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La cenerentola

Melodramma giocoso in two acts by Gioachino Rossini (1792–1868)
Libretto by Giacopo Ferretti

Musical director Gianluca Capuano Producer Cesare Lievi Stage and costume design Luigi Perego Lighting designer Gigi Saccomandi Choir director Ernst Raffelsberger
Angelina, genannt Cenerentola
Don Ramiro, Prinz von Salerno
Dandini, sein Diener
Don Magnifico, Vater von Clorinda und Tisbe
Alidoro, Philosoph, Don Ramiros Lehrer
Continuo Hammerklavier
Andrea del Bianco

In Italian with German and English surtitles. Duration 3 H. 15 Min. incl. intermission after 1st act after approx. 1 H. 40 Min. Introduction 45 min before the performance.

Past performances

December 2019

Tue

31

Dec
19.00

La cenerentola

Opera by Gioachino Rossini

January 2020

Thu

02

Jan
19.30

La cenerentola

Opera by Gioachino Rossini, Good mood subscription, Italian opera subscription

Sun

05

Jan
19.30

La cenerentola

Opera by Gioachino Rossini, Belcanto subscription

Sun

12

Jan
20.00

La cenerentola

Opera by Gioachino Rossini, Sunday subscription D, Mixed subscription A

Good to know

Abstract

La cenerentola

Abstract

La cenerentola

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La cenerentola

La cenerentola

Biographies


Gianluca Capuano,

Gianluca Capuano

Gianluca Capuano wurde in Mailand geboren und studierte Orgel, Komposition und Dirigieren am dortigen Konservatorium. An der Scuola Civica ebenfalls in Mailand spezialisierte er sich auf Barockmusik. Ausserdem schloss er ein Philosophiestudium ab. Als Dirigent und Solist ist er seither in ganz Europa, den USA, Russland und Japan aufgetreten. 2006 gründete er das Originalklangensemble «Il canto di Orfeo», mit dem er ein breitgefächertes Repertoire von Barockmusik aufführt; dabei arbeitet er mit einigen der besten InterpretInnen der historisch informierten Aufführungspraxis zusammen. Mit seinem Vokal-Ensemble wirkte er in den Opern Teneke von Vacchi, Hundeherz von Raskatov und Die Soldaten von Zimmermann an der Scala mit. 2016 erregte er internationale Aufmerksamkeit, als er kurzfristig als Dirigent von Norma mit Cecilia Bartoli bei der Eröffnung des Edinburgh Festivals einsprang. Der grosse Erfolg dieser Aufführung führte dazu, dass er weitere Norma-Aufführungen mit Cecilia Bartoli in der Titelrolle dirigierte, u.a. in Paris (Théâtre des Champs Elysées) und Baden-Baden. Anschliessend dirigierte er Rossinis Cenerentola mit Cecilia Bartoli auf einer Europa-Tournee (Montecarlo, Dortmund, Hamburg, Amsterdam, Versailles und Luxemburg). Weitere Engagements in der letzten Zeit waren u.a. Vivaldis Catone in Utica mit dem Concerto Köln an der Kölner Oper; Händels Orlando an der Semperoper Dresden, eine Neuproduktion von Così fan tutte an der OperaLombardia (Como, Brescia and Cremona); Idomeneo beim Maggio Musicale Fiorentino; eine Neuproduktion von La clemenza di Tito in Karlsruhe; L'incoronazione di Poppea in Nantes; der Doppelabend Pigmalione (Donizetti) / Che originali! (Mayr) beim Donizetti Festival in Bergamo; Spontinis Le metamorfosi di Pasquale am Teatro La Fenice in Venedig; Gassmanns Gli uccellatori an der Kölner Oper und La finta giardiniera in Zürich. Im Sommer 2017 debütierte er bei den Salzburger Festspielen als Dirigent der Neuproduktionen Ariodante und La donna del lago (beide mit Cecilia Bartoli und den Musiciens du Prince- Monaco). Seither dirigierte er ausserdem Cimarosas Il matrimonio segreto und Händels Il trionfo del tempo an der Oper Köln; das Weinachtsoratorium in Hamburg; Glucks Orfeo ed Euridice an der Oper in Rom; Alcina und Caldaras La morte di Abel mit Il canto di Orfeo bei den Salzburger Festspielen; Il matrimonio segreto an der Dutch National Opera, Guillaume Tell bei den Choregies d’Orange sowie L’elisir d’amore am Teatro Real Madrid. Pläne für die Zukunft beinhalten u.a. Händels Agrippina und Ariodante an der Scala und La Cenerentola und L'elisir d'emore an der Wiener Staatsoper. 2019 erschien bei Decca seine Manuel Garcia gewidmete CD mit Javier Camarena und Les Musiciens du Prince-Monaco, deren Chefdirigent Gianluca Capuano seit 2019 ist.



Ernst Raffelsberger, Choir director

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Mu­sikpädagogik und Kirchenmusik an der Hoch­schule für Musik und dar­stel­lende Kunst in Wien (Chor­leitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschlies­send Chor­dirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In die­ser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breis­gau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Pre­mieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertver­einigung Wiener Staats­opernchor verant­wort­lich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Oct 2020 Alice im Wunderland14, 22 Nov; 05, 10, 26, 27 Dec 2020; 02, 10, 15, 22, 23 Jan; 07 Feb 2021 I puritani27 Feb 2021 Il barbiere di Siviglia24, 28 Jan; 02, 06, 12 Feb 2021 Brahms07 Feb 2021 Orphée et Euridice14, 18, 21, 26, 28 Feb; 05, 14, 19, 23 Mar 2021 Don Pasquale16, 20, 26 Mar; 03, 10, 18 Apr 2021 Jewgeni Onegin23 Apr 2021 La donna del lago25, 29 Apr; 02 May 2021 Madama Butterfly06 Jun 2021 Manon22, 25, 28 Nov; 03, 05 Dec 2020 Maria Stuarda27 Sep; 07, 11, 15 Oct 2020


Cecilia Bartoli, Angelina, genannt Cenerentola

Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli gehört zu den Topstars im klassischen Musikbereich. Ihre neuen Bühnenrollen, Konzertpro­gram­me und CD-­Projekte werden jeweils mit grosser Spannung erwartet. Über 12 Millionen verkaufte Tonträger, über 100 Wochen in internationalen Popcharts, zahlreiche Goldene Schallplatten, Grammys, Echos und ein Bambi bezeugen den immensen Erfolg ihrer Entdeckerprojekte Vivaldi, Gluck, Salieri, Opera proibita, Maria, Sacrificium, Mission und Sankt Petersburg. Weit wichtiger jedoch als der kommerzielle Erfolg ist für Cecilia Bartoli, dass sie die klassische Musik einem Millionenpublikum näher bringt. Als besondere Genugtuung empfindet sie zudem die dadurch ausgelöste breite Wiederbelebung des jeweiligen Repertoires. Mit dem Orchestra La Scintilla nahm sie das Album Maria (Grammy-Nomination 2009), La son­nam­­bu­­­la, die DVDs The Barcelona Concert und Cla­ri auf; alle sind der legendären Sängerin Maria Malibran gewidmet. Ebenfalls mit La Scin­­tilla entstand die CD-Einspielung Norma, mit der Cecilia Bartoli einen weiteren Meilenstein in ihrer Karriere und in der Auf­führungstradition dieser Oper gesetzt hat. Ihr Bühnen­debüt mit dieser Rolle gab sie bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2013 und sang sie später auch beim Edinburgh Festival, am Théâtre des Champs-Élysées und in Baden-Baden. Cecilia Bartoli tritt in den bedeutendsten Konzertsälen Europas, Nordamerikas, Asiens und Australiens mit den Spitzenensembles der historischen Aufführungspraxis auf. Auf der Bühne war sie ausserdem an der New Yorker Met, Londoner Covent Garden, Mailänder Scala, Bayerischen Staatsoper sowie am Zürcher Opernhaus zu erleben. In Letz­te­rem hat sie viele ihrer Opernrollen zum ersten Mal präsentiert. Die Künstlerin erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Léonnie-Sonning-Musikpreis (2010), den Herbert-von-Karajan-Preis (2012), den Swiss Award für Kultur (2013) und den Polar Music Prize (2016). Vom Fürstentum Monaco wurde sie zum «Chevalier de l’Ordre du Mérite Culturel» erklärt. 2012 wurde Cecilia Bartoli Künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele; ihr Vertrag wurde bis 2026 verlängert. Im Sommer 2016 ist sie zudem zum ersten Mal mit dem von ihr ins Leben gerufenen und in Monaco beheimateten Orchester Les Musiciens du Prince aufgetreten. 2018 initiierte die «Cecilia Bartoli – Musikstiftung» mit der ersten CD Contrabandista des mexikanischen Tenors Javier Camarena das neue Label «Mentored by Bartoli». Hinter dem Projekt steckt der Gedanke, klassische Musik einem breiten Publikum nahezubringen und mit jungen, talentierten Musikern zusammenzuarbeiten. 2019 erschien ihre neue CD Farinelli, mit der sie sich dem Repertoire des Kastraten Farinelli widmet. Im Dezember 2019 wurde Cecilia Bartoli als erste Frau in der Geschichte dieses Opernhauses zur designierten Intendantin der Opéra de Monte-Carlo ernannt.

Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021


Javier Camarena, Don Ramiro, Prinz von Salerno

Javier Camarena

Javier Camarena wurde in Veracruz (Mexiko) geboren. Nach seinem Studium an der Musikhochschule der Universität von Guanajuato gewann er 2004 den ersten Preis beim Gesangswettbewerb «Carlo Morelli» in Mexiko und 2005 den Sonderpreis «Juan Oncina» im Wettbewerb Francisco Viñas in Barcelona. Francisco Araiza ist sein Gesangslehrer und Berater. 2004 debütierte er am Palacio de Bellas Artes als Tonio in La Fille du Régiment. In Mexiko war er zudem als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Nemorino (L’elisir d’amore), Ernesto (Don Pasquale) und Dorvil (La scala di seta) zu hören. Als Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich von 2007-2014 hat er u.a. Lindoro (L’italiana in Algeri), Almaviva in Il barbiere di Siviglia von Paisiello und Rossini, Belfiore (La finta giardiniera) sowie in den Neuproduktionen von Tristan und Isolde (Stimme eines Seemanns), Così fan tutte, La fedeltà premiata, Mosè in Egitto, Les Pêcheurs de perles, Le Comte Ory, Falstaff, Die Entführung aus dem Serail und Rossinis Otello gesungen. Gastengagements führten ihn u.a. an die Opernhäuser in Paris, Wien, München, Dresden, Brüssel, Barcelona, Madrid, New York und San Francisco. Bei den Salzburger Festspielen war er 2013 als Fenton und Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) sowie 2014 als Ramiro (La cenerentola) zu erleben. Zu seinen künftigen Engagements zählen u.a. Almaviva (Il barbiere di Siviglia) an der Wiener und der Münchener Staatsoper, Conte di Libenskoff (Il viaggio a Reims) in Zürich, Ernesto (Don Pasquale) in Zürich und an der Met sowie Lord Arturo (I puritani) in Madrid.



Oliver Widmer, Dandini, sein Diener

Oliver Widmer

Oliver Widmer, in Zürich geboren, studierte bei seinem Vater Kurt Widmer in Basel, bei Dietrich Fischer-Dieskau und Silvana Bazzoni. Preise gewann er u.a. beim ARD-Wettbewerb München, beim Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb Stuttgart und beim Othmar-Schoeck-Wettbewerb Luzern. Mit Liederabenden war er bei der Schubertiade Feldkirch, den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, in der Londoner Wigmore Hall, in der Berliner Philharmonie, der Münchner Residenz, der Alten Oper Frankfurt, im Pariser Louvre, bei den Fêtes musicales en Touraine (mit Svjatoslav Richter), beim Aldeburgh Festival und im Lincoln Center New York mit Partnern wie Vladimir Ashkenazy, Hartmut Höll, Graham Johnson, András Schiff und Roger Vignoles zu Gast. Als gefragter Solist in Konzert und Oper unter Dirigenten wie Chailly, Dohnányi, Dutoit, Gardiner, Jansons, Harnoncourt, Henze, Hogwood, Koopman, Luisi, Santi, Schreier und Welser-Möst singt er mit den grossen Orchestern Europas (u.a. Wiener und Berliner Philharmoniker) und Amerikas (Pittsburgh Symphony, San Francisco Symphony etc.) Werke von Bach bis Holliger. 1991/92 kam er als lyrischer Bariton zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Papageno, Guglielmo, Olivier (Capriccio), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Agamemnon (La Belle Hélène), Dandini (La cenerentola), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Belcore, Malatesta, Graf Almaviva, Dr. Falke, Valentin, Wolfram, Barbier (Die schweigsame Frau), Raimbaud (Le comte Ory), Ottokar (Der Freischütz), Don Alfonso und Schwarzer Minister (Le Grand Macabre) zu hören war. Über 20 CD-Aufnahmen entstanden mit ihm, u.a. unter Harnoncourt und Gardiner sowie mit verschiedenen Liedrezitalen.

Manon22, 25, 28 Nov; 03, 05 Dec 2020 Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dec 2020; 01, 03 Jan 2021 Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021


Alessandro Corbelli, Don Magnifico, Vater von Clorinda und Tisbe

Alessandro Corbelli

Alessandro Corbelli wurde in Turin geboren und studierte bei Giuseppe Valdengo und Claude Thiolas. Er gab sein Bühnendebüt im Alter von 22 Jahren als Marcello (La bohème) in Bergamo und machte sich rasch als Interpret der Baritonrollen des Belcanto- und Mozartrepertoires einen Namen. Seither gastierte er an allen bedeutenden internationalen Opernhäusern in Städten wie Mailand, London, Paris, Wien, Neapel, New York, San Francisco und Los Angeles sowie bei den Festivals von Salzburg, Pesaro, Verona, Aix-en-Provence, Glyndebourne und Edinburgh. Sein umfangreiches Repertoire umfasst Rollen wie Ford (Falstaff), Michonnet (Adriana Lecouvreur), Belcore und Dulcamara (L’elisir d’amore), Leporello (Don Giovanni), Dandini und Don Magnifico (La cenerentola), Taddeo (L’italiana in Algeri) sowie die Titelpartien in Falstaff, Gianni Schicchi und Don Pasquale. In der Saison 2018/19 sang er Taddeo bei den Salzburger Festspielen, Dandini beim Lucerne Festival und im Palau de la Música Catalana in Barcelona, Sulpice (La Fille du régiment) an der Met in New York, Fra Melitone (La forza del destino) am Royal Opera House London sowie Don Bartolo (Il barbiere di Siviglia) beim Glyndebourne Festival. Alessandro Corbelli wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Premio Abbiati für seinen Leporello (Don Giovanni) an der Scala und dem Rossini d’Oro für seinen Geronio (Il turco in Italia) in Pesaro.



Martina Janková, Clorinda

Martina Janková

Martina Janková, Schweizer Sopranistin mit tschechischen Wurzeln, war viele Jahre im Ensemble des Opernhauses Zürich engagiert. In Mozarts Da Ponte-Zyklen am Opernhaus Zürich und in Cleveland (USA) unter Leitung von Franz Welser-Möst sowie bei den Salzburger Festspielen (2013-2016), sang sie Susanna und Despina. In jüngerer Zeit debütierte sie an der Mailänder Scala als Bellezza in Händels Il trionfo del tempo e del disinganno und sang dort 2019 zudem in Mendelssohns Lobgesang. Mit Les Arts Florissants unter William Christie war sie 2016 auf einer Europa-Tournée und beim Lucerne Festival in der Hauptrolle in Mozarts Il re pastore zu erleben. Im Mai 2017 sang sie mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst Mélisande in Debussy’s Pelléas et Mélisande. Neben ihrer Arbeit auf der Opernbühne ist Martina Janková eine gefragte Konzertsängerin. Sie trat unter Dirigenten wie Ivor Bolton, Bertrand de Billy, Riccardo Chailly, Sir John Eliot Gardiner, Ingo Metzmacher und Sir Simon Rattle auf und sang mit namhaften Orchestern wie den Berliner und Münchner Philharmonikern, der Tschechischen Philharmonie, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Budapest Festival Orchestra und dem Orchestre des Champs-Elysées. Als Liedsängerin war sie u.a. in der Londoner Wigmore Hall, beim Prager Frühling, beim Rheingau Musikfestival, beim Festival Styriarte in Graz sowie bei den Salzburger Festspielen zu hören. Ihr künstlerisches Schaffen ist auf zahlreichen CD- und DVD-Aufnahmen dokumentiert; jüngst erschien ein Album mit Liedern von B. Martinů (ausgezeichnet mit dem «Diapason d'Or 2019») und das Album Prague-Vienna Journey in Songs («Diapason d'Or 2017»).



Liliana Nikiteanu, Tisbe

Liliana Nikiteanu

Liliana Nikiteanu studierte am Konservatorium in Bukarest. Ihr erstes Festengagement erhielt sie 1986 im Musiktheater Galati. Sie gewann zahlreiche Preise: 1984 Francesco Viñas, 1986 Belgrad, 1989 Wien Belvedere und 1991 Genf. Im Jahr 2000 wählte sie die Opernwelt zur Besten Nachwuchssängerin des Jahres. Ihr Repertoire beinhaltet über 80 Rollen, die sie in Zürich, wo sie seit 1991 Ensemblemitglied ist, oder in anderen Opernhäusern gesungen hat, u.a. Octavian (Der Rosenkavalier) an der Bastille, der Wiener und Hamburger Staatsoper, Ježibaba (Rusalka) in Montreal, Sesto (La clemenza di Tito) in Dresden, Rosina (Il barbiere di Siviglia) in Wien und München, Dorabella (Così fan tutte) in Dresden, München, Salzburg, Aix-en-Provence, Fjodor (Boris Godunow) in Salzburg, Orfeo (Gluck) in der Cité de la Musique Paris, Margarethe (Damnation de Faust) in Brüssel und Dulcinée (Don Quichotte) im Theater an der Wien. In Zürich verkörperte sie alle Mozartpartien ihres Faches sowie Partien im dramatischeren Fach wie Ljubascha (Die Zarenbraut), Amme (Dukas’ Blaubart) und Fricka (Das Rheingold). Als Konzertsängerin hat sie ein Repertoire von Bach bis Berio. In Bamberg sang sie Berenice von Haydn unter Adam Fischer, in Paris Berlioz’ Les Nuits d’Eté unter Holliger, in Kopenhagen Verdis Requiem und in Tel Aviv und Haifa Bruckners Te Deum unter Mehta. 2005 trat sie im Petersdom zur 500-Jahr-Feier der Schweizergarde des Papstes auf. Zu den Dirigenten, die sie geprägt haben, gehören Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, Fabio Luisi, Franz Welser-Möst und Philippe Jordan. In letzter Zeit war sie in Zürich u.a. als Beggar Woman (Sweeney Todd), als Teresa (La sonnambula) und als Tisbe (La Cenerentola) zu erleben und sang im Sommer 2019 an der Komischen Oper und beim Edinburgh International Festival Larina in Eugen Onegin. 2020 ist sie zudem als Ragonde (Le Comte Ory) in Monte Carlo zu erleben.

Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dec 2020; 01, 03 Jan 2021 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 May 2021


Rebeca Olvera, Clorinda

Rebeca Olvera

Rebeca Olvera stammt aus Mexiko. Sie studierte am Conservatorio Nacional de Musica in Mexiko City und war 2005-2007 Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Anschliessend wurde sie festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo sie u.a. Adina (L’elisir d’amore), Norina (Don Pasquale), Berenice (L’occasione fa il ladro), Giulia (La scala di seta), Rosina (Paisiellos Il barbiere di Siviglia), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Madame Herz (Der Schauspieldirektor), Dorinda (Orlando), Isolier (Le Comte Ory) und Adalgisa (Norma) sang. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Ralf Weikert, Vladimir Fedoseyev, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi, Adam Fischer, Fabio Luisi, Diego Fasolis, Franz Welser-Möst, Emmanuelle Haïm und Alessandro De Marchi. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Südamerika und Europa (Carreras-Gala 2007 in der ARD) und mit Plácido Domingo in Mexiko. Sie sang u.a. im Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich, mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst sowie mehrfach bei den Salzburger Festspielen. 2016 sang sie Adalgisa in Norma neben Cecilia Bartoli im Théâtre des Champs-Elysées, beim Edinburgh Festival und im Festspielhaus Baden-Baden. In Zürich war sie in letzter Zeit als Despina, Frasquita (Carmen) und Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims)– eine Rolle, die sie auch in der Royal Danish Opera sang – sowie als Dorothy in Der Zauberer von Oz, als Mi in Das Land des Lächelns, als Iris in Semele und als Zaida in Il turco in Italia zu hören. Zudem war sie 2017/18 in Monte Carlo und an der Bayerischen Staatsoper als Clorinde (La cenerentola) und in Salzburg als Elvira (L’Italiana in Algeri) zu sehen.

Die Csárdásfürstin25 Sep; 04, 08, 11 Oct 2020 Manon22, 25, 28 Nov; 03, 05 Dec 2020


Stanislav Vorobyov, Alidoro, Philosoph, Don Ramiros Lehrer

Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Colline und Benoît (La bohème), Spinelloccio (Gianni Schicchi), Galitsky (Prinz Igor) sowie Gremin und Zaretsky (Jewgeni Onegin). 2014 gewann er den ersten Preis bei der «Theatre Assemblies International Festival Competition» in Moskau sowie den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb «Open Europe – Open Planet» und 2015 den dritten Preis beim 7. Internationalen Wettbewerb für Operngesang Sankt Petersburg. Von 2016-2018 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war in der Zeit als Gualtiero Valton (I puritani), Araldo (Otello), Faust (Der feurige Engel) sowie in Lohengrin, Jewgeni Onegin und Madama Butterfly zu hören. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört er zum Ensemble des Zürcher Opernhauses, wo er als Colline (La bohème), als kaiserlicher Kommissar (Madama Butterfly), als Notar (Der Rosenkavalier), als Reinmar von Zweter (Tannhäuser), als Oberpriester (Nabucco) und als Alidoro (La Cenerentola) zu erleben war. Im Sommer 2018 gastierte er bei den Bregenzer Festspielen als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), im Herbst 2018 als Nourabad (Les Pêcherus de perles) an der Oper Vlaandern und im Februar 2020 singt er den L’ombra di Nino in einer konzertanten Aufführung von Semiramide im Concertgebouw in Amsterdam.

I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mar 2021 Alcina31 Dec 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021 La donna del lago25, 29 Apr; 02 May 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Enrico Maria Cacciari, Piano

Enrico Maria Cacciari

Enrico Maria Cacciari studierte Klavier an den Konservatorien von Bologna und Milano sowie Kammermusik in Fiesole bei Dario De Rosa und Maureen Jones. Als Pianist, Cembalist und Organist ist er in zahlreichen Kammermusikformationen und Orchestern aufgetreten, darunter das Mahler Chamber Orchestra, das Orchestra Mozart und das Lucerne Festival Orchestra. 1997 wurde er am Teatro alla Scala in Mailand als Korrepetitor engagiert, seit 2000 ist er in derselben Funktion am Opernhaus Zürich tätig. Als Gast arbeitete er an so renommierten musikalischen Institutionen wie dem Rossini Festival Pesaro, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Teatro Real Madrid, dem Edinburgh Festival, dem Cleveland Orchestra, den Salzburger Festspielen und dem Lucerne Festival. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Christoph Eschenbach, Daniele Gatti, Daniel Harding, Franz Welser-Möst, Nello Santi und Marcello Viotti zusammen. Rezitals gab er mit Sängerinnen und Sängern wie Elena Moşuc, Barbara Frittoli, Javier Camarena, Massimo Cavalletti, Carlo Colombara und José Cura.