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Barkouf

Jacques Offenbach (1819-1880)
Opéra-comique in drei Akten
Libretto von Eugène Scribe und Henry Boisseau
Schweizer Erstaufführung

Musikalische Leitung Jérémie Rhorer Inszenierung Max Hopp Bühnenbild Marie Caroline Rössle Kostüme Ursula Kudrna Kostümbildmitarbeit Sebastian Helminger Lichtgestaltung Franck Evin Choreinstudierung Ernst Raffelsberger Choreografie Martina Borroni Dramaturgie Kathrin Brunner
Le Grand-Mogul
Erzähler
Max Hopp (17, 19 Nov)
Verschwörer
Bo Zhao
Utku Kuzuluk
Thomas Luckett
Robert Weybora
Timm de Jong
Piotr Lempa
Tänzer:innen
Sara Pennella
Alessio Urzetta
Alessio Marchini
Lorenzo Soragni
Brittany Young
Soraya Emery
Oriana Zeoli
Gianluca Falvo

In französischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Die Einführungsmatinee findet am 9. Oktober 2022 statt.

Termine & Tickets

Oktober 2022

So

23

Okt
19.00

Barkouf

Operette von Jacques Offenbach, Schweizerische Erstaufführung
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Premieren-Abo A

Do

27

Okt
20.00

Barkouf

Operette von Jacques Offenbach
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Premieren-Abo B, Französische Oper-Abo

So

30

Okt
14.00

Barkouf

Operette von Jacques Offenbach
Preise H: CHF 75 / 59 / 44 / 25 / 15 / 11
AMAG Volksvorstellung

November 2022

Fr

04

Nov
19.00

Barkouf

Operette von Jacques Offenbach
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Freitag-Abo A

So

06

Nov
20.00

Barkouf

Operette von Jacques Offenbach
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Sonntag-Abo D

Mi

09

Nov
20.00

Barkouf

Operette von Jacques Offenbach
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Mittwoch-Abo B, Gute Laune-Abo

So

13

Nov
13.00

Barkouf

Operette von Jacques Offenbach
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Sonntag-Abo B

Do

17

Nov
19.00

Barkouf

Operette von Jacques Offenbach
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Donnerstag-Abo B

Sa

19

Nov
20.00

Barkouf

Operette von Jacques Offenbach
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Samstag-Abo

Di

22

Nov
19.00

Barkouf

Operette von Jacques Offenbach
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Dienstag-Abo A

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Barkouf

Kurzgefasst

Barkouf

Biografien


Jérémie Rhorer, Musikalische Leitung

Jérémie Rhorer

Jérémie Rhorer leitete international renommierte Orchester wie das Montréal Symphony Orchestra, das Philharmonia Orchestra, das Gewandhaus Orchester, das Rotterdam Philharmonic, das Czech Philharmonic und das Orchestre de Paris. Im Bereich der Oper trat er an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, dem La Monnaie in Brüssel, der Opéra National de Lyon, dem Teatro Real in Madrid und am Teatro dell’Opera di Roma auf. Zudem war er an internationalen Festivals zu sehen, wie dem Aix-en-Provence, in Glyndebourne, Edinburgh, BBC Proms, Salzburger Festspiele und dem Spoleto Festival, wo er 2018 Jeanne d’Arc au bûcher von Arthur Honegger dirigierte. Mit dem Théâtre des Champs-Elysées verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit; Dialogues des Carmélites in der Regie von Olivier Ply erhielt für die DVD-Aufnahme einen BBC Music Magazine Award 2016. Er ist ausserdem Gründer und Musikdirektor des Le Cercle de l’Harmonie. Jüngst interpretierte er mit seinem Ensemble Il barbiere di Siviglia am Théâtre des Champs Elysées, am Edinburgh International Festival und am Musikfest Bremen sowie La traviata am Théâtre des Champs Elysées und dem Musikfest Bremen. Ausserdem leitete er Le Cercle de l’Harmonie am Théâtre des Champs-Elysées in einer Mozart-Serie mit La clemenza di Tito, Die Entführung aus dem Serail, Don Giovanni und Le nozze di Figaro. Als Komponist gewann er den Prix Pierre Cardin.

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Max Hopp, Inszenierung / Erzähler

Max Hopp

Max Hopp studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Ein erstes Engagement führte ihn 1995 ans Theater Bremen. Darauf war er an den Schauspielhäusern in Hamburg und Zürich engagiert, an den Münchner Kammerspielen und den Salzburger Festspielen. Ab 2005 gehörte er zum Ensemble der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, wo er u.a. in Berliner Alexanderplatz (Regie: Frank Castorf), Prometheus (Regie: Dimiter Gotscheff) und Wozzeck (Regie: David Marton) zu erleben war. 2010 debütierte er an der Komischen Oper Berlin als der Zahlkellner Leopold (Im weissen Rössl). Es folgten u.a. My Fair Lady (Higgins) in der Regie von Andreas Homoki sowie Eine Frau, die weiss, was sie will und Anatevka (Tevje) in der Regie von Barrie Kosky. Jüngst war er in Koskys Inszenierung von Orpheus in der Unterwelt in Salzburg, Berlin und Düsseldorf zu sehen. 2019 inszenierte Max Hopp erstmals eine Oper, die damals unbekannte Operette von Offenbach Die Prinzessin von Trapezunt, im TfN Hildesheim. Anschliessend führte er die Regie von Zanaida in Mainz und von Così fan tutte in Luzern. Regelmässig spielt er zudem in zahlreichen Fernsehserien, u.a. in Usedom Krimi als Staatsanwalt Dr. Brunner und in Tatort sowie in den Kinofilmen Das schweigende Klassenzimmer (Regie: Lars Kraume), Der goldene Handschuh (Regie: Fatih Akin) und Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull (Regie: Detlev Buck). Max Hopp ist Mitgründer des «nootheater», einer Berliner Künstlergemeinschaft, die zahlreiche Theater- und Hörstücke sowie zwei Filme produziert und veröffentlicht hat. Der Film Morgenröte im Aufgang – Hommage à Jacob Böhme gewann 2016 den deutschen Filmgeist-Preis.

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Marie Caroline Rössle, Bühnenbild

Marie Caroline Rössle

Marie Caroline Rössle wurde in München geboren und machte eine Herrenmassschneiderlehre an der Staatsoper Berlin sowie ein Bühnenbildstudium an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee. Nach ihrer Ausbildung war sie zuerst Kostüm- und dann Bühnenassistentin an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Von 2010 bis 2015 war sie dort Atelierleiterin, worauf sie bis 2017 Ausstattungsleiterin an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz war. Seit 2008 ist sie ausserdem selbstständige Bühnen- und Kostümbildnerin. Zu ihren neuesten Arbeiten gehören u.a. Così fan tutte (Bühne und Kostüm) am Theater Luzern, Fennymores Reise (Bühne und Kostüm) am Augenblick mal! Festival 2021, Julien – Rot und Schwarz (Kostüm) am Theater Basel und Der Plan von der Abschaffung des Dunkels (Kostüm) am Deutschen Theater Berlin.

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Ursula Kudrna, Kostüme

Ursula Kudrna

Ursula Kudrna wurde in Wien geboren und studierte dort an der Akademie der bildenden Künste. Seit 2003 realisiert sie Kostümbilder für international renommierte Opern- und Schauspielhäuser, u.a. für die Komische Oper Berlin, die Mailänder Scala, das Michailowski-Theater in St. Petersburg, das Berliner Ensemble, die Oper Köln, die Wiener Festwochen, die Osterfestspiele Salzburg, die Deutsche Oper Berlin und das Maxim Gorki Theater. Zu ihren Arbeiten gehören Die Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen und Beat Furrers Violetter Schnee in der Inszenierung von Claus Guth an der Berliner Staatsoper. Für den Regisseur Philipp Stölzl entwarf sie die Kostüme u.a. für Der fliegende Holländer, Il trovatore, Orpheus in der Unterwelt an der Berliner Staatsoper, Faust und Rienzi an der Deutschen Oper Berlin, Die Fledermaus an der Oper Stuttgart und Cavalleria rusticana/Pagliacci bei den Osterfestspielen in Salzburg sowie an der Semperoper in Dresden. Für Lydia Steiner entstanden die Kostüme für u.a. Giulio Cesare an der Komischen Oper Berlin, Händels Jephtha für die Potsdamer Winteroper, Turandot an der Oper Köln sowie Karlheinz Stockhausens Donnerstag aus Licht am Theater Basel, welches bei der Kritikerumfrage des Magazins Opernwelt 2016 zur «Aufführung des Jahres» gewählt wurde. Ausserdem entwarf sie die Kostüme für Jürgen Flimms Inszenierungen von Manon Lescaut am Michailowski-Theater in St. Petersburg, Le nozze di Figaro und Szenen aus Goethes Faust an der Berliner Staatsoper und Otello sowie Ti vedo, ti sento, ti perdo an der Mailänder Scala. 2019 wurde sie in der Opernwelt Kritikerumfrage zur «Kostümbildnerin des Jahres» ernannt.

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Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u. a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Nabucco11, 16, 25, 28 Sep; 09 Okt 2022 Il trovatore17, 24, 27 Sep; 06, 11, 16 Okt 2022 Die Walküre18, 21, 29 Sep; 02, 05, 08, 18 Okt 2022 Barkouf23, 27, 30 Okt; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022 Faust29 Okt; 01, 06, 13, 16 Nov 2022 Alice im Wunderland12, 20, 27 Nov; 06, 09, 15, 31 Dez 2022; 01, 02, 08, 19 Jan 2023 Eliogabalo04, 07, 11, 13, 16, 21, 26, 30 Dez 2022; 02, 07 Jan 2023 La bohème09, 11, 14, 18, 22, 28 Dez 2022 La traviata23, 26, 31 Dez 2022; 06, 08, 11, 15 Jan 2023 Salome13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mär 2023 Siegfried05, 09, 14, 18, 22, 26 Mär 2023 Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 Mai 2023 Don Pasquale29 Mai; 01, 04, 10, 14, 17 Jun 2023 Die Entführung aus dem Serail05 Nov 2022


Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschliessend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirektor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

Le nozze di Figaro23, 25 Sep; 07, 13, 15, 22 Okt 2022 Barkouf23, 27, 30 Okt; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022 Faust29 Okt; 01, 06, 13, 16 Nov 2022 Alice im Wunderland12, 20, 27 Nov; 06, 09, 15, 31 Dez 2022; 01, 02, 08, 19 Jan 2023 La bohème09, 11, 14, 18, 22, 28 Dez 2022 Tosca15, 17, 20, 29 Dez 2022; 01, 04 Jan 2023 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mär 2023 La Cenerentola08, 10, 12, 15, 19, 21, 24 Mär 2023 Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 Mai 2023 Orphée et Euridice07, 11, 14, 19, 23 Mai 2023 Don Pasquale29 Mai; 01, 04, 10, 14, 17 Jun 2023


Martina Borroni, Choreografie

Martina Borroni

Martina Borroni, in Mailand geboren, ist Tänzerin, Choreografin und Tanzlehrerin. Sie studierte zeitgenössischen Tanz an der Accademia Pier Lombardo di Susanna Beltrami. Nach ihrem Studium tanzte sie für verschiedene Kompanien in Mailand. 2012 gab sie ihr Debüt an der Komischen Oper Berlin als Tänzerin in Orpheus. Seitdem kehrte sie oft dorthin zurück und war in West Side Story, Ball im Savoy, Clivia, Orfeo, Die Perlen der Cleopatra und Kiss Me, Kate zu sehen. Ausserdem war sie u.a. in Tod in Venedig/Kindertotenlieder an der Schaubühne Berlin sowie in Orfeo ed Euridice an der Staatsoper im Schiller Theater zu erleben.

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Marcel Beekman, Bababeck

Marcel Beekman

Marcel Beekman trat an den renommiertesten Opern- und Konzerthäusern auf, u.a. an der Dutch National Opera, dem Theater an der Wien, der Opéra Comique de Paris, dem Gran Teatre del Liceu, dem Théâtre du Capitole Toulouse, dem Staatstheater Stuttgart, am Lincoln Center, der Carnegie Hall und an den Festspielen in Salzburg und Bregenz. Dabei arbeitete er mit Dirigent:innen wie William Christie, Leonardo García Alarcón, Frans Brüggen, Sir Simon Rattle, Daniele Gatti, Sir Mark Elder, Iván Fischer, Jérémie Rhorer, Ariane Matiakh und António Carrilho. Sein Repertoire umfasst u.a. die Titelrollen in Rameaus Platée und in Pygmalion sowie in Monteverdis Orfeo und in Willem Breukers Jonah the Naysayer. Des Weiteren sang er Valère / Damon / Don Carlos (Les Indes galantes), Arnalta / Nutrice (L’incoronazione di Poppea), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Basilio / Don Curzio (Le nozze di Figaro), Prinz Nilski (Prokofievs Igrok), Ulrich Eisslinger (Die Meistersinger von Nürnberg), Mime (Das Rheingold, Siegfried), Hauptmann / Narr (Wozzeck) und Pope Innocenzo XI (Louis Andriessens Theatre of the World). Er arbeitete mit Regisseur:innen wie Robert Carsen, Barrie Kosky, Pierre Audi, Jean-Yves Ruf, Tatjana Gürbaca, Hal Hartley, Nicola Raab und Krzysztof Warlikowski. In der Spielzeit 2021/22 war er u.a. als Triquet (Eugen Onegin) am Théâtre de Champs-Elysées, als Andrès / Cochenille / Frantz / Pittichinaccio (Les Contes d’Hoffmann) am Palau de les Arts Reina Sofia und in der Titelrolle von Platée an der Staatsoper Stuttgart zu hören.

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Andreas Hörl, Le Grand-Mogul

Andreas Hörl

Andreas Hörl absolvierte sein Studium an der Kölner Musikhochschule. 1999 wurde er in das internationale Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper aufgenommen. Von 2001 bis 2005 war er festes Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper und sang anschliessend zwei Jahre im Ensemble der Oper Köln. Als Baron Ochs (Der Rosenkavalier) debütierte er in Bremerhaven und als Landgraf (Tannhäuser) in Minden. Von 2007 bis 2012 war er im Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier u.a. in La bohème, Le Cid und Don Giovanni (Der Komtur) zu hören. Dabei arbeitete er mit Zubin Metha, Daniele Gatti, Franz Welser-Möst, Ralf Weikert, Peter Schneider und Ingo Metzmacher zusammen. Ein Engagement führte ihn 2012 bis 2014 an die Wiener Staatsoper, wo er u.a. Titurel (Parsifal), Sarastro (Die Zauberflöte), Komtur (Don Giovanni), Warlaam (Boris Godunow) und den Dachs / Pfarrer in der Premiere Das schlaue Füchslein sang. Seit 2015 ist Andreas Hörl freischaffend tätig und debütierte im selben Jahr als Fafner (Das Rheingold, Siegfried) bei den Bayreuther Festspielen. 2016 debütierte er an der Scala in Mailand als 1. Handwerksbursch in Jürgen Flimms Neuproduktion von Wozzeck. Zudem debütierte er am Teatro dell Opera in Rom als König Marke (Tristan und Isolde).

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Mingjie Lei, Saëb

Mingjie Lei

Mingjie Lei, geboren im chinesischen Hengyang, studierte am Central Conservatory in Beijing, an der New Yorker Manhattan School of Music und am Curtis Institute in Philadelphia. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er als Mitglied des Ryan Opera Center der Lyric Opera of Chicago. 2016 absolvierte er das «Young Singers Project» der Salzburger Festspiele. Seit 2018 ist er Ensemblemitglied an der Staatsoper Stuttgart, wo er u.a. als Ernesto (Don Pasquale), Tamino (Die Zauberflöte) und Pylade (Iphigénie en Tauride) zu hören war. Ausserdem gastierte er 2020 als Fenton (Falstaff) an der Deutschen Oper Berlin und an der Opera Colorado, als Egeo (Medea in Corinto) am Teatro Nuovo in New York und als Ernesto am Opernhaus Zürich. An der Oper in Amsterdam gab er 2021 in einer szenischen Produktion von Haydns Missa in tempore belli sein Debut; diese Aufführung war später auch an den Salzburger Festspielen zu sehen. 2019 gastierte er als Ferrando in konzertanten Aufführungen von Così fan tutte mit dem Ensemble MusicAeterna unter Teodor Currentzis in St. Petersburg, Wien, Bremen und sang auch ein Konzert neben Cecilia Bartoli in Luzern. Ausserdem führte ihn seine Konzerttätigkeit u.a. in die Carnegie Hall New York, nach Antwerpen und San Francisco; dabei arbeitete er mit Sir Andrew Davis, Ari Pelto, Jordi Savall und Mark Shapiro zusammen. Mingjie Lei ist Preisträger des Gesangswettbewerbs «Neue Stimmen» (2017), des ARD-Musikwettbewerbs in München (2018) sowie Gewinner in der Liedkategorie des Wettbewerbes «Cardiff Singer of the World» (2019). Für seine Interpretation des Pylade am Festival d’Aix-en-Provence wurde er mit dem «Prix des Amis du Festival» ausgezeichnet.

Barkouf23, 27, 30 Okt; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022 Don Pasquale29 Mai; 01, 04, 10, 14, 17 Jun 2023


Daniel Norman, Kaliboul

Daniel Norman

Daniel Norman war Chorschüler am New College Oxford, wo er zudem Ingenieurwesen studierte. Sein Gesangsstudium setzte er in den USA, in Kanada und an der Royal Academy of Music in London fort. Schon während des Studiums debütierte er in der Queen Elizabeth Hall, der Royal Festival Hall, der Wigmore Hall, beim Aldeburgh Festival sowie der Almeida Opera und im Barbican Centre in London. Zahlreiche Opernengagements führten ihn seither u.a. ans ROH Covent Garden, an die English National Opera, Nederlandse Reisopera, Opera Boston, Opéra National de Paris, Bayerische Staatsoper, New Israeli Opera, Scottish Opera Glasgow, in die Arena von Verona und zum Mariinsky Theater Sankt Petersburg. Dabei sang er Partien vom frühen Barock bis hin zu zeitgenössischen Werken; ein Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die Musik von Benjamin Britten. Auf der Konzertbühne war er mit dem Mahler Chamber Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem BBC Philharmonic, der London Sinfonietta und dem London Symphony Orchestra zu erleben. Liederabende führten ihn zudem in die Wigmore Hall und Kings Place in London sowie zum Oxford Lieder Festival. Zu seinen CD-Aufnahmen zählen u.a. die Mitwirkung an einer mehrteiligen Schubert-Einspielung mit dem Pianisten Graham Johnson sowie Beethovens 9. Sinfonie mit dem Minnesota Orchestra, welche für einen Grammy nominiert wurde. Ausserdem erschien eine Solo-CD mit Brittens Winter Words und Who Are These Children.

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Andrew Owens, Xaïloum

Andrew Owens

Andrew Owens, Tenor, wurde in Philadelphia geboren und studierte am Oberlin Konservatorium Gesang. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, u.a. gewann er den Zarzuela Preis beim Francisco Viñas Wettbewerb. Er nahm am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München. Von 2012 bis 2014 war er Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien, wo er an der Kammeroper u.a. in La bohème, La Cenerentola, Fidelio, Attila, Mathis der Maler und in La clemenza di Tito zu erleben war. Seither kehrte er als Mads in Werner Egks Peer Gynt, als Snout in A Midsummer Night’s Dream und als 4. Jude in Salome ans Theater an der Wien zurück und gastierte in der Titelpartie von Don Carlos an der Kammeroper Wien. 2016/17 sang er beim Caramoor Festival in Rossinis Aureliano in Palmira und Jacquino in Fidelio und gab als Barbarigo in Verdis I due Foscari sein Debüt im Concertgebouw Amsterdam. In der Spielzeit 2018/19 sang er an der Seattle Opera den Grafen Almaviva (Il barbiere di Siviglia) sowie Bénédict in Béatrice et Bénédict und Lucano in L’incoronazione di Poppea an der Cincinnati Opera. Jüngst war er ausserdem u.a. als Arturo in Lucia di Lammermoor an der Opera Philadelphia zu erleben, als Don Ramiro in La Cenerentola an der Irish National Opera, in Schumanns Szenen aus Goethes Faust mit dem Cleveland Orchestra, als Lukas in Haydns Die Jahreszeiten sowie in einer konzertanten Aufführung von Le Rossignol bei den Salzburger Festspielen und als Aménophis in Moïse et Pharaon am Rossini Opera Festival. Seit 2021 gehört Andrew Owens zum Ensemble des Opernhauses Zürich.

Barkouf23, 27, 30 Okt; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022 Salome13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Roberto Devereux05, 09, 12, 17, 22, 26 Feb; 04, 07, 17 Mär 2023 Viva la mamma14, 16, 21, 23 Apr 2023 Eröffnungsfest Spielzeit 22/2310 Sep 2022


Brenda Rae, Maïma

Brenda Rae

Die amerikanische Sopranistin Brenda Rae studierte an der University of Wisconsin-Madison und an der Juilliard School of Music in New York. 2008 bis 2017 war sie Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser in Berlin, Wien, Hamburg, Paris, London, München und Seattle sowie zum Glyndebourne Festival. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Pamina und Königin der Nacht, Fiordiligi (Così fan tutte), Donna Anna (Don Giovanni), Olympia und Giulietta (Les Contes d’Hoffmann), Violetta (La traviata), Musetta (La bohème) und Governess (The Turn of the Screw). Ausserdem feierte sie grosse Erfolge mit den Titelpartien von Donizettis Lucia di Lammermoor und Maria Stuarda sowie Bergs Lulu. Konzertant war sie u.a. als Polissena (Radamisto) mit The English Concert und Harry Bicket sowie in Rezitals an den Schubertiaden in Hohenems und Schwarzenberg zu erleben. Auf DVD ist Brenda Rae als Armida in Händels Rinaldo in einer Produktion aus Glyndebourne zu sehen und unter ihren CD-Aufnahmen findet sich Ariadne auf Naxos (Live-Aufzeichnung der Oper Frankfurt). Zu ihren Höhepunkten zählen u.a. ihr Debüt an der Mailänder Scala in einem Weihnachtskonzert unter Giovanni Antonini, Gilda (Rigoletto) und Elvira (I puritani) an der Oper Frankfurt, Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) an der Wiener Staatsoper und Donna Anna in Madrid. Jüngst sang sie Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) beim Festival in Edinburgh und an der Met, die Königin der Nacht am ROH London, Norina (Don Pasquale) an der Wiener Staatsoper, La comtesse Adèle (Le Comte Ory) in Zürich, Aminta (Die schweigsame Frau) an der Bayerischen Staatsoper sowie Ophelia (Hamlet) an der Met.

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Rachael Wilson, Balkis

Rachael Wilson

Rachael Wilson, amerikanische Mezzosopranistin, studierte an der Juilliard School und war Mitglied des Opernstudios an der Bayerischen Staatsoper, wo sie 2015 dem Ensemble beitrat. Ihr Debüt gab sie 2012 in der Carnegie Hall als Solistin in Vivaldis Gloria. Seit 2019 ist sie Ensemblemitglied an der Staatsoper Stuttgart. In der letzten Spielzeit gab sie dort ihr Rollendebüt als Fricka (Das Rheingold) und sang u.a. die Titelrolle von Vivaldis Juditha Triumphans sowie Charlotte (Werther). Jüngst debütierte sie am Teatro Real in Madrid als Cherubino (Le nozze di Figaro) und sang diese Rolle ebenfalls an der Bayerischen Staatsoper. Ausserdem interpretierte sie Kay in The Snowqueen an der Opéra national du Rhin und sang diese Rolle auch an einer konzertanten Aufführung mit dem Dutch Radio Orchestra unter Kent Nagano im Concertgebouw Amsterdam. Zu ihrem Repertoire gehören zudem die Titelrolle von Bizets Carmen, Hänsel (Hänsel und Gretel), Dorabella (Così fan tutte), ein Gymnasiast (Lulu), Bersi (Andrea Chénier), Page (Salome) und Fatime (Webers Oberon), wofür sie den Bayerischen Festspielpreis gewann. Ihre Konzerttätigkeit führte sie u.a. ans Philadelphia Kimmel Center mit Rossinis Petite Messe solenelle und an die Avery Fisher Hall mit Händels Il trionfo del tempo e del disinganno. Mit dem Bayerischen Rundfunkt nahm sie zahlreiche Aufnahmen auf, wie Christian Josts Death Knocks und die Uraufführung eines Chansons von Nadia Boulanger. 2019/20 gab sie ihr Debüt mit dem RTV Symphony Orchestra in der Altpartie in Prokofjews Iwan der Schreckliche.

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Siena Licht Miller, Périzade

Siena Licht Miller

Siena Licht Miller, deutsch-amerikanische Mezzosopranistin, studierte am Curtis Institute of Music und am Oberlin Conservatory of Music Gesang. Sie vervollständigte ihre Ausbildung mit Kursen an der Opera Philadelphia, der Santa Fe Opera, dem Opera Theatre of St. Louis und beim Aspen Music Festival. Sie ist Stipendiatin der Bagby Foundation, Preisträgerin der Metropolitan Opera National Council Auditions, der Marilyn Horne Rubin Foundation und der Gerda Lissner Foundation. Höhepunkte ihrer bisherigen Karriere waren die Rollendebüts der Hermia in A Midsummer Night’s Dream, Zweite Dame in Die Zauberflöte und eine der vier Solopartien in der Uraufführung von Denis and Katya von Philip Venables an der Opera Philadelphia. Am Aspen Opera Center sang sie zudem die Titelrolle in Ravels L’Enfant et les sortilèges unter der Leitung von Robert Spano. Regelmässig widmet sie sich zudem dem Liedgesang; so sang sie bei der Reihe The Song Continues in der Carnegie Hall zur Feier ihrer Mentorin Marilyn Horne und war mit einem Rezital zusammen mit dem Pianisten Kevin Murphy auf einer Tour durch die USA. Seit der Spielzeit 20/21 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und sang hier bisher u.a. in Maria Stuarda, Simon Boccanegra, Viva la mamma, Salome, Odyssee, Monteverdi, L’italiana in Algeri und Flosshilde in Das Rheingold.

Barkouf23, 27, 30 Okt; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022 Salome13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Lakmé02, 08, 15 Apr 2023 Monteverdi26, 29, 31 Mai; 03, 09, 11, 25 Jun 2023 Serse06, 10, 12, 14, 17 Mai 2023 Eröffnungsfest Spielzeit 22/2310 Sep 2022 DA Z Digital Art Zurich DISRUPTED SCENES28 Okt 2022


André Jung, Erzähler

André Jung

André Jung, in Luxemburg geboren, studierte an der Hochschule für Darstellende Kunst in Stuttgart und war darauf an verschiedenen Bühnen engagiert, am Theater Basel, dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg, dem Schauspielhaus Zürich und den Münchner Kammerspielen. Er ist als Sänger und Schauspieler tätig und ist in vielen Kinofilmen zu erleben. Zu den neuesten gehören u.a. Little Duke (Regie: Andy Bausch), Der Passfälscher (Regie: Maggie Peren), Die goldenen Jahre (Regie: Barbara Kulcsar) und Wanda, mein Wunder (Regie: Bettina Oberli). Auch in Fernsehserien ist er häufig zu sehen, u.a. in Tatort München und Tatort Dortmund. Auf der Bühne war er jüngst in Jossi Wielers Das Bergwerk zu Falun bei den Salzburger Festspielen zu erleben, in Effingers bei den Kammerspielen München, in Die Übriggebliebenen am Schauspielhaus Hamburg und in Lenz am Schauspielhaus Zürich. André Jung ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Akademie der Künste Berlin. Ausserdem hat er zahlreiche Preise erhalten. Von «Theater heute» wurde er 1981 und 2002 zum «Besten Schauspieler» ernannt, 2003 erhielt er die Goldene Maske, 2009 den Johann-Nestroy-Preis als «Bester Schauspieler» und 2018 den Gertrud-Eysoldt-Ring.

Barkouf23, 27, 30 Okt; 04, 06, 09, 13, 22 Nov 2022