0/0

L’incoronazione di Poppea

Opera musicale by Claudio Monteverdi (1567-1643)
poem by Francesco Busenello

Musikalische Leitung / Continuo Ottavio Dantone Producer Calixto Bieito Stage design Rebecca Ringst Costumes Ingo Krügler Lighting designer Franck Evin Video designer Sarah Derendinger Dramaturgy Beate Breidenbach
Amore / 1. Famigliare
Fortuna / Damigella
Lucano, Primo Soldato, 2. Famigliare
Littore, 3. Famigliare
Liberto, Secondo Soldato
Violoncello
Xavier Pignat
Harfe
Giovanna Pessi
Viola da Gamba
Martin Zeller
Violone
Dieter Lange
Dulzian
Urs Dengler
Theorbe
Simon Linné
Laute / Gitarre
Rosario Conte
Orgel
Giorgio Paronuzzi

As part of Festspiele Zürich

In Italian with German and English surtitles. Duration 3 H. 10 Min. incl. interval after 1st part after approx. 1 H. 15 Min. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on 10 Jun 2018.

Past performances

June 2018

Sun

24

Jun
19.00

L’incoronazione di Poppea

Opera by Claudio Monteverdi, Premiere, Premiere subscription

Wed

27

Jun
19.00

L’incoronazione di Poppea

Opera by Claudio Monteverdi, Premiere subscription B

Sat

30

Jun
19.00

L’incoronazione di Poppea

Opera by Claudio Monteverdi, Saturday subscription, Choice subscription

July 2018

Tue

03

Jul
19.00

L’incoronazione di Poppea

Opera by Claudio Monteverdi, Tuesday subscription D, Baroque subscription

Thu

05

Jul
19.00

L’incoronazione di Poppea

Opera by Claudio Monteverdi, Wednesday subscription B, Mixed subscription C

Sun

08

Jul
14.00

L’incoronazione di Poppea

Opera by Claudio Monteverdi, Sunday subscription B

Thu

12

Jul
19.00

L’incoronazione di Poppea

Opera by Claudio Monteverdi, Thursday subscription B

Good to know

Abstract

L’incoronazione di Poppea

Abstract

L’incoronazione di Poppea

Video 
Trailer «L'incoronazione di Poppea»

Gallery

 

Photos «L'incoronazione di Poppea»

Video 
A day with the Selfie-Stick with the cast of «L'incoronazione di Poppea»

«Sex & crime & beautiful music:
This is what Monteverdi's L'incoronazione di Poppea offers. At Zurich Opera House there are also unleashed singers and a director who knows how to integrate them.»

Tages-Anzeiger for the premiere of «L'incoronazione di Poppea»

Gallery

 

Rehearsal photos of «L'incoronazione di Poppea»

Audio introduction «L'incoronazione di Poppea»

  1. Audio introduction «L'incoronazione di Poppea»
    Our dramaturge Beate Breidenbach gives an insight into the opera «L'incoronazione di Poppea» (7 minutes). Live introductions take place 45 minutes before the performance in the opera house.

Program book

L’incoronazione di Poppea

Synopsis

L’incoronazione di Poppea

Synopsis

L’incoronazione di Poppea

Biographies


Ottavio Dantone, Musikalische Leitung / Continuo

Ottavio Dantone

Ottavio Dantone studierte Orgel und Cembalo am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand. In seiner Konzertkarriere widmete er sich von Anfang an der Alten Musik, womit er schnell das Interesse des Publikums und der Kritik erregte. Seit 1996 leitet Ottavio Dantone die Accademia Bizantina, der er bereits seit 1989 als Cembalist angehört. Er hat den Weg des Ensembles an die heutige Spitzenposition entscheidend geprägt und ist mit diesem in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Wien und dem Concertgebouw Amsterdam aufgetreten. 2014 wurden Ottavio Dantone und die Accademia Bizantina mit dem Musikfestpreis des Musikfests Bremen ausgezeichnet. Sein Debüt als Operndirigent gab er 1999 mit der Weltpremiere von Giuseppe Sartis Giulio Sabino am Teatro Alighieri in Ravenna. 2005 feierte er einen grossen Erfolg als Dirigent von Händels Rinaldo an der Mailänder Scala. Weitere Opernengagements führten ihn u. a. an die Salzburger Festspiele (Così fan tutte), an die Staatsoper in Berlin (L’italiana in Algeri), das Teatro Real Madrid (Martín y Solers L’arbore di Diana), das Teatro La Fenice in Venedig (Juditha Triumphans, La clemenza di Tito), das Teatro alla Scala (Il viaggio a Reims, Così fan tutte, Rinaldo), die Opéra de Lausanne (Giulio Cesare, Tancredi, L’orfeo), das Festival für Barockmusik in Beaune (Orlando, Rinaldo, Belshazzar, Tancredi), das Glyndebourne Festival (Rinaldo), die Staatsoper Hamburg (Le nozze di Figaro) und die Opéra National de Paris (La cenerentola). In Zürich war er bisher am Pult von Vivaldis La verità in cimento, Händels Messiah, Mozarts La clemenza di Tito und Rossinis La scala di seta zu erleben.

Scarlatti02 Jul 2018 La scala di seta11, 17, 24 Feb 2018 L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018


Calixto Bieito, Inszenierung

Calixto Bieito

Calixto Bieito kam in Mirando de Ebro (Burgos) zur Welt. Seine künstlerische Entwicklung gewann stetig an Profil, als er 1999 bis 2009 das Teatre Romea in Barcelona leitete. 2010 bis 2012 organisierte er das Festival Internacional de las Artes de Castilla y León und das Barcelona Internacional Teatre (bit), eine weltweite Plattform für Projekte von Künstlern und Bühnen. Bretóns Zarzuela La verbena de la Paloma am Teatro Tivoli in Barcelona (1996) war seine erste Arbeit für das Musiktheater, gefolgt von Schönbergs Pierrot Lunaire am Teatre Lliure in Barcelona (1998). Shakespeares Macbeth (Salzburger Festspiele 2001) und Mozarts Don Giovanni, einer gemeinsamen Produktion der Oper Hannover, der ENO London und des Liceu Barcelona (2002), folgte eine ebenso heftig diskutierte wie skandalisierte Inszenierung von Mozarts Die Entführung aus dem Serail an der Komischen Oper Berlin (2004). Er inszenierte Zimmermanns Die Soldaten in Zürich (Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin und dem Teatro Real Madrid) Parras Wilde in Schwetzingen, Reimanns Lear in Paris, Purcells The Fairy Queen in Stuttgart, Halevys La Juive in München, Verdis Jerusalem in Freiburg, Prokofjews Der feurige Engel in Zürich, Berlioz’ Les Troyens in Nürnberg sowie Bartóks Herzog Blaubarts Burg und Schrekers Die Gezeichneten in der Komischen Oper Berlin. Calixto Bieito hat sich immer wieder mit geistlichen Stoffen sowie mit Werken der konzertanten Musikliteratur auseinandergesetzt. Dazu gehörten Brittens Requiem in Basel, Oslo und Bilbao, Verdis Messa da Requiem und Gesualdos Madrigale in Hamburg, Xenakis’ Oresteia in Basel sowie Bachs Johannes-Passion in Bilbao. Im Theater an der Wien folgt 2019 Mendelssohns Elias. Zentrale Werke des Repertoires sind in seinem Arbeitskatalog zahlreich vertreten. Bizets Carmen liess seine theatralische Handschrift in Basel, Oslo, San Francisco, Boston, Paris, Madrid, Palermo und Venedig erkennen, Puccinis Tosca in Oslo, Verdis Otello in Hamburg, Fidelio in München, Wagners Tannhäuser in Flandern, Venedig, Bern und Leipzig. Seine erfolgreiche Produktion von Verdis La forza del destino an der Londoner ENO wird 2021 in Toronto ihre amerikanische Premiere haben. Calixto Bieito ist von der Basler Kulturstiftung Pro Europa 2009 mit dem Europäischen Kulturpreis und 2012 mit dem italienischen Franco Abbiati Preis ausgezeichnet worden. 2014 folgte die spanische Würdigung durch die Premios Líricos Campoamor in Oviedo. Er war „artist in residence“ am Theater Basel von 2014-16. Seit 2017 ist er Künstlerischer Leiter des Teatro Arriaga in Bilbao.

L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018


Rebecca Ringst, Bühnenbild

Rebecca Ringst

Rebecca Ringst wurde 1975 in Berlin geboren. 2003 beendete sie ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Andreas Reinhardt. 2006 traf sie auf den Regisseur Calixto Bieito. Ihre Zusammenarbeit führte sie an zahlreiche internationale Opern- und Theaterhäuser wie zum Beispiel die Komische Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper und das Residenztheater, die English National Opera London, das Nationaltheater und Den Norske Opera Oslo, das Goodman Theatre Chicago, das Birmingham Repertory Theatre, das Opera Teatro Argentina, die Oper Zürich, die Oper Stuttgart, die Vlaamse Opera, das Theater Freiburg, das Staatstheater Nürnberg, die Teatros del Canal Madrid, das Betty Nansen Teatret Kopenhagen u.a. 2010 wurde Rebecca Ringst für die Produktion Der Rosenkavalier (Regie: Stefan Herheim) von der Zeitschrift «Opernwelt» zur Bühnenbildnerin des Jahres gewählt. Sie gewann ausserdem den spanischen Theaterpreis Premio Max für das Bühnenbild von Forests (Regie: Calixto Bieito) und 2016 den Publikumspreis der «Opernwelt». Seit 2015 arbeitet sie mit Barrie Kosky an der Bayerischen Staatsoper und an der Komischen Oper Berlin. Jüngst bereitet sie mit ihm Die Meistersinger von Nürnberg für das Festspielhaus Bayreuth vor und brachte mit Bieito Die Gezeichneten an der Komischen Oper zur Premiere. Für Calixto Bieitos Inszenierungen von Zimmermanns Oper Die Soldaten und Prokofjews Der feurige Engel am Opernhaus Zürich entwarf sie das Bühnenbild. Zuletzt war hier ihre Szenografie zu Jewgeni Onegin in der Regie von Barrie Kosky zu sehen.

Jewgeni Onegin27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Oct 2017 L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018


Ingo Krügler, Kostüme

Ingo Krügler

Ingo Krügler studierte Kostüm- und Modedesign in Berlin und London. Danach arbeitete er bei Jean-Paul Gaultier und John Galliano in Paris und assistierte u.a. in Wien, Paris (Bastille) sowie bei den Festspielen in München und Salzburg bei Regisseuren und Ausstattern wie Michael Haneke, David Alden, David Pountney, Gottfried Pilz, Thomas Langhoff, Christine Mielitz, Harry Kupfer und Stefan Herheim. Seitdem ist er als freischaffender Kostümbildner im Theater- und Opernbereich tätig und zeichnete u.a. für die Kostüme von Le nozze di Figaro (Oper Nowosibirsk, Regie: Tatjana Gürbaca), Gounods Faust und Massenets Werther in Oldenburg (Regie: Elisabeth Stöpler) und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Regie: Tobias Kratzer) verantwortlich. Seit Jenůfa an der Staatsoper Stuttgart verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Calixto Bieito, für den Ingo Krügler u.a. die Kostüme zu Ibsens Brand in Oslo, Lulu, Aus einem Totenhaus, Aida, War Requiem und Oresteïa am Theater Basel, Glucks Armida, Der Freischütz und Die Gespräche der Karmelitinnen an der Komischen Oper Berlin, Voices – a modern passion in Kopenhagen und Bergen, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Vlaamse Opera, Fidelio, Boris Godunow und La Juive an der Bayerischen Staatsoper sowie La forza del destino an der ENO London und Reimanns Lear an der Pariser Opéra entwarf. Zu ihren jüngsten Zusammenarbeiten gehören Der feurige Engel in Zürich, Tannhäuser und Don Giovanni am Konzert Theater Bern, Les Troyens am Staatstheater Nürnberg, Die Gezeichneten an der Komischen Oper Berlin und Bachs Johannes-Passion am Teatro Arriaga in Bilbao.

L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Jewgeni Onegin27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Oct 2017 Lunea08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018 Fidelio30 Nov; 03, 08, 13 Dec 2017 Ronja Räubertochter26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dec 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 La fanciulla del West26, 30 Dec 2017; 07, 12 Jan 2018 Idomeneo07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018 La forza del destino30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Das Land des Lächelns16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 La traviata08, 11, 13, 15 Jul 2018 Der fliegende Holländer21, 24, 28, 31 Mar 2018


Sarah Derendinger, Video-Design

Sarah Derendinger

Sarah Derendinger, geboren in Luzern, machte 1981-85 eine Ausbildung zur Fotografin an der Hochschule für Gestaltung in Bern, 1985-88 folgte eine Ausbildung an der Theaterschool in Amsterdam, anschliessend studierte sie an der Hochschule für Gestaltung in Basel Audiovisuelle Gestaltung. Seit 1993 ist Sarah Derendinger freischaffende Künstlerin, Autorin und Regisseurin. Mit ihren Filmen nahm sie an zahlreichen Internationalen Festivals teil und gewann 2009 mit dem Film Familientreffen über den Regisseur Christoph Marthaler am Internationalen Filmfestival «Visions du réel» den «Prix cinema suisse». Ihre Videoinstallationen präsentierte sie an Vidofestivals und auf zahlreichen Theater- und Opernbühnen; so waren u.a. Projekte wie Chanta o unda (2012) am Theater Chur, Marienglas (2010) an diversen Theaterfestivals, Vanitas (2003) am Gare du Nord Basel, Winter (2002) am Schauspielhaus Zürich und idiot (2001) am Theater Basel zu sehen. Sie arbeitet regelmässig als Regisseurin für das Schweizer Fernsehen und war bei SRF auch in der Programmentwicklung tätig. Als Dokumentarfilmerin drehte sie zuletzt Zwei Flüsse – zwei Lieder (2013); ihr Tanzfilm Blumenzimmer, in Koproduktion mit dem Schweizer Fernsehen, entstand 2010. Der Kurzfilm Herzbeutel (2010) wurde für den Basler Filmpreis nominiert. Mit Calixto Bieito arbeitete sie erstmals am Opernhaus Zürich für Zimmermanns Oper Die Soldaten zusammen; weitere gemeinsame Arbeiten entstanden in London (La forza del destino), Paris (Reimanns Lear), München (La Juive) und am Teatro Arriaga in Bilbao (Bernardo Atxagas Obabakoak). Für Letzteres ist ihr der Premis de la critica 2017 für Videodesign verliehen worden.

L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018


Jake Arditti, Amore / 1. Famigliare

Jake Arditti

Der britische Countertenor Jake Arditti studierte an der Guildhall School of Music and Drama und am Royal College of Music. 2012 wurde er beim Internationalen Antonio-Cesti-Wettbewerb für Barockmusik in Innsbruck mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Seither gastiert er europaweit mit einem Opern- und Konzertrepertoire, das Schwerpunkte einerseits auf Alte Musik und andererseits auf moderne und zeitgenössische Partien legt. So war er u.a. in der Titelrolle von Händels Rinaldo am Bolschoi-Theater Moskau, am Longborough Opern-Festival und am Theater an der Wien zu erleben, als Nerone (Agrippina) mit der English Touring Opera, bei den Händel-Festspielen in Göttingen und am Theater an der Wien, in der Titelrolle von Serse erneut in Longborough, als Othniel in Händels Joshua mit der Opera North sowie in Cavallis Elena in Aix-en Provence, Lille und Lissabon. Jake Arditti sang Hänsel (Humperdincks Hänsel und Gretel) an der Wiener Kammeroper, Fürst Gogo (Ligetis Le Grand Macabre) am Aalto-Theater Essen, die Premiere von Hilda Paredes’ Canciones Lunáticas für Countertenor und Streichquartett beim Edinburgh Festival und die Premiere von Salvatore Sciarrinos Cosa resta mit dem Arditti Quartett im Münchner Herkulessaal. 2016/17 gastierte Jake Arditti u.a. als Narciso (Agrippina) an der Opera Vlaanderen sowie als Sesto (Giulio Cesare in Egitto) am Teatro Colón in Buenos Aires. Die Saison 2017/18 führt ihn mitunter an die Oper Stuttgart für Brittens Tod in Venedig (Stimme des Apollon), an die Pinchgut Opera in Sydney für L’incoronazione di Poppea (Nerone) und ans Theater an der Wien mit Händels Saul (David).

L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018


Florie Valiquette, Fortuna / Damigella

Florie Valiquette

Florie Valiquette stammt aus Kanada. Nach ihrem Gesangsstudium an der Université de Montréal bildete sie sich im Atelier lyrique der Opéra de Montréal weiter, wo sie als Sandmännchen/ Taumännchen (Hänsel und Gretel), Laetitia (Gian Carlo Menottis The Old Maid and the Thief) und Galatea (Händels Acis and Galatea) zu erleben war. Ihr Debüt an der Opéra de Montréal gab Florie Valiquette 2013 als Javotte (Masssenets Manon) und Miss Ellen (Delibes Lakmé). In Aix-en-Provence sang sie La princesse/La chauve-souris (Ravels L’Enfant et les sortilèges) sowie Milica (Ana Sokolovićs Svadba). In Verbier war sie als Frasquita in einer konzertanten Aufführung von Carmen unter Charles Dutoit zu hören, und an De Nationale Opera interpretierte sie Elisetta in Cimarosas Il matrimonio segreto. Im Konzertbereich arbeitete sie u.a. mit Barockensembles wie Les Violons du Roy und Studio de musique ancienne de Montréal zusammen und gibt Rezitale mit dem Pianisten Martin Dubé und dem Komponisten Denis Gougeon. Florie Valiquette wird unterstützt von der Jacqueline Desmarais Foundation for Young Canadian Opera Singers, war Teilnehmerin beim Queen Sonja International Music Competition 2015 und Gewinnerin bei der Montreal Symphony Orchestra Competition 2014 und beim Prix d’Europe 2012. In der Spielzeit 2016/17 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und sang hier u.a. Barbarina (Le nozze di Figaro), Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor) sowie in Charpentiers Médée. Seit dieser Spielzeit gehört sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich.

Parsifal03, 07, 11 Mar 2018 L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 Ronja Räubertochter26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dec 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 Die Zauberflöte29 Sep; 05, 10, 15 Oct 2017


Hamida Kristoffersen, La Virtù

Hamida Kristoffersen

Hamida Kristoffersen stammt aus Norwegen. Sie absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Universität Tromsø, besuchte Meisterkurse bei Kiri Te Kanawa, Brigitte Fassbeander, Barbara Hendricks sowie Enza Ferrari und nimmt seit 2013 regelmässig Unterricht bei Patricia McGaffrey in New York. Ausgezeichnet wurde sie u.a. mit dem «Premio Verdi 2013» und einem Ingrid Bjoner-Stipendium bei der «Queen Sonja Competition». Sie war als Mimì (La bohème) und als Contessa (Le nozze di Figaro) mit der Arctic Opera und dem Arctic Philharmonic Orchestra zu erleben. Ausserdem sang sie 2014 in der Oslo Concert Hall sowie beim Neujahrs­konzert mit dem NRK (Norwegian Radio Orchestra) und dem Oslo Philharmonic Orchestra. In der Spielzeit 2014/15 wurde Hamida Kristoffersen Mitglied im Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. als Pamina (Die Zauberflöte), Tamiri (Il re pastore) sowie in Die Frau ohne Schatten, Luisa Miller, Fälle von Oscar Strasnoy, Giannetta (L’elisir d’amo­re) und Annina (La traviata) zu erleben. 2015 debütierte sie als Micaëla (Carmen) an der Oper Oslo und sang im Sommer 2017 Mimì (La Bohème) an der Oper Hedeland in Dänemark. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher u.a. als Dama (Macbeth), Berta (Il barbiere di Siviglia), Erste Dame (Die Zauberflöte), in der Uraufführung Der Traum von Dir, 2. Blumenmädchen (Parsifal), Anna Kennedy (Maria Stuarda) sowie als La Virtù in L’incoronazione di Poppea auf der Bühne stand. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Gianandrea Noseda, Ottavio Dantone, Nello Santi, Laurence Cummings, Enrique Mazzola und Simone Young.

Maria Stuarda11, 14, 17, 20, 26, 29 Apr; 02, 05, 09, 12 May 2018 Parsifal03, 07, 11 Mar 2018 L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 Der Traum von Dir05, 07, 09 Dec 2017 Die Zauberflöte29 Sep; 05, 10, 15 Oct 2017 L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges21, 26, 28 Jan; 01 Feb 2018 Mozart22 Apr 2018


David Hansen, Nerone

David Hansen

David Hansen, geboren in Sydney, studierte am dortigen Conservatory of Music sowie bei James Bowman, David Harper und Graham Pushee. Der internationale Durchbruch gelang dem Countertenor 2004 beim Festival in Aix-en-Provence in Purcells Dido and Aeneas. Kurz darauf debütierte er in Grossbritannien konzertant mit dem Scottish Chamber Orchestra unter Emmanuelle Haïm und in der Titelpartie von Händels Fernando mit Il Complesso Barocco unter der Leitung von Alan Curtis. Händels Giulio Cesare in Egitto führte ihn an das Theater an der Wien und an die Den Norske Opera Oslo. Weitere herausragende Engagements erhielt er u. a. an der Staatsoper Unter den Linden Berlin mit Monteverdis L’Orfeo und am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel als Athamas in Händels Semele. Als Konzertsänger war David Hansen u.a. in Orffs Carmina Burana mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle, in Händels Oratorium Solomon mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und René Jacobs und mit Händels Saul im Wiener Musikverein unter Nikolaus Harnoncourt zu erleben. Sein erstes Soloalbum Arias for Farinelli & Co. ist 2013 erschienen. Höhepunkte der Spielzeit 2016/17 waren u.a. eine Rückkehr an die Den Norske Opera in der Titelrolle von Glucks Orfeo ed Euridice, Händels Theodora (Didymus) bei den Händel-Festspielen Karlsruhe und Telemaco in Il ritorno d’Ulisse in patria bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. 2017/18 war David Hansen bisher als Ruggiero (Alcina) am Bolschoi-Theater in Moskau und am Badischen Staatstheater Karlsruhe sowie in Konzerten mit der Academia Montis Regalis unter Alessandro De Marchi zu erleben.

L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018


Stéphanie D'Oustrac, Ottavia

Stéphanie D'Oustrac

Stéphanie d’Oustrac wurde in Rennes geboren. Nach dem Studium in Lyon wurde sie von William Christie gefördert und ist unter seinem Dirigat und Les Arts Florissants mit Partien wie Purcells Dido, Lullys Armide, Cybèle (in Lullys Atys) und Irene (in Händels Theodora) aufgetreten. Als Carmen war sie an der Opéra de Lille, beim Glyndebourne Festival, in Aix-en-Provence und am Teatro Real in Madrid zu hören – weitere Auftritte mit dieser Partie sind u.a. geplant in Dallas, Tokio und an der Deutschen Oper Berlin. Zu den Partien, die sie an den grossen Häusern der Welt singt, gehören ausserdem u.a. Ruggiero (Alcina), Sesto (Giulio Cesare), Cherubino (Le nozze di Figaro), Idamante (Idomeneo), Dorabella (Così fan tutte), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Isolier (Le Comte Ory), Orphée (Orphée et Eurydice), Lazuli (L’Étoile), Mélisande (Pelléas et Mélisande) und Hermiane in Benoît Merniers La Dispute. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Marc Minkowski, Sir John Eliot Gardiner, Myung-Whun Chung, Charles Dutoit, Alan Curtis, Christopher Hogwood, Alain Altinoglu und Sir Colin Davis zusammen. In jüngster Zeit sang sie Concepción (L’Heure espagnole) an der Scala, Irene (Theodora) am Théâtre des Champs-Élysées und im Amsterdamer Concertgebouw, Béatrice (Béatrice et Bénédict) in Brüssel, Glyndebourne und an der Pariser Oper. Ebendort sang sie jüngst Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann). Am Opernhaus Zürich gab sie 2017 ihr Hausdebüt in der Titelrolle von Charpentiers Medée. 2017/18 war Stéphanie d’Oustrac bisher als Sesto in Paris, Carmen in Madrid, Rosina in Marseille und als Charlotte (Werther) an der Opéra National de Lorraine zu erleben.

L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018


Julie Fuchs, Poppea

Julie Fuchs

Julie Fuchs studierte Violine und Schauspiel in Avignon sowie Gesang am CNSM in Paris. Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe und wurde 2012 und 2014 bei «Les Victoires de la Musique Classique», dem bedeutendsten Wettbewerb für klassische Musik in Frankreich, als beste Opernsängerin ausgezeichnet. Von 2013/14 bis 2014/15 gehörte sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Morgana (Alcina), Marzelline (Fidelio), Susanna (Le nozze di Figaro), Rosane (La verità in cimento), Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims) und Angelica (Orlando) zu hören war. Auf der Konzertbühne war sie u.a. mit den Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski, dem Orchestra La Scintilla unter Teodor Currentzis, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem BBC Symphony Orchestra, dem Deutschen Sinfonieorchester und dem Orchestre National de France für das Konzert beim Eiffelturm zu hören, gab zahlreiche Liederabende und musizierte mit den Jazzmusikern Giovanni Mirabassi und Paco Séry. 2015 gab Julie Fuchs ihr Debüt an der Pariser Oper als La Folie (Platée) unter Mark Minkowski und kehrte für die Uraufführung von Luca Francesconis Trompe-la-mort dorthin zurück. Unlängst sang sie Musetta (La bohème) an der Bayerischen Staatsoper, Leïla in Les Pêcheurs de perles am Théâtre des Champs-Elysées sowie die Titelrolle von Donizettis La Fille du régiment an der Opéra de Lausanne und bei ihrem Hausdebüt an der Wiener Staatsoper. 2017 gastierte sie in Aix-en-Provence als Zerlina (Don Giovanni). 2017/18 gab sie u.a. ihr Debüt am Teatro Real in Madrid als Giunia in Lucio Silla, sang Nannetta an der Opéra de Paris sowie Comtesse Adèle an der Opéra Comique. Julie Fuchs ist Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon; 2015 erschien ihre erste Solo-CD Yes. Auf Social Media: @juliefuchssoprano.

L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018


Delphine Galou, Ottone

Delphine Galou

Delphine Galou stammt aus Paris und studierte Philosophie an der Sorbonne wie auch Gesang und Klavier. Nach dem Beginn ihrer Karriere als Ensemblemitglied der «Jeunes Voix du Rhin» an der Opéra National du Rhin in Strasbourg spezialisierte sie sich auf Barockmusik. Seither arbeitet sie regelmässig mit DirigentInnen wie Thomas Hengelbrock, Ottavio Dantone, Andrea Marcon, Alan Curtis, Jordi Savall, Christophe Rousset, Jean-Christophe Spinosi, Marc Minkowski und Emmanuelle Haïm zusammen. 2004 wurde sie von der Französischen Vereinigung zur Förderung junger Künstler als «Entdeckung des Jahres» ausgezeichnet. In den letzten Jahren trat Delphine Galou u.a. in Vivaldis Orlando furioso am Théâtre des Champs-Elysées, an der Oper Frankfurt sowie am Theater Basel auf, interpretierte Disinganno (Händels Il trionfo del tempo e del disinganno) an der Staatsoper Berlin sowie Bradamante (Alcina) in Basel, Lausanne, Bremen, Monte-Carlo und Versaille. Sie sang Penelope (Il ritorno d’Ulisse in patria) am Theater an der Wien, die Titelpartie in Rinaldo in Reggio Emilia und Ferrara, Berenice in Vivaldis Il farnace am Maggio Musicale in Florenz, Speranza/Proserpina (Moneverdis L’Orfeo) an der Opéra de Lausanne, Andronico (Tamerlano) am Théâtre Royale de la Monnaie in Brüssel sowie an De Nationale Opera in Amsterdam und Argene in Vivaldis L’incoronazione di Dario am Teatro Regio in Turin. Im Konzertfach ist sie regelmässig zu Gast beim Festival de Beaune und sang u.a. im Lincoln Center in New York und in Pergolesis Stabat Mater mit dem Orchestra Filarmonica della Scala in Mailand. Am Opernhaus Zürich war sie 2015 als Damira in La verità in cimento und im Juni/Juli 2018 als Ottone in L’incoronazione di Poppea zu erleben. 2017 erschien ihr erstes Solo-Album Agitata mit der Accademia Bizzantina unter Ottavio Dantone.

L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018


Deanna Breiwick, Drusilla

Deanna Breiwick

Deanna Breiwick, geboren in Seattle, studierte an der Juilliard School und am Mannes College of Music. Danach verkörperte sie Clizia (Händels Teseo) am Chicago Opera Theater, sang die Titelrolle in Mozarts Zaide in der Zankel Hall (Carnegie Hall) und Najade (Ariadne auf Naxos) im Tanglewood Music Center. An der Met war sie als Ariel (The Enchanted Island) sowie als Solistin in der Summer Recital Series zu hören. Am Opera Theatre of Saint Louis interpretierte sie Mabel (Pirates of Penzance) und Johanna (Sweeney Todd). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich stand Deanna Breiwick in der Spielzeit 2013/14 u.a. als Carolina (Il matrimonio segreto), Contessa di Ceprano (Rigoletto) und Frauke Beeke-Hansen in Das Gespenst von Canterville auf der Bühne. Von 2014 bis 2016 gehörte sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie als Elisa (Il re pastore), Marzelline (Fidelio), Papagena (Die Zauberflöte), böse Kammerjungfer (Die Gänsemagd), Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor), Adelaide (Das verzauberte Schwein) und in King Arthur zu erleben war. Seither war sie u.a. an der Met als La Charmeuse in Massenets Thaïs und als Blumenmädchen (Parsifal) zu hören, sang Nannetta (Falstaff) an der De Moines Metro Opera und Gilda (Rigoletto) an der Palm Beach Opera. Sie gab Konzerte mit der Seattle Symphony und sang in Mendelssohns Judas Maccabeus bei den Internationalen Händel-Festspielen in Göttingen. In Zürich war sie zuletzt als Dorothy in Der Zauberer von Oz zu erleben. Geplant sind u.a. Shadow in Nico Muhlys Marnie an der Met, ihr Debüt am Michigan Opera Theatre als Gretel (Hänsel und Gretel) sowie ihr Rollendebüt als Adina (L’elisir d’amore) an der Opera Omaha.

L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018


Manuel Nuñez Camelino, Nutrice

Manuel Nuñez Camelino

Der argentinische Tenor Manuel Núñez Camelino studierte Gesang am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón. Ab 2006 besuchte er das CNIPAL in Marseille und wurde 2008 Mitglied des Atelier Lyrique der Opéra National de Paris. Seither sang er u.a. La Théière/l’Arithmétique (L’Enfant et les sortilèges) im Amphithéâtre der Opéra Bastille, Don Ramiro (La cenerentola) an der Opéra d’Avignon, war als Tonio (La Fille du régiment) an der Opéra de Montpellier und als Gastone (La traviata) neben Natalie Dessay beim Festival in Aix-en-Provence zu erleben. Unter der Leitung von Mark Minkowski sang er Calisis (Les Boréades) in Aix-en-Provence und Versailles sowie Evandro (Alceste) an der Pariser Oper. Dort war er zudem als Mercure (Hippolyte et Aricie), Arnalta (L’incoronazione di Poppea) sowie als italienischer Tenor in Strauss’ Capriccio zu hören. Diese Rolle interpretierte er auch an der Semperoper Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann. 2016/17 sang Manuel Núñez Camelino u.a. in der Uraufführung von Arthur Lavandiers Le Premiere Meutre an der Opéra de Lille, gastierte als Nadir (Les Pêcheurs de perles) am Theater Biel Solothurn und als Agenore in Mozarts Il re pastore an der Opéra de chambre de Genève. Konzertant trat er in Mozarts Requiem am Dialoge Festival in Salzburg und in der Rolle des Astérion (Rameaus Naïs) im Müpa Budapest auf. In jüngster Zeit trat er als Idreno (Semiramide) an der Opéra de Saint-Etienne und als Almaviva (Il barbiere di Siviglia) am Theater Biel Solothurn auf. Geplant ist u.a der Tanzmeister in Ariadne auf Naxos am Théâtre du Capitole de Toulouse.

L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018


Emiliano Gonzalez Toro, Arnalta

Emiliano Gonzalez Toro

Emiliano Gonzalez Toro wurde als Sohn chilenischer Eltern in Genf geboren. Nach einem Studium der Oboe in Genf und Lausanne wandte er sich dem Gesang zu und liess sich u.a. von Marga Liskutin (Genf), Anthony Rolfe-Johnson (London) und Ruben Amoretti (Neuchatel) ausbilden. Er debütierte in Werken wie Mozarts Requiem, Händels Messias und Monteverdis Vêpres mit dem Vocal Ensemble Lausanne. Auf der Opernbühne sang er u.a. Rollen wie Platée (Rameau) an der Opéra National du Rhin, Linfea (La Calisto) an der Bayerischen Staatsoper München, Arnalta (L’incoronazione di Poppea) in Oslo, Lille, Dijon, Farnace am Théatre des Champs Elysées, an der Opéra National du Rhin, Amsterdam und Lausanne und Eumene (Xerxes) in Lille, Caen und Wien. Zu seinen letzten Engagements gehörten u.a. sein Debüt an der Opéra de Paris als Lenia (Eliogabalo), eine Europatournee mit Mozarts Il re pastore unter der Leitung von William Christie sowie die Titelrolle in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria beim Monteverdi Festival in Cremona. In der Spielzeit 2017/18 ist er u.a. zu hören als Lenia in Amsterdam, als Mercurio (La concordia de’ pianeti von Caldara) mit dem La Cetra Barockorchester Basel sowie in verschiedenen Programmen mit Les Talent Lyriques (Lullys Alceste, Campras Requiem und Charpentiers Noël). Unter der musikalischen Leitung von Ottavio Dantone wird er Vivaldis Il Giustino auf CD aufnehmen. Erst kürzlich gründete er sein eigenes Ensemble I Gemelli, das sich auf Musik des 17. Jahrhunderts spezialisiert und unter anderem in Neuilly und Genf auftreten wird.

L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018


Nahuel Di Pierro, Seneca

Nahuel Di Pierro

Nahuel Di Pierro stammt aus Buenos Aires. Er studierte Gesang am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón und war dort als Masetto (Don Giovanni), Haly (L’italiana in Algeri), Figaro (Le nozze di Figaro), Colline (La bohème) und Guglielmo (Così fan tutte) zu erleben. Nach Engagements im Pariser Opernstudio und beim Young Singers Project der Salzburger Festspiele gastierte er u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Nederlandse Opera in Amsterdam, in Santiago de Chile und Buenos Aires, am Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra National de Bordeaux, dem Théâtre du Capitole in Toulouse, bei den Festivals in Salzburg, Glyndebourne und Beaune und immer wieder an der Pariser Oper. In jüngster Vergangenheit sang er u.a. Leporello (Don Giovanni) in Salzburg, Aix-en-Provence und Tel Aviv, Assur (Semiramide) in Nancy, Colline und Masetto am Royal Opera House Covent Garden, Osmin am Théâtre des Champs-Elysées, Guglielmo beim Edinburgh International Festival sowie Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi) am Grand Théâtre de Genève und am Festspielhaus Baden-Baden. Im Konzertbereich trat er u.a. mit dem Ensemble Matheus, Le Cercle de l’Harmonie und Le Concert d’Astrée auf. Mit dem Orchestre National de Paris war er unter Kurt Masur, James Conlon und Daniele Gatti zu erleben, mit dem Orchestre de Paris unter Louis Langrée, Jérémie Rohrer und Bertrand de Billy. Am Opernhaus Zürich sang er Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Créon (Médée) sowie in Il viaggio a Reims, King Arthur, Le Comte Ory und Seneca in L’incoronazione di Poppea.

Le Comte Ory02, 04, 06, 09 Jan 2018 L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018


Gemma Ní Bhriain, Valletto

Gemma Ní Bhriain

Gemma Ní Bhriain wurde in Dublin geboren. Sie studierte bei Veronica Dunne an der Royal Irish Academy of Music. 2013 gewann sie den vierten Platz beim Interationalen Veronica Dunne-Gesangswettbewerb sowie den «Wil Keune Prize for a Young Singer of Real Potential» beim renommierten Gabor Belvedere Gesangswettbewerb. 2014–16 war sie Mitglied des Opernstudios «Atelier Lyrique» an der Opéra National de Paris, wo sie im Rahmen von Opernstudio-Produktionen Partien wie Dorabella (Così fan tutte), Diane (Glucks Iphigénie en Tauride), Proserpina (Orfeo) sowie in den Uraufführungen von Maudit les Innocents und Vol retour sang. Auf der Hauptbühne der Opéra Bastille debütierte sie als Lehrbube (Die Meistersinger von Nürnberg). Ausserdem hat sie bisher Partien wie Mercédès (Carmen) in der National Concert Hall von Dublin, ein Mädchen (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) mit der Irish Opera Theater Company sowie Fuchs (Das schlaue Füchslein), Florence Pike (Albert Herring) und Sally (Barbers A Hand of Bridge) im Rahmen von Produktionen der Royal Irish Academy of Music gesungen. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios und sang hier u.a. im Ravel-Doppelabend L’Heure espagnole /L’Enfant et les sortilèges, in Häuptling Abendwind, Die Zauberflöte und La finta giardiniera.

La finta giardiniera08, 13, 16, 18 May 2018 Häuptling Abendwind Die Zauberflöte29 Sep; 05, 10, 15 Oct 2017 L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges21, 26, 28 Jan; 01 Feb 2018 L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 Mendelssohn Elias15 Jul 2018


Thobela Ntshanyana, Lucano, Primo Soldato, 2. Famigliare

Thobela Ntshanyana

Thobela Ntshanyana stammt aus Capetown (Südafrika) und studierte in seiner Heimatstadt sowie am Royal College of Music in London. Zu seinem Opernrepertoire gehören Partien wie Alfredo (La traviata), Rinuccio (Gianni Schicchi), Mr. Owen (Dominick Argentos Postcard from Morocco), Chevalier (Dialogues des Carmélites), Parpignol (La bohème), Un ufficiale (Il barbiere di Siviglia) und Zefirino (Il viaggio a Reims). Er gewann u.a. erste Preise beim Schock Foundaton Prize for Singing 2014 in Capetown und beim Clonter Opera Prize 2016 in Cheshire. Im Konzertfach sang Thobela Ntshanyana bisher Dvořáks Stabat mater, Mendelssohns Elias, Haydns Schöpfung, Gounods Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile sowie verschiedene Mozart-Messen. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und singt hier neben dem 1. Priester in der Zauberflöte, Harry (La fanciulla del West), Belfiore (La finta giardiniera) sowie in Le Comte Ory, Parsifal, L’incoronazione di Poppea und La traviata.

La fanciulla del West26, 30 Dec 2017; 07, 12 Jan 2018 La finta giardiniera08, 13, 16, 18 May 2018 Le Comte Ory02, 04, 06, 09 Jan 2018 L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 La traviata08, 11, 13, 15 Jul 2018 Die Zauberflöte29 Sep; 05, 10, 15 Oct 2017 Galaconcert Edita Gruberova18 Feb 2018 Mendelssohn Elias15 Jul 2018


Michael Hauenstein, Littore, 3. Famigliare

Michael Hauenstein

Michael Hauenstein ist in Möriken im Kanton Aargau aufgewachsen. Seine Gesangsausbildung begann er 2006 bei Ivan Konsulov in Zürich. 2017 erhielt er für seine Verkörperung des Timur (Turandot) den österreichischen Musiktheaterpreis als bester Nachwuchskünstler. Im Mai 2011 debütierte er als Tom (Un ballo in maschera) am Pfalztheater Kaiserslautern. 2012 folgte im gleichen Theater sein Debüt als Warlaam in der Neuproduktion von Boris Godunov. 2013 sang er Zacharias (Nabucco) in Kaiserslautern und am Theater Halle. Ebenfalls in Kaiserslautern sang er Glucks Iphigénie en Aulide sowie Sparafucile in einer Neuproduktion des Rigoletto. Am Tiroler Landestheater Innsbruck war er in jüngster Zeit als Rocco (Fidelio), Timur (Turandot), Wassermann (Rusalka) sowie als La Roche (Capriccio) zu erleben. 2016 folgte im Theater Basel sein erster Auftritt als Komtur (Don Giovanni). Im Konzert debütierte er 2015 mit der Basspartie in Verdis Requiem. 2014 entstand seine erste CD mit dem Radio Sinfonieorchester Sofia mit Arien u.a. aus Faust, Eugen Onegin, Don Carlo, Nabucco und Il barbiere di Siviglia. Ab der Spielzeit 2017/18 ist Michael Hauenstein Mitglied im Ensemble der Oper Zürich und ist hier u.a. als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), Mattis (Ronja Räubertochter), Don Inigo Gomez (L’Heure espagnole) sowie in L’incoronazione di Poppea zu hören.

Il barbiere di Siviglia06, 11 Oct 2017 L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 Ronja Räubertochter26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dec 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges21, 26, 28 Jan; 01 Feb 2018


Kristofer Lundin, Liberto, Secondo Soldato

Kristofer Lundin

Der schwedische Tenor Kristofer Lundin erhielt zunächst eine Ausbildung in klassischer Gitarre und Komposition und studierte später Gesang am University College of Opera in Stockholm. Zu seinen frühen Engagements gehörten King Egeo (Francesco Cavallis Il Giasone) am Hoftheater in Drottningholm, Alfredo (La traviata) mit dem Königlichen Hoforchester Stockholm, Don José (Carmen), Pong (Turandot) und Alfredo unter Stefan Klingele an der Königlichen Oper Stockholm wie Don Ottavio (Don Giovanni) unter Wilhelm Carlsson in der Örebro Concert Hall und an der Königlichen Oper Stockholm. Kristofer Lundin war Mitglied der Académie du Festival d’Aix sowie in der Spielzeit 2013/14 im Internationalen Opernstudio in Zürich. Hier sang er u.a. Oskar (Martinůs Alexandre Bis), Conte di Lerma (Don Carlos) und Zweiter Jude (Salome). Seit Herbst 2014 war er wiederholt am Salzburger Landestheater in Partien wie Tamino (Die Zauberflöte), Jaquino (Fidelio), Don Ottavio (Don Giovanni), Aminta (Caldaras Dafne) und erst kürzlich als Offizier in Hindemiths Cardillac zu erleben. Bei den Münchner Opernfestspielen interpretierte er im Sommer 2017 Florestan in dem Fidelio-Projekt [catarsi]. Im gleichen Jahr gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen als Odoardo in Händels Ariodante neben Cecilia Bartoli und Rolando Villazón. Zukünftige Engagements führen ihn an die Opéra de Monaco als Odoardo (Ariodante) unter der Leitung von Gianluca Capuano und an die Bayerische Staatsoper für Salome unter Kirill Petrenko.

L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018