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Amerika

Oper in zwei Teilen von Roman Haubenstock-Ramati (1919-1994)
nach dem gleichnamigen Roman von Franz Kafka
Libretto von Roman Haubenstock-Ramati

Musikalische Leitung Gabriel Feltz Inszenierung Sebastian Baumgarten Ausstattung Christina Schmitt Choreografie Martin Zimmermann Lichtgestaltung Elfried Roller Dramaturgie Claus Spahn
Karl Roßmann
Heizer, Pollunder, Robinson, erster Landstreicher
Robert Pomakov
Der Oberkellner, Delmarche, zweiter Landstreicher, Der Personalchef des grossen Naturtheaters
Klara, Therese
Mojca Erdmann
Onkel Jakob, Der Oberportier, Der Direktor des grossen Naturtheaters
Brunelda
Allison Cook
Die Oberköchin
Sprecher 1, Der Student, Erster Schreiber
Sprecher 2, Zweiter Schreiber
Juliette Rahon
Dimitri Jourde
Tarek Halaby
Steven Forster
Methinee Wongtrakoon
Romain Guion
Natalie Bury
Winston Ricardo Arnon

In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer ca. 1 Std. 45 Min. Keine Pause.
Einführungsmatinee am 21 Feb 2021.

Mit freundlicher Unterstützung der Landis & Gyr Stiftung

Termine & Tickets

März 2021

So

07

Mär
19.00

Amerika

Oper von Roman Haubenstock-Ramati, Premiere
Preise F
Premieren-Abo A

Mi

10

Mär
19.00

Amerika

Oper von Roman Haubenstock-Ramati
Preise E
Premieren-Abo B

Do

18

Mär
19.00

Amerika

Oper von Roman Haubenstock-Ramati
Preise H
AMAG Volksvorstellung

So

21

Mär
20.00

Amerika

Oper von Roman Haubenstock-Ramati
Preise E
Sonntag-Abo C, Wahl-Abo

Sa

27

Mär
19.00

Amerika

Oper von Roman Haubenstock-Ramati
Preise E
Samstag-Abo

April 2021

Do

01

Apr
19.00

Amerika

Oper von Roman Haubenstock-Ramati
Preise E
Donnerstag-Abo A

Mo

05

Apr
14.00

Amerika

Oper von Roman Haubenstock-Ramati
Preise E
Sonntag-Abo A

Gut zu wissen

Kurzgefasst

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Kurzgefasst

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Biografien


Gabriel Feltz, Musikalische Leitung

Gabriel Feltz

Gabriel Feltz leitet seit Beginn der Saison 2013/14 als Generalmusikdirektor die Dortmunder Philharmoniker und die Oper Dortmund. Darüber hinaus ist er Chefdirigent der Belgrader Philharmoniker. Die Liste der von ihm dirigierten Klangkörper ist lang – weltweit sind es aktuell über 60 Orchester, u.a. die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Bayerische Staatsorchester, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin,  die Bamberger Symphoniker, das National Orchestra of Taiwan, das Gürzenich-Orchester Köln, das Radiosinfonieorchester Wien, die Rundfunkorchester des NDR (Hamburg und Hannover) und das Sinfonieorchester Basel. Von 2008 bis 2013 war Feltz erster Gastdirigent am Theater Basel, welches in dieser Zeit zweimal als „Opernhaus des Jahres“ ausgezeichnet wurde (2008/09 und 2009/10). An der Oper Zürich debütierte er 2016 mit der Neuproduktion von Wolfgang Rihms Hamletmaschine. Eine regelmässige Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Oper Köln und der Komischen Oper Berlin. 2017 gab er sein Debüt am Bolschoi-Theater in Moskau.  Seine Diskographie ist umfangreich; sie reicht von Mozart und Beethoven über Rachmaninow, Mahler, Elgar, Prokofjew, Skrjabin und Richard Strauss bis zu Nono und Ligeti. 2020 ist neben Sinfoniekonzerten und einer Opern-Uraufführung von Christian Jost am Grand-Théatre de Genève u.a. ein «Beethoven- Marathon» geplant: Es sollen mit den Dortmunder Philharmonikern und den Belgrader Philharmonikern in fünf Konzerten alle Beethoven-Sinfonien an einem Tag gespielt werden.

Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021


Sebastian Baumgarten, Inszenierung

Sebastian Baumgarten

Sebastian Baumgarten, geboren in Ost-Berlin, studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin. 1999-2002 war er Oberspielleiter am Staatstheater Kassel, 2003-2005 Chefregisseur des Meininger Theaters. Als Regisseur sowohl im Schauspiel als auch im Musiktheater wurde er mehrfach ausgezeichnet: 2002 erhielt er für seine Tosca­ Inszenierung am Staatstheater Kassel den Götz-Friedrich-Preis, für seine Produktion von Händels Orest an der Komischen Oper Berlin wurde er 2006 von den Kritikern der Zeitschrift «Opernwelt» zum Regisseur des Jahres gewählt. 2011 eröffnete er mit Tannhäuser die 100. Bayreuther Festspiele und 2013 war seine Zürcher Inszenierung von Brechts Die heilige Johanna der Schlachthöfe zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Zu seinen Inszenierungen der letzten Jahre gehören u.a. Tosca an der Volksbühne Berlin, Mozarts Requiem, Im weissen Rössl und Carmen an der Komischen Oper Berlin, Dantons Tod, Brechts Im Dickicht der Städte und Zement am Maxim Gorki Theater, La Fabbrica (nach Luigi Nono und György Ligeti) am HAU Berlin, Die Affäre Rue de Lourcine, Schuld und Sühne sowie Herr Puntila und sein Knecht Matti am Schauspielhaus Zürich, Der Freischütz und Der fliegende Holländer am Theater Bremen, Die Ballade vom Fliegenden Holländer am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Die Nibelungen am Staatsschauspiel Dresden, La forza del destino und Al gran sole carico d’amore am Theater Basel sowie Don Giovanni, Wolfgang Rihms Hamletmaschine, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny und Belshazzar am Opernhaus Zürich. Seit 2013 leitet Sebastian Baumgarten den Studiengang Regie an der Theaterakademie «August Everding» in München.

Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 Mai 2021


Christina Schmitt, Ausstattung

Christina Schmitt

Christina Schmitt, geboren 1986 in Düsseldorf, studierte Bühnen- und Kostümbild an der Universität der Künste in Berlin. Es folgten Assistenzen am Deutschen Theater Berlin und an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin arbeitete Christina Schmitt mehrfach mit Sebastian Baumgarten zusammen. Auf Sophokles‘ Antigone (2014) und Hebbels Die Nibelungen (2015) am Staatsschauspiel Dresden folgte Brechts Herr Puntila und sein Knecht Matti (2017) am Schauspielhaus Zürich. Darüber hinaus verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit den RegisseurInnen Simon Solberg, Lilja Ruprecht, Georg Schütky, Franziska Kronfoth und Julia Lwowski. Engagements führten Christina Schmitt u. a. an das Schauspiel Stuttgart, Schauspiel Köln, Schauspielhaus Wien, Staatsoper Hamburg und Hebbel am Ufer Berlin. Seit 2013 stattet sie regelmäßig Arbeiten des Berliner Musiktheaterkollektivs «Hauen und Stechen» aus, das seit 2016 von der Kulturstiftung des Bundes im Fonds Doppelpass gefördert wird. Zu den jüngsten Arbeiten zählen Orpheus (2016) an der Staatsoper Hamburg und Notre Carmen (2017) am Théâtre de l’Athénée in Paris und in den Sophiensälen Berlin. Darüber hinaus arbeitet Christina Schmitt für Film und Fernsehen; Ein kleiner Augenblick des Glücks (Regie: Thomas Moritz Helm) war für den Deutschen Kurzfilmpreis 2013 nominiert.

Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021


Martin Zimmermann, Choreografie

Martin Zimmermann

Martin Zimmermann wuchs in dem Dorf Wildberg im Kanton Zürich auf und arbeitet international als Choreograf, Theaterregisseur, Bühnenbildner und Performer. Nach einer Lehre als Dekorationsgestalter in Zürich absolvierte er 1995 die Ausbildung an der Hochschule Centre National des Arts du Cirque (CNAC) in Paris. Mit seinem Diplomstück war er drei Jahre auf Welttournee. Nach acht Jahren in Frankreich kehrte er 1998 in die Schweiz zurück und erfindet, choreografiert und inszeniert seither von Zürich aus visuelles und physisches Theater ohne Worte, welche eine Mischung aus Zirkus, Tanz, Theater und spektakulären Bühneninstallationen sind. Die Stücke präsentierte er u.a. am BAM New York, am Tokyo Metropolitan Theater, am Théâtre de la Ville Paris, am Barbican Center London, dem Sydney Opera House, dem Grand Théâtre de Luxembourg, dem Théâtre de Vidy-Lausanne, am Festival d’Avignon und im Kunstmuseum Fondation Beyeler. Zudem wurden seine Kreationen am Theater Spektakel Zürich sowie am Schauspielhaus Zürich gezeigt. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Schweizer Tanz- und Choreografiepreis 2009, mit dem Kultur Förderpreis des Kantons Zürich 2010, drei Mal mit dem Swiss Design Award in der Kategorie Bühnenbild (2008, 2010 und 2011) und 2013 mit dem Fondation Heinz Spoerli Preis.

Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021


Elfried Roller, Lichtgestaltung

Elfried Roller

Elfried Roller wurde 1968 in Stuttgart geboren. Während seines Studiums der Elektrotechnik arbeitete er nebenher in einem privaten Theater in Karlsruhe. Es folgte die Meisterausbildung während fünf Jahren am Opernhaus Stuttgart. Von dort wechselte er ans Staatstheater Kassel und entwarf das Lichtdesign u.a. für Armin Petras, Volker Schmalör, Schirin Khodadadian und Hans Henning Paar. Ausserdem entstand Die Entführung aus dem Serail mit Roman Hovenbitzer in Salvatore di Bahia, Brasilien. Seit 2008 ist er am Opernhaus Zürich tätig. Seither entstand u.a. das Licht für Adrian Marthalers Inszenierungen Die Entführung aus dem Serail und Guillaume Tell, ausserdem La Sylphide mit Johan Kobborg und die Uraufführungen von Teatro Minimo mit der daraus entstandenen Arbeit zu Stadt der Blinden von Anno Schreier unter der Regie von Stephan Müller. Gastspiele führten ihn u.a. nach Bogota, Marbella, Minsk, Tel Aviv, Tokio, Tscheljabinsk und Wien. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt für die Lichtgestaltung von Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Ein Traum von Dir, La scala di seta und La finta giardiniera verantwortlich.

Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 Mai 2021


Paul Curievici, Karl Roßmann

Paul Curievici

Paul Curievici studierte Gesang an der Guildhall School of Music and Drama in London bei John Evans. Sein Debüt gab er am Royal Opera House Covent Garden als Jack Worthing in Gerald Barrys The Importance of Being Ernest und kehrte später als Eames (The Virtues of Things), als Titorelli/Flogger/Student in der Uraufführung von Philip Glass’ The Trial und als zweiter Jude in Salome dorthin zurück. Als Jack Worthing war er später am Barbican und am Lincoln Center mit den New Yorker Philharmonikern zu erleben. Weitere Rollen in modernen und zeitgenössischen Werken waren Painter in Olga Neuwirths American Lulu mit der Opera Group am Young Vic, in Bregenz und beim Edinburgh Festival sowie Sam Kaplan (Street Scene) mit The Opera Group im Liceu Barcelona und am Théâtre du Châtelet in Paris. Jüngst war er als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) am Grange Festival in Northington, in der Titelrolle von Candide an der Komischen Oper Berlin, als Melot (Tristan und Isolde) und Flute (A Midsummer Night’s Dream) in Montpellier, in der Uraufführung Diodati. Unendlich am Theater Basel sowie an der Royal Danish Opera als Melot und Adolfo Pirelli (Sweeney Todd) zu erleben. In Zürich sang er 2017 Jakob Schmidt in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny sowie 2018 Guidobald Usodimare in Die Gezeichneten.

Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021


Ildo Song, Der Oberkellner, Delmarche, zweiter Landstreicher, Der Personalchef des grossen Naturtheaters

Ildo Song

Ildo Song stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von 2015 bis 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. In letzter Zeit sang er u.a. den Onkel Bonze in Madama Butterfly, Le Fauteuil / L’arbre in L’Enfant et les sortilèges, La Voce in Idomeneo, Mandarin in Turandot, Doktor Grenvil in La traviata, Julian Pinelli in Die Gezeichneten, Il Conte di Ceprano in Rigoletto, Alessio in der konzertanten Aufführung von La sonnambula, Oroveso in Norma und ein Eremit in Der Freischütz. Er gastierte zudem jüngst als Onkel Bonze und Oroveso am Teatro di San Carlo in Neapel.

Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021 Verdi-Gala22, 27, 29 Sep; 02, 06 Okt 2020


Ruben Drole, Onkel Jakob, Der Oberportier, Der Direktor des grossen Naturtheaters

Ruben Drole

Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht. 2004 wurde er ins Internationale Opernstudio und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u.a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs Lucio Silla), Haly (L’italiana in Algeri), Argante (Rinaldo), Wurm (Luisa Miller) und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte zu erleben war. Als Papageno hat er 2015 auch sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u.a. Kezal (Die verkaufte Braut) und Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz, Beethovens Christus am Ölberg in Wien und Luzern, eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah) sowie Leporello (Don Giovanni) am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch mit dem Cleveland Orchestra. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare) und trat dort 2013 in Haydns Il ritorno di Tobia und in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna auf. Auf dem Konzertpodium ist er u.a. unter Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt und Emmanuelle Haïm aufgetreten. In Zürich war er zuletzt u.a. als Figaro, Lord Rochefort (Anna Bolena), Papageno, Leporello, Alaskawolfjoe (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), in Die Gezeichneten, als Peter in Hänsel und Gretel, als Biterolf in Tannhäuser, als Guru in der Uraufführung Last Call und als Theatermaschinist in Die Sache Makropulos zu sehen.

Alice im Wunderland14 Nov; 10, 27 Dez 2020; 02, 10, 15 Jan 2021 Das tapfere Schneiderlein20, 27 Sep; 28, 29 Nov; 06 Dez 2020; 24, 30 Jan 2021 Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 Mai 2021


Irène Friedli, Die Oberköchin

Irène Friedli

Irène Friedli, Alt, ist in Räuchlisberg, Schweiz, aufgewachsen. Sie studierte an der Musikakademie in Basel, wo sie mit dem Solistendiplom abschloss. Sie ergänzte ihre Studien in der Interpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, nahm an Meisterkursen von Brigitte Fassbaender teil und bildete sich bei Helen Keller weiter. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Liedwettbewerben. Seit 1994/95 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Suzuki, 2. und 3. Zauberflöten-Dame, Mercédès, Titelheldin in Ravels L’Enfant et les sortilèges, Elsbeth in Schlafes Bruder (UA), Lily in Harley (UA), Tisbe (La cenerentola), Annina und Flora (La traviata), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Polina, Hänsel, Marcellina (Le nozze di Figaro), Emilia (Otello) und Lucia (Cavalleria rusticana) zu hören war. 2012 gastierte Irène Friedli an der Opéra Bastille in Paris. Am Opernhaus Zürich war sie in letzter Zeit u.a. als Olga in Peter Eötvös’ Drei Schwestern, als Marthe in Gounods Faust, als Margret (Wozzeck), als Lovis in Ronja Räubertochter von Jörn Arnecke, als Tasse und als Libelle in L’Enfant et les sortilèges, als 6. Blumenmädchen und Stimme aus der Höhe in Parsifal, als Mercédès in Carmen, als Gertrud / Knusperhexe in Hänsel und Gretel, als Annina in Der Rosenkavalier, als Clotilde in Norma und als Mutter / Andermutter in Coraline zu hören.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Okt 2020 Alice im Wunderland14 Nov; 05, 10, 27 Dez 2020; 02, 10, 15 Jan 2021 Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021


Benjamin Mathis, Sprecher 1, Der Student, Erster Schreiber

Benjamin Mathis

Benjamin Mathis, 1981 geboren, lebt in Basel und Zürich. Nach ersten Theatererfahrungen mit Lieb Mi! (Regie: Sebastian Nübling) am Jungen Theater Basel und am Vorstadttheater Basel, studierte er Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste. Während des Studiums spielte er am Theater Basel, am Theater an der Sihl und am Theater der Künste Zürich und arbeitete dabei mit Regisseuren wie Christina Paulhofer, Volker Hesse, Stephan Müller und Joachim Schlömer. Nach seinem Studium war er für zwei Spielzeiten am Theater Junge Generation Dresden engagiert. Seit der Spielzeit 2010/11 arbeitet er als freischaffender Schauspieler u.a. am Schauspielhaus Zürich, am Luzerner Theater, am Theater Basel, an der Kaserne Basel, am Vorstadttheater Basel, am Roxy Birsfelden und in der Roten Fabrik Zürich. Mit der Zürcher Opernproduktion Die Soldaten in der Regie von Calixto Bieito gastierte er in der Spielzeit 2013/14 am Opernhaus Zürich, an der Komischen Oper Berlin und am Teatro Real Madrid. Seither arbeitet er regelmässig am Opernhaus Zürich als Schauspieler und Tänzer u.a. mit den Regisseuren Sebastian Baumgarten, Hans Neuenfels und Herbert Fritsch. Er ist Mitglied der freien Theatergruppe „Glück“ mit der er verschiedenste Projekte und Performances an Theatern und in Galerien verwirklicht. Im Herbst 2019 erscheint der Kinofilm Paradise War - Bruno Manser, wo er an der Seite von Sven Schelker zu sehen sein wird

Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 Mai 2021


Sebastian Zuber, Sprecher 2, Zweiter Schreiber

Sebastian Zuber

Sebastian Zuber wurde 1986 geboren und wuchs in Basel auf. Nach einem abgeschlossenen Bachelorstudium in Jura studierte er zeitgenössischen Tanz an der Salzburg Experimental Academy of Dance und machte dort 2015 seinen Abschluss. Er war Mitglied im Ensemble der international erfolgreichen Tanzproduktion More than naked der Choreografin Doris Uhlich und erhielt Engagements am Opernhaus Zürich unter anderem bei Christoph Marthaler in Il viaggio a Reims, Sebastian Baumgarten in Hamletmaschine und bei Herbert Fritsch in Der Freischütz. Er ist Gründungsmitglied des Yugsamas Movement Kollektives, mit welchem er Let the body speak und Collage me herausbrachte. Seit 2016 ist er Tänzer der Johannes Wieland Company und performte in Mariannengraben, Rite of spring, You will never be my number one fan, Stück ohne Titel und in der Wiederaufnahme You will be removed. Als Ensemblemitglied entstanden Zusammenarbeiten mit den Gastchoreografen Tom Weinberger in Segments on notes und Helder Seabra in Röntgen. Als Choreograf und Produzent brachte er die Uraufführungen Professional failure, Lowball, Accalia und Industrial Seagrass auf die Bühne. Unter der Serie Quercimovers lancierte er eine exklusive Workshopreihe auf Korsika.

Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dez 2020; 01, 03 Jan 2021 Orphée et Euridice14, 18, 21, 26, 28 Feb; 05, 14, 19, 23 Mär 2021 Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021


Anna Virkkunen, Tänzer

Anna Virkkunen

Anna Virkkunen (Helsinki/FIN) widmete sich nach ihrem Bachelor Abschluss in Litaratur und Theaterwissenschaften an der Universität Helsinki der Ausbildung für Zeitgenössischen Tanz an der Salzburg Experimental Academy of Dance (SEAD). In Österreich hatte sie die Möglichkeit mit verschiedenen Künstlern wie Hubert Lepka, Julia Schwartzbach und Michikazune Matsune zu kollaborieren. Seit 2014 zählt Anna zum Tanzensemble von Doris Uhlich. Deren Produktionen “more than naked” und “boom bodies” touren zur Zeit in Europa. Virkkunen ist Gründungsmitglied des Yugsamas Movement Kollektives, welches Stücke wie "Let the Bodies Speak", "Collage me" and "Kopf" hervorbrachte. Zurück in der Heimat wirkte sie in Projekten von Vera Nevanlinna, Ervi Siren und in der finnischen Opernproduktion "Der Fliegende Holländer" unter der Direktion von Kasper Holten und Signe Fabricius. In der Spielzeit 2017/18 war Virkkunen Mitglied des Ensembles in "My Fair Lady" im Kulturhuset Stadsteatern in Stockholm. Darauf folgten Engagements in der Schweiz füer "Industrial Seagrass" von Sebastian Zuber und "Folk Songs" von Neon Ensemble.

Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021


Yvonne Barthel, Tänzer

Yvonne Barthel

Yvonne Barthel absolvierte die Zürich-Tanz-Theater-Schule sowie die Stage Art Musical & Theater School und bildete sich in New York und Rom weiter. Nebst Engagements auf der Showbühne war sie als Tänzerin in den Musicals „Der Drachenstein“, „Justina Dolores“ und „The Voice“, sowie in mehreren Opern und Operetten zu sehen, unter anderem im Opernhaus Zürich in „Tannhäuser“, „Die Zauberflöte“, „Land des Lächelns“ und „Mahagonny“.
Seit mehreren Jahren ist sie als Luftartistin tätig. Zudem ist sie als Ensemble- und Solotänzerin in der Company der Rojahn Academy of Irish Dance aktiv.
Als Schauspielerin war sie unter der Regie von Arnim Halter im Stück „Black Boxes“ und unter der Regie von Peter N. Steiner in „8 Frauen“ auf der Bühne.

Im Rahmen von Jugendförderungsprojekten choreographierte sie die Musicals „Cats“, „West Side Story“, „Hair“, „Joseph an the amazing technicolor dreamcoat“ und aktuell „Das Phantom der Oper“.

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 Mai 2021 Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021


Evelyn Angela Gugolz, Tänzer

Evelyn Angela Gugolz

Evelyn Angela Gugolz hat ihre Heimat im Tessin( CH)
Ihre Ausbildung für professionellen, zeitgenössischen Bühnentanz hat sie an der Zürich Tanz Theater Schule (ZTTS) absolviert, wo sie auch das Nachdiplom «Choreo Dance Project» (CDP),erfolgreich abgeschlossen hat. Nach Tanzprojekten wie Paeonnias oder «luce sotto la pelle» hatte sie ihr erstes Engagement mit dem Weimarer Nationaltheater im Rahmen des Schiller Jubiläums 2004.(Choreografie Philip Ducou).  Weitergebildet hat sie sich u.a. an der Performing Art School in Wien und in zahlreichen Masterclasses und researches u.a mit Ismael Ivo, Jochen Heckmann und Julie Anne Stanzak(Pina Bausch). Seither arbeitet Evelyn als freischaffende, zeitgenössische Bühnentänzerin im In- und Ausland. Ein dreimonatiges Engagement auf der MS Albatros führte sie von St.Petersburg über Island bis nach Spitzbergen. Sie war bei Produktionen wie «Haute Couture», «Alltag ist nicht all Tag» «Julius Caesar» oder «Random Scream» von Davis Freeman(B) dabei. Drei Jahre war sie Mitglied der Tanzkompanie ’d’Schwyz tanzt’(CH) und bei Danceforce(CH). Es folgten zahlreiche und spannende Engagements am Opernhaus Zürich als Tänzerin in Opernproduktionen u. a. mit Regisseuren wie Christoph Marthaler, Harry Kupfer, Hans Neuenfels, Andreas Homoki, Sebastian Baumgarten, Jan Philip Gloger und Herbert Fritsch. Dabei durfte sie mit Choreografen wie Philip Egli, Beate Vollack, Ramses Sigl oder Kinsun Chan zusammenarbeiten. Im Theater Basel war sie 2016 Gast in einer solistischen Rolle als Eva-Tänzerin in der Oper «Donnerstag aus Licht» zu sehen, bei der sie auch an der Aufführung am Internationalen Musikfest in Hamburg mitwirkte. 2020 wird sie die choreografische Wiedereinstudierung von den Opern Zauberflöte und Faust übernehmen. Immer wieder choreografiert sie auch eigene Solos oder gibt Unterricht und Workshops in zeitgenössischem Tanz, zuletzt im Sultanat Oman, zu dem sie eine langjährige Verbindung hat.

Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dez 2020; 01, 03 Jan 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 Mai 2021 Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021