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Idomeneo

Dramma per musica in three acts by Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Libretto by Giambattista Varesco

Musical director Giovanni Antonini Producer Jetske Mijnssen Stage design Gideon Davey Costumes Dieuweke van Reij Lighting designer Franck Evin Choir director Ernst Raffelsberger Dramaturgy Kathrin Brunner Continuo Claudius Herrmann, Dariusz Mizera

In italian with German and English surtitles. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on 21 Jan 2018.

With the kind support of the René und Susanne Braginsky-Stiftung

Dates & Tickets

February 2018

Sun

04

Feb
19.00

Idomeneo

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Premiere, Price F, Premiere subscription

Wed

07

Feb
19.00

Idomeneo

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Price E, Premiere subscription B

Sat

10

Feb
19.00

Idomeneo

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Price E, Mixed subscription A, Mixed subscription C

Tue

13

Feb
19.00

Idomeneo

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Price E, Tuesday subscription B, Choice subscription

Fri

16

Feb
19.00

Idomeneo

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Price E, Opera House Day, Mixed subscription B, Mozart subscription

Sun

18

Feb
13.00

Idomeneo

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Price H, AMAG people's performance subscription

Fri

23

Feb
19.30

Idomeneo

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Price E, Combo subscription

Tue

27

Feb
19.00

Idomeneo

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Price E, Tuesday subscription D

March 2018

Fri

02

Mar
19.00

Idomeneo

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart, Price E, Friday subscription A

Good to know

Abstract

Idomeneo

Abstract

Idomeneo

Biographies


Giovanni Antonini, Musikalische Leitung

Giovanni Antonini

Giovanni Antonini studierte an der Civica Scuola di Musica seiner Geburtsstadt Mailand und am Centre de Musique Ancienne in Genf. Er ist Mitbegründer des Barockensembles Il Giardino Armonico, mit dem er als Dirigent und Solist auf der Blockflöte und der Traversflöte in ganz Europa, Kanada, den USA, Australien, Japan und in Malaysia gastierte und zahlreiche CDs mit Werken des 17. und 18. Jahrhunderts eingespielt hat. Er ist Künstlerischer Leiter des Festivals Wratislavia Cantans in Polen sowie Erster Gastdirigent beim Mozarteumorchester Salzburg und beim Kammerorchester Basel. Darüber hinaus arbeitet er regelmässig mit namhaften Kollegen wie Cecilia Bartoli, Kristian Bezuidenhout, Giuliano Carmignola, Sol Gabetta, Isabelle Faust, Katia und Marielle Labèque, Viktoria Mullova sowie Giovanni Sollima. Als Gastdirigent leitete er u.a. die Berliner Philharmoniker, das Concertgebouw­Orchester, Tonhalle-Orchester Zürich und Gewandhausorchester Leipzig. Im Opernbereich dirigierte er u.a. Le nozze di Figaro und Alcina an der Mailänder Scala sowie Giulio Cesare und Norma bei den Salzburger Festspielen – letztere jeweils mit Cecilia Bartoli. Mit Il Giardino Armonico nahm er zahlreiche CDs auf, darunter Instrumentalwerke von Vivaldi und anderen italienischen Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts, Bach, Biber und Locke. Zu den jüngsten Aufnahmen zählen Vivaldis Oper Ottone in villa, die Alben Sacrificium mit Cecilia Bartoli sowie Revolution mit Emmanuel Pahud und dem Kammerorchester Basel und – im Rahmen des Projektes Haydn 2032 – bisher fünf CDs mit Haydn-Sinfonien. Am Opernhaus Zürich dirigierte er bereits Alcina, Norma und Le nozze di Figaro.

Idomeneo04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018


Jetske Mijnssen, Inszenierung

Jetske Mijnssen

Jetske Mijnssen ist gebürtige Niederländerin. Sie studierte Niederländische Literatur an der Universität Amsterdam und Regie an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Es folgten Engagements als Regieassistentin an der Nederlandse Opera in Amsterdam, am Grand Théâtre de Genève sowie an der Vlaamse Opera in Antwerpen. Ab 2001 entstanden eigene Regiearbeiten, darunter La traviata am Konzert Theater Bern, Die Entführung aus dem Serail am Aalto-Theater Essen, Madama Butterfly am Theater Basel, Jules Massenets Werther am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, Die Dreigroschenoper und Il barbiere di Siviglia an der Opera Zuid in Maastricht, Almira an der Staatsoper Hamburg und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sowie L'Enfant et les Sortilèges, Don Pasquale, Pinocchio und Benjamin Brittens Der kleine Schornsteinfeger an der Komischen Oper Berlin. Mit Humperdincks Königskinder gab sie 2014 ihr Debüt an der Semperoper Dresden. Ihre Inszenierung von Luigi Rossis Orfeo an der Opéra national de Lorraine in Nancy wurde mit dem Grand Pix du Syndicat de la Critique 2016 ausgezeichnet. Ihre jüngsten Arbeiten waren Haydns Orlando paladino für das Opernhaus Zürich und Eugen Onegin an der Oper Graz.

Idomeneo04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018


Gideon Davey, Bühne

Gideon Davey

Gideon Davey, geboren in Bristol, Grossbritannien,  arbeitet für Theater, Film und Fernsehen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Regisseur David Alden, mit dem er u.a. bei Luisa Miller (Lyon), Radamisto (Santa Fe, English National Opera), Wagners Ring (München), Don Giovanni (Köln), Alcina (Berlin), Giasone (Spoleto Festival), Don Giovanni (Köln), Powder Her Face im Almeida Theatre in London, bei einer szenischen Produktion der Winterreise mit Ian Bostridge sowie bei Der Zigeunerbaron und Faust an der Wiener Volksoper als Kostüm- und teilweise auch Bühnenbildner mitarbeitete. Seine Kostüme für David Aldens Inzenierung von Il ritorno d’Ulisse in patria brachte ihm die Auszeichnung Bühnenbildner des Jahres 2005 der Zeitschrift Opernwelt ein. Auch bei Produktionen von Andreas Homoki wirkte Gideon Davey wiederholt mit, so etwa als Kostümbildner bei Pagliacci  und Von heute auf morgen am Teatro la Fenice, Der Rosenkavalier und Robin Hood an der Komischen Oper Berlin, Roméo et Juliette an der Bayerischen Staatsoper und Charpentiers David et Jonathas in Aix en Provence. Ausserdem entwarf er u. a. Bühne und Kostüme für Robert Carsen, Rinaldo in Glyndebourne, Armide am Theatre Champs Elysees, für Das schlaue Füchslein in Strassburg, für Stephen Lawless (Acis and Galatea in Innsbruck), David Alden (Die Meistersinger von Nürnberg in Amsterdam) und Chabriers L’étoile in Frankfurt. Beim Feature-Film The Nine Lives of Tomas Katz (2000, Regie: Ben Hopkins) zeichnete Gideon Davey für das Produktionsdesign verantwortlich. Zukünftige Engangements werden ihn u.a. an die Opera de Lille (Das schlaue Füchslein, Robert Carsen) ans Moskauer Bolshoj Theater (Cosi fan tutte, Floris Visser), an die Oper Frankfurt (L'Orontea, David Alden), an die Opéra Comique in Paris sowie ans Theater an der Wien (Platée, William Christie) führen.

Idomeneo04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018 Maria Stuarda08, 11, 14, 17, 20, 26, 29 Apr; 02, 05, 09, 12 May 2018


Dieuweke van Reij, Kostüme

Dieuweke van Reij

Dieuweke van Reij stammt aus den Niederlanden. Sie arbeitet als Szenographin in der Oper, im Tanz und im Theater. Im Ballett zeichnete sie verantwortlich für die Ausstattung von Annabelle Lopez Ochoas Choreografien von Liaisons Dangereux (Ballett Augsburg), Celeste (Nationalballett Kuba), Mammatus (Joffrey Ballett Chicago)und Broken Wings (Nationalballett London). In der Oper arbeitete sie wiederholt mit dem Regisseur Floris Visser zusammen. So entwarf sie für seine Inszenierungen von Il signor Bruschino in den Niederlanden und Deutschland, Carmen in Delft, La bohème in Osnabrück, Orphée et Eurydice an der Reisopera in Enschede, Antigona an der Opera Trionfo in Lelystad sowie Jenůfa Bühnenbild und Kostüme. Für Così fan tutte am Bolschoi-Theater Moskau entwarf sie die Kostüme, ebenfalls in einer Inszenierung von Floris Visser. Für diese Arbeit wurde sie für den „Golden Mask Award“ nominiert. Für ihre Ausstattung von The return of Hansel and Gretel für die freie holländische Musiktheatergruppe Orkater erhielt sie 2016 den Niederländischen Theaterpreis.

Idomeneo04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Jewgeni Onegin24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Oct 2017 Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018 Fidelio26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dec 2017 Ronja Räubertochter18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dec 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 Madama Butterfly10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 La fanciulla del West21, 26, 30 Dec 2017; 07, 12 Jan 2018 Idomeneo04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018 La forza del destino27, 30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Das Land des Lächelns10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 L’incoronazione di Poppea24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 La traviata06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 Der fliegende Holländer18, 21, 24, 28, 31 Mar 2018


Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschliessend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. In seiner ersten Festspielsaison kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.

Nussknacker und Mausekönig14, 20, 29 Oct; 03, 10, 11 Nov; 09, 12, 15, 17 Dec 2017; 02, 03, 28 Feb; 01, 16, 17 Mar; 13, 15 Apr 2018 Madama Butterfly10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 La fanciulla del West21, 26, 30 Dec 2017; 07, 12 Jan 2018 Fidelio26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dec 2017 Idomeneo04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018 Jewgeni Onegin24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Oct 2017 Galaconcert Edita Gruberova18 Feb 2018 Das Land des Lächelns10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges19, 21, 26, 28 Jan; 01 Feb 2018 Maria Stuarda08, 11, 14, 17, 20, 26, 29 Apr; 02, 05, 09, 12 May 2018 Parsifal25 Feb; 03, 07, 11 Mar 2018 Tosca21, 27, 29 Oct; 01, 04 Nov 2017 Werther10, 13, 18, 21, 24, 29 May 2018 Die Zauberflöte26, 29 Sep; 05, 10, 15 Oct 2017


Joseph Kaiser, Idomeneo

Joseph Kaiser

Joseph Kaiser, Tenor, ist einem breiten Publikum bekannt geworden als Tamino in dem Film The Magic Flute von Kenneth Brannagh (2007). Den Tamino sang Joseph Kaiser auch am Royal Opera House Covent Garden, am Teatro Real Madrid, an der Los Angeles Opera, der Washington National Opera sowie an der New Yorker Metropolitan Opera. An der Metropolitan war der kanadische Tenor ausserdem als Roméo in Roméo et Juliette an der Seite von Anna Netrebko zu hören sowie als Flamand in Capriccio und Gimoaldo in Rodelinda mit Renée Fleming, Narraboth in Salome mit Karita Mattila und Lysander in A Midsummernight’s Dream. In der vergangenen Spielzeit ist Joseph Kaiser u.a. an der Bayerischen Staatsoper und der Lyric Opera Chicago (Salome) und der Houston Grand Opera (The Passenger) aufgetreten. Auf der Konzertbühne war er in der letzten Spielzeit in Mozarts Requiem mit Ivor Bolton und den Wiener Symphonikern, in Beethovens Neunter Sinfonie mit Bernard Haitink und erstmals als Florestan in einer konzertanten Aufführung von Beethovens Fidelio zu erleben. Auf der Opernbühne sang er in der Vergangenheit u.a. Partien wie Lensky (Eugen Onegin) an der Opéra National de Paris und bei den Salzburger Festspielen (auch auf DVD erhältlich), Admète (Glucks Alceste) an der Wiener Staatsoper und beim Festival Aix-en-provence, Steva (Jenufa) an der Bayerischen Staatsoper München und der Deutschen Oper Berlin. Weitere Höhepunkte im Konzertbereich waren Auftritte in Brittens Serenade for Tenor, Horn, and Strings mit André Previn und dem Gewandhausorchester Leipzig, Bruckners Te Deum with Daniel Barenboim und dem Orchester des Teatro alla Scala und in Mozarts Requiem am Mostly Mozart Festival unter Louis Langrée sowie mit dem Orchestra of St. Luke’s unter Iván Fischer in der Carnegie Hall.

Idomeneo04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018


Anna Stéphany, Idamante

Anna Stéphany

Anna Stéphany ist englisch-französischer Herkunft. Sie studierte am King’s College London, an der Guildhall School of Music & Drama und am National Opera Studio, gewann den Kathleen Ferrier Award sowie die Guildhall Gold Medal und vertrat England 2009 beim Wettbewerb «BBC Cardiff Singer of the World». Bisher sang sie u.a. Octavian (Der Rosenkavalier) am Bolschoi-Theater, an der Königlichen Oper Stockholm und in Covent Garden, Annio (La clemenza di Tito) in Aix-en-Provence und an der Bayerischen Staatsoper, Rosina (Il barbiere di Siviglia) am Théâtre du Châtelet, die Titelrolle in Charpentiers Medée am Chicago Opera Theater, La donna del lago in Covent Garden, La Musica/Speranza (L’Orfeo) in München und die Titelpartie in Händels Serse in einer CD-Einspielung mit der Early Opera Company unter Christian Curnyn. Im Sommer 2017 debütierte sie in Glyndebourne als Sesto in Mozarts La clemenza di Tito. Konzerte gab sie u.a. mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und William Christie, dem Balthasar Neumann Ensemble und Thomas Hengelbrock, dem Orchestra La Scintilla und Laurence Cummings sowie mit dem Londoner Philharmonia Orchestra und Esa-Pekka Salonen. 2012–2015 gehörte Anna Stéphany zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier als Cherubino (Le nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Siébel (Faust), La Muse/Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann) und Minerva (Il ritorno d’Ulisse in patria) sowie in jüngerer Zeit als Venus (King Arthur), Sesto (La clemenza di Tito), Romeo (I Capuleti e i Montecchi) und als Charlotte in MassenetsWerther zu erleben. 2017/18 singt sie u.a. Dorabella in München und Sesto (Giulio Cesare in Egitto) in Glyndebourne.

Idomeneo04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018


Hanna-Elisabeth Müller, Ilia

Hanna-Elisabeth Müller

Hanna-Elisabeth Müller studierte Gesang in Mannheim. 2012–2016 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo sie u.a. Pamina, Zerlina, Susanna, Servilia (La clemenza di Tito), Gretel, Infantin Donna Clara (Zemlinskys Der Zwerg), Sophie (Werther) und Marzelline sang. 2014 gab Hanna-Elisabeth Müller ihr Debüt als Zdenka (Richard Strauss’ Arabella) an der Seite von Renée Fleming und Thomas Hampson bei den Salzburger Osterfestspielen und wurde kurz darauf von der Zeitschrift Opernwelt als «Nachwuchskünstlerin des Jahres» ausgezeichnet. Es folgten Gastengagements als Zdenka an der Semperoper Dresden und als Sophie (Der Rosenkavalier) in Amsterdam. Die Spielzeit 2016/17 begann die Sopranistin mit einer Konzert- und DVD-Aufnahme von Brahms‘ Deutschem Requiem mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst. Ausserdem debütierte sie an der New Yorker Metropolitan Opera als Marzelline (Fidelio) und an der Mailänder Scala als Donna Anna (Don Giovanni) unter der Leitung von Paavo Järvi. Seit ihrem Lieddebüt beim Heidelberger Frühling 2011 tritt Hanna-Elisabeth Müller zudem in wichtigen Liedzentren auf, darunter die Kölner Philharmonie, De Singel Antwerpen und das Festival RheinVokal. 2017 ist ihre erste Solo-CD Traumgekrönt mit Liedern von Richard Strauss, Alban Berg und Arnold Schönberg erschienen. Im Konzertbereich war sie u.a. als Solistin in Beethovens 9. Sinfonie beim Eröffnungskonzert der Elbphilharmonie in Hamburg sowie in der Philharmonie de Paris, der Philharmonie Essen und der Philharmonie Köln zu erleben. 2017/18 sang Hanna-Elisabeth Müller bereits Pamina in München und New York.

Idomeneo04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018


Guanqun Yu, Elektra

Guanqun Yu

Die Chinesin Guanqun Yu gehört zu den vielversprechendsten Sopranistinnen der jüngeren Generation und ist regelmässig an internationalen Opernhäusern zu Gast. Bereits während ihres Studiums in Shandong und später Shanghai sang sie im Rahmen des dortigen Opernstudios Pamina (Die Zauberflöte) und Gilda (Rigoletto) sowie vielumjubelte Konzerte bei wichtigen öffentlichen Veranstaltungen. Sie besuchte Meisterklassen bei Renée Fleming, Carlo Bergonzi und Eva Marton und verschaffte sich letztlich mit dem Sieg des ersten Platzes bei dem renommierten Belvedere Gesangswettbewerb Gehör über die Grenzen Chinas hinaus. Im September 2008 wurde Yu Mitglied des Opernstudios des Teatro Comunale di Bologna und hatte so die Gelegenheit, viele Rollen aus dem vorrangig Italienischen Repertoire auf der dortigen Opernbühne zu singen. 2010 debütierte sie in Honeggers Jeanne d´Arc au bûcher unter Bertrand de Billy im Musikverein Wien. Es folgten unter anderem Mimì (La bohème) beim Pacific Festival in Sapporo unter der Leitung von Fabio Luisi und Donna Elvira (Don Giovanni) in Bologna. Im Frühjahr 2012 sang sie Lina in der Neuproduktion Stiffelio am Teatro Regio in Parma, die auch auf DVD erschienen ist. Eingeladen von der Metropolitan Opera gab Yu im Herbst 2012 ihr viel gerühmtes Debüt in New York als Trovatore-Leonora, welche sie im Sommer bereits beim Verdi Festival Teatro Giuseppe Verdi in Busseto gegeben hatte. Im selben Jahr wurde sie Preisträgerin des Plácido Domingo Operalia Wettbewerbs und sang dann auf Domingos Wunsch an seiner Seite die Lucrezia in Verdis I due Foscari im Palau de les Arts Valencia. Noch in der gleichen Saison kehrte sie als Desdemona (Otello) unter Zubin Metha dorthin zurück. Im Sommer 2013 debütierte Yu als Gräfin Almaviva (Le Nozze di Figaro) am National Centre for the Performing Arts in Beijing sowie als Anna (Nabucco), ebenfalls an der Seite von Plácido Domingo. In der Saison 2013/2014 kehrte Yu als Fiordiligi (Così fan tutte) an die Metropolitan Opera New York sowie als Maria Boccanegra (Simon Boccanegra) nach Valencia zurück; ausserdem debütierte Yu in einem bravourösen und viel beachteten Einspringer an der Deutschen Oper Berlin als Desdemona. In der vergangenen Saison sang sie Fiordiligi und Desdemona an der Oper Köln, debütierte als Nedda (Pagliacci) am Staatstheater Klagenfurt sowie als Rosina an der Los Angeles Opera in den miteinander verbundenen Produktionen Ghosts of Versailles und Le Nozze di Figaro. Weiters war sie als Liù (Turandot) bei den Bregenzer Festspielen und als Maria Boccanegra an der Oper Frankfurt sowie an der Semperoper Dresden zu hören. Zukünftige Engagements führen Yu unter anderem nach Berlin (Pagliacci), Marseille (Così fan tutte) und erneut zu den Bregenzer Festspielen. Zudem wird sie als Gräfin in Le nozze di Figaro in München debütieren.

Carmen01, 04, 07, 10, 14 Jul 2018 Idomeneo04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018 Turandot19, 25, 31 May; 03 Jun 2018


Airam Hernández, Arbace

Airam Hernández

Airam Hernández wurde in Teneriffa geboren. Er studierte zunächst Horn und anschliessend Gesang bei Dolors Aldea am Conservatori in Barcelona. Von 2014-2016 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und anschliessend Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Engagements führten ihn zudem u.a. an die Oper Amsterdam, Opéra National de Lorraine, Opéra de Lausanne, Musikkollegium Winterthur, Theater Basel, Gran Teatre del Liceu, Auditori de Barcelona, Palau de la Música Catalana, Auditorium «Manuel de Falla» in Granada, Ópera de Tenerife, Auditorio Alfredo Kraus in Gran Canaria sowie ans Teatro Real of Madrid. Er sang unter Dirigenten wie Marco Armiliato, Carlo Rizzi, Jesus López-Cobos, James Conlon, Nello Santi, Francesco Ivan Ciampa sowie Fabio Luisi und arbeitete mit Regisseuren wie Barrie Kosky, Hans Neuenfels, Laurent Pelly, David Pountney, Andreas Homoki und Damiano Michieletto. 2016 debütierte er als Alfredo (La traviata) an der Oper in Perm unter Teodor Currentzis und in der Inszenierung von Robert Wilson. 2017 hatte er Rollendebüts wie Apollo und Dionysos (Orest) am Opernhaus Zürich, Edgardo (Lucia di Lammermoor) an der Opéra de Lausanne sowie Faust (Faust) an der Oper in Teneriffa. In naher Zukunft wird er Rollen wie Fenton (Falstaff), Don Ottavio (Don Giovanni), Gennaro (Lucrezia Borgia), Fernando (Doña Francisquita) und Nemorino (L’elisir d'amore) singen und ihn an Häuser wie die Semperoper Dresden, Musashinos Auditorium (Japan), Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg, Dallas Opera, Staatsoper Hamburg, De Nationale Opera Amsterdam, Gran Teatre del Liceu, Teatro Real de Madrid und Théatre du Capitole Toulouse führen.

Idomeneo04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018


Ildo Song, La Voce

Ildo Song

Ildo Song, Bass, stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von Herbst 2015 bis Sommer 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole/L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich.

Il barbiere di Siviglia01, 06, 11 Oct 2017 Madama Butterfly10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 Idomeneo04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018 Salome28 Sep; 01, 08, 15 Oct 2017 Tosca21, 27, 29 Oct; 01, 04 Nov 2017 La traviata06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 Turandot19, 25, 31 May; 03 Jun 2018 L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges19, 21, 26, 28 Jan; 01 Feb 2018