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Orphée et Euridice

Tragédie (Drame-héroïque) in four acts by Christoph Willibald Gluck (1714-1787)
in the version by Hector Berlioz (1859)
Libretto by Pierre-Louis Moline after Ranieri de’ Calzabigi

Musical director Stefano Montanari Producer Christoph Marthaler Assistant producer Joachim Rathke Stage and costume design Anna Viebrock Lighting designer Martin Gebhardt Choir director Ernst Raffelsberger Dramaturgy Malte Ubenauf, Kathrin Brunner
Orphée
Nadezhda Karyazina
Euridice
Chiara Skerath
L’Amour
Alice Duport-Percier
Bérengère Bodin

In French with German and English surtitles. Duration approx. 2 H. 30 Min. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on 31 Jan 2021.

With the kind support of Freunde der Oper Zürich

Dates & Tickets

February 2021

Sun

14

Feb
19.00

Orphée et Euridice

Opera by Christoph Willibald Gluck , Premiere
Price F
Premiere subscription A

Thu

18

Feb
19.00

Orphée et Euridice

Opera by Christoph Willibald Gluck
Price E
Premiere subscription B

Sun

21

Feb
19.30

Orphée et Euridice

Opera by Christoph Willibald Gluck
Price E
Mixed subscription A, French opera subscription

Fri

26

Feb
19.00

Orphée et Euridice

Opera by Christoph Willibald Gluck
Price E
Choice subscription

Sun

28

Feb
14.00

Orphée et Euridice

Opera by Christoph Willibald Gluck
Price E
Sunday subscription B

March 2021

Fri

05

Mar
19.00

Orphée et Euridice

Opera by Christoph Willibald Gluck
Price E
Friday subscription A

Sun

14

Mar
19.00

Orphée et Euridice

Opera by Christoph Willibald Gluck
Price E
Sunday subscription D

Fri

19

Mar
19.00

Orphée et Euridice

Opera by Christoph Willibald Gluck
Price E
Friday subscription B

Tue

23

Mar
19.00

Orphée et Euridice

Opera by Christoph Willibald Gluck
Price E
Tuesday subscription A

Good to know

Abstract

Orphée et Euridice

Abstract

Orphée et Euridice

Biographies


Christoph Marthaler, Producer

Christoph Marthaler

Christoph Marthaler stammt aus Zürich und arbeitete nach Musik- und Theaterstudien in Zürich und Paris als Komponist und Theatermusiker an mehreren grossen deutschsprachigen Bühnen und hat darüber hinaus auch eigene Theaterproduktionen entwickelt. Mit der Inszenierung Murx den Europäer! Murx ihn! Murx ihn! Murx ihn! Murx ihn ab!, die 1993 an der Berliner Volksbühne am Rosa­Luxemburg-Platz herauskam, gelang der Durchbruch und seine neuartige Theatersprache wurde auf den deutschen Bühnen bekannt. In den folgenden Jahren entstanden Inszenierungen am Schauspielhaus Hamburg und der Berliner Volksbühne, die regelmässig zum Berliner Theatertreffen sowie zu Festivals auf der ganzen Welt eingeladen wurden und Marthaler zahlreiche Auszeichnungen einbrachten (u.a. Konrad-Wolf-Preis, Fritz-Kortner-Preis, Bayerischer Theaterpreis, Europäischer Theaterpreis). Von 2000 bis 2004 war Marthaler Intendant des Schauspielhauses Zürich, welches in den Jahren 2000 und 2001 von der Zeitschrift Theater heute zum «Theater des Jahres» gewählt wurde. In der Spielzeit 2004/05 gewann er für Schutz vor der Zukunft (Wiener Festwochen) den Nestroy-Theaterpreis für Beste Regie. Bei den Bayreuther Festspielen 2005 inszenierte er Tristan und Isolde. Jüngst inszenierte er  am Schauspielhaus Zürich Mir nämeds uf öis und 44 Harmonies from Apartment House 1776 sowie für die Ruhrtriennale 2018 in Zusammenarbeit mit Anna Viebrock und Titus Engel Universe, incomplete. Am Opernhaus entstand 2012 der Händel-Abend Sale und 2015 Il viaggio a Reims. 2015 wurde Marthaler mit dem Goldenen Löwen an der Biennale in Venedig ausgezeichnet, 2017 gewann er den Zürcher Kunstpreis und 2018 den Internationalen Ibsen Preis.

Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dec 2020; 01, 03 Jan 2021 Orphée et Euridice14, 18, 21, 26, 28 Feb; 05, 14, 19, 23 Mar 2021


Joachim Rathke, Assistant producer

Joachim Rathke

Joachim Rathke wurde in Kiel geboren. Nach dem Studium der Musikwissenschaft und Romanistik in Hamburg und der Opernregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin war er am Opernhaus Kiel, der Folkoperan Stockholm, dem Staatstheater Braunschweig und an der Oper Frankfurt als Regieassistent engagiert. Hier begann seine langjährige Zusammenarbeit mit Christoph Marthaler. 1998 wurde er als Spielleiter an die Staatsoper Berlin engagiert. Seit 2001 ist er als freischaffender Regisseur tätig. Seine Inszenierungen führten ihn u.a. nach Aachen (La traviata), Regensburg (La bohème), Koblenz (Il trovatore), Halle (Rigoletto, Der fliegende Holländer), Salzburg (Hänsel und Gretel), zum Opernfestival Engadin nach St. Moritz (Lucrezia Borgia, Un giorno di regno, Otello) an die Opera Irland, zum Opernfestival Riehen und als Co-Regisseur an der Seite von Christoph Marthaler an die Opéra National de Paris. Für die Münchener Biennale für neues Musiktheater entstand die Uraufführung der Oper Maldoror von Philipp Maintz. Weitere wichtige Stationen sind die Young Opera Factory Freiburg (I Was Looking at the Ceiling, Kein Ort. Nirgends, L’Heure espagnole) sowie das Stadttheater Giessen (Lo schiavo, Maria Tudor). Lehraufträge führten ihn an die Hochschule für Musik und Theater «Felix Mendelssohn Bartholdy» in Leipzig, an die Musikhochschule Nürnberg, die Mahidol-University of Bangkok sowie an die Hochschule für Film und Fernsehen in München. Zuletzt erarbeitete er für die Musikhochschule Nürnberg La fedeltà premiata, für ConcertIA Iowa (USA) Le nozze di Figaro sowie The Carbon Copy Building für die Opera Factory Freiburg.

Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dec 2020; 01, 03 Jan 2021 Orphée et Euridice14, 18, 21, 26, 28 Feb; 05, 14, 19, 23 Mar 2021


Anna Viebrock, Stage and costume design

Anna Viebrock

Anna Viebrock studierte Bühnenbild bei Karl Kneidl an der Kunstakademie Düsseldorf. Die Zusammenarbeit mit Christoph Marthaler führte sie an zahlreiche Schauspiel- und Opernhäuser, darunter das Theater Basel, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin, das Schauspielhaus Hamburg, die Oper Frankfurt, die Opéra national de Paris und das Schauspielhaus Zürich, in dessen Leitungsteam sie bis Sommer 2004 tätig war. Ausserdem war sie mit Marthaler bei Festivals wie den Bayreuther Festspielen (Tristan und Isolde), den Wiener Festwochen, dem Festival d’Avignon und den Salzburger Festspielen (Pierrot lunaire/Quatuor pour la fin du temps, Katja Kabanowa, Zur schönen Aussicht, Le nozze di Figaro) zu Gast. Eine regelmässige Zusammenarbeit verbindet Anna Viebrock seit 1994 auch mit dem Regieteam Jossi Wieler/Sergio Morabito, für deren Operninszenierungen sie u.a. bei den Salzburger Festspielen (Ariadne auf Naxos), am Theater Basel, an der Nederlandse Opera Amsterdam und vor allem an der Staatsoper Stuttgart Bühne und Kostüme verantwortete. Anna Viebrock ist aus der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute mehrmals als Bühnenbildnerin des Jahres und Kostümbildnerin des Jahres hervorgegangen. Neben ihrer Tätigkeit als Ausstatterin arbeitet Anna Viebrock in jüngerer Zeit auch vermehrt als Regisseurin. An der Staatsoper Hannover inszenierte sie iOPAL, eine Uraufführung von Hans-Joachim Hespos, und an der Opéra Bastille in Paris Paul Dukas’ Ariane et Barbe-bleu. Weitere Regiearbeiten in eigener Ausstattung waren In Vain oder Reproduktion verboten und Geschwister Tanner am Schauspielhaus Zürich, Ohne Leben Tod am HAU in Berlin, die Uraufführung der Oper Arbeit Nahrung Wohnung von Enno Poppe bei der Münchener Biennale und in der letzten Spielzeit die Uraufführung von Gabe / Gift (Händl Klaus) am Schauspiel Köln. Seit dem Wintersemester 13/14 ist Anna Viebrock Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dec 2020; 01, 03 Jan 2021 Orphée et Euridice14, 18, 21, 26, 28 Feb; 05, 14, 19, 23 Mar 2021


Martin Gebhardt, Lighting designer

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister bei John Neumeiers Hamburg Ballett. Ab 2002 arbeitete er mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich zusammen. Ballettpro­duk­­­tionen der bei­den Compagnien führten ihn an re­­­­nom­­­mierte Theater in Eu­ro­­pa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für In­szenie­run­gen von Jürgen Flimm, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Da­miano Mi­chie­­letto und Achim Freyer. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für La bohème und eine Neufassung von Spoerlis Der Tod und das Mädchen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich. Eine enge Zu­sam­men­arbeit verbindet ihn heute mit dem Cho­reo­grafen Christian Spuck (u.a. Win­ter­­reise, Nussknacker und Mause­könig, Messa da Requiem, Anna Karenina, Woy­zeck, Der Sandmann, Leonce und Lena, Das Mädchen mit den Schwefelhölzern). In jüngster Zeit war er ausserdem Lichtdesigner für die Choreografen Edward Clug (u.a. Strings, Le Sacre du printemps und Faust in Zürich; Petruschka am Moskauer Bolschoitheater), Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke, und Douglas Lee. Mit Christoph Mar­tha­ler und Anna Viebrock arbeitete er beim Händel-Abend Sale und Rossinis Il viaggio a Reims in Zürich sowie bei Lulu an der Hamburgischen Staatsoper zu­sam­men. 2020 gestaltet er das Licht an der Oper Genf für Les Huguenots in der Regie von Jossi Wieler und Sergio Morabito.

Die Csárdásfürstin24, 27 Sep; 04, 08, 11 Oct 2020 Maria Stuarda27 Sep; 04, 07, 11, 15 Oct 2020 Dornröschen10, 14, 17, 18, 27, 29, 31 Oct; 07, 08 Nov; 18, 20, 26 Dec 2020; 11, 24, 28 Mar 2021 Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dec 2020; 01, 03 Jan 2021 Balcão de Amor16, 17, 20, 22, 24, 27, 29, 30, 31 Jan; 05 Feb 2021 Winterreise13, 19, 20, 21, 28 Feb; 04 Mar; 07, 17 Apr 2021 Orphée et Euridice14, 18, 21, 26, 28 Feb; 05, 14, 19, 23 Mar 2021 Impulse24, 25, 26, 27 Feb; 21 Mar; 09 Apr 2021 Anna Karenina15, 20, 27, 29 Nov; 04, 11, 12 Dec 2020


Ernst Raffelsberger, Choir director

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Mu­sikpädagogik und Kirchenmusik an der Hoch­schule für Musik und dar­stel­lende Kunst in Wien (Chor­leitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschlies­send Chor­dirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In die­ser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breis­gau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Pre­mieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertver­einigung Wiener Staats­opernchor verant­wort­lich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Oct 2020 Alice im Wunderland14, 22 Nov; 04, 05, 10, 26, 27 Dec 2020; 02, 10, 15, 22, 23 Jan; 07 Feb 2021 I puritani27 Feb 2021 L’elisir d’amore18, 23, 25, 30 Oct; 08 Nov 2020 Manon22 Nov 2020 Il barbiere di Siviglia24, 28 Jan; 02, 06, 12 Feb 2021 Brahms07 Feb 2021 Orphée et Euridice14, 18, 21, 26, 28 Feb; 05, 14, 19, 23 Mar 2021 Don Pasquale16, 20, 26 Mar; 03, 10, 18 Apr 2021 Jewgeni Onegin23 Apr 2021 La donna del lago25, 29 Apr; 02 May 2021 Madama Butterfly06 Jun 2021


Malte Ubenauf, Dramaturgy

Malte Ubenauf

Malte Ubenauf arbeitete zunächst als Regisseur (u.a. Zürcher Schauspielhaus, Kampnagel Hamburg, Theater Aachen), bevor er 2003 als Dramaturg zu Christoph Marthaler an das Zürcher Schauspielhaus wechselte. Danach war er bei Frank Castorf an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin sowie am Hamburger Thalia Theater engagiert. Seit 2005 ist Malte Ubenauf vorwiegend als freiberuflicher Schauspiel- und Musiktheaterdramaturg tätig. Er begleitete Produktionen von Luk Perceval, Armin Petras, Karin Henkel, Christopher Rüping, Jonathan Meese, Falk Richter, Robert Lehniger und arbeitet kontinuierlich mit Christoph Marthaler, Anna Viebrock, Christiane Pohle sowie Sven Holm/Novoflot zusammen. Stationen seiner Theatertätigkeit waren u.a. das Teatro Real Madrid, Theater Basel, die Opéra National de Paris, das Kunstenfestival in Brüssel, die Salzburger Festspiele, das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, die Bayreuther Festspiele, die Ruhrtriennale, das HAU Berlin, die Münchner Kammerspiele, die Wiener Festwochen sowie das Festival d’Avignon. Am Zürcher Opernhaus begleitete er zuletzt Christoph Marthalers Produktion Sale.

Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dec 2020; 01, 03 Jan 2021 Orphée et Euridice14, 18, 21, 26, 28 Feb; 05, 14, 19, 23 Mar 2021


Sebastian Zuber, Actors

Sebastian Zuber

Sebastian Zuber wurde 1986 geboren und wuchs in Basel auf. Nach einem abgeschlossenen Bachelorstudium in Jura studierte er zeitgenössischen Tanz an der Salzburg Experimental Academy of Dance und machte dort 2015 seinen Abschluss. Er war Mitglied im Ensemble der international erfolgreichen Tanzproduktion More than naked der Choreografin Doris Uhlich und erhielt Engagements am Opernhaus Zürich unter anderem bei Christoph Marthaler in Il viaggio a Reims, Sebastian Baumgarten in Hamletmaschine und bei Herbert Fritsch in Der Freischütz. Er ist Gründungsmitglied des Yugsamas Movement Kollektives, mit welchem er Let the body speak und Collage me herausbrachte. Seit 2016 ist er Tänzer der Johannes Wieland Company und performte in Mariannengraben, Rite of spring, You will never be my number one fan, Stück ohne Titel und in der Wiederaufnahme You will be removed. Als Ensemblemitglied entstanden Zusammenarbeiten mit den Gastchoreografen Tom Weinberger in Segments on notes und Helder Seabra in Röntgen. Als Choreograf und Produzent brachte er die Uraufführungen Professional failure, Lowball, Accalia und Industrial Seagrass auf die Bühne. Unter der Serie Quercimovers lancierte er eine exklusive Workshopreihe auf Korsika.

Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dec 2020; 01, 03 Jan 2021 Orphée et Euridice14, 18, 21, 26, 28 Feb; 05, 14, 19, 23 Mar 2021 Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mar; 01, 05 Apr 2021


Graham F. Valentine, Actors

Graham F. Valentine

Graham F. Valentine studierte nach einem «summa cum laude»-Abschluss in modernen Sprachen an der Theaterschule «Jacques Lecoq» in Paris. Er spielte britisches Repertoire-Theater, war Mitwirkender in Deborah Warners Kick Theatre und trat auch in Musiktheater-Produktionen wie Kurt Weills Die Dreigroschenoper, Luciano Berios Un re in ascolto, Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos und Schönbergs Pierrot lunaire am Royal Opera House in London, bei den Salzburger Festspielen, der Ruhrtriennale und der Münchner Biennale auf. Er spielte an französischen Bühnen, im deutschsprachigen Raum, wirkte bei Filmen mit, übernahm Sprecherrollen in Hörspielen und konzertanten Opernaufführungen. Seit 40 Jahren arbeitet er immer wieder mit Christoph Marthaler zusammen. Von 2000 bis 2004 war er festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich. Seit 2004 ist er wieder freischaffend tätig.

Orphée et Euridice14, 18, 21, 26, 28 Feb; 05, 14, 19, 23 Mar 2021


Marc Bodnar, Actors

Marc Bodnar

Marc Bodnar stammt aus Sainte Jamme (Frankreich) und begann seine Karriere im Alter von 17 Jahren am Théâtre du Radeau unter der Leitzung von François Tanguy. Seit dem Abschluss seines Studiums bei Antoine Vitez, Jean-Marie Willing and Andreï Severyn an
der École de Chaillot arbeitete er mit verschiedenen Regisseuren wie z.B. Didier George Gabily, Claude Régy, Stanislas Nordey, Alain Françon, Laurent Gutmann, André Wilms, Rodrigo Garcia und Jean-François Peyret. Im Jahre 2006 begann seine Zusammenarbeit mit Christoph Marthaler bei Winch Only, gefolgt von Maeterlinck, Riesenbutzbach – eine Dauerkolonie, Papperlapapp und ±0 – Ein subpolares Basislager. Ausserdem trat er in Filmen unter der Regie von Jean-Paul Rappeneau, Xavier de Choudens, Xabi Molia, Arnaud Desplechin, Michel Hazanavicius, Laurence Ferreira Barbosa, Jacques Maillot, Alix Dellaporte, Steven Soderbergh und Fernsehfilmen von Élisabeth Rappenneau, Olivier Panchot, Henry Helman, Jean Daniel Verhaeghe, Éric Rochant und Virginie Wagon hervor.

Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dec 2020; 01, 03 Jan 2021 Orphée et Euridice14, 18, 21, 26, 28 Feb; 05, 14, 19, 23 Mar 2021