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Tristan und Isolde

Handlung in drei Aufzügen von Richard Wagner (1813-1883)
Libretto von Richard Wagner nach dem
Versroman «Tristan» von Gottfried von Strassburg

Musikalische Leitung Gianandrea Noseda Inszenierung Claus Guth Bühnenbild und Kostüme Christian Schmidt Lichtgestaltung Jürgen Hoffmann Choreinstudierung Ernst Raffelsberger Choreografie Volker Michl Dramaturgie Ronny Dietrich

In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer 5 Std. 25 Min. inkl. Pausen nach dem 1. Akt nach ca. 1 Std. 30 Min. und nach dem 2. Akt nach ca. 3 Std. 30 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Termine & Tickets

Juni 2022

So

26

Jun
14.00

Tristan und Isolde

Oper von Richard Wagner
Preise E
Sonntag-Abo B

Mi

29

Jun
18.00

Tristan und Isolde

Oper von Richard Wagner
Preise E
Mittwoch-Abo A

Juli 2022

Sa

02

Jul
17.00

Tristan und Isolde

Oper von Richard Wagner
Preise E
Deutsche Oper-Abo, Wahl-Abo

Mi

06

Jul
18.00

Tristan und Isolde

Oper von Richard Wagner
Preise E
Mittwoch-Abo B

Sa

09

Jul
17.30

Tristan und Isolde

Oper von Richard Wagner
Preise H
AMAG Volksvorstellung

Gut zu wissen

Aktuell können Karten für Vorstellungen bis Ende Oktober erworben werden. Weitere Informationen zum Verkauf von Einzelkarten finden Sie hier. Informationen zu den Abo-Serien in der Saison 2021/22 finden Sie hier.

Um sich selbst und andere zu schützen bitten wir Sie, die Schutzmassnahmen bei Ihrem Opernhausbesuch zu beachten. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Kurzgefasst

Tristan und Isolde

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Tristan und Isolde

Fotogalerie

 

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Die Zeit ist reif für ein neues Ring-Abenteuer in Zürich! Intendant Andreas Homoki hat seine Ring-Pläne, die er seit längerem hegt, in Ruhe reifen lassen. Gemeinsam mit Gianandrea Noseda, dem neuen Generalmusikdirektor des Opernhauses, der im romantischen Opern-Repertoire zu Hause ist und nun mit Wagners Tetralogie seinen Einstand in Zürich feiert, bringt er ihn als Regisseur selbst auf die Bühne.

Weitere Informationen

Biografien


Gianandrea Noseda, Musikalische Leitung

Gianandrea Noseda

Gianandrea Noseda ist ab der Spielzeit 2021/22 Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich. Gegenwärtig ist er zudem Musikdirektor des National Symphony Orchestra (Washington, D.C.) sowie Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra und des Israel Philharmonic Orchestra, Erster Dirigent des Orquestra de Cadaqués und Künstlerischer Leiter des Stresa Festivals in Italien. Von 2007 bis 2018 war er Musikdirektor des Teatro Regio Torino, wo er mit seinen Produktionen, Tourneen und Aufnahmen international für Aufsehen sorgte. Zuvor war er ausserdem u.a. Principal Guest Conductor und damit Inhaber des für ihn geschaffenen Victor de Sabata Chair beim Pittsburgh Symphony Orchestra, Erster Gastdirigent der Rotterdamer Philharmoniker sowie des Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI. Als Gastdirigent arbeitete er u.a. mit den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris und dem Orchestre National de France und folgte Einladungen an so renommierte Opernhäuser wie die Mailänder Scala, das Royal Opera House oder die Metropolitan Opera. Gianandrea Nosedas Diskografie umfasst mehr als 60 CDs; eine besondere Stellung nimmt dabei das Projekt Musica Italiana ein, in dessen Rahmen er das italienische Repertoire des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Der in Mailand geborene Noseda ist Cavaliere Ufficiale al Merito della Repubblica Italiana. Im Jahr 2015 wurde er als Musical America’s Conductor of the Year geehrt und bei den International Opera Awards 2016 zum Dirigenten des Jahres ernannt.

Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Il trovatore24, 28 Okt; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021 Brahms Dvořák30 Okt 2021 Prokofjew Dvořák27 Mär 2022 Tschaikowski Bruckner15 Mai 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022 Neujahrskonzert01, 02 Jan 2022


Claus Guth, Inszenierung

Claus Guth

Der Regisseur Claus Guth ist einer der renommiertesten Künstler seiner Generation. Geboren in Frankfurt am Main, schloss er sein Studium in München ab, bevor er die Regie einer Reihe von Produktionen in München, Mannheim und Hamburg übernahm. Sein internationaler Durchbruch kam 1999, als er die Uraufführung von Luciano Berios Cronaca del Luogo bei den Salzburger Festspielen inszenierte. Im folgenden Jahr kehrte er für eine Produktion von Glucks Iphigénie en Tauride nach Salzburg zurück und ist seitdem häufiger Gast des Festivals. Claus Guth wurde gleich zweimal mit dem renommierten Faust-Preis ausgezeichnet und ist regelmässiger Gast an den wichtigsten Opernhäusern und Festivals der Welt. Er ist besonders für seine Produktionen der Opern von Richard Wagner bekannt. So inszenierte er u.a. Der Ring des Nibelungen für die Hamburgische Staatsoper, Die Meistersinger von Nürnberg an der Staatsoper Dresden, Tannhäuser für die Wiener Staatsoper, Lohengrin für das Taetro alla Scala sowie Tristan und Isolde und Parsifal am Opernhaus Zürich. Darüber hinaus gilt Claus Guth auch als Spezialist für das zeitgenössische Musiktheater und hat eine Reihe bedeutender Uraufführungen konzipiert und produziert, darunter Peter Ruzickas Celan in Dresden, das Wagner/Oehring Pasticcio SehnSuchtMeer in Düsseldorf und Lazarus mit Musik von Franz Schubert und Charles Ives am Theater an der Wien. Höhepunkte der letzten Zeit beinhalten eine Neuproduktion von Jephta an De Nationale Opera in Amsterdam, Lohengrin und La bohème in Paris sowie seine Debüts am Teatro Real in Madrid mit Rodelinda und in Glyndebourne mit La clemenza di Tito.

Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022


Christian Schmidt, Bühnenbild und Kostüme

Christian Schmidt

Christian Schmidt studierte Bühnenbild bei Erich Wonder an der Wiener Akademie der Bildenden Künste. 1992 arbeitete er zum ersten Mal mit Claus Guth zusammen, woraus sich eine intensive künstlerische Partnerschaft entwickelte. Zahlreiche Inszenierungen Guths hat Schmidt mittlerweile als Bühnen- und Kostümbildner ausgestattet, darunter Iphigénie en Tauride und Le nozze di Figaro (Salzburger Festspiele), Der fliegende Holländer (Bayreuther Festspiele), Fierrabras, Radamisto, Ariane et Barbe-Bleue, Tristan und Isolde und Parsifal  für die Oper Zürich sowie Mozarts Lucio Silla (Wiener Festwochen 2005). Auch durch Uraufführungen hat sich das Team einen Namen gemacht, darunter Czernowins Pnima und Stauds Berenice für die Münchener Biennale, Ruzickas Celan in Dresden und Helmut Oehrings Unsichtbar Land in Basel. Für Hans Neuenfels’ Inszenierungen von Zemlinskys Der König Kandaules an der Wiener Volksoper (1997) und Die Entführung aus dem Serail in Stuttgart (1998) entwarf Schmidt die Ausstattung (Auszeichnung «Inszenierung des Jahres» durch die «Opernwelt»). 2003 kürte ihn die «Opernwelt» zum «Bühnenbildner des Jahres», 2005 zum «Kostümbildner des Jahres». Für das Bühnenbild zu Simon Boccanegra in Hamburg erhielt er 2006 den Rolf-Mares-Preis. 2010 arbeitete er erstmals mit Christof Loy zusammen (Die lustige Witwe in Genf). Für Christian Spuck schuf er beim Stuttgarter Ballett das Bühnenbild zu Glucks Orphée et Eurydice und zu Romeo und Julia in Zürich. Seit 2011 arbeitet er auch mit Andreas Homoki zusammen (Das schlaue Füchslein, Komische Oper Berlin und Juliette, Opernhaus Zürich) und wird mit ihm auch den neuen Zürcher Ring verantworten.

I Capuleti e i Montecchi19, 21, 25 Sep; 05, 10 Okt 2021 Simon Boccanegra12, 15, 17, 22, 26, 30 Dez 2021 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 Mai 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022


Jürgen Hoffmann, Lichtgestaltung

Jürgen Hoffmann

Jürgen Hoffmann arbeitete nach seiner Ausbildung zunächst an der Deutschen Oper in Berlin. 1971 wechselte er ans Opernhaus Zürich. Er wurde dort 1992 zum Leiter der Beleuchtung ernannt und war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2012 für die Lichtgestaltung von etwa 8 Neuproduktionen und bis zu 20 Wiederaufnahmen pro Jahr verantwortlich. Neben seiner Arbeit am Opernhaus Zürich war er weltweit als Lichtgestalter an zahlreichen führenden Opernhäusern tätig. Er arbeitete mit vielen namhaften Regisseuren und Bühnenbildnern zusammen. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Harry Kupfer, Sven-Eric Bechtolf und Claus Guth sowie den Bühnenbildnern Rolf Glittenberg und Christian Schmidt. Seit seiner Pensionierung ist er als freier Lichtgestalter tätig. Seine letzten Arbeiten waren u.a. Rusalka an der Staatsoper Wien, Ariadne auf Naxos und Der Rosenkavalier an den Salzburger Festspielen, Parsifal am New National Theatre Tokyo und Lady Macbeth von Mzensk an der Bayerischen Staatsoper, ausserdem Die Meistersinger von Nürnberg am Teatro alla Scala in Mailand sowie Lucio Silla am Teatro Real in Madrid. Im März 2019 wird er das Licht für die Händel Oper Poros an der Komischen Oper in Berlin gestalten bei der Harry Kupfer Regie führen wird.

Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022


Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Mu­sikpädagogik und Kirchenmusik an der Hoch­schule für Musik und dar­stel­lende Kunst in Wien (Chor­leitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschlies­send Chor­dirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In die­ser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breis­gau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Pre­mieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertver­einigung Wiener Staats­opernchor verant­wort­lich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Okt 2021 Macbeth09, 18, 20, 23, 26, 29 Mär; 01 Apr 2022 Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dez 2021 Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dez 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022 Cavalleria Rusticana / Pagliacci18, 21, 23, 26, 30 Jan 2022 Il turco in Italia20, 24, 27 Feb; 04 Mär 2022 L'Italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mär; 05 Apr 2022 Arabella08, 13, 15, 20 Mai 2022 Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022


Camilla Nylund, Isolde

Camilla Nylund

Camilla Nylund, im finnischen Vaasa geboren, gehört zu den international gefragtesten lyrisch-dramatischen Sopranistinnen. Sie studierte am Salzburger Mozarteum, war 1995–1999 Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und gehörte 1999–2001 dem Ensemble der Sächsischen Staatsoper in Dresden an. 2008 wurde sie zur Sächsischen Kammersängerin ernannt, 2019 zur Wiener Kammersängerin. Gastengagements führten sie seither u.a. an die Mailänder Scala, das Teatro La Fenice, die Staatsopern von Wien, Hamburg, München und Berlin, an das New National Theatre in Tokio, die Finnische Nationaloper, die Vlaamse und die Nederlandse Opera, die Deutsche Oper Berlin, das ROH Covent Garden, nach Bayreuth und zu den Salzburger Festspielen. Zu ihren wichtigsten Partien gehören u.a. Elisabeth (Tannhäuser), die Titelrollen in Salome, Arabella und Rusalka, Leonore (Fidelio), Elsa (Lohengrin), Marschallin (Der Rosenkavalier), Primadonna/Ariadne (Ariadne auf Naxos), Leonore (Fidelio) sowie Kaiserin (Die Frau ohne Schatten). Darüber hinaus sang sie Marietta/Marie (Die tote Stadt) an der Wiener Staatsoper, Senta (Der fliegende Holländer) an der Finnischen Nationaloper und in Zürich, Sieglinde (Die Walküre) in Bayreuth, Marie (Wozzeck) an der Deutschen Oper am Rhein oder Gräfin (Strauss’ Capriccio) in Frankfurt. 2019/20 war sie als Ariadne an der Hamburgischen Staatsoper sowie als Kaiserin (Die Frau ohne Schatten) an der Wiener Staatsoper zu hören und debütierte an der New Yorker Met als Marschallin. Geplant sind u.a. Arabella an der Wiener Staatsoper, Senta in München sowie Eva (Die Meistersinger von Nürnberg) und Elsa (Lohengrin) bei den Bayreuther Festspielen. Am Opernhaus Zürich wird sie in dieser Spielzeit zudem an einer Operettengala zu hören sein.

Liederabend Camilla Nylund19 Mai 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022


Michelle Breedt, Brangäne

Michelle Breedt

Michelle Breedt stammt aus Johannesburg (Südafrika). Vom Opernstudio in Köln wurde sie ans Staatstheater Braunschweig engagiert, wo sie zahlreiche Rollen des Mozart- und Belcanto-Repertoires, aber auch Partien wie Diana/Giove (La Calisto), Anna (Die sieben Todsünden) und Mélisande (Pelléas und Mélisande) in einer Inszenierung von Brigitte Fassbaender sang, die als Regisseurin auch die Rollendebüts als Octavian, Charlotte (Werther), Carmen, Brangäne und Didon (Les Troyens) betreute. Bald gastierte Michelle Breedt auch an den Opernhäusern von Dresden, Hamburg, Berlin, Paris, Amsterdam, Lissabon, Ferrara und Modena sowie in Tokio und Hongkong. Im Jahr 2000 debütierte sie als Magdalene (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen unter Christian Thielemann und sang dort in der Folgezeit auch Fricka und Brangäne. Seit dem Jahr 2000 verbindet sie eine enge Beziehung mit der Wiener Staatsoper, wo sie Nicklausse, Cherubino, Stephano (Roméo et Juliette), Octavian und Brangäne gesungen hat und mit der Eberhard-Waechter-Medaille ausgezeichnet wurde. Seit 2006 ist sie regelmässiger Gast am Opernhaus Zürich und sang hier u.a. Adalgisa (Norma), den Komponisten (Ariadne auf Naxos), Brangäne  (Tristan und Isolde ), Octavian (Der Rosenkavalier), die fremde Fürstin (Rusalka) und Baba the Turk (The Rakes Progress). Konzerte und Liederabende führten sie zur Schubertiade Feldkirch, in die Londoner Wigmore Hall, die Carnegie Hall New York, in die Berliner Philharmonie und das Berliner Konzerthaus sowie in den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus. Michelle Breedt arbeitete mit Dirigenten wie Gerd Albrecht, Christoph von Dohnányi, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons, Seiji Ozawa, Peter Schneider, Jeffrey Tate, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst. Als Professorin unterrichtet sie an der Universität Stellenbosch.

Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022


Michael Weinius, Tristan

Michael Weinius

Michael Weinius wurde in Stockholm, Schweden geboren. Er begann seine musikalische Ausbildung als Bariton an der Adolf Fredrik’s School of Music und schloss 1995 seine Studien am University College of Opera in Stockholm ab. Seit seinem Debüt 1993 als Guglielmo in Mozarts Così fan tutte sang er regelmässig an allen grossen Opernhäusern in Schweden. In zeitgenössischen Opern wie Cry Wolf von Hans Gefors und Jeppe von Sven David Sandström verkörperte Michael Weinius mehrfach Rollen, die speziell für ihn geschrieben wurden. Neben seiner Opernkarriere führten ihn konzertante Auftritte u.a. nach Dänemark, Norwegen, Österreich, Spanien, Großbritannien, Frankreich, Belgien und in die USA. Weinius wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. 2004 gewann er den Gösta Winbergh Preis. Darauf folgten 2006 der Birgit Nilsson Preis und 2008 der Seattle Opera’s International Wagner Wettbewerb. 2004 wechselte Michael Weinius vom Bariton- ins Tenorfach und war seither u. a. als Laca (Jenufa), Don José (Carmen), Loge (Das Rheingold) und Sergej (Lady Macbeth von Mzensk) zu erleben. Weitere Engagements umfassten Riccardo (Un ballo in maschera) an der Malmö Opera, die Titelpartie in Wagners Parsifal in Mannheim, Herodes (Salome) in Malmö und Siegmund (Die Walküre) an der Royal Swedish Opera. 2008 war er in der Weltpremiere von Bathsheba von Sven David Sandström in der eigens für ihn geschriebenen Partie des König David zu sehen. 2010 sang er Siegmund an De Nationale Reisopera und debütierte an der Opéra National de Paris als Hans Schwalb in Hindemiths Mathis der Maler unter der Leitung von Christoph Eschenbach. 2010/11 war er als Parsifal in Düsseldorf und Helsinki sowie als Don José in Stockholm zu erleben. Dort übernahm er auch die Titelrolle in Lohengrin. 2013 debütierte er an der Bayerischen Staatsoper in München als Parsifal. 2016 wird er an der Deutschen Oper Berlin erneut als Lohengrin zu hören sein.

Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022


Martin Gantner, Kurwenal

Martin Gantner

Martin Gantner stammt aus Freiburg im Breisgau und erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Nachdem er den VDMK-Wettbewerb gewonnen hatte, debütierte er als Almaviva (Le nozze di Figaro) am Stadttheater Koblenz. Später war er in der Uraufführung von Henzes Das verratene Meer (Regie: Götz Friedrich) an der Deutschen Oper Berlin zu hören. Kurz darauf debütierte er in Basel in Così fan tutte, an der Mailänder Scala in Henzes Lo sdegno del mare, an der Bayerischen Staatsoper München in Peter Grimes und Carmen, in Dresden in La cenerentola und bei den Salzburger Festspielen in Salome. 1993-2007 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo er Partien wie Papageno, Guglielmo, Figaro, Dandini, Dr. Malatesta, Dr. Falke, Silvio, Ping, Harlekin, Ottokar und Marcello sang und 2005 zum Bayerischen Kammersänger ernannt wurde. Seither gab er u.a seine Rollendebüts als Albert (Massenets Werther) in Wien sowie als Wolfram (Tannhäuser) in München unter Zubin Mehta und sang ebenfalls in München u.a. Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg) und den Musiklehrer in Ariadne auf Naxos in einer Neuproduktion unter der Leitung von Kent Nagano. Weitere wichtige Partien in Neuinszenierungen und Rollendebüts waren Amfortas, Kurwenal, Telramund, Faninal, Jochanaan, Don Pizarro, Posa und Eisenstein in München, Dresden, Amsterdam, Zürich, Paris, Chicago, San Francisco, an der New Yorker MET, in Los Angeles, Toronto und Tokio. In jüngster Zeit war er u.a. als Dr. Schön (Lulu) in Rom, Gunther (Götterdämmerung) in Toronto, in der Titelrolle von Cardillac in Florenz und als Don Fernando (Fidelio) an der Mailänder Scala zu erleben. In Zürich sang er zuletzt Telramund (Lohengrin), Pizarro und Beckmesser.

Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022


Oliver Widmer, Melot

Oliver Widmer

Oliver Widmer, in Zürich geboren, studierte bei seinem Vater Kurt Widmer in Basel, bei Dietrich Fischer-Dieskau und Silvana Bazzoni. Preise gewann er u.a. beim ARD-Wettbewerb München, beim Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb Stuttgart und beim Othmar-Schoeck-Wettbewerb Luzern. Mit Liederabenden war er bei der Schubertiade Feldkirch, den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, in der Londoner Wigmore Hall, in der Berliner Philharmonie, der Münchner Residenz, der Alten Oper Frankfurt, im Pariser Louvre, bei den Fêtes musicales en Touraine (mit Svjatoslav Richter), beim Aldeburgh Festival und im Lincoln Center New York mit Partnern wie Vladimir Ashkenazy, Hartmut Höll, Graham Johnson, András Schiff und Roger Vignoles zu Gast. Als gefragter Solist in Konzert und Oper unter Dirigenten wie Chailly, Dohnányi, Dutoit, Gardiner, Jansons, Harnoncourt, Henze, Hogwood, Koopman, Luisi, Santi, Schreier und Welser-Möst singt er mit den grossen Orchestern Europas (u.a. Wiener und Berliner Philharmoniker) und Amerikas (Pittsburgh Symphony, San Francisco Symphony etc.) Werke von Bach bis Holliger. 1991/92 kam er als lyrischer Bariton zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Papageno, Guglielmo, Olivier (Capriccio), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Agamemnon (La Belle Hélène), Dandini (La cenerentola), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Belcore, Malatesta, Graf Almaviva, Dr. Falke, Valentin, Wolfram, Barbier (Die schweigsame Frau), Raimbaud (Le comte Ory), Ottokar (Der Freischütz), Don Alfonso und Schwarzer Minister (Le Grand Macabre) zu hören war. Über 20 CD-Aufnahmen entstanden mit ihm, u.a. unter Harnoncourt und Gardiner sowie mit verschiedenen Liedrezitalen.

Le Comte Ory31 Dez 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022


Andrei Skliarenko, Hirt

Andrei Skliarenko

Andrei Skliarenko wurde in Russland geboren, wo er am Tschaikowsky Music College in Jekaterinburg und am Jekaterinburg State Mussorgsky Konservatorium studierte. Nach seinem Abschluss war er Mitglied des Young Artist Program am Bolschoi-Theater. Sein Debüt auf der Bühne des Bolschoi-Theaters gab er 2017 als Gast von Laura in der Oper Der steinerne Gast von Alexander Dargomyschski. Er sang in zahlreichen Kammerkonzerten in der Beethoven Halle des Bolschoi-Theaters. 2018 war er in Rossinis Stabat Mater am Teatro Comunale di Cagli zu hören, 2019 nahm er beim Winter International Arts Festival in Sochi teil. Im selben Jahr sang er Don Ottavio (Don Giovanni) in der Suzhou Jinji Lake Concert Hall in China. Er gewann 2014 den 2. Preis der Tolyatti International Music Competition, 2016 bekam er das Diplom «Beste Gesangsleistung» der militärischen Streitkräfte der Russischen Föderation und war 2017 Preisträger des Wettbewerbs der Gesangsabsolventen Russlands. Seit 2020/21 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios.

L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021 Il trovatore24, 28 Okt; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021 Il mondo della luna05, 07, 11, 13, 15 Mai 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022


Xiaomeng Zhang, Steuermann

Xiaomeng Zhang

Xiaomeng Zhang, Bariton, stammt aus Wenzhou, China. Er absolvierte sein Studium in Shanghai sowie an der Manhattan School of Music und der Juilliard School New York. 2020 war er Finalist bei den Metropolitan Opera National Council Auditions. Zudem zählte er zu den Finalisten des Dallas Opera Guild Vocal Competition und erhielt Auszeichnungen von der Licia Albanese-Puccini-, der Giulio Gari- und der Gerda Lissner-Foundation. Im Rahmen des Merola Opera Program sowie der Juilliard School sang er die Titelrolle in Don Giovanni. 2019/20 war er als Almaviva (Le nozze di Figaro) beim Aspen Musci Festival sowie als Figaro (Il barbiere di Siviglia) an der Opera Columbus zu erleben. Seit der Spielzeit 2020/21 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und sang hier bisher u.a. in Viva la mamma und Das tapfere Schneiderlein.

Rigoletto10, 13, 18, 22, 27 Apr 2022 Das tapfere Schneiderlein25, 26 Sep; 20, 21 Nov 2021 Cavalleria Rusticana / Pagliacci18, 21, 23, 26, 30 Jan 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022


Thomas Erlank, Stimme des Seemanns

Thomas Erlank

Thomas Erlank stammt aus Südafrika. Er studierte Musik an der Universität von Stellenbosch (Südafrika) und Gesang am Royal College of Music in London bei Patricia Bardon. 2011 gab er sein Debüt als Solist in Steve van der Merwes Eleven – A Requiem for a Parent in der St. George’s Cathedral in Kapstadt. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Rollen wie Aeneas (Dido und Aeneas), Dr. Blind (Die Fledermaus), Acis (Acis und Galatea) und Il Podestà (La finta giardiniera). Beim Händel Festival in London sang er Lurcanio in Händels Ariodante. 2015 wirkte er in David Morins Dokumentarfilm Finding Messiah mit. Mit Werken von Mozart, Haydn und Händel war er u.a. in St. Martin-in-the-Fields, in der Cadogan Hall und beim Brighton Fringe Festival zu erleben. Von 2018 bis 2020 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und sang hier 2018/19 den Tenorpart in der Ballettproduktion Winterreise von Christian Spuck, Borsa in Rigoletto, Ambrogio in der IOS-Produktion Il barbiere di Siviglia am Theater Winterthur sowie den Conférencier in der Uraufführung Last Call von Michael Pelzel. In der Spielzeit 2019/2020 war er in Belshazzar, in der Zauberflöte und in Fidelio zu hören. Seit der Spielzeit 2020/21 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich.

L'incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021 Die Odyssee13, 28 Nov; 07, 11, 15, 26 Dez 2021 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mär 2022 L’Olimpiade12, 13, 16, 19 Mär 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022