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Madama Butterfly

Tragedia giapponese in two acts by Giacomo Puccini (1858-1924)
Libretto by Giuseppe Giacosa and Luigi Illica
after Pierre Loti, John Luther Long and David Belasco

Musical director Marco Armiliato Producer Ted Huffman Stage design Michael Levine Costumes Annemarie Woods Lighting designer Franck Evin Choir director Ernst Raffelsberger Assistant choreographer Sonoko Kamimura-Ostern Dramaturgy Fabio Dietsche
Cio-Cio-San
Ana María Martínez
Benjamin Franklin Pinkerton
Fürst Yamadori / Der Standesbeamte
Xiaomeng Zhang
Onkel Bonze
Der kaiserliche Kommissar
Kate Pinkerton

In Italian with German and English surtitles. Duration 2 H. 45 Min. incl. intermission after 1st part after approx. 50 Min. Introduction 45 min before the performance.

Supported by Georg und Bertha Schwyzer-Winiker Stiftung

Dates & Tickets

June 2021

Sun

06

Jun
14.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini
Price E
Choice subscription

Wed

09

Jun
19.30

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini
Price E
Mixed subscription B, Italian opera subscription

Sat

12

Jun
20.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini
Price H
AMAG people's performance subscription

Sat

19

Jun
19.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini
Price E
Choice subscription

Tue

22

Jun
19.30

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini
Price E
Tuesday subscription B

Fri

25

Jun
19.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini
Price E
Mixed subscription A

Good to know

Abstract

Madama Butterfly

Abstract

Madama Butterfly

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Madama Butterfly

Madama Butterfly

Synopsis

Madama Butterfly

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Madama Butterfly

Biographies


Marco Armiliato, Musical director

Marco Armiliato

Marco Armiliato studierte Klavier am Paganini-Konservatorium seiner Heimatstadt Genua. Seit seinem Debüt mit La bohème an der San Francisco Opera und seiner Zusammenarbeit mit Luciano Pavarotti ist er ständiger Gast an den namhaften Opernhäusern der Welt. 1995 gab er seine Debüts am Teatro La Fenice in Venedig (Il barbiere di Siviglia) und an der Wiener Staatsoper (Andrea Chénier). Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Metropolitan Opera in New York, wo er seit seinem Debüt 1998 schon über 360 Aufführungen geleitet hat, darunter Il trovatore, La bohème, Stiffelio, Madama Butterfly, Sly, Aida, Turandot, Rigoletto, Cyrano de Bergerac, La Fille du Régiment, La rondine und Lucia di Lammermoor. In San Francisco dirigierte er La bohème, Madama Butterfly, Turandot, La traviata, Tosca, Aida, La favorita, Il trovatore und Cavalleria rusticana. Ausserdem dirigierte er an der Wiener Staatsoper, in Covent Garden, an der Bayerischen Staatsoper, in der Arena di Verona, an der Pariser Opéra, am Liceu in Barcelona, an der Deutschen Oper Berlin und leitete Sinfoniekonzerte in Europa, den USA und Japan. Am Opernhaus Zürich dirigierte er in der Saison 2012/13 Tosca sowie 2013/14 die Neuproduktion La fanciulla del West. Zuletzt leitete er hier in der Spielzeit 2014/15 die Neuproduktion von La traviata. In der Spielzeit 2015/16 dirigierte er u.a. Anna Bolena und Il trovatore an der Metropolitan Opera; eine Neuproduktion von Faust an der Deutschen Oper in Berlin; Tosca, Andrea ChénierL’elisir d'amoreDon Carlo, I puritani, La traviataLa bohèmeRoméo et JulietteIl barbiere di Siviglia, Simon Boccanegra, Manon Lescaut, Don Pasquale, Turandot und Aida an der Wiener Staatsoper; Lucia di Lammermoor am Liceu in Barcelona; La traviata beim Münchner Opernfestival. Marco Armiliato dirigierte ein Galakonzert mit Angela Gheorghiu und Juan Diego Flórez  2016 beim Salzburg Whitsun Festival. An den Salzburger Festspielen 2016 dirigierte er Manon Lescaut mit Anna Netrebko in der Hauptrolle. Kürzlich kehrte er mit Aida, Manon Lescaut und La bohème an die Metropolitan Opera zurück.

Für die Einspielung Verismo Arias mit Renée Fleming, Jonas Kaufmann und dem Orchestra Sinfonica di Milano «Giuseppe Verdi» wurde Marco Armiliato mit dem Grammy Award ausgezeichnet. In der Spielzeit 2016/17 leitete er bereits die Aufführungen von La bohème, Aida und Manon Lescaut an der Metropolitan Opera sowie Turandot, Aida, La fanciulla del West, L’elisir d’amore, Il trovatore und Otello an der Wiener Staatsoper. Auch in den kommenden Spielzeiten wird er regelmässig für grosse Produktionen an die Metropolitan Opera New York zurückkehren.

Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22 Jun 2021


Ted Huffman, Producer

Ted Huffman

Ted Huffman wurde in New York geboren. Er hat sich vor allem mit Inszenierungen zeitgenössischer Opern international einen Namen gemacht. Die Uraufführung von Philip Venables 4.48 Psychosis nach Sarah Kane am Royal Opera House Covent Garden in London wurde für einen Laurence Olivier Award, den Southbank Award sowie den RPS Music Award nominiert und mit dem UK Theatre Award ausgezeichnet. Weitere Produktionen waren die Uraufführungen von Luke Styles’ Macbeth beim Glyndebourne Festival und am Covent Garden, Arthur Lavandiers Le premier meurtre an der Opéra de Lille sowie die Europäische Erstaufführung von Ana Sokolovics Svádba beim Festival d’Aix-en-Provence, an der Opéra Angers-Nantes, beim Festival Ljubljana und am Grand Théâtre in Luxembourg. Seine Inszenierung von Peter Maxwell-Davies’ The Lighthouse für die English Touring Opera wurde für den RPS Music Prize for Opera nominiert und gewann den WhatsOnStage Award for Opera. Seine Inszenierung von Henzes El Cimarron beim Greenwich Music Festival wurde von der «Opernwelt» als Inszenierung des Jahres nominiert. Weitere Arbeiten sind u.a. am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, an der Wiener Kammeroper und beim Aldeburgh Festival entstanden. Ted Huffman studierte an der Yale University und war Mitglied des Merola Opera Program der San Francisco Opera. In der Spielzeit 2017/18 inszenierte er Händels Rinaldo im Bockenheimer Depot der Oper Frankfurt, Madame Butterfly in Zürich sowie Trouble in Tahiti und  MacMillans Clemency in Amsterdam. Die Spielzeit 2018/19 führte ihn nach Köln (Salome), Kopenhagen und Malmö (Il trionfo del tempo e del disinganno) sowie zuletzt nach Montpellier (Le Songe d’une nuit d’été).

Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021


Michael Levine, Stage design

Michael Levine

Michael Levine stammt aus Kanada. Er studierte an der Central School of Art and Design in London und ist seit 35 Jahren international als Bühnen- und Kostümbildner tätig. Zu seinen neusten Arbeiten zählen u.a. Wings am Londoner Young Vic Theatre (Regie: Natalie Abrahami), The Rakes Progress beim Festival d’Aix-en-Provence (Regie: Simon McBurney), Billy Budd in Madrid und Rom (Regie: Deborah Warner), Le Petit Prince mit dem National Ballet of Canada (Choreografie: Guillaume Cote), Benjamin Dèrniere Nuit an der Opéra de Lyon (Regie: John Fulljames), Hänsel und Gretel an der Oper Amsterdam, The Encounter und A Disappearing Number für die Complicité, Between Worlds an der English National Opera, Madama Butterfly an der ENO und der Met New York (Regie: Anthony Minghella), Die Zauberflöte (Regie: Simon McBurney) an der Nederlandse Opera, der ENO und beim Festival d’Aix-en-Provence, Die Zauberflöte (Regie: Robert Carsen) in Baden-Baden und Paris, The Rape of Lucretia am Glyndebourne Festival, Parsifal in Lyon, an der Met und der Canadian Opera Company, Don Giovanni und Les Contes d’Hoffmann an der Scala Milano, Rigoletto für die COC, Tannhäuser am Royal Opera House London, A Dog’s Heart an der Oper Amsterdam, der Scala und in Lyon, The Showgirl Must go on für Bette Midler in Las Vegas, Der fliegende Holländer am ROH, Der Ring für die COC und Capriccio in Paris, Die tote Stadt an der Komischen Oper Berlin sowie für Eugen Onegin in Toronto. Am Opernhaus Zürich arbeitete er zuletzt mit Andreas Homoki für Wozzeck und Sweeney Todd, mit Robert Carsen für Pique Dame und mit Ted Huffman für Madame Butterfly. 1981 wurde Michael Levine zum Chevalier des Arts et Lettres ernannt.

Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021


Annemarie Woods, Costumes

Annemarie Woods

Annemarie Woods gewann 2011 gemeinsam mit dem Regisseur Sam Brown den Ring Award in Graz sowie den European Opera Prize. 2015 wurde ihre Ausstattung von La favorite in Graz für den Österreichischen Musiktheaterpreis nominiert, 2016 folgte eine Nomination bei den International Opera Awards. In gemeinsamen Produktionen mit dem Regisseur Sam Brown stattete sie u.a. I Capuleti e i Montecchi am Teatro Sociale di Como, Der Zigeunerbaron am Stadttheater Klagenfurt, Sigurd der Drachentöter an der Bayerischen Staatsoper in München, Il trionfo del tempo e del disinganno am Badischen Staatstheater Karlsruhe, die Uraufführung von Gerald Barrys Oper The Importance of Being Earnest an der Opéra National de Lorraine in Nancy sowie La Cenerentola am Luzerner Theater aus. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie ausserdem mit dem Regisseur Oliver Mears, dessen Inszenierungen von Macbeth, Salome, L’elisir d’amore und Don Giovanni sie ebenfalls ausstattete. Weitere Arbeiten waren Candide in Nancy, Agrippina in Limerick, My fair lady in Karlsruhe und L’Heure espagnole/Gianni Schicchi (Regie: Bruno Ravella) an der Opéra National de Lorraine. Mit Ted Huffmann arbeitete sie zuletzt an der Oper Frankfurt für Rinaldo, an der Oper Köln für Salome, an der Opéra National de Montpellier für Le Songe d’une nuit d’été sowie an der Deutschen Oper Berlin für A Midsummer Night’s Dream zusammen. Zudem entwarf sie jüngst die Kostüme für Pagliacci / Cavalleria rusticana in Amersterdam (Regie: Robert Carsen) und für La traviata an der Komischen Oper Berlin in der Regie von Nicola Raab.

Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021


Franck Evin, Lighting designer

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Oct 2020 Alice im Wunderland14, 22 Nov; 05, 10, 26, 27 Dec 2020; 02, 10, 15, 22, 23 Jan; 07 Feb 2021 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dec 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 May 2021 I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mar 2021 Capriccio24, 27, 30 May; 03, 06, 10, 13 Jun 2021 Don Pasquale16, 20, 26 Mar; 03, 10, 18 Apr 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 May 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Ernst Raffelsberger, Choir director

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Mu­sikpädagogik und Kirchenmusik an der Hoch­schule für Musik und dar­stel­lende Kunst in Wien (Chor­leitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschlies­send Chor­dirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In die­ser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breis­gau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Pre­mieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertver­einigung Wiener Staats­opernchor verant­wort­lich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Oct 2020 Alice im Wunderland14, 22 Nov; 05, 10, 26, 27 Dec 2020; 02, 10, 15, 22, 23 Jan; 07 Feb 2021 I puritani27 Feb 2021 Manon22 Nov 2020 Il barbiere di Siviglia24, 28 Jan; 02, 06, 12 Feb 2021 Brahms07 Feb 2021 Orphée et Euridice14, 18, 21, 26, 28 Feb; 05, 14, 19, 23 Mar 2021 Don Pasquale16, 20, 26 Mar; 03, 10, 18 Apr 2021 Jewgeni Onegin23 Apr 2021 La donna del lago25, 29 Apr; 02 May 2021 Madama Butterfly06 Jun 2021


Sonoko Kamimura-Ostern, Assistant choreographer

Sonoko Kamimura-Ostern

Sonoko Kamimura-Ostern stammt aus Gifu, Japan. Ihre klassische Tanzausbildung begann sie am Reiko Matsuoka Ballet Studio. Eine Produktion des Choreographen Toru Shimazaki führte sie 2007 in die Niederlande, wo sie an der Codarts Hochschule in Rotterdam Zeitgenössischen Tanz studierte. 2011-2013 war sie Mitglied im Scapino Ballet Rotterdam. Nach verschiedenen Projekten in Amsterdam und Tokio tanzte sie 2015 in Kammer-Kammer als Gast in der Forsythe Company, Frankfurt. Seither ist Sonoko Kamimura-Ostern freiberuflich als Tänzerin, Lehrerin und Choreografin tätig.

Madama Butterfly06 Jun 2021


Judith Schmid, Suzuki

Judith Schmid

Judith Schmid begann ihre musikalische Laufbahn als Instrumentalistin mit Klavier und Querflöte. Nach dem abgeschlossenen Rhythmikstudium an der Hochschule der Künste Bern wandte sie sich ganz dem Gesang zu. Zahlreiche Wettbewerbspreise und Stipendien ermöglichten es ihr, sich an der Guildhall School of Music and Drama auf die Vervollkommnung ihrer Gesangsausbildung zu konzentrieren. Nach der Rückkehr in die Schweiz und ihrem Engagement am Opernhaus Zürich (1998/99), arbeitete sie mit Francine Beuret, Christa Ludwig und Heidi Wölnerhanssen an ihrer stimmlichen Weiterentwicklung. Am Opernhaus Zürich war sie u.a. als Smeton (Anna Bolena), Sesto (Giulio Cesare), Silla (Palestrina), Polina (Pique Dame), Federica (Luisa Miller), Maddalena (Rigoletto) und Bersi (Andrea Chénier) zu erleben. Im Konzert trat sie u. a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Dirigenten wie Mariss Jansons, Nello Santi, Franz Welser-Möst, Carlo Rizzi und Adam Fischer auf. Opern und Konzert sind ihre Schwerpunkte, daneben nehmen Lied und Oratorium einen wichtigen Platz in ihrem Schaffen ein. Zahlreiche Radio- und Fernsehaufzeichnungen sowie DVD-Produktionen dokumentieren ihre Arbeit. 2007 erschien ihr Album Rosenblätter mit Werken von Grieg, Hefti und Ravel. Neben ihrer Tätigkeit am Opernhaus Zürich debütierte Judith Schmid 2016/17 am Staatstheater Nürnberg als Erda (Rheingold, Siegfried), Waltraute (Walküre) und Erste Norn/Flosshilde (Götterdämmerung). Seit 2017 ist sie Dozentin für Gesang an der Hochschule Luzern.

Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 May 2021 Anna Karenina04, 11, 12 Dec 2020 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 25 Jun 2021


Katia Ledoux, Suzuki

Katia Ledoux

Katia Ledoux (Mezzosopran) wurde in Paris geboren und wuchs in Österreich auf. Mit sechs Jahren begann sie bei den Schubert Sängerknaben in Wien zu singen und gewann 2008 den ersten Preis beim Jugendgesangswettbewerb „Prima la Musica“. Seit 2016 studiert sie bei Prof. Ulf Bästlein an der Kunstuniversität Graz. 2017 war sie Preisträgerin des «Feruccio Tagliavini» Gesangswettbewerbs, 2018 war sie Stipendiatin in Bayreuth und im selben Jahr gewann sie den Pressepreis bei der «International Vocal Competition» in ‘s-Hertogenbosch. 2019 war sie Preisträgerin der «Belvedere Competition» und gewann den ersten Preis beim «Nordfriesischen Liedpreis». Auf der Bühne war sie bisher als Maddalena in Rigoletto beim Passion Opera Festival zu erleben sowie als Marcellina in Le nozze di Figaro u.a. am Stadttheater Schaffhausen, der Kammeroper Schönbrunn, der Sommerserenade Graz und am Stadttheater Wels und als Zita in Gianni Schicchi am Schlosstheater Schönbrunn. Im Frühjahr 2014 trat sie bei einer Gedenkveranstaltung im österreichischen Parlament in der Oper Brundibár von Hans Krása auf, 2017 debütierte sie an der Oper Graz als Mutter in Amahl and the night visitors von Gian Carlo Menotti. Beim Festival Steirischer Herbst sang sie im selben Jahr in der Uraufführung Electric Dreams von Matthew Shlomowitz. Im Juni 2019 gab sie ihr Debüt als Geneviève in Pelléas et Mélisande an De Nationale Opera Amsterdam mit dem Concertgebouw Orchester. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört sie zum Internationalen Opernstudio des Opernhauses Zürich und war hier bisher in Die Sache Makropulos, Belshazzar, Coraline, Zauberflöte und Iphigénie en Tauride zu hören.

Manon22, 25, 28 Nov; 03, 05 Dec 2020 Madama Butterfly22 Jun 2021 Viva la mamma08, 12, 14, 16, 19 May 2021 Gala Concert of the International Opera Studio05 Jul 2021 Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Oct 2020


Saimir Pirgu, Benjamin Franklin Pinkerton

Saimir Pirgu

Saimir Pirgu wurde in Albanien geboren. Er studierte am Konservatorium «Claudio Monteverdi» in Bozen bei Vito Brunetti. Ausserdem wurde er von Luciano Pavarotti stimmlich betreut. Claudio Abbado holte den 22-Jährigen nach Ferrara als Ferrando (Così fan tutte) – 2004 debütierte er mit dieser Partie bei den Salzburger Festspielen. In der Folge ist er an allen bedeutenden Opernhäusern der Welt aufgetreten. Er hat u.a. mit Riccardo Muti, Lorin Maazel, Mariss Jansons, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Franz Welser-Möst, Fabio Luisi und Daniele Gatti zusammengearbeitet. Im Konzert war er u.a. im Concertgebouw Amsterdam mit den Wiener Philharmonikern, im Auditorium Santa Cecilia in Rom, an den Salzburger Festspielen und im Musikverein Wien zu hören. In den letzten Jahren sang er u.a. in Rigoletto am Royal Opera House Covent Garden, La traviata an der Met New York, am Royal Opera House, an der Berliner Staatsoper und der Deutschen Oper, Die Zauberflöte an der Mailänder Scala, La clemenza di Tito an der Pariser Oper, La bohème am Gran Teatre del Liceu, La Damnation de Faust am Bolschoi-Theater Moskau, L’elisir d’amore an der Deutschen Oper Berlin und der Wiener Staatsoper, Król Roger am Royal Opera House und in Sydney sowie Lucia di Lammermoor in Neapel. Am Opernhaus Zürich war er u.a. als Idomeneo, Don Ottavio (Don Giovanni), Fenton (Falstaff), Rinuccio (Gianni Schicchi), Duca (Rigoletto) und zuletzt als Alfredo (La traviata) und Pinkerton (Madame Butterfly) zu erleben.

Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 May 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021


Brian Mulligan, Sharpless

Brian Mulligan

Brian Mulligan, amerikanisch-irischer Bariton, steht regelmässig auf den grossen Opern- und Konzertbühnen in Amerika und Europa. Besonders aufgefallen ist er bisher als Richard Nixon (Nixon in China) an der San Francisco Opera, Enrico in David Aldens Produktion von Lucia di Lammermoor mit der Canadian Opera Company, der English National Opera und der Washington National Opera sowie Valentin (Faust) an der MET unter Yannick Nézet-Séguin und in San Francisco. Geboren in Endicot/New York, absolvierte Brian Mulligan sein Gesangsstudium an der Juilliard School in New York. Er gewann u.a. einen Richard Tucker Career Grant und den 1. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb. Sein Operndebüt gab er bereits als Student 2003 an der Metropolitan Opera in Die Frau ohne Schatten. Seitdem haben ihn Engagements u.a. nach Los Angeles (Prometheus in Walter Braunfels’ Die Vögel mit James Conlon), an die Metropolitan Opera in New York (Fiorello in Il barbiere di Siviglia), an die New York City Opera, nach San Francisco, Los Angeles, Chicago sowie ans Aspen Music Festival geführt. Konzertant war er in Mahlers Achter Sinfonie mit dem Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel zu hören. Zuletzt sang er u.a. Paolo Albiani (Simon Boccanegra) an der Met, Captain Balstrode (Peter Grimes) an der Wiener Staatsoper sowie Golaud (Pelléas et Mélisande), Conte di Luna (Il trovatore) an der Oper Frankfurt sowie Gunther (Götterdämmerung) und Donner (Das Rheingold) an der San Francisco Opera. Am Opernhaus Zürich debütierte Brian Mulligan 2014 als Jeletzki (Pique Dame) und sang hier auch Valentin (Faust) und Sharpless (Madame Butterfly).

Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021


Martin Zysset, Goro

Martin Zysset

Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich im Fach Klarinette ausbilden und absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er mit Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit 1991/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanowa), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich sang er zuletzt u.a. Prince John (Robin Hood), Don Basilio (Le nozze di Figaro), Tschekalinski (Pique Dame), Licone (Orlando paladino), Triquet (Jewgeni Onegin), den Obereunuchen (Land des Lächelns), Goro (Madama Butterfly), Spoletta (Tosca), Dormont (La scala di seta) und den weissen Minister (Le Grand Macabre).

Die Csárdásfürstin25 Sep; 04, 08, 11 Oct 2020 Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 May 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021


Ildo Song, Onkel Bonze

Ildo Song

Ildo Song stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von 2015 bis 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. In letzter Zeit sang er u.a. den Onkel Bonze in Madama Butterfly, Le Fauteuil / L’arbre in L’Enfant et les sortilèges, La Voce in Idomeneo, Mandarin in Turandot, Doktor Grenvil in La traviata, Julian Pinelli in Die Gezeichneten, Il Conte di Ceprano in Rigoletto, Alessio in der konzertanten Aufführung von La sonnambula, Oroveso in Norma und ein Eremit in Der Freischütz. Er gastierte zudem jüngst als Onkel Bonze und Oroveso am Teatro di San Carlo in Neapel.

Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Idomeneo08 Jul 2021 Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mar; 01, 05 Apr 2021 Verdi-Gala22, 27, 29 Sep; 02, 06 Oct 2020


Brent Michael Smith, Der kaiserliche Kommissar

Brent Michael Smith

Brent Michael Smith stammt aus den USA und studierte an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia. Er war 2020 Halbfinalist bei den Metropolitan Opera Council Auditions, 2019 gewann er das Förderstipendium der Zachary L. Loren Society und 2018 war er Preisträger des Opera Index Wettbewerbs und der Opera Birmingham International Competition. In der Spielzeit 2016/17 war er als Gast am Michigan Opera Theatre engagiert und sang dort Zuniga in Carmen, den British Major in Silent Night von Kevin Puts, Friedrich Bhaer in Little Women, Ashby in La fanciulla del West und Marquis de Brisaille in David DiChieras Cyrano. In der gleichen Spielzeit debütierte er an der Toledo Opera als Antonio in Le nozze di Figaro und beim Glimmerglass Festival als Ariodante in Xerxes. An der Santa Fe Opera war er als Lakai in Ariadne auf Naxos zu erleben. An der Opera Philadelphia sang er 2019 Tschelio in Die Liebe zu den drei Orangen und Peter Quince in A Midsummer Night’s Dream.

Capriccio24, 27, 30 May; 03, 06, 10, 13 Jun 2021 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 La donna del lago25, 29 Apr; 02 May 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Gala Concert of the International Opera Studio05 Jul 2021 Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Oct 2020 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dec 2020; 03, 08, 12 Jan 2021


Erica Petrocelli, Kate Pinkerton

Erica Petrocelli

Erica Petrocelli war bis Ende der Spielzeit 2019/20 Mitglied des Domingo-Colburn-Stein Young Artist Programms der Los Angeles Opera. Sie gab ihr Debüt in Los Angeles 2018/19 in der Rolle von Mrs. Naidoo in Philip Glass’ Satyagraha. In Los Angeles folgten seither Annina (La traviata), Musetta (La bohème) und die Erste Dame in der Zauberflöte. Sie sang ausserdem die Titelrolle in einer Vorstellung der Uraufführung Eurydice von Matthew Aucoins. Mit dem Boston Youth Symphony Orchestra war sie als Pamina in der Zauberflöte zu hören und beim Bard Music Festival 2019 sang sie Zwei Lyrische Gesänge von Schreker und das Sopran-Solo in Zemlinskys Lyrischer Symphonie. Frühere Engagements umfassen an der Bostoner Jordan Hall Angès Sorel in Tschaikowskis Die Jungfrau von Orléans, La Vierge in Honeggers Jeanne d’arc au bûcher und die Erste Zofe in Zemlinskys Der Zwerg. An der Santa Fe Opera sang sie Szenen aus Floyds Wuthering Heights und aus Eugen Onegin mit dem Nachwuchsprogramm des Hauses. 2018 war sie Halbfinalistin beim Metropolitan Opera National Council, Preisträgerin des Sullivan Foundation Award und Teilnehmerin des Opera Theatre of St. Louis’ Gerdine Young Artist Programms. Ab der Spielzeit 2020/21 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios.

Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 May 2021 Das tapfere Schneiderlein26, 27 Sep; 07, 28, 29 Nov; 03, 06 Dec 2020; 24, 31 Jan 2021 L’elisir d’amore30 Oct; 08 Nov 2020 Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dec 2020; 01, 03 Jan 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Gala Concert of the International Opera Studio05 Jul 2021