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Fidelio

Opera in two acts by Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Libretto by Joseph Ferdinand Sonnleithner and Georg Friedrich Treitschke

Musical director Markus Poschner Producer Andreas Homoki Stage design Henrik Ahr Costumes Barbara Drosihn Lighting designer Franck Evin Video designer Alexander du Prel Choir director Janko Kastelic Dramaturgy Werner Hintze

In German with German and English surtitles. Duration 2 H. Without interval. Introduction 45 min before the performance.

Dates & Tickets

January 2020

Tue

21

Jan
19.00

Fidelio

Opera by Ludwig van Beethoven
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Tuesday subscription B, Beethoven subscription

Sat

25

Jan
19.00

Fidelio

Opera by Ludwig van Beethoven
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
German opera subscription, Choice subscription

Wed

29

Jan
19.00

Fidelio

Opera by Ludwig van Beethoven
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Wednesday subscription B

February 2020

Sun

09

Feb
14.00

Fidelio

Opera by Ludwig van Beethoven
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Sunday subscription A

Good to know

Abstract

Fidelio

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Fidelio

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Programmbuch

Fidelio

Fidelio

Biographies


Markus Poschner, Musikalische Leitung

Markus Poschner

Markus Poschner, geboren in München, ist seit seiner Auszeichnung mit dem Deutschen Dirigentenpreis 2004 regelmässig bei den renommiertesten Orchestern zu Gast. Seit 2002 ist er Erster Gastdirigent des Deutschen Kammerorchesters Berlin und seit der Saison 2015/16 Chefdirigent des Orchestra della Svizzera italiana in Lugano. Seine neu erschienene und ungewöhnliche Einspielung sämtlicher Brahms-Symphonien wurde mit dem begehrten ICMA 2018 ausgezeichnet. 2017/18 trat er zudem die Nachfolge von Dennis Russel Davies als Chefdirigent des Brucknerorchester Linz, sowie als Opernchef am Landestheater Linz. Nach dem Studium in München und Assistenzen bei Sir Roger Norrington sowie Sir Colin Davis wirkte Poschner ab 2006 als Erster Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin. 2007–2017 war er Generalmusikdirektor in Bremen, wo er 2010 zum Honorarprofessor am Institut für Musikwissenschaft ernannt wurde. Als Erster Gastdirigent der Dresdner Philharmoniker von 2010 bis 2014 erarbeitete Markus Poschner einen Zyklus sämtlicher Beethoven-Sinfonien. Gastdirigate führten ihn u.a. zur Staatskapelle Dresden, Staatskapelle Berlin, den Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, zu sämtlichen Rundfunk-Symphonieorchestern, den Wiener Symphonikern, dem Orchestre National de France und zum NHK Symphony Orchestra sowie an die Komische Oper Berlin und die Opernhäuser von Hamburg, Köln, Stuttgart und Frankfurt. Mit der Staatsoper Berlin, wo Markus Poschner 2014 mit der Neuproduktion des Wagner/Jelinek- Abends Rein Gold debütierte, verbindet ihn inzwischen eine enge künstlerische Partnerschaft. Seither dirigierte er dort Tosca, Die Zau­berflöte und Der fliegende Holländer. Am Opernhaus Zürich dirigierte er zuletzt Fidelio und Der fliegende Holländer.

Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020


Andreas Homoki, Inszenierung

Andreas Homoki

Andreas Homoki was born into a Hungarian musical family in 1960 in Germany, and studied school music and German in Berlin (West). He joined the Oper Köln as an assistant director and evening performance supervisor in 1987, remaining there until 1993. From 1988-1992 he was engaged as an assistant professor in scenic instruction at the opera school of the Musikhochschule Köln, where he created his first stage productions. He received his first invitation to stage direct in Geneva in 1992, and his production there of Die Frau ohne Schatten received international acclaim. That production would later appear at the Parisian Théâtre du Châtelet, and would go on to with the French critics’ prize in 1994. He was a freelance stage director from 1993 to 2002, and his works appeared in Cologne, Lyon, Leipzig, Basel, Berlin, Amsterdam, and Munich. He made his debut at the Komische Oper Berlin in 1996 with Falstaff, followed by productions of Die Liebe zu drei Orangen in 1998 and Die lustige Witwe in 2000. He was appointed principal stage director of the Komische Oper Berlin in 2002, succeeding Harry Kupfer in that role, and was further named Intendant in 2004. In addition to his work at the Komische Oper Berlin, he appeared as a guest at the Théâtre du Châtelet in Paris, the Bavarian State Opera, the New National Theatre Tokyo, at the Sächsische Staatsoper Dresden, and at the Hamburg State Opera. In July 2012, he directed a production of Marc-Antoine Charpentier’s David et Jonathas at the Festival in Aix-en-Provence, with musical direction by William Christie. That production would later appear in Edinburgh, Paris, and New York. Andreas Homoki has been Intendant of the Opernhaus Zürich since the beginning of the 2012/13 season, and has directed productions of Der fliegende Holländer (a coproduction with La Scala in Milan and the Norwegian Stage Opera in Oslo), Lady Macbeth of Mzensk, Fidelio, Juliette, Lohengrin (a coproduction with the Viennese State Opera), Luisa Miller (Hamburg Stage Opera), Wozzeck, My Fair Lady (Komische Oper Berlin), I puritani, Medée, Das Land des Lächelns, Lunea, which was named world premiere of the 2017/18 season by the Opernwelt magazine, and, most recently, Sweeney Todd by Stephen Sondheim. Andreas Homoki has been a member of the Akademie der Künste in Berlin since 1999.

Nabucco27 Sep; 03, 10, 13 Oct 2019 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020 Lohengrin02, 05, 08, 11 Jul 2020


Henrik Ahr, Bühnenbild

Henrik Ahr

Henrik Ahr, in Bensberg geboren, war nach einer Ausbildung zum Koch als freier Künstler tätig und studierte von 1995 bis 2001 Archi­tek­tur in Leipzig. Erste Büh­nen­bilder entwarf er 2000 für die Neue Szene in Leipzig und 2001 am Theaterhaus Jena für Palahniuks Fight Club. Seit 2005 lebt und arbeitet er als Bühnenbildner und Maler in Wien. Seit dem Herbst 2010 hält er zudem die Professur für Bühnengestaltung am Salzburger Mozarteum. Liebelei von Arthur Schnitzler 2002 am Thalia Theater Hamburg mit Regisseur Michael Thalheimer wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Mit Thalheimer realisierte er weitere Projekte u.a. Brechts Herr Puntila und sein Knecht Matti in Hamburg, Schuberts Winterreise am Deutschen Theater Berlin und Rigoletto am Theater Basel. Mit Christof Loy arbeitete er 2008 erstmals am Theater an der Wien (Richard Strauss’ Intermezzo), es folgten – ebenfalls mit Loy – an der Bayerischen Staatsoper Lucrezia Borgia sowie Der Tausch von Paul Claudel am Schauspielhaus Zürich. Am Deutschen Theater Berlin ent­­warf er die Bühnenbilder für Hauptmanns Einsa­me Menschen und Schnitzlers Der einsame Weg. Mit Tatjana Gürbaca verbindet ihn eine regelmässige künstlerische Zusammenarbeit. So entstanden mit ihr u.a. Arabella an der Deutschen Oper am Rhein, Wagners Parsifal an der Vlaamse Oper Antwerpen, Hasses Leucippo bei den Schwetzinger Festspielen und an der Oper Köln, La traviata an der Oper Oslo, Die Ring Trilogie und Capriccio am Theater an der Wien sowie Parsifal in Antwerpen. In Zürich entwarf er zudem die Bühnenbilder für Die Schatzinsel, Fidelio und I puritani.

Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020


Barbara Drosihn, Kostüme

Barbara Drosihn

Barbara Drosihn wurde in Hamburg geboren. Dort wurde sie zur Kostümschneiderin aus­­­gebildet und studierte Kostümdesign an der Hoch­schule für Angewandte Wissenschaften. Im Anschluss arbeitete sie als Ko­stüm­assistentin am Thalia Theater in Hamburg. In den ver­gan­ge­nen Spielzeiten ent­­warf sie Kostüme für In­sze­nierungen u.a. von Michael Thalheimer, Stephan Kimmig, Nicolas Stemann, Jorinde Dröse, Andreas Krie­­gen­burg und Stefan Bachmann. Die Inszenierung Diebe von Andreas Kriegenburg wurde 2010 zum Theatertreffen in Berlin eingeladen. Als freie Ko­stüm­­bildnerin ist sie deutsch­landweit an Theatern tätig, u.a. am Schauspielhaus Bochum, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Deut­schen Theater Berlin, am Münchner Volkstheater und am Schauspiel Dresden. Wagners Parsifal stattete sie in Antwerpen (Regie: Tatjana Gürbaca) und Stockholm (Regie: Christof Loy) aus. Mit Tatjana Gürbaca verbindet sie ein enge Zusammenarbeit; sie entwarf die Kostüme für La traviata an der Den Norske Opera in Oslo, für Der fliegende Holländer in Vlaandern, für La finta giardiniera in Winterthur, bei der Ring Trilogie am Theater an der Wien und zuletzt für Le Grand Macabre in Zürich. In Zürich schuf sie zudem die Kostüme für Andreas Homokis I puritani und Fidelio.

Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dec 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Girl with a Pearl Earring28 May; 01, 07, 14, 17, 19 Jun 2020 La traviata29 Sep; 06, 11 Oct 2019 Così fan tutte26, 30 Oct; 02, 08 Nov 2019 Coraline24, 29 Nov; 01, 10, 13, 14 Dec 2019; 02 Jan; 01, 08, 16, 29 Feb; 17, 26 Apr 2020 Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dec 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 La bohème12, 18, 22, 25, 29 Mar 2020 Faust14, 17, 20, 23 May 2020 Don Giovanni06, 10, 13 Jun 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020 Il mondo della luna02, 06, 08, 10 May 2020 Nabucco27 Sep; 03, 10, 13 Oct 2019 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020 Lohengrin02, 05, 08, 11 Jul 2020


Alexander du Prel, Video-Design

Alexander du Prel

Der aus Unterfranken stammende Alexander du Prel arbeitete zunächst als Theaterfotograf und Kameraassistent bis er 1994 ein Studium der Visuellen Kommunikation/Kunst an der Gesamthochschule Kassel begann. Ab 1998 studierte er ausserdem bei Michael Ballhaus am filmStudium, Uni Hamburg und schloss sein Studium 2000 mit dem Diplom als Kameramann/Bildregisseur ab. Alexander du Prel wirkte bei zahlreichen Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen als Kameramann mit, z.B. beim irischen Spielfilm Swansong (Regie: Conor McDermottroe), mit dem er 2010 beim Internationalen Filmfest der Bildkunst «Camerimage» für den Preis für beste Kamera nominiert wurde. Als Videokünstler arbeitete er seit 2000 mit Michael Thalheimer zusammen. Es entstanden Installationen für Liliom am Thalia Theater Hamburg (2000), Medea an den Frankfurter Bühnen (2012) – diese Inszenierung eröffnete das Theatertreffen 2013 – und zuletzt Woyzeck (2013)amKungliga Dramatiska Teatern in Stockholm. Mit Henrik Ahr arbeitete du Prel bereits 2002 bei Liebelei ebenfallsunter der Regie von Michael Thalheimer zusammen. Fidelio ist du Prels erste Opernarbeit und auch die erste Zusammenarbeit mit Andreas Homoki.Alexander du Prel unterrichtet am Mozarteum Salzburg und an der Filmarche Berlin, er lebt und arbeitet in Hamburg und Berlin.

Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020


Janko Kastelic, Choreinstudierung

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Die Csárdásfürstin08, 11, 13, 16, 18, 24, 26, 29 Apr; 03 May 2020 Nabucco27 Sep; 03, 10, 13 Oct 2019 La traviata29 Sep; 06, 11 Oct 2019 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dec 2019 Hänsel und Gretel20, 26 Dec 2019; 05, 10, 19 Jan 2020 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020 Otello21, 27 Mar; 01, 04, 07 Apr 2020 Don Giovanni06, 10, 13 Jun 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020 Lohengrin02, 05, 08, 11 Jul 2020 Carmen09, 12 Jul 2020


Oliver Widmer, Don Fernando

Oliver Widmer

Oliver Widmer, in Zürich geboren, studierte bei seinem Vater Kurt Widmer in Basel, bei Dietrich Fischer-Dieskau und Silvana Bazzoni. Preise gewann er u.a. beim ARD-Wettbewerb München, beim Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb Stuttgart und beim Othmar-Schoeck-Wettbewerb Luzern. Mit Liederabenden war er bei der Schubertiade Feldkirch, den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, in der Londoner Wigmore Hall, in der Berliner Philharmonie, der Münchner Residenz, der Alten Oper Frankfurt, im Pariser Louvre, bei den Fêtes musicales en Touraine (mit Svjatoslav Richter), beim Aldeburgh Festival und im Lincoln Center New York mit Partnern wie Vladimir Ashkenazy, Hartmut Höll, Graham Johnson, András Schiff und Roger Vignoles zu Gast. Als gefragter Solist in Konzert und Oper unter Dirigenten wie Chailly, Dohnányi, Dutoit, Gardiner, Jansons, Harnoncourt, Henze, Hogwood, Koopman, Luisi, Santi, Schreier und Welser-Möst singt er mit den grossen Orchestern Europas (u.a. Wiener und Berliner Philharmoniker) und Amerikas (Pittsburgh Symphony, San Francisco Symphony etc.) Werke von Bach bis Holliger. 1991/92 kam er als lyrischer Bariton zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Papageno, Guglielmo, Olivier (Capriccio), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Agamemnon (La Belle Hélène), Dandini (La cenerentola), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Belcore, Malatesta, Graf Almaviva, Dr. Falke, Valentin, Wolfram, Barbier (Die schweigsame Frau), Raimbaud (Le comte Ory), Ottokar (Der Freischütz), Don Alfonso und Schwarzer Minister (Le Grand Macabre) zu hören war. Über 20 CD-Aufnahmen entstanden mit ihm, u.a. unter Harnoncourt und Gardiner sowie mit verschiedenen Liedrezitalen.

Der Freischütz04, 16, 19, 27 Oct 2019 La cenerentola02, 05, 12 Jan 2020 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020


Wolfgang Koch, Don Pizarro

Wolfgang Koch

Wolfgang Koch, Bariton, studierte Gesang an der Musikhochschule München sowie bei Josef Metternich, Gianni Raimondi und Leodino Ferri und war anschliessend als Ensemblemitglied am Stadttheater Bern, am Staatstheater Stuttgart und an der Wiener Volksoper engagiert, bevor er als freischaffender Künstler weltweit an zahlreichen grossen Opernhäusern und Festivals auftrat. Zu den Höhepunkten der Saison 18/19 zählen Jochanaan in Salome sowie Hans Sachs in Die Meistersinger von Nürnberg an der Bayerischen Staatsoper, Scarpia in Tosca an der Metropolitan Opera New York und Barak in Die Frau ohne Schatten an der Staatsoper Hamburg sowie an der Wiener Staatsoper. In der Saison 2017/18 war er in den Neuproduktionen von Il trittico und Parsifal sowie in einer Ring-Produktion an der Bayerischen Staatsoper München, in Parsifal an der Staatsoper Hamburg und in einer Neuproduktion von Dantons Tod an der Wiener Staatsoper zu erleben. Besonders eng verbunden ist er mit der Staatsoper München, wo er 2014 zum Bayerischen Kammersänger ernannt wurde. 2013 bis 2015 war Wolfgang Koch alljährlich bei den Bayreuther Festspielen unter der Leitung von Kirill Petrenko als Wotan zu hören. 2011 debütierte er bei den Salzburger Festspielen in Die Frau ohne Schatten, 2013 dann auch bei den Salzburger Osterfestspielen in Parsifal. Weitere wichtige Rollen seines Repertoires sind der Holländer, Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser), Telramund (Lohengrin), Kurwenal (Tristan und Isolde), Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen), Amfortas (Parsifal), Mandryka (Arabella), Der Graf (Capriccio), Mathis (Mathis der Maler), Borromeo und Morone (Palestrina), Lear (Reimann) und Doktor Faust (Busoni). Zahlreiche CD und DVD-Veröffentlichungen dokumentieren sein Schaffen, darunter Der Ring des Nibelungen aus Hamburg, Lear und Palestrina (Pfitzner) aus Frankfurt, Palestrina, Doktor Faust und Lohengrin aus München, Parsifal und Die Frau ohne Schatten aus Salzburg und Parsifal (Barenboim und Tcherniakov) aus Berlin.

Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020


Andreas Schager, Florestan

Andreas Schager

Andreas Schager stammt aus Österreich und studierte an der Universität für Musik in Wien. Zunächst war er im lyrischen Mozart- und Operettenfach zu Hause, bis er 2011 zu den Heldenpartien von Wagner und Strauss wechselte. Auf sein Debüt im Sommer 2009 bei den Tiroler Festspielen Erl als David in Die Meistersinger von Nürnberg folgten schon bald die Partien des Florestan, Max (Der Freischütz), Tristan sowie Siegfried an kleineren und mittleren Theatern, bevor ihm mit dem Siegfried in Götterdämmerung am Teatro alla Scala, an der Staatsoper Unter den Linden Berlin und bei den BBC Proms 2013 in London unter Daniel Barenboim der internationale Durchbruch gelang. Seitdem singt er regelmässig an grossen Häusern und Festivals weltweit wie der Metropolitan Opera, der Opéra de Bastille, der Bayerischen Staatsoper München, der Deutschen Oper Berlin, dem Teatro alla Scala, dem Teatro Real Madrid sowie den Bayreuther Festspielen, wo er im Sommer 2018 den Lohengrin sang. 2019 kehrt er als Parsifal dorthin zurück. In der Saison 2018/19 war er zudem u.a. als Lohengrin an der Wiener Staatsoper und in Prag zu erleben, als Siegfried an der Staatsoper Hamburg und der Met in New York sowie als Tannhäuser in Wiesbaden. Regelmässig tritt er auch im Konzertbereich auf; so mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst in Cleveland und der Carnegie Hall. Er sang Schönbergs Gurre-Lieder in der Philharmonie de Paris, in Beethovens 9. Sinfonie im Wiener Konzerthaus mit den Wiener Philharmonikern jeweils unter Philippe Jordan sowie in Mahlers 8. Sinfonie unter Riccardo Chailly in Luzern.

Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020


Anja Kampe, Leonore

Anja Kampe

Anja Kampe begann ihr Studium an der Dresdner Musikhochschule «Carl Maria von Weber» und beendete es am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Turin. Ihre wichtigsten Lehrer waren Hannelore Schlegelmilch, Elio Battaglia und Alexandra Althoff-Pugliese. Sie gewann zahlreiche Wettbewerbe, darunter den Giovanni-Batista-Viotti-Preis von Vercelli. Ihre erste Partie auf der Opernbühne war Gretel in Hänsel und Gretel am Teatro Regio in Turin. Zahlreiche Mozart-, Rossini- und Puccini-Partien führten sie nach Italien, Frankreich und Israel. Von 1997 bis 1999 war sie Mitglied der Accademia del Teatro alla Scala. Im Sommer 2002 gab sie ihr Deutschland-Debüt in Bayreuth als Freia in Das Rheingold und als Gerhilde in Die Walküre. 2003 gab sie zum ersten Mal Eva in Die Meistersinger von Nürnberg (in Essen) und sang in Washington an der Seite von Plácido Domingo ihre erste Sieglinde. Grosse Erfolge feierte sie als Senta in Brüssel sowie 2006 an der Bayerischen Staatsoper in einer Inszenierung von Peter Konwitschny. 2006 gab Anja Kampe beim Glyndebourne-Festival ihr Debüt als Leonore in Fidelio und sang ihre erste Ariadne am Teatro Real in Madrid. 2009 gab sie die gleiche Rolle an der Bayerischen Staatsoper und war Sieglinde in der Neuinszenierung der Walküre in Los Angeles. In der Neuinszenierung von Der Fliegende Holländer gab sie ihr Debüt am Royal Opera House Covent Garden als Senta und war in dieser Partie in München und in Madrid zu hören. 2009 debütierte sie mit grossem Erfolg als Isolde in Glyndebourne. 2011 war sie die gefeierte Isolde der Ruhr-Triennale in der 
Regie von Willy Decker und unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko. Im Frühjahr 2012 sang sie die Sieglinde im neuen Ring des Nibelungen an der Bayerischen Staatsoper München, gab ihr Debüt in Rienzi in Madrid und war als Senta erstmals an der Staatsoper Hamburg zu hören. Als Senta sang sie in Andreas Homokis Fliegendem Holländer in Zürich. Die gleiche Rolle interpretierte sie 2013 in Mailand (Homoki), München (Peter Konwotschny) und Wien (Christine Mielitz, Daniel Harding). Ausserdem war sie diesen Sommer als Sieglinde (Die Walküre) in London und Bayreuth zu hören. Anja Kampe hat u.a. mit folgenden Dirigenten gearbeitet: Claudio Abbado, Marc Albrecht, Daniel Barenboim, Michael Boder, Adam Fischer, Daniele Gatti, Valerie Gergiev, Zubin Mehta, Riccardo Muti, James Conlon, Vladimir Jurowski, Kazushi Ono und Franz Welser-Möst.

Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020


Mélissa Petit, Marzelline

Mélissa Petit

Mélissa Petit wurde in Saint-Raphaël (Südfrankreich) geboren und studierte am Konservatorium in Saint-Raphaël. 2009 gewann sie den 2. Preis des «Concorso Musica Sacra di Roma», später den 1. Preis beim Nationalen Wettbewerb in Béziers. 2013 gewann sie den 3. Preis der «Queen Sonja Competition» in Oslo. 2010-2013 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Hamburg. 2014 sang sie die Edilia in Händels Almira in einer Koproduktion der Hamburgischen Staatsoper mit dem Festival für Alte Musik in Innsbruck. Während der Spielzeit 2014/15 war sie u.a. an der Hamburgischen Staatsoper als Schwester Constance in Dialo­gues des Carmélites von Poulenc zu erleben. Ausserdem sang sie dort Barbarina in Le nozze di Figaro, Papagena in der Zauberflöte, Najade in Ariadne auf Naxos, Clorinda in La Cenerentola und die Titelrolle in Die unglückselige Cleopatra von Mattheson. Ab der Spielzeit 2015/16 gehörte Mélissa Petit zum Ensemble des Zürcher Opernhauses und war hier u.a. als Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor), Philidel (King Arthur), Servilia (La clemenza di Tito), Ännchen (Der Freischütz), Sophie (Werther), Créuse (Médée), Eurilla (Haydns Orlando paladino), Marzelline (Fidelio) und Johanna Barker (Sweeney Todd) zu erleben. In der Saison 2015/16 debütierte sie ausserdem an der Opéra Bastille in Paris als Giannetta (L’elisir d’amore), 2017 als Micaëla (Carmen) bei den Bregenzer Festspielen und 2018 als Juliette in Roméo et Juliette am National Center of Performing Arts in Peking. Unlängst sprang sie als Juliette in Düsseldorf ein.

Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020


Spencer Lang, Jaquino

Spencer Lang

Spencer Lang stammt aus Sandy/Oregon und studierte an der Juilliard School in New York sowie am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Am Curtis Opera Theatre interpretierte er u.a. Nemorino (L’elisir d’amore), Goffredo (Rinaldo), Lechmere in Brittens Owen Wingrave und Monostatos (Die Zauberflöte). Zu hören war er ausserdem am Opera Theatre of St. Louis als Liederverkäufer (Puccinis Il tabarro), sang Flute / Thisbe in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Aspen Opera Theatre und trat als Solist mit dem Juilliard Orchestra, Juilliard 415, und der Northwest Sinfonietta auf. Von 2014 bis 2016 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier zunächst als Daniel (Robin Hood), Hirt (Tristan und Isolde), Fay-Pu (Rote Laterne) sowie in Lohengrin, Luisa Miller und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. In der Spielzeit 2015/16 sang er Monsieur Vogelsang (Der Schauspieldirektor), Don Luigino (Il viaggio a Reims) und Medoro (Orlando paladino). 2015 war er Finalist in der Wigmore International Song Competition in London. Seit der Saison 2016/17 gehört Spencer Lang zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang seitdem u.a. Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Arcas (Médée), Graf Gustav (Das Land des Lächelns), Jaquino (Fidelio), Tobias Ragg in der Musical-Neuproduktion Sweeney Todd und den Tisiphone / Seconde Parque in Hippolyte et Aricie.

Die Csárdásfürstin08, 11, 13, 16, 18, 24, 26, 29 Apr; 03 May 2020 Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Oct 2019 Coraline24 Nov 2019; 01, 08, 16, 29 Feb 2020 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020


Thomas Erlank, Erster Gefangener

Thomas Erlank

Thomas Erlank stammt aus Südafrika. Er studierte Musik an der Universität von Stellenbosch (Südafrika) und Gesang am Royal College of Music in London bei Patricia Bardon. 2011 gab er sein Debüt als Solist in Steve van der Merwes Eleven – A Requiem for a Parent in der St. George’s Cathedral in Kapstadt. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Rollen wie Aeneas (Dido und Aeneas), Dr. Blind (Die Fledermaus), Acis (Acis und Galatea) und Il Podesta (La finta giardiniera). Beim Händel Festival in London sang er Lurcanio in Händels Ariodan­te. 2015 wirkte er in David Morins Dokumentarfilm Finding Messiah mit. Mit Werken von Mozart, Haydn und Händel war er u.a. in St. Martin-in-the-Fields, in der Cadogan Hall, und beim Brighton Fringe Festival zu erleben. Seit Beginn der Saison 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und sang hier den Tenorpart in der Ballettproduktion Winterreise von Christian Spuck, Brosa in Rigoletto, Ambrogio in der IOS-Produktion Il barbiere di Siviglia am Theater Winterthur sowie den Conferencier in der Uraufführung Last Call von Michael Pelzel.

Die Zauberflöte16, 18, 24, 26 Jan 2020 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dec 2019 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020 Il mondo della luna02, 06, 08, 10 May 2020