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Werther

Lyrical drama in four acts and five scenes by Jules Massenet (1842-1912)
Libretto by Edouard Blau, Paul Milliet and Georges Hartmann
after the novel «The Sorrows of Young Werther» by Johann Wolfgang von Goethe

Musical director Giedrė Šlekytė Producer Tatjana Gürbaca Stage and lighting designer Klaus Grünberg Assistant set designer Anne Kuhn Costumes Silke Willrett Costume assistance Carl-Christian Andresen Choir director Janko Kastelic Dramaturgy Claus Spahn

In French with German and English surtitles. Duration 2 H. 45 Min. incl. intermission after 1st part after approx. 1 H. 15 Min.

Dates & Tickets

March 2021

Sun

28

Mar
14.00

Werther

Opera by Jules Massenet
Price E
Sunday subscription B

April 2021

Mon

05

Apr
20.00

Werther

Opera by Jules Massenet
Price H
AMAG people's performance subscription

Thu

08

Apr
20.00

Werther

Opera by Jules Massenet
Price E
French opera subscription

Fri

16

Apr
19.00

Werther

Opera by Jules Massenet
Price E
Friday subscription B

Sat

24

Apr
19.00

Werther

Opera by Jules Massenet
Price E
Choice subscription

Good to know

Abstract

Werther

Abstract

Werther

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Werther

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Synopsis

Werther

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Biographies


Giedrė Šlekytė, Musical director

Giedrė Šlekytė

Giedrė Šlekytė, geboren in Vilnius/Litauen, studierte Dirigieren an der Kunstuniversität Graz, an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig sowie an der Zürcher Hochschule der Künste. Meisterkurse besuchte sie bei Bernard Haitink, Riccardo Muti und Mario Venzago. Sie ist u.a. Preisträgerin des Internationalen Malko-Dirigentenwettbewerbs 2015 und wurde im März 2015 für den Young Conductors Award der Salzburger Festspiele sowie als «Newcomerin des Jahres» bei den International Opera Awards 2018 nominiert. Als Gastdirigentin leitete sie u.a. das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Bruckner Orchester Linz, Sächsische Staatskapelle Dresden, Konzerthausorchester Berlin, hr-sinfonieorchester Frankfurt, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre de chambre de Paris, MDR-Sinfonieorchester und das Orchestre Philharmonique de Luxembourg. Nach ihrem Engagement als 1. Kapellmeisterin am Stadttheater Klagenfurt von 2016-18 dirigierte sie an den Opernhäusern in Leipzig, Antwerpen und bei den Salzburger Festspielen. Einladungen für Neuproduktionen und Wiederaufnahmen in der Spielzeit 2020/21 erhielt sie von der Oper Frankfurt (Carmen, Dialogues des Carmélites), der Staatsoper Stuttgart (Le nozze di Figaro) und der Opera Ballet Vlaanderen (Werther - konzertant). Sinfonische Engagements und Wiedereinladungen führen sie diese Saison u.a. zum London Philharmonic Orchestra, Barcelona Symphony Orchestra, Orchestre symphonique de Québec. Im Herbst 2019 erschien bei der Deutschen Grammophon die vielbeachtete Porträt-CD Raminta Šerkšnytė, auf der sie das Oratorium Songs of Sunset and Dawn mit dem Lithuanian National Symphony Orchestra dirigiert. In Zürich dirigierte sie zuletzt mit Die Gezeichneten die Spielzeiteröffnung 2018/19.

Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021


Tatjana Gürbaca, Producer

Tatjana Gürbaca

Tatjana Gürbaca studierte Regie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in ihrer Heimatstadt Berlin und wurde 2000 beim internationalen Regiewettbewerb für Musiktheater in Graz mit dem Ring Award ausgezeichnet. Das Spektrum ihrer Produktionen reicht vom Barock (Purcells Dido and Aeneas am Festspielhaus Baden-Baden) bis zu zeitgenössischen Musiktheaterwerken wie Dallapiccolas Il prigioniero (Volksoper Wien) oder Philippe Hersants Le moine noir (Uraufführung an der Oper Leipzig). Sie inszenierte einen Tschaikowsky-Zyklus an der Vlaamse Opera Antwerpen (Mazeppa, Eugen Onegin, Tsjarodejka) und an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf Salome. Weitere Engagements führten sie u.a. an die Staatsoper Unter den Linden sowie die Deutsche Oper in Berlin, die Oper Graz, das Prinzregententheater München, das Luzerner Theater, das Stadttheater Bern, die Oper Novosibirsk, die Oper Oslo und ans Lucerne Festival. 2011–2014 war Tatjana Gürbaca Operndirektorin am Staatstheater Mainz, wo sie u.a. Die verkaufte Braut, Salvatore Sciarrinos MacbethUn ballo in maschera und Alessandro Scarlattis Il primo omicidio overo Cain inszenierte. 2012/13 inszenierte sie Parsifal an der Vlaamse Opera sowie Rigoletto am Opernhaus Zürich und wurde von der Zeitschrift «Opernwelt» zur Regisseurin des Jahres gewählt. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen ein dreiteiliges Ring-Projekt und Alcina am Theater an der Wien, Lohengrin und Der Freischütz in Essen, Reimanns L’Invisible am Staatstheater Braunschweig, Don Giovanni am Theater Bremen, Manon am Staatstheater Nürnberg und Korngolds Die tote Stadt an der Oper Köln. Am Opernhaus Zürich inszenierte sie zuletzt Aida (2013/14), Die Zauberflöte (2014/15), Werther (2016/17), La finta giardiniera (2017/18) und Le Grand Macabre (2018/19).

Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021 Lucia di Lammermoor20, 24, 26 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2021


Klaus Grünberg, Stage and lighting designer

Klaus Grünberg

Klaus Grünberg stammt aus Hamburg, studierte Bühnenbild bei Erich Wonder in Wien und ist seitdem als freier Bühnenbildner und Lichtdesigner an Theatern und Opernhäusern in Europa sowie in Kuwait und Buenos Aires tätig. Seit vielen Jahren arbeitet er mit dem Komponisten und Regisseur Heiner Goebbels sowie mit Tatjana Gürbaca und Barrie Kosky zusammen. Seine letzten Arbeiten waren Moses und Aron, Ball im Savoy, Pelléas et Mélisande und M – Eine Stadt sucht einen Mörder an der Komischen Oper Berlin, Dmitri Schostakowitschs Die Nase am Royal Opera House London und der Komischen Oper Berlin, Der Freischütz am Aalto-Musiktheater in Essen, Die Zauberflöte, Macbeth und Werther am Zürcher Opernhaus sowie Karl Amadeus Hartmanns Simplicius Simplicissimus und Don Giovanni am Theater Bremen. 1999 eröffnete Klaus Grünberg das MOMOLMA (museum of more or less modern art). Weitere Informationen und Bilder auf www.klausgruenberg.de

Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021 Lucia di Lammermoor20, 24, 26 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2021


Silke Willrett, Costumes

Silke Willrett

Silke Willrett studierte Bühnen- und Kostümbild bei Jürgen Rose und Kunstgeschichte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. 1999 schloss sie ihr Staatsexamen in Kunstgeschichte ab. Seit 2003 arbeitet sie als freie Bühnen- und Kostümbildnerin, häufig in Zusammenarbeit mit Marc Weeger. 2004 und 2007 wurde sie gemeinsam mit Marc Weeger als beste Bühnen- und Kostümbildnerin in «Die Deutsche Bühne» nominiert. Zu den RegisseurInnen, mit denen sie zusammenarbeitet, zählen unter anderem Andrea Breth (Eugen Onegin, Salzburger Festspiele 2007, Katja Kabanova in Brüssel, Wozzeck an der Staatsoper Berlin, Prokofjews Der Spieler an der Niederländischen Oper in Amsterdam), Christof Nel (Simplicius Simplicissimus von Karl Amadeus Hartmann in Stuttgart und Frankfurt, Die Bakchen am Schauspielhaus Frankfurt, Kurzopern von Hans Werner Henze am Prinzregententheater München sowie Moses und Aron von Arnold Schönberg an der Deutschen Oper am Rhein), Tatjana Gürbaca (u.a.Rigoletto an der Oper Graz, Le Grand Macabre und Don Giovanni am Theater Bremen, WertherManon und Un ballo in maschera am Staatstheater Mainz, Der fliegende Holländer an der Deutschen Oper Berlin, Tschaikowskis Mazeppa, Eugen Onegin und Tsjarodejka an der Vlaamse Opera Antwerpen, Carmen an der Oper Leipzig, Salome an der Deutschen Oper am Rhein, RigolettoAidaDie Zauberflöte und Werther am Opernhaus Zürich, Manon in Nürnberg, Der Freischütz in Essen) und Sergio Morabito (Pilotprojekt Wunderzaichen von Marc André in Stuttgart) sowie Monique Wagemakers und Jan Essinger. Als Setdesignerin und Kostümbildnerin ist Silke Willrett zudem für Filmproduktionen in Stuttgart und Berlin tätig.

Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021 Lucia di Lammermoor20, 24, 26 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2021


Janko Kastelic, Choir director

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dec 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 May 2021 Die Csárdásfürstin25 Sep; 04, 08, 11 Oct 2020 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 May 2021 Lucia di Lammermoor20, 24, 26 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Charles Castronovo, Werther

Charles Castronovo

Charles Castronovo, geboren in New York, wurde nach ersten Engagements an der Los Angeles Opera in das Lindemann Young Artists Development Program der Met New York aufgenommen, wo er sein Debüt als Beppe in Pagliacci am Eröffnungsabend der Saison 1999/2000 gab. Seither tritt er an den bedeutendsten Opernhäusern auf, darunter die Staatsopern in Wien, Berlin und München, das Teatro Real in Madrid, das Liceu in Barcelona, La Monnaie in Brüssel sowie die Opernhäuser von San Francisco und Chicago. Charles Castronovos Repertoire umfasst die grossen Mozart-Partien seines Faches, wie Tamino, Don Ottavio (Don Giovanni) oder Ferrando (Così fan tutte), Belcanto-Rollen wie Edgardo (Lucia di Lammermoor), Nemorino (L’elisir d’amore), Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi)und Ernesto (Don Pasquale), zudem Verdi-Rollen wie Alfredo (La traviata),Fenton (Falstaff) oder Duca di Mantova (Rigoletto). Die Titelpartie in Gounods Faust interpretierte er bisher in Turin, Baden-Baden und an der Deutschen Oper Berlin. In der Spielzeit 2018/19 sang er Alfredo an der Bayerischen Staatsoper, der Opéra National Paris, am ROH London und an der LA Opera, Jason (Medea), Don José (Carmen) und Ruggero (La rondine) an der Staatsoper Berlin, die Titelrolle in Roberto Devereux in München sowie Gabriele Adorno (Simon Boccanegra) bei den Salzburger Festspielen. 2019/20 war er wiederum als Alfredo in Wien, München, Berlin und am ROH London zu erleben, wo er zudem auch Rodolfo (La bohème) sang. In der Spielzeit 2020/21 singt er neben Alfredo an der Scala in Mailand, Don José an der Bastille in Paris und an der Wiener Staatsoper, Carlo (I masnadieri) in München, Rodolfo (Luisa Miller) beim Glyndbourne Festival und Rodolfo (La bohème) an der Met in New York.

Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021


Stéphanie d'Oustrac, Charlotte

Stéphanie d'Oustrac

Stéphanie d’Oustrac wurde in Rennes geboren. Nach dem Studium in Lyon wurde sie von William Christie gefördert und ist unter seinem Dirigat und Les Arts Florissants mit Partien wie Purcells Dido, Lullys Armide, Cybèle (Lullys Atys) und Irene (Händels Theodora) aufgetreten. Als Carmen war sie an der Opéra de Lille, beim Glyndebourne Festival, in Aix-en-Provence, in Dallas und am Teatro Real in Madrid zu hören. Zu den Partien, die sie an den grossen Häusern der Welt singt, gehören ausserdem Ruggiero (Alcina), Sesto (Giulio Cesare), Cherubino (Le nozze di Figaro), Idamante (Idomeneo), Dorabella (Così fan tutte), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Isolier (Le Comte Ory), Orphée (Orphée et Eurydice), Lazuli (L’Étoile), Mélisande (Pelléas et Mélisande) u.a. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Marc Minkowski, Sir John Eliot Gardiner, Myung-Whun Chung, Charles Dutoit, Alan Curtis, Christopher Hogwood, Alain Altinoglu und Sir Colin Davis zusammen. In jüngerer Zeit sang sie Conceptión (L’Heure espagnole) an der Scala, Irene (Theodora) am Théâtre des Champs-Élysées und im Amsterdamer Concertgebouw, Béatrice (Béatrice et Bénédict) in Brüssel, Glyndebourne und an der Pariser Oper. Ebendort sang sie 2016 Nicklausse (Les Contes d’Hoff­mann). 2017/18 war sie als Sesto in Paris, Bremen und Genf, als Carmen in Madrid, als Rosina in Marseille und als Charlotte (Werther) an der Opéra National de Lorraine zu erleben. Am Opernhaus Zürich gab sie 2017 ihr Hausdebüt in der Titelrolle von Charpentiers Médée, sang 2018 Ottavia in L’incoronazione di Poppea und 2019 Phèdre in Hippolyte et Aricie. Unlängst sang sie Carmen in Dallas, in Madrid und an der Deutschen Oper Berlin, Ottavia bei den Salzburger Festspielen, Cassandre in Les Troyens an der Pariser Oper sowie Sesto in La clemenza d Tito in Barcelona.

Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021


Sandra Hamaoui, Sophie

Sandra Hamaoui

Sandra Hamaoui, französisch-amerikanische Sopranistin, studierte am Konservatorium San Francisco und an der Juilliard School of Music in New York. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe; u.a. war sie Finalistin bei den Metropolitan Opera National Council Auditions und gewann jeweils den ersten Preis bei den New England Regional Finals, beim West Bay Opera Leage Wettbewerb und beim Mary Trueman Gesangswettbewerb. Zudem war sie Stipendiatin der Opera Foundation, der Schuyler Foundation und vom Henry & Maria Holt Memorial Fund. Noch während ihrer Studienzeit sang sie die Titelpartie von Gounods Roméo et Juliette mit dem Canadian Vocal Arts Institute und Adina in L’Elisir d’amore mit dem San Francisco Conservatory of Music am Kennedy Center. In der Spielzeit 2017/18 war sie Mitglied des Ensembles der Deutschen Oper Berlin, wo sie u.a. Annina (La traviata), Ninetta (Die Liebe zu den drei Orangen), Die Vertraute (Elektra) und Pamina sang. Im Sommer 2018 gastierte sie am Verbier Festival, wo sie in Adriana Lecouvreur und in Rigoletto zu hören war. Im selben Jahr gab sie ihr Debüt an der Opéra de Dijon in Schuberts Stabat Mater sowie in Zürich als Gretel in Hänsel und Gretel. In der Spielzeit 2019/20 war sie in Zürich wieder als Gretel sowie in der Titelrolle von Coraline von Mark Anthony Turnage zu hören. In der Spielzeit 2020/21 singt sie in Zürich die Titelrolle in Alice im Wunderland, Modestina in Il viaggio a Reims, Sophie in Werther und eine italienische Sängerin in Capriccio.

Capriccio24, 27, 30 May; 03, 06, 10, 13 Jun 2021 Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021 Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio16 Dec 2020


Audun Iversen, Albert

Audun Iversen

Der Norweger Audun Iversen absolvierte seine Gesangsausbildung an den Musikhochschulen in Oslo, Kopenhagen und Leipzig. Bereits während seines Studiums stand er in Oslo als Eumente (Il ritorno d’Ulisse in patria) unter der Leitung von Alan Curtis sowie in Kopenhagen als Schaunard (La bohème) und Vicomte Cascada (Die lustige Witwe) auf der Bühne. Zu seinem Kernrepertoire zählt die Rolle des Conte in Le nozze di Figaro, welchen er bereits an der Royal Danish Opera in Kopenhagen, am Glyndebourne Festival und an der Deutschen Oper Berlin sang, sowie die Titelpartie in Eugen Onegin, in der er u.a. an der Royal Danish Opera, der Opéra de Lille, der English National Opera und am Bolschoi-Theater in Moskau zu erleben war. Am Londoner Royal Opera House gab er sein Debüt als Albert (Werther), gefolgt von Auftritten als Marcello (La bohème) und Lescaut (Manon). An der San Francisco Opera debütierte er als Figaro (Il barbiere di Siviglia). Weitere Auftritte führten ihn als Zurga (Les Pêcheurs de perles) nach Moskau, als Sharpless (Madama Butterfly) nach Rom, als Olivier (Capriccio) nach Chicago und als Silvio (Pagliacci) sowie als Conte di Luna (Il trovatore) nach Dänemark. Unter Ricardo Muti sang er Carmina Burana mit dem Chicago Symphony Orchestra. In der Saison 2018/19 war er als Tonio (Pagliacci) und als Alfio (Cavalleria rusticana) an der Oper Graz zu hören, in der Titelrolle von Wozzeck an der Oper Frankfurt sowie ebenfalls in der Titelpartie von Don Giovanni an der New Zealand Opera. Die Spielzeit 2019/20 führte ihn als Conte Almaviva und als Eugen Onegin zurück an die Norske Opera Oslo und als Rodrigo / Marquis von Posa (Don Carlo) an die Oper Frankfurt. In Zürich war er zuletzt als Albert in Werther zu erleben.

Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021


Cheyne Davidson, Le Bailli

Cheyne Davidson

Cheyne Davidson erhielt seine musikalische Ausbildung an der Case Western Reserve University, dem Cleveland Institute of Music und der Manhattan School of Music. Unmittelbar nach seinem Studium wurde er eingeladen, als Escamillo mit Peter Brooks Tragédie de Carmen auf Europa-, Japan- und Israel-Tournee zu gehen. Nach Auftritten in den USA und Europa war er ein Jahr lang Mitglied des Internationalen Opernstudios. Seit 1992/93 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Marcello, Schaunard und Benoît (La bohème), Escamillo (Carmen), Silvio (Pagliacci), Amfortas (Parsifal), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Donner und Gunther (Der Ring des Nibelungen), Alfio (Cavalleria rusticana), Cecil (Maria Stuarda), Faninal (Rosenkavalier), Lescaut (Manon Lescaut), Marco (Gianni Schicchi), Barone Douphol (La traviata), Enrico (Lucia di Lammermoor), Werschinski (Drei Schwestern), Eisenhardt (Die Soldaten), Chang in Das Land des Lächelns, als Le Bailli in Massenets Werther, als Bill (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) und als Jonas Fogg (Sweeney Todd) auftrat. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser Stuttgart, Köln und Hamburg, nach Basel und Luzern, an das Théâtre du Châtelet in Paris, die Oper Nancy, zur Hamburger Opernwoche, nach Belgrad und Budapest, zu den Bregenzer Festspielen und zum Classic Open Air Solothurn. Bei der ZKO Opera Box war er in Die schöne Galathée, in Il campanello di notte sowie in Il signor Bruschino zu erleben. Sein Salzburger Festspieldebüt gab er zu Pfingsten 2016 als Doc in der West Side Story; im Sommer 2016 war er ebenfalls in Salzburg in der Uraufführung von Thomas Adès’ Oper The Exterminating Angel zu erleben.

Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 May 2021


Martin Zysset, Schmidt

Martin Zysset

Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich im Fach Klarinette ausbilden und absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er mit Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit 1991/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanowa), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich sang er zuletzt u.a. Prince John (Robin Hood), Don Basilio (Le nozze di Figaro), Tschekalinski (Pique Dame), Licone (Orlando paladino), Triquet (Jewgeni Onegin), den Obereunuchen (Land des Lächelns), Goro (Madama Butterfly), Spoletta (Tosca), Dormont (La scala di seta) und den weissen Minister (Le Grand Macabre).

Die Csárdásfürstin25 Sep; 04, 08, 11 Oct 2020 Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 May 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021


Oliver Widmer, Johann

Oliver Widmer

Oliver Widmer, in Zürich geboren, studierte bei seinem Vater Kurt Widmer in Basel, bei Dietrich Fischer-Dieskau und Silvana Bazzoni. Preise gewann er u.a. beim ARD-Wettbewerb München, beim Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb Stuttgart und beim Othmar-Schoeck-Wettbewerb Luzern. Mit Liederabenden war er bei der Schubertiade Feldkirch, den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, in der Londoner Wigmore Hall, in der Berliner Philharmonie, der Münchner Residenz, der Alten Oper Frankfurt, im Pariser Louvre, bei den Fêtes musicales en Touraine (mit Svjatoslav Richter), beim Aldeburgh Festival und im Lincoln Center New York mit Partnern wie Vladimir Ashkenazy, Hartmut Höll, Graham Johnson, András Schiff und Roger Vignoles zu Gast. Als gefragter Solist in Konzert und Oper unter Dirigenten wie Chailly, Dohnányi, Dutoit, Gardiner, Jansons, Harnoncourt, Henze, Hogwood, Koopman, Luisi, Santi, Schreier und Welser-Möst singt er mit den grossen Orchestern Europas (u.a. Wiener und Berliner Philharmoniker) und Amerikas (Pittsburgh Symphony, San Francisco Symphony etc.) Werke von Bach bis Holliger. 1991/92 kam er als lyrischer Bariton zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Papageno, Guglielmo, Olivier (Capriccio), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Agamemnon (La Belle Hélène), Dandini (La cenerentola), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Belcore, Malatesta, Graf Almaviva, Dr. Falke, Valentin, Wolfram, Barbier (Die schweigsame Frau), Raimbaud (Le comte Ory), Ottokar (Der Freischütz), Don Alfonso und Schwarzer Minister (Le Grand Macabre) zu hören war. Über 20 CD-Aufnahmen entstanden mit ihm, u.a. unter Harnoncourt und Gardiner sowie mit verschiedenen Liedrezitalen.

Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021


Savelii Andreev, Brühlmann

Savelii Andreev

Savelii Andreev wurde in Sankt Petersburg geboren und studierte am Glinka Choral College Gesang, Dirigat und Klavier. 2015 schloss er sein Studium in Chorleitung ab und studierte anschliessend in Sankt Petersburg am Rimski-Korsakov Konservatorium Gesang. In der Music Hall in Sankt Petersburg war er seit 2017 regelmässig als Solist zu hören. 2017 war er Teilnehmer des Festivals «14th German Week» in St. Petersburg und sang dort eine Solopartie in der Bach-Kantate Lasst uns sorgen, lasst uns wachen. 2018 gewann er den ersten Preis in der Tenor-Kategorie bei dem Wettbewerb «Great Opera. Voices of the Future». 2019 war er Teilnehmer eines Studienprogramms des Teatro del Maggio Musicale in Florenz. Seit der Spielzeit 2020/21 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Oct 2020 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dec 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Gala Concert of the International Opera Studio05 Jul 2021 Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio18 Dec 2020


Ziyi Dai, Käthchen

Ziyi Dai

Ziyi Dai, Sopran, stammt aus China und studierte am China Conservatory of Music in Peking, sowie an der Manhattan School of Music und am Curtis Institute of Music in New York. Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Javier Camarena, Enza Ferrari, Eric Owens und Ferruccio Furlanetto. Sie war Preisträgerin beim Huang Long Music Festival, beim Premiere Opera Foundation Gesangswettbewerbs und beim Daniel Biaggi Palm Beach Opera Preis. Im Rahmen des Curtis Institute of Music sang sie Zerlina in Don Giovanni, Belinda in Dido and Aeneas und Miss Wordworth in Albert Herring. Zusammen mit ihrem Vater dem Opernsänger Dai Yuqiang sang sie in der Carnegie Hall in New York und am Kimmel Center for the Performing Arts Konzerte mit Arien von Verdi, Puccini und Léhar sowie mit bekannten Chinesischen Volksliedern. Ab der Spielzeit 2019/20 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios.

Das tapfere Schneiderlein26, 27 Sep; 07, 08, 29 Nov; 01, 02, 06, 08 Dec 2020; 24, 30 Jan 2021 Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021 La donna del lago25, 29 Apr; 02 May 2021 Gala Concert of the International Opera Studio05 Jul 2021 Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio16 Dec 2020