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Tannhäuser

Opera in three acts by Richard Wagner (1813–1883)
Libretto by the composer
The Zurich production is based on the Vienna performance of 22 November 1875

Musical director Axel Kober Producer Harry Kupfer Stage design Hans Schavernoch Costumes Yan Tax Lighting designer Jürgen Hoffmann Video designer Timo Schlüssel Choir director Ernst Raffelsberger Choreography Philipp Egli
Tannhäuser
Elisabeth
Venus
Tanja Ariane Baumgartner
Hermann, Landgraf von Thüringen
Wolfram von Eschenbach
Walther von der Vogelweide
Biterolf
Heinrich der Schreiber
Reinmar von Zweter
Ein junger Hirt

In German with German and English surtitles. Duration 4 H. 30 Min. incl. intervals. Introduction 45 min before the performance.

Dates & Tickets

March 2019

Sat

23

Mar
18.00

Tannhäuser

Opera by Richard Wagner, Revival
Price E
Mixed subscription C, German opera subscription

Wed

27

Mar
18.30

Tannhäuser

Opera by Richard Wagner
Price E
Wednesday subscription B, Choice subscription

Sun

31

Mar
14.00

Tannhäuser

Opera by Richard Wagner
Price E
Sunday subscription A

April 2019

Fri

05

Apr
18.30

Tannhäuser

Opera by Richard Wagner
Price E
Friday subscription A

Good to know

Abstract

Tannhäuser

Abstract

Tannhäuser

Synopsis

Tannhäuser

Synopsis

Tannhäuser

Biographies


Axel Kober, Musikalische Leitung

Axel Kober

Axel Kober absolvierte sein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik in Würzburg. Nach ersten Engagements in Schwerin und Dortmund wechselte er 2003 als Erster Kapellmeister an das Nationaltheater Mannheim, wo er 2005/06 schliesslich als kommissarischer Generalmusikdirektor fungierte. Von 2007 bis 2009 wechselte er an die Oper Leipzig. An diesen Häusern leitete er Produktionen aus einem breiten Repertoire, das Werke von Mozart, Weber, Berlioz, Verdi, Puccini, Wagner, Richard Strauss, Janáček, Schönberg und Strawinsky umfasste. In Leipzig dirigierte er zudem regelmässig Sinfoniekonzerte des Gewandhausorchesters. Mit Beginn der Spielzeit 2009/10 übernahm er die Position des Chefdirigenten und Generalmusikdirektors der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg. Seither leitete er dort u.a. Premieren von Peter Grimes, Die lustige Witwe, Tristan und Isolde, Parsifal, Castor et Pollux, Dialogues des Carmélites, Falstaff, Aida, Die Frau ohne Schatten, Elektra, The Rake’s Progress und Jörg Widmanns Gesicht im Spiegel. Nach seinem Debüt bei den Bayreuther Festspielen im Sommer 2013 (Tannhäuser) kehrte er 2014 mit dem gleichen Werk und 2015 mit dem Fliegenden Holländer dorthin zurück. Weitere Gastdirigate der jüngeren Zeit führten ihn u.a. an die Deutsche Oper Berlin, die Hamburgische Staatsoper und an das Theater Basel. Zudem gab er seine Debüts an der Opéra National du Rhin in Strassburg (Tristan und Isolde) und an der Semperoper Dresden (Elektra). Geplant ist u.a. sein Debüt an der Wiener Staatsoper.

 

Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019


Harry Kupfer, Inszenierung

Harry Kupfer

Harry Kupfer wurde in Berlin geboren und studierte an der Theaterhochschule «Hans Otto» in Leipzig; erste Engagements in Halle, Stralsund, Chemnitz und Weimar folgten. 1972 wurde er Opern­direktor der Staatsoper Dresden; 1981 bis 2002 war er Künstlerischer Leiter der Komischen Oper Berlin. Harry Kupfer inszenierte in London, Amsterdam, Wien, San Francisco, Köln, München und an der Berliner Staatsoper, wo er mit Daniel Barenboim einen Wagner-Zyklus erarbeitete. 1978 debütierte er in Bayreuth («Der fliegende Holländer»), 1988 folgte dort «Der Ring des Nibelungen»; 1986 Debüt bei den Salzburger Festspielen mit der Uraufführung von Pendereckis Oper «Die schwarze Maske». Harry Kupfer hat über 200 Werke inszeniert, sein Spektrum reicht von Händels Opern bis zum zeitgenössischen Musiktheater und zum Musical («Elisabeth» im Theater an der Wien). Harry Kupfer wurde für seine Arbeit mit vielen Preisen ausgezeichnet, ist seit 1981 Professor an der Musikhochschule «Hanns Eisler» in Berlin, Mitglied der Akademien der Künste in Berlin und Hamburg sowie Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.

Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019


Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschliessend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. In seiner ersten Festspielsaison kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.

Il turco in Italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 May 2019 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dec 2018 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dec 2018 Nussknacker und Mausekönig15, 26, 29 Dec 2018; 01 Jan 2019 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mar 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019 La sonnambula05, 09, 12 May 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Il barbiere di Siviglia17, 19, 22, 25 May 2019 Macbeth30 Sep; 07, 14, 19 Oct 2018 La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018


Stephen Gould, Tannhäuser

Stephen Gould

Stephen Gould ist in der Spielzeit 2014/15 erstmals am Opernhaus Zürich als Tristan in der Wiederaufnahme von Tristan und Isolde zu erleben, eine Partie, die er auch in London und bei den Bayreuther Festspielen singen wird. In der jüngsten Vergangenheit sang er Ariadne auf Naxos in Wien, Fidelio in Hamburg, München, Dresden, Tokyo und Florenz, Pagliacci in Berlin, Lohengrin in Hamburg, Dresden und Triest, Siegfried und Götterdämmerung in Amsterdam, Wien, Berlin, München, Bayreuth und New York, Die Frau ohne Schatten in Buenos Aires, Salzburg und Dresden, Tristan und Isolde in Tokyo, Dresden und Berlin sowie konzertant in Birmingham, Paris, Berlin und La Coruña, Parsifal in Wien, Dresden und Graz, Der fliegende Holländer in Turin, Madrid, New York, München und Palermo, Les Troyens in Valencia und Florenz, Otello in Tokyo, Karlsruhe, Dresden und Florenz, Tannhäuser in Budapest, Wien, Mannheim, Las Palmas, Paris, Tokyo, Genf und Bayreuth, Peter Grimes in Dresden und Genf, Die Liebe der Danae in Dresden, Die tote Stadt in Berlin, Wien und London, Ariadne auf Naxos in Dresden und Graz.Stephen Gould arbeitet u.a. mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Adam Fischer, Daniele Gatti, Hartmut Haenchen, Marek Janowski, Philippe Jordan, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher, Andris Nelsons, Simon Rattle, Donald Runnicles, Esa-Pekka Salonen, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst und David Zinman. Er sang Beethovens 9. Sinfonie in Berlin und München, Beethovens Missa Solemnis in Chicago, Schönbergs Gurre-Lieder in Montreal, Berlin, Brüssel, Amsterdam, Helsinki, Montreux und beim Lucerne Festival, Mahlers 8. Sinfonie in Bergen, New York, Leipzig, Paris, Wien und Budapest, Mahlers Das Lied von der Erde in Berlin, Graz, Luzern, Paris und Prag sowie Strawinskis Oedipus Rex in London. Zu seinen Aufnahmen zählen u.a. Beethovens 9. Sinfonie unter Donald Runnicles, Siegfried und Götterdämmerung unter Christian Thielemann sowie Siegfried und Tristan und Isolde unter Marek Janowski.

Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019


Lise Davidsen, Elisabeth

Lise Davidsen

Die junge Norwegerin Lise Davidsen findet seit ihrem Doppelgewinn des Operalia-Gesangswettbewerbs und des norwegischen Königin-Sonja-Musikwettbewerbs 2015 internationale Beachtung. Die dramatische Sopranistin begann die Spielzeit 2015/16 mit einem konzertanten Engagement als Freia (Das Rheingold) mit dem Odense Symphony Orchestra unter Alexander Vedernikov und ihrem Debüt als Ortlinde (Die Walküre) an der Bayerischen Staatsoper in München. Im Mai 2016 gab sie an der Seite von Helmut Deutsch einen Liederabend in Bergen und anschliessend ihr Hausdebüt an der Oper Frankfurt als Freia und Dritte Norn. Nach ihren Studien an der Grieg Academy of Music in Bergen vervollkommnete sie ihre Ausbildung an der Opera Academy in Kopenhagen. Seit 2012/13 war sie am Königlichen Opernhaus der dänischen Hauptstadt u.a. als Dackel / Eule (Das schlaue Füchslein), Emilia (Otello) und Rosalinde (Die Fledermaus) zu erleben. An der Norske Opera Oslo sang sie 2015 die Titelpartie in Hindemiths Sancta Susanna. Konzerte führten Lise Davidsen u.a. für Verdis Requiem an die Berliner Philharmonie, mit dem Norwegischen Radio Orchester an die Kirsten Flagstad Hall sowie für Vier letzte Lieder an die Filarmonia George Enescu in Bukarest. Geplant sind u.a. ihre Debüts bei den Festivals in Glyndebourne und Aix-en-Provence sowie am Royal Opera House Covent Garden, an der Wiener Staatsoper, Den Norske Opera, am Teatro Real in Madrid und am Concertgebouw Amsterdam.

 

 

Song recital Lise Davidsen06 Dec 2018 Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019


Mika Kares, Hermann, Landgraf von Thüringen

Mika Kares

Mika Kares, geboren in Finnland, studierte Gesang an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Von 2005 bis 2010 war er Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe. 2008 wurde er bei den Savonlinna-Opernfestspielen zum Künstler des Jahres gewählt für seine Interpretation der Titelrolle von Arrigo Boitos Mefistofele. Sein US-Debüt gab er 2012 als Attila in Verdis gleichnamiger Oper in Seattle. Seither arbeitete er mit Dirigenten wie Marc Minkowski, Riccardo Chailly, Zubin Mehta, und Nikolaus Harnoncourt zusammen und gastiert regelmässig auf den internationalen Opern- und Konzertbühnen. Zu den Höhepunkten der letzten Zeit gehören Mika Kares’ Debüts bei der RuhrTriennale 2015 als Wotan (Das Rheingold) und an der Wiener Staatsoper als Gremin (Eugen Onegin), wie auch seine Interpretationen des Commendatore (Don Giovanni) an De Nationale Opera in Amsterdam, bei den Salzburger Festspielen sowie unter der Leitung von Teodor Currentzis in Perm. Letztere ist auf CD erschienen und wurde u.a. mit dem BBC Music Magazine Award 2017 in der Kategorie Oper ausgezeichnet. In jüngster Zeit sang er Balthazar (Donizettis La favorite) an der Bayerischen Staatsoper, Colline (La bohème) am Teatro Real in Madrid, Massimiliano (Verdis I masnadieri) in Bilbao, Sarastro in Covent Garden, Sparafucile beim Savonlinna Festival und Ramfis (Aida) am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. In Zürich war er zuletzt als Bartolo in Le nozze di Figaro zu erleben. Zukünftige Projekte umfassen eine Neuproduktion von Simon Boccanegra (Jacopo) an der Opéra Bastille mit Fabio Luisi und Calixto Bieito und Raimondo (Lucia di Lammermoor) in München.

Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019


Andrei Bondarenko, Wolfram von Eschenbach

Andrei Bondarenko

Andrei Bondarenko stammt aus der Ukraine und studierte in Kiew. Acht Jahre lang war er Solist der Akademie des Mariinski-Theaters. Er ist Preisträger mehrerer Gesangswettbewerbe, u.a. des BBC Cardiff Singer of the World Competition Song Prize 2011. Am Mikhailovsky Theater in St. Petersburg gab er sein Debüt in der Titelrolle von Brittens Billy Budd, am Minsker Bolschoi-Theater in der Titelrolle von Jewgeni Onegin. Er war u.a. in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall beim Glyndebourne Festival, am Teatro Colón, an der Sydney Opera und der Perm State Opera zu erleben. 2010 debütierte er bei den Salzburger Festspielen in Gounods Roméo et Juliette. Er arbeitete mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Ivor Bolton, Yannik Nézet-Séguin und Vladimir Ashkenazy. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen Jewgeni Onegin in Köln, Berlin, Stuttgart, São Paulo, Dallas sowie am Mariinski-Theater und beim Glyndebourne Festival, Andrei (Krieg und Frieden) am Mariinski-Theater, Conte (Le nozze di Figaro) in Madrid, an der Opera Australia und am Bolschoi, Belcore (L’elisir d’amore) an der Bayerischen Staatsoper München, Robert (Iolanta) mit dem Gürzenich Orchester Köln und in Dallas, Marcello (La bohème) an der Bayerischen Staatsoper München und in Köln sowie Pelléas (Pelléas et Mélisande) an der Scottish Opera. Zu seinen Aufnahmen zählen u.a. Conte (Le nozze di Figaro) und die Titelrolle in Don Giovanni unter Teodor Currentzis. 2017/18 debütiert er als Marcello am Londoner Covent Garden und singt erneut Belcore in München. Am Opernhaus Zürich war er bisher als Marcello, Malatesta (Don Pasquale) und als Ramiro in L‘Heure espagnole zu hören.

Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dec 2018 Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019


Iain Milne, Walther von der Vogelweide

Iain Milne

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u.a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy, Tamino an der Hampstead Garden Opera. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims und Le Comte Ory zu hören. In der Märchenoper Der Zauberer von Oz von Pierangelo Valtinoni sang er die Vogelscheuche, in Haydns Orlando paladino war er als Orlando zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bisher in Lucia di Lammermoor als Normanno zu hören, in Otello als Roderigo und in Prokofjews Der feurige Engel sang er Jakob Glock. In der Spielzeit 2017/18 singt er hier u.a. Jack (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Pong (Turandot) und Gastone (La traviata).

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dec 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Oct 2018 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Elektra11, 14 Jul 2019


Ruben Drole, Biterolf

Ruben Drole

Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht. 2004 wurde er ins Internationale Opernstudio und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u.a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs Lucio Silla), Haly (L’italiana in Algeri), Argante (Rinaldo), Wurm (Luisa Miller) und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte zu erleben war. Als Papageno hat er auch kürzlich sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u.a. Kezal (Die verkaufte Braut) bei der Styriarte Graz, Beethovens Christus am Ölberg in Wien und Luzern, Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz, eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah) sowie Leporello (Don Giovanni) am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch beim Cleveland Orchestra. 2006 gastierte er als Haly in Aix-en-Provence. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare) und trat dort 2013 in Haydns Il ritorno di Tobia und in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna auf. Auf dem Konzertpodium ist er u.a. unter Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt und Emmanuelle Haïm aufgetreten. In Zürich war er zuletzt als Graf Robinson (Il matrimonio segreto), Lord Rochefort (Anna Bolena), Papageno, in den Titelrollen von Le nozze di Figaro sowie Das verzauberte Schwein und als Alaskawolfjoe in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny zu sehen.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Oct 2018 Hänsel und Gretel12, 13, 15 Dec 2018; 18, 20 Jan; 20, 22 Apr 2019 Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019


Martin Zysset, Heinrich der Schreiber

Martin Zysset

Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich im Fach Klarinette ausbilden und absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er mit Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit 1991/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanowa), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich sang er zuletzt u.a. den Doktor in Drei Schwestern, Kunz Vogelsang in Die Meistersinger von Nürnberg, Tschekalinski in Pique Dame und Don Basilio in Le nozze di Figaro. In der Spielzeit 2016/17 stand er als Schmidt (Werther) und Licone (Orlando paladino) und 2017/18 bisher als Triquet (Jewgeni Onegin), Goro (Madama Butterfly), Spoletta (Tosca) und Dormont (La scala di seta) auf der Bühne.

Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dec 2018 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mar 2019 Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019


Stanislav Vorobyov, Reinmar von Zweter

Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Colline und Benoît (La bohème), Spinelloccio (Gianni Schicchi), Galitsky (Prinz Igor) sowie Gremin und Zaretsky (Jewgeni Onegin). 2014 gewann er den ersten Preis bei der «Theatre Assemblies International Festival Competition» in Moskau sowie den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb «Open Europe – Open Planet» und 2015 den dritten Preis beim 7. Internationalen Wettbewerb für Operngesang «Sankt Petersburg». Seit der Saison 2016/17 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und war bisher u. a. als Gualtiero Valton (I puritani), Araldo (Otello), Faust (Der feurige Engel) sowie in Lohengrin, Jewgeni Onegin und Madama Butterfly zu hören.

La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019


Sen Guo, Ein junger Hirt

Sen Guo

Sen Guo wurde in Shanxi/China geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium in Shanghai und am Zhou Xiao Yan Opera Center. Sie war Preisträgerin der China Vocal Competition, des Shanghai International Master Class Institute und der Hong Kong Competition for Young Asian Musicians. An der Oper Shanghai war sie als Violetta in La traviata zu hören. In der Spielzeit 2001/02 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in der Studioproduktion Die Pilger von Mekka die Dardané verkörperte. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie an der Semperoper Dresden, an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Theater St. Gallen und am Theater an der Wien, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) in der Tonhalle Zürich, Gilda am Grand Theatre in Shanghai. Als festes Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich seit der Spielzeit 2002/03 war Sen Guo u.a. als Königin der Nacht, Frasquita (Carmen), Blumenmädchen (Parsifal), Voce dal cielo (Don Carlo), Cecilio (Lucio Silla) von Johann Christian Bach), Musetta (La bohème), Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Amaltea (Mosè in Egitto), Giulia (La scala di seta) und Gilda (Rigoletto) zu erleben. 2014/15 war sie am Opernhaus Zürich u.a. als Königin der Nacht und Clorinda in La cenerentola zu sehen.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Oct 2018 Hänsel und Gretel22, 25 Nov; 15, 26, 30 Dec 2018; 27 Jan; 17 Feb; 24 Mar; 20, 22, 25 Apr 2019 Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019 La sonnambula05, 09, 12 May 2019