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Belshazzar

Oratorio by Georg Friedrich Handel (1685–1759)
Text by Charles Jennens

Musical director Laurence Cummings Producer Sebastian Baumgarten Stage design Barbara Steiner Costumes Christina Schmitt Lighting designer Elfried Roller Video designer Hannah Dörr Choir director Janko Kastelic Dramaturgy Claus Spahn
Belshazzar
A Wise Man
A Wise Man
Oleg Davydov
Solisten
Lina Dambrauskaite
Oleg Davydov
Mitglied des Internationalen Opernstudios
Extras/ Schauspieler/ Tänzer
Jessica Elsasser

In English with German and English surtitles. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on 20 Oct 2019.

With the kind support of Freunde der Oper Zürich

Dates & Tickets

November 2019

Sun

03

Nov
19.00

Belshazzar

Oratorio by Georg Friedrich Handel , Premiere
Price F
Premiere subscription A

Wed

06

Nov
19.00

Belshazzar

Oratorio by Georg Friedrich Handel
Price E
Premiere subscription B

Sat

09

Nov
19.30

Belshazzar

Oratorio by Georg Friedrich Handel
Price E
Saturday subscription, Mixed subscription C

Fri

15

Nov
19.00

Belshazzar

Oratorio by Georg Friedrich Handel
Price E
Friday subscription A

Sun

17

Nov
14.00

Belshazzar

Oratorio by Georg Friedrich Handel , AMAG people's performance subscription

Thu

21

Nov
19.00

Belshazzar

Oratorio by Georg Friedrich Handel
Price E
Wednesday subscription A

Sat

23

Nov
19.00

Belshazzar

Oratorio by Georg Friedrich Handel
Price E
Baroque subscription, Choice subscription

Sat

30

Nov
19.00

Belshazzar

Oratorio by Georg Friedrich Handel
Price E
Mixed subscription A

December 2019

Fri

06

Dec
19.00

Belshazzar

Oratorio by Georg Friedrich Handel
Price E
Friday subscription B

Good to know

Abstract

Belshazzar

Abstract

Belshazzar

Biographies


Laurence Cummings, Musikalische Leitung

Laurence Cummings

Laurence Cummings, Dirigent und Cembalist, stammt aus Grossbritannien und zählt zu den interessantesten und vielseitigsten Protagonisten der historischen Aufführungspraxis. Sein Studium an der Universität Oxford, wo er Organ Scholar am Christ Church College war, schloss er mit Auszeichnung ab. 1996-2012 war er Leiter für historische Aufführungspraxis an der Royal Academy of Music. Er ist musikalischer Berater des Londoner Handel House und seit 1999 Musikalischer Leiter des London Handel Festival, wo er u.a. Deborah, Athalia, Esther, Agrippina, Sosarme, Alexander Balus, Hercules, Samson, Riccardo Primo und Tolomeo herausbrachte. Er ist regelmässiger Gast der Casa da Música in Porto, wo er das Orquestra Barroca Casa da Música dirigiert. Seit 2012 ist er Künstlerischer Leiter der Händel-Festspiele Göttingen. An bedeutenden Spielstätten wie der English National Opera, den Opernhäusern Göteborg und Garsington und dem Glyndebourne Festival übernahm er die Musikalische Leitung von Opernproduktionen. Am Opernhaus Zürich war er bisher in Christoph Marthalers Händel-Projekt SALE und in Herbert Fritschs Inszenierung von King Arthur zu erleben. Cummings steht regelmässig am Pult von The English Concert und The Orchestra of the Age of Enlightenment und dirigiert verschiedene Orchester in ganz Europa und den USA. Zu seinen zahlreichen Einspielungen zählen u.a. die Erstaufnahme von Händels neu entdecktem Gloria mit Emma Kirkby und der Royal Academy of Music, CDs mit Musik für Cembalo solo, darunter Kompositionen von Louis und François Couperin sowie eine Einspielung von Händel Arien mit Angelika Kirchschlager und dem Kammerorchester Basel für Sony.

Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dec 2019


Sebastian Baumgarten, Inszenierung

Sebastian Baumgarten

Sebastian Baumgarten, geboren in Ost-Berlin, studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin. 1999-2002 war er Oberspielleiter am Staatstheater Kassel, 2003-2005 Chefregisseur des Meininger Theaters. Als Regisseur sowohl im Schauspiel als auch im Musiktheater wurde er mehrfach ausgezeichnet: 2002 erhielt er für seine Tosca­ Inszenierung am Staatstheater Kassel den Götz-Friedrich-Preis, für seine Produktion von Händels Orest an der Komischen Oper Berlin wurde er 2006 von den Kritikern der Zeitschrift «Opernwelt» zum Regisseur des Jahres gewählt. 2011 eröffnete er mit Tannhäuser die 100. Bayreuther Festspiele und 2013 war seine Zürcher Inszenierung von Brechts Die heilige Johanna der Schlachthöfe zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Zu seinen Inszenierungen der letzten Jahre gehören u.a. Tosca an der Volksbühne Berlin, Mozarts Requiem, Im weissen Rössl und Carmen an der Komischen Oper Berlin, Dantons Tod, Brechts Im Dickicht der Städte und Zement am Maxim Gorki Theater, La Fabbrica (nach Luigi Nono und György Ligeti) am HAU Berlin, Die Affäre Rue de Lourcine, Schuld und Sühne sowie Herr Puntila und sein Knecht Matti am Schauspielhaus Zürich, Der Freischütz und Der fliegende Holländer am Theater Bremen, Die Ballade vom Fliegenden Holländer am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Die Nibelungen am Staatsschauspiel Dresden, La forza del destino am Theater Basel sowie Don Giovanni, Wolfgang Rihms Hamletmaschine und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny am Opernhaus Zürich. Seit 2013 leitet Sebastian Baumgarten den Studiengang Regie an der Theaterakademie «August Everding» in München.

Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dec 2019 Don Giovanni06, 10, 13 Jun 2020


Barbara Steiner, Bühnenbild

Barbara Steiner

Barbara Steiner studierte Bühnen- und Kostümbild am Mozarteum in Salzburg. Von 1992 bis 1997 war sie feste Assistentin von Bert Neumann an der Volksbühne Berlin. Seit 1997 arbeitet sie freischaffend und war u.a. erneut an der Volksbühne Berlin, am Luzerner Theater, am Schauspielhaus Hannover, am Schauspielhaus Köln, am Maxim Gorki Theater in Berlin, am Theater Bremen und am Saarländischen Staatstheater tätig. Ausserdem arbeitete Barbara Steiner mit Regisseuren wie Christoph Marthaler (Strasse der Besten), Karin Henkel (Rausch) und Jorinde Dröse (Die Schockstrategie, Jeder stirbt für sich allein). Mit Sebastian Baumgarten arbeitete sie u.a. bei Banditen am Theater Neumarkt und bei Caligula am Düsseldorfer Schauspielhaus zusammen. Seit 1996 verbindet sie sowohl für Schauspiel- als auch für Opernproduktionen eine enge Zusammenarbeit mit Michael Talke. So entstand mit ihm u.a. am Theater Bremen Rigoletto, Il barbiere di Siviglia, The Rake’s Progress und Un ballo in maschera, am Staatstheater Karlsruhe Faust und am Staatsschauspiel Dresden Minna von Barnhelm und Die Affäre Rue de Lourcine. Am Schauspielhaus Zürich entwickelte sie zuletzt das Bühnenbild für High (du weisst wovon) und für Ich weiss nicht, was ein Ort ist, ich kenne nur seinen Preis (Manzini-Studien), beides in der Regie von René Pollesch.

Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dec 2019


Elfried Roller, Lichtgestaltung

Elfried Roller

Elfried Roller wurde 1968 in Stuttgart geboren. Während seines Studiums der Elektrotechnik arbeitete er nebenher in einem privaten Theater in Karlsruhe. Es folgte die Meisterausbildung während fünf Jahren am Opernhaus Stuttgart. Von dort wechselte er ans Staatstheater Kassel und entwarf das Lichtdesign u.a. für Armin Petras, Volker Schmalör, Schirin Khodadadian und Hans Henning Paar. Ausserdem entstand Die Entführung aus dem Serail mit Roman Hovenbitzer in Salvatore di Bahia, Brasilien. Seit 2008 ist er am Opernhaus Zürich tätig. Seither entstand u.a. das Licht für Adrian Marthalers Inszenierungen Die Entführung aus dem Serail und Guillaume Tell, ausserdem La Sylphide mit Johan Kobborg und die Uraufführungen von Teatro Minimo mit der daraus entstandenen Arbeit zu Stadt der Blinden von Anno Schreier unter der Regie von Stephan Müller. Gastspiele führten ihn u.a. nach Bogota, Marbella, Minsk, Tel Aviv, Tokio, Tscheljabinsk und Wien.

 

 

La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mar 2019 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dec 2019


Janko Kastelic, Choreinstudierung

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dec 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Oct 2018 Die Entführung aus dem Serail26, 28 Oct; 03 Nov 2018 Hänsel und GretelPerformance on 22, 25 Nov; 12, 13, 15, 23, 26, 30 Dec 2018; 18, 20, 27 Jan; 17 Feb; 24 Mar; 20, 22, 25 Apr; 20, 26 Dec 2019; 05, 10, 19 Jan 2020 Les Pêcheurs de perles22 Dec 2018; 26, 29 Jan; 01 Feb 2019 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mar 2019 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 May; 02, 07, 14 Jun 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019 Elektra11, 14 Jul 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul; 27 Sep; 03, 10, 13 Oct 2019 Die Csárdásfürstin08, 11, 13, 16, 18, 24, 26, 29 Apr; 03 May 2020 La traviata29 Sep; 06, 11 Oct 2019 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dec 2019 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020 Otello21, 27 Mar; 01, 04, 07 Apr 2020 Don Giovanni06, 10, 13 Jun 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020 Lohengrin02, 05, 08, 11 Jul 2020 Carmen09, 12 Jul 2020


Mauro Peter, Belshazzar

Mauro Peter

Mauro Peter stammt aus Luzern. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Fenna Kügel-Seifried. 2012 gewann er den ersten Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Ro­bert-­Schumann-Wettbewerb in Zwickau. Als Liedsänger debütierte er mit Schuberts Schöner Müllerin, begleitet von Helmut Deutsch, bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Seither ist er ständiger Gast in Schwarzenberg/Hohenems sowie auf den führenden internationalen Konzertpodien und Opernbühnen. Liederabende führen ihn regelmässig ins KKL Luzern, die Londoner Wigmore Hall, den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus, an die Kon­zerthäuser in Berlin und Dortmund, die Kölner Philharmonie, die Oper Frankfurt und das Opernhaus Zürich. Konzertengagements führten ihn in die Philharmonie im Gasteig Mün­chen, in die Royal Festival Hall Lon­don, ins Mozarteum Salzburg und zum Verbier Festi­val. Regelmässiger Gast ist er beim Festival de Pâ­ques in Aix-en-Provence sowie seit 2012 bei den Salzburger Festspielen, wo er 2018 den Ta­mino in einer Neuproduktion der Zauberflöte gesungen hat. Zu den Dirigenten, mit denen Mauro Peter bislang zusammengearbeitet hat, gehören Gustavo Dudamel, Sir John Eliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Teo­dor Currentzis, Fabio Luisi, Ivor Bolton, Iván Fischer, Vladimir Jurowski, Riccardo Mi­na­si, Constantinos Carydis und James Gaffigan. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Mauro Peter Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Darüber hinaus sang er u.a. an der Bayerischen Staats­­oper München, an der Mailänder Scala, am Royal Opera House Covent Garden, an der Opéra National de Paris, an der Komischen Oper Berlin, am Theater an der Wien, an der Canadian Opera Toronto sowie an der Opéra de Lyon. Gemeinsam mit Helmut Deutsch hat er Lieder von Schubert und Schumann auf CD ein­gespielt. In dieser Saison 2018/19 singt Mauro Peter die Titelrolle in Webers Oberon am Theater an der Wien. Liederabende führen ihn u.a. nach Wien, Graz, München, Salzburg und Prag.

Winterreise18, 21, 27 Oct; 01, 10, 17, 23 Nov 2018 La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mar 2019 Haydn - Die Schöpfung22 Dec 2019 Die Zauberflöte16, 18, 24, 26 Jan 2020 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dec 2019 Don Giovanni06, 10, 13 Jun 2020


Evan Hughes, Gobrias

Evan Hughes

Evan Hughes, Bass-Bariton, besuchte das Curtis Institute of Music in Philadelphia. Unter der Leitung von James Levine wirkte er bei Elliott Carters Syringa mit dem Metropolitan Chamber Ensemble in der Zankel Hall (Carnegie) und beim Tanglewood Music Festival mit. Als Absolvent des Lindemann Young Artist Development Program der Metropolitan Opera begann der in Kalifornien geborene Sänger die Saison 2012/13 als Don Alfonso (Così fan tutte) am Peter Jay Sharp Theater im Lincoln Center. Engagements führten ihn u.a. mit der Partie des Starveling (A Midsummer Nightʼs Dream) an die Metropolitan Opera New York, als Protector in George Benjamins Written on Skin zum Tanglewood Music Festival unter dem Dirigat des Komponisten, als Baron Duphol (La traviata) in die Hollywood Bowl und als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia) unter Lorin Maazel ans Teatro Petruzzelli in Bari. Zu seinem Repertoire gehören ausserdem u.a. die Titelrolle in Don Giovanni, Lord Sidney (Il viaggio a Reims), Nick Shadow (The Rake’s Progress) und Aronte (Armide). In der Saison 2015/16 gab er als Leporello sein Debüt an der Komischen Oper Berlin und kehrte 2018 als Somnus in Semele dahin zurück. Von 2013 bis 2015 war er Mitglied im Jungen Ensemble der Semperoper Dresden, von 2015 bis 2018 festes Ensemblemitglied des Hauses. Dort war er bisher in der Titelrolle von Le nozze di Figaro, als Masetto, Don Alfonso, Zweiter Geharnischter, Basilio, Schaunard und Colline (La bohème), Sciarrone und Cesare Angelotti (Tosca), Zoroastro (Orlando), Achilla (Giulio Cesare in Egitto), Pietro (Simon Boccanegra), Guglielmo, Leporello und als Satyr in Platée zu erleben.

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Layla Claire, Nitocris

Layla Claire

Layla Claire stammt aus Penticton (Kanada). Sie studierte Gesang in Montréal sowie am Curtis Institute of Music und ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe. Zu ihrem Kernrepertoire zählen die grossen Sopranpartien Mozarts, darunter Donna Anna – eine Rolle, die sie in Glyndebourne und unter James Levine beim Tanglewood Festival verkörperte –, Pamina, Susanna, Fiordiligi (ebenfalls unter Levine) sowie Donna Elvira. In Europa debütierte sie mit La finta giardiniera in Aix-en-Provence, eine Produktion, die auch auf TV aufgezeichnet wurde. 2010 erhielt sie den Prix des Amis des Festivals von Aix-en-Provence für die beste Mozartinterpretation. Im Rahmen des Lindemann-Nachwuchsprogramms an der Met sang sie unter William Christie in The Enchanted Island (mit DVD-Aufzeichnung). An der Met war sie als Giannetta (L’elisir d’amore) zu hören sowie als Tebaldo (Don Carlo) unter Yannick Nézet-Séguin. Zudem verkörperte sie unter James Levine Marenka in der Verkauften Braut. Sie sang Konzerte u.a. unter J. Levine, M. Tilson Thomas, B. Haitink, Y. Nézet-Séguin und L. Langrée, gab Rezitale in der Weill Hall/Carnegie Hall, Roy Thomson Hall in Toronto sowie im Rahmen der Metropolitan Opera’s Summer Recital Series und trat gemeinsam mit Susan Graham in einem Liederabend im Metropolitan Museum of Art auf. Jüngst war sie als Donna Elvira an der Bayerischen Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen und an der Opéra Montréal, in der Titelpartie der Alcina bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe sowie als Pamina an der Met zu erleben.

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Jakub Józef Orliński, Cyrus

Jakub Józef Orliński

Jakub Józef Orliński, Countertenor, hat an der Fryderyk Chopin University of Music in Warschau seinen Master absolviert. Gleichzeitig war er 2012 Mitglied des Young Artists Programm an der Nationaloper Teatr Wielki in Warschau. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er als Zweite Hexe in Dido and Aeneas und als Ariel in The Tempest am Collegium Nobilium Theatre in Warschau. Ab 2015 studierte er an der Juilliard School in New York und gewann den 1. Preis beim Marcella Sembrich International Voice Competition in New York. 2016 gewann er den 1. Preis am Oratorio Society of New York und wurde Finalist bei den Metropolitan Opera Council Auditions. 2017 gab er als Orimeno (Cavallis Erismena) sein Debüt beim Festival d’Aix-en-Provence und verkörperte diese Rolle 2019 erneut am Théâtre de Luxembourg. An der Oper Frankfurt war er 2017 in der Titelrolle von Rinaldo zu hören und kehrte im Mai 2019 als Unulfo (Rodelinda) dorthin zurück. Am Théâtre des Champs-Elysées in Paris sang er in Pergolesis Stabat Mater unter der musikalischen Leitung von Julien Chauvin und Narciso bei einer konzertanten Aufführung von Händels Agrippina. Unter der musikalischen Leitung von Emmanuelle Haïm war er zudem als Unulfo in Lille und in Caen zu erleben. In der Saison 2018/19 erschien sein Debütalbum Anima Sacra, welches er mit einer Tour durch Europa zusammen mit dem Orchester Il Pomo d’oro vorstellt. Zudem gab er sein Debüt in der Carnegie Hall mit einem Solistenkonzert zusammen mit dem New York Baroque Incoroprated. In der Warschauer Philharmonie war er in Händels Messiah zu hören und beim Montreal Bach Festival sang er ein Programm mit Bach-, Händel- und Vivaldi-Arien. Im Sommer 2019 ist er beim Glyndebourne Festival als Eustazio in Rinaldo zu hören.

Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dec 2019


Tuva Semmingsen, Daniel

Tuva Semmingsen

Tuva Semmingsen wurde in Norwegen geboren und studierte an der staatlichen Musikhochschule in Oslo sowie an der Königlichen Opernakademie in Kopenhagen. 1999 debütierte sie an der Königlichen Oper in Kopenhagen als Cherubino (Le nozze di Figaro), eine Rolle, die sie ein Jahr später auch in Venedig am Teatro la Fenice sang. Als Ensemblemitglied in Kopenhagen war sie u.a. als Sesto (Giulio Cesare), Angelina (La cenerentola), Minervo und Melanto (Il ritorno d’Ulisse in patria), Nerone (L’incoronazione di Poppea), Rosina (Il barbiere di Siviglia), in der Titelrolle von Pelléas et Mélisande und als Meg Page in Falstaff zu erleben. Gastengagements führten sie an die Opéra de Nancy (Il barbiere di Siviglia, Orlando furioso), an die Grand Opéra de Reims (Barbiere), an die Glyndebourne Touring Opera (Cenerentola), an die Norwegische Oper und die Königliche Oper Stockholm. Mit Les Arts Florissants unter William Christie war sie mit Idomeneo auf Tour. In Lillie gastierte sie als Sesto in Giulio Cesare mit dem Ensemble Le Concert d’Astrée unter Emmanuelle Haïm. Auf der Konzertbühne sang sie in Händels Il trionfo del tempo e del disinganno in Norwegen, in Mozarts Requiem mit dem Malmö Symphony Orchestra und im gleichen Werk mit dem Kopenhagen Chapel Choir. Jüngst war sie bei den internationalen Händel Festspielen in Göttingen als Claudio (Lucio Silla), bei verschiedenen Filmmusik-Konzerten mit dem Dänischen Radio Orchester, im Rahmen der internationalen Händel Festspiele Karlsruhe als Irene in Theodora und als Rosina beim Bergen Festival in Norwegen zu erleben. 

Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dec 2019


Thomas Erlank, A Wise Man / Solisten

Thomas Erlank

Thomas Erlank stammt aus Südafrika. Er studierte Musik an der Universität von Stellenbosch (Südafrika) und Gesang am Royal College of Music in London bei Patricia Bardon. 2011 gab er sein Debüt als Solist in Steve van der Merwes Eleven – A Requiem for a Parent in der St. George’s Cathedral in Kapstadt. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Rollen wie Aeneas (Dido und Aeneas), Dr. Blind (Die Fledermaus), Acis (Acis und Galatea) und Il Podesta (La finta giardiniera). Beim Händel Festival in London sang er Lurcanio in Händels Ariodan­te. 2015 wirkte er in David Morins Dokumentarfilm Finding Messiah mit. Mit Werken von Mozart, Haydn und Händel war er u.a. in St. Martin-in-the-Fields, in der Cadogan Hall, und beim Brighton Fringe Festival zu erleben. Seit Beginn dieser Saison ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und sang den Tenorpart in der Winterreise.

Winterreise02 Nov; 02 Dec 2018 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 Il barbiere di Siviglia17, 19, 22, 25 May 2019 Last Call30 Jun; 04, 06 Jul 2019 Die Zauberflöte16, 18, 24, 26 Jan 2020 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dec 2019 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020 Il mondo della luna02, 06, 08, 10 May 2020


Katia Ledoux, A Wise Man / Solisten

Katia Ledoux

Katia Ledoux (Mezzosopran) wurde in Paris geboren und wuchs in Österreich auf. Mit sechs Jahren begann sie bei den Schubert Sängerknaben in Wien zu singen. 2008 erhielt sie den ersten Preis beim Jugendgesangswettbewerb „Prima la Musica“, ein Jahr später begann sie ihr Studium bei Prof. Ulf Bästlein an der Kunstuniversität Graz. 2017 war sie Preisträgerin des «Feruccio Tagliavini» Gesangswettbewerbs, 2018 war sie Stipendiatin in Bayreuth, und im selben Jahr gewann sie den Pressepreis bei der «International Vocal Competition» in ‘s-Hertogenbosch. Auf der Bühne war sie bisher als Maddalena in Rigoletto beim Passion Opera Festival zu erleben sowie als Marcellina in Le nozze di Figaro u.a. am Stadttheater Schaffhausen, der Kammeroper Schönbrunn, der Sommerserenade Graz und am Stadttheater Wels und als Zita in Gianni Schicchi am Schlosstheater Schönbrunn. Zudem gehören Rollen wie Nerone (L’incoronazione di Poppea), Ganymed (Die schöne Galathée), Sulpice (La fille du régiment), Dorabella (Così fan tutte) und Mme de Croissy (Les Dialogues des Carmélites) zu ihrem Repertoire. Im Frühjahr 2014 trat sie bei einer Gedenkveranstaltung im österreichischen Parlament in der Oper Brundibár von Hans Krása auf, 2017 debütierte sie an der Oper Graz als Mutter in Amahl and the night visitors von Gian Carlo Menotti. Beim Festival Steirischer Herbst sang sie im selben Jahr in der Uraufführung Electric Dreams von Matthew Shlomowitz. Im Juni 2019 gab sie ihr Debüt als Geneviève in Pelléas et Mélisande an De Nationale Opera Amsterdam mit dem Concertgebouw Orchester. Ab der Spielzeit 2019/20 gehört sie zum Internationalen Opernstudio des Opernhauses Zürich.

Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Oct 2019 Die Zauberflöte16, 18, 24, 26 Jan 2020 Coraline10, 13 Dec 2019; 02 Jan 2020 Il mondo della luna02, 06, 08, 10 May 2020 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dec 2019


Justyna Bluj, Solisten

Justyna Bluj

Justyna Bluj wurde in Polen geboren und studierte an der Academy of Music in Krakau bei Olga Pop­wicz Gesang. Sie besuchte zudem Meisterklassen bei Neil Shicoff, Piotr Beczala, Helmut Deutsch, Marek Rzepka, Paola Larini u.a. Ab der Spielzeit 2016/17 war sie Mitglied der Opera Academy an der Polish National Opera in Warschau und 2017 zu­dem Stipendiatin der Eugenia Jütting Stiftung. Sie war in verschiedenen Produktionen der Polish National Opera zu erleben, u.a. in der Produktion About the Kingdom of Day and Night and Magic Instruments basierend auf Mozarts Zauberflöte, als Nonne in Der feurige Engel, eine Produktion, mit der Justyna Bluj auch am Festival d’Aix-en-Provence gastierte sowie in einem Liederabend mit Helmut Deutsch. Zu ihrem Repertoire gehören ausserdem u.a. Erste Dame (Die Zauberflöte) und die zweite Frau in Dido und Aeneas. Seit 2018/19 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und war hier bisher in Macbeth, Rigoletto und Sweeney Todd zu erleben sowie als Berta in der IOS-Produktion von Il barbiere di Siviglia am Theater Winterthur.

Macbeth30 Sep; 07, 14, 19 Oct 2018 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 Il barbiere di Siviglia17, 19, 22, 25 May 2019 Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dec 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 La traviata29 Sep; 06, 11 Oct 2019 Iphigénie en Tauride16, 20, 23, 28 Feb 2020 Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse02, 03 Oct; 06, 09, 10 Nov 2019; 08, 15 Jan; 18, 19, 25, 29 Apr 2020 Elektra11, 14 Jul 2019 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dec 2019