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Idomeneo

Dramma per musica in three acts by Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Libretto by Giambattista Varesco

Musical director Giovanni Antonini Producer Jetske Mijnssen Stage design Gideon Davey Costumes Dieuweke van Reij Lighting designer Franck Evin Choir director Janko Kastelic Dramaturgy Kathrin Brunner

In Italian with German and English surtitles. Duration 3 H. 05 Min. incl. intermission after 1st part after approx. 1 H. 35 Min.

Dates & Tickets

June 2021

Tue

29

Jun
19.00

Idomeneo

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price H
AMAG people's performance subscription

July 2021

Fri

02

Jul
19.00

Idomeneo

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price E
Friday subscription B

Sun

04

Jul
20.00

Idomeneo

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price E
Sunday subscription C, Choice subscription

Thu

08

Jul
19.00

Idomeneo

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price E
Thursday subscription B

Good to know

Abstract

Idomeneo

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Idomeneo

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Idomeneo

Idomeneo

Synopsis

Idomeneo

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Idomeneo

Biographies


Giovanni Antonini, Musical director

Giovanni Antonini

Giovanni Antonini studierte an der Civica Scuola di Musica seiner Geburtsstadt Mailand und am Centre de Musique Ancienne in Genf. Er ist Mitbegründer des Barockensembles Il Giardino Armonico, mit dem er als Dirigent und Solist auf der Blockflöte und der Traversflöte in ganz Europa, Kanada, den USA, Australien, Japan und in Malaysia gastierte und zahlreiche CDs mit Werken des 17. und 18. Jahrhunderts eingespielt hat. Er ist Künstlerischer Leiter des Festivals Wratislavia Cantans in Polen sowie Erster Gastdirigent beim Mozarteumorchester Salzburg und beim Kammerorchester Basel. Darüber hinaus arbeitet er regelmässig mit namhaften Kollegen wie Cecilia Bartoli, Kristian Bezuidenhout, Giuliano Carmignola, Sol Gabetta, Isabelle Faust, Katia und Marielle Labèque, Viktoria Mullova sowie Giovanni Sollima. Als Gastdirigent leitete er u.a. die Berliner Philharmoniker, das Concertgebouw ­Orchester, Tonhalle-Orchester Zürich und Gewandhausorchester Leipzig. Im Opernbereich dirigierte er u.a. Le nozze di Figaro, Alcina und Giulio Cesare an der Mailänder Scala, Don Giovanni und Orlando am Theater an der Wien sowie Giulio Cesare und Norma bei den Salzburger Festspielen – letztere jeweils mit Cecilia Bartoli. Mit Il Giardino Armonico nahm er zahlreiche CDs auf, darunter Instrumentalwerke von Vivaldi und anderen italienischen Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts, Bach, Biber und Locke. Zu den jüngsten Aufnahmen zählen Vivaldis Oper Ottone in villa, die Alben Sacrificium mit Cecilia Bartoli sowie Revolution mit Emmanuel Pahud und dem Kammerorchester Basel und – im Rahmen des Projektes Haydn 2032 – bisher acht CDs mit Haydn-Sinfonien. Am Opernhaus Zürich dirigierte er bereits Alcina, Norma und Le nozze di Figaro.

Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Jetske Mijnssen, Producer

Jetske Mijnssen

Jetske Mijnssen ist gebürtige Niederländerin. Sie studierte Niederländische Literatur an der Universität Amsterdam und Regie an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Es folgten Engagements als Regieassistentin an der Nederlandse Opera in Amsterdam, am Grand Théâtre de Genève sowie an der Vlaamse Opera in Antwerpen. Ab 2001 entstanden eigene Regiearbeiten, darunter La traviata am Konzert Theater Bern, Die Entführung aus dem Serail am Aalto-Theater Essen, Madama Butterfly am Theater Basel, Jules Massenets Werther am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, Die Dreigroschenoper und Il barbiere di Siviglia an der Opera Zuid in Maastricht, Almira an der Staatsoper Hamburg und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sowie L’Enfant et les sortilèges, Don Pasquale, Pinocchio und Benjamin Brittens Der kleine Schornsteinfeger an der Komischen Oper Berlin. Mit Humperdincks Königskinder gab sie 2014 ihr Debüt an der Semperoper Dresden. Ihre Inszenierung von Luigi Rossis Orfeo an der Opéra national de Lorraine in Nancy wurde mit dem Grand Prix du Syndicat de la Critique 2016 ausgezeichnet. Ihre jüngsten Arbeiten waren Haydns Orlando paladino und Idomeneo für das Opernhaus Zürich, Eugen Onegin an der Oper Graz sowie Giovanni Legrenzis La divisione del mondo, eine Koproduktion der Opéra National de Rhin, der Opéra National de Lorraine und der Opéra Royal de Versailles.

Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Gideon Davey, Stage design

Gideon Davey

Gideon Davey, geboren in Bristol, ist Kostüm- und Bühnenbildner für Theater, Film und Fernsehen. Enge Zusammenarbeiten verbinden ihn mit den Regisseuren David Alden und Robert Carsen. Zudem wirkte er u.a. in Produktionsteams unter Andreas Homoki, Jetske Mijnssen, Floris Visser, Stephen Lawless und Jasmina Hadziahmetovic mit. Seine Kostüme für David Aldens Inzenierung von Il ritorno d’Ulisse in patria an der Staatsoper in München brachten ihm die Auszeichnung «Kostümbildner des Jahres 2005» der Zeitschrift Opernwelt ein. Zu Gideon Daveys jüngsten Arbeiten gehören Wozzeck, Agrippina und Platée am Theater an der Wien mit Robert Carsen, Luisa Miller an der Staatsoper Hamburg mit Andreas Homoki, Semele bei den Händel-Festspielen Karlsruhe mit Floris Visser, Alfredo Catalanis Loreley am Theater St. Gallen und Pique Dame an der English National Opera mit David Alden sowie Luigi Rossis Orfeo an der Opéra national de Lorraine mit Jetske Mijnssen. Am Opernhaus Zürich entwarf er bisher Kostümbilder für Das Gespenst von Canterville, Robin Hood und sowohl Bühne wie Kostüme für Der Zauberer von Oz. Zuletzt entwarf er das Bühnenbild für Eugen Onegin und Don Carlo an der Oper Graz (Regie: Jetske Mijnssen), am Opernhaus Zürich wirkte er in den Neuproduktionen Idomeneo (Bühne), Hippolyte et Aricie (Kostüme), Maria Stuarda und Hänsel und Gretel (Bühne und Kostüme) mit und schuf die Kostüme für Lohengrin (Regie: David Alden ) am Royal Opera House London und Bühne und Kostüme für Giulio Cesare (Regie: R. Carsen) an der Scala in Mailand.

Maria Stuarda27 Sep; 07, 11, 15 Oct 2020 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Dieuweke van Reij, Costumes

Dieuweke van Reij

Dieuweke van Reij stammt aus den Niederlanden. Sie arbeitet als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin für Oper, Tanz und Theater. Im Ballett zeichnete sie verantwortlich für die Ausstattung von Annabelle Lopez Ochoas Choreografien von Liaisons Dangereux (Ballett Augsburg), Celeste (Nationalballett Kuba), Mammatus (Joffrey Ballett Chicago) und Broken Wings (Nationalballett London). In der Oper arbeitete sie wiederholt mit dem Regisseur Floris Visser zusammen. So entwarf sie für seine Inszenierungen Bühnenbild und Kostüme von Il signor Bruschino in den Niederlanden und Deutschland, Carmen in Delft, La bohème in Osnabrück, Orphée et Eurydice und La traviata  an der Reisopera in Enschede sowie Jenůfa in Hannover. Für Così fan tutte am Bolschoi-Theater Moskau entwarf sie die Kostüme, ebenfalls in einer Inszenierung von Floris Visser. Für diese Arbeit wurde sie für die «Goldene Maske» nominiert. Für ihre Ausstattung von The return of Hansel and Gretel für die freie holländische Musiktheatergruppe Orkater erhielt sie 2016 den Niederländischen Theaterpreis. In der Spielzeit 2017/18 entwarf sie u.a. die Kostüme für Eugen Onegin an der Oper Graz, für Idomeneo in Zürich (beides in der Regie von Jetske Mijnssen), das Bühnenbild und die Kostüme für Traettas Antigona am Stadttheater Osnabrück und an der Opera Trionfo Amsterdam sowie für Vivaldis Juditha Triumphans an der Amsterdamer Oper (beides in der Regie von Floris Visser).

Manon22, 25, 28 Nov; 03, 05 Dec 2020 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Franck Evin, Lighting designer

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Oct 2020 Alice im Wunderland14, 22 Nov; 05, 10, 26, 27 Dec 2020; 02, 10, 15, 22, 23 Jan; 07 Feb 2021 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dec 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 May 2021 I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mar 2021 Capriccio24, 27, 30 May; 03, 06, 10, 13 Jun 2021 Don Pasquale16, 20, 26 Mar; 03, 10, 18 Apr 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 May 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021


Janko Kastelic, Choir director

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dec 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 May 2021 Die Csárdásfürstin25 Sep; 04, 08, 11 Oct 2020 Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dec 2020; 01, 03 Jan 2021 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 May 2021 Lucia di Lammermoor20, 24, 26 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Sergey Romanovsky, Idomeneo

Sergey Romanovsky

Der russische Tenor Sergey Romanovsky studierte am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium, an der dortigen Academy of Choral Arts und im Young Artists Programme des Bolschoi-Theaters. Er gewann zahlreiche Wettbewerbe, darunter die Moskauer International Bella Voce Competition im Jahr 2005. Seither kehrt er regelmässig ans Bolschoi-Theater zurück, zuletzt als Duca di Mantova (Rigoletto). Er sang Conte di Libenskof (Il viaggio a Reims) an der Mailänder Scala, Almaviva (Il barbiere di Siviglia) an der Opéra National de Bordeaux und Don Ramiro (La cenerentola) an der Göteborg Opera. Als Mercure/Athlète (Rameaus Castor et Pollux) war er am Théâtre du Capitole in Toulouse, als Ernesto (Don Pasquale) an der Oper Oslo zu erleben, interpretierte Nemorino (L’elisir d’amore) am Mariinski-Theater in St. Petersburg, Lenski (Eugen Onegin) an der Opéra de Lille und die Titelrolle in La clemenza di Tito am Landestheater Salzburg. In jüngster Zeit gastierte Sergey Romanovsky u.a. am Teatro San Carlo in Neapel als Otello, am Covent Garden als Alfredo Germont, an der Opéra de Lyon als Don Carlos und in Amsterdam als Rodolfo. In der Spielzeit 2016/17 war er zudem in Zürich als Faust zu erleben.

La donna del lago25, 29 Apr; 02 May 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Lauren Snouffer, Ilia

Lauren Snouffer

Lauren Snouffer, amerikanische Sopranistin, studierte an der Rice University und der New Yorker Juilliard School. Sie gehörte anschliessend dem Houston Grand Opera Studio an, gewann 2013 das Sara-Tucker-Stipendium der Richard Tucker Music Foundation, den Richard F. Gold Career Grant der Houston Grand Opera und war 2012 Finalistin der Metropolitan Opera National Council Auditions. Ihr breites Repertoire reicht von Claudio Monteverdi bis George Benjamin. Im zeitgenössischen Repertoire war sie als Agnès in Benjamins Written on Skin am Tanglewood Festival of Contemporary Music, am Théâtre du Capitole de Toulouse und an der Opera Philadelphia zu erleben. Mit dem Aspen Contemporary Ensemble sang sie Teile aus Ligetis Le Grand Macabre, mit dem Los Angeles Philharmonic die Uraufführung von Andrew Normans A Trip to the Moon, mit dem New York Philharmonic die Titelrolle in HK Grubers Gloria – A Pig Tale und an der Houston Grand Opera in den beiden Uraufführungen The House without a Christmas Tree (R. Gordon) und The Phoenix (Tarik O’Regan). Zu ihrem Repertoire gehören zudem Rollen wie Héro in Béatrice et Bénédict, Pamina in der Zauberflöte, Adéle in Le Comte Ory, Amour in Glucks Orphée et Eurydice sowie die Titelrolle in Bergs Lulu. Im Konzert sang sie u.a. die Sopranpartien in Bachs Johannespassion, Brahms’ Ein Deutsches Requiem, Orffs Carmina Burana, Mozarts Requiem und Händels Messias. Ihre Diskografie umfasst Einspielungen von Hasses Siroe, Händels Arminio und Ottone, unter der Leitung von George Petrou, sowie Gottschalks Requiem for the Living. In der Spielzeit 2019/20 war sie u.a. am Badischen Staatstheater Karlsruhe als Romilda in Händels Xerxes zu erleben.

L’Olimpiade01, 06, 11, 13, 15, 19, 21, 29 Nov; 02 Dec 2020 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Guanqun Yu, Elettra

Guanqun Yu

Die Chinesin Guanqun Yu gehört zu den vielversprechendsten Sopranistinnen der jüngeren Generation und ist regelmässig an internationalen Opernhäusern zu Gast. Bereits während ihres Studiums in Shandong und später Shanghai sang sie im Rahmen des dortigen Opernstudios Pamina (Die Zauberflöte) und Gilda (Rigoletto) sowie vielumjubelte Konzerte bei wichtigen öffentlichen Veranstaltungen. Sie besuchte Meisterklassen bei Renée Fleming, Carlo Bergonzi und Eva Marton und verschaffte sich letztlich mit dem Sieg des ersten Platzes bei dem renommierten Belvedere Gesangswettbewerb Gehör über die Grenzen Chinas hinaus. Im September 2008 wurde Yu Mitglied des Opernstudios des Teatro Comunale di Bologna und hatte so die Gelegenheit, viele Rollen aus dem vorrangig Italienischen Repertoire auf der dortigen Opernbühne zu singen. 2010 debütierte sie in Honeggers Jeanne d´Arc au bûcher unter Bertrand de Billy im Musikverein Wien. Es folgten unter anderem Mimì (La bohème) beim Pacific Festival in Sapporo unter der Leitung von Fabio Luisi und Donna Elvira (Don Giovanni) in Bologna. Im Frühjahr 2012 sang sie Lina in der Neuproduktion Stiffelio am Teatro Regio in Parma, die auch auf DVD erschienen ist. Eingeladen von der Metropolitan Opera gab Yu im Herbst 2012 ihr viel gerühmtes Debüt in New York als Trovatore-Leonora, welche sie im Sommer bereits beim Verdi Festival Teatro Giuseppe Verdi in Busseto gegeben hatte. Im selben Jahr wurde sie Preisträgerin des Plácido Domingo Operalia Wettbewerbs und sang dann auf Domingos Wunsch an seiner Seite die Lucrezia in Verdis I due Foscari im Palau de les Arts Valencia. Noch in der gleichen Saison kehrte sie als Desdemona (Otello) unter Zubin Metha dorthin zurück. Im Sommer 2013 debütierte Yu als Gräfin Almaviva (Le Nozze di Figaro) am National Centre for the Performing Arts in Beijing sowie als Anna (Nabucco), ebenfalls an der Seite von Plácido Domingo. In der Saison 2013/2014 kehrte Yu als Fiordiligi (Così fan tutte) an die Metropolitan Opera New York sowie als Maria Boccanegra (Simon Boccanegra) nach Valencia zurück; ausserdem debütierte Yu in einem bravourösen und viel beachteten Einspringer an der Deutschen Oper Berlin als Desdemona. In der vergangenen Saison sang sie Fiordiligi und Desdemona an der Oper Köln, debütierte als Nedda (Pagliacci) am Staatstheater Klagenfurt sowie als Rosina an der Los Angeles Opera in den miteinander verbundenen Produktionen Ghosts of Versailles und Le Nozze di Figaro. Weiters war sie als Liù (Turandot) bei den Bregenzer Festspielen und als Maria Boccanegra an der Oper Frankfurt sowie an der Semperoper Dresden zu hören. Zukünftige Engagements führen Yu unter anderem nach Berlin (Pagliacci), Marseille (Così fan tutte) und erneut zu den Bregenzer Festspielen. Zudem wird sie als Gräfin in Le nozze di Figaro in München debütieren.

Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Thomas Erlank, Arbace

Thomas Erlank

Thomas Erlank stammt aus Südafrika. Er studierte Musik an der Universität von Stellenbosch (Südafrika) und Gesang am Royal College of Music in London bei Patricia Bardon. 2011 gab er sein Debüt als Solist in Steve van der Merwes Eleven – A Requiem for a Parent in der St. George’s Cathedral in Kapstadt. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Rollen wie Aeneas (Dido und Aeneas), Dr. Blind (Die Fledermaus), Acis (Acis und Galatea) und Il Podestà (La finta giardiniera). Beim Händel Festival in London sang er Lurcanio in Händels Ariodante. 2015 wirkte er in David Morins Dokumentarfilm Finding Messiah mit. Mit Werken von Mozart, Haydn und Händel war er u.a. in St. Martin-in-the-Fields, in der Cadogan Hall und beim Brighton Fringe Festival zu erleben. Von 2018 bis 2020 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und sang hier 2018/19 den Tenorpart in der Ballettproduktion Winterreise von Christian Spuck, Borsa in Rigoletto, Ambrogio in der IOS-Produktion Il barbiere di Siviglia am Theater Winterthur sowie den Conférencier in der Uraufführung Last Call von Michael Pelzel. In der Spielzeit 2019/2020 war er in Belshazzar, in der Zauberflöte und in Fidelio zu hören. Ab der Spielzeit 2020/21 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und wird hier u.a. in L’Olimpiade, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Idomeneo und in der Johannes-Passion zu hören sein.

L’Olimpiade01, 06, 11, 13, 15, 19, 21, 29 Nov; 02 Dec 2020 Winterreise20 Feb; 07, 17 Apr 2021 Johannes-Passion08 Mar 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 May 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Stanislav Vorobyov, La Voce

Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Colline und Benoît (La bohème), Spinelloccio (Gianni Schicchi), Galitsky (Prinz Igor) sowie Gremin und Zaretsky (Jewgeni Onegin). 2014 gewann er den ersten Preis bei der «Theatre Assemblies International Festival Competition» in Moskau sowie den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb «Open Europe – Open Planet» und 2015 den dritten Preis beim 7. Internationalen Wettbewerb für Operngesang Sankt Petersburg. Von 2016-2018 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war in der Zeit als Gualtiero Valton (I puritani), Araldo (Otello), Faust (Der feurige Engel) sowie in Lohengrin, Jewgeni Onegin und Madama Butterfly zu hören. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört er zum Ensemble des Zürcher Opernhauses, wo er als Colline (La bohème), als kaiserlicher Kommissar (Madama Butterfly), als Notar (Der Rosenkavalier), als Reinmar von Zweter (Tannhäuser), als Oberpriester (Nabucco) und als Alidoro (La Cenerentola) zu erleben war. Im Sommer 2018 gastierte er bei den Bregenzer Festspielen als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), im Herbst 2018 als Nourabad (Les Pêcherus de perles) an der Oper Vlaandern und im Februar 2020 sang er den L’ombra di Nino in einer konzertanten Aufführung von Semiramide im Concertgebouw in Amsterdam.

I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mar 2021 Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021 La donna del lago25, 29 Apr; 02 May 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021