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La scala di seta. Foto: Suzanne Schwiertz
La scala di seta. Foto: Suzanne Schwiertz
La scala di seta. Foto: Suzanne Schwiertz
La scala di seta. Foto: Suzanne Schwiertz
La scala di seta. Foto:
La scala di seta,Gioachino Rossini,Damiano Michieletto. Foto: Suzanne Schwiertz

La scala di seta

Farsa comica in einem Akt von Gioachino Rossini (1792-1868)
Libretto von Giuseppe Maria Foppa

Musikalische Leitung Ottavio Dantone Inszenierung Damiano Michieletto Szenische Mitarbeit Silvia Paoli Ausstattung Paolo Fantin Lichtgestaltung Elfried Roller
Giulia
Lucilla
Blansac
Carlo Lepore
Philharmonia Zürich

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Termine & Tickets

Februar 2018

Fr

09

Feb
19.00

La scala di seta

Oper von Gioachino Rossini, Wiederaufnahme, Preise E, Freitag-Abo B, Wahl-Abo

So

11

Feb
14.00

La scala di seta

Oper von Gioachino Rossini, Preise E, Sonntag-Abo B

Sa

17

Feb
19.00

La scala di seta

Oper von Gioachino Rossini, Preise H, AMAG-Volksvorstellung, Gute Laune-Abo

Sa

24

Feb
19.00

La scala di seta

Oper von Gioachino Rossini, Preise E, Samstag-Abo, Belcanto-Abo, Italienische Oper-Abo

Gut zu wissen

Kurzgefasst

La scala di seta

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La scala di seta

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Fotogalerie La scala di seta

Oh, ich hatte eine leichte Hand und viel Instinkt.

Gioachino Rossini


Über


La scala di seta

Gioachino Rossini

Aufgeregte Crescendi, rhythmische Vitalität und eine Geschichte voller Situationskomik zeichnen Gioachino Rossinis selten gespielte Farsa «La scala di seta» aus. 1812 für das venezianische Teatro San Moisè entstanden, zählt die Oper zwar zu Rossinis frühesten Werken, liefert aber dennoch bereits ein eindrückliches Zeugnis für das dramatische Gespür und den enormen musikalischen Einfallsreichtum des erst 20-jährigen Komponisten – das zeigt sich nicht nur in der berühmten, glanzvollen Ouvertüre zur «Seidenen Leiter», sondern auch in den rasanten Ensemblestücken und den variantenreichen Arien.
Der junge italienische Regisseur Damiano Michieletto übersetzt das spritzige sechs-Personen-Stück zusammen mit seinem Ausstatter Paolo Fantin ins Heute und lädt das Publikum im Theater Winterthur dazu ein, lustvolle voyeuristische Blicke in einen durch und durch chaotischen Haushalt zu werfen, die weder durch verschlossene Türen noch durch störende Wände aufgehalten werden. Dabei spielt das Team auch mit dem Doppelsinn des italienischen Wortes «Scala», das einerseits «Leiter», andererseits aber auch «Massstab» bedeuten kann.

Als «Maestro al cembalo» hatte der 18-jährige Rossini schon genügend Lorbeeren eingeheimst, jetzt wollte er auch seine Fähigkeiten als Opernkomponist unter Beweis stellen. Dank der Fürsprache eines Freundes seiner Eltern bot sich ihm eine erste Gelegenheit im Jahr 1810, als er den Auftrag zu «La cambiale di matrimonio» («Der Heiratswechsel») am Teatro San Moisè in Venedig erhielt. Der Erfolg dieser ersten «Scrittura» zog weitere Aufträge nach sich, und so entstanden fünf der ersten neun Opern Rossinis für das venezianische Theater: Nach «La cambiale di matrimonio» folgten 1812 «L’inganno felice», «La scala di seta» und «L’occasione fa il ladro», ein Jahr später dann «Il signor Bruschino». Alle fünf Werke waren sogenannte «Farse», kurze komische Opern. Das kleine, aber einflussreiche Theater San Moisè in Venedig mit seinem erlesenen Orchester (das über hervorragende Holzbläser verfügte), die familiäre Atmosphäre und die Form dieser Farse – das war für einen jungen, aufstrebenden Komponisten wie Rossini ein glückliches Betätigungsfeld. Der Komponist erinnert sich: «Dieses Theater diente ausserdem auch dem Début von jungen Komponisten, wie Mayr, Generali, Pavesi, Farinelli, Coccia, etc. und auch für mich im Jahre 1810. Die Unkosten des Impresarios waren ganz gering, da ausser einer guten Besetzung (ohne Chor) die ganze Sache auf die Kosten für ein Bühnenbild für jede Farsa, eine sehr bescheidene Inszenierung und ein paar Probentage beschränkt war. Aus all dem kann man sehen, dass alles dazu diente, das Début eines jungen Maestro zu erleichtern, der besser als in einer vier- oder fünfaktigen Oper seine angeborene Phantasie (wenn Gott sie ihm gegeben hat!!) und seine Technik (wenn er sie gelernt hat!) in einer Farsa gut genug beweisen kann.» Wenige Monate nach der Uraufführung von «Il signor Bruschino» sollte sich dann auch schon der internationale Durchbruch einstellen und ein gesamteuropäisches Rossini-Fieber um sich greifen: mit «Tancredi» – womit Rossini seine Befähigung für die Opera seria unter Beweis stellte – und mit der Opera buffa «L’Italiana in Algeri». Rossinis Lehrzeit gehörte endgültig der Vergangenheit an.

Anders als in vielen Rossini-Biografien behauptet wird, wurden die ersten Vorstellungen von «La scala di seta» durchaus positiv aufgenommen – Rossini, der das Orchester vom Cembalo aus leitete, soll nach jeder Nummer heftig beklatscht worden sein. Allerdings war der Erfolg des Einakters nicht so anhaltend wie bei anderen Farse Rossinis. Ausserhalb Venedigs nahmen ihn nur wenige italienische Opernhäuser in ihr Programm auf, und das Werk geriet, bis auf die schwungvolle Ouvertüre, allmählich in Vergessenheit. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte es wieder auf die Bühnen zurück: in den 50er-Jahren beim Festival Maggio Musicale in Florenz und 1988 beim Rossini Opera Festival in Pesaro, dessen Aufführung eine kritische Neuausgabe unter Einbeziehung des in Schweden zufällig wiedergefundenen Autographs zugrunde lag.

Die Handlung der kleinen Farsa ist schnell erzählt: Giulia, die im Haus ihres Vormundes Dormont lebt, empfängt ihren heimlich geehelichten Dorvil jede Nacht mittels einer seidenen Leiter in ihrem Appartement. Dormont will sein Mündel jedoch mit Blansac, einem Freund Dorvils, verheiraten. Um Blansac loszuwerden, beschliesst Giulia, ihn mit ihrer Cousine Lucilla zu verheiraten. Ihr Diener Germano, seinerseits in Giulia verliebt, soll sie dabei unterstützen.

Der venezianische Librettist Giuseppe Maria Foppa, der mit Rossini bereits bei «L’inganno felice» zusammengearbeitet hatte und später das Textbuch zu «Il signor Bruschino» verfassen sollte, befand sich mit dem Motiv der «heimlichen Heirat» in enger Nachbarschaft zu Domenico Cimarosas 1792 uraufgeführter Oper «Il matrimonio segreto». Der Stoff geht auf die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erschienen Kupferstichfolge «Marriage à la mode» von William Hogarth zurück, die in der Folge im gesamten europäischen Raum zahlreiche Theaterstücke und Opern auf den Plan gerufen hat. Foppa dürfte sich dabei auf eine französische Vorlage, das Lustspiel «L’Echelle de soie» von François Antonine Eugène de Planard gestützt haben. Anders als in Cimarosas «Matrimonio segreto», wo die Zugehörigkeit zu verschiedenen Klassen eine Verbindung der beiden Protagonisten noch verhinderte und daher in aller Heimlichkeit vollzogen werden musste, verkommt die geheime Hochzeit zwischen Giulia und Dorvil in «La scala di seta» jedoch zur blossen Nebensache. Warum Giulia ihren Liebhaber heimlich heiraten musste, wird in Foppas Text mit keinem Wort thematisiert. Das Motiv ist nur eines von vielen typischen Ingredienzen (wie Intrigen, Verwechslungen und Missverständnisse), die eine rasante Bewegungskomödie entzünden, die durchaus Gemeinsamkeiten mit heutigen Sitcom-Serien hat. «La scala di seta» ist ein Feuerwerk menschlicher Begegnungen im Zeichen von Geschlechterkampf und Geschlechterspiel.

Der junge Rossini erfindet dafür mit erstaunlich sicherem und frischem Pinselstrich eine vor Ideen nur so sprühende Musik, die mit formaler Vielfalt und instrumentatorischen Nuancen aufwartet. Besonders erwähnenswert ist etwa Giulias Arie «Il mio ben sospiro e chiamo» mit obligatem Englischhorn, die auch in den Opern des späten Rossini keine schlechte Figur machen würde, oder Lucillas Arie mit zwei Pikkoloflöten und verfremdetem Streicherklang, bei dem die Saiten möglichst nahe am Steg gestrichen werden sollen. Rossini, der nur wenige Rezitative für die szenischen Übergänge geschrieben hat, hält den musikalisch-dramatischen Bogen in jedem Moment fest gespannt. Ebenso ist die für Rossini so typische ironische Distanz zu den Figuren spürbar wie auch die Tendenz, mit ihnen wie mit Marionetten zu spielen. Das zeigt sich besonders deutlich im ausgedehnten Hochgeschwindigkeits-Quartett «Sì che unito a cara sposa», in welchem der Komponist gewissermassen die fortschreitende Zerstörung der Psychologie und der Autonomie der Figuren betreibt. Das Jugendwerk «La scala di seta» kann daher durchaus schon als «Komödie über die Komödie» (Ulrich Schreiber) betrachtet werden.


Synopsis

La scala di seta

Synopsis

La scala di seta

Biografien


Ottavio Dantone, Musikalische Leitung

Ottavio Dantone, Musikalische Leitung

Ottavio Dantone studierte Orgel und Cembalo am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand. In seiner Konzertkarriere widmete er sich von Anfang an der Alten Musik, womit er schnell das Interesse des Publikums und der Kritik erregte. Als Cembalist erhielt er 1985 den 1. Preis für Continuo-Spiel beim Internationalen Wettbewerb in Paris sowie 1986 beim Internationalen Wettbewerb in Brügge. Seit 1996 leitet Ottavio Dantone die Accademia Bizantina, der er bereits seit 1989 als Cembalist angehört. Er hat den Weg des Ensembles an die heutige Spitzenposition entscheidend geprägt und ist mit diesem in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Wien und dem Concertgebouw Amsterdam aufgetreten. Sein Debüt als Operndirigent gab Ottavio Dantone 1999 mit der Weltpremiere von Giuseppe Sartis Giulio Sabino am Teatro Alighieri in Ravenna. Im Frühjahr 2005 feierte er einen grossen Erfolg als Dirigent von Händels Rinaldo an der Mailänder Scala (Regie: Luigi Pizzi). Weitere Opernengagements führten ihn u. a. an die Staatsoper in Berlin (L'italiana in Algeri), das Teatro Real Madrid (Martín y Solers L'arbore di Diana), das Palau de les Arts de Valencia (Die Zauberflöte), das Teatro La Fenice in Venedig (Juditha Triumphans, La clemenza di Tito), die Opéra de Lausanne (Giulio Cesare, Tancredi), das Festival für Barockmusik in Beaune (Orlando, Rinaldo) und das Glyndebourne Festival (Rinaldo). Geplant sind Le nozze di Figaro in Hamburg, Il barbiere di Siviglia in Bilbao und La clemenza di Tito in Zürich. 2014 wurden Ottavio Dantone und die Accademia Bizantina mit dem Musikfestpreis des Musikfests Bremen ausgezeichnet.

ScarlattiVorstellung am 02 Jul 2018 L'incoronazione di PoppeaVorstellung am 24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 La scala di setaVorstellung am 09, 11, 17, 24 Feb 2018


Damiano Michieletto, Inszenierung

Damiano Michieletto, Regie

Der aus Venedig stammende Damiano Michieletto hat sich in kurzer Zeit international als einer der interessantesten Vertreter der jungen Generation italienischer Regisseure profiliert. Er studierte Opern- und Schauspielregie an der Scuola d’Arte Drammatica «Paolo Grassi» in Mailand und promovierte in moderner Literatur an der Universität in Venedig. 2003 brachte Michieletto beim Wexford Festival die von der Presse hoch gelobte und mit dem Theatre Award der «Irish Times/ESB» ausgezeichnete Produktion von Weinbergers Svanda Dudák heraus. Zu seinen weiteren Inszenierungen zählen L’italiana in Algeri im Teatro Olimpico von Vicenza, La gazza ladra beim Rossini Opera Festival in Pesaro in Koproduktion mit den Opernhäusern in Bologna und Verona (2008 ausgezeichnet mit dem Premio Franco Abbiati), Lucia di Lammermoor, Il corsaro, Luisa Miller und Poliuto in Zürich, Roméo et Juliette und ein Mozart/Da-Ponte-Zyklus am Teatro La Fenice in Venedig, Die Entführung aus dem Serail am Teatro San Carlo in Neapel, La scala di seta beim Rossini Opera Festival und an der Mailänder Scala, Il barbiere di Siviglia am Grand Théâtre de Genève, Madama Butterfly in Turin, L’elisir d’amore in Valencia, Graz und Madrid, Martinůs The Greek Passion in Palermo, Così fan tutte am New National Theatre in Tokio, Il trittico am Theater an der Wien und an der Königlichen Oper in Kopenhagen, Un ballo in maschera an der Scala, Idomeneo am Theater an der Wien sowie The Rake’s Progress an der Oper Leipzig und am Teatro La Fenice. Bei den Salzburger Festspielen inszenierte er 2012 La bohème und 2013 Falstaff. Seine Engagements der Spielzeit 2014/15 umfassen Il viaggio a Reims an der Nederlandse Opera in Amsterdam, Guillaume Tell am Royal Opera House in London und Neueinstudierungen seiner Produktionen von Il barbiere di Siviglia und Così fan tutte an der Pariser Opéra sowie am Liceu in Barcelona. Damiano Michieletto hat sich immer wieder auch mit Werken abseits des gängigen Repertoires auseinandergesetzt und eine Reihe von Theaterstücken inszeniert, zuletzt Gogols Der Revisor am Teatro Stabile del Veneto.

La scala di setaVorstellung am 09, 11, 17, 24 Feb 2018 Luisa MillerVorstellung am 12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018


Paolo Fantin, Ausstattung

Paolo Fantin, Bühnenbild

Paolo Fantin wurde 1981 in Castelfranco (Italien) geboren. Er studierte Bühnenbild am Istituto Statale d’Arte in Venedig. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Regisseur Damiano Michieletto, mit dem er mit «Le nozze di Figaro» Finalist beim Ring Award Graz im Jahr 2004/2005 wurde. Mit Michieletto entstanden ausserdem Brittens «The little sweep» in Sizilien, «Il Friuli» (Pier Paolo Pasolini), «La bella e la bestia» (Marco Tutino) in Modena und Nino Rotas «Il cappello di paglia di Firenze» in Genua sowie «Jackie’O» (Michael Daugherty) für das Lugo Opera Festival. Zu den preisgekrönten Produktionen zählen Rossinis «La gazza ladra» und «Sigismondo» am Rossini Opera Festival, «Madama Butterfly» an Teatro Regio Turin sowie «Don Giovanni» am Teatro la Fenice». Paolo Fantin entwarf die Bühnenbilder für «The little sweep» am Teatro Sociale in Rovigo sowie für das Theaterstück «Sette piani» am Teatro Nuovo di Verona. Am Opernhaus Zürich folgten «Lucia di Lammermoor», «Il corsaro» und «Luisa Miller». Jüngste Projekte mit Damiano Michieletto waren «Roméo et Juliette» am Teatro La Fenice, «Die Entführung aus dem Serail» am Teatro San Carlo, «La scala di seta» beim Rossini Opera Festival, «Das Land des Lächelns» am Teatro Verdi in Triest, «Il barbiere di Siviglia» in Genf, «L’elisir d’amore» in Valencia, «Così fan tutte» in Tokio sowie «The Greek Passion» in Palermo.

La scala di setaVorstellung am 09, 11, 17, 24 Feb 2018 Luisa MillerVorstellung am 12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018


Elfried Roller, Lichtgestaltung

Elfried Roller, Lichtgestaltung

Elfried Roller wurde 1968 in Stuttgart geboren. Während seines Studiums der Elektrotechnik arbeitete er nebenher in einem privaten Theater in Karlsruhe. Es folgte die Meisterausbildung während fünf Jahren am Opernhaus Stuttgart. Von dort wechselte er ans Staatstheater Kassel und entwarf das Lichtdesign u.a. für Armin Petras, Volker Schmalör, Schirin Khodadadian und Hans Henning Paar. Ausserdem entstand Die Entführung aus dem Serail mit Roman Hovenbitzer in Salvatore di Bahia, Brasilien. Seit 2008 ist er am Opernhaus Zürich tätig. Seither entstand u.a. das Licht für Adrian Marthalers Inszenierungen Die Entführung aus dem Serail und Guillaume Tell, ausserdem La Sylphide mit Johan Kobborg und die Uraufführungen von Teatro Minimo mit der daraus entstandenen Arbeit zu Stadt der Blinden von Anno Schreier unter der Regie von Stephan Müller. Gastspiele führten ihn u.a. nach Bogota, Marbella, Minsk, Tel Aviv, Tokio, Tscheljabinsk und Wien.

 

 

Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyVorstellung am 05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 La scala di setaVorstellung am 09, 11, 17, 24 Feb 2018 La finta giardinieraVorstellung am 05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018


Sen Guo, Giulia

Sen Guo, Sopran

Sen Guo wurde in Shanxi (China) geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium und am Zhou Xiao Yan Opera Center in Shanghai. Sie war Preisträgerin der China Vocal Competition, des Shanghai International Master Class Institute und der Hong Kong Competition for Young Asian Musicians. In der Spielzeit 2001/ 02 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in der Studioproduktion Die Pilger von Mekka die Dardané verkörperte. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie an der Semperoper Dresden, an der Berliner Staatsoper, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Theater St. Gallen und am Theater an der Wien, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) in der Tonhalle Zürich, Violetta (La traviata), Gilda (Rigoletto) und Musetta (La bo­hème) am Grand Theatre in Shanghai und Oscar (Un ballo in maschera) am Nationaltheater Peking. Als Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich seit 2002/03 war sie u.a. als Frasquita (Carmen), Blumenmädchen (Parsifal), Voce dal cielo (Don Carlo), Musetta, Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Amaltea (Mosè in Egitto), Giulia (La scala di seta) und Gilda zu erleben. In jüngerer Zeit sang sie am Opernhaus Zürich u.a. die Königin der Nacht, Nanetta (Falstaff), Clorinda (La cenerentola), Oscar und Madame Herz (Der Schauspieldirektor) und war in der Kinderoper Das verzauberte Schwein, Don Carlo sowie Lady Macbeth von Mzensk zu hören. Zudem sang sie Gilda in der Rigoletto-Produktion der Oper Schenkenberg im Sommer 2016 und Clorinda in Monte Carlo, Amsterdam und Versailles.

CarmenVorstellung am 01, 04, 07, 10, 14 Jul 2018 La scala di setaVorstellung am 09, 11, 17, 24 Feb 2018 Die ZauberflöteVorstellung am 26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilègesVorstellung am 19, 21, 26, 28 Jan; 01 Feb 2018


Deniz Uzun, Lucilla

Deniz Uzun, Mezzosopran

Deniz Uzun, Mezzosopran, stammt aus Mannheim. Sie studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in ihrer Heimatstadt sowie an der Jacobs School of Music der Indiana University in Bloomington/USA. Sie ist Stipendiatin u.a. der Georgina Joshi Graduate Fellowship und der Liedakademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling. 2013 gastierte sie bei den Osterfestspielen Baden-Baden mit der Partie Armelinde (Cendrillon), zudem sang sie Isabella (L’italiana in Algeri) und Ruggiero (Alcina) an der Indiana-University Opera sowie Annina (La traviata) im Festspielhaus Baden-Baden (Regie: Rolando Villazón). In der Spielzeit 2015/16 war Deniz Uzun Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, wo sie u.a. als Kammerzofe Emilias (Die Sache Makropulos), Junge Nonne (Der feurige Engel), Sandmännchen/Echo II (Hänsel und Gretel) und Florence Pike (Albert Herring) zu erleben war. Seit Beginn der Spielzeit 2016/17 ist Deniz Uzun Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Hier war sie bisher als Jacob in der Kinderoper Gold!, als Sonetka (Lady Macbeth von Mzensk), Alisa (Lucia di Lammermoor) sowie mit russischen und georgischen Liedern in dem Ballett Anna Karenina zu hören. Gastengagements führten sie u.a. zurück nach Baden-Baden, wo sie Isabella in einer Kinderfassung von L’italiana in Algeri sang, und an die Münchner Opernfestspiele als Alisa.

Ronja RäubertochterVorstellung am 18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 SalomeVorstellung am 28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017 La scala di setaVorstellung am 09, 11, 17, 24 Feb 2018 La traviataVorstellung am 06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilègesVorstellung am 19, 21, 26, 28 Jan; 01 Feb 2018


Edgardo Rocha, Dorvil

Edgardo Rocha, Tenor

Edgardo Rocha, geboren in Rivera (Uruguay), studierte Klavier sowie Chor- und Orchesterleitung an der Universität in Montevideo und begann seine Gesangsausbildung bei Beatriz Pazos und Raquel Pierotti. 2008 übersiedelte er nach Italien, wo er bei Salvatore Fisichella studierte und Rossini-Meisterkurse bei Rockwell Blake und Alessandro Corbelli besuchte. 2010 gab er beim Festival della Valle d’Itria in Martina Franca sein Debüt in der Titelrolle von Donizettis Gianni di Parigi und erhielt sogleich weitere Einladungen an Opernhäuser innerhalb und ausserhalb Italiens. Seine Engagements führten ihn u.a. als Gianni di Parigi zum Wexford Festival, als Don Ramiro (La cenerentola) nach Cagliari, Seattle, Stuttgart und Sevilla, als Ernesto (Don Pasquale) zum Maggio Musicale Fiorentino und nach Verona, als Ferrando (Così fan tutte) nach Neapel und Turin, als Dorvil (La scala di seta) sowie als Jago (Rossinis Otello)nach Zürich, als Almaviva (Il barbiere di Siviglia) u.a. an die Staatsopern in Wien, München und Hamburg wie auch nach Valencia, Madrid, Neapel, Lausanne und wiederum nach Zürich, als Rodrigo (Otello) an der Seite von Cecilia Bartoli ans Théâtre des Champs Elysées und zu den Salzburger Festspielen sowie als Don Narciso (Il turco in Italia) nach Turin. 2015 gab er sein Debüt an der Mailänder Scala als Jago (Otello). Im Opernfilm La cenerentola – Una favola in diretta (Regie: Carlo Verdone, musikalische Leitung: Gianluigi Gelmetti) verkörperte er Don Ramiro. Als Konzertsänger war er zuletzt u.a. in Rossinis Stabat mater unter Daniele Rustioni am Maggio Musicale Fiorentino zu erleben.

La scala di setaVorstellung am 09, 11, 17, 24 Feb 2018


Elliot Madore, Germano

Elliot Madore, Bariton

Elliot Madore wurde in Kanada geboren und erhielt seine Gesangsausbildung am Curtis Institute of Music in Philadelphia. 2009 gewann er den Gesangswettbewerb der Palm Beach Opera, 2010 war er Finalist beim Eleanor-McCollum-Gesangswettbewerb in Houston. Sein europäisches Operndebüt gab er beim Glyndebourne Festival als Ramiro in Ravels L’heure espagnole und als Katze/Uhr in L’Enfant et les sortilèges. Sein Debüt auf der Bühne der Metropolitan Opera gab er als Lysander in The Enchanted Island, dirigiert von William Christie. Ausserdem sang er in Brittens Billy Budd im Rahmen des «Lindemann Young Artist Development Program». Sein Debüt an der Carnegie Hall gab er im Rahmen von Marilyn Hornes Reihe «The Song Continues» in der Weill Recital Hall. Seit 2012 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Andrei in der Neuproduktion Drei Schwestern, als Silvio (I Pagliacci), Silvano (Un ballo in maschera), Germano (La scala di seta) und Valentin (Faust) hervortrat. In der Spielzeit 2013/14 wird er in Zürich u.a. als Guglielmo (Così fan tutte) zu erleben sein. Mit der Titelpartie in Don Giovanni wird er an die Opera Philadelphia und das Glyndebourne Festival zurückkehren. Künftige Pläne führen ihn an die MET New York, an die San Francisco Opera, die Bayerische Staatsoper und zum Festival von Aix-en-Provence.

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La scala di setaVorstellung am 09, 11, 17, 24 Feb 2018


Martin Zysset, Dormont

Martin Zysset, Tenor

Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich im Fach Klarinette ausbilden und absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er mit Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit 1991/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanowa), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich sang er zuletzt u.a. den Doktor in Drei Schwestern, Kunz Vogelsang in Die Meistersinger von Nürnberg, Tschekalinski in Pique Dame und Don Basilio in Le nozze di Figaro. In der Spielzeit 2016/17 stand er als Schmidt (Werther) und als Licone (Orlando paladino) auf der Bühne.

Madama ButterflyVorstellung am 10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 Jewgeni OneginVorstellung am 24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017 La scala di setaVorstellung am 09, 11, 17, 24 Feb 2018 ToscaVorstellung am 21, 27, 29 Okt; 01, 04 Nov 2017 TurandotVorstellung am 19, 25, 31 Mai; 03 Jun 2018 WertherVorstellung am 10, 13, 18, 21, 24, 29 Mai 2018 Das Land des LächelnsVorstellung am 10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018