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Le Comte Ory

Opera in two acts by Gioachino Rossini (1792-1868)
Libretto by Eugène Scribe and Charles-Gaspard Delestre-Poirson

Musical director Diego Fasolis Producer Patrice Caurier Producer Moshe Leiser Stage design Christian Fenouillat Costumes Agostino Cavalca Lighting designer Christophe Forey Lighting designer Martin Gebhardt Chorus Master Janko Kastelic Dramaturgy Michael Küster

In French with German and English surtitles. Duration 2 H. 55 Min. incl. intermission after 1st act after approx. 1 H. 15 Min. Introduction 45 min before the performance.

Past performances

December 2017

Sun

31

Dec
18.00

Le Comte Ory

Opera by Gioachino Rossini

January 2018

Tue

02

Jan
19.30

Le Comte Ory

Opera by Gioachino Rossini, Tuesday subscription A

Thu

04

Jan
19.00

Le Comte Ory

Opera by Gioachino Rossini, Thursday subscription B

Sat

06

Jan
20.00

Le Comte Ory

Opera by Gioachino Rossini, Belcanto subscription, Baroque subscription

Tue

09

Jan
19.00

Le Comte Ory

Opera by Gioachino Rossini, Tuesday subscription D, French opera subscription, Good mood subscription

Good to know

Abstract

Le Comte Ory

Abstract

Le Comte Ory

Gallery

 

Photos «Le Comte Ory»

Audio introduction «Le Comte Ory»

Programmbuch

Le Comte Ory

Le Comte Ory

Synopsis

Le Comte Ory

Synopsis

Le Comte Ory

Biographies


Diego Fasolis,

Diego Fasolis

Der Schweizer Organist und Dirigent Diego Fasolis gilt international als Spezialist für historisch informierte Aufführungspraxis. 1993 wurde er Chefdirigent des Instrumentalensembles und Chors von Radiotelevisione Svizzera. 1998 übernahm er die Leitung des Schweizer Kammerorchesters «I Barocchisti». Seit 2011 arbeitet Diego Fasolis regelmäs-sig mit Cecilia Bartoli zusammen, u.a. bei Bellinis Norma und dem Projekt St. Petersburg. Neben zahlreichen Konzerttourneen kamen so auch mehrere CD- und DVD-Aufnahmen zustande. Diego Fasolis ist regelmässiger Gast bei den Salzburger Festspielen (Iphigénie en Tauride, Norma, Semele u.a.), dirigierte Beethovens 9. Sinfonie im Wiener Musikverein mit dem Concentus Musicus und dem Arnold Schönberg Chor und leitete in letzter Zeit u.a. Il trionfo del tempo e del disinganno und Tamerlano an der Mailänder Scala, Orlando furioso beim Festival della Valle d’Itria in Martina Franca, Norma beim Edinburgh International Festival, am Théâtre des Champs-Elysées sowie bei den Herbstfestspielen Baden-Baden, La Cenaerentola am Concertgebouw Amsterdam und in Versailles sowie Ariodante und La donna del lago bei den Salzburger Pfingstfestspielen. Diego Fasolis hat bei verschiedenen renommierten Labels über 120 CDs veröffentlicht. Er erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Grand Prix du Disque für seine Einspielungen von Händel und Vivaldi, den Echo Klassik für die Oper Artaserse von Leonardo Vinci sowie den Disco d’Oro. 2014 wurde er für zwei Grammy-Awards nominiert, 2015 wurde er für sein Projekt St. Petersburg mit Cecilia Bartoli erneut nominiert. 2011 verlieh ihm Papst Benedict XVI. einen Ehrentitel für Geistliche Musik.



Moshe Leiser, Producer

Moshe Leiser

Moshe Leiser und Patrice Caurier arbeiten seit 1983 als Regisseure zusammen und schufen gemeinsam eine Vielzahl erfolgreicher Produktionen an internationalen Opernbühnen. Sie arbeiteten u.a. an der Welsh National Opera, der Scottish Opera, am Royal Opera House in London, am Mariinski-Theater in St. Petersburg, am Théâtre du Châtelet und am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, an der Opéra de Lausanne, der Opéra national du Rhin, am Theater Basel, am Grand Théâtre de Genève, an der Angers Nantes Opéra, bei den Bregenzer Festspielen, an der Metropolitan Opera in New York und an der Wiener Staatsoper. Am Opernhaus Zürich inszenierten sie Halévys Clari, Rossinis Mosè in Egitto, Le Comte Ory und Otello sowie die Uraufführung der Oper Gesualdo von Marc-André Dalbavie. Bei den Salzburger Festspielen debütierten sie zu Pfingsten 2012 mit Giulio Cesare, 2013 folgte Norma und 2015 Iphigénie en Tauride – alle drei Produktionen mit Cecilia Bartoli, mit der das Regie-Duo seit zehn Jahren zusammenarbeitet. Die Salzburger Norma wurde 2014 mit einem «International Opera Award» ausgezeichnet. Zu den jüngsten Inszenierungen von Moshe Leiser und Patrice Caurier zählen u.a. Gio­van­na d’Arco an der Scala, Le nozze di Figaro und L’incoronazione di Poppea an der Angers Nantes Opéra, Il trovatore am Aalto-Musiktheater Essen sowie L’italiana in Algeri für die Salzburger Pfingstfestspiele 2018. Zahlreiche ihrer Produktionen erschienen auf DVD. Moshe Leiser und Patrice Caurier arbeiten ausschliesslich mit dem Bühnenbildner Christian Fenouillat, dem Kostüm­bildner Agos­tino Cavalca und dem Lichtdesigner Christophe Forey zusammen.

Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mar; 05 Apr 2022


Patrice Caurier, Producer

Patrice Caurier

Moshe Leiser und Patrice Caurier arbeiten seit 1983 als Regisseure zusammen und schufen gemeinsam eine Vielzahl erfolgreicher Produktionen an internationalen Opernbühnen. Sie arbeiteten u.a. an der Welsh National Opera, der Scottish Opera, am Royal Opera House in London, am Mariinski-Theater in St. Petersburg, am Théâtre du Châtelet und am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, an der Opéra de Lausanne, der Opéra national du Rhin, am Theater Basel, am Grand Théâtre de Genève, an der Angers Nantes Opéra, bei den Bregenzer Festspielen, an der Metropolitan Opera in New York und an der Wiener Staatsoper. Am Opernhaus Zürich inszenierten sie Halévys Clari, Rossinis Mosè in Egitto, Le Comte Ory und Otello sowie die Uraufführung der Oper Gesualdo von Marc-André Dalbavie. Bei den Salzburger Festspielen debütierten sie zu Pfingsten 2012 mit Giulio Cesare, 2013 folgte Norma, 2015 Iphigénie en Tauride, 2018 L’italiana in Algeri  – alle drei Produktionen mit Cecilia Bartoli, mit der das Regie-Duo seit zehn Jahren zusammenarbeitet. Die Salzburger Norma wurde 2014 mit einem «International Opera Award» ausgezeichnet. Zu den jüngsten Inszenierungen von Moshe Leiser und Patrice Caurier zählen Teseo am Theater an der Wien, L’equivoco stravagante beim Rossini Opera Festival in Pesaro und L’incoronazione di Poppea an der Angers Nantes Opéra. Zahlreiche ihrer Produktionen erschienen auf DVD. Moshe Leiser und Patrice Caurier arbeiten ausschliesslich mit dem Bühnenbildner Christian Fenouillat, dem Kostümbildner Agostino Cavalca und dem Lichtdesigner Christophe Forey zusammen.

Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mar; 05 Apr 2022


Christian Fenouillat, Stage design

Christian Fenouillat

Christian Fenouillat studierte Architektur in Grenoble und ist seit 1974 als Bühnenbildner tätig. Seine Arbeiten im Opernbereich beinhalten u.a. Hänsel und Gretel, La Cenerentola, Il barbiere di Siviglia, Il turco in Italia und Maria Stuarda am Royal Opera House in London, Giovanna d’Arco an der Mailänder Scala, Carmen und Fidelio an der Welsh National Opera in Cardiff, I Capuleti e i Montecchi in Lissabon, Armide und La clemenza di Tito am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, Die Zauberflöte an der Wiener Staatsoper, Paisiellos Il barbiere di Siviglia und Teseo am Theater an der Wien, Wozzeck, Hamlet, Der Rosenkavalier und Der Ring des Nibelungen am Grand Théâtre de Genève, Ariane et Barbe-Bleue und Lucia di Lammermoor an der Opéra de Lyon, Madama Butterfly, Hamlet und Maria Stuarda am Teatre del Liceu in Barcelona, Marc-André Dalbavies Gesualdo sowie Rossins Le Comte Ory, Mosè in Egitto und Otello in Zürich, Tosca, Falstaff, Die Zauberflöte und Don Giovanni in Nantes, Jenůfa beim Spoleto Festival in den USA, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Leonore, Die Nase, La traviata und L’Aiglon von Jacques Ibert und Arthur Honegger in Lausanne, L’Amour des trois oranges in Basel sowie die Uraufführung von Detlev Glanerts Solaris bei den Bregenzer Festspielen. Für die Salzburger Festspiele entwarf er 2012 die Bühne für Giulio Cesare, 2013 für Norma und 2015 für Iphigénie en Tauride. In der Spielzeit 2021/22 wird er ausserdem für Pique Dame in Baden-Baden die Bühne entwerfen.

Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mar; 05 Apr 2022


Agostino Cavalca, Costumes

Agostino Cavalca

Agostino Cavalca stammt aus Italien und lebt seit 1980 in Paris. Im Schauspiel entwarf er Kostüme für Klassiker-Produktionen – darunter Werke von Euripides, Shakespeare, Molière, Racine, Corneille, Marivaux und Goethe – sowie für Stücke von zeitgenössischen Autoren. Zu seinen Arbeiten im Musiktheater zählen u.a. Die Dreigroschenoper, Janáčeks Tagebuch eines Verschollenen, Euryanthe und Le Comte Ory in Aix-en-Provence, Luisa Miller in Montpellier, Don Pasquale am Royal Opera House in London und La Cenerentola in Dresden. Seit 1995 arbeitet er regelmässig mit Moshe Leiser und Patrice Caurier zusammen, so u.a. an der Scottish Opera in Glasgow (La Belle Hélène), am Royal Opera House in London (La Cenerentola, Il turco in Italia, Il barbiere di Siviglia, Madama Butterfly, Maria Stuarda), am Mariinski-Theater in St. Petersburg (Eugen Onegin), am Théâtre des Champs-Elysées in Paris (Leonore, Fidelio, Glucks La clemenza di Tito), an der Opéra de Monte-Carlo (Le Comte Ory), in Lyon (Lucia di Lammermoor), in Genf (u.a. Hamlet und Der Ring des Nibelungen), Lausanne (Die Nase, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Die Fledermaus), Basel (L’Amour des trois oranges), Zürich (Halévys Clari, Marc-André Dalbavies Gesualdo, Rossinis Mosè in Egitto, Le Comte Ory und Otello), bei den Salzburger Festspielen (Giulio Cesare, Norma, Iphigénie en Tauride), in Barcelona (Madama Butterfly, Maria Stuarda), bei den Bregenzer Festspielen (Detlev Glanerts Solaris), an der Metropolitan Opera (Hamlet), an der Wiener Staatsoper (Die Zauberflöte), am Theater an der Wien (Paisiellos Il barbiere di Siviglia), an der Mailänder Scala (Giovanna d’Arco) und am Aalto-Theater in Essen (Il trovatore).

Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mar; 05 Apr 2022


Martin Gebhardt, Lighting designer

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister bei John Neumeiers Hamburg Ballett. Ab 2002 arbeitete er mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich zusammen. Ballettpro­duk­­­tionen der bei­den Compagnien führten ihn an re­­­­nom­­­mierte Theater in Eu­ro­­pa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für In­szenie­run­gen von Jürgen Flimm, David Alden, Jan Philipp Gloger, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Da­miano Mi­chie­­letto und Achim Freyer. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für La bohème und eine Neufassung von Spoerlis Der Tod und das Mädchen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich. Eine enge Zu­sam­men­arbeit verbindet ihn heute mit dem Cho­reo­grafen Christian Spuck (u.a. Win­ter­­reise, Nussknacker und Mause­könig, Messa da Requiem, Anna Karenina, Woy­zeck, Der Sandmann, Leonce und Lena, Das Mädchen mit den Schwefelhölzern). In jüngster Zeit war er ausserdem Lichtdesigner für die Choreografen Edward Clug (u.a. Strings, Le Sacre du printemps und Faust in Zürich; Petruschka am Moskauer Bolschoitheater), Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke, und Douglas Lee. Mit Christoph Mar­tha­ler und Anna Viebrock arbeitete er beim Händel-Abend Sale und Rossinis Il viaggio a Reims in Zürich sowie bei Lulu an der Hamburgischen Staatsoper zu­sam­men und mit Jossi Wieler und Sergio Morabito an der Oper Genf für Les Huguenots. In der Spielzeit 2021/22 gestaltet er das Licht u.a. für Monteverdi und Le nozze di Figaro am Opernhaus Zürich.

Impulse22, 31 Oct 2021 Boléro / Le Sacre du printemps29 Oct; 07, 11, 14, 28, 30 Nov; 03, 04 Dec 2021 Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 Monteverdi15, 19, 22, 23, 27, 29 Jan; 04, 06, 10, 12, 20, 26 Feb 2022; 26, 29, 31 May; 03, 09, 11, 25 Jun 2023 Il turco in Italia20, 24, 27 Feb; 04 Mar 2022 Dornröschen10, 18, 23, 24, 28 Apr; 06, 11, 12 Jun 2022 Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul; 23, 25 Sep; 07, 13, 15, 22 Oct 2022 Nachtträume30 Sep; 04, 09, 14, 16, 20, 21, 28 Oct; 10, 15 Nov 2022 Horizonte22, 23, 25, 26 Oct 2022; 12, 25 Mar 2023 Nussknacker und Mausekönig20, 25, 27, 29 Nov; 02, 03, 06, 08, 10 Dec 2022 On the Move14, 15, 21, 22, 27, 28, 29 Jan; 02, 04, 11 Feb 2023 Anna Karenina19, 23, 25 Mar; 01, 02, 05, 06 Apr 2023 Orphée et Euridice07, 11, 14, 19, 23 May 2023 Lessons in Love and Violence21, 25, 27 May; 02, 04, 08, 11 Jun 2023


Christophe Forey, Lighting designer

Christophe Forey

Christophe Forey hat das Licht für zahlreiche Tanz-, Opern- und Schauspielproduktionen entworfen. Mit den Regisseuren Moshe Leiser und Patrice Caurier arbeitete er an der Welsh National Opera in Cardiff zusammen (Carmen, Fidelio, Orphée et Eurydice, Leonore, La traviata, Mazeppa), weiters am Grand Théâtre de Genève (Hamlet, Der Rosenkavalier, Pelléas et Mélisande, Der Ring des Nibelungen, Don Carlo), am Royal Opera House in London (La Cenerentola, Madama Butterfly, Il turco in Italia, Il barbiere di Siviglia, Hänsel und Gretel, Maria Stuarda), am Opernhaus Zürich (Halévys Clari, Marc-André Dalbavies Gesualdo, Rossinis Mosè in Egitto, Le Comte Ory und Otello), am Theater an der Wien (Paisiellos Il barbiere di Siviglia und Teseo) sowie bei den Salzburger Festspielen (Giulio Cesare, Norma, Iphigénie en Tauride) und bei den Bregenzer Festspielen (Detlev Glanerts Solaris); ausserdem verantwortete er das Licht in ihren Produktionen von Die Nase, Die Zauberflöte, L’Amour des trois oranges, Lucia di Lammermoor und Eugen Onegin, die an mehreren Orten zu sehen waren. Zu den Regisseuren und Choreografen, mit denen Christophe Forey zusammenarbeitete, zählen auch Günter Krämer (Ariadne auf Naxos), Lucinda Childs (Orfeo ed Euridice, Der wunderbare Mandarin, Max Richters Songs From Before, Le Rossignol/Œdipus rex), Silviu Pucărete (Parsifal an der Scottish Opera), Viesturs Kairišs (Götterdämmerung in Riga), Bruno Boëglin (Bernard-Marie Koltès’ Roberto Zucco in Paris und auf Tournee), Jean-Marc Bourg (u.a. Être humain von Emmanuel Darley, Cendres sur les mains von Laurent Gaudé und Une Phrase pour ma mère von Christian Prigent) und Pierre Rambert (La traviata in Bordeaux).

Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mar; 05 Apr 2022


Janko Kastelic, Chorus Master

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Lucia di Lammermoor22, 26, 29 May; 04, 12 Jun 2022 Rigoletto10, 13, 18, 22, 27 Apr 2022 I Capuleti e i Montecchi19, 21, 25 Sep; 05, 10 Oct 2021 Il trovatore24, 28 Oct; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021; 17, 24, 27 Sep; 06, 11, 16 Oct 2022 Simon Boccanegra12, 15, 17, 22, 26, 30 Dec 2021 Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 Don Giovanni25, 28, 30 Jan; 05, 11, 18 Feb 2022 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mar 2022 Peer Gynt21, 24, 26, 27, 29 May; 02, 03, 16, 17, 18, 24 Jun 2022 Il pirata01, 06, 10 Jun 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022 Nabucco11, 16, 25, 28 Sep; 09 Oct 2022 Nussknacker und Mausekönig20, 25, 27, 29 Nov; 02, 03, 06, 08, 10 Dec 2022 La traviata23, 26, 31 Dec 2022; 06, 08, 11, 15 Jan 2023 Roberto Devereux05, 09, 12, 17, 22, 26 Feb; 04, 07, 17 Mar 2023 On the occasion of Rachmaninoff’s 150th birthday12 Feb 2023 Turandot18, 21, 24, 27, 30 Jun; 04, 08 Jul 2023 Lakmé02, 08, 15 Apr 2023 Die Zauberflöte29 Apr; 05, 12, 17 May 2023 Der Freischütz28 Jun; 01, 06, 09 Jul 2023 Die Entführung aus dem Serail05 Nov 2022 Les Pêcheurs de perles23, 25, 29 Jun; 05, 07, 09 Jul 2023


Cecilia Bartoli,

Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli ist als herausragende Künstlerin und Sängerin mittlerweile Vorbild für eine gesamte Generation junger Musikerinnen und Musiker geworden. Die gebürtige Römerin und Tochter der Gesangspädagogin Silvana Bazzoni gab ihr Debüt 1987 als Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia in Rom. Kurz danach wurden Daniel Barenboim, Herbert von Karajan und Nikolaus Harnoncourt auf sie aufmerksam. Seither nahm sie Einladungen u.a. der Salzburger Festspiele, der Metropolitan Opera New York, des Royal Opera House Covent Garden London sowie von Konzertveranstaltern aus ganz Europa, aus den USA, Asien und Australien wahr. Seit über 30 Jahren tritt sie regelmässig am Opernhaus Zürich auf, zuletzt u.a. als Händels Alcina, Rossinis Cenerentola sowie als Comtesse Adèle (Comte Ory) und Glucks Iphigénie. Das Concertgebouw Amsterdam, die Philharmonie de Paris, der Musikverein Wien, die Elbphilharmonie Hamburg und die Philharmonie Berlin zählen zu den Stationen ihrer jährlichen Konzerttourneen. Ihr Vivaldi-Album von 1999 war das Ergebnis einer faszinierenden Expedition durch Vivaldis damals noch unbekannte Opern. Es folgten thematisch durchdachte Konzeptalben, die Themen aus dem Barock und der Ära des Belcanto neu beleuchteten, wie zum Beispiel Opera proibita, Maria, Sacrificium, Mission, St. Petersburg und Farinelli. 2021 erschien das neue Album Unreleased. Die mehr als 12 Millionen verkauften Bild- und Tonträger machen sie zu der erfolgreichsten Klassik-Künstlerin der Gegenwart. Cecilia Bartoli ist seit 2012 künstlerische Leiterin der Salzburger Festspiele Pfingsten, wo ihr Vertrag bis 2026 verlängert wurde. In Salzburg markierte ihr Debüt als Norma 2013 einen Meilenstein in ihrer Karriere. 2019 verkörperte sie dort die Titelrolle in Händels Alcina, 2021 stand unter dem Motto «Roma Aeterna» mit einer szenischen Neuproduktion von Händels Oratorium Il trionfo del tempo e del disinganno. 2022 steht unter dem Motto «Sevilla» mit einer szenischen Neuproduktion von Rossinis Il barbiere di Siviglia. Seit vielen Jahren engagiert sich Cecilia Bartoli für die historische Aufführungspraxis. Seit 2016 tritt sie regelmässig mit «Les Musiciens du Prince – Monaco» auf, deren Gründerin und künstlerische Leiterin sie ist. 2018 initiierte die Cecilia Bartoli-Music Foundation das neue Label «Mentored by Bartoli», mit der ersten CD Contrabandista des mexikanischen Tenors Javier Camarena. Hinter dem Projekt steckt der Gedanke, klassische Musik einem breiten Publikum nahezubringen und mit jungen, talentierten Musikern zusammenzuarbeiten. Cecilia Bartoli ist designierte Direktorin der Opéra de Monte-Carlo und tritt diese Position ab Januar 2023 an – als erste Frau in der Geschichte des Opernhauses. Fünf Grammys, mehr als ein Dutzend Echos und Brit Awards, der Polar Music Prize, der Swiss Award für Kultur, der Léonie-Sonning-Musikpreis, der Herbert-von-Karajan-Preis und viele weitere Ehrungen und Auszeichnungen zeugen von Cecilia Bartolis Bedeutung für die Musikgeschichte.

L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20 Mar 2022 La cenerentola08, 10, 12, 15, 19, 21, 24 Mar 2023


Rebeca Olvera, Isolier

Rebeca Olvera

Rebeca Olvera stammt aus Mexiko. Sie studierte am Conservatorio Nacional de Musica in Mexiko City und war 2005-2007 Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Anschliessend wurde sie festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo sie u.a. Adina (L’elisir d’amore), Norina (Don Pasquale), Berenice (L’occasione fa il ladro), Giulia (La scala di seta), Rosina (Paisiellos Il barbiere di Siviglia), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Madame Herz (Der Schauspieldirektor), Dorinda (Orlando), Isolier (Le Comte Ory) und Adalgisa (Norma) sang. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Ralf Weikert, Vladimir Fedoseyev, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi, Adam Fischer, Fabio Luisi, Diego Fasolis, Franz Welser-Möst, Emmanuelle Haïm und Alessandro De Marchi. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Südamerika und Europa (Carreras-Gala 2007 in der ARD) und mit Plácido Domingo in Mexiko. Sie sang u.a. im Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich, mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst sowie mehrfach bei den Salzburger Festspielen. 2016 sang sie Adalgisa in Norma neben Cecilia Bartoli im Théâtre des Champs-Elysées, beim Edinburgh Festival und im Festspielhaus Baden-Baden. In Zürich war sie ausserdem als Despina, Frasquita (Carmen) und Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims)– eine Rolle, die sie auch in der Royal Danish Opera sang – sowie als Mi in Das Land des Lächelns, als Zaida in Il turco in Italia und als Komtesse Stasi in Die Csárdásfürstin zu hören. 2017/18 war sie in Monte Carlo und an der Bayerischen Staatsoper als Clorinda (La Cenerentola) und in Salzburg als Elvira (L’italiana in Algeri) zu sehen. In der laufenden Spielzeit interpretiert sie u.a. Isolier (Le Comte Ory) an der Opéra de Monte-Carlo, Clorinda (La Cenerentola) an der Wiener Staatsoper und singt am Galakonzert Carmencita & Friends an den Salzburger Festspielen.

Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dec 2021 Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mar; 05 Apr 2022 Siegfried05, 09, 14, 18, 22, 26 Mar 2023 La cenerentola08, 10, 12, 15, 19, 21, 24 Mar 2023


Liliana Nikiteanu, Ragonde

Liliana Nikiteanu

Liliana Nikiteanu begann ihre Gesangsausbildung 1977 im Musikgymnasium, dann im Konservatorium in Bukarest. Ihr erstes Festengagement erhielt sie 1986 im Musiktheater Galati. Sie gewann zahlreiche Preise: 1984 Francesco Viñas, 1986 Belgrad, 1989 Wien Belvedere und 1991 Genf. 2000 wählte sie die Opernwelt zur Besten Nachwuchssängerin des Jahres. Ihr Repertoire beinhaltet über 90 Rollen, die sie in Zürich, wo sie seit 1991 Ensemblemitglied ist, oder in anderen Opernhäusern gesungen hat, u.a. Octavian (Der Rosenkavalier) an der Bastille, der Wiener und Hamburger Staatsoper, Ježibaba (Rusalka) in Montreal, Sesto (La clemenza di Tito) in Dresden, Rosina (Il barbiere di Siviglia) in Wien und München, Dorabella (Così fan tutte) in Dresden, München, Salzburg, Aix-en-Provence, Fjodor (Boris Godunow) in Salzburg, Orfeo (Gluck) in der Cité de la Musique Paris, Margarethe (Damnation de Faust) in Brüssel und Dulcinée (Don Quichotte) im Theater an der Wien. In Zürich verkörperte sie alle Mozartpartien ihres Faches sowie Partien im dramatischeren Fach wie Ljubascha (Die Zarenbraut), Amme (Dukas’ Blaubart) und Fricka (Das Rheingold). Als Konzertsängerin hat sie ein Repertoire von Bach bis Berio. In Bamberg sang sie Berenice von Haydn unter Adam Fischer, in Paris Berlioz’ Les Nuits d’Eté unter Holliger, in Kopenhagen Verdis Requiem und in Tel Aviv und Haifa Bruckners Te Deum unter Mehta. 2005 trat sie im Petersdom zur 500-Jahr-Feier der Schweizergarde des Papstes auf. Zu den Dirigenten, die sie geprägt haben, gehören Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, Fabio Luisi, Franz Welser-Möst und Philippe Jordan. 2021 feierte sie ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum am Opernhaus Zürich.

Die Odyssee21, 28 Nov; 15, 26 Dec 2021; 08 Jan 2022 Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16 Jan 2022 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mar 2022 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022 Faust29 Oct; 01, 06, 13, 16 Nov 2022 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mar 2023 La cenerentola08, 10, 12, 15, 19, 21, 24 Mar 2023


Lawrence Brownlee,

Lawrence Brownlee

Lawrence Brownlee, in Youngstown (Ohio) geboren, ist ein gefragter Belcanto-Spezialist und Mozartinterpret. 2017 wurde er sowohl bei den International Opera Awards als auch bei den Bachtrack Opera Awards zum «Sänger des Jahres» ernannt. 2001/02 gab er sein Debüt an der Mailänder Scala als Almaviva in Il barbiere di Siviglia. Mit dieser Rolle gastierte er auch an der Met, der Berliner und Wiener Staatsoper, in Madrid und Paris. Wichtige Engagements waren ausserdem Ramiro (La Cenerentola) in Wien, München, Mailand, Houston, Chicago, Paris, Amsterdam und an der Met, Arturo (I puritani) in Washington, New York und Kopenhagen, die Titelrolle in Le Comte Ory in Wien, Seattle und Dortmund und die Uraufführung von Lorin Maazels 1984 in London. Höhepunkte der letzten Spielzeiten waren sein Rollendebüt als Don Ottavio (Don Giovanni) in Seattle, die eigens für ihn geschriebene Titelrolle in der Uraufführung von Daniel Schnyders Charlie Parker’s Yardbird in Philadelphia, Ernesto (Don Pasquale) an der Opéra National de Paris, Idreno (Semiramide) am ROH London, Nadir (Les Pêcheurs de perles) und Fernand (La favorite) in Houston, Elvino an der Deutschen Oper Berlin, sein Rollendebüt als Edgardo (Lucia di Lammermoor) am New National Theatre Tokyo sowie das Konzert Come home: A Celebration of Return an der Washington National Opera. In Zürich war er bereits als Arturo, als Ramiro, in der Titelrolle von Le Comte Ory und als Elvino in der konzertanten Aufführung von La sonnambula zu hören. Aufnahmen umfassen u.a. L’italiana in Algeri unter Alberto Zedda, die CDs Virtuoso Rossini Arias, Stabat Mater, Carmina Burana (unter Simon Rattle) sowie eine DVD von La Cenerentola aus der Met.

L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 20, 25, 31 Mar; 05 Apr 2022


Oliver Widmer, Raimbaud

Oliver Widmer

Oliver Widmer, in Zürich geboren, studierte bei seinem Vater Kurt Widmer in Basel, bei Dietrich Fischer-Dieskau und Silvana Bazzoni. Preise gewann er u.a. beim ARD-Wettbewerb München, beim Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb Stuttgart und beim Othmar-Schoeck-Wettbewerb Luzern. Mit Liederabenden war er bei der Schubertiade Feldkirch, den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, in der Londoner Wigmore Hall, in der Berliner Philharmonie, der Münchner Residenz, der Alten Oper Frankfurt, im Pariser Louvre, bei den Fêtes musicales en Touraine (mit Svjatoslav Richter), beim Aldeburgh Festival und im Lincoln Center New York mit Partnern wie Vladimir Ashkenazy, Hartmut Höll, Graham Johnson, András Schiff und Roger Vignoles zu Gast. Als gefragter Solist in Konzert und Oper unter Dirigenten wie Chailly, Dutoit, Gardiner, Jansons, Harnoncourt, Henze, Luisi, Santi, Schreier und Welser-Möst singt er mit den grossen Orchestern Europas (u.a. Wiener und Berliner Philharmoniker) und Amerikas (u.a. Pittsburgh Symphony, San Francisco Symphony) Werke von Bach bis Holliger. 1991/92 kam er als lyrischer Bariton zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Papageno, Guglielmo, Olivier (Capriccio), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Agamemnon (La Belle Hélène), Dandini (La Cenerentola), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Belcore, Malatesta, Graf Almaviva, Dr. Falke, Valentin, Wolfram, Barbier (Die schweigsame Frau), Ottokar (Der Freischütz), Don Alfonso und Schwarzer Minister (Le Grand Macabre) sowie jüngst als Raimbaud (Le Comte Ory) zu hören war. Über 20 CD-Aufnahmen entstanden mit ihm, u.a. unter Harnoncourt und Gardiner sowie mit verschiedenen Liedrezitalen.

Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 La cenerentola08, 10, 12, 15, 19, 21, 24 Mar 2023


Jean-Sébastien Bou,

Jean-Sébastien Bou

Der französische Bariton Jean-Sébastien Bou studierte bei Mady Mesplé und am Pariser Konservatorium. In der Titelrolle von Mozarts Don Giovanni war er am Théatre de la Monnaie in Brüssel, am Théâtre des Champs-Elysées und in Köln zu erleben. Eine weitere zentrale Rolle seines Repertoires ist Debussys Pelléas, den er u.a. an der Opéra Comique in Paris, am Théâtre des Champs-Elysées, am Stanislawski-Theater in Moskau und am Liceu in Barcelona gesungen hat. Als Escamillo (Carmen) war er an der Semperoper Dresden, in Lyon und am Théâtre des Champs-Elyséees zu hören. 2013 sang er die Titelrolle in der Uraufführung von Thierry Escaichs Claude in Lyon. Zu seinen jüngsten Verpflichtungen zählen Raimbaud (Le Comte Ory) an der Opéra Comique in Paris und in Versaille, der Prince de Mantoue in Offenbachs Fantasio an der Opéra Comique und an der Oper Bordeaux sowie Don Giovanni in Versailles. Geplant ist u.a. der Musiklehrer in Strauss’ Ariadne auf Naxos am Théâtre des Champs-Elysées. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Jean-Sébastien Bou mit den Dirigenten Marc Minkowski und Jérémie Rhorer. Ausserdem hat er u.a. mit Myung-Whun Chung, Sylvain Cambreling, Louis Langrée, John Nelson, Alain Altinoglu und Antonio Pappano zusammengearbeitet. Eine Gesamtaufnahme von Charles Bordes Liedern mit dem Pianisten François-René Duchâble gibt Einblick in seine regelmässige Tätigkeit als Rezital-Sänger. Bereits 2004 debütierte Jean-Sébastien Bou am Opernhaus Zürich als Adamas/Apollo in Rameaus Les Boréades. Zuletzt war er hier als Raimbaud (Le Comte Ory) zu erleben.



Nahuel Di Pierro,

Nahuel Di Pierro

Nahuel Di Pierro stammt aus Buenos Aires. Er studierte Gesang am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón und war dort als Masetto (Don Giovanni), Haly (L’italiana in Algeri), Figaro (Le nozze di Figaro), Colline (La bohème) und Guglielmo (Così fan tutte) zu erleben. Nach Engagements im Pariser Opernstudio und beim Young Singers Project der Salzburger Festspiele gastierte er u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Nederlandse Opera in Amsterdam, in Santiago de Chile und Buenos Aires, am Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra National de Bordeaux, bei den Festivals in Salzburg, Glyndebourne und Beaune und sowie regelmässig an der Pariser Oper. Er interpretierte u.a. Leporello (Don Giovanni) in Salzburg, Aix-en-Provence und Tel Aviv, Colline und Masetto am Royal Opera House, Osmin am Théâtre des Champs-Elysées, Guglielmo beim Edinburgh International Festival sowie Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi) am Grand Théâtre de Genève und am Festspielhaus Baden-Baden. Jüngst hat er u.a. Pilatus (Johannes Passion) in der Inszenierung von Calixto Bieito, Leporello (Don Giovanni) am Bolschoi-Theater und Caronte/Pastore (L’Orfeo) an der Opéra de Tours gesungen. Im Konzertbereich trat er bereits mit dem Ensemble Matheus, Le Cercle de l’Harmonie und Le Concert d’Astrée auf und war mit dem Orchestre National de Paris unter Kurt Masur, James Conlon und Daniele Gatti und mit dem Orchestre de Paris unter Louis Langrée, Jérémie Rohrer und Bertrand de Billy zu erleben. Am Opernhaus Zürich war er als Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Créon (Médée), Selim (Il turco in Italia) und Seneca (L’incoronazione di Poppea) sowie in Il viaggio a Reims, King Arthur, Le Comte Ory und Semele zu hören.

Don Giovanni05 Feb 2022 Il turco in Italia20, 24, 27 Feb; 04 Mar 2022


Soyoung Lee,

Soyoung Lee

Soyoung (Sarah) Lee stammt aus Süd-Korea. Sie studierte an der Chugye University of Arts in Seoul und an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Donald Litaker und nahm an Meisterkursen von Hartmut Höll und Raina Kabaivanska teil. Sie gewann den 1. Preis beim Internationalen Anneliese Rothenberger-Wettbewerb und war Finalistin beim Internationalen Gesangswettbewerb Francisco Viñas in Spanien. In Korea debütierte sie konzertant als Pamina (Die Zauberflöte) und sang Carmina Burana mit dem Gyeonggi Philharmonic Orchestra. In Deutschland ist sie u.a. beim Festival für zeitgenössische Musik Karlsruhe und mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz aufgetreten. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier u.a. als Tebaldo (Don Carlo), Käthchen (Werther), 1. Nonne (Der feurige Engel) sowie in Trojahns Orest zu hören. In dieser Spielzeit singt sie u.a. in Le Comte Ory, Luisa Miller, Der Traum von Dir und Parsifal.



Karina Demurova,

Karina Demurova

Karina Demurova wurde in Moskau geboren. 2017 schloss sie ihr Gesangsstudium am Staatlichen Moskauer Konservatorium als beste Studentin des Jahrgangs ab. Bereits jetzt ist sie Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Gesangswettbewerbe, so u.a. des Concurso Internacional de Mozart in Granada, Spanien. Während ihres Studiums sang sie am Opernstudio des Konservatoriums Rollen wie Flora Bervoix (La traviata), Olga (Jewgeni Onegin) oder Lyubasha (Die Zarenbraut). Ihr internationales Debüt gab sie 2015 am Festival d’Aix-en-Provence, wo sie Laura in Iolanta sang (Regie: Peter Sellars; Musikalische Leitung: Teodor Currentzis). Mit derselben Produktion war sie ein Jahr später an der Opéra de Lyon zu Gast. 2015 erhielt sie einen Platz an der Académie de l’Opéra de Monte-Carlo, wo sie sich auf das französische und italienische Repertoire konzentrierte. 2016 durfte sie an der Académie Internationale de la musique Française teilnehmen, wo sie sich erneut vertieft mit dem französischen Repertoire beschäftigen konnte. Im Konzert sang sie u.a. die Solopartie in Sibelius’ Pastorale in Moskau sowie die Dorabella in einer konzertanten Version von Così fan tutte in Granada. In der Spielzeit 2017/18 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und wird u.a. als Ho-Gu in Offenbachs Häuptling Abendwind zu hören sein. 



Dmytro Kalmuchyn,

Dmytro Kalmuchyn

Dmytro Kalmuchyn, Bariton, stammt aus der Ukraine. Er studierte an der Musikhochschule in Lemberg und sang dort Partien wie Belcore (L’elisir d’amo­re), Uberto in Pergolesis La serva padrona sowie Mozarts Don Giovanni. Er ist Preisträger des 3. Ukrainischen Teodor Teren-Yuskiv-Wettbewerbs für junge Sänger 2010, des internationalen «XXI Century Art»-Wettbewerbs, Vorzel 2014 und des 7. internationalen Mirjam Helin-Wettbewerbs in Helsinki. Seit der Spiel­zeit 2016/17 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und war hier u.a. als Standuhr/Katze in L’Enfant et les sortilèges sowie in Don Carlo, Lady Macbeth von Mzensk und Lohengrin zu hören. In dieser Spielzeit singt er u.a. in Salome, La fanciulla del West, Luisa Miller, Le Comte Ory und Carmen.



Donald Thomson,

Donald Thomson

Donald Thomson stammt aus Schottland und studierte an der Western Reserve Academy in Ohio sowie am Royal Conservatoire of Scotland in Glasgow. Seither sang er u.a. Hunding (Die Walküre) mit der Secret Opera in Cardiff, Commendatore (Don Giovanni) an der Westminster Opera in London und in La Rochelle, Aeneas (Dido and Aeneas) mit The Carlton Consort in Edinburgh, Ein Diener in Massenets Thaïs am Edinburgh International Festival mit dem Royal Scottish National Orchestra unter Sir Andrew Davis, Peter (Hänsel und Gretel) beim Festival Escales Lyriques in Paris, The Parson (Schlaues Füchslein) und La Cuisinière/The Herald in L’Amour des trois oranges an der Scottish Opera in Glasgow sowie Landgraf (Tannhäuser) bei der Longborough Festival Opera, Sarastro (Die Zauberflöte) bei den Tiroler Festspielen Erl, Colline (La bohème) mit der Edinburgh Grand Opera und Fafner (Das Rheingold) mit der Saffron Opera Group. Zu seinem Opernrepertoire gehören zudem Rollen wie Gurnemanz (Parsifal), Truffaldino (Ariadne auf Naxos), Polyphemus (Acis and Galatea), Keeper of the Madhouse (The Rake’s Progress) und Count Rostov in Prokofjews War and Peace. Erst kürzlich wurde Donald Thomson mit dem Carol Rees Award for Advanced Musical Studies im Wagner-Repertoire ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und ist in der Zauberflöte (2. Geharnischter) sowie in La fanciulla del West (Billy Jackrabbit) zu erleben. Geplant ist zudem Titurel (Parsifal) bei den Tiroler Festspielen.



Thobela Ntshanyana,

Thobela Ntshanyana

Thobela Ntshanyana stammt aus Capetown (Südafrika) und studierte in seiner Heimatstadt sowie am Royal College of Music in London. Zu seinem Opernrepertoire gehören Partien wie Alfredo (La traviata), Rinuccio (Gianni Schicchi), Mr. Owen (Dominick Argentos Postcard from Morocco), Chevalier (Dialogues des Carmélites), Parpignol (La bohème), Un ufficiale (Il barbiere di Siviglia) und Zefirino (Il viaggio a Reims). Er gewann u.a. erste Preise beim Schock Foundaton Prize for Singing 2014 in Capetown und beim Clonter Opera Prize 2016 in Cheshire. Im Konzertfach sang er bisher Dvořáks Stabat mater, Mendelssohns Elias, Haydns Schöpfung, Gounods Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile sowie verschiedene Mozart-Messen. Seit 2017/18 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und singt hier neben dem 1. Priester in der Zauberflöte, Harry (La fanciulla del West), Belfiore (La finta giardiniera) sowie in Le Comte Ory, Parsifal, L’incoronazione di Poppea und La traviata.



William Lombardi,

William Lombardi

William Lombardi, in Brasilien geboren, studierte zunächst Violine, bevor er sich 1991 an der Schola Cantorum Basiliensis bei Richard Levitt, Ulrich Messthaler, sowie Anthony Rooley und Evelyn Tubb dem Gesang zuwandte. Am Opernstudio des Konservatoriums der Musikakademie Basel spezialisierte er sich auf das Opernrepertoire und schloss seine Ausbildung 1996 mit dem Diplom ab. Weiterbildende Studien führten ihn im Jahr 2000 nach Colmar, wo er im Conservatoire National de Musique bei Henrik Siffert mit Auszeichnung abschloss. 1996 debütierte William Lombardi im Stadttheater Biel als Conte Almaviva in Rossinis Il barbiere di Siviglia. Es folgten Engagements als Gast oder Ensemblemitglied am Theater Biel Solothurn, am Stadttheater Basel, am Stadttheater Lübeck und dem Stadttheater Freiburg im Breisgau. Daneben war er auch an diversen freien Produktionen und Musikfestivals zu erleben, so z.B. mit L’Opéra de Chambre de Genève, am Sommerfestival Les Dominicains de Haute-Alsace in Guebwiller oder dem «Flandern-Festival» in Antwerpen. Als Konzertsolist hat William Lombardi mit so illustren Dirigenten wie René Jacobs, Anthony Rooley, Franz Brüggen oder Martin Gester zusammengearbeitet.