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L’elisir d’amore

Melodramma in zwei Akten von Gaetano Donizetti (1797-1848)
Libretto von Felice Romani

Musikalische Leitung Nikolas Nägele Inszenierung Grischa Asagaroff Bühnenbildmitarbeit Gigi Saccomandi Lichtgestaltung Jürgen Hoffmann

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer 2 Std. 45 Min. inkl. Pause nach dem 1. Akt nach ca. 1 Std. 15 Min.

Termine & Tickets

Oktober 2020

So

18

Okt
19.30

L’elisir d’amore

Oper von Gaetano Donizetti
Preise H: CHF 75 / 59 / 44 / 25 / 15 / 11
AMAG Volksvorstellung

Fr

23

Okt
19.30

L’elisir d’amore

Oper von Gaetano Donizetti
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Misch-Abo A, Wahl-Abo

So

25

Okt
19.00

L’elisir d’amore

Oper von Gaetano Donizetti
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Belcanto-Abo, Italienische Oper-Abo

Fr

30

Okt
19.30

L’elisir d’amore

Oper von Gaetano Donizetti
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Misch-Abo C, Gute Laune-Abo, Opernhaustag

November 2020

So

08

Nov
13.00

L’elisir d’amore

Oper von Gaetano Donizetti
Preise E
Sonntag-Abo B

Gut zu wissen

Kurzgefasst

L’elisir d’amore

Kurzgefasst

L’elisir d’amore

Fotogalerie

 

Szenenbilder «L’elisir d’amore»

Pressestimmen

«Diese fantasievolle, formvollendete Produktion von Donizettis L'elisir d'amor aus dem Jahre 1995 hat in den vergangenen 20 Jahren nichts von ihrem Charme eingebüsst.»
Oper aktuell vom 26. Juni 2015

«Was für ein unbeschwerter Nachmittag - ein "Trank" eben, "der so bekömmlich gelungen ist, dass einem auch noch Tage danach die Ohren klingen, aber der Kopf nicht brummt", wie Richard Bletschacher es ganz passend formuliert hat.»
OMM vom 07. November 2010


Wie machen Sie das, Herr Bogatu?


Sound-Übertragung von nebenan

Ein Blick hinter die Kulissen und in die Welt der Bühnentechnik. Der technische Direktor am Opernhaus Zürich, Sebastian Bogatu, gibt Auskunft über die Live-Übertragung von Chor und Orchester aus dem Proberaum am Kreuzplatz, über eine der modernsten Raumklang-Anlagen der Welt und darüber, wie man einen leeren Graben mit Musik füllt.

Solange Orchestermusiker*innen und Chorsänger*innen aufgrund der COVID-19 Regeln Abstand zueinander halten müssen, sind unser Orchestergraben und die Bühne zu klein für beide Klangkörper. Genügend Platz haben wir in unserem Orchesterproberaum, der sich ein paar Gehminuten vom Opernhaus entfernt befindet. Die Philharmonia Zürich sowie der Chor der Oper Zürich werden dort unter der Leitung des Dirigenten spielen und singen, während auf der Bühne im Opernhaus die Solisten singen und szenisch spielen. Damit man das Orchester im Saal hören kann, wird der Klang jedes Instruments im Proberaum mit mindestens einem Mikrofon abgenommen und in den Zuschauerraum des Opernhauses übertragen. Dort ist eine der modernsten Raumklang-Anlagen der Welt installiert. Unzählige Lautsprecher, die überall im Zuschauerraum unauffällig montiert sind, können jeden Ton an jeder beliebigen Stelle erklingen lassen.
Unser Tonmeister Oleg Surgutschow wird jedes Instrument mit diesem System so klingen lassen, als würde es im Orchestergraben genau an dem Ort stehen, wo es normalerweise wäre. Die Raumklang-Anlage berechnet zusätzlich, wie die Reflexionen des Klangs jedes einzelnen Instruments von den Wänden und der Decke klingen würde und wird auch diese Klangereignisse über die Lautsprecher ausgeben. Das Ziel: Das Publikum sieht zwar die Instrumente nicht im Graben, hört sie aber genau von dort inklusive dem dazugehörigen Raumklang.

Damit das Timing szenisch und musikalisch stimmig ist, sind alle Beteiligten einer Aufführung darauf angewiesen sich gegenseitig zu hören und auch zu sehen, was bei einer räumlichen Distanz keine leichte aber eine lösbare Aufgabe ist.
Dafür wird für die Sängerinnen und Sänger der Orchesterklang auf die Bühne übertragen. Zusätzlich wird im Orchesterproberaum der Dirigent gefilmt und auf Monitore auf der Bühne übertragen.
Für den Dirigenten wiederum, wird der Klang im Zuschauerraum
also die Mischung aus Orchester, Gesang und Raumklang aufgenommen und zurück in den Proberaum übertragen. Gleichzeitig wird das Geschehen auf der Bühne gefilmt und auf grosse Monitore für das Orchester und den Dirigenten in den Proberaum gestreamt.
Ohne Zeitverzögerung können somit alle Beteiligten, egal an welchem Ort sie sich befinden, dem Geschehen folgen und ihre Einsätze zur richtigen Zeit geben oder bekommen. 

Natürlich braucht es vor allem bei den Proben noch zusätzliche Kommunikationskanäle
so kann der Regisseur von seinem Regieplatz im Zuschauerraum jederzeit über Mikrophon und Lautsprecher mit dem Dirigenten sprechen und der Dirigent mit den Solisten auf der Bühne oder dem Tonmeister im Zuschauerraum. Auch die Inspizientin, die für den Ablauf der Vorstellung zuständig ist, kann über eine Sprechstelle mit dem Dirigenten kommunizieren.

Die Tontechniker, die die Mikrofone im Orchesterproberaum positionieren, haben die Möglichkeit über Sprechstellen mit den Tontechnikern im Opernhaus zu kommunizieren, um Fehler schnell finden und beseitigen zu können. Damit wiederum während einer Vorstellung nicht plötzlich der Ton weg bleibt, sind viele der verwendeten Geräte doppelt vorhanden, so dass man im Ernstfall schnell umschalten kann.
So kompliziert und aufwändig es klingen mag
– so ist es auch.


Text von Sebastian Bogatu.
Illustration von Anita Allemann.


Der Opernführer von SRF Kultur

«L’elisir d’amore» in 6:02 Minuten erklärt.

Programmbuch

L’elisir d’amore

L’elisir d’amore

Synopsis

L’elisir d’amore

Synopsis

L’elisir d’amore

Biografien


Nikolas Nägele, Musikalische Leitung

Nikolas Nägele

Nikolas Nägele wurde 1987 in Radolfzell am Bodensee geboren und studierte Dirigieren, Klavier und Klarinette an der Hochschule für Musik in München und in Leipzig. 2013 war er Preisträger des Dirigenten-Preises beim Aspen Festival und 2012 gewann er den James Conlon Conducting Prize. Er war Assistenz-Dirigent beim Aspen Festival, wo er mit Robert Spano zusammen arbeitete. 2014 debütierte er mit dem Aspen Philharmonic Orchestra mit Dvořáks 8. Sinfonie und Ravels Klavierkonzert G-Dur. Seit 2017 ist er Kapellmeister an der Deutschen Oper Berlin, wo er Opern wie Carmen, Die Zauberflöte, Il barbiere di Siviglia, Die Fledermaus, La traviata und Un ballo in maschera leitete. 2017 war er Assistent von Christian Thielemann für die Produktion von Die Walküre bei den Osterfestspielen in Salzburg sowie 2018 bei der Produktion von Tristan und Isolde bei den Bayreuther Festspielen, wo er zudem Placido Domingo bei der musikalischen Leitung von Die Walküre assistierte. Im Juli 2017 debütierte er mit Gianni Schicchi beim Festival della Valle d’Itria di Martina Franca. Er war im gleichen Jahr als Pianist und Dirigent beim International Young Artist Program des Maggio Musicale in Florenz tätig. 2019 debütierte er mit L’italiana in Algeri am Teatro Comunale di Bologna und mit Il viaggio a Reims beim Rossini Opera Festival in Persaro. 2020 dirigierte er am Teatro Regio di Torino Il matrimonio segreto und kehrt im Sommer 2020 für zwei Konzerte zum Rossini Festival nach Pesaro zurück.

L’elisir d’amore18, 23, 25, 30 Okt; 08 Nov 2020


Grischa Asagaroff, Inszenierung

Grischa Asagaroff

Grischa Asagaroff ist als Sohn eines russischen Schauspielers, Theater- und Filmregisseurs München aufgewachsen, wo er Theater-, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte studierte. 1966-69 war er Inspizient und Regieassistent unter Rudolf Hartmann und Günther Rennert an der Bayerischen Staatsoper München. Von 1971-79 wirkte er an der Deutschen Oper am Rhein in Dortmund unter Grischa Barfuss. Aus dieser Zeit datiert die enge Zusammenarbeit mit Jean-Pierre Ponnelle. Opernhäuser in Europa und Übersee holten Asagaroff, um neben eigenen Produktionen die mit Ponnelle erarbeiteten Werke einzurichten. 1979 kam er als Regisseur und szenischer Leiter des Opernstudios nach Zürich. 1986 nahm ihn Claus Helmut Drese als szenischen Leiter und persönlichen Mitarbeiter an die Wiener Staatsoper mit, wo er später auch Leiter des künstlerischen Betriebsbüros war. Während der Intendanz Pereira war er als Künstlerischer Betriebsdirektor fest in Zürich tätig. Nicht nur hier (u.a. Maria Stuarda, Barbie­re, Don Pasquale, Puritani, Ernani, Fedora, Elisir, Sonnambula, Eugen Onegin, Manon Lescaut, Andrea Chénier), auch im Ausland hat er inszeniert, u.a. in Wien (Maria Stuarda, Il barbiere di Siviglia, Eugen Onegin), Saarbrücken (Der Ring des Nibelungen), Dresden (Barbiere), Köln (L’italiana in Algeri), Athen (Così fan tutte, Cavalleria rusticana), Genua und Neapel (L’amico Fritz, Ernani), Lissabon (Tannhäuser), Madrid, Monte-Carlo und London (Don Pasquale), Tokio ( u.a. Carmen, Cavalleria/Pagliacci, Don Giovanni), Chicago (u.a. Tosca, Simon Boccanegra) und Buenos Aires. 2012-15 war er Künstlerischer Betriebsdirektor bei den Salzburger Festspielen. Zuletzt inszenierte er an der Scala in Mailand Salieris Prima la musica, poi le parole und in Bukarest Un ballo in maschera.

L’elisir d’amore18, 23, 25, 30 Okt; 08 Nov 2020


Jürgen Hoffmann, Lichtgestaltung

Jürgen Hoffmann

Jürgen Hoffmann arbeitete nach seiner Ausbildung zunächst an der Deutschen Oper in Berlin. 1971 wechselte er ans Opernhaus Zürich. Er wurde dort 1992 zum Leiter der Beleuchtung ernannt und war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2012 für die Lichtgestaltung von etwa 8 Neuproduktionen und bis zu 20 Wiederaufnahmen pro Jahr verantwortlich. Neben seiner Arbeit am Opernhaus Zürich war er weltweit als Lichtgestalter an zahlreichen führenden Opernhäusern tätig. Er arbeitete mit vielen namhaften Regisseuren und Bühnenbildnern zusammen. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Harry Kupfer, Sven-Eric Bechtolf und Claus Guth sowie den Bühnenbildnern Rolf Glittenberg und Christian Schmidt. Seit seiner Pensionierung ist er als freier Lichtgestalter tätig. Seine letzten Arbeiten waren u.a. Rusalka an der Staatsoper Wien, Ariadne auf Naxos und Der Rosenkavalier an den Salzburger Festspielen, Parsifal am New National Theatre Tokyo und Lady Macbeth von Mzensk an der Bayerischen Staatsoper, ausserdem Die Meistersinger von Nürnberg am Teatro alla Scala in Mailand sowie Lucio Silla am Teatro Real in Madrid. Im März 2019 wird er das Licht für die Händel Oper Poros an der Komischen Oper in Berlin gestalten bei der Harry Kupfer Regie führen wird.

L’elisir d’amore18, 23, 25, 30 Okt; 08 Nov 2020 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021


Mané Galoyan, Adina

Mané Galoyan

Mané Galoyan stammt aus Armenien und absolvierte ihre Ausbildung am Konservatorium Jerewan und beim Houston Grand Opera Studio. Sie ist Preisträgerin verschiedenster Wettbewerbe, darunter die Eleanor McCollum Competition, die International Tchaikovsky Competition und der Hans Gabor Belvedere Wettbewerb. An der Houston Grand Opera war sie Mitglied des Opera Studios. Sie war dort u.a. als Margaret Hughes in der Uraufführung von Carlisle Floyds Prince of Players, als Waldvogel in Siegfried, als Küchenjunge in Rusalka und als Lucy Goodman in der Uraufführung von Stephanie Fleischmanns After the Storm zu erleben. In der Saison 2017/18 sang sie ebenfalls in Houston im Rahmen des Opera Studios Violetta (La traviata) und Adina (L’elisir d’amore). In der Saison 2018/19 sang sie Violetta mit dem Glyndebourne Festival on tour und Gilda (Rigoletto) an der Kentucky Opera und der Wolf Trap Opera. In der Spielzeit 2019/20 gastierte sie an der Met in New York als Prilepa / Chlöe (Pique Dame), kehrte als Gilda nach Houston zurück und debütierte an der Hawaii Opera als Contessa Almaviva in Le nozze di Figaro. Auf dem Konzertpodium sang sie Rachmaninows Die Glocken unter der Leitung von James Gaffigan mit dem Dallas Symphony Orchestra sowie mit dem Houston Symphony Orchestra. Mit der Chamber Music Society of Lincoln Center gestaltete sie ein russisches Liedprogramm und Mahlers 2. Sinfonie führte sie zum Aspen Music Festival. Geplant sind 2020/21 an der Deutschen Oper Berlin u.a. Pamina, Violetta, Micaëla (Carmen) und Garsenda (Francesca da Rimini) sowie an der Met in New York Gretel in Hänsel und Gretel.

L’elisir d’amore18, 23, 25, 30 Okt; 08 Nov 2020


Mauro Peter, Nemorino

Mauro Peter

Mauro Peter stammt aus Luzern. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Fenna Kügel-Seifried. 2012 gewann er den ersten Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Ro­bert-­Schumann-Wettbewerb in Zwickau. Als Liedsänger debütierte er mit Schuberts Schöner Müllerin, begleitet von Helmut Deutsch, bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Seither ist er ständiger Gast in Schwarzenberg/Hohenems sowie auf den führenden internationalen Konzertpodien und Opernbühnen. Liederabende führen ihn regelmässig ins KKL Luzern, die Londoner Wigmore Hall, den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus, an die Kon­zerthäuser in Berlin und Dortmund, die Kölner Philharmonie, die Oper Frankfurt und das Opernhaus Zürich. Konzertengagements führten ihn in die Philharmonie im Gasteig Mün­chen, in die Royal Festival Hall Lon­don, ins Mozarteum Salzburg und zum Verbier Festi­val. Regelmässiger Gast ist er beim Festival de Pâ­ques in Aix-en-Provence sowie seit 2012 bei den Salzburger Festspielen, wo er 2018 den Ta­mino in einer Neuproduktion der Zauberflöte gesungen hat. Zu den Dirigenten, mit denen Mauro Peter bislang zusammengearbeitet hat gehören Gustavo Dudamel, Sir John Eliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Teo­dor Currentzis, Fabio Luisi, Ivor Bolton, Iván Fischer, Vladimir Jurowski, Riccardo Mi­na­si und Laurence Cummings. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Mauro Peter Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Darüber hinaus sang er u.a. an der Bayerischen Staats­­oper München, an der Mailänder Scala, am Royal Opera House Covent Garden, an der Opéra National de Paris, an der Komischen Oper Berlin, am Theater an der Wien, an der Canadian Opera Toronto sowie an der Opéra de Lyon. Gemeinsam mit Helmut Deutsch hat er Lieder von Schubert und Schumann auf CD ein­gespielt. Zuletzt sang Mauro Peter u.a. Tamino in Zürich und bei den Salzburger Festspielen sowie die Titelrollen in Oberon am Theater an der Wien in Belshazzar in Zürich.

L’elisir d’amore18, 23, 25, 30 Okt; 08 Nov 2020 Winterreise13, 19, 21, 28 Feb; 04 Mär 2021


Samuel Dale Johnson, Belcore

Samuel Dale Johnson

Samuel Dale Johnson, Bariton, stammt aus Australien und wurde 2014/15 Mitglied des Jette Parker Young Artists Progamms des Royal Opera House London. In seiner ersten Spielzeit dort sang er Dormont (La scala di seta), Silvano (Un ballo di maschera), Baron Douphol (La traviata), Leuthold (Guillaume Tell) sowie als Solist bei der Royal Opera Gala. In der Spielzeit 2015/16 sang er in London den Perückenmacher (Ariadne auf Naxos), Moralès (Carmen) und Albert (Werther) und gab sein Debüt mit dem London Symphony Orchestra in Thomas Adès’ Brahms unter der musikalischen Leitung des Komponisten. Seit 2017 gehört Samuel Dale Johnson zum Ensemble der Deutschen Oper Berlin, wo er u.a. in der Titelrolle von Don Giovanni, als Figaro in Il barbiere di Siviglia, als Angelotti in Tosca und als Matthieu in Andrea Chénier zu erleben war. Weitere Höhepunkte der jüngeren Zeit waren Silvio in Pagliacci am ROH London, Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) und die Titelrolle in Eugene Onegin an der Scottish Opera sowie Guglielmo (Così fan tutte) an der Northern Ireland Opera. In der Spielzeit 2019/20 sang er an der Deutschen Oper Berlin u.a. Silvio, Escamillo (Carmen), Ping (Turandot) sowie Demetrius (A Midsummer Night’s Dream).

L’elisir d’amore18, 23, 25, 30 Okt; 08 Nov 2020


Erwin Schrott, Dulcamara

Erwin Schrott

Erwin Schrott, geboren in Uruguay, begann seine Opernkarriere im Alter von 22 Jahren als Roucher in Andrea Chénier. Nach seinem Sieg beim Operalia-Wettbewerb folgte eine aufsehenerregende Karriere; er tritt seither regelmässig an Häusern wie der Mailänder Scala, der New Yorker Metropolitan Opera, der Opéra National de Paris, dem Teatro Colón in Buenos Aires, dem Royal Opera House London, dem Maggio Musicale Florenz, der Hamburger Staatsoper, dem Théâtre de La Monnaie in Brüssel, in Baden-Baden und an der Wiener Staatsoper auf. Als Don Giovanni und Leporello sowie als Graf Almaviva und Figaro (Le nozze di Figaro) wurde er zu einem gefeierten Mozart-Interpreten. Andere Rollen in seinem Repertoire umfassen die Titelrolle in Attila, Banquo in Macbeth, Escamillo in Carmen, Méphistophélès in Faust, Dulcamara in L'elisir d'amore und Ramfis in Aida. Mit seinem Debüt als Scarpia (Tosca) an der Staatsoper Berlin nahm er eine weitere wichtige Rolle in sein Repertoire auf. An der Oper Amsterdam gab er 2018 sein Debüt in Les Contes d’Hoffmann und sang im gleichen Jahr die Titelrolle in Mefistofele von Arrigo Boito beim Opernfestival Chorégies d'Orange. In der Saison 2019/20 sang er Don Giovanni am Royal Opera House London, Dulcamara am Teatro Real in Madrid, Escamillo an der Oper Köln, Leporello und Scarpia an der Wiener Staatsoper, Enrico VII in Anna Bolena am Königlichen Opernhaus in Oman, Figaro an der Ungarischen Staatsoper Budapest sowie Alidoro (La Cenerentola) an der Bayerischen Staatsoper München. Neben seiner Arbeit als Opernsänger widmet sich Erwin Schrott verschiedenen Wohltätigkeitsorganisationen, die Kindern in Not helfen und sie unterstützen.

L’elisir d’amore18, 23, 25, 30 Okt; 08 Nov 2020


Erica Petrocelli, Giannetta

Erica Petrocelli

Erica Petrocelli war bis Ende der Spielzeit 2019/20 Mitglied des Domingo-Colburn-Stein Young Artist Programms der Los Angeles Opera. Sie gab ihr Debüt in Los Angeles 2018/19 in der Rolle von Mrs. Naidoo in Philip Glass’ Satyagraha. In Los Angeles folgten seither Annina (La traviata), Musetta (La bohème) und die Erste Dame in der Zauberflöte. Sie sang ausserdem die Titelrolle in einer Vorstellung der Uraufführung Eurydice von Matthew Aucoins. Mit dem Boston Youth Symphony Orchestra war sie als Pamina in der Zauberflöte zu hören und beim Bard Music Festival 2019 sang sie Zwei Lyrische Gesänge von Schreker und das Sopran-Solo in Zemlinskys Lyrischer Symphonie. Frühere Engagements umfassen an der Bostoner Jordan Hall Angès Sorel in Tschaikowskis Die Jungfrau von Orléans, La Vierge in Honeggers Jeanne d’arc au bûcher und die Erste Zofe in Zemlinskys Der Zwerg. An der Santa Fe Opera sang sie Szenen aus Floyds Wuthering Heights und aus Eugen Onegin mit dem Nachwuchsprogramm des Hauses. 2018 war sie Halbfinalistin beim Metropolitan Opera National Council, Preisträgerin des Sullivan Foundation Award und Teilnehmerin des Opera Theatre of St. Louis’ Gerdine Young Artist Programms. Ab der Spielzeit 2020/21 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios.

Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 Das tapfere Schneiderlein20, 27 Sep; 07, 28, 29 Nov; 03, 06 Dez 2020; 24, 31 Jan 2021 L’elisir d’amore18, 23, 25, 30 Okt; 08 Nov 2020 Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dez 2020; 01, 03 Jan 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Galakonzert Internationales Opernstudio05 Jul 2021