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Girl with a Pearl Earring

Stefan Wirth (*1975)
Libretto by Philip Littell after the eponymous novel by Tracy Chevalier (1999)
World première

Musical director Peter Rundel Producer Ted Huffman Stage design Andrew Lieberman Costumes Annemarie Woods Lighting designer Franck Evin Assistant choreographer Sonoko Kamimura Dramaturgy Fabio Dietsche
Jan Vermeer
Catharina Vermeer
Van Ruijven
Griet‘s Mother
Children engine
Cornelia
Noelia Finocchiaro
Sava Baumgartner (07, 16, 29 Apr / 08 May)
Maertge
Cleo Salzmann
Eleonore Zweig (07, 16, 29 Apr / 08 May)
Lisbeth
Adina Hohler
Joséphine Jacob (07, 16, 29 Apr / 08 May)

In English with German and English surtitles. Duration approx. 2 H. Without intermission. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on March 20 2022.

Past performances

April 2022

Sun

03

Apr
19.00

Girl with a Pearl Earring

Opera by Stefan Wirth, Premiere, Premiere subscription A

Thu

07

Apr
19.00

Girl with a Pearl Earring

Opera by Stefan Wirth, Premiere subscription B

Sat

09

Apr
19.00

Girl with a Pearl Earring

Opera by Stefan Wirth, Saturday subscription, Opera House Day

Sat

16

Apr
19.00

Girl with a Pearl Earring

Opera by Stefan Wirth, AMAG people's performance subscription

Sun

24

Apr
14.00

Girl with a Pearl Earring

Opera by Stefan Wirth, Sunday subscription B

Fri

29

Apr
19.00

Girl with a Pearl Earring

Opera by Stefan Wirth, Mixed subscription C

May 2022

Fri

06

May
19.00

Girl with a Pearl Earring

Opera by Stefan Wirth, Mixed subscription A

Sun

08

May
20.00

Girl with a Pearl Earring

Opera by Stefan Wirth, AMAG people's performance subscription

Good to know

From Friday, 1 April, the mandatory wearing of masks will no longer be required for the public at all performances and events at the Opernhaus Zürich. You can find more information here.

Abstract

Girl with a Pearl Earring

Abstract

Girl with a Pearl Earring

Trailer «Girl With A Pearl Earring»

Gallery

 

Fotogalerie

Thomas Hampson on «Girl with a Pearl Earring»

Tracy Chevalier on «Girl with a Pearl Earring»
Stefan Wirth on «Girl with a Pearl Earring»

Audio-Einführung

Synopsis

Girl with a Pearl Earring

Synopsis

Girl with a Pearl Earring

Biographies


Peter Rundel, Musical director

Peter Rundel

Peter Rundel wurde in Friedrichshafen geboren und studierte Violine bei Igor Ozim und Ramy Shevelov sowie Dirigieren bei Michael Gielen und Peter Eötvös. Von 1984 bis 1996 war er als Geiger Mitglied des Ensemble Modern, mit dem er auch als Dirigent auf eine langjährige Zusammenarbeit zurückblickt. Regelmässig ist er beim Klangforum Wien, dem Ensemble Musikfabrik, dem Collegium Novum Zürich, beim Ensemble intercontemporain Paris oder dem Asko|Schönberg Ensemble zu Gast. Nach Tätigkeiten als musikalischer Leiter des Königlich-Philharmonischen Orchesters von Flandern sowie der Kammerakademie Potsdam übernahm Peter Rundel 2005 die Leitung des Remix Ensemble Casa da Música in Porto. Regelmässig gastiert er ausserdem beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem DSO Berlin und den Rundfunkorchestern des WDR, NDR, des Saarländischen Rundfunks und des SWR. Internationale Gastengagements führten ihn zuletzt u.a. zum Orchestre Philharmonique de Radio France, Brussels Philharmonic, Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, Orchestra del Teatro dell’Opera Roma und zu den Wiener Symphonikern. Seine Operntätigkeit umfasst sowohl traditionelles Repertoire als auch Produktionen zeitgenössischen Musiktheaters; so leitete er Uraufführungen an der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen, am Gran Teatre del Liceu, den Bregenzer Festspielen und den Schwetzinger Festspielen. Für seine Aufnahmen mit Musik des 20. Jahrhunderts erhielt Peter Rundel zahlreiche Preise, darunter mehrmals den Preis der deutschen Schallplattenkritik, den Grand Prix du Disque, eine Grammy-Nominierung und einen Echo Klassik.

Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022


Ted Huffman, Producer

Ted Huffman

Ted Huffman wurde in New York geboren. Er studierte an der Yale University und nahm am San Francisco’s Merola Opera Program teil. Die gemeinsam mit Philip Venables entstandene Oper Denis & Katya (Opera Philadelphia, Dutch National Opera, Music Theatre Wales, Opéra Orchester National Montpellier, Oper Hannover) gewann 2019 den Fedora Generali Preis, 2020 den Ivor Novello Award und war für einen International Opera Award nominiert. Zusammen mit Philip Venables erarbeitete er ausserdem die Oper 4.48 Psychosis nach Sarah Kane, die am Royal Opera House uraufgeführt und mit dem UK Theatre Award for Opera ausgezeichnet sowie bei den Olivier Awards, den Royal Philharmonic Society Awards und den South Banks Awards nominiert wurde. Zu seinen Regiearbeiten gehören u. a. The Time of our Singing am Théâtre de la Monnaie, Rinaldo an der Oper Frankfurt, Salome an der Oper Köln, A Midsummer Night’s Dream an der Deutschen Oper Berlin, Arthur Lavandiers Le premier meurtre an der Opéra de Lille, Il trionfo del tempo e del disinganno am Royal Danish Theatre, Luke Styles’ Macbeth in Glyndebourne, die europäische Erstaufführung von Ana Sokolovics Svádba beim Festival d’Aix-en-Provence sowie Les mamelles de Tirésias u. a. am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, an der Dutch National Opera und beim Aldeburgh Festival. Am Opernhaus Zürich inszenierte er in der Spielzeit 2017/18 Madama Butterfly. Im Sommer 2022 wird er Monteverdis L’incoronazione di Poppea am Festival d’Aix-en-Provence inszenieren. Ans Opernhaus Zürich wird er 2023 für Gounods Roméo et Juliette zurückkehren.

Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022 Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 May 2023


Andrew Lieberman, Stage design

Andrew Lieberman

Andrew Lieberman stammt aus Amerika und arbeitet an zahlreichen internationalen Bühnen im Bereich des Musiktheaters, des Sprechtheaters und des Musicals. Im Sprechtheater entwarf er u.a. Bühnenbilder für das International Theater Amsterdam, die Royal Shakespeare Company und für diverse Theater am New Yorker Broadway. Er schuf das Bühnenbild für Händels Partenope in der Regie von Christopher Alden an der English National Opera, welches 2009 den «Lawrence Olivier Award» für die beste Opernproduktion gewann. Sein Bühnenbild für Aida wurde 2011 im amerikanischen Pavillon der Prager Quadriennale für Szenografie gezeigt. Mit Ted Huffman arbeitete er u.a. an der Royal Danish Opera für Il trionfo del tempo e del disinganno und an der Opera Philadelphia für die Uraufführung von Denis & Katya von Philip Venables zusammen. Letztere Produktion war jüngst auch an der Staatsoper Hannover und der Oper Amsterdam zu sehen. Andrew Lieberman ist Preisträger des Princess Grace Award und war von 2008 bis 2019 Leiter der Bühnenbildabteilung an der New Yorker Universität Tisch School of the Arts. Zuletzt gestaltete er an der Opéra du Rhin in Strasbourg das Bühnenbild zu Braunfels’ Die Vögel in der Inszenierung von Ted Huffman. Am Opernhaus Zürich wird er 2023 das Bühnenbild für Ted Huffmans Inszenierung von Roméo et Juliette gestalten.

Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022 Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 May 2023


Annemarie Woods, Costumes

Annemarie Woods

Annemarie Woods gewann 2011 gemeinsam mit dem Regisseur Sam Brown den Ring Award in Graz sowie den European Opera Prize. In gemeinsamen Produktionen mit dem Regisseur Sam Brown stattete sie u. a. I Capuleti e i Montecchi am Teatro Sociale di Como, Der Zigeunerbaron am Stadttheater Klagenfurt, Sigurd der Drachentöter an der Bayerischen Staatsoper in München, Il trionfo del tempo e del disinganno am Badischen Staatstheater Karlsruhe, die Uraufführung von Gerald Barrys Oper The Importance of Being Earnest an der Opéra National de Lorraine in Nancy sowie La Cenerentola am Luzerner Theater aus. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie ausserdem mit dem Regisseur Oliver Mears, dessen Inszenierungen von Macbeth, Salome, L’elisir d’amore und Don Giovanni sie ebenfalls ausstattete. Weitere Arbeiten waren Candide in Nancy, Agrippina in Limerick, My Fair Lady in Karlsruhe und L’Heure espagnole/Gianni Schicchi (Regie: Bruno Ravella) an der Opéra National de Lorraine. Mit Ted Huffman arbeitete sie u. a. an der Oper Frankfurt für Rinaldo, an der Oper Köln für Salome, an der Opéra National de Montpellier für Le Songe d’une nuit d’été, an der Deutschen Oper Berlin für A Midsummer Night’s Dream sowie am Opernhaus Zürich für Madama Butterfly zusammen. Zudem entwarf sie die Kostüme für Pagliacci/Cavalleria rusticana in Amersterdam (Regie: Robert Carsen), für La traviata an der Komischen Oper Berlin (Regie: Nicola Raab) und für Osud beim Janáček Brno Festival (Regie: Robert Carsen). Am Opernhaus Zürich gestaltete sie zuletzt die Kostüme zu Adele Thomas’ Inszenierung von Il trovatore.

Il trovatore24, 28 Oct; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021; 17, 24, 27 Sep; 06, 11, 16 Oct 2022 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022 Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 May 2023


Franck Evin, Lighting designer

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u. a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Oct 2021; 13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 May 2022 L’incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021 I Capuleti e i Montecchi19, 21, 25 Sep; 05, 10 Oct 2021 Il trovatore24, 28 Oct; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021; 17, 24, 27 Sep; 06, 11, 16 Oct 2022 Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dec 2021 Die Odyssee13, 21, 28 Nov; 04, 07, 11, 15, 16, 26 Dec 2021; 08, 16 Jan 2022 Simon Boccanegra12, 15, 17, 22, 26, 30 Dec 2021 Don Giovanni25, 28, 30 Jan; 05, 11, 18 Feb 2022 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mar 2022 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022 Nabucco11, 16, 25, 28 Sep; 09 Oct 2022 Die Walküre18, 21, 29 Sep; 02, 05, 08, 18 Oct 2022 Barkouf23, 27, 30 Oct; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022 Faust29 Oct; 01, 06, 13, 16 Nov 2022 Alice im Wunderland12, 20, 27 Nov; 06, 09, 15, 31 Dec 2022; 01, 02, 08, 19 Jan 2023 Eliogabalo04, 07, 11, 13, 16, 21, 26, 30 Dec 2022; 02, 07 Jan 2023 La bohème09, 11, 14, 18, 22, 28 Dec 2022 La traviata23, 26, 31 Dec 2022; 06, 08, 11, 15 Jan 2023 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mar 2023 Siegfried05, 09, 14, 18, 22, 26 Mar 2023 Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 May 2023 Don Pasquale29 May; 01, 04, 10, 14, 17 Jun 2023 Die Entführung aus dem Serail05 Nov 2022 Serse06, 10, 12, 14, 17 May 2023


Sonoko Kamimura, Assistant choreographer

Sonoko Kamimura

Sonoko Kamimura stammt aus Gifu (Japan) und lebt in Berlin. Ihre klassische Tanzausbildung begann sie im Reiko Matsuoka Ballet Studio in Nagoya. Anschliessend studierte sie Zeitgenössischen Tanz an der Codarts Hoogschool voor de Kunsten in Rotterdam. Nach ihrer Karriere als Tänzerin im Scapino Ballet Rotterdam und als Gasttänzerin der Forsythe Company machte sie sich als Choreografische Mitarbeiterin für Opernproduktionen selbstständig. Mit Ted Huffman arbeitete sie 2017 für Madama Butterfly am Opernhaus Zürich erstmals zusammen. In enger Zusammenarbeit mit Ted Huffman arbeitete sie in der Folge auch an dessen Produktionen Il trionfo del tempo e del disinganno an der Royal Danish Opera (2019) und der Opéra National de Montpellier (2020), Les Mamelles de Tirésias im Palau de les Arts Reina Sofía (2019) und Die Vögel an der Opéra National du Rhin (2022) mit. Durch ihre Erfahrung als Tänzerin bringt sie ein vielseitiges Bewegungsvokabular mit, das die Körpersprache von Sängerinnen und Sängern auf der Opernbühne unterstützen kann.

Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022


Lauren Snouffer, Griet

Lauren Snouffer

Lauren Snouffer, amerikanische Sopranistin, studierte an der Rice University und der New Yorker Juilliard School. Anschliessend gehörte sie dem Houston Grand Opera Studio an. Ihr breites Repertoire reicht von Claudio Monteverdi und Johann Sebastian Bach bis Missy Mazzoli und George Benjamin. Im zeitgenössischen Repertoire war sie u.a. als Agnès in Benjamins Written on Skin beim Tanglewood Festival of Contemporary Music, am Théâtre du Capitole de Toulouse und an der Opera Philadelphia zu erleben. Mit dem Aspen Contemporary Ensemble sang sie Teile aus Ligetis Le Grand Macabre und mit dem New York Philharmonic die Titelrolle in HK Grubers Gloria – A Pig Tale. Im Barockrepertoire war sie in Händels Serse bei den Händel-Festspielen Karlsruhe, Hasses Siroe an der Opéra Royal de Versailles, Glucks Orphée et Eurydice an der Lyric Opera of Chicago sowie in Händels Aci, Galatea e Polifemo mit dem Philharmonia Baroque Orchestra zu erleben. Die Titelpartie in Bergs Lulu hat sie am Teatro Municipal de Santiago gesungen. In der Spielzeit 2021/22 debütierte sie an der Opéra du Rhin als Gerda in Hans Abrahamsens Die Schneekönigin und sang Constance (Dialogues des Carmélites) an der Houston Grand Opera. Als Mabel (The Pirates of Penzance) wird sie an der Cincinnati Opera debütieren, ausserdem sind Konzerte mit den Sinfonieorchestern von Cincinnati und Pittsburgh, der Handel & Haydn Society und dem Orchestra of St. Luke’s geplant. Am Opernhaus Zürich war sie 2022 bereits in Pergolesis L’Olimpiade zu hören.

L’Olimpiade12, 13, 16, 19 Mar 2022 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022 Die Zauberflöte29 Apr; 05, 12, 17 May 2023


Thomas Hampson, Jan Vermeer

Thomas Hampson

Thomas Hampson zählt zu den gefragtesten Opern-, Konzert- und Liedsängern der Gegenwart. Er ist regelmässig auf den führenden internationalen Opern- und Konzertbühnen zu Gast. Breite Anerkennung geniesst er darüber hinaus für seine sorgfältig erforschten und aussergewöhnlich zusammengestellten Lied-Programme sowie für seine Lehrtätigkeit. Der in Spokane, Washington, aufgewachsene Bariton ist Mitglied der American Society of Arts and Sciences, Distinguished Visiting Artist of Voice an der University of Michigan und Honorarprofessor der Universität Heidelberg. Er ist Träger mehrerer Ehrendoktortitel (Manhattan School of Music, New England Conservatory, Whithworth College, San Francisco College) und Ehrenmitglied der Londoner Royal Academy of Music. Er ist «Kammersänger» der Wiener Staatsoper, «Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres» der Republik Frankreich sowie Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Kunst und Wissenschaft. Ihm wurden ein «Living Legend Award» der Library of Congress, der «Edison Life Achievement Award» und, gemeinsam mit Wolfram Rieger, die Hugo-Wolf-Medaille verliehen. Seine aussergewöhnliche stilistische Spannweite spiegelt sich in knapp 200 Aufnahmen wider, von denen zahlreiche mit renommierten Preisen wie dem Grammy Award, dem Grand Prix du Disque oder dem Edison Award ausgezeichnet wurden. Am Opernhaus Zürich war Hampson u.a. als Don Giovanni, als Jago in Verdis Otello, als Wolfram in Tannhäuser, in der Titelpartie von Hindemiths Mathis der Maler sowie mit zahlreichen Liederabenden zu erleben.

Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022


Laura Aikin, Catharina Vermeer

Laura Aikin

Laura Aikin begann ihre Laufbahn als Mitglied des Ensembles der Staatsoper Berlin, wo sie in mehr als 300 Aufführungen Partien wie Lulu, die Königin der Nacht, Zerbinetta, Adele sowie die Titelrolle in Zaide sang. Als regelmässiger Gast an den weltweit führenden Opernhäusern tritt sie an der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper München, der Nederlandse Opera, der Opéra National de Paris, der Semperoper Dresden, dem Gran Teatro del Liceu Barcelona, der Oper Frankfurt, der Chicago Lyric Opera, der San Francisco Opera sowie der Metropolitan Opera New York auf. 1995 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen und war dort seither u.a. als Königin der Nacht, als Badi’aet in der Uraufführung von Henzes L’Upupa und als Blondchen in Die Entführung aus dem Serail zu erleben. Als Konzertsängerin tritt Laura Aikin weltweit mit Orchestern wie den Berliner, Münchner und Wiener Philharmonikern, dem BBC Symphony Orchestra, dem WDR und SWR Sinfonieorchester sowie dem Ensemble Intercontemporain und Les Arts Florissants auf. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, William Christie, Christoph von Dohnányi, Iván Fischer, Nikolaus Harnoncourt, René Jacobs, Fabio Luisi, Kent Nagano, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher, Helmuth Rilling, Donald Runnicles und Franz Welser-Möst zusammen. Zuletzt war sie u.a. als Cantatrice (Ti vedo, ti sento, mi perdo) an der Mailänder Scala, als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) an der Staatsoper Hamburg, als Donna Anna an der Deutschen Oper Berlin sowie als Rosalinde (Die Fledermaus), Helena (Orest) und Emilia Marty (Die Sache Makropulos) an der Wiener Staatsoper zu hören.

Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022


Liliana Nikiteanu, Maria Thins

Liliana Nikiteanu

Liliana Nikiteanu begann ihre Gesangsausbildung 1977 im Musikgymnasium, dann im Konservatorium in Bukarest. Ihr erstes Festengagement erhielt sie 1986 im Musiktheater Galati. Sie gewann zahlreiche Preise: 1984 Francesco Viñas, 1986 Belgrad, 1989 Wien Belvedere und 1991 Genf. Im Jahr 2000 wählte sie die Opernwelt zur Besten Nachwuchssängerin des Jahres. Ihr Repertoire beinhaltet über 90 Rollen, die sie in Zürich, wo sie seit 1991 Ensemblemitglied ist, oder in anderen Opernhäusern gesungen hat, u. a. Octavian (Der Rosenkavalier) an der Bastille, der Wiener und Hamburger Staatsoper, Ježibaba (Rusalka) in Montreal, Sesto (La clemenza di Tito) in Dresden, Rosina (Il barbiere di Siviglia) in Wien und München, Dorabella (Così fan tutte) in Dresden, München, Salzburg, Aix-en-Provence, Fjodor (Boris Godunow) in Salzburg, Orfeo (Gluck) in der Cité de la Musique Paris, Margarethe (Damnation de Faust) in Brüssel und Dulcinée (Don Quichotte) im Theater an der Wien. In Zürich verkörperte sie alle Mozartpartien ihres Faches sowie Partien im dramatischeren Fach wie Ljubascha (Die Zarenbraut), Amme (Dukas’ Blaubart) und Fricka (Das Rheingold). Als Konzertsängerin hat sie ein Repertoire von Bach bis Berio. In Bamberg sang sie Berenice von Haydn unter Adam Fischer, in Paris Berlioz’ Les Nuits d’Eté unter Holliger, in Kopenhagen Verdis Requiem und in Tel Aviv und Haifa Bruckners Te Deum unter Mehta. 2005 trat sie im Petersdom zur 500-Jahr-Feier der Schweizergarde des Papstes auf. Zu den Dirigenten, die sie geprägt haben, gehören Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, Fabio Luisi, Franz Welser-Möst und Philippe Jordan. In dieser Spielzeit feiert sie ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum am Opernhaus Zürich.

Die Odyssee21, 28 Nov; 15, 26 Dec 2021; 08 Jan 2022 Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16 Jan 2022 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mar 2022 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022 Faust29 Oct; 01, 06, 13, 16 Nov 2022 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mar 2023 La cenerentola08, 10, 12, 15, 19, 21, 24 Mar 2023


Yannick Debus, Pieter

Yannick Debus

Yannick Debus studierte Gesang an der Musikhochschule Lübeck, an der Hochschule für Musik Basel und an der Schola Cantorum Basiliensis. Parallel zu seiner Gesangsausbildung studierte er in Lübeck Musiktheorie und Gehörbildung. Während des Studiums sang er an den Theatern Kiel und Lübeck u. a. die Hauptrolle des Dichters in L’impresario in angustie (Cimarosa). Im Rahmen der Jungen Oper Schloss Weikersheim war er im Sommer 2017 in der Rolle des Vaters in Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gretel zu erleben. Im Sommer 2018 sang er bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg die Rolle des Guglielmo in Così fan tutte. Zuletzt war er am Theater Basel in der Rolle des Kaisers Overall in Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis und als Figaro in Milhauds La mère coupable, bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik als Emireno in Händels Ottone, re di Germania und am Opernhaus Zürich als Kilian in Der Freischütz, als Sprecher und 2. Priester in Die Zauberflöte, als Ratgeber / Riese / Einhorn in Das tapfere Schneiderlein sowie als Hermann in Les Contes d’Hoffmann zu erleben. Er arbeitete mit Dirigenten wie Ton Koopman, Christoph Eschenbach und Semyon Bychkov zusammen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit René Jacobs, mit dem er zuletzt als Orpheus in Telemanns gleichnamiger Oper in Basel zu erleben war. In der Liedgestaltung, die neben der Alten Musik und dem Operngesang einen weiteren künstlerischen Schwerpunkt darstellt, arbeitete er u. a. mit Burkhard Kehring, Thomas Seyboldt, Karola Theill, Jan Philip Schulze und Jan Schultsz.

Das tapfere Schneiderlein18, 19 Sep; 14 Nov 2021 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mar 2022 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022 Arabella08, 13, 15, 20 May 2022 La bohème09, 11, 14, 18, 22, 28 Dec 2022 Jakob Lenz22 Nov 2022


Irène Friedli, Tanneke

Irène Friedli

Irène Friedli, Alt, ist in Räuchlisberg, Schweiz, aufgewachsen. Sie studierte an der Musikakademie in Basel, wo sie mit dem Solistendiplom abschloss. Sie ergänzte ihre Studien in der Interpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, nahm an Meisterkursen von Brigitte Fassbaender teil und bildete sich bei Helen Keller weiter. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Liedwettbewerben. Seit 1994/95 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Suzuki, 2. und 3. Zauberflöten-Dame, Mercédès, Titelheldin in Ravels L’Enfant et les sortilèges, Elsbeth in Schlafes Bruder (UA), Lily in Harley (UA), Tisbe (La Cenerentola), Annina und Flora (La traviata), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Polina, Hänsel, Marcellina (Le nozze di Figaro), Emilia (Otello) und Lucia (Cavalleria rusticana) zu hören war. 2012 gastierte Irène Friedli an der Opéra Bastille in Paris. Am Opernhaus Zürich war sie in letzter Zeit u.a. als Olga in Peter Eötvös’ Drei Schwestern, als Marthe in Gounods Faust, als Margret (Wozzeck), als Lovis in Ronja Räubertochter von Jörn Arnecke, als Tasse und als Libelle in L’Enfant et les sortilèges, als 6. Blumenmädchen und Stimme aus der Höhe in Parsifal, als Mercédès in Carmen, als Gertrud / Knusperhexe in Hänsel und Gretel, als Annina in Der Rosenkavalier, als Clotilde in Norma, als Mutter / Andermutter in Coraline, als Kartenaufschlägerin in Arabella und als Amme in Boris Godunow zu hören. In der Uraufführung der Familienoper Odyssee sang sie Eurykleia/Mutter und in Girl with a Pearl Earring Tanneke.

Die Odyssee13 Nov; 04, 07, 11, 16 Dec 2021; 16 Jan 2022 Cavalleria rusticana / Pagliacci18, 21, 23, 26, 30 Jan 2022 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022 Arabella08, 13, 15, 20 May 2022 Alice im Wunderland12, 27 Nov; 15 Dec 2022; 01, 02, 19 Jan 2023 La traviata23, 26, 31 Dec 2022; 06, 08, 11, 15 Jan 2023 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mar 2023 Lakmé02, 08, 15 Apr 2023


Iain Milne, Van Ruijven

Iain Milne

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u.a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy und Tamino an der Hampstead Garden Opera. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Orlando (Haydns Orlando paladino), als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims, Le Comte Ory und Der Zauberer von Oz zu hören. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang hier u.a. Normanno in Lucia di Lammermoor, Roderigo in Otello, Jakob Glock in Prokofjews Der feurige Engel, Jack in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Pong in Turandot, Gastone in La traviata, Menaldo Negroni in Die Gezeichneten, The Beadle in Sweeney Todd, Mister Bobo / Ander-Bobo in Coraline, Walther von der Vogelweide in Tannhäuser und Misail in Boris Godunov. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Nello Santi, Giovanni Antonini und Gianandrea Noseda. In der kommenden Spielzeit wird er u.a. den Herodes in Salome singen.

Lucia di Lammermoor22, 26, 29 May; 04, 12 Jun 2022 Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Oct 2021; 13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022 Barkouf23, 27, 30 Oct; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022 Turandot18, 21, 24, 27, 30 Jun; 04, 08 Jul 2023


Andrew Owens, Van Ruijven

Andrew Owens

Andrew Owens, Tenor, wurde in Philadelphia geboren und studierte am Oberlin Konservatorium Gesang. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, u.a. gewann er den Zarzuela Preis beim Francisco Viñas Wettbewerb. Er nahm am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München. Von 2012 bis 2014 war er Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien, wo er an der Kammeroper u.a. in La bohème, La Cenerentola, Fidelio, Attila, Mathis der Maler und in La clemenza di Tito zu erleben war. Seither kehrte er als Mads in Werner Egks Peer Gynt, als Snout in A Midsummer Night’s Dream und als 4. Jude in Salome ans Theater an der Wien zurück und gastierte in der Titelpartie von Don Carlos an der Kammeroper Wien. 2016/17 sang er beim Caramoor Festival in Rossinis Aureliano in Palmira und Jacquino in Fidelio und gab als Barbarigo in Verdis I due Foscari sein Debüt im Concertgebouw Amsterdam. In der Spielzeit 2018/19 sang er an der Seattle Opera den Grafen Almaviva (Il barbiere di Siviglia) sowie Bénédict in Béatrice et Bénédict und Lucano in L’incoronazione di Poppea an der Cincinnati Opera. Jüngst war er ausserdem u.a. als Arturo in Lucia di Lammermoor an der Opera Philadelphia zu erleben, als Don Ramiro in La Cenerentola an der Irish National Opera, in Schumanns Szenen aus Goethes Faust mit dem Cleveland Orchestra, als Lukas in Haydns Die Jahreszeiten sowie in einer konzertanten Aufführung von Le Rossignol bei den Salzburger Festspielen und als Aménophis in Moïse et Pharaon am Rossini Opera Festival. Seit 2021 gehört Andrew Owens zum Ensemble des Opernhauses Zürich.

Lucia di Lammermoor22, 26, 29 May; 04, 12 Jun 2022 Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Oct 2021; 13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Die Odyssee13, 28 Nov; 15, 16 Dec 2021 Cavalleria rusticana / Pagliacci18, 21, 23, 26 Jan 2022 Girl with a Pearl Earring08 May 2022 Il pirata01, 06, 10 Jun 2022 Barkouf23, 27, 30 Oct; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022 Roberto Devereux05, 09, 12, 17, 22, 26 Feb; 04, 07, 17 Mar 2023 Viva la mamma14, 16, 21, 23 Apr 2023


Sarah Castle, Griet‘s Mother

Sarah Castle

Sarah Castle, Mezzosopran, wurde in Neuseeland geboren und studierte am Royal Northern College of Music in Manchester. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Royal Opera House in London, wo sie 2001 als Tisbe (La Cenerentola) debütierte. Dort war sie auch als Flosshilde und Siegrune (Der Ring des Nibelungen), als Dryade (Ariadne auf Naxos), als Page (Salome), als Mademoiselle Dangeville (Adriana Lecouvreur) und als Flora (La traviata) zu hören. Als Wagnerinterpretin gastiert sie weltweit an den bedeutendsten Häusern und Festivals. Bei den Bayreuther Festspielen war sie als Wellgunde und Grimgerde im Ring des Nibelungen zu erleben, an der Bayerischen Staatsoper als Flosshilde, als Siegrune in Florenz unter der Leitung von Zubin Mehta sowie konzertant bei den BBC Proms. Weitere Gastengangements führten sie an die Oper Amsterdam, die Israeli Opera, die San Francisco Opera, die Seattle Opera, die San Diego Opera, die Staatsoper Stuttgart, an das Opernhaus in Sydney, ans Teatro Real in Madrid, ans Spoleto Festival USA und ans Théâtre de la Monnaie in Brüssel. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. Rollen wie Nerone (L’incoronazione di Poppea), die Titelrolle in Händels Teseo, Teseo (Arianna in Creta), Ruggiero (Alcina), Sesto (Giulio Cesare), Juno und Ino (Semele), Idamante (Idomeneo), Annio (La clemenza di Tito), Smeton (Anna Bolena), Siébel (Faust), Nicklausse (Les contes d’Hoffmann) sowie die Titelrollen in La Cenerentola und Carmen. Manfred Trojahn hat die Partie der Elektra in Orest für sie geschrieben.

Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022


Lisa Tatin, Children engine

Lisa Tatin

Lisa Tatin wurde zunächst in zeitgenössischem Tanz und an einer Zirkusschule ausgebildet. Anschliessend studierte sie Gesang an der Musikhochschule in Lyon, an der HEMU in Fribourg/Lausanne und an der Zürcher Hochschule der Künste. Die vielseitige Sängerin hat zahlreiche Mozart-Partien (Serpetta, Blondchen, Despina) sowie Adele (Die Fledermaus) und Serpina (Pergolesis La serva padrona) gesungen. Seit mehreren Jahren engagiert sie sich für zeitgenössische Musik und die Suche nach alternativen Opernformen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit der Künstlerin Julie Beauvais, mit der sie Sunbathing In My Tears (Ferme-Asile de Sion) kreierte, ausserdem hat sie mit Leo Dick (Kreation Davos Festival) und Aleksander Gabrys (Gare du Nord, Basel) zusammengearbeitet. 2016 gründete sie die Schoß Company, eine Plattform für zeitgenössische Theaterforschung im Grenzbereich zwischen Musik und Multimedia-Kunst, die von Simona Gallo geleitet wird. 2019 entstanden MY :RNINEREST, 2021 LAB_21, mon corps n’obéit plus (Performance für Sopran und Live-Elektronik) in Zusammenarbeit mit dem Komponisten André Décosterd und dem Autor Yoann Thommerel, sowie J’ai plié ma langue für Stimme und Multidrum in Zusammenarbeit mit der Dichterin Laura Vazquez. Lisa Tatin ist Preisträgerin des Migros-Kulturprozent 2014/15, gewann den 1. Preis des Wettbewerbs für zeitgenössische Musik (ZHdK) 2015 und ist Finalistin des Nicati-Wettbewerbs 2017. Demnächst wird sie als Antigone in Tommaso Traettas gleichnamiger Oper in Zusammenarbeit mit LUX :NM und Agora (Berlin/Basel) zu hören sein.

Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022


Stefan Wirth,

Stefan Wirth

Der Pianist und Komponist Stefan Wirth wurde 1975 in Zürich geboren. Er studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Klavier bei Hadassa Schwimmer sowie Liedgestaltung bei Irwin Gage und anschliessend in den USA bei Stephen Drury und Leonard Hokanson. Auch seine kompositorische Ausbildung erhielt er vornehmlich in den USA, wo er u.a. bei Michael Gandolfi und P.Q. Phan studierte. 1999 ermöglichte ein Leonard Bernstein Fellowship die Teilnahme an den Tanglewood Sommerkursen, wo er mit George Benjamin arbeitete. Zudem studierte er bei Oliver Knussen und Colin Matthews im Britten-Pears Young Artist Programme in Aldeburgh/England. Aufträge erhielt Stefan Wirth unter anderem vom Collegium Novum Zürich, dem Münchener Kammerorchester, dem Ensemble Makrokosmos, dem Ensemble ö!, der Camerata Variabile, dem Berner Kammerorchester, dem Ensemble Aequatuor sowie vom WDR für die Wittener Tage für neue Kammermusik, vom Deutschlandfunk, den Poetischen Liedertagen in Weimar, der Ruhrtriennale und dem Lucerne Festival. Ausserdem hat Stefan Wirth als Pianist, Komponist und Arrangeur für verschiedene Musiktheater-Produktionen mit Regisseuren wie Christoph Marthaler und Frank Castorf zusammengearbeitet. Als Pianist zeitgenössischer Musik spielt er als festes Mitglied im Collegium Novum Zürich sowie im Ensemble Contrechamps (Genf). Er ist mehrfach mit Heinz Holliger aufgetreten und hat 2013 mit Pierre Boulez dessen zweite Klaviersonate erarbeitet. Als Liedbegleiter trat er mit Künstlern wie Christoph Homberger, Thomas Hampson oder Noëmi Nadelmann auf. Überdies ist Stefan Wirth Mitglied der Vier-Flügel-Formation «Gershwin Piano Quartet», mit der er auf bedeutenden Festivals konzertierte, so unter anderem am Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Festival de Musique de Menton, den Schwetzinger Festspielen, dem Mozarteum Basileiro in São Paulo, dem Rheingau Musik Festival, dem Klavier-Festival Ruhr und dem Menuhin Festival Gstaad.



Philip Littell,

Philip Littell

Philip Littell verfasste sein erstes Libretto 1994 im Auftrag der San Francisco Opera für Conrad Susas The Dangerous Liaisons, 1998 folgte dort A Streetcar Named Desire für André Previn. Im Jahr darauf schrieb er das Libretto für Michael Torkes Four Seasons, die von Disney in Auftrag gegebene Jahrtausendfeier der New York Philharmonic. Weitere Opern, Liederzyklen, Oratorien und Chorwerke hat Philip Littell in Zusammenarbeit mit Libby Larsen, Stephen Hartke, Jake Heggie, Peter Golub, David Conte und Frank Ticheli verfasst. Als Schauspieler war Philip Littell oft in Produktionen von Christoper Alden zu erleben, darunter als Peachum (The Three Penny Opera) und Tanzmeister (The Bourgeois Gentilhomme/Ariadne) an der Long Beach Opera, in L'Histoire du soldat mit dem Eos Orchestra sowie als Alter Gefangener (La Périchole) an der New York City Opera. Mit der Künstlergruppe Clarac–Deloeuil war er in Pascal Dusapins To Be Sung sowie als Doktor in Pelléas et Mélisande an der Opéra Français in New York zu sehen. Zusammen mit dem Komponisten Eliot Douglass verfasste er mehrere Musiktheaterwerke.



Tracy Chevalier,

Tracy Chevalier

Tracy Chevalier, 1962 in Washington D.C. geboren, ist eine amerikanische Autorin. Sie studierte Englische Literatur am Oberlin College, Ohio und zog 1984 nach London, wo sie zunächst als Lektorin arbeitete und Kreatives Schreiben an der University of East Anglia studierte. Ihr erster Roman The Virgin Blue (Das dunkelste Blau) wurde 1997 veröffentlicht. Der Durchbruch gelang ihr 1999 mit dem internationalen Bestseller Girl with a Pearl Earring (Das Mädchen mit dem Perlohrring), der in fast 40 Sprachen übersetzt wurde und sich weltweit über 5 Millionen Mal verkaufte. Mit Scarlett Johanssen und Colin Firth in den Hauptrollen wurde der Roman 2003 auch als Kinofilm zum Erfolg (Regie: Peter Webber). Seither hat Tracy Chevalier zahlreiche weitere Romane veröffentlicht, darunter 2018 die in den 1970er-Jahren spielende Othello-Adaption New Boy (Der Neue) und 2019 A Single Thread (erscheint 2020 unter dem Titel Violet auf Deutsch).