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Giselle

Ballet in two acts by Patrice Bart after Jean Coralli and Jules Perrot
Libretto by Théophile Gautier and Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges
Music by Adolphe Adam (1803–1856)
Revised, Zurich version

Choreography Patrice Bart Musical director Paul Connelly Stage and costume design Luisa Spinatelli Lighting designer Martin Gebhardt Assistant choreographer Raffaella Renzi

Duration 2 H. 15 Min. incl. interval. Introduction 45 min before the performance.

Dates & Tickets

April 2019

Thu

11

Apr
19.00

Giselle

Ballet by Patrice Bart, Revival
Price H
AMAG people's performance subscription

Fri

12

Apr
19.00

Giselle

Ballet by Patrice Bart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Ballet subscription big

Sun

14

Apr
14.00

Giselle

Ballet by Patrice Bart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Sunday subscription A

May 2019

Fri

03

May
19.00

Giselle

Ballet by Patrice Bart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Mixed subscription C

Sat

11

May
19.00

Giselle

Ballet by Patrice Bart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Combo subscription

Thu

16

May
19.30

Giselle

Ballet by Patrice Bart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Choice subscription

Fri

17

May
20.00

Giselle

Ballet by Patrice Bart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24

Thu

30

May
20.00

Giselle

Ballet by Patrice Bart
Price D: CHF 198 / 173 / 152 / 92 / 32 / 24
Thursday subscription A

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Abstract

Giselle

Abstract

Giselle

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Synopsis

Giselle

Synopsis

Giselle

Biographies


Patrice Bart, Choreografie

Patrice Bart

Patrice Bart, Jahrgang 1945, ist untrennbar mit dem Ballett und der Ballettschule der Opéra de Paris verbunden. 1957 trat er in die Schule ein und wurde bereits 1959 Mitglied des Corps de ballet. Als Coryphée erhielt er 1963 den Prix René Blum, der den vielversprechendsten jungen Tänzern verliehen wird. 1969 gewann er als Premier danseur die Goldmedaille beim Tänzerwettbewerb in Moskau und wurde 1972 zum Etoile ernannt. Patrice Bart tanzte die männlichen Hauptrollen in Balletten wie Schwanensee, Petruschka, Dornröschen, Don Quixote, Der verlorene Sohn und trat in Kreationen wie Constellations (Serge Lifar, 1969), Mouvances (Roland Petit, 1976) und Métaboles (Kenneth McMillan, 1978) auf. Von 1970 bis 1982 gastierte Bart regelmässig als Etoile beim London Festival Ballet, dem jetzigen English National Ballet. Er war ausserdem mit zahlreichen Compagnien auf den bedeutendsten internationalen Bühnen zu sehen. Noch vor seinem offiziellen Bühnenabschied im Jahre 1989 begann Patrice Barts Karriere als Ballettmeister, der sich mehr und mehr mit Direktionsaufgaben befasste, nach dem Weggang von Rudolf Nurejew auch, zusammen mit Eugen Poljakow, für einige Zeit als Interimsdirektor. Danach war Patrice Bart über mehr als zwei Jahrzehnte als der Direktion assoziierter Ballettmeister wesentlich mitverantwortlich für die Aufrechterhaltung und Weiterführung der aussergewöhnlichen Tradition und des hohen Standards der französischen Elite-Compagnie. 1991 inszenierte er, zusammen mit Eugen Poljakow, die Pariser Giselle-Produktion aus Anlass des 150. Jahrestags der Uraufführung. 1992 assistierte er Rudolf Nurejew bei der Einstudierung von La Bayadère. 1993 brachte er seine eigene Don Quixote-Produktion an der Berliner Staatsoper heraus, die auch vom Finnischen Nationaltheater übernommen wurde. Für die Mailänder Scala inszenierte er eine neue Giselle, deren Premiere 1996 im Fernsehen europaweit live übertragen wurde. Ebenfalls 1996 brachte er mit Coppélia seine erste abendfüllende Eigenproduktion für die Opéra de Paris heraus. 1997 hatte seine Neufassung von Schwanensee an der Deutschen Staatsoper in Berlin Premiere. 1998 schuf er für das Bayerische Staatsballett eine neue, komplettierte Fassung von Petipas La Bayadère. Es folgten für Berlin Der Nussknacker (1999) und Romeo und Julia (2002). Ausserdem kreierte er einige ganz neue, eigene Stoffe: Verdiana (Berlin 1999, Florenz 2001), La Petite Danseuse de Degas (Paris 2003), Tschaikowsky (Helsinki 2005), Gustav III. (Stockholm 2008), Das flammende Herz (Berlin 2009) und Chopin (Warschau 2010). Jüngste Projekt waren Giselle für das Koreanische Nationalballett in Seoul und das Balletto di Roma (2011) sowie – ebenfalls in Rom – Romeo und Julia (2011) und Schwanensee (2013). Patrice Bart ist Commandeur des Arts et Lettres, Officier de l’Ordre national du Mérite und Chevalier de la Légion d’honneur.

Giselle12, 14 Apr; 03, 11, 16, 17, 30 May 2019


Paul Connelly, Musikalische Leitung

Paul Connelly

Paul Connelly studierte am New England Conservatory in Boston und debütierte als Dirigent mit Gershwins Porgy and Bess im Rahmen einer Tournee der Houston Grand Opera. 1980 wurde er auf Einladung von Michail Baryshnikov Erster Kapellmeister des American Ballet Theatre und arbeitete dort mit Choreografen wie Jerome Robbins, George Balanchine und Anthony Tudor. Während dieser Zeit dirigierte er auch Vorstellungen des New York City Ballet sowie Gala-Veranstaltungen wie Nureyev and Friends und Baryshnikov and Co., ausserdem war er Gastdirigent beim National Ballet of Canada. Während der Zeit beim ABT war er an zahlreichen Film- und Fernsehprojekten beteiligt (u.a. Don Quixote). Zu seinen Opernaktivitäten in dieser Zeit gehören Brittens Death in Venice, Debussys Pelléas et Mélisande sowie Purcells Dido and Aeneas. Nach der musikalischen Leitung einer Ballettgala an der Wiener Staatsoper wurde ihm dort Rossinis Barbiere di Siviglia anvertraut, ein Erfolg, der den Anfang einer intensiven Dirigententätigkeit in Europa markiert. Einladungen führten ihn zum Staatsballett Berlin, das Ballett der Opéra Paris (Verfilmungen von Neumeiers Sylvia, Balanchines Jewels, Giselle, Roland-Petit-Abend), zum Orchestre Colonne in Paris, an das Opernhaus Nizza, ans Teatro di San Carlo in Neapel, an die Oper Oslo, zum Royal Ballet in London und in Birmingham, zum Het Nationale Ballet in Amsterdam, zum Tokyo Ballet, zum Semperoper Ballett Dresden und an die Mailänder Scala, wo er auf Einladung von Riccardo Muti die Opern Il turco in Italia, Die Zauberflöte oder Don Giovanni dirigierte. An der Scala leitete er auch eine Reihe von Ballettaufführungen, unter anderem Giselle, die auch verfilmt wurde. Auf DVD erschienen jüngst Mauro Bigonzettis Caravaggio mit dem Staatsballett Berlin und Nureyews Nussknacker mit dem Ballett der Wiener Staatsoper. Geplant sind weitere Ballettdirigate in Wien, Berlin, Dresden und Mailand.

Nussknacker und Mausekönig15, 18, 26, 29 Dec 2018; 01 Jan 2019 Giselle12, 14 Apr; 03, 11, 17, 30 May 2019


Luisa Spinatelli, Bühnenbild und Kostüme

Luisa Spinatelli

Luisa Spinatelli wurde an der Akademie der Schönen Künste im italienischen Brera zur Bühnen- und Kostümbildnerin ausgebildet. Heute ist sie dort als Dozentin tätig. Ihr erstes Bühnenbild entwarf sie 1965 an der Mailänder Scala für das Ballett Francesca da Rimini. Auch auf dem Gebiet des Schauspiels und der Oper machte sie sich bald einen Namen. Opern wie Attila, La forza del destino, Andrea Chénier oder Fedora waren an der Mailänder Scala in ihrem Bühnenbild zu sehen. Für das Teatro Regio in Turin entwarf sie die Ausstattung für Kiss me, Kate und Die Jungfrau von Orléans sowie für das Teatro Massimo in Palermo Luisa Miller. Ihre ureigenste Domäne ist aber stets das Ballett geblieben. In ihrer Ausstattung gelangte 1976 Der Nussknacker in der Arena di Verona zur Aufführung, den Klassiker stattete sie auch 1999 für die Staatsoper Unter den Linden und 2002 beim Tulsa Ballett aus.Sie entwarf Bühnenbilder und Kostüme für Robert Norths Choreografhie Orlando am Teatro dell’Opera in Rom, für die Dornröschen-Inszenierung des Royal Opera House Covent Garden, für Pierre Lacottes Paquita am Bolschoi Theater Moskau, für eine Inszenierung der Pique Dame am Nationaltheater Tokio oder für George Balanchines Choreografie Ein Sommernachtstraum an der Mailänder Scala. Für ihre Ausstattung von Schwanensee, den Patrice Bart 1997 für die Staatsoper Unter den Linden choreografiert hat, wurde sie mit dem Benois de la danse ausgezeichnet, und 2005 wurde ihr für die Ausstattung von Raymonda in Tokio der Premio Akiko Tachibana verliehen. Luisa Spinatelli und Patrice Bart haben bereits mehrfach zusammengearbeitet.

Giselle12, 14 Apr; 03, 11, 16, 17, 30 May 2019


Martin Gebhardt, Lichtgestaltung

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt was a light designer and the master electrician at the Hamburg Ballett, where he worked closely with John Neumeier. In 2002, he came to the Opernhaus Zürich. Together with Heinz Spoerli and the Ballett Zürich he created In den Winden im Nichts, Allem nah, allem fern, Josephslegende, Peer Gynt, Schwanensee, Don Quichotte and Raymonda. Productions from the Hamburg Ballett and the Ballett Zürich led him to renowned theatres throughout Europe, Asia and America. At the Opernhaus Zürich, he was responsible for the lighting design of productions by Jürgen Flimm, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto, Achim Freyer, Johannes Schaaf and Christoph Marthaler. For the Salzburg Festival he created the lighting design for La bohème and a new version of Spoerli’s Der Tod und das Mädchen. In 2012, Martin Gebhardt became head of the lighting department at the Opernhaus Zürich and has been working regularly with Christian Spuck and other choreographers such as Douglas Lee and Marco Goecke ever since.

Il turco in Italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 May 2019 Winterreise18, 21, 27 Oct; 01, 02, 10, 17, 23 Nov; 02 Dec 2018 Kreationen23, 24, 25 Oct 2018; 26 May 2019 Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mar 2019 Giselle12, 14 Apr; 03, 11, 16, 17, 30 May 2019 Nussknacker und Mausekönig15, 18, 26, 29 Dec 2018; 01 Jan 2019


Polina Semionova a.G., Giselle

Polina Semionova a.G.

Polina Semionova stammt aus Moskau. Sie erhielt ihre Ballettausbildung an der Bolschoi Ballettschule und wurde direkt nach ihrem Abschluss im Alter von 17 Jahren als Erste Solotänzerin an das Ballett der Staatsoper Unter den Linden verpflichtet. Seit September 2012 ist sie Principal Dancer beim American Ballet Theatre, Principal Guest beim Mikhailovsky Theater St. Petersburg und beim Bayerischen Staatsballett München. Polina Semionova tanzt nahezu alle grossen Partien des klassischen Balletts: Odette-­Odile (Schwanensee), Nikia (La Bayadère), Marie (Der Nussknacker), Prinzessin Aurora (Dorn­röschen), Swanilda (Coppélia), Kitri (Don Quixote), Giselle und Myrtha (Giselle), Tatjana (John Crankos Onegin), Sieglinde und Brünnhilde (Maurice Béjarts Ring um den Ring), Manon (Titelrolle), Julia (in Kenneth MacMillans, Leonid Lawrowskis sowie Nacho Duatos Versionen von Romeo und Julia), Michail Fokins Scheherazade und Les Sylphides, die Titelrollen in Vladimir Malakhovs Cinderella, in Roland Petits Carmen oder Frederick Ashtons Sylvia. Zu ihrem Repertoire zählen ausserdem Werke von Robbins, Balanchine, Forsythe, Neumeier, Kylián und Tudor. Choreografen wie Nacho Duato, Mauro Bi­gon­­zetti, Patrice Bart, Renato Zanella, Uwe Scholz, Alexei Ratmansky, Giorgio Madia, Twyla Tharp und Christian Spuck arbeiteten mit ihr und kreierten Rollen für sie. Einladungen führten Polina Semionova an die Mailänder Scala, zum American Ballet Theatre, zum Bayerischen Staatsballett, ans Mikhailovsky Theater St. Petersburg, zum Dresden Semperoper Ballett, zum English National Ballet, zum Tokyo Ballet, zum Ballett der Wiener Staatsoper, zum Ballett Zürich, zum Ballett des Mariinsky Theaters St. Pe­ters­burg, zum Bolschoi Ballett Moskau, zum  Stutt­garter Ballett und zum Ballett der Opera di Roma. Polina Semionova wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter die Gold­­medaille beim Internationalen Ballettwett­be­werb in Moskau, der Erste Preis des Waganowa-­Ballettwettbewerbs St. Petersburg, der Ju­­nior­preis des Internationalen Ballettwettbewerbs Nagoya (Japan), der Berliner Publikumspreis «Daphne», der Deutsche Kritikerpreis und der Deutsche Tanzpreis «Zukunft». 2007 wurde sie vom deutschen Ballettmagazin tanz zur «Tänzerin des Jahres» gekürt und erhielt 2008 den Heinz-Spoerli-Preis. 2014 wurde ihr der derzeit wohl wichtigste Preis der Ballettwelt, der «Benois de la danse», verliehen. 2013 wurde sie von der Staatlichen Ballettschule Berlin als Professorin berufen.

Giselle30 May 2019


Friedemann Vogel a.G., Herzog Albrecht

Friedemann Vogel a.G.

Friedemann Vogel wurde in Stuttgart geboren. Er absolvierte seine Ballettausbildung zunächst an der John Cranko Schule in Stuttgart und danach als Stipendiat des John Gilpin Fonds bei Marika Besobrasova an der Académie de Danse Classi­que «Princesse Grace» in Monte Carlo. Er war Preisträger zahlreicher internationaler Ballettwettbe­werbe. 1997 gewann er innerhalb eines Jahres den Prix de Lausanne, die Junior-­Gold­medaille beim Prix de Luxembourg und bei der Eurocity Competition in Italien, 1998 war er Gewinner der Jackson Competition in den USA. 1998 wurde Friedemann Vogel Mitglied des Stuttgarter Balletts, wo er 2002 zum Ersten Solisten ernannt wurde. In diesem Jahr gewann er auch den renommierten Erik-Bruhn-Preis. 2010 wurde er von der Zeitschrift tanz zum «Tänzer des Jahres» gewählt, 2012 wurde er mit dem italienischen «Danza&Danza Award» als «Bester Tänzer» ausgezeichnet. Sein Repertoire um­fasst die grossen klassischen Rollen ebenso wie Hauptrollen in Choreografien von Cranko, Balanchine, Robbins, Kylián, Neumeier, Forsythe und McGregor. Friedemann Vogel begleitet das Stuttgarter Ballett auf Tourneen in die ganze Welt. Als Solist gastierte er am Mariinsky-Theater in St. Petersburg, beim Bolschoi Ballett Moskau, an der Mailänder Scala, beim English National Ballet, dem National Ballet of China, dem Tokyo Ballet, dem Hong Kong Ballet, den Ballets de Santiago de Chile, dem Finnish National Ballet, dem Staats­ballett Berlin, dem Bayerischen Staatsballett, dem Ballett der Opera di Roma, dem Ballett der Wiener Staatsoper, dem Royal Swedish Ballet und dem Béjart Ballet Lausanne. Seit September 2014 ist Friedemann Vogel Gast­solist am Mikhailovsky Theater in St. Petersburg.

Giselle30 May 2019