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Girl with a Pearl Earring

Stefan Wirth (*1975)
Libretto by Philip Littell after the eponymous novel by Tracy Chevalier (1999)
World première

Music Direction Peter Rundel Producer Ted Huffman Stage design Andrew Lieberman Costumes Annemarie Woods Lighting designer Franck Evin Assistant choreographer Sonoko Kamimura Dramaturgy Fabio Dietsche

In English with German and English surtitles. Duration approx. 2 H. Without intermission. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on March 20 2022.

Past performances

May 2020

Sun

24

May
19.00

Girl with a Pearl Earring

Abgesagt, World premiere, Premiere subscription A

Thu

28

May
20.00

Girl with a Pearl Earring

Abgesagt, Premiere subscription B

June 2020

Mon

01

Jun
14.00

Girl with a Pearl Earring

Abgesagt, AMAG people's performance subscription

Sun

07

Jun
19.30

Girl with a Pearl Earring

Abgesagt, Sunday subscription C

Sun

14

Jun
14.00

Girl with a Pearl Earring

Abgesagt, Sunday subscription B

Wed

17

Jun
19.30

Girl with a Pearl Earring

Abgesagt, Wednesday subscription A, Modern subscription

Fri

19

Jun
19.00

Girl with a Pearl Earring

Abgesagt, Friday subscription B

Good to know

Trailer «Girl With A Pearl Earring»

Gallery

 

Fotogalerie

Thomas Hampson on «Girl with a Pearl Earring»

Tracy Chevalier on «Girl with a Pearl Earring»
Stefan Wirth on «Girl with a Pearl Earring»

Audio-Einführung

Synopsis

Girl with a Pearl Earring

Synopsis

Girl with a Pearl Earring

Biographies


Peter Rundel,

Peter Rundel

Peter Rundel wurde in Friedrichshafen geboren und studierte Violine bei Igor Ozim und Ramy Shevelov sowie Dirigieren bei Michael Gielen und Peter Eötvös. Von 1984 bis 1996 war er als Geiger Mitglied des Ensemble Modern, mit dem er auch als Dirigent auf eine langjährige Zusammenarbeit zurückblickt. Regelmässig ist er beim Klangforum Wien, dem Ensemble Musikfabrik, dem Collegium Novum Zürich, beim Ensemble intercontemporain Paris oder dem Asko|Schönberg Ensemble zu Gast. Nach Tätigkeiten als musikalischer Leiter des Königlich-Philharmonischen Orchesters von Flandern sowie der Kammerakademie Potsdam übernahm Peter Rundel 2005 die Leitung des Remix Ensemble Casa da Música in Porto. Regelmässig gastiert er ausserdem beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem DSO Berlin und den Rundfunkorchestern des WDR, NDR, des Saarländischen Rundfunks und des SWR. Internationale Gastengagements führten ihn zuletzt u.a. zum Orchestre Philharmonique de Radio France, Brussels Philharmonic, Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, Orchestra del Teatro dell’Opera Roma und zu den Wiener Symphonikern. Seine Operntätigkeit umfasst sowohl traditionelles Repertoire als auch Produktionen zeitgenössischen Musiktheaters; so leitete er Uraufführungen an der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen, am Gran Teatre del Liceu, den Bregenzer Festspielen und den Schwetzinger Festspielen. Für seine Aufnahmen mit Musik des 20. Jahrhunderts erhielt Peter Rundel zahlreiche Preise, darunter mehrmals den Preis der deutschen Schallplattenkritik, den Grand Prix du Disque, eine Grammy-Nominierung und einen Echo Klassik.



Ted Huffman,

Ted Huffman

Ted Huffman wurde in New York geboren. Er studierte an der Yale University und nahm am San Francisco’s Merola Opera Program teil. Die gemeinsam mit Philip Venables entstandene Oper Denis & Katya (Opera Philadelphia, Dutch National Opera, Music Theatre Wales, Opéra Orchester National Montpellier, Oper Hannover) gewann 2019 den Fedora Generali Preis, 2020 den Ivor Novello Award und war für einen International Opera Award nominiert. Zusammen mit Philip Venables erarbeitete er ausserdem die Oper 4.48 Psychosis nach Sarah Kane, die am Royal Opera House uraufgeführt und mit dem UK Theatre Award for Opera ausgezeichnet sowie bei den Olivier Awards, den Royal Philharmonic Society Awards und den South Banks Awards nominiert wurde. Zu seinen Regiearbeiten gehören u. a. The Time of our Singing am Théâtre de la Monnaie, Rinaldo an der Oper Frankfurt, Salome an der Oper Köln, A Midsummer Night’s Dream an der Deutschen Oper Berlin, Arthur Lavandiers Le premier meurtre an der Opéra de Lille, Il trionfo del tempo e del disinganno am Royal Danish Theatre, Luke Styles’ Macbeth in Glyndebourne, die europäische Erstaufführung von Ana Sokolovics Svádba beim Festival d’Aix-en-Provence sowie Les mamelles de Tirésias u. a. am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, an der Dutch National Opera und beim Aldeburgh Festival. Am Opernhaus Zürich inszenierte er in der Spielzeit 2017/18 Madama Butterfly und 2021/22 Girl with a Pearl Earring. 2022 hat er Monteverdis L’incoronazione di Poppea am Festival d’Aix-en-Provence inszeniert sowie jüngst Die Zauberflöte an der Oper Frankfurt

Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 May 2023


Andrew Lieberman,

Andrew Lieberman

Andrew Lieberman stammt aus Amerika und arbeitet an zahlreichen internationalen Bühnen im Bereich des Musiktheaters, des Sprechtheaters und des Musicals. Im Sprechtheater entwarf er u.a. Bühnenbilder für das International Theater Amsterdam, die Royal Shakespeare Company und für diverse Theater am New Yorker Broadway. Er schuf das Bühnenbild für Händels Partenope in der Regie von Christopher Alden an der English National Opera, welches 2009 den «Lawrence Olivier Award» für die beste Opernproduktion gewann. Sein Bühnenbild für Aida wurde 2011 im amerikanischen Pavillon der Prager Quadriennale für Szenografie gezeigt. Mit Ted Huffman arbeitete er u.a. an der Royal Danish Opera für Il trionfo del tempo e del disinganno und an der Opera Philadelphia für die Uraufführung von Denis & Katya von Philip Venables zusammen. Letztere Produktion war jüngst auch an der Staatsoper Hannover und der Oper Amsterdam zu sehen. Andrew Lieberman ist Preisträger des Princess Grace Award und war von 2008 bis 2019 Leiter der Bühnenbildabteilung an der New Yorker Universität Tisch School of the Arts. Zuletzt gestaltete er die Bühnenbilder zu Braunfels’ Die Vögel an der Opéra National du Rhin, für Venables Denis and Katya an der Staatsoper Hannover, für die Zauberflöte an der Oper Frankfurt und für Girl with a Pearl Earring in Zürich.

Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 May 2023


Annemarie Woods,

Annemarie Woods

Annemarie Woods gewann 2011 gemeinsam mit dem Regisseur Sam Brown den Ring Award in Graz sowie den European Opera Prize. In gemeinsamen Produktionen mit dem Regisseur Sam Brown stattete sie u. a. I Capuleti e i Montecchi am Teatro Sociale di Como, Der Zigeunerbaron am Stadttheater Klagenfurt, Sigurd der Drachentöter an der Bayerischen Staatsoper in München, Il trionfo del Tempo e del Disinganno am Badischen Staatstheater Karlsruhe, die Uraufführung von Gerald Barrys Oper The Importance of Being Earnest an der Opéra National de Lorraine in Nancy sowie La Cenerentola am Luzerner Theater aus. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie ausserdem mit dem Regisseur Oliver Mears, dessen Inszenierungen von Macbeth, Salome, L’elisir d’amore und Don Giovanni sie ebenfalls ausstattete. Weitere Arbeiten waren Candide in Nancy, Agrippina in Limerick, My Fair Lady in Karlsruhe und L’Heure espagnole/Gianni Schicchi (Regie: Bruno Ravella) an der Opéra National de Lorraine. Mit Ted Huffman arbeitete sie u. a. in Frankfurt für Rinaldo, in Köln für Salome, in Montpellier für Le Songe d’une nuit d’été, an der Deutschen Oper Berlin für A Midsummer Night’s Dream sowie in Zürich für Madama Butterfly zusammen. Zudem entwarf sie die Kostüme für Pagliacci/Cavalleria rusticana in Amsterdam (Regie: Robert Carsen), für La traviata an der Komischen Oper Berlin (Regie: Nicola Raab), für Osud beim Janáček Brno Festival (Regie: Robert Carsen) und für Rusalka am ROH in London (Regie: Natalie Abrahami). Am Opernhaus Zürich gestaltete sie zuletzt die Kostüme zu Adele Thomas’ Inszenierung von Il trovatore und Ted Huffmans Inszenierung von Girl with a Pearl Earring.

Il trovatore17, 24, 27 Sep; 06, 11, 16 Oct 2022 Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 May 2023


Franck Evin,

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u. a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieito und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Nabucco11, 16, 25, 28 Sep; 09 Oct 2022 Il trovatore17, 24, 27 Sep; 06, 11, 16 Oct 2022 Die Walküre18, 21, 29 Sep; 02, 05, 08, 18 Oct 2022 Barkouf23, 27, 30 Oct; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022 Faust29 Oct; 01, 06, 13, 16 Nov 2022 Alice im Wunderland12, 20, 27 Nov; 06, 09, 15, 31 Dec 2022; 01, 02, 08, 19 Jan 2023 Eliogabalo04, 07, 11, 13, 16, 21, 26, 30 Dec 2022; 02, 07 Jan 2023 La bohème09, 11, 14, 18, 22, 28 Dec 2022 La traviata23, 26, 31 Dec 2022; 06, 08, 11, 15 Jan 2023 Salome13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mar 2023 Siegfried05, 09, 14, 18, 22, 26 Mar 2023 Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 May 2023 Don Pasquale29 May; 01, 04, 10, 14, 17 Jun 2023 Die Entführung aus dem Serail05, 18, 26 Nov; 01 Dec 2022


Sonoko Kamimura,

Sonoko Kamimura

Sonoko Kamimura stammt aus Gifu (Japan) und lebt in Berlin. Ihre klassische Tanzausbildung begann sie im Reiko Matsuoka Ballet Studio in Nagoya. Anschliessend studierte sie Zeitgenössischen Tanz an der Codarts Hoogschool voor de Kunsten in Rotterdam. Nach ihrer Karriere als Tänzerin im Scapino Ballet Rotterdam und als Gasttänzerin der Forsythe Company machte sie sich als Choreografische Mitarbeiterin für Opernproduktionen selbstständig. Mit Ted Huffman arbeitete sie 2017 für Madama Butterfly am Opernhaus Zürich erstmals zusammen. In enger Zusammenarbeit mit Ted Huffman arbeitete sie in der Folge auch an dessen Produktionen Il trionfo del tempo e del disinganno an der Royal Danish Opera (2019) und der Opéra National de Montpellier (2020), Les Mamelles de Tirésias im Palau de les Arts Reina Sofía (2019) und Die Vögel an der Opéra National du Rhin (2022) mit. Durch ihre Erfahrung als Tänzerin bringt sie ein vielseitiges Bewegungsvokabular mit, das die Körpersprache von Sängerinnen und Sängern auf der Opernbühne unterstützen kann.



Lauren Snouffer,

Lauren Snouffer

Lauren Snouffer, amerikanische Sopranistin, studierte an der Rice University und der New Yorker Juilliard School. Anschliessend gehörte sie dem Houston Grand Opera Studio an. Ihr breites Repertoire reicht von Claudio Monteverdi und Johann Sebastian Bach bis Missy Mazzoli und George Benjamin. Im zeitgenössischen Repertoire war sie u.a. als Agnès in Benjamins Written on Skin beim Tanglewood Festival of Contemporary Music, am Théâtre du Capitole de Toulouse und an der Opera Philadelphia zu erleben. Mit dem Aspen Contemporary Ensemble sang sie Teile aus Ligetis Le Grand Macabre und mit dem New York Philharmonic die Titelrolle in HK Grubers Gloria – A Pig Tale. Im Barockrepertoire war sie in Händels Serse bei den Händel-Festspielen Karlsruhe, Hasses Siroe an der Opéra Royal de Versailles, Glucks Orphée et Eurydice an der Lyric Opera of Chicago sowie in Händels Aci, Galatea e Polifemo mit dem Philharmonia Baroque Orchestra zu erleben. Die Titelpartie in Bergs Lulu hat sie am Teatro Municipal de Santiago gesungen. In der Spielzeit 2021/22 debütierte sie an der Opéra du Rhin als Gerda in Hans Abrahamsens Die Schneekönigin, sang Constance (Dialogues des Carmélites) an der Houston Grand Opera und Mabel (The Pirates of Penzance) an der Cincinnati Opera. Ausserdem gab sie Konzerte mit den Sinfonieorchestern von Cincinnati und Pittsburgh, der Handel & Haydn Society und dem Orchestra of St. Luke’s. Am Opernhaus Zürich war sie 2022 in Pergolesis L’Olimpiade und als Griet in Girl with a Pearl Earring zu hören.

Die Zauberflöte29 Apr; 05, 12, 17 May 2023


Thomas Hampson,

Thomas Hampson

Thomas Hampson zählt zu den gefragtesten Opern-, Konzert- und Liedsängern der Gegenwart. Er ist regelmässig auf den führenden internationalen Opern- und Konzertbühnen zu Gast. Breite Anerkennung geniesst er darüber hinaus für seine sorgfältig erforschten und aussergewöhnlich zusammengestellten Lied-Programme sowie für seine Lehrtätigkeit. Der in Spokane, Washington, aufgewachsene Bariton ist Mitglied der American Society of Arts and Sciences, Distinguished Visiting Artist of Voice an der University of Michigan und Honorarprofessor der Universität Heidelberg. Er ist Träger mehrerer Ehrendoktortitel (Manhattan School of Music, New England Conservatory, Whithworth College, San Francisco College) und Ehrenmitglied der Londoner Royal Academy of Music. Er ist «Kammersänger» der Wiener Staatsoper, «Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres» der Republik Frankreich sowie Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Kunst und Wissenschaft. Ihm wurden ein «Living Legend Award» der Library of Congress, der «Edison Life Achievement Award» und, gemeinsam mit Wolfram Rieger, die Hugo-Wolf-Medaille verliehen. Seine aussergewöhnliche stilistische Spannweite spiegelt sich in knapp 200 Aufnahmen wider, von denen zahlreiche mit renommierten Preisen wie dem Grammy Award, dem Grand Prix du Disque oder dem Edison Award ausgezeichnet wurden. Am Opernhaus Zürich war Hampson u.a. als Don Giovanni, als Jago in Verdis Otello, als Wolfram in Tannhäuser, in der Titelpartie von Hindemiths Mathis der Maler sowie mit zahlreichen Liederabenden zu erleben.



Laura Aikin,

Laura Aikin

Laura Aikin begann ihre Laufbahn als Mitglied des Ensembles der Staatsoper Berlin, wo sie in mehr als 300 Aufführungen Partien wie Lulu, die Königin der Nacht, Zerbinetta, Adele sowie die Titelrolle in Zaide sang. Als regelmässiger Gast an den weltweit führenden Opernhäusern tritt sie an der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper München, der Nederlandse Opera, der Opéra National de Paris, der Semperoper Dresden, dem Gran Teatro del Liceu Barcelona, der Oper Frankfurt, der Chicago Lyric Opera, der San Francisco Opera sowie der Metropolitan Opera New York auf. 1995 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen und war dort seither u.a. als Königin der Nacht, als Badi’aet in der Uraufführung von Henzes L’Upupa und als Blondchen in Die Entführung aus dem Serail zu erleben. Als Konzertsängerin tritt Laura Aikin weltweit mit Orchestern wie den Berliner, Münchner und Wiener Philharmonikern, dem BBC Symphony Orchestra, dem WDR und SWR Sinfonieorchester sowie dem Ensemble Intercontemporain und Les Arts Florissants auf. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, William Christie, Christoph von Dohnányi, Iván Fischer, Nikolaus Harnoncourt, René Jacobs, Fabio Luisi, Kent Nagano, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher, Helmuth Rilling, Donald Runnicles und Franz Welser-Möst zusammen. Zuletzt war sie u.a. als Cantatrice (Ti vedo, ti sento, mi perdo) an der Mailänder Scala, als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) an der Staatsoper Hamburg, als Donna Anna an der Deutschen Oper Berlin sowie als Rosalinde (Die Fledermaus), Helena (Orest) und Emilia Marty (Die Sache Makropulos) an der Wiener Staatsoper zu hören.



Felicity Palmer,

Felicity Palmer

Felicity Palmer begann ihre langjährige Karriere als Konzertsopranistin und war ab den 1980er-Jahren als Mezzosopranistin vor allem im Opernbereich präsent. Ihre frühen Engagements umfassen ein breites Repertoire von Barockmusik (mit Roger Norrington, John Eliot Gardiner sowie Konzerte und Einspielungen mit Nikolaus Harnoncourt) bis zu zeitgenössischen Kompositionen (mit der London Sinfonietta unter David Atherton, dem BBC Symphony Orchestra unter Pierre Boulez sowie dem Los Angeles Philharmonic unter Zubin Mehta). Sie trat an zahlreichen internationalen Opernhäuser und -festivals auf, u.a. regelmässig in Glyndebourne, am Royal Opera House Covent Garden (u.a. Sweeney Todd, Elektra), an der Metropolitan Opera in New York, wo sie in Wagners Ring mit James Levine debütierte, an der Bayerischen Staatsoper (Das Rheingold und Die Walküre mit Zubin Metha), an der Scala in Mailand und den Opernhäuser in Amsterdam, Rom, Chicago, San Francisco, Paris und München. In jüngerer Zeit war sie als Klytämnestra in Elektra unter Paul Daniel in Bordeaux zu erleben, sang ein Rezital mit Simon Lepper an der Wigmore Hall und die Gräfin in Pique Dame am Royal Opera House in London unter Antonio Pappano. 2011 wurde Felicity Palmer vom britischen Königshaus mit einem Ritterschlag geehrt und trägt seitdem den Titel «Dame».



Dean Murphy,

Dean Murphy

Dean Murphy, Bariton, absolvierte seine Gesangsausbildung an der Hartt School of Music und an der Yale School of Music. Er war Stipendiat der Bel Canto Vocal Scholarship Foundation und der Opera Foundation, in deren Zusammenhang er Mitglied im Ensemble der Deutschen Oper Berlin war. Zudem war er Preisträger beim Lynne Strow Piccolo Award, bei der Amici Vocal Competition und der Classical Singer Competition. 2013/14 war er Ensemblemitglied an der Opera Connecticut, wo er in Gianni Schicchi und in Salieris Kleine Harlekinade zu erleben war. Zudem sang er Melisso in Alcina, Yamadori in Madama Butterfly an der Connecticut Lyric Opera und Peter in Hänsel und Gretel. Auf der Konzertbühne sang er in Brahms’ Ein deutsches Requiem, in Händels Messiah, in Faurés Requiem, in Charpentiers Magnificat und in Händels Esther. An der Deutschen Oper Berlin war er 2017/18 u.a. als Fiorello (Il barbiere di Siviglia), als Dancaïre (Carmen), als zweiter Richter (Das Wunder der Heliane), als Polizist (Lady Macbeth von Mzensk), Silvano (Un ballo in maschera), als Schaunard (La bohème) sowie als Wagner in Faust zu erleben. Von 2018 bis 2020 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und sang hier u.a. den 2. Senator in Schrekers Die Gezeichneten, Schobiak in Le Grand Macabre, Figaro in Il barbiere di Siviglia am Theater Winterthur, Carlotto in Don Pasquale und Schaunard. Im Sommer 2019 gastierte er zudem beim Rossini Festival in Pesaro als Lord Sidney und Don Alvaro in Il viaggio a Reims. Für die Spielzeit 2020/21 kehrte er als Ensemblemitglied zurück an die Deutsche Oper Berlin, wo er u.a. Figaro in Il barbiere di Siviglia singt.



Irène Friedli,

Irène Friedli

Irène Friedli, Alt, ist in Räuchlisberg, Schweiz, aufgewachsen. Sie studierte an der Musikakademie in Basel, wo sie mit dem Solistendiplom abschloss. Sie ergänzte ihre Studien in der Interpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, nahm an Meisterkursen von Brigitte Fassbaender teil und bildete sich bei Helen Keller weiter. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Liedwettbewerben. Seit 1994/95 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Suzuki, 2. und 3. Zauberflöten-Dame, Mercédès, Titelheldin in Ravels L’Enfant et les sortilèges, Elsbeth in Schlafes Bruder (UA), Lily in Harley (UA), Tisbe (La Cenerentola), Annina und Flora (La traviata), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Polina, Hänsel, Marcellina (Le nozze di Figaro), Emilia (Otello) und Lucia (Cavalleria rusticana) zu hören war. 2012 gastierte Irène Friedli an der Opéra Bastille in Paris. Am Opernhaus Zürich war sie in letzter Zeit u.a. als Olga in Peter Eötvös’ Drei Schwestern, als Marthe in Gounods Faust, als Margret (Wozzeck), als Lovis in Ronja Räubertochter von Jörn Arnecke, als Tasse und als Libelle in L’Enfant et les sortilèges, als 6. Blumenmädchen und Stimme aus der Höhe in Parsifal, als Mercédès in Carmen, als Gertrud / Knusperhexe in Hänsel und Gretel, als Annina in Der Rosenkavalier, als Clotilde in Norma, als Mutter / Andermutter in Coraline, als Kartenaufschlägerin in Arabella und als Amme in Boris Godunow zu hören. In der Uraufführung der Familienoper Odyssee sang sie Eurykleia/Mutter und in Girl with a Pearl Earring Tanneke.

Alice im Wunderland12, 27 Nov; 15 Dec 2022; 01, 02, 19 Jan 2023 La traviata23, 26, 31 Dec 2022; 06, 08, 11, 15 Jan 2023 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mar 2023 Lakmé02, 08, 15 Apr 2023


Iain Milne,

Iain Milne

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u.a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy und Tamino an der Hampstead Garden Opera. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Orlando (Haydns Orlando paladino), als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims, Le Comte Ory und Der Zauberer von Oz zu hören. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang hier u.a. Normanno in Lucia di Lammermoor, Roderigo in Otello, Jakob Glock in Prokofjews Der feurige Engel, Jack in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Pong in Turandot, Gastone in La traviata, Menaldo Negroni in Die Gezeichneten, The Beadle in Sweeney Todd, Mister Bobo / Ander-Bobo in Coraline, Walther von der Vogelweide in Tannhäuser und Misail in Boris Godunov. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Nello Santi, Giovanni Antonini und Gianandrea Noseda. In der kommenden Spielzeit wird er u.a. den Herodes in Salome singen.

Turandot18, 21, 24, 27, 30 Jun; 04, 08 Jul 2023


Helena Rasker,

Helena Rasker

Helena Rasker studierte am Royal Conservatory of Music in Den Haag und am Tanglewood Music Center in den USA. Ihr Repertoire reicht vom Barock bis hin zu zahlreichen zeitgenössischen Werken. An der Oper Amsterdam sang sie in Schönbergs Moses und Aron unter der Leitung von Pierre Boulez, in Viviers Rêves d'un Marco Polo, den Erstaufführungen von Michel van der Aas After Life unter der Leitung von Otto Tausk und in Rob Zuidams Adam in Ballingschap. Sie sang ausserdem La Furie in Jan van Vlymans Thyeste, einer Koproduktion von La Monnaie Brüssel und The Nationale Reisopera. In jüngerer Zeit war sie als Claudio in Händels Lucio Silla und als Ramise (Arminio) bei den Internationalen Händel-Festspielen in Göttingen zu erleben, sang die Diakonissin in Król Roger von Szymanowski unter der musikalischen Leitung von Antonio Pappano, die dritte Dame in der Zauberflöte  beim Festival d’Aix-en-Provence und in Amsterdam sowie die Gräfin in Pique Dame am Aalto-Musiktheater Essen. Helena Rasker ist auf mehreren CD-Aufnahmen zu hören, darunter Luigi Nonos Guai ai gelidi mostri mit Andre Richard, Schönbergs Moses und Aron mit Pierre Boulez und dem Royal Concertgebouw Orchestra, Dido und Aeneas mit Jed Wentz, sowie eine Liveaufnahme von Luigi Nonos Prometeo bei den Salzburger Festspielen unter Ingo Metzmacher.



Lisa Tatin,

Lisa Tatin

Lisa Tatin wurde zunächst in zeitgenössischem Tanz und an einer Zirkusschule ausgebildet. Anschliessend studierte sie Gesang an der Musikhochschule in Lyon, an der HEMU in Fribourg/Lausanne und an der Zürcher Hochschule der Künste. Die vielseitige Sängerin hat zahlreiche Mozart-Partien (Serpetta, Blondchen, Despina) sowie Adele (Die Fledermaus) und Serpina (Pergolesis La serva padrona) gesungen. Seit mehreren Jahren engagiert sie sich für zeitgenössische Musik und die Suche nach alternativen Opernformen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit der Künstlerin Julie Beauvais, mit der sie Sunbathing In My Tears (Ferme-Asile de Sion) kreierte, ausserdem hat sie mit Leo Dick (Kreation Davos Festival) und Aleksander Gabrys (Gare du Nord, Basel) zusammengearbeitet. 2016 gründete sie die Schoß Company, eine Plattform für zeitgenössische Theaterforschung im Grenzbereich zwischen Musik und Multimedia-Kunst, die von Simona Gallo geleitet wird. 2019 entstanden MY :RNINEREST, 2021 LAB_21, mon corps n’obéit plus (Performance für Sopran und Live-Elektronik) in Zusammenarbeit mit dem Komponisten André Décosterd und dem Autor Yoann Thommerel, sowie J’ai plié ma langue für Stimme und Multidrum in Zusammenarbeit mit der Dichterin Laura Vazquez. Lisa Tatin ist Preisträgerin des Migros-Kulturprozent 2014/15, gewann den 1. Preis des Wettbewerbs für zeitgenössische Musik (ZHdK) 2015 und ist Finalistin des Nicati-Wettbewerbs 2017. Demnächst wird sie als Antigone in Tommaso Traettas gleichnamiger Oper in Zusammenarbeit mit LUX :NM und Agora (Berlin/Basel) zu hören sein.



Stefan Wirth,

Stefan Wirth

Der Pianist und Komponist Stefan Wirth wurde 1975 in Zürich geboren. Er studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Klavier bei Hadassa Schwimmer sowie Liedgestaltung bei Irwin Gage und anschliessend in den USA bei Stephen Drury und Leonard Hokanson. Auch seine kompositorische Ausbildung erhielt er vornehmlich in den USA, wo er u.a. bei Michael Gandolfi und P.Q. Phan studierte. 1999 ermöglichte ein Leonard Bernstein Fellowship die Teilnahme an den Tanglewood Sommerkursen, wo er mit George Benjamin arbeitete. Zudem studierte er bei Oliver Knussen und Colin Matthews im Britten-Pears Young Artist Programme in Aldeburgh/England. Aufträge erhielt Stefan Wirth unter anderem vom Collegium Novum Zürich, dem Münchener Kammerorchester, dem Ensemble Makrokosmos, dem Ensemble ö!, der Camerata Variabile, dem Berner Kammerorchester, dem Ensemble Aequatuor sowie vom WDR für die Wittener Tage für neue Kammermusik, vom Deutschlandfunk, den Poetischen Liedertagen in Weimar, der Ruhrtriennale und dem Lucerne Festival. Ausserdem hat Stefan Wirth als Pianist, Komponist und Arrangeur für verschiedene Musiktheater-Produktionen mit Regisseuren wie Christoph Marthaler und Frank Castorf zusammengearbeitet. Als Pianist zeitgenössischer Musik spielt er als festes Mitglied im Collegium Novum Zürich sowie im Ensemble Contrechamps (Genf). Er ist mehrfach mit Heinz Holliger aufgetreten und hat 2013 mit Pierre Boulez dessen zweite Klaviersonate erarbeitet. Als Liedbegleiter trat er mit Künstlern wie Christoph Homberger, Thomas Hampson oder Noëmi Nadelmann auf. Überdies ist Stefan Wirth Mitglied der Vier-Flügel-Formation «Gershwin Piano Quartet», mit der er auf bedeutenden Festivals konzertierte, so unter anderem am Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Festival de Musique de Menton, den Schwetzinger Festspielen, dem Mozarteum Basileiro in São Paulo, dem Rheingau Musik Festival, dem Klavier-Festival Ruhr und dem Menuhin Festival Gstaad.



Philip Littell,

Philip Littell

Philip Littell verfasste sein erstes Libretto 1994 im Auftrag der San Francisco Opera für Conrad Susas The Dangerous Liaisons, 1998 folgte dort A Streetcar Named Desire für André Previn. Im Jahr darauf schrieb er das Libretto für Michael Torkes Four Seasons, die von Disney in Auftrag gegebene Jahrtausendfeier der New York Philharmonic. Weitere Opern, Liederzyklen, Oratorien und Chorwerke hat Philip Littell in Zusammenarbeit mit Libby Larsen, Stephen Hartke, Jake Heggie, Peter Golub, David Conte und Frank Ticheli verfasst. Als Schauspieler war Philip Littell oft in Produktionen von Christoper Alden zu erleben, darunter als Peachum (The Three Penny Opera) und Tanzmeister (The Bourgeois Gentilhomme/Ariadne) an der Long Beach Opera, in L'Histoire du soldat mit dem Eos Orchestra sowie als Alter Gefangener (La Périchole) an der New York City Opera. Mit der Künstlergruppe Clarac–Deloeuil war er in Pascal Dusapins To Be Sung sowie als Doktor in Pelléas et Mélisande an der Opéra Français in New York zu sehen. Zusammen mit dem Komponisten Eliot Douglass verfasste er mehrere Musiktheaterwerke.



Tracy Chevalier,

Tracy Chevalier

Tracy Chevalier, 1962 in Washington D.C. geboren, ist eine amerikanische Autorin. Sie studierte Englische Literatur am Oberlin College, Ohio und zog 1984 nach London, wo sie zunächst als Lektorin arbeitete und Kreatives Schreiben an der University of East Anglia studierte. Ihr erster Roman The Virgin Blue (Das dunkelste Blau) wurde 1997 veröffentlicht. Der Durchbruch gelang ihr 1999 mit dem internationalen Bestseller Girl with a Pearl Earring (Das Mädchen mit dem Perlohrring), der in fast 40 Sprachen übersetzt wurde und sich weltweit über 5 Millionen Mal verkaufte. Mit Scarlett Johanssen und Colin Firth in den Hauptrollen wurde der Roman 2003 auch als Kinofilm zum Erfolg (Regie: Peter Webber). Seither hat Tracy Chevalier zahlreiche weitere Romane veröffentlicht, darunter 2018 die in den 1970er-Jahren spielende Othello-Adaption New Boy (Der Neue) und 2019 A Single Thread (erscheint 2020 unter dem Titel Violet auf Deutsch).