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Die Entführung aus dem Serail

Singspiel in three acts by Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Libretto by Johann Gottlieb Stephanie the Younger

Musical director Riccardo Minasi Producer David Hermann Stage design Bettina Meyer Costumes Esther Geremus Lighting designer Franck Evin Choir director Janko Kastelic Dramaturgy Beate Breidenbach
Bassa Selim
Konstanze
Janitscharen
Rosa Maria Hernandez (21, 28 Oct)
Hélène Couture (21, 28 Oct)
Georg Kaplan (21, 28 Oct)
Jürgen Appel (21, 28 Oct)
Diomari Montoya (26 Oct / 03 Nov)
Bettina Siegfried (26 Oct / 03 Nov)
Gregory Finch (26 Oct / 03 Nov)
Michael Schwendinger (26 Oct / 03 Nov)

In German with German and English surtitles. Duration 2 H. 35 Min. incl. interval after approx. 1 H. 15 Min. Introduction 45 min before the performance.

Past performances

October 2018

Sun

21

Oct
19.30

Die Entführung aus dem Serail

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Revival, AMAG people's performance subscription

Fri

26

Oct
20.00

Die Entführung aus dem Serail

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Combo subscription

Sun

28

Oct
18.00

Die Entführung aus dem Serail

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Mozart subscription

November 2018

Sat

03

Nov
19.00

Die Entführung aus dem Serail

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, German opera subscription, Opera House Day

Good to know

Abstract

Die Entführung aus dem Serail

Abstract

Die Entführung aus dem Serail

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Die Entführung aus dem Serail

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Synopsis

Die Entführung aus dem Serail

Synopsis

Die Entführung aus dem Serail

Biographies


Riccardo Minasi, Musikalische Leitung

Riccardo Minasi

Riccardo Minasi wurde in Rom geboren. Als Solist und Konzertmeister arbeitete er mit Ensembles wie Le Concert des Nations, der Accademia Bizantina und Il Giardino Armonico zusammen. Von 2012 bis 2015 war er Dirigent des Ensembles Il pomo d’oro. Unlängst dirigierte er beim Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, NDR Radiophilharmonie, Stavanger Symphony Orchestra, Orchestre de Chambre de Lausanne, Portland Baroque Orchestra und Los Angeles Chamber Orchestra sowie Opernprojekte wie Les Pêcheurs de Perles bei den Salzburger Festspielen, Iphigénie en Tauride an der Hamburgischen Staatsoper, Carmen an der Opéra National de Lyon und Rinaldo am Theater an der Wien. Aktuelle Engagements umfassen u.a. Händels Alcina an der Hamburgischen Staatsoper, Projekte mit Werken von Bach und Wagner mit dem Orchestre national de Lyon sowie sein Debüt beim Konzerthausorchester Berlin. Am Opernhaus Zürich dirigierte er bereits Il matrimonio segreto, das Ballett Der Sandmann, Don Giovanni sowie Orlando paladino. Er stand dem Orchestre Symphonique de Montréal als musikhistorischer Berater zur Seite und wirkte gemeinsam mit Maurizio Bondi als Kurator und Herausgeber der kritischen Bärenreiter-Edition 2016 der Oper Norma. 2016 war er an vier mit dem ECHO Klassik ausgezeichneten Alben beteiligt, darunter sein Album mit Haydn-Konzerten sowie Leonardo Vincis Catone in Utica. Als Sologeiger nahm er die Rosenkranz-Sonaten von Biber auf. Seit September 2017 ist er der neue Chefdirigent des Mozarteum-Orchesters Salzburg. In der Saison 2018/19 gestaltet Riccardo Minasi am Opernhaus Zürich in enger Zusammenarbeit mit La-Scintilla eine Reihe von vier Konzerten.

Die Entführung aus dem Serail26, 28 Oct; 03 Nov 2018 Corelli / Pergolesi / Vivaldi01 Jul 2019 Händel13 May 2019 Vivaldi / Verdi14 Apr 2019 Bach07 Mar 2019


David Hermann, Inszenierung

David Hermann

David Hermann studierte Regie an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin und war Assistent von Hans Neuenfels. Im Jahr 2000 gewann er den ersten Preis des Internationalen Regiewettbewerbs in Graz. Mit seiner Inszenierung von Mozarts Ascanio in Alba, einer Produktion des Nationaltheaters Mannheim, gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen, mit Sing für mich, Tod! bei der Ruhrtriennale 2009. 2007 schloss David Hermann an der Oper Frankfurt mit Il ritorno d’Ulisse in patria einen dreiteiligen Monteverdi-Zyklus ab. Dort brachte er auch L’heure espagnol /La vida breve sowie Charpentiers Médée auf die Bühne. Zudem gastierte er an der Oper Bonn, am Luzerner Theater, am Theater Basel, am Teatro Real in Madrid, an De Nationale Opera in Amsterdam, am Aalto Theater Essen, an der Deutschen Oper am Rhein u.a.m. In jüngster Zeit inszenierte er u.a. Helmut Lachenmanns Das Mädchen mit den Schwefelhölzern, Iannis Xenakis’ Oresteia und Leoš Janáčeks Věc Makropulos an der Deutschen Oper Berlin, Chaya Czernowins Pnima am Lucerne Festival und Armide in Nancy, Boris Godunow sowie Das Rheingold am Staatstheater Karlsruhe, Simon Boccanegra in Antwerpen, Montpellier und Luxemburg, eine Křenek-Trilogie an der Oper Frankfurt sowie Die lustigen Weiber von Windsor an der Opéra Royal de Wallonie und an der Opéra de Lausanne. 2017/18 waren Neuproduktionen von L’italiana in Algeri in Nancy und Montpellier sowie von Janáčeks Aus einem Totenhaus an der Oper Frankfurt in seiner Regie zu sehen. Geplant ist u.a. Ariadne auf Naxos an der Semperoper Dresden sowie in Lausanne. Am Opernhaus Zürich inszenierte er 2014/15 Verdis La traviata und 2016/17 Mozarts Die Entführung aus dem Serail.

Die Entführung aus dem Serail26, 28 Oct; 03 Nov 2018


Bettina Meyer, Bühnenbild

Bettina Meyer

Bettina Meyer wurde in Hamburg geboren. Sie studierte Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule der Künste Berlin. Seit 1995 ist sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. Im Sprechtheater sowie im Musiktheater arbeitet sie an Häusern wie der Schaubühne am Lehniner Platz, dem Deutschen Theater Berlin, der Bayerischen Staatsoper, dem Bayerischen Staatsschauspiel, dem Wiener Burgtheater, den Salzburger Festspielen, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Schauspielhaus Zürich, dem Theater/Oper Basel, den Zürcher Festspielen, der Vlaamse Opera, dem Wagnerfestival Genf, dem Teatro Real Madrid, den Münchner Opernfestspiele und der Volksoper Wien. Seit 2009 ist sie Ausstattungsleiterin am Schauspielhaus Zürich. Mit Barbara Frey verbindet sie seit 1996 eine regelmässige Zusammenarbeit, daraus entstanden u.a. die Bühnenbilder zu Der Sturm, Maria Stuart, Medea, Drei Schwestern, Jakob von Gunten und Leonce und Lena. Ausserdem arbeitet sie mit Regisseuren wie Stefan Bachmann, Ruedi Häusermann, Christoph Marthaler, Alexander Schulin, Heike M. Goetze, Guy Joosten, Matthias Rebstock u.a.

Die Entführung aus dem Serail26, 28 Oct; 03 Nov 2018


Esther Geremus, Kostüme

Esther Geremus

Die Kostümbildnerin Esther Geremus wurde in München geboren und lebt in Wien. In den Jahren 1984 bis 1999 entstanden erste eigene Arbeiten am Schauspielhaus Wien unter der Intendanz von Hans Gratzer. Seitdem entwirft sie Kostüme für Regisseure wie Stefan Bachmann, Markus Bothe, Barbara Frey, Thomas Jonigk, Tina Lanik, Stephan Rottkamp und Rafael Sanchez an Opernhäusern und Theatern wie dem Burgtheater Wien, der Semperoper Dresden, dem Staatsschauspiel Dresden, dem Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Schauspiel Hannover, dem Schauspiel und der Oper Köln, dem Residenztheater München, dem Staatstheater Stuttgart, dem Thalia Theater Hamburg, der Oper Köln, der Sächsischen Staatsoper Dresden sowie dem Schauspielhaus Zürich. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören die Kostümbilder zu Eugen Onegin an der Semperoper Dresden, Szenen einer Ehe am Staatsschauspiel Dresden, Ein europäisches Abendmahl am Burgtheater Wien und Hamlet am Schauspielhaus Zürich.

Die Entführung aus dem Serail26, 28 Oct; 03 Nov 2018


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dec 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Oct 2018 La verità in cimento28, 30 Sep; 04 Oct 2018 La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018 Die Entführung aus dem Serail26, 28 Oct; 03 Nov 2018 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dec 2018 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dec 2018 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 May; 02, 07, 14 Jun 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019


Janko Kastelic, Choreinstudierung

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dec 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Oct 2018 Die Entführung aus dem Serail26, 28 Oct; 03 Nov 2018 Hänsel und Gretel22, 25 Nov; 12, 13, 15, 23, 26, 30 Dec 2018; 18, 20, 27 Jan; 17 Feb; 24 Mar; 20, 22, 25 Apr 2019 Les Pêcheurs de perles22 Dec 2018; 26, 29 Jan; 01 Feb 2019 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mar 2019 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 May; 02, 07, 14 Jun 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019 Elektra11, 14 Jul 2019


Stefan Gubser, Bassa Selim

Stefan Gubser

Stefan Gubser wurde in Winterthur geboren und studierte Schauspiel am Max Reinhard Seminar in Wien. Sein erstes Engagement führte ihn ans Burgtheater Wien, danach arbeitete er an verschiedenen Häusern im deutschsprachigen Raum, u.a. war er Ensemblemitglied am Residenztheater in München. Er lebte zudem ein Jahr in New York und verfeinerte dort mit Susan Batson vom Actor Studio seine schauspielerischen Fähigkeiten für den Film. Seit 30 Jahren ist er als freischaffender Schauspieler und zeitweise auch als Produzent in Film und Theater tätig. Seine erste grössere Filmerfahrung macht er in Spanien in dem Film Rio de Oro mit Angela Molina und Bruno Ganz. Bekannt wurde er im deutschsprachigen Raum in den neunziger Jahren mit der Serie Eurocop. Danach spielte er in verschiedenen internationalen TV Produktionen, u.a. in The Bible – Solomon, Il Deserto di Fuoco und I due Madri. Seit Anfang der neunziger Jahre hat er rund 25 Kinofilme, 70 Fernsehfilme und ca. 150 Folgen für verschiedene TV-Serien gedreht. Mit Hello Goodbye und Horizon Beautiful war er an zwei Kinofilmen beteiligt, für die er auch als Produzent tätig war und am Drehbuch mitgearbeitet hat. Die beiden erfolgreichen Theaterproduktionen Alte Freunde und Rockerbuben hat er selber produziert und war in beiden auch als Schauspieler zu sehen. Seit 2010 spielt er den Kommissar Flückiger im Schweizer Tatort. In den letzten Jahren war er vermehrt an Produktionen mit klassischer Musik als Erzähler oder Sprecher beteiligt, unter anderem an der Lenzburgiade, Kyburgiade und am Menuhin Festival in Gstaad.

Die Entführung aus dem Serail26, 28 Oct; 03 Nov 2018


Brenda Rae, Konstanze

Brenda Rae

Die amerikanische Sopranistin Brenda Rae studierte Gesang an der University of Wisconsin-Madison und an der Juilliard School of Music in New York. 2008 bis 2017 war sie Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser in Berlin, Wien, Hamburg, Paris, Bordeaux, London, Santa Fe, Philadelphia und Seattle sowie zum Glyndebourne Festival, zum Rheingau Musik Festival und regelmässig an die Bayerische Staatsoper. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Pamina und Königin der Nacht, Fiordiligi (Così fan tutte), Donna Anna (Don Giovanni), Olympia und Giulietta (Les Contes d’Hoffmann), Violetta (La traviata), Musetta (La bohème), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Aminta (Die schweigsame Frau), Anne Trulove (The Rake’s Progress) und Governess (The Turn of the Screw). Ausserdem feierte sie grosse Erfolge mit den Titelpartien von Donizettis Lucia di Lammermoor und Maria Stuarda sowie Bergs Lulu. Konzertant war Brenda Rae u.a. als Polissena (Radamisto) mit The English Concert und Harry Bicket sowie in Rezitals an den Schubertiaden in Hohenems und Schwarzenberg zu erleben. Auf DVD ist Brenda Rae als Armida in Händels Rinaldo in einer Produktion aus Glyndebourne zu sehen und unter ihren CD-Aufnahmen finden sich Ariadne auf Naxos (Live-Aufzeichnung der Oper Frankfurt) und Milhauds L’Orestie d’Eschyle. Zu den Höhepunkten der Saison 2017/18 zählten u.a. Brenda Raes Debüt an der Mailänder Scala in einem Weihnachtskonzert unter der Leitung von Giovanni Antonini, Amina (La sonnambula) und Gilda (Rigoletto) an der Oper Frankfurt sowie Cunegonde (Candide) an der Santa Fe Opera. Geplant sind ihre Debüts an der New Yorker Met, der Lyric Opera Chicago und am Opernhaus Zürich.

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Claire de Sévigné, Blonde

Claire de Sévigné

Claire de Sévigné, Sopranistin aus Kanada, studierte an der McGill University in Montreal und an der University of Toronto. Danach bildete sie sich weiter im «Ensemble Studio» der Canadian Opera Company. 2016 wurde sie für ihr Album mit Vivaldi-Kantaten (mit dem Aradia-Ensemble unter Kevin Mallon) für einen JUNO Award in der Kategorie «Classical Album of the Year» nominiert. Sie ist auf internationalen Bühnen wie dem Opera Theatre of St. Louis, bei den Salzburger Festspielen sowie mit der Canadian Opera Company zu hören, wo sie die Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Servilia (La clemenza di Tito), Despina (Così fan tutte) und First Niece in Peter Grimes sang. Zu ihrem Repertoire gehören zudem die Partien der Constance (Dialogues des Carmélites), Cleopatra (Giulio Cesare in Egitto), Cunégonde (Candide), Tytania (A Midsummer Night’s Dream) und die Titelrolle in Lucia di Lammermoor. Ab der Spielzeit 2015/16 war Claire de Sévigné Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und war hier u.a. in Die Gänsemagd, Die Hamletmaschine, Le Comte Ory und als Angelica in Haydns Orlando paladino zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 debütierte sie am Opernhaus Zürich als Blonde (Die Entführung aus dem Serail), in Orest als Hermione und als Le feu, La princesse und Le rossignol in Ravels L’Enfant et les sortilèges. Beim Savonlinna Festival im Sommer 2017 sang sie Blonde und in der Spielzeit 2017/18 war sie mit der Canadian Opera Company in Toronto als Fiakermilli in Arabella und Blonde zu hören.

Die Entführung aus dem Serail26, 28 Oct; 03 Nov 2018


Daniel Behle, Belmonte

Daniel Behle

Daniel Behle begann seine musikalische Ausbildung mit einem Studium in Posaune und Komposition an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Daran schloss er ein Gesangsstudium bei James Wagner an. Er singt an allen grossen Opernhäusern Europas und sein Repertoire umfasst unter anderem die Partien Tamino (Zauberflöte), Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Don Ottavio (Don Giovanni), Alfred (Die Fledermaus), Lysander (A Midsummer Night´s Dream), Ferrando (Così fan tutte), Cassio (Otello), Erik (Der fliegende Holländer), Oronte (Alcina), Rinuccio (Gianni Schicchi) und Almaviva (Il barbiere di Siviglia). Er hat u.a. an der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Hamburg und Berlin, den Bayreuther Festspielen, dem Festival d’Aix en Provence, den Pfingstfestspielen Baden-Baden, der Mailänder Scala, De Nationale Opera Amsterdam und am Théâtre des Champs-Elysées gesungen. Er konzertiert mit Orchestern wie der Staatskapelle Dresden, den Berliner Philharmonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem DSO Berlin, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, den Wiener Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig und der Bachakademie Stuttgart und arbeitet dabei mit den Dirigenten Stefan Asbury, Bertrand de Billy, Semyon Bychkov, Ingo Metzmacher, Kent Nagano u.a. In der Spielzeit 2018/19 ist er u.a. bei den Bayreuther Festspielen und an der Bayerische Staatsoper als David in Die Meistersinger zu erleben, als Matteo (Arabella) an der Wiener Staatsoper und der Bayerischen Staatsoper und als Max (Freischütz) an der Oper Stuttgart. In seiner stetig wachsenden Diskographie finden sich neben bekannten Liedzyklen wie Die schöne Müllerin, Dichterliebe und Die schöne Magelone auch Opern Gesamtaufnahmen wie Mozarts Zauberflöte. Besondere Beachtung finden seine Bearbeitungen für Tenor und Klaviertrio: WinterreiseN wurde bereits in der Wigmore Hall, im Concertgebouw Amsterdam und in der Alten Oper Frankfurt afugeführt und erschien 2014 bei Sony Classical.

Die Entführung aus dem Serail26, 28 Oct; 03 Nov 2018


Spencer Lang, Pedrillo

Spencer Lang

Spencer Lang stammt aus Sandy/Oregon und studierte an der Juilliard School in New York sowie am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Am Curtis Opera Theatre interpretierte er u.a. Nemorino (L’elisir d’amore), Goffredo (Rinaldo), Lechmere in Brittens Owen Wingrave und Monostatos (Die Zauberflöte). Zu hören war er ausserdem am Opera Theatre of St. Louis als Liederverkäufer (Puccinis Il tabarro), sang Flute / Thisbe in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Aspen Opera Theatre und trat als Solist mit dem Juilliard Orchestra, Juilliard 415, und der Northwest Sinfonietta auf. 2014 bis 2016 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier als Daniel (Robin Hood), Hirt (Tristan und Isolde), Fay-Pu (Rote Laterne) sowie in Lohengrin, Luisa Miller und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. In der Spielzeit 2015/16 sang er Monsieur Vogelsang (Der Schauspieldirektor), Don Luigino (Il viaggio a Reims) und Medoro (Orlando paladino). 2015 war er Finalist in der Wigmore International Song Competition in London. Seit der Saison 2016/17 gehört Spencer Lang zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war bereits als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Arcas (Médée), Graf Gustav (Das Land des Lächelns), als Jaquino (Fidelio) wie auch in L'Heure espagnole/L'Enfant et les sortilèges, Parsifal und Turandot zu erleben.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dec 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Entführung aus dem Serail26, 28 Oct; 03 Nov 2018 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 May; 02, 07, 14 Jun 2019


Nahuel Di Pierro, Osmin

Nahuel Di Pierro

Nahuel Di Pierro stammt aus Buenos Aires. Er studierte Gesang am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón und war dort als Masetto (Don Giovanni), Haly (L’italiana in Algeri), Figaro (Le nozze di Figaro), Colline (La bohème) und Guglielmo (Così fan tutte) zu erleben. Nach Engagements im Pariser Opernstudio und beim Young Singers Project der Salzburger Festspiele gastierte er u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Nederlandse Opera in Amsterdam, in Santiago de Chile und Buenos Aires, am Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra National de Bordeaux, dem Théâtre du Capitole in Toulouse, bei den Festivals in Salzburg, Glyndebourne und Beaune und immer wieder an der Pariser Oper. In jüngster Vergangenheit sang er u.a. Leporello (Don Giovanni) in Salzburg, Aix-en-Provence und Tel Aviv, Assur (Semiramide) in Nancy, Colline und Masetto am Royal Opera House Covent Garden, Osmin am Théâtre des Champs-Elysées, Guglielmo beim Edinburgh International Festival sowie Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi) am Grand Théâtre de Genève und am Festspielhaus Baden-Baden. Im Konzertbereich trat er u.a. mit dem Ensemble Matheus, Le Cercle de l’Harmonie und Le Concert d’Astrée auf. Mit dem Orchestre National de Paris war er unter Kurt Masur, James Conlon und Daniele Gatti zu erleben, mit dem Orchestre de Paris unter Louis Langrée, Jérémie Rohrer und Bertrand de Billy. Am Opernhaus Zürich sang er Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Créon (Médée) sowie in Il viaggio a Reims, King Arthur, Le Comte Ory und Seneca in L’incoronazione di Poppea.

Il turco in italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 May 2019 Die Entführung aus dem Serail26, 28 Oct; 03 Nov 2018 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019