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Das Rheingold

Richard Wagner (1813-1883)
Vorabend zum Bühnenfestspiel «Der Ring des Nibelungen»
Libretto von Richard Wagner

Musikalische Leitung Gianandrea Noseda Inszenierung Andreas Homoki Gesamtausstattung Christian Schmidt Lichtgestaltung Franck Evin Dramaturgie Werner Hintze, Beate Breidenbach

In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Die Einführungsmatinee findet am 10. April 2022 statt.

Termine & Tickets

April 2022

Sa

30

Apr
19.00

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner, Premiere
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Premieren-Abo A

Mai 2022

Di

03

Mai
19.00

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Preise E
Premieren-Abo B

Sa

07

Mai
19.00

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Preise H
AMAG Volksvorstellung

Di

10

Mai
19.00

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Preise E
Dienstag-Abo C, Deutsche Oper-Abo

Sa

14

Mai
19.30

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Preise E
Misch-Abo C

Mi

18

Mai
19.30

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Preise E
Mittwoch-Abo A

So

22

Mai
14.00

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Preise E
Sonntag-Abo A

Mi

25

Mai
19.00

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Preise E
Kombi-Abo

Sa

28

Mai
19.30

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Preise E
Samstag-Abo

Gut zu wissen

Zur Eindämmung der Covid-Pandemie hat der Bundesrat beschlossen, dass unsere Vorstellungen ab Montag, 20.12.21 nur noch mit dem 2G-Covid-Zertifikat (geimpft oder genesen) besucht werden können.

Tickets für März und April sind jetzt erhältlich, der Vorverkauf die restlichen Vorstellungen der Spielzeit beginnt am 25. März. Mehr Infos finden Sie hier

Um sich selbst und andere zu schützen bitten wir Sie, die Schutzmassnahmen bei Ihrem Opernhausbesuch zu beachten. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Kurzgefasst

Das Rheingold

Kurzgefasst

Das Rheingold

Die Zeit ist reif für ein neues Ring-Abenteuer in Zürich! Intendant Andreas Homoki hat seine Ring-Pläne, die er seit längerem hegt, in Ruhe reifen lassen. Gemeinsam mit Gianandrea Noseda, dem neuen Generalmusikdirektor des Opernhauses, der im romantischen Opern-Repertoire zu Hause ist und nun mit Wagners Tetralogie seinen Einstand in Zürich feiert, bringt er ihn als Regisseur selbst auf die Bühne.

Weitere Informationen

Biografien


Gianandrea Noseda, Musikalische Leitung

Gianandrea Noseda

Gianandrea Noseda ist ab der Spielzeit 2021/22 Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich. Gegenwärtig ist er zudem Musikdirektor des National Symphony Orchestra (Washington, D.C.) sowie Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra und seit 2019 Musikdirektor des neu gegründeten Tsinandali Festival und Pan-Caucasian Youth Orchestra im Dorf Tsinandali, Georgien. Von 2007 bis 2018 war er Musikdirektor des Teatro Regio Torino, wo er mit seinen Produktionen, Tourneen und Aufnahmen international für Aufsehen sorgte. Zuvor war er ausserdem u.a. Principal Guest Conductor und damit Inhaber des für ihn geschaffenen «Victor de Sabata Chair» beim Pittsburgh Symphony Orchestra, Erster Gastdirigent der Rotterdamer Philharmoniker sowie des Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI. Als Gastdirigent arbeitete er u.a. mit den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris und dem Orchestre National de France und folgte Einladungen an so renommierte Opernhäuser wie die Mailänder Scala, das Royal Opera House oder die Metropolitan Opera. Gianandrea Nosedas Diskografie umfasst mehr als 60 CDs; eine besondere Stellung nimmt dabei das Projekt «Musica Italiana» ein, in dessen Rahmen er das italienische Repertoire des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Der in Mailand geborene Noseda ist Cavaliere Ufficiale al Merito della Repubblica Italiana. Im Jahr 2015 wurde er als Musical America’s Conductor of the Year geehrt und bei den International Opera Awards 2016 zum Dirigenten des Jahres ernannt.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Il trovatore24, 28 Okt; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021 Brahms Dvořák30 Okt 2021 Prokofjew Dvořák27 Mär 2022 Tschaikowski Bruckner15 Mai 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022 Neujahrskonzert01, 02 Jan 2022


Andreas Homoki, Inszenierung

Andreas Homoki

Andreas Homoki wurde als Sohn einer ungarischen Musikerfamilie 1960 in Deutschland geboren und studierte Schulmusik und Germanistik in Berlin (West). 1987 ging Andreas Homoki als Regieassistent und Abendspielleiter an die Kölner Oper, wo er bis 1993 engagiert war. In den Jahren 1988 bis 1992 war er ausserdem Lehrbeauftragter für szenischen Unterricht an der Opernschule der Musikhochschule Köln. Hier entstanden erste eigene Inszenierungen. 1992 führte ihn seine erste Gastinszenierung nach Genf, wo seine Deutung der Frau ohne Schatten internationale Beachtung fand. Die Inszenierung, die später auch am Pariser Théâtre du Châtelet gezeigt wurde, erhielt den französischen Kritikerpreis des Jahres 1994. Von 1993 bis 2002 war Andreas Homoki als freier Opernregisseur tätig und inszenierte u.a. in Köln, Hamburg, Genf, Lyon, Leipzig, Basel, Berlin, Amsterdam und München. Bereits 1996 debütierte er an der Komischen Oper Berlin mit Falstaff, es folgten Die Liebe zu drei Orangen (1998) sowie im Jahre 2000 Die lustige Witwe. 2002 wurde Andreas Homoki als Nachfolger von Harry Kupfer zum Chefregisseur der Komischen Oper Berlin berufen, deren Intendant er 2004 wurde. Neben seinen Regiearbeiten an der Komischen Oper Berlin inszenierte er während seiner Intendanz u.a. am Théâtre du Châtelet in Paris, an der Bayerischen Staatsoper München, am New National Theatre Tokyo, an der Sächsischen Staatsoper Dresden und der Hamburgischen Staatsoper. Im Juli 2012 inszenierte er unter der musikalischen Leitung von William Christie David et Jonathas von Marc-Antoine Charpentier für das Festival in Aix-en-Provence – eine Produktion, die später auch u.a. in Edinburgh, Paris und New York gezeigt wurde. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist Andreas Homoki Intendant des Zürcher Opernhauses und inszenierte seither Der fliegende Holländer (Koproduktion mit der Mailänder Scala und der Norwegischen Staatsoper Oslo), Lady Macbeth von Mzensk, Fidelio, Juliette, Lohengrin (Koproduktion mit der Wiener Staatsoper), Luisa Miller (Hamburgische Staatsoper), Wozzeck, My Fair Lady (Komische Oper Berlin), I puritani, Medée, Das Land des Lächelns, Lunea, welche von der Zeitschrift «Opernwelt» zur Uraufführung des Jahres 2017/18 gekürt wurde, Sweeney Todd von Stephen Sondheim, Iphigénie en Tauride, Nabucco, Simon Boccanegra, Les Contes d’Hoffmann sowie zuletzt Salome. Andreas Homoki ist seit 1999 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Simon Boccanegra12, 15, 17, 22, 26, 30 Dez 2021 Galakonzert Internationales Opernstudio04 Jul 2022


Christian Schmidt, Gesamtausstattung

Christian Schmidt

Christian Schmidt studierte Bühnenbild bei Erich Wonder an der Wiener Akademie der Bildenden Künste. 1992 arbeitete er zum ersten Mal mit Claus Guth zusammen, woraus sich eine intensive künstlerische Partnerschaft entwickelte. Zahlreiche Inszenierungen Guths hat Schmidt mittlerweile als Bühnen- und Kostümbildner ausgestattet, darunter Iphigénie en Tauride und Le nozze di Figaro (Salzburger Festspiele), Der fliegende Holländer (Bayreuther Festspiele), Fierrabras, Radamisto, Ariane et Barbe-Bleue, Tristan und Isolde und Parsifal  für die Oper Zürich sowie Mozarts Lucio Silla (Wiener Festwochen 2005). Auch durch Uraufführungen hat sich das Team einen Namen gemacht, darunter Czernowins Pnima und Stauds Berenice für die Münchener Biennale, Ruzickas Celan in Dresden und Helmut Oehrings Unsichtbar Land in Basel. Für Hans Neuenfels’ Inszenierungen von Zemlinskys Der König Kandaules an der Wiener Volksoper (1997) und Die Entführung aus dem Serail in Stuttgart (1998) entwarf Schmidt die Ausstattung (Auszeichnung «Inszenierung des Jahres» durch die «Opernwelt»). 2003 kürte ihn die «Opernwelt» zum «Bühnenbildner des Jahres», 2005 zum «Kostümbildner des Jahres». Für das Bühnenbild zu Simon Boccanegra in Hamburg erhielt er 2006 den Rolf-Mares-Preis. 2010 arbeitete er erstmals mit Christof Loy zusammen (Die lustige Witwe in Genf). Für Christian Spuck schuf er beim Stuttgarter Ballett das Bühnenbild zu Glucks Orphée et Eurydice und zu Romeo und Julia in Zürich. Seit 2011 arbeitet er auch mit Andreas Homoki zusammen (Das schlaue Füchslein, Komische Oper Berlin und Juliette, Opernhaus Zürich) und wird mit ihm auch den neuen Zürcher Ring verantworten.

I Capuleti e i Montecchi19, 21, 25 Sep; 05, 10 Okt 2021 Simon Boccanegra12, 15, 17, 22, 26, 30 Dez 2021 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021 I Capuleti e i Montecchi19, 21, 25 Sep; 05, 10 Okt 2021 Il trovatore24, 28 Okt; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021 Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dez 2021 Die Odyssee13, 21, 28 Nov; 04, 07, 11, 15, 16, 26 Dez 2021; 08, 16 Jan 2022 Simon Boccanegra12, 15, 17, 22, 26, 30 Dez 2021 Don Giovanni25, 28, 30 Jan; 05, 11, 18 Feb 2022 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mär 2022 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 Mai 2022


Tomasz Konieczny, Wotan

Tomasz Konieczny

Tomasz Konieczny wurde in Polen geboren und studierte an der dortigen Filmakademie zunächst Schauspiel. Er wirkte als Schauspieler im Theater und war an verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen beteiligt. Sein Gesangsstudium begann er an der Fryderyk-Chopin-Akademie in Warschau und setzte es an der Hochschule für Musik in Dresden fort. Tomasz Konieczny ist regemässiger Gast an zahlreichen renommierten Häusern weltweit; er sang u.a. am Teatro Real Madrid, an der Semperoper Dresden, an der Opéra National de Paris, an der Met in New York, der Bayerischen Staatsoper, bei den Salzburger und den Bayreuther Festspielen und an der Scala in Mailand. Von 2006-2014 gehörte er zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein, wo er u.a. Golaud (Pelleas et Mélisande), Amfortas (Parsifal), Kurwenal (Tristan und Isolde), Holländer, Barak (Die Frau ohne Schatten), Balstrode (Peter Grimes), Alberich (Der Ring des Nibelungen), Selim (Il turco in Italia), Falstaff und Escamillo gesungen hat. Seit 2009 ist die Wiener Staatsoper seine künstlerische Heimat. Dort war er bisher in Partien wie Alberich, Wotan, Telramund, Amfortas, Jochanaan und Holländer zu erleben. Seit 2019 ist er Kammersänger der Wiener Staatsoper. Darüber hinaus ist Tomasz Konieczny auch im Konzertfach aktiv. Sein Repertoire umfasst u.a. Bachs Matthäus-Passion und das Weihnachts-Oratorium, Händels Messias und Mendelssohns Elias, Mozarts, Verdis und Dvořáks Requiem, Beethovens 9. Symphonie, Dvořáks Stabat Mater sowie Lieder von Strauss, Rachmaninow, Twardowski, Penderecki, Beethoven, Moniuszko, Schubert, Mahler und Mussorgski.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022


Jordan Shanahan, Donner

Jordan Shanahan

Jordan Shanahan, geboren auf Hawaii, studierte Posaune und Komposition an der Universität Hawaii. Anschliessend wechselte er an die Temple University Philadelphia, um Gesang zu studieren. 2002 gab er sein professionelles Operndebüt als Silvio (Pagliacci) beim Natchez Opera Festival in den USA. Seitdem hat er an zahlreichen bedeutenden internationalen Häusern und Festivals gesungen, u.a. an der Metropolitan Opera, der Lyric Opera Chicago und der Bayerischen Staatsoper in München. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Rigoletto, Eugen Onegin, Don Giovanni, Escamillo, Harasta (Das schlaue Füchslein), Riccardo (I puritani), Zurga (Les Pêcheurs de perles), Valentin (Faust), Wolfram (Tannhäuser), Telramund und Heerrufer (Lohengrin), Jochanaan (Salome) und Dr. Falke (Die Fledermaus). Hinzu kommen Partien in zeitgenössischen Opern, wie beispielsweise Clyde Griffith in Pickers An American Tragedy, Joseph de Rocher in Jake Heggies Dead Man Walking und Protector in George Benjamins Written on Skin. Im Sommer 2019 debütierte er bei den Bregenzer Festspielen in der Titelpartie von Rigoletto und als Monterone in Philipp Stölzls Neuinszenierung und kehrte 2021 als Monterone nach Bregenz zurück. Darüber hinaus sang er jüngst Jago (Otello) in Bern, Jochanaan an der Deutschen Oper am Rhein, Alberich (Sigfried und Götterdämmerung) an der Deutschen Oper Berlin, Rigoletto in Wiesbaden und Don Carlo di Vargas (La forza del destino) an der Oper Graz.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022


Omer Kobiljak, Froh

Omer Kobiljak

Omer Kobiljak stammt aus Bosnien und wurde von 2008-2013 von David Thorner am Kon­servatorium Winterthur ausgebildet. 2010 erhielt er u.a. den Kulturpreis des Rotaryclubs Oberthurgau. Im gleichen Jahr folgte ein Gastauftritt im Schweizer Fernsehen in «Die Gröss­ten Schweizer Hits». Seit 2010 besucht er Meisterkurse von Jane Thor­ner-Menge­doht, David Thorner und Jens Fuhr. 2012 erhielt er beim Thurgauer Musikwettbewerb den 1. Preis mit Auszeichnung, im Jahr darauf sang er bei den Salzburger Festspielen einen Lehr­buben (Die Meistersinger von Nürnberg) unter Daniele Gatti. Seit 2014 studiert er an der Kalaidos Fachhochschule Aarau Gesang bei David Thorner. 2016 debütierte er als Baron von Kronthal (Lortzings Der Wildschütz) an der Operettenbühne Hombrechtikon. 2017 sang er an der Mailänder Scala in Die Meistersinger von Nürnberg. Ab 2017/18 war er Mitglied im IOS und war bisher u.a. in Salome, Ronja Räubertochter, La fanciulla del West, Parsifal, Der fliegende Holländer sowie in La traviata zu erleben. In der Spielzeit 2018/19 sang er einen Gardes in Manon, Lord Arturo Buklaw in Lucia di Lammermoor sowie den Notar in der konzertanten Aufführung von La sonnambula. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier zuletzt als Abdallo in Nabucco, als Nathanaël in Les Contes d’Hoffmann, als Tebaldo in I Capuleti e i Montecchi und als Ruiz in Il trovatore zu erleben.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Macbeth09, 18, 20 Mär 2022 I Capuleti e i Montecchi19, 21, 25 Sep; 05, 10 Okt 2021 Il trovatore24, 28 Okt; 02, 06, 09, 12, 26 Nov 2021


Matthias Klink, Loge

Matthias Klink

Matthias Klink studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und an der Indiana University Jacobs School of Music in Bloomington. Von 1996 bis 1998 war er Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Köln und von 2006 bis 2010 Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart. Gastengagements führten ihn u.a. nach Hamburg, Dresden, Frankfurt, an die drei grossen Berliner Opernhäuser und an die Mailänder Scala. Seit seinem Salzburger Debüt 1999 bei der Uraufführung von Berios Cronaca del luogo ist Matthias Klink dort regelmässig zu Gast und sang 2010 Ein Gast/Apollon in der Uraufführung von Wolfgang Rihms Dionysos. Als Tamino (Die Zauberflöte) war er u.a. an der Wiener Staatsoper, am Festspielhaus Baden-Baden, bei den Salzburger Festspielen, in Aix-en-Provence, an der Ruhrtriennale und an der Metropolitan Opera zu erleben. Des Weiteren zählen Partien wie Don José, Alfredo (La traviata), Tom Rakewell (The Rake’s Progress) und Hoffmann zu seinem Repertoire. 2014/15 wurde Matthias Klink erneut Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart. Für seine darstellerische und sängerische Leistung als Gustav von Aschenbach in Der Tod in Venedig wurde er 2017 von der Zeitschrift „Opernwelt“ zum Sänger des Jahres gekürt und erhielt 2018 den Deutschen Theaterpreis DER FAUST. Zuletzt sang er im Sommer 2021 Edmund in Reimanns Lear an der Bayerischen Staatsoper, gab einen Liederabend an der Staatoper Stuttgart und sang Loge in Das Rheingold, ebenfalls in Stuttgart. Neben seinem Opernengagement ist Matthias Klink auch regelmässig als Konzert- und Liedsänger zu erleben. Auftritte führten ihn u.a. in die Avery Fisher Hall in New York, in den Salle Pleyel Paris, an die Alte Oper Frankfurt, die Kölner Philharmonie, ins Festspielhaus Baden-Baden, zu den Osterfestspielen Salzburg, zum Musikverein Wien und in die Liederhalle Stuttgart.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022


Patricia Bardon, Fricka

Patricia Bardon

Patricia Bardon, Mezzosopran, stammt aus Irland und studierte Gesang in ihrer Heimatstadt Dublin. Seit sie als jüngste Sängerin überhaupt Preisträgerin beim BBC-Wettbewerb «Cardiff Singer of the World» wurde, ist sie sowohl auf der Opernbühne als auch in den internationalen Konzertsälen regelmässig zu Gast. Ihr Repertoire umfasst alle wichtigen Mezzo-Partien vom Barock bis zur Gegenwart. Ihre Opernengagements führten sie bisher u.a. an die Metropolitan Opera in New York sowie nach Chicago, Los Angeles, San Francisco und Washington, an die Bayerische und die Berliner Staatsoper, die Opéra National de Paris, die Semperoper Dresden, das Teatro La Fenice, zum Edinburgh International Festival und an das Royal Opera House London. 2014 sang sie an der English National Opera bei der szenischen Uraufführung von John Adamsʼ The Gospel according to the other Mary die Titelrolle. Zu den Höhepunkten der jüngeren Zeit gehören Ježibaba in Rusalka am Glyndebourne Festival und ihr Rollendebüt als Kabanicha in Káťa Kabanová an der Scottish Opera. Auf der Konzertbühne war sie in Elgars Dream of Gerontius unter der Leitung von Simone Young in der Royal Festival Hall, in Mahlers 2. Sinfonie am Maggio Musicale Florenz unter Fabio Luisi sowie in Mahlers 8. Sinfonie unter Vladimir Jurowski mit dem London Philharmonic Orchestra zu erleben. Bei den BBC Proms 2018 sang sie in LʼEnfant et les sortilèges mit dem von Sir Simon Rattle geleiteten London Symphony Orchestra in der Royal Albert Hall. Im Frühjahr 2019 war sie mit René Jacobs und dem Freiburger Barockorchester auf Gastspielreise mit Beethovens Missa solemnis, die sie u.a. zum Concertgebouw Amsterdam und die Philharmonien von Köln, Paris und Berlin führte.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022


Kiandra Howarth, Freia

Kiandra Howarth

Kiandra Howarth studierte am Queensland Konservatorium der Griffith University in ihrem Heimatland Australien und war Mitglied des Young Artist Program der Opera Australia sowie des Jette Parker Young Artist Programme des Royal Opera House Covent Garden in London. Dort war sie u. a. als Adina und Gianetta in L’elisir d’amore, als Soeur Constance in Les Dialogues des Carmélites, als Echo in Ariadne auf Naxos sowie als Blumenmädchen in Parsifal zu erleben. Des Weiteren gastierte sie als Pamina am Teatro dell’Opera di Roma, als Erste Dame (Die Zauberflöte) am Royal Opera House London, als Donna Anna in Don Giovanni am Theater Basel, als Konstanze in Die Entführung aus dem Serail beim The Grange Festival, als Fiordiligi in Così fan tutte an der West Green Opera und der Opera Belfast, als Mimì in La bohème am Theater Klagenfurt sowie als Freia und Woglinde in Das Rheingold beim Grimeborn Festival. Seit der Spielzeit 2021/22 gehört Kiandra Howarth zum Ensemble der Staatsoper Hannover und sang dort bisher Agathe (Der Freischütz), Fiordiligi (Così fan tutte) und Desdemona (Otello).

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022


Anna Danik, Erda

Anna Danik

Anna Danik, Mezzosopran, stammt aus Russland und studierte an der Royal Danish Academy of Music sowie an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Ihre Karriere begann sie als Sopran mit verschiedenen Partien an der Finnischen Nationaloper, am Rialto Theater in Kopenhagen sowie bei den Opernfestspielen in Savonlinna, den Musikfestspielen Turku und beim Baltic Sea Festival in Bergwaldhallen. 2013 wechselte sie ins Mezzosopran-Fach und debütierte als Eboli in Don Carlos an der Oper in Chemnitz. 2016 gab sie ihr Debüt als Wellgunde in Rheingold und Götterdämmerung sowie als Schwertleite in Walküre an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Anschliessend sang sie Amneris in Aida am Theater Ulm. Ausserdem widmet sich Anna Danik regelmässig dem Konzertrepertoire. Sie sang Bergs Sieben frühe Lieder mit dem Turku Philharmonic und gab ihr China-Debüt mit Mahlers Rückert-Liedern mit dem Beijing Philharmonic Orchestra. In jüngerer Zeit war sie u. a. als Emilia in Otello bei den Opernfestspielen in Savonlinna und am Bolschoi Theater in Moskau zu erleben, als Klytämnestra (Elektra) an der Scala in Mailand und am Badischen Staatstheater Karlsruhe, als Amneris (Aida) und als Margret (Wozzeck) an der Finnischen Nationaloper sowie 2021 in der Uraufführung von Ehrenfellners Kain und Abel als Eva am Theater Nordhausen.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022


Christopher Purves, Alberich

Christopher Purves

Der britische Bariton Christopher Purves war Student und Chorschüler am King’s College in Cambridge sowie Mitglied der experimentellen Rockband Harvey and the Wallbangers. Heute tritt er mit einem breit gefächerten Repertoire auf allen internationalen Bühnen auf. Höhepunkte der letzten Zeit waren u.a. die Titelrollen in Barrie Koskys Inszenierungen von Fallstaff in Aix-en-Provence und von Händels Saul in Glyndebourne und beim Adelaide Festival, Balstrode (Peter Grimes) am Teatro Real de Madrid, Alberich (Götterdämmerung) an der Houston Grand Opera und an der Bayerischen Staatsoper, der Förster (Das schlaue Füchslein) in Glyndebourne, sein Debüt an der Pariser Oper in Romeo Castelluccis Inszenierung von Schönbergs Moses und Aron, The Protector (George Benjamins Written on Skin) in Covent Garden, Madrid und Barcelona, Schönbergs Gurrelieder bei den BBC Proms mit dem London Symphony Orchestra und Sir Simon Rattle, eine Europa-Tournée mit Händels Messiah mit Emmanuelle Haïm und Le Concert d’Astrée sowie Balstrode (Peter Grimes) beim Edinburgh Festival. Seine Affinität zu zeitgenössischen Kompositionen zeigte Christopher Purves zudem in seiner Interpretation von Walt Disney in der Uraufführung von Philip Glass’ The Perfect American am Teatro Real in Madrid und an der English National Opera sowie in diversen Werken des Komponisten Sir James Macmillan. Zu seiner Diskografie gehören das Solo-Album Handel’s Finest Arias for Base Voice, Written on Skin mit George Benjamin und dem Mahler Chamber Orchestra wie auch Donizettis Maria di Rohan mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und Mark Elder. In Zürich sang er zuletzt Dreieinigkeitsmoses (Mahagonny) und Herzog Antoniotto Adorno / Der Capitaneo di giustizia (Die Gezeichneten).

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022


Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Mime

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, geboren in Zell am See (Land Salzburg), studierte an der Wiener Musikhochschule bei Kurt Equiluz und Gerhard Kahry. 1997 debütierte er an der Opéra national de Paris, wo er u.a. als Monostatos (Die Zauberflöte), Capito in Hindemiths Mathis der Maler und als Mime (Der Ring des Nibelungen) zu erleben war. Diese Partie sang er u.a. auch an der Bayerischen Staatsoper, Berliner Staatsoper, Wiener Staatsoper, Mailänder Scala, Teatro La Fenice, Teatro Real, Théatre du Capitole de Toulouse, Canadian Opera Company und De Nationale Opera in Amsterdam. 1999 debütierte er beim Glyndebourne Festival, wo er seither mehr als 130 Vorstellungen gesungen hat (u.a Hexe in Hänsel und Gretel, Tanzmeister in Ariadne auf Naxos und Podestà in La finta giardiniera). Er sang auch bei den Bregenzer Festspielen, beim Festival d’Aix-en-Provence und debütierte 2012 bei den Salzburger Festspielen als Pirzel in Zimmermanns Die Soldaten. Weitere wichtige Stationen: 2013 Debüt an der New Yorker Met als Valzacchi (Der Rosenkavalier) und 2016 an Covent Garden als Iwan in Schostakowitschs Die Nase. Jüngst sang er u.a. die Titelpartie in Offenbachs Blaubart an der Komischen Oper Berlin, Aegisth (Elektra) an der Wiener Staatsoper, die Premieren von Die verkaufte Braut (Wenzel), Kreneks Karl V. (Franz I.) und Salome (Herodes) an der Bayerischen Staatsoper, den Schäbigen (Lady Macbeth von Mszenk) an der Opéra Bastille in Paris, den Hauptmann (Wozzeck) und Herodes (Salome) in Zürich sowie Monostatos und Valzacchi ebenfalls in München.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022


David Soar, Fasolt

David Soar

David Soar stammt aus Grossbritannien und absolvierte seine Ausbildung an der Royal Academy of Music in London sowie im Opernstudio des Royal Opera House London. Nach seiner Ausbildung war er zunächst Ensemblemitglied der Welsh National Opera, wo er u.a. Figaro (Le nozze di Figaro), Leporello (Don Giovanni), Escamillo (Carmen) und Sparafucile (Rigoletto) sang. Es folgten Einladungen an die Met New York, an die English National Opera, ans Gran Teatre del Liceu Barcelona, zum Glyndebourne Festival, den BBC Proms und zu den Salzburger Festspielen. Zudem gab er zahlreiche Konzerte mit Orchestern wie dem BBC Symphony Orchestra, dem English Concert, der Academy of Ancient Music, dem Orchestre des Champs-Élysées, dem Hallé Orchestra, dem Seattle Symphony Orchestra und dem Antwerpen Symphony Orchester und sang dabei in Werken von Elgar (The Dream of Gerontius), Mendelssohn (Elias), Händel (Messiah), Berg (Wozzeck) und Walton (Belshazzar’s Feast). In jüngerer Zeit sang er Colline (La bohème) an der Met in New York, Zuniga (Carmen) und Mr. Flint (Billy Budd) am ROH London, Sir Walter Raleigh in Brittens Gloriana am Teatro Real de Madrid, Basilio (Il barbiere di Siviglia) am Grange Festival Northington, Jochanaan (Salome) und Colline an der English National Opera London sowie ein Hauptmann / Saretzky (Jewgeni Onegin) am Performing Arts Centre in Ozawa. In der Spielzeit 2019/20 war er als Commendatore und Masetto in Don Giovanni am Theater an der Wien, als Lodovico in Otello am ROH London sowie in einem Konzert von Beethovens Christus am Ölbergmit den Berliner Philharmonikern unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle in der Berliner Philharmonie zu erleben.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022


Oleg Davydov, Fafner

Oleg Davydov

Oleg Davydov studierte Gesang in Moskau und St. Petersburg. Am Konservatorium in St. Petersburg debütierte er 2016 als Fürst Gremin in Eugen Onegin. Er gewann diverse Preise und Auszeichnungen, darunter den zweiten Platz bei der 7. International Opera Competition in St. Petersburg 2015 und den Sonderpreis beim Galina-Wischnewskaja-Gesangswettbewerb in Moskau 2016. In den Spielzeiten 2017/18 und 2018/19 war er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, wo er u.a. die Rollen Usciere in Rigoletto, einen Hauptmann in Eugen Onegin, den 2. Gefangenen in Fidelio, Billy Jackrabbit in La fanciulla del West, Bertrand in Iolanta und Yakusidé in Madama Butterfly interpretierte. Seit der Spielzeit 2019/20 ist Oleg Davydov Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und war hier in Belshazzar, Die Zauberflöte, Fidelio, Les Contes d’Hoffmann, Salome und Die Odyssee zu erleben.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Die Odyssee21, 28 Nov; 04, 07, 11 Dez 2021


Uliana Alexyuk, Woglinde

Uliana Alexyuk

Uliana Alexyuk wurde in der Ukraine geboren und war von 2009 bis 2011 Mitglied im Opernstudio des Moskauer Bolschoi-Theater, wo sie 2010 als Erste Dame in der Zauberflöte debütierte. Es folgten Auftritte als Brigitta in Tschaikowskis Iolanta, Frasquita in Carmen, Marfa in Rimski-Korsakows Zarenbraut, Prinzessin/Feuer/Nachtigall in L’Enfant et les sortilèges, Adele in Die Fledermaus sowie die Titelpartien in Glinkas Ruslan und Ludmilla in der Regie von Dmitri Tcherniakov und Bellinis La Sonnambula. Anschliessend ging sie 2013/14 als Opernstudio-Mitglied an die Houston Grand Oper. Dort sang sie Gilda in Rigoletto, Mrs. Nordström in Sondheims A Little Night Music und Ivette in Weinbergs Passagierin. Gastengagements führten sie anschliessend an die Pariser Opéra, zum Glyndebourne-Festival (Zerbinetta in Ariadne auf Naxos), an die Semperoper Dresden und ans Lincoln Center Festival in New York. Seit der Spielzeit 2015/16 gehört sie zum Ensemble des Staatstheater Karlsruhe, wo sie u.a. als Musetta, Nanetta (Falstaff), Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Blonde, Frasquita, Adina (L’elisir d’amore), Iris (Semele), Waldvogel (Siegfried), in den Titelrollen von Roméo et Juliette und Das schlaue Füchslein sowie zuletzt als Violetta (La traviata) und als Lauretta (Gianni Schicchi) zu erleben war. Neben ihren Verpflichtungen an ihrem Stammhaus in Karlsruhe sang sie in der Spielzeit 2019/20 Frasquita mit dem Kammerorchester Basel beim Gstaad Menuhin Festival, in der Saison 2018/19 den Waldvogel am Grand Théâtre de Genève und gemeinsam mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Kiril Karabits in Mendelssohns Ein Sommernachtstraum im Wiener Musikverein.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022


Niamh O'Sullivan, Wellgunde

Niamh O'Sullivan

Niamh O’Sullivan studierte an der Royal Irish Academy of Music in Dublin. Sie gewann diverse Preise und Auszeichnungen, darunter den Marion Ratledge Vocal Scholar Award, und war 2016 Viertelfinalistin der Veronica Dunne International Singing Competition. In den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und sang dort Partien wie Dirne (Aus einem Totenhaus), Brigitte (Der zerbrochene Krug), Hänsel (Hänsel und Gretel) und Kate Pinkerton (Madama Butterfly). Mit letzterer Partie sowie als Tisbe (La Cenerentola), Mercédès (Carmen) und Asteria (Bajazet) gastierte sie zudem an der Irish National Opera in Dublin. Auf der Konzertbühne trat sie in Elgars Sea Pictures im Prinzregententheater auf und sang in Mozarts Requiem und in Händels Messiah mit der Münchner Hofkantorei. In der Spielzeit 2021/22 war sie als Alva in der Uraufführung von Dennehys The First Child an der Irish National Opera zu erleben sowie als Paulina in Goldmarks Wintermärchen beim Wexford Opera Festival.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022


Siena Licht Miller, Flosshilde

Siena Licht Miller

Siena Licht Miller, deutsch-amerikanische Mezzosopranistin, studierte am Curtis Institute of Music und am Oberlin Conservatory of Music Gesang. Sie vervollständigte ihre Ausbildung mit Kursen an der Opera Philadelphia, der Santa Fe Opera, dem Opera Theatre of St. Louis und beim Aspen Music Festival. Sie ist Stipendiatin der Bagby Foundation, Preisträgerin der Metropolitan Opera National Council Auditions, der Marilyn Horne Rubin Foundation und der Gerda Lissner Foundation. Höhepunkte ihrer bisherigen Karriere waren die Rollendebüts der Hermia in A Midsummer Night’s Dream, Zweite Dame in Die Zauberflöte und eine der vier Solopartien in der Uraufführung von Denis and Katya von Philip Venables an der Opera Philadelphia. Am Aspen Opera Center sang sie zudem die Titelrolle in Ravels L’Enfant et les sortilèges unter der Leitung von Robert Spano. Regelmässig widmet sie sich zudem dem Liedgesang; so sang sie bei der Reihe The Song Continues in der Carnegie Hall zur Feier ihrer Mentorin Marilyn Horne und war mit einem Rezital zusammen mit dem Pianisten Kevin Murphy auf einer Tour durch die USA. Seit der Spielzeit 20/21 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und sang hier bisher u.a. in Maria Stuarda, Simon Boccanegra, Viva la mamma, Salome und Odyssee.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Okt 2021 Die Odyssee13, 21, 28 Nov; 04, 11 Dez 2021; 08 Jan 2022 Monteverdi15, 19, 22, 23, 27, 29 Jan; 04, 06, 10, 12, 20, 26 Feb 2022 L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mär; 05 Apr 2022 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022