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Idomeneo

Dramma per musica in three acts by Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Libretto by Giambattista Varesco

Producer Jetske Mijnssen Lighting designer Franck Evin Dramaturgy Kathrin Brunner
Elettra
La Voce
Due Cretesi
Anna Soranno
Martha Villegas
Francisca Montiel
Eleanor Paunovic
Due Troiani
Tae-Jin Park
Mamuka Tepnadze
Moises Chavez
Timm de Jong
Dariusz Mizera
Andrea Del Bianco

In Italian with German and English surtitles. Duration 3 H. 05 Min. incl. intermission after 1st part after approx. 1 H. 35 Min.
Introductory matinee on 21 Jan 2018.

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Biographies


Jetske Mijnssen,

Jetske Mijnssen

Jetske Mijnssen ist gebürtige Niederländerin. Sie studierte Niederländische Literatur an der Universität Amsterdam und Regie an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Es folgten Engagements als Regieassistentin an der Nederlandse Opera in Amsterdam, am Grand Théâtre de Genève sowie an der Vlaamse Opera in Antwerpen. Ab 2001 entstanden eigene Regiearbeiten, darunter Benjamin Brittens Der kleine Schornsteinfeger, Pinocchio, L’Enfant et les sortilèges und Don Pasquale an der Komischen Oper Berlin, La traviata am Konzert Theater Bern, Die Entführung aus dem Serail am Aalto-Theater Essen, Madama Butterfly am Theater Basel, Jules Massenets Werther am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, Almira an der Staatsoper Hamburg und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Mit Humperdincks Königskinder gab sie 2014 ihr Debüt an der Semperoper Dresden. Ihre Inszenierung von Luigi Rossis Orfeo an der Opéra national de Lorraine in Nancy wurde mit dem Grand Prix du Syndicat de la Critique 2016 ausgezeichnet. Ihre jüngsten Arbeiten waren Haydns Orlando paladino, Idomeneo und Hippolyte et Aricie für das Opernhaus Zürich, Eugen Onegin und Don Carlo an der Oper Graz, Giovanni Legrenzis La divisione del mondo, eine Koproduktion der Opéra National de Rhin, der Opéra National de Lorraine und der Opéra Royal de Versailles, Monteverdis Orfeo in Kopenhagen, Il barbiere di Siviglia in Oslo sowie Katja Kabanowa an der Komischen Oper Berlin. An der Amsterdamer Oper wird sie demnächst Donizettis Tudor-Trilogie inszenieren.



Franck Evin,

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u. a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieito und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Nabucco11, 16, 25, 28 Sep; 09 Oct 2022 Il trovatore17, 24, 27 Sep; 06, 11, 16 Oct 2022 Die Walküre18, 21, 29 Sep; 02, 05, 08, 18 Oct 2022 Barkouf23, 27, 30 Oct; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022 Faust29 Oct; 01, 06, 13, 16 Nov 2022 Alice im Wunderland12, 20, 27 Nov; 06, 09, 15, 31 Dec 2022; 01, 02, 08, 19 Jan 2023 Eliogabalo04, 07, 11, 13, 16, 21, 26, 30 Dec 2022; 07 Jan 2023 La bohème09, 11, 14, 18, 22, 28 Dec 2022 La traviata23, 26, 31 Dec 2022; 06, 08, 11, 15 Jan 2023 Salome13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mar 2023 Siegfried05, 09, 14, 18, 22, 26 Mar 2023 Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 May 2023 Don Pasquale29 May; 01, 04, 10, 14, 17 Jun 2023 Die Entführung aus dem Serail05, 18, 26 Nov; 01 Dec 2022


Joseph Kaiser,

Joseph Kaiser

Joseph Kaiser stammt aus Kanada und gastiert regelmässig auf den grossen Opern- und Konzertbühnen in Europa und Nordamerika. Einem breiten Publikum bekannt geworden ist er in dem Film The Magic Flute von Kenneth Brannagh (2007) als Tamino, den er zudem am Royal Opera House Covent Garden, am Teatro Real Madrid, in Los Angeles Opera und Washington sowie an der New Yorker Metropolitan Opera sang. An der Met war er ausserdem als Roméo in Roméo et Juliette an der Seite von Anna Netrebko zu hören, verkörperte Flamand in Capriccio, Gimoaldo in Rodelinda, Narraboth in Salome, Lysander in A Midsummernight’s Dream und erst kürzlich Števa in Janáčeks Jenůfa. Im Opernbereich sang Joseph Kaiser in jüngster Zeit die Titelrolle in Strawinskys Oedipus Rex in Aix-en-Provence (Regie: Peter Sellars, Dirigat: Esa-Pekka Salonen), gab sein Rollendebüt als Peter Grimes am Theater an der Wien und war als Admeto (Alceste) an der Wiener Staatsoper sowie als Matteo in Richard Strauss’ Arabella an der Bayerischen Staatsoper zu erleben. Am Opernhaus Zürich debütierte er 2015 als Michel in der Neuproduktion von Martinůs Juliette. In der Spielzeit 2017/18 war Joseph Kaiser bisher als Edmundo de Nobile in Thomas Adès’ The Exterminating Angel an der Met unter dem Dirigat des Komponisten zu erleben. Nach seinem Rollendebüt als Idomeneo in Zürich singt er die Titelrolle in Lohengrin am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel unter Alain Altinoglu. Zudem ist er u.a. und mit einem Solorezital in der Carnegie Hall mit Thomas Adès am Klavier sowie mit Beethovens Neunter Sinfonie unter der Leitung von Kent Nagano zu erleben.



Anna Stéphany,

Anna Stéphany

Anna Stéphany ist englisch-französischer Herkunft. Sie studierte am King’s College London, an der Guildhall School of Music & Drama und am National Opera Studio, gewann den Kathleen Ferrier Award sowie die Guildhall Gold Medal und vertrat England 2009 beim Wettbewerb «BBC Cardiff Singer of the World». Bisher sang sie u.a. Octavian (Der Rosenkavalier) am Bolschoi-Theater, an der Königlichen Oper Stockholm und in Covent Garden, Annio (La clemenza di Tito) in Aix-en-Provence und an der Bayerischen Staatsoper, Rosina (Il barbiere di Siviglia) am Théâtre du Châtelet, die Titelrolle in Charpentiers Medée am Chicago Opera Theater, La donna del lago in Covent Garden, La Musica/Speranza (L’Orfeo) in München und die Titelpartie in Händels Serse in einer CD-Einspielung mit der Early Opera Company unter Christian Curnyn. Im Sommer 2017 debütierte sie in Glyndebourne als Sesto in Mozarts La clemenza di Tito. Konzerte gab sie u.a. mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und William Christie, dem Balthasar Neumann Ensemble und Thomas Hengelbrock, dem Orchestra La Scintilla und Laurence Cummings sowie mit dem Londoner Philharmonia Orchestra und Esa-Pekka Salonen. Von 2012 bis 2015 gehörte Anna Stéphany zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier als Cherubino (Le nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Siébel (Faust), La Muse/Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann) und Minerva (Il ritorno d’Ulisse in patria) sowie in jüngerer Zeit als Venus (King Arthur), Sesto, Romeo (I Capuleti e i Montecchi), Charlotte (Werther), Idamante (Idomeneo) und Octavian zu erleben. In der Spielzeit 2019/20 singt sie neben Hänsel in Zürich, die Mezzosopran-Partie in Mendelssohns Elias am Théâtre de Champs-Elysées und Ruggiero (Alcina) in Glyndbourne.



Hanna-Elisabeth Müller,

Hanna-Elisabeth Müller

Hanna-Elisabeth Müller studierte bei Rudolf Piernay, mit dem sie nach wie vor eng zusammenarbeitet. 2014 erlebte sie mit ihrem Auftritt als Zdenka in Strauss’ Arabella an der Seite von Renée Fleming und Thomas Hampson unter der Leitung von Christian Thielemann bei den Salzburger Osterfestspielen ihren internationalen Durchbruch und wurde kurz darauf von der Zeitschrift Opernwelt als «Nachwuchskünstlerin des Jahres» ausgezeichnet. 2012 bis 2016 gehörte sie dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper an. 2017 debütierte sie als Marzelline in Fidelio an der MET in New York. Es folgte ihr Opern- und Rollendebüt als Donna Anna in Robert Carsens Don Giovanni an der Mailänder Scala. In dieser Rolle war sie ausserdem an der Bayerischen Staatsoper und an der Wiener Staatsoper zu erleben. 2018 debütierte sie am Opernhaus Zürich als Illia in Idomeneo. An der MET sang sie zudem Susanna (Le nozze die Figaro) und an der Bayerischen Staatsoper Elettra (Idomeneo) sowie Cordelia in der Neuproduktion von Lear. Zu ihren Konzerthöhepunkten gehören Strauss’ Vier letzte Lieder mit dem WDR Sinfonieorchester Köln unter Christoph Eschenbach, Bergs Sieben Frühe Lieder mit den Berliner Philharmonikern unter Paavo Järvi und Schumanns Faustszenen mit dem Orchestre de Paris unter Daniel Harding. Mit ihrer Klavierpartnerin Juliane Ruf tritt sie regelmässig in wichtigen Liedzentren wie der Mailänder Scala, Wigmore Hall, Heidelberger Frühling, Kölner Philharmonie, De Singel Antwerpen und beim Festival Rheinvokal auf. 2017 erschien ihre erste Lied-CD Traumgekrönt, 2020 folgte die CD Reine de Cœur mit Werken von Schumann, Zemlinsky und Poulenc.



Guanqun Yu,

Guanqun Yu

Die Chinesin Guanqun Yu gehört zu den vielversprechendsten Sopranistinnen der jüngeren Generation und ist regelmässig an internationalen Opernhäusern zu Gast. Bereits während ihres Studiums in Shandong und später Shanghai sang sie im Rahmen des dortigen Opernstudios Pamina (Die Zauberflöte) und Gilda (Rigoletto) sowie vielumjubelte Konzerte bei wichtigen öffentlichen Veranstaltungen. Sie besuchte Meisterklassen bei Renée Fleming, Carlo Bergonzi und Eva Marton und verschaffte sich letztlich mit dem Sieg des ersten Platzes bei dem renommierten Belvedere Gesangswettbewerb Gehör über die Grenzen Chinas hinaus. Im September 2008 wurde Yu Mitglied des Opernstudios des Teatro Comunale di Bologna und hatte so die Gelegenheit, viele Rollen aus dem vorrangig Italienischen Repertoire auf der dortigen Opernbühne zu singen. 2010 debütierte sie in Honeggers Jeanne d´Arc au bûcher unter Bertrand de Billy im Musikverein Wien. Es folgten unter anderem Mimì (La bohème) beim Pacific Festival in Sapporo unter der Leitung von Fabio Luisi und Donna Elvira (Don Giovanni) in Bologna. Im Frühjahr 2012 sang sie Lina in der Neuproduktion Stiffelio am Teatro Regio in Parma, die auch auf DVD erschienen ist. Eingeladen von der Metropolitan Opera gab Yu im Herbst 2012 ihr viel gerühmtes Debüt in New York als Trovatore-Leonora, welche sie im Sommer bereits beim Verdi Festival Teatro Giuseppe Verdi in Busseto gegeben hatte. Im selben Jahr wurde sie Preisträgerin des Plácido Domingo Operalia Wettbewerbs und sang dann auf Domingos Wunsch an seiner Seite die Lucrezia in Verdis I due Foscari im Palau de les Arts Valencia. Noch in der gleichen Saison kehrte sie als Desdemona (Otello) unter Zubin Metha dorthin zurück. Im Sommer 2013 debütierte Yu als Gräfin Almaviva (Le Nozze di Figaro) am National Centre for the Performing Arts in Beijing sowie als Anna (Nabucco), ebenfalls an der Seite von Plácido Domingo. In der Saison 2013/2014 kehrte Yu als Fiordiligi (Così fan tutte) an die Metropolitan Opera New York sowie als Maria Boccanegra (Simon Boccanegra) nach Valencia zurück; ausserdem debütierte Yu in einem bravourösen und viel beachteten Einspringer an der Deutschen Oper Berlin als Desdemona. In der vergangenen Saison sang sie Fiordiligi und Desdemona an der Oper Köln, debütierte als Nedda (Pagliacci) am Staatstheater Klagenfurt sowie als Rosina an der Los Angeles Opera in den miteinander verbundenen Produktionen Ghosts of Versailles und Le Nozze di Figaro. Weiters war sie als Liù (Turandot) bei den Bregenzer Festspielen und als Maria Boccanegra an der Oper Frankfurt sowie an der Semperoper Dresden zu hören. Zukünftige Engagements führen Yu unter anderem nach Berlin (Pagliacci), Marseille (Così fan tutte) und erneut zu den Bregenzer Festspielen. Zudem wird sie als Gräfin in Le nozze di Figaro in München debütieren.



Airam Hernandez,

Airam Hernandez

Airam Hernández wurde in Teneriffa geboren. Er studierte zunächst Horn und anschliessend Gesang bei Dolors Aldea am Conservatori in Barcelona. Von 2014-2016 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und anschliessend Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Engagements führten ihn zudem u.a. an die Oper Amsterdam, Opéra National de Lorraine, Opéra de Lausanne, Musikkollegium Winterthur, Theater Basel, Gran Teatre del Liceu, Auditori de Barcelona, Palau de la Música Catalana, Auditorium «Manuel de Falla» in Granada, Ópera de Tenerife, Auditorio Alfredo Kraus in Gran Canaria sowie ans Teatro Real of Madrid. Er sang unter Dirigenten wie Marco Armiliato, Carlo Rizzi, Jesus López-Cobos, James Conlon, Nello Santi, Francesco Ivan Ciampa sowie Fabio Luisi und arbeitete mit Regisseuren wie Barrie Kosky, Hans Neuenfels, Laurent Pelly, David Pountney, Andreas Homoki und Damiano Michieletto. 2016 debütierte er als Alfredo (La traviata) an der Oper in Perm unter Teodor Currentzis und in der Inszenierung von Robert Wilson. 2017 hatte er Rollendebüts wie Apollo und Dionysos (Orest) am Opernhaus Zürich, Edgardo (Lucia di Lammermoor) an der Opéra de Lausanne sowie Faust (Faust) an der Oper in Teneriffa. In naher Zukunft wird er Rollen wie Fenton (Falstaff), Don Ottavio (Don Giovanni), Gennaro (Lucrezia Borgia), Fernando (Doña Francisquita) und Nemorino (L’elisir d'amore) singen und ihn an Häuser wie die Semperoper Dresden, Musashinos Auditorium (Japan), Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg, Dallas Opera, Staatsoper Hamburg, De Nationale Opera Amsterdam, Gran Teatre del Liceu, Teatro Real de Madrid und Théatre du Capitole Toulouse führen.



Ildo Song,

Ildo Song

Ildo Song stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von 2015 bis 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. In letzter Zeit sang er u.a. den Onkel Bonze in Madama Butterfly, Le Fauteuil / L’arbre in L’Enfant et les sortilèges, La Voce in Idomeneo, Mandarin in Turandot, Doktor Grenvil in La traviata, Julian Pinelli in Die Gezeichneten, Il Conte di Ceprano in Rigoletto, Alessio in der konzertanten Aufführung von La sonnambula, Oroveso in Norma und ein Eremit in Der Freischütz. Er gastierte zudem jüngst als Onkel Bonze und Oroveso am Teatro di San Carlo in Neapel.



Claudius Herrmann,

Claudius Herrmann

Claudius Herrmann wurde 1967 in Mannheim geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung bei Hans Adomeit in Mannheim und an der Musikhochschule Lübeck bei David Geringas.

Seit 1992 ist er Solocellist in der Philharmonia Zürich und arbeitete dort mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Georg Solti, Christoph von Dohnányi, Riccardo Chailly, Bernhard Haitink und Franz Welser-Möst.

2013 wurde er als Solocellist zu den Bayreuther Festpielen eingeladen.

Claudius Herrmann ist seit 2009 Cellist des Gringolts Quartetts, mit dem er mehrere Preise, u.a. den ECHO Klassik Preis gewann. Vorher war er 15 Jahre lang Mitglied des Amati Quartetts Zürich, mit dem er in den wichtigsten Konzertsälen wie der Carnegie Hall, dem Concertgebouw, der Wigmore Hall, dem Theatre Champs Elysées, dem Wiener Musikverein und der Berliner Philharmonie aufgetreten ist.

Als Solist war er u.a. mit den Hamburger Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau sowie dem Orchester der Oper Zürich (Strauss Don Quixote unter Franz Welser-Möst) zu erleben.

Neben über 20 Kammermusik CD Aufnahmen hat er auch mehrere CDs mit Cello-Sonaten von Brahms, Reinecke und Herzogenberg veröffentlicht.a

Le nozze di Figaro23, 25 Sep; 07, 15, 22 Oct 2022 Neapolitan Time Travel30 Oct 2022


Michael Richter,

Michael Richter

Michael Richter wurde in Wien geboren und studierte Orchesterdirigieren bei Leopold Hager sowie Korrepetition bei Konrad Leitner an der dortigen Universität für Musik und Darstellende Kunst. Von 2000 bis 2003 war er als Solokorrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert und dirigierte dort u.a. Aufführungen von Le nozze di Figaro, Die Fledermaus und Prokofjews Romeo und Julia. Seit 2003 ist Michael Richter am Opernhaus Zürich engagiert, zunächst als Solokorrepetitor, seit 2012 als Studienleiter. Er arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Ingo Metzmacher, Fabio Luisi und Heinz Holliger sowie mit Sängern wie Neil Shicoff, Jonas Kaufmann und Peter Seiffert, gab Konzerte als Pianist und Dirigent in verschiedenen Ländern Europas und arbeitete für die Salzburger Festspiele wie auch für das Lucerne Festival. 2017/18 dirigierte er die Uraufführung von Xavier Dayers Der Traum von Dir auf der Studiobühne des Opernhauses Zürich; 2018/19 sowie in der folgenden Spielzeit leitete er Vorstellungen von Humperdincks Hänsel und Gretel. 2022/23 übernimmt er die musikalische Leitung von Alice im Wunderland am Opernhaus Zürich.

Alice im Wunderland12, 20, 27 Nov; 06, 09, 15, 31 Dec 2022; 01, 02, 08, 19 Jan 2023 Eröffnungsfest Spielzeit 22/2310 Sep 2022