Titelrolle zur Eröffnung des Edinburgh Festival, gefolgt von Aufführungen in Paris und Baden-Baden. In jüngster Zeit dirigierte er u.a. Ariodante und La donna del lago bei den Salzburger Festspielen, La clemenza di Tito am Staatstheater Karlsruhe, L’incoronazione di Poppea an der Angers Nantes Opéra, Spontinis Le metamorfosi di Pasquale am Teatro La Fenice in Venedig und Gassmanns Gli uccellatori an der Oper Köln. Als Forscher widmet sich Gianluca Capuano, der auch ein Studium der Theoretischen Philosophie absolviert hat, hauptsächlich der Musikästhetik.

Cecilia Bartoli10 Jan 2019 La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mar 2019


Tatjana Gürbaca, Inszenierung

Tatjana Gürbaca

Tatjana Gürbaca studierte Regie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in ihrer Heimatstadt Berlin und wurde 2000 beim Internationalen Regiewettbewerb für Musiktheater in Graz mit dem Ring Award ausgezeichnet. Das Spektrum ihrer Produktionen reicht vom Barock (Purcells Dido and Aeneas am Festspielhaus Baden-Baden) bis zu zeitgenössischen Musiktheaterwerken wie Dallapiccolas Il prigioniero (Volksoper Wien) oder Philippe Hersants Le moine noir (Uraufführung an der Oper Leipzig). Sie inszenierte einen Tschaikowsky-Zyklus an der Vlaamse Opera Antwerpen (Mazeppa, Eugen Onegin, Tsjarodejka) und an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf Salome. Weitere Engagements führten sie u.a. an die Staatsoper Unter den Linden sowie die Deutsche Oper in Berlin, die Deutsche Oper am Rhein, die Oper Graz, das Prinzregententheater München, die Oper Köln, das Luzerner Theater, das Stadttheater Bern, die Oper Novosibirsk, die Oper Oslo, das Theater an der Wien und ans Lucerne Festival. 2011–2014 war Tatjana Gürbaca Operndirektorin am Staatstheater Mainz, wo sie u.a. Die verkaufte Braut, Salvatore Sciarrinos Macbeth, Un ballo in maschera und Alessandro Scarlattis Il primo omicidio overo Cain inszenierte. 2012/13 inszenierte sie Parsifal an der Vlaamse Opera, Macbeth am Staatstheater Mainz sowie Rigoletto am Opernhaus Zürich und wurde von der Zeitschrift «Opernwelt» zur Regisseurin des Jahres gewählt. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen Strauss’ Capriccio sowie ein dreiteiliges Ring-Projekt am Theater an der Wien, Lohengrin in Essen und Der fliegende Holländer in Antwerpen/Gent. Am Opernhaus Zürich inszenierte sie zuletzt Aida (2013/14), Die Zauberflöte (2014/15), Werther (2016/17) und La finta giardiniera (2017/18).

Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mar 2019 La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mar 2019


Henrik Ahr, Bühnenbild

Henrik Ahr

Henrik Ahr, in Bensberg geboren, war nach einer Ausbildung zum Koch als freier Künstler tätig und studierte von 1995 bis 2001 Archi­tek­tur in Leipzig. Erste Büh­nen­bilder entwarf er 2000 für die Neue Szene in Leipzig und 2001 am Theaterhaus Jena für Palahniuks Fight Club. Seit 2005 lebt und arbeitet er als Bühnenbildner und Maler in Wien. Seit dem Herbst 2010 hält er zudem die Professur für Bühnengestaltung am Salzburger Mozarteum. Liebelei von Arthur Schnitzler 2002 am Thalia Theater Hamburg mit Regisseur Michael Thalheimer wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Mit Thalheimer realisierte er weitere Projekte u.a. Brechts Herr Puntila und sein Knecht Matti in Hamburg, Schuberts Winterreise am Deutschen Theater Berlin und Rigoletto am Theater Basel. Mit Christof Loy arbeitete er 2008 erstmals am Theater an der Wien (Richard Strauss’ Intermezzo), es folgten – ebenfalls mit Loy – an der Bayerischen Staatsoper Lucrezia Borgia sowie Der Tausch von Paul Claudel am Schauspielhaus Zürich. Am Deutschen Theater Berlin ent­­warf er die Bühnenbilder für Hauptmanns Einsa­me Menschen und Schnitzlers Der einsame Weg. Arabella ist nach Wagners Parsifal an der Vlaamse Oper Antwerpen, Hasses Leucippo bei den Schwetzinger Festspielen und an der Oper Köln sowie La traviata an der Oper Oslo die vierte Zusammenarbeit Henrik Ahrs mit der Regisseurin Tatjana Gürbaca. In der Spielzeit 2015/16 folgt u.a. das Bühnenbild zu Strauss’ Capriccio am Theater an der Wien mit Tatjana Gürbaca.

Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mar 2019 La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mar 2019


Barbara Drosihn, Kostüme

Barbara Drosihn

Barbara Drosihn wurde in Hamburg geboren. Dort wurde sie zur Kostümschneiderin aus­­­gebildet und studierte Kostümdesign an der Hoch­schule für Angewandte Wissenschaften. Im Anschluss arbeitete sie als Ko­stüm­assistentin am Thalia Theater in Hamburg. In den ver­gan­ge­nen Spielzeiten ent­­warf sie Kostüme für In­sze­nierungen u.a. von Michael Thalheimer, Stephan Kimmig (u.a. 2006 für Torquato Tasso am Wiener Burgtheater), Nicolas Stemann, Jorinde Dröse, Andreas Krie­­gen­burg und Stefan Bachmann. Als freie Ko­stüm­­bildnerin ist sie deutsch­landweit an Theatern tätig, u.a. am Schauspielhaus Bochum, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Deut­schen Theater Berlin, am Münchner Volkstheater und am Schauspiel Dresden. Wagners Parsifal stattete sie in Antwerpen (Regie: Tatjana Gürbaca) und Stockholm (Regie: Christof Loy) aus, Beethovens Fidelio in Zürich (Regie: Andreas Homoki). Mit Tatjana Gürbaca hat sie bereits mehrmals zusammen gearbeitet, etwa bei Verdis La traviata an der Den Norske Opera in Oslo. Für die Oper entwarf sie zuletzt Kostüme zu Christof Loys Lucrezia Borgia an der Bayerischen Staatsoper München sowie zu Ta­tja­na Gürbacas Parsifal an der Vlaamse Opera Antwerpen und Christof Loys Parsifal an der Kungliga Operan Stockholm.

Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mar 2019 La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mar 2019


Elfried Roller, Lichtgestaltung

Elfried Roller

Elfried Roller wurde 1968 in Stuttgart geboren. Während seines Studiums der Elektrotechnik arbeitete er nebenher in einem privaten Theater in Karlsruhe. Es folgte die Meisterausbildung während fünf Jahren am Opernhaus Stuttgart. Von dort wechselte er ans Staatstheater Kassel und entwarf das Lichtdesign u.a. für Armin Petras, Volker Schmalör, Schirin Khodadadian und Hans Henning Paar. Ausserdem entstand Die Entführung aus dem Serail mit Roman Hovenbitzer in Salvatore di Bahia, Brasilien. Seit 2008 ist er am Opernhaus Zürich tätig. Seither entstand u.a. das Licht für Adrian Marthalers Inszenierungen Die Entführung aus dem Serail und Guillaume Tell, ausserdem La Sylphide mit Johan Kobborg und die Uraufführungen von Teatro Minimo mit der daraus entstandenen Arbeit zu Stadt der Blinden von Anno Schreier unter der Regie von Stephan Müller. Gastspiele führten ihn u.a. nach Bogota, Marbella, Minsk, Tel Aviv, Tokio, Tscheljabinsk und Wien.

 

 

La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mar 2019


Kenneth Tarver, Don Anchise, Podestà von Lagonero

Kenneth Tarver

Der Tenor Kenneth Tarver tritt an allen wichtigen Opernhäusern und Festivals auf, darunter die Staatsopern in Wien, Berlin, München und Hamburg, die Deutsche Oper Berlin, die Semperoper Dresden, das ROH Covent Garden, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, die New Yorker Metropolitan Opera und die Festivals in Aix-en-Provence und Edinburgh. Sein Repertoire umfasst alle wichtigen Partien seines Faches von Mozart, Rossini, Donizetti, Gluck, Verdi und Berlioz sowie Konzertwerke von Bach, Beethoven, Debussy und Strawinsky. Er studierte an der Interlochen Arts Academy, am Oberlin College Conservatory of Music sowie an der Yale University School of Music und war Gewinner der Metropolitan Opera National Council Auditions sowie Mitglied des Metropolitan Opera Young Artist Program. Später war er Ensemblemitglied des Staatstheaters Stuttgart. Höhepunkte der jüngsten Zeit beinhalten Don Pasquale (Ernesto) am Bolschoi-Theater in Moskau, Aufidio in Mozarts Lucio Silla am Teatro Real in Madrid unter Ivor Bolton, Rossinis Eduardo e Cristina, L'Occasiona fa il ladro und Sigismondo beim Festival Rossini in Wildbad unter Antonino Fogliani, Die Zauberflöte an der Opera Vlaanderen sowie Rossinis Petite Messe Solennelle im Wiener Konzerthaus und in der Philharmonie Luxembourg unter Gustavo Gimeno. Zu Kenneth Tarvers umfangreicher Diskographie gehören u.a. Così fan tutte und Don Giovanni mit Teodor Currentzis und MusicAeterna, Don Giovanni und Idomeneo mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs sowie Berlioz’ Les Troyens mit dem London Symphony Orchestra unter Sir Colin Davies – eine Aufnahme, die mit zwei Grammys ausgezeichnet wurde. Als Medoro (Orlando paladino) war er zuletzt im Concertgebouw Amsterdam zu erleben.

La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mar 2019


Rosa Feola, Sandrina

Rosa Feola

Rosa Feola absolvierte ein Gesangs- und ein Klavierstudium am Conservatorio Statale Giuseppe Martucci in Salerno. 2008 wurde sie ans Opernstudio der Accademia Nazionale di Santa Cecilia bei Renata Scotto aufgenommen. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrem zweiten Preis bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb 2010, wo ihr auch der Zarzuela-Preis sowie der Publikumspreis verliehen wurden. Seither gastierte die junge Sopranistin bei Festivals in Kanada und Italien, interpretierte Corinna (Il viaggio a Reims) im Auditorium Parco della Musica sowie Adina (L’elisir d’amore) und Norina (Don Pasquale) am Teatro dell’Opera in Rom, Susanna (Le nozze di Figaro) in Venedig, Zerlina (Don Giovanni) in Valencia und Turin, Musetta (La bohème) und Serafina (Donizettis Il campanello di notte) in Neapel, Gilda (Rigoletto) in Ravenna, Nannetta (Falstaff) in Bari, Micaëla (Carmen) an der Deutschen Oper Berlin, Inès (Mercadantes I due Figaro) bei den Salzburger Festspielen, in Madrid sowie in Buenos Aires. Dabei hat sie mit Dirigenten wie Kent Nagano, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Bruno Campanella und Christopher Hogwood zusammengearbeitet. Auf dem Konzertpodium war Rosa Feola u.a. in Rossinis Petite messe solenelle, Carmina burana mit dem Chicago Symphony Orchestra und in einer konzertanten Aufführung von La clemenza di Tito unter Louis Langrée zu hören. Zukünftige Projekte führen sie u.a. nach Glyndebourne mit Le nozze di Figaro und La traviata, nach Chicago als Gilda in Rigoletto und mit Le nozze di Figaro an die Wiener Staatsoper. Am Opernhaus Zürich war sie zuletzt als Léïla in Les Pêcheurs de perles zu erleben.

Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mar 2019


Mauro Peter, Contino Belfiore

Mauro Peter

Mauro Peter stammt aus Luzern. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Fenna Kügel-Seifried. 2012 gewann er den ersten Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Ro­bert-­Schumann-Wettbewerb in Zwickau. Als Liedsänger debütierte er mit Schuberts Schöner Müllerin, begleitet von Helmut Deutsch, bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Seither ist er ständiger Gast in Schwarzenberg/Hohenems sowie auf den führenden internationalen Konzertpodien und Opernbühnen. Liederabende führen ihn regelmässig ins KKL Luzern, die Londoner Wigmore Hall, den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus, an die Kon­zerthäuser in Berlin und Dortmund, die Kölner Philharmonie, die Oper Frankfurt und das Opernhaus Zürich. Konzertengagements führten ihn in die Philharmonie im Gasteig Mün­chen, in die Royal Festival Hall Lon­don, ins Mozarteum Salzburg und zum Verbier Festi­val. Regelmässiger Gast ist er beim Festival de Pâ­ques in Aix-en-Provence sowie seit 2012 bei den Salzburger Festspielen, wo er 2018 den Ta­mino in einer Neuproduktion der Zauberflöte gesungen hat. Zu den Dirigenten, mit denen Mauro Peter bislang zusammengearbeitet hat, gehören Gustavo Dudamel, Sir John Eliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Teo­dor Currentzis, Fabio Luisi, Ivor Bolton, Iván Fischer, Vladimir Jurowski, Riccardo Mi­na­si, Constantinos Carydis und James Gaffigan. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Mauro Peter Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Darüber hinaus sang er u.a. an der Bayerischen Staats­­oper München, an der Mailänder Scala, am Royal Opera House Covent Garden, an der Opéra National de Paris, an der Komischen Oper Berlin, am Theater an der Wien, an der Canadian Opera Toronto sowie an der Opéra de Lyon. Gemeinsam mit Helmut Deutsch hat er Lieder von Schubert und Schumann auf CD ein­gespielt. In dieser Saison singt Mauro Peter die Titelrolle in Webers Oberon am Theater an der Wien. Liederabende führen ihn u.a. nach Wien, Graz, München, Salzburg und Prag.

Winterreise18, 21, 27 Oct; 01, 10, 17, 23 Nov 2018 La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mar 2019


Myrtò Papatanasiu, Arminda

Myrtò Papatanasiu

Myrtò Papatanasiu, geboren in Larissa (Griechenland), studierte Musikwissenschaft an der Aristoteles Universität Thessaloniki und Gesang am Staatskonservatorium Thessaloniki. Als Stipendiatin der Megaron Athens Concert Hall vervollständigte sie ihr Studium in Mailand bei Roberto Coviello. Seit ihrem Debüt als Violetta (La traviata) am Teatro dell’Opera in Rom im Jahr 2007 gehört sie zu den international gefragtesten Sopranistinnen des lyrischen Faches. Sie sang u.a. in La bohème (Musetta) bei ihrem Debüt an der New Yorker MET, in Don Giovanni (Donna Elvira) an der San Diego Opera, in Così fan tutte (Fiordiligi) und Alcina (Titelrolle) an der Opéra national de Paris, in La traviata und Don Giovanni (Donna Anna) an der Wiener Staatsoper, in La traviata an der Opéra de Montréal und in Rusalka (Titelrolle) am Théâtre Royal de La Monnaie in Brüssel. Für ihr US-Debüt an der Dallas Opera erhielt Myrtò Papatanasiu die Auszeichnung «Maria Callas Debut Artist of the Year 2012». Ihre Diskographie umfasst u.a. eine Live-Aufzeichnung von Rusalka aus Brüssel sowie zwei Live-Aufnahmen aus dem Théâtre des Champs-Elysées: Don Giovanni mit Jérémie Rohrer und die DVD Mitridate, re di Ponto mit Le Concert d’Astrée unter Emmanuelle Haïm. In jüngster Zeit war die Sopranistin als Sifare (Mitridate, re di Ponto) in Dijon und Brüssel zu erleben, sang Amelia Grimaldi (Simon Boccanegra) an der Opera Vlaanderen, am Théâtre de la Ville de Luxembourg und am Teatro San Carlo in Neapel, die Titelrolle in Alcina an der Wiener Staatsoper, Donna Elvira (Don Giovanni) am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und am Grand-Théâtre de Genève sowie Juliette (Roméo et Juliette) an der Griechischen Nationaloper in Athen.

La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mar 2019


Margarita Gritskova, Cavaliere Ramiro

Margarita Gritskova

Margarita Gritskova stammt aus St. Petersburg und studierte Gesang am dortigen Konservatorium. Sie gewann u.a. den Ersten Platz beim Internationalen Anton Rubinstein-Wettbewerb 2003, die Auszeichnung zum «Youngest Talent» beim Internationalen Gesangswettbewerb «Luciano Pavarotti» in Modena 2008 und war Finalistin bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb 2010. Von 2009 – 2011 war sie Ensemblemitglied am Nationaltheater Weimar und seit 2012 gehört Margarita Gritskova zum Ensemble der Wiener Staatsoper. Dort war sie bisher u.a. als Cherubino (Le nozze di Figaro), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Dorabella (Così fan tutte), Angelina (La cenerentola), Idamante (Idomeneo) und Smeton (Anna Bolena) zu erleben. Im Konzertbereich verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit José Carreras, mit dem sie etwa in Wien, Moskau, St. Petersburg sowie im Brucknerhaus in Linz auftrat. Zudem gab sie ihr Debüt im Wiener Musikverein mit einem Solorezital. In jünsgter Vergangenheit debütierte sie u.a. bei den Salzburger Festspielen (Cherubino), an der Oper Lyon (Idamante) und an der Oper Köln als Fulvio (Vivaldis Catone in Utica), sang die Titelrolle in Sigismondo bei Rossini in Wildbad sowie Maddalena (Rigoletto), Olga (Jewgeni Onegin), Bradamante (Alcina), Sesto (La clemenza di Tito) und in den Neuproduktionen von Vec Makropulos (Kristina) und Tri Stestri (Mascha) an der Wiener Staatsoper. 2017/18 war Margarita Gritskova bisher als Cherubino, Rosina und Carmen in Wien, sowie als Mascha am Teatro Colón in Buenos Aires zu erleben. Geplant ist u.a. Sesto im Palau de les Arts in Valencia.

La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mar 2019


Rebeca Olvera, Serpetta

Rebeca Olvera

Rebeca Olvera stammt aus Mexiko. Sie studierte am Conservatorio Nacional de Musica in Mexiko City und war 2005-2007 Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Anschliessend wurde sie festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo sie u.a. Adina (L’elisir d’amore), Norina (Don Pasquale), Berenice (L’occasione fa il ladro), Giulia (La scala di seta), Rosina (Paisiellos Il barbiere di Siviglia), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Madame Herz (Der Schauspieldirektor), Dorinda (Orlando), Isolier (Le Comte Ory) und Adalgisa (Norma) sang. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Ralf Weikert, Vladimir Fedoseyev, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi, Adam Fischer, Fabio Luisi, Diego Fasolis, Franz Welser-Möst, Emmanuelle Haïm und Alessandro De Marchi. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Südamerika und Europa (Carreras-Gala 2007 in der ARD) und mit Plácido Domingo in Mexiko. Sie sang u.a. im Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich, mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst sowie mehrfach bei den Salzburger Festspielen. Unlängst sang sie Adalgisa in Norma neben Cecilia Bartoli im Théâtre des Champs-Elysées, beim Edinburgh Festival und im Festspielhaus Baden-Baden. In Zürich debütierte sie kürzlich als Despina, Frasquita (Carmen) und Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims) – eine Rolle, die sie auch an der Royal Danish Opera sang – sowie als Dorothy in Der Zauberer von Oz und als Mi in Das Land des Lächelns. Zudem war sie 2017/18 in Monte Carlo (La Cenerentola), in Zürich (Le Comte Ory, Carmen) und in Salzburg (L’Italiana in Algeri) zu erleben.

Il turco in italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 May 2019 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dec 2018 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mar 2019


Adrian Timpau, Nardo

Adrian Timpau

Adrian Timpau, Bariton, stammt aus Moldawien, wo er auch seine Gesangsausbildung erhielt. Er gewann zahlreiche Preise, darunter 2012 beim Hariclae-Dar­clée-­Wettbewerb, 2013 beim Ma­­ria-Biesu-Wettbewerb und 2014 beim Grand Prix de l’Opéra in Bukarest. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Robert in Tschai­kowskis Iolanta, Escamillo (Carmen), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus) und Figaro (Il barbiere di Siviglia). In der Spiel­zeit 2015/16 gehörte er zum Internationalen Opernstudio Zürich und war hier als Usciere (Rigoletto), Schaunard (La bohème), Un coryphée (Le Comte Ory) und Dancaïro (Carmen) zu erleben. In der laufenden Spielzeit singt er u.a. Escamillo an der Oper Stettin sowie Eustachio in Donizettis L’assedio di Calais als Mitglied des Glimmerglass Opera’s Young Artist Program. Geplant ist ausserdem Escamillo an der Opera Philadelphia.

La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mar 2019