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La forza del destino

Melodrama in four acts by Giuseppe Verdi (1813-1901)
Libretto by Francesco Maria Piave after a drama by Angel de Saavedra

Musical director Fabio Luisi Producer Andreas Homoki Stage design Hartmut Meyer Costumes Mechthild Seipel Lighting designer Franck Evin Assistant choreographer Kinsun Chan Choir director Janko Kastelic Dramaturgy Kathrin Brunner
Donna Leonora
Don Carlo di Vargas
Don Alvaro
Preziosilla
Il Marchese di Calatrava, Padre Guardiano
Fra Melitone
Mastro Trabuco

In Italian with German and English surtitles. Duration 3 H. 30 Min. incl. interval after 1st part after approx. 1 H. 20 Min. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on 13 May 2018.

Partner Opernhaus Zürich      

Past performances

May 2018

Sun

27

May
19.00

La forza del destino

Opera by Giuseppe Verdi, Premiere, Premiere subscription

Wed

30

May
19.00

La forza del destino

Opera by Giuseppe Verdi, Premiere subscription B

June 2018

Sat

02

Jun
19.00

La forza del destino

Opera by Giuseppe Verdi, Saturday subscription, Verdi subscription

Thu

07

Jun
20.00

La forza del destino

Opera by Giuseppe Verdi, Thursday subscription B, Opera House Day

Sun

10

Jun
19.30

La forza del destino

Opera by Giuseppe Verdi, Sunday subscription D, Italian opera subscription, Choice subscription

Wed

13

Jun
19.00

La forza del destino

Opera by Giuseppe Verdi, Wednesday subscription A

Sun

17

Jun
14.00

La forza del destino

Opera by Giuseppe Verdi,

Wed

20

Jun
19.00

La forza del destino

Opera by Giuseppe Verdi, Wednesday subscription B, Mixed subscription A

Thu

28

Jun
19.00

La forza del destino

Opera by Giuseppe Verdi, Thursday subscription A

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La forza del destino

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La forza del destino

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Programmbuch

La forza del destino

La forza del destino

Biographies


Fabio Luisi, Musikalische Leitung

Fabio Luisi

Fabio Luisi is the General Music Director at the Zurich Opera House, Chief Conductor of the Danish National Sym­­phony Orchestra and Musical Director of the Maggio Musi­cale Fiorentino. He is also the designated Music Director of the Dallas Symphony Orchestra from 2020. He has previously served as Principal Conductor of the Metropolitan Opera in New York (2011-2017), Chief Conductor of the Vienna Symphony Orchestra, General Music Director of the Staatskapelle Dresden and the Saxon State Opera, Artistic Di­rector and Principal Conductor of the MDR Symphony Orchestra Leipzig and Musical Direc­tor of the Orchestre de la Suisse Romande. He has guest-conducted the Phila­del­phia Orchestra, the Cleveland Orchestra, the NHK Tokyo, the Munich Philharmonic, the Filarmonica della Scala, the London Symphony Orchestra, the Concertgebouw Orkest Amsterdam and the Saito Kinen Orchestra. Fabio Luisi is one of the leading interpreters of Italian opera and the Late-Romantic repertoire. At the Salzburg Festival he has presented Die Liebe der Danae and Die Ägyptische Helena by Ri­chard Strauss. His conducting for the Zurich Opera to date has included new productions such as Rigoletto, Fidelio, Wozzeck, Verdi’s Messa da Requiem and three operas by Bellini. Luisi’s CD recordings to date include operas by Verdi and Bellini, the symphonies and the oratorio Das Buch mit sieben Siegeln by Franz Schmidt and the symphonic works of Arthur Honegger. His recordings for Philharmonia Records currently extend to Rigoletto, I Capuleti e i Montecchi, Wozzeck and Messa da Requiem on DVD and works by Berlioz, Wagner, Verdi, Bruckner, Rachmaninov, Rimsky-Korsakov and Frank Martin in CD form. Luisi’s recordings of Wagner’s Siegfried and Götterdämmerung with the Met Orchestra earned him a Grammy. Fabio Luisi has been awarded the Austrian Republic’s Cross of Honour for Science and Art, and the titles of Cavaliere Uffi­ciale and Com­men­datore dell’Ordine della Stella by the Italian Republic.

Dvořák / Bruckner12 Nov 2017 Beethoven / Tschaikowski14 Jan 2018 Mendelssohn Elias15 Jul 2018 La forza del destino30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Das Land des Lächelns16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 Opera Nova Concert Fabio Luisi21 May 2018 La traviata08, 11, 13, 15 Jul 2018


Andreas Homoki, Inszenierung

Andreas Homoki

Andreas Homoki wurde als Sohn einer ungarischen Musikerfamilie 1960 in Deutschland geboren und studierte Schulmusik und Germanistik in Berlin (West). 1987 ging Andreas Homoki als Regieassistent und Abendspielleiter an die Kölner Oper, wo er bis 1993 engagiert war. In den Jahren 1988 bis 1992 war er ausserdem Lehrbeauftragter für szenischen Unterricht an der Opernschule der Musikhochschule Köln. Hier entstanden erste eigene Inszenierungen. 1992 führte ihn seine erste Gastinszenierung nach Genf, wo seine Deutung der Frau ohne Schatten internationale Beachtung fand. Die Inszenierung, die später auch am Pariser Théâtre du Châtelet gezeigt wurde, erhielt den französischen Kritikerpreis des Jahres 1994. Von 1993 bis 2002 war Andreas Homoki als freier Opernregisseur tätig und inszenierte u.a. in Köln, Hamburg, Genf, Lyon, Leipzig, Basel, Berlin, Amsterdam und München. Bereits 1996 debütierte er an der Komischen Oper Berlin mit Falstaff, es folgten Die Liebe zu drei Orangen (1998) sowie im Jahre 2000 Die lustige Witwe. 2002 wurde Andreas Homoki als Nachfolger von Harry Kupfer zum Chefregisseur der Komischen Oper Berlin berufen, deren Intendant er 2004 wurde. Neben seinen Regiearbeiten an der Komischen Oper Berlin inszenierte er während seiner Intendanz u.a. am Théâtre du Châtelet in Paris, an der Bayerischen Staatsoper München, am New National Theatre Tokyo, an der Sächsischen Staatsoper Dresden und der Hamburgischen Staatsoper. Im Juli 2012 inszenierte er unter der musikalischen Leitung von William Christie David et Jonathas von Marc-Antoine Charpentier für das Festival in Aix-en-Provence – eine Produktion, die später auch u.a. in Edinburgh, Paris und New York gezeigt wurde. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist Andreas Homoki Intendant des Zürcher Opernhauses und inszenierte seither Der fliegende Holländer (Koproduktion mit der Mailänder Scala und der Norwegischen Staatsoper Oslo), Lady Macbeth von Mzensk, Fidelio, Juliette, Lohengrin (Koproduktion mit der Wiener Staatsoper), Luisa Miller (Hamburgische Staatsoper), Wozzeck, My Fair Lady (Komische Oper Berlin), I puritani, Medée, Das Land des Lächelns sowie zuletzt die Uraufführung von Heinz Holligers Lunea. Andreas Homoki ist seit 1999 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Das Land des Lächelns16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 Lunea08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018 Fidelio30 Nov; 03, 08, 13 Dec 2017 Der fliegende Holländer21, 24, 28, 31 Mar 2018 La forza del destino30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018


Hartmut Meyer, Bühnenbild

Hartmut Meyer

Hartmut Meyer studierte Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee. 1981 begann seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Frank Castorf, die ihn u. a. von Anklam nach Basel, Köln, München und an die Volksbühne Berlin führte. Zu Ruth Berghaus’ Inszenierungen, die er als Bühnenbildner ausstattete, gehören Pelléas et Mélisande an der Staatsoper unter den Linden in Berlin, Don Carlos in Basel, Der Freischütz und Der fliegende Holländer in Zürich sowie Freispruch für Medea in Hamburg. Seine Zusammenarbeit mit Andreas Homoki umfasst Don Giovanni in Kopenhagen, Das Schloss in Hannover, Elektra und Requiem in Basel, Die Zauberflöte in Köln, Il trovatore in Bonn, La bohème und Aufstieg und Fall der  Stadt Mahagonny an der Komischen Oper in Berlin sowie Lady Macbeth von Mzensk und Médée am Opernhaus Zürich. Zudem war er unter anderem verantwortlich für die Ausstattung von Don Giovanni (Luzern) und Lohengrin (Karlsruhe) in der Regie von Reinhild Hoffmann, Ariadne auf Naxos (Basel), Tosca (Kassel), La bohème und Salome (Luzern), Werther (Berlin), Les Troyens (Mannheim) und Peter Grimes (Dresden) in der Regie von Sebastian Baumgarten sowie Tannhäuser (Dresden) in der Regie von Peter Konwitschny. Als eigene Inszenierungen entstanden 1996 Das Geräusch an der Volksbühne Berlin, 1999 Perlboot in Aachen und Die Schöpfung in Meiningen. Seit 2002 ist Hartmut Meyer Professor an der Universität der Künste Berlin und Leiter der Bühnenbildklasse.

La forza del destino30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018


Mechthild Seipel, Kostüme

Mechthild Seipel

Mechthild Seipel wurde in Bochum geboren. Nach einer Ausbildung zur Modedesignerin in Berlin führte sie ihr erstes berufliches Engagement als Assistentin und Kostümbildnerin an die Bühnen der Stadt Köln. Mit dem Regisseur Andreas Homoki verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, in welcher für das Opernhaus Zürich die Kostüme zu den Opern „Lady Macbeth von Mzensk“ (Schostakowitsch) sowie „Médée“ (Charpentier) entstanden. Unter der Regie von Caroline Gruber schuf sie unter anderem die Kostüme zu „König Lear“ (Reimann) und „Die tote Stadt“ (Korngold) an der Staatsoper Hamburg sowie „Der Spieler“ (Prokofjew) an der Staatsoper Wien.

La forza del destino30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Jewgeni Onegin27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Oct 2017 Lunea08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018 Fidelio30 Nov; 03, 08, 13 Dec 2017 Ronja Räubertochter26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dec 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 La fanciulla del West26, 30 Dec 2017; 07, 12 Jan 2018 Idomeneo07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018 La forza del destino30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Das Land des Lächelns16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 La traviata08, 11, 13, 15 Jul 2018 Der fliegende Holländer21, 24, 28, 31 Mar 2018


Kinsun Chan, Choreographische Mitarbeit

Kinsun Chan

Kinsun Chan, geboren in Vancouver/Kanada, studierte Kunst, Grafikdesign und Tanz in den USA. Als Tänzer war er u.a. Mitglied des Balletts Zürich unter Heinz Spoerli sowie des Ballets Basel unter Richard Wherlock, wo er als Solist in Choreografien von Jiří Kylián, William Forsythe, Nacho Duato, Heinz Spoerli, Hans van Manen, Richard Wherlock und Ed Wubbe zu erleben war. Seine ersten eigenen Choreografien entstanden für die Reihe «Junge Choreografen» des Balletts Zürich sowie im Rahmen der Noverre-Gesellschaft am Stuttgarter Ballett. Kinsun Chans Arbeiten wurden seither vom Ballett Basel, dem Singapore Dance Theatre, dem Ballett der Staatsoper Hannover, der Royal Ballet School Antwerpen, der John Cranko Ballet School, der Hong Kong Academy of Performing Arts, der Ballett Akademie München, der Tanz Akademie Zürich sowie am Tiroler Landestheater, am Staatstheater Kassel und am Luzerner Theater aufgeführt. Die Choreografie Black on Black, kreiert für das Hong Kong Ballet, wurde zum Jacobs Pillow Dance Festival (USA) und zum Festival des Arts de Saint Sauveur (Kanada) eingeladen. Kinsun Chan ist zudem als Choreograf für Tanz und Opern tätig. Zu den OpernregisseurInnen, mit denen er bisher zusammen arbeitete, gehören Jens-Daniel Herzog, Michael Sturminger, Götz Friedrich, Dominique Mentha, Bernd Mottl, Frank Hilbrich, Tatjana Gürbaca und Sebastian Baumgarten.

Die Zauberflöte29 Sep; 05, 10, 15 Oct 2017 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 La forza del destino30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018


Janko Kastelic, Choreinstudierung

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Mendelssohn Elias15 Jul 2018 Il barbiere di Siviglia06, 11 Oct 2017 Carmen04, 07, 10, 14 Jul 2018 La Fille du régiment19, 22 Dec 2017 La forza del destino30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Der fliegende Holländer21, 24, 28, 31 Mar 2018 Luisa Miller15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 Le Comte Ory02, 04, 06, 09 Jan 2018 Parsifal03, 07, 11 Mar 2018 Ronja Räubertochter26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dec 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 La traviata08, 11, 13, 15 Jul 2018 Turandot25, 31 May; 03 Jun 2018


Hibla Gerzmava, Donna Leonora

Hibla Gerzmava

Hibla Gerzmava studierte Gesang am staatlichen Konservatorium in Moskau und gewann 1994 beim Tschaikowski-Wettbewerb den Grand Prix. Seit 1995 tritt sie als Solistin für das Moskauer Stanislawski- und das Nemirowitsch-Dantschenko-Theater auf. Für ihre Interpretationen der Titelpartie in Médée sowie als Lucia di Lammermoor am selben Haus wurde sie jeweils mit einer «Goldene Maske» ausgezeichnet. Heute gastiert die Sopranistin an den grossen Opernhäusern Europas: Am Royal Opera House in London sang sie u.a. Donna Anna, Mimì, Amelia (Simon Boccanegra), Tatjana (Eugen Onegin) und Liù (Turandot), an der Opéra Bastille war sie als Elisabeth (Don Carlos) und im Palais Garnier als Vitellia (La clemenza di Tito) zu erleben, an der Wiener Staatsoper gastierte sie ebenfalls als Vitellia sowie als Donna Anna, an der Metropolitan Opera in New York verkörperte sie Donna Anna, Liù, Mimì, Desdemona (Otello) sowie Antonia und Stella (Les Contes d’Hoffmann). Ebenfalls als Mimì gab sie ihr Hausdebüt an der Bayerischen Staatsoper. 2016/17 debütierte sie an der Semperoper Dresden als Desdemona, am Bolschoi-Theater in Moskau als Violetta und an der Scala di Milano in der Titelpartie von Anna Bolena. In der aktuellen Spielzeit war die Sopranistin bisher u.a. als Elisabeth an der Bastille und am Bolschoi-Theater in Moskau zu erleben, sang Mimì und Lucia di Lammermoor am Moskauer Stanislawski-Theater und kehrte als Desdemona nach Dresden zurück. Konzertengagements führten sie u.a. in die Carnegie Hall, an die BBC Proms, zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi und ans Edinburgh International Festival.

La forza del destino30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018


George Petean, Don Carlo di Vargas

George Petean

George Petean wurde in Cluj-Napoca (Rumänien) geboren, wo er die Musikakademie besuchte. Sein Bühnendebüt gab er 1997 als Don Giovanni. 1999 erhielt er den Grossen Preis des internationalen Gesangswettbewerbes Braila/Rumänien. Sein internationaler Durchbruch erfolgte 2000 am Teatro dell’ Opera di Roma in La bohème. Von 2002 bis 2010 war er Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper (u.a. Il barbiere di Siviglia, L’elisir d’amore, Madama Butterfly, Don Carlo, Un ballo in maschera, La traviata, Rigoletto, Faust, Lucia di Lammermoor). Zudem war er an so bedeutenden Häusern wie dem Londoner Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Opéra de Paris, der Bayerischen Staatsoper München, der New Yorker Met, dem Gran Teatro del Liceu Barcelona, dem Teatro Real in Madrid, der Oper Frankfurt, der Deutschen Oper- und Staatsoper Berlin oder dem Grand Théâtre de Genève zu hören. In Zürich war er bereits als Giorgio Germont (La traviata), Rigoletto, Riccardo Forth (I puritani) und zuletzt als Renato (Un ballo in maschera) zu erleben. In jüngster Zeit gastierte er u.a. an der Met und am Covent Garden als Giorgio Germont (La traviata), in Sydney als Simon Boccanegra, am Teatro Real in Madrid und an der Semperoper Dresden als Iago (Otello) sowie an der Wiener Staatsoper als Renato. 2017/18 sang er u.a. Conte di Luna (Il trovatore) in Wien und Berlin, Giorgio Germont an der Houston Grand Opera, Rigoletto in Dresden und Liège sowie Guido di Monfort (I vespri siciliani) in München. In der aktuellen Spielzeit ist er u.a. als Nabucco an der Deutschen Oper Berlin, als Rigoletto in Palermo, als Ezio (Attila) an der Mailänder Scala und als Enrico (Lucia di Lammermoor), Tonio (Pagliacci) und Macbeth an der Wiener Staatsoper zu erleben.

La forza del destino30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018


Marcelo Puente, Don Alvaro

Marcelo Puente

Marcelo Puente stammt aus Argentinien. Er studierte am Conservatorio de Córdoba sowie am Teatro Colón in Buenos Aires. In der Saison 2016/17 gab er einige wichtige Hausdebüts: er war als Pinkerton (Madama Butterfly) erstmals am Royal Opera House Covent Garden, an der Staatsoper Hamburg und am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel zu erleben, debütierte als Cavaradossi (Tosca) mit der Canadian Opera Company sowie an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und sang Don José in Bizets Carmen bei seinem US-Debüt am Michigan Opera Theatre. Die aktuelle Spielzeit führte ihn bisher an die Vancouver Opera als Calaf (Turandot), an die Staatsoper Hamburg als Pinkerton, als Paolo in Zandonais Francesca da Rimini an die Opéra National du Rhin und an die Mailänder Scala, als Don José an die Opera Australia in Sydney und als Don Alvaro (La forza del destino) an die Semperoper Dresden. Sein Repertoire umfasst zudem Rollen wie Manrico in Il trovatore, den er u.a. an der Opéra de Toulon sang, Rodolfo in La bohème (Oper Stuttgart, Montevideo, Lucca, Pisa, Ravenna, Livorno), die Titelrolle in Don Carlo (Staatsoper Prag), Riccardo in Un ballo in maschera (Teatro Colón in Buenos Aires), Cassio in Verdis Otello (Palau de les Arts in Valencia) sowie Macduff (Macbeth) und Turiddu (Cavalleria rusticana). Zu seinen zukünftigen Engagements zählen u.a. Cavaradossi in Hamburg und an der Pariser Opéra, Don Alvaro und Don José an der Semperoper Dresden sowie Carmen in der Arena di Verona und Adriana Lecouvreur (Maurizio) in Verbier.

La forza del destino30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018


J'Nai Bridges, Preziosilla

J'Nai Bridges

J’Nai Bridges stammt aus Lakewood, Washington. Sie absolvierte den Bachelor im Bereich vocal performance an der Manhattan School of Music und den Master of Music am Curtis Institute of Music. 2015 vertrat sie die USA beim Wettbewerb BBC Cardiff Singer of the World. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen zählt der Richard Tucker Career Grant 2016. Im selben Jahr gewann sie den renommierten Francisco Vinjas International Wettbewerb, 2018 die Sphinx Medal of Excellence. Während drei Jahren wurde sie als vielversprechende Nachwuchskünstlerin vom Patrick G. and Shirley W. Ryan Opera Center der Lyric Opera of Chicago gefördert. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sang sie u.a. Ines in Il trovatore, Vlasta in Weinbergs The Passenger unter der Leitung von Sir Andrew Davis und Flora in La traviata. Ausserdem war sie als Carmen in der Uraufführung von Bel Canto an der Lyric Opera of Chicago, Suzuki (Madama Butterfly) in San Diego und in der Titelrolle von The Rape of Lucretia zu erleben. Im Konzert war sie bereits neben Yo-Yo Ma mit dem Chicago Symphony Orchestra, mit den L.A. Philharmonic unter Gustavo Dudamel sowie mit dem NDR Sinfonieorchester unter Esa-Pekka Salonen mit Ravels Shéhérazade zu hören. In der Spielzeit 2016/17 debütierte sie als Bersi (Andrea Chénier) an der San Francisco Opera und an der Bayerischen Staatsoper sowie als Nefertiti (Philipp Glass’ Akhnaten) an der Los Angeles Opera. Mit dem Philadelphia Orchestra war sie in der Eröffnungswoche in der Elbphilharmonie zu Gast.

La forza del destino30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018


Christof Fischesser, Il Marchese di Calatrava, Padre Guardiano

Christof Fischesser

Christof Fischesser studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Im Jahr 2000 gewann er den ersten Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin, worauf er an das Staatstheater Karlsruhe engagiert wurde. 2004 wechselte er an die Staatsoper Berlin, von 2012 bis 2015 war er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, mit dem ihn seither eine enge Zusammenarbeit verbindet. Er gastierte ausserdem an der Wiener Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden London, an der Opéra Bastille Paris, dem Teatro Real in Madrid, der Staatsoper München, der Komischen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, der Opéra de Lyon, am Théâtre du Capitole de Toulouse, an der Houston Grand Opera, der Lyric Opera Chicago sowie den Opernhäusern von Antwerpen, Kopenhagen und Göteborg. Sein breitgefächertes Repertoire umfasst u.a. Rollen wie König Marke (Tristan und Isolde), Landgraf (Tannhäuser), König Heinrich (Lohengrin), Gurnemanz (Parsifal), Sarastro (Zauberflöte), Figaro (Le nozze di Figaro), Sir Giorgio (I puritani), Rocco (Fidelio), Banquo (Macbeth), Conte di Walter (Luisa Miller), Fiesco (Simon Boccanegra), Kaspar (Freischütz), Mephisto (Faust) und Baron Ochs von Lerchenau (Der Rosenkavalier). Zahlreiche CD- und DVD-Erscheinungen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen, so z.B. Beethovens Fidelio unter Claudio Abbado (mit Nina Stemme und Jonas Kaufmann), Massenets Manon unter Daniel Barenboim (mit Anna Netrebko und Rolando Villazon) oder Wagners Lohengrin unter Kent Nagano (mit Anja Harteros und Jonas Kaufmann). In Zürich war er zuletzt als König Heinrich, Rocco, Orest (Elektra), Kaspar, Daland, Fürst Gremin, Gurnemanz  und Il Marchese di Calatrava, Padre Guardiano in La forza del destino zu erleben.

Mendelssohn Elias15 Jul 2018 Fidelio30 Nov; 03, 08, 13 Dec 2017 Jewgeni Onegin27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Oct 2017 Parsifal03, 07, 11 Mar 2018 La forza del destino28 Jun 2018


Gezim Myshketa, Fra Melitone

Gezim Myshketa

Gezim Myshketa stammt aus Albanien und studierte Gesang am Conservatorio di Musica Arrigo Boito in Parma. Sein Debüt gab er als Leporello in Mozarts Don Giovanni auf Tournée in Italien sowie an der Opéra de Massy. Zu Beginn seiner Laufbahn gastierte er vor allem an italienischen Opernhäusern, darunter das Teatro Comunale in Bologna, das Teatro dell’Opera in Rom und das Taetro Carlo Felice in Genua. Spätere Höhepunkte waren u.a. Sévérus (Cléopâtre) in Salzburg, Giorgio Germont an der Staatsoper Hamburg, Escamillo am Theater St. Gallen sowie in Seoul, Lord Enrico Ashton (Maria Stuarda) in Toulouse sowie Fra Melitone (La forza del destino) in Verona und Salerno. Seit seinem Debüt an der Oper Stuttgart 2013 als Ford (Falstaff) kehrt Gezim Myshketa regelmässig dorthin zurück, u.a. als Giorgio Germont (La traviata), Marcello (La bohème), Escamillo (Carmen), Valentin (Faust), Almaviva (Le nozze di Figaro) und Sir Riccardo (I puritani). Auch mit der Oper Leipzig verbindet ihn eine regelmässige Zusammenarbeit. Zuletzt war er dort als Giorgio Germont zu erleben. Weitere Engagements der jüngsten Spielzeiten führten ihn an die Opera Vlaanderen in Antwerpen und an das Teatro San Carlo in Neapel als Paolo Albiani (Simon Boccanegra), an die Deutsche Oper Berlin als Escamillo, nach Toulouse für La Rondine (Rambaldo), nach Bologna für Cavalleria rusticana (Alfio) und mit einem Gastspiel von Leoncavallos Pagliacci (Silvio) des Teatro dell’Opera di Roma in den Oman. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt als Biscroma in Le convenienze ed inconvenienze teatrali zu erleben.

La forza del destino30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018


Jamez McCorkle, Mastro Trabuco

Jamez McCorkle

Jamez McCorkle stammt aus New Orleans. Er studierte am Curtis Institute of Music in Philadephia und gewann zahlreiche Wettbewerbspreise, darunter 2013 den George London Award bei der George London Foundation Awards Competition, den Betty Allen Award der Sullivan-Stiftung und den ersten Platz bei der Brava! Opera Vocal Competition sowie 2011 den zweiten Platz beim Regionalwettbewerb (Gulf Coast Region) der Metropolitan Opera National Council Auditions. 2016/17 war er an der New Yorker Met als Cover für Benvolio (Roméo et Juliette) engagiert, debütierte als Lenski (Jewgeni Onegin) beim Spoleto Festival in South Carolina und war am Curtis Opera Theatre als Ruggero (La rondine), James Nolan (John Adams’ Doctor Atomic) und Male Chorus (The Rape of Lucretia) zu erleben. 2017 sang er bei den Salzburger Festspielen im Rahmen des Young Singers Project in Verdis I due Foscari. Seit 2017/18 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und sang hier bisher den 1. Geharnischten (Die Zauberflöte), Nick (La fanciulla del west), Mastro Trabuco (La forza del destino) und Remendado (Carmen). Im Sommer 2018 gastierte er zudem als Tamino an der Kentucky Opera und als Lenski (Jewgeni Onegin) an der Michigan Opera.

Carmen04, 07, 10, 14 Jul 2018 La fanciulla del West26, 30 Dec 2017; 07 Jan 2018 La forza del destino30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Die Zauberflöte29 Sep; 05, 10, 15 Oct 2017