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Das Rheingold

Richard Wagner (1813-1883)
Vorabend zum Bühnenfestspiel «Der Ring des Nibelungen»
Libretto von Richard Wagner

Musikalische Leitung Gianandrea Noseda Inszenierung Andreas Homoki Gesamtausstattung Christian Schmidt Lichtgestaltung Franck Evin Dramaturgie Werner Hintze, Beate Breidenbach
Wotan
Tomasz Konieczny
Donner
Jordan Shanahan
Loge
Matthias Klink
Fricka
Patricia Bardon
Freia
Kiandra Howarth
Erda
Anna Danik
Woglinde
Uliana Alexyuk
Wellgunde
Niamh O'Sullivan
Flosshilde

In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Die Einführungsmatinee findet am 10. April 2022 statt.

Termine & Tickets

April 2022

Sa

30

Apr
19.00

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner, Premiere
Preise F
Premieren-Abo A

Mai 2022

Di

03

Mai
19.00

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Preise E
Premieren-Abo B

Sa

07

Mai
19.00

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Preise H
AMAG Volksvorstellung

Di

10

Mai
19.00

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Preise E
Dienstag-Abo C, Deutsche Oper-Abo

Sa

14

Mai
19.30

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Preise E
Misch-Abo C, Wahl-Abo

Mi

18

Mai
19.30

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Preise E
Mittwoch-Abo A

So

22

Mai
14.00

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Preise E
Sonntag-Abo A

Mi

25

Mai
19.00

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Preise E
Kombi-Abo

Sa

28

Mai
19.30

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Preise E
Samstag-Abo

Gut zu wissen

Der Abonnementverkauf für die Saison 21/22 hat bereits begonnen. Informationen über die Abo-Serien finden Sie hier. Einzelkarten für Vorstellungen im September werden ab dem 4. September 2021 verkauft. Weitere Informationen zum Verkauf von Einzelkarten finden Sie hier.

Kurzgefasst

Das Rheingold

Kurzgefasst

Das Rheingold

Die Zeit ist reif für ein neues Ring-Abenteuer in Zürich! Intendant Andreas Homoki hat seine Ring-Pläne, die er seit längerem hegt, in Ruhe reifen lassen. Gemeinsam mit Gianandrea Noseda, dem neuen Generalmusikdirektor des Opernhauses, der im romantischen Opern-Repertoire zu Hause ist und nun mit Wagners Tetralogie seinen Einstand in Zürich feiert, bringt er ihn als Regisseur selbst auf die Bühne.

Weitere Informationen

Biografien


Gianandrea Noseda, Musikalische Leitung

Gianandrea Noseda

Gianandrea Noseda ist ab der Spielzeit 2021/22 Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich. Gegenwärtig ist er zudem Musikdirektor des National Symphony Orchestra (Washington, D.C.) sowie Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra und des Israel Philharmonic Orchestra, Erster Dirigent des Orquestra de Cadaqués und Künstlerischer Leiter des Stresa Festivals in Italien. Von 2007 bis 2018 war er Musikdirektor des Teatro Regio Torino, wo er mit seinen Produktionen, Tourneen und Aufnahmen international für Aufsehen sorgte. Zuvor war er ausserdem u.a. Principal Guest Conductor und damit Inhaber des für ihn geschaffenen «Victor de Sabata Chair» beim Pittsburgh Symphony Orchestra, Erster Gastdirigent der Rotterdamer Philharmoniker sowie des Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI. Als Gastdirigent arbeitete er u.a. mit den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris und dem Orchestre National de France und folgte Einladungen an so renommierte Opernhäuser wie die Mailänder Scala, das Royal Opera House oder die Metropolitan Opera. Gianandrea Nosedas Diskografie umfasst mehr als 60 CDs; eine besondere Stellung nimmt dabei das Projekt «Musica Italiana» ein, in dessen Rahmen er das italienische Repertoire des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Der in Mailand geborene Noseda ist Cavaliere Ufficiale al Merito della Repubblica Italiana. Im Jahr 2015 wurde er als Musical America’s Conductor of the Year geehrt und bei den International Opera Awards 2016 zum Dirigenten des Jahres ernannt.

Brahms07 Feb 2021 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Il trovatore24, 28 Okt; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021 Brahms Dvořák30 Okt 2021 Prokofjew Dvořák27 Mär 2022 Tschaikowski Bruckner15 Mai 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022 Neujahrskonzert01, 02 Jan 2022


Andreas Homoki, Inszenierung

Andreas Homoki

Andreas Homoki wurde als Sohn einer ungarischen Musikerfamilie 1960 in Deutschland geboren und studierte Schulmusik und Germanistik in Berlin (West). 1987 ging Andreas Homoki als Regieassistent und Abendspielleiter an die Kölner Oper, wo er bis 1993 engagiert war. In den Jahren 1988 bis 1992 war er ausserdem Lehrbeauftragter für szenischen Unterricht an der Opernschule der Musikhochschule Köln. Hier entstanden erste eigene Inszenierungen. 1992 führte ihn seine erste Gastinszenierung nach Genf, wo seine Deutung der Frau ohne Schatten internationale Beachtung fand. Die Inszenierung, die später auch am Pariser Théâtre du Châtelet gezeigt wurde, erhielt den französischen Kritikerpreis des Jahres 1994. Von 1993 bis 2002 war Andreas Homoki als freier Opernregisseur tätig und inszenierte u.a. in Köln, Hamburg, Genf, Lyon, Leipzig, Basel, Berlin, Amsterdam und München. Bereits 1996 debütierte er an der Komischen Oper Berlin mit Falstaff, es folgten Die Liebe zu drei Orangen (1998) sowie im Jahre 2000 Die lustige Witwe. 2002 wurde Andreas Homoki als Nachfolger von Harry Kupfer zum Chefregisseur der Komischen Oper Berlin berufen, deren Intendant er 2004 wurde. Neben seinen Regiearbeiten an der Komischen Oper Berlin inszenierte er während seiner Intendanz u.a. am Théâtre du Châtelet in Paris, an der Bayerischen Staatsoper München, am New National Theatre Tokyo, an der Sächsischen Staatsoper Dresden und der Hamburgischen Staatsoper. Im Juli 2012 inszenierte er unter der musikalischen Leitung von William Christie David et Jonathas von Marc-Antoine Charpentier für das Festival in Aix-en-Provence – eine Produktion, die später auch u.a. in Edinburgh, Paris und New York gezeigt wurde. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist Andreas Homoki Intendant des Zürcher Opernhauses und inszenierte seither Der fliegende Holländer (Koproduktion mit der Mailänder Scala und der Norwegischen Staatsoper Oslo), Lady Macbeth von Mzensk, Fidelio, Juliette, Lohengrin (Koproduktion mit der Wiener Staatsoper), Luisa Miller (Hamburgische Staatsoper), Wozzeck, My Fair Lady (Komische Oper Berlin), I puritani, Medée, Das Land des Lächelns, Lunea, welche von der Zeitschrift „Opernwelt“ zur Uraufführung des Jahres 2017/18 gekürt wurde, Sweeney Todd von Stephen Sondheim, Iphigénie en Tauride,Simon Boccanegra sowie zuletzt Les Contes d’Hoffmann. Andreas Homoki ist seit 1999 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan; 12, 15, 17, 22, 26, 30 Dez 2021 Les Contes d’Hoffmann I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mär 2021 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Die Geschichte vom Soldaten13, 14, 15, 16 Mai; 11, 12, 13, 22, 23 Jun 2021 Galakonzert Internationales Opernstudio25, 27 Jun 2021; 04 Jul 2022


Christian Schmidt, Gesamtausstattung

Christian Schmidt

Christian Schmidt, geboren in Coburg, studierte an der Akademie der Bildenden Küns­­te in Wien bei Erich Wonder. Eine enge Zu­sam­men­ar­beit verbindet ihn mit dem Regisseur Claus Guth. Neben einem Mozart/Da Pon­te-Zyklus und Fidelio für die Salzburger Festspiele sowie Der fliegende Hol­län­der bei den Bayreuther Festspielen entstanden Inszenierungen für die Mailänder Scala (Die Frau ohne Schatten und Lohengrin), die Opéra de Paris (Rigoletto, La bohème, Berenice), das Liceu Barcelona (Par­sifal), das Opernhaus Zürich (u.a. Tristan und Isolde, Ariane et Barbe-Bleu und Ariadne auf Naxos), die Berliner Staatsoper (The Turn of the Screw), die Oper Frankfurt (u. a. Der Rosenkava­lier, Rodelinda, Die lustige Witwe), das Theater an der Wien (u.a. Orlando, Saul, Messiah, L’in­coro­nazione di Poppea), das Teatro Real Madrid (Rodelinda), die Deutsche Oper Berlin (Heart Chamber) und das Glyndebourne Festival (La clemenza di Tito). Aus­ser­dem arbeitet Christian Schmidt mit Hans Neuenfels (Pique Dame in Salzburg), Christof Loy (u.a. I Capuleti e i Montecchi in Zürich, Tosca in Helsinki), Andreas Homoki (Das schlaue Füchslein an der Komischen Oper, Ju­liet­te in Zürich), Amélie Niermeyer (Otello in München, Rusalka in Wien) und Shirin Neshat (Aida in Salzburg) zusammen. Für das Ballett Zürich schuf er die Bühnenbilder zu Christian Spucks Romeo und Julia und Messa da Requiem.

Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan; 12, 15, 17, 22, 26, 30 Dez 2021 I Capuleti e i Montecchi19, 21, 25 Sep; 05, 10 Okt 2021 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Okt 2020 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan; 12, 15, 17, 22, 26, 30 Dez 2021 Les Contes d’Hoffmann I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mär 2021 Capriccio Jewgeni Onegin Madama Butterfly Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021 I Capuleti e i Montecchi19, 21, 25 Sep; 05, 10 Okt 2021 Il trovatore24, 28 Okt; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021 Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dez 2021 Die Odyssee13, 21, 28 Nov; 04, 07, 11, 15, 16, 26 Dez 2021; 08, 16 Jan 2022 Don Giovanni25, 28, 30 Jan; 05, 11, 18 Feb 2022 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mär 2022 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 Mai 2022 Die Geschichte vom Soldaten13, 14, 15, 16 Mai; 11, 12, 13, 22, 23 Jun 2021


Omer Kobiljak, Froh

Omer Kobiljak

Omer Kobiljak stammt aus Bosnien und wurde von 2008-2013 von David Thorner am Kon­servatorium Winterthur ausgebildet. 2010 erhielt er u.a. den Kulturpreis des Rotaryclubs Oberthurgau. Im gleichen Jahr folgte ein Gastauftritt im Schweizer Fernsehen in «Die Gröss­ten Schweizer Hits». Seit 2010 besucht er Meisterkurse von Jane Thor­ner-Menge­doht, David Thorner und Jens Fuhr. 2012 erhielt er beim Thurgauer Musikwettbewerb den 1. Preis mit Auszeichnung, im Jahr darauf sang er bei den Salzburger Festspielen einen Lehr­buben (Die Meistersinger von Nürnberg) unter Daniele Gatti. Seit 2014 studiert er an der Kalaidos Fachhochschule Aarau Gesang bei David Thorner. 2016 debütierte er als Baron von Kronthal (Lortzings Der Wildschütz) an der Operettenbühne Hombrechtikon. 2017 sang er an der Mailänder Scala in Die Meistersinger von Nürnberg. Ab 2017/18 war er Mitglied im IOS und war bisher u.a. in Salome, Ronja Räubertochter, La fanciulla del West, Parsifal, Der fliegende Holländer sowie in La traviata zu erleben. In der Spielzeit 2018/19 sang er einen Gardes in Manon, Lord Arturo Buklaw in Lucia di Lammermoor sowie den Notar in der konzertanten Aufführung von La sonnambula. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier zuletzt als Abdallo in Nabucco zu erleben.

Les Contes d’Hoffmann Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Macbeth09, 18, 20 Mär 2022 I Capuleti e i Montecchi19, 21, 25 Sep; 05, 10 Okt 2021 Il trovatore24, 28 Okt; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021


Christopher Purves, Alberich

Christopher Purves

Der britische Bariton Christopher Purves war Student und Chorschüler am King’s College in Cambridge sowie Mitglied der experimentellen Rockband Harvey and the Wallbangers. Heute tritt er mit einem breit gefächerten Repertoire auf allen internationalen Bühnen auf. Höhepunkte der letzten Zeit waren u.a. die Titelrolle in Barrie Koskys Inszenierung von Händels Saul in Glyndebourne und beim Adelaide Festival, Alberich (Götterdämmerung) an der Houston Grand Opera und an der Bayerischen Staatsoper, der Förster (Das schlaue Füchslein) in Glyndebourne, sein Debüt an der Pariser Oper in Romeo Castelluccis Inszenierung von Schönbergs Moses und Aron, The Protector (George Benjamins Written on Skin) in Covent Garden, Madrid und Barcelona, Schönbergs Gurrelieder bei den BBC Proms mit dem London Symphony Orchestra und Sir Simon Rattle, eine Europa-Tournée mit Händels Messiah mit Emmanuelle Haïm und Le Concert d’Astrée sowie Balstrode (Peter Grimes) beim Edinburgh Festival. Seine Affinität zu zeitgenössischen Kompositionen zeigte Christopher Purves zudem in seiner Interpretation von Walt Disney in der Uraufführung von Philip Glass’ The Perfect American am Teatro Real in Madrid und an der English National Opera sowie in diversen Werken des Komponisten Sir James Macmillan. Zu seiner Diskografie gehören das Solo-Album Handel’s Finest Arias for Base Voice, Written on Skin mit George Benjamin und dem Mahler Chamber Orchestra wie auch Donizettis Maria di Rohan mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und Mark Elder. In der Spielzeit 2017/18 sang Christopher Purves u.a. den Dreieinigkeitsmoses (Mahagonny) am Opernhaus Zürich und Golaud (Pelléas et Mélisande) in Hong Kong und Glyndebourne.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022


Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Mime

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, geboren in Zell am See (Land Salzburg), studierte an der Wiener Musikhochschule bei Kurt Equiluz und Gerhard Kahry. 1997 debütierte er an der Opéra national de Paris, wo er u.a. als Monostatos (Die Zauberflöte), Capito in Hindemiths Mathis der Maler und als Mime (Der Ring des Nibelungen) zu erleben war. Diese Partie sang er u.a. auch an der Bayerischen Staatsoper, Berliner Staatsoper, Wiener Staatsoper, Mailänder Scala, Teatro La Fenice, Teatro Real, Théatre du Capitole de Toulouse, Canadian Opera Company und De Nationale Opera in Amsterdam. 1999 debütierte er beim Glyndebourne Festival, wo er seither mehr als 130 Vorstellungen gesungen hat (u.a Hexe in Hänsel und Gretel, Tanzmeister in Ariadne auf Naxos und Podestà in La finta giardiniera). Er sang auch bei den Bregenzer Festspielen, beim Festival d’Aix-en-Provence und debütierte 2012 bei den Salzburger Festspielen als Pirzel in Zimmermanns Die Soldaten. Weitere wichtige Stationen: 2013 Debüt an der New Yorker Met als Valzacchi (Der Rosenkavalier) und 2016 an Covent Garden als Iwan in Schostakowitschs Die Nase. Jüngst sang er u.a. die Titelpartie in Offenbachs Blaubart an der Komischen Oper Berlin, Aegisth (Elektra) an der Wiener Staatsoper, die Premieren von Die verkaufte Braut (Wenzel), Kreneks Karl V. (Franz I.) und Salome (Herodes) an der Bayerischen Staatsoper, den Schäbigen (Lady Macbeth von Mszenk) an der Opéra Bastille in Paris, den Hauptmann (Wozzeck) in Zürich und München sowie Monostatos und Valzacchi ebenfalls in München.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022


David Soar, Fasolt

David Soar

David Soar stammt aus Grossbritannien und absolvierte seine Ausbildung an der Royal Academy of Music in London sowie im Opernstudio des Royal Opera House London. Nach seiner Ausbildung war er zunächst Ensemblemitglied der Welsh National Opera, wo er u.a. Figaro (Le nozze di Figaro), Leporello (Don Giovanni), Escamillo (Carmen) und Sparafucile (Rigoletto) sang. Es folgten Einladungen an die Met New York, an die English National Opera, ans Gran Teatre del Liceu Barcelona, zum Glyndebourne Festival, den BBC Proms und zu den Salzburger Festspielen. Zudem gab er zahlreiche Konzerte mit  Orchestern wie dem BBC Symphony Orchestra, dem English Concert, der Academy of Ancient Music, dem Orchestre des Champs-Élysées, dem Hallé Orchestra, dem Seattle Symphony Orchestra und dem Antwerpen Symphony Orchester und sang dabei in Werken von Elgar (The Dream of Gerontius), Mendelssohn (Elias), Händel (Messiah), Berg (Wozzeck) und Walton (Belshazzar’s Feast). In jüngerer Zeit sang er Colline (La bohème) an der Met in New York, Zuniga (Carmen) und Mr. Flint (Billy Budd) am ROH London, Sir Walter Raleigh in Brittens Gloriana am Teatro Real de Madrid, Basilio (Il barbiere di Siviglia) am Grange Festival Northington, Jochanaan (Salome) und Colline an der English National Opera London sowie ein Hauptmann / Saretzky (Jewgeni Onegin) am Performing Arts Centre in Ozawa. In der Spielzeit 2019/20 war er als Commendatore und Masetto in Don Giovanni am Theater an der Wien, als Lodovico in Otello am ROH London sowie in einem Konzert von Beethovens Christus am Ölberg mit den Berliner Philharmonikern unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle in der Berliner Philharmonie zu erleben.

Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022


Oleg Davydov, Fafner

Oleg Davydov

Oleg Davydov studierte Gesang in Moskau und St. Petersburg. Am Konservatorium in St. Petersburg debütierte er 2016 als Fürst Gremin in Eugen Onegin. Er gewann diverse Preise und Auszeichnungen, darunter den zweiten Platz bei der 7. International Opera Competition in St. Petersburg 2015 und den Sonderpreis beim Galina-Wischnewskaja-Gesangswettbewerb in Moskau 2016. In den Spielzeiten 2017/18 und 2018/19 war er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, wo er u.a. die Rollen Usciere in Rigoletto, einen Hauptmann in Eugen Onegin, den 2. Gefangenen in Fidelio, Billy Jackrabbit in La fanciulla del West, Bertrand in Iolanta und Yakusidé in Madama Butterfly interpretierte. Ab der Spielzeit 2019/20 ist Oleg Davydov Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und war hier in Belshazzar, der Zauberflöte und Fidelio zu erleben.

Les Contes d’Hoffmann Jewgeni Onegin Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Curtain Call mit Anna Bonitatibus und dem Internationalen Opernstudio15 Dez 2020 Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Die Odyssee21, 28 Nov; 04, 07, 11 Dez 2021 Galakonzert Internationales Opernstudio25, 27 Jun 2021


Deniz Uzun, Flosshilde

Deniz Uzun

Deniz Uzun stammt aus Mannheim und Izmir/Türkei. Sie studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in ihrer Heimatstadt sowie der Indiana University in Bloomington. Während ihres Studiums war sie als jüngste Teilnehmerin Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin 2012 sowie Finalistin der Metropolitan Opera Competition 2015. Sie war Stipendiatin der Liedakademie des Heidelberger Frühlings und des Richard Wagner Verbandes. Noch während des Studiums gastierte sie am Nationaltheater Mannheim sowie bei den Oster­­festspielen Baden-Baden. 2015/16 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Seit 2016/2017 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Hier war sie bisher als Jacob in der Kinderoper Gold!, als Sonetka (Lady Macbeth von Mzensk), Alisa (Lucia di Lam­­mermoor), Page (Salome), in den Titelpartien von J. Arneckes Ronja Räubertochter und Ravels L’Enfant et les sortilèges, als Lucilla in La scala di seta, Zelim in La verità in cimento, Ino in Semele (Dirigent: William Christie), Hänsel in Hänsel und Gretel, Rosette in Manon,  Krista in Die Sache Makropulos sowie mit russi­schen und georgischen Liedern im Ballett Anna Karenina zu hören. Gastauftritte führten sie u.a. nach Baden-Baden, an die Münchner Opern­festspiele, zur Stiftung Mozarteum in Salzburg sowie nach Tel-Aviv mit dem Ballett Zürich. 2018 war sie Preisträgerin am Hans-Gabor-Belvedere Wettbewerb in Jūrmala/Lettland und wurde zum Jūrmala Festival 2019 ein­geladen, wo sie ein Gala­konzert sowie Lola (Ca­valleria rusticana) sang. Gastengagements führten sie 2019/20 u.a. zum Dallas Symphony Orchestra unter Fabio Luisi und als dritte Magd (Elektra) zu den Salzburger Festspielen.

Jewgeni Onegin Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Die Odyssee13 Nov; 04, 07, 15, 16 Dez 2021; 16 Jan 2022 Cavalleria Rusticana / Pagliacci18, 21, 23, 26, 30 Jan 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022 Opera goes Folk29, 30 Mai; 21 Jun 2021