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Madama Butterfly

Tragedia giapponese in two acts by Giacomo Puccini (1858-1924)
Libretto by Giuseppe Giacosa and Luigi Illica
after Pierre Loti, John Luther Long and David Belasco

Producer Ted Huffman Stage design Michael Levine Costumes Annemarie Woods Lighting designer Franck Evin Assistant choreographer Sonoko Kamimura-Ostern Choir director Ernst Raffelsberger Dramaturgy Fabio Dietsche

In Italian with German and English surtitles. Duration 2 H. 45 Min. incl. intermission after 1st part after approx. 50 Min. Introduction 45 min before the performance.

Supported by Georg und Bertha Schwyzer-Winiker Stiftung

Past performances

November 2018

Sun

25

Nov
19.30

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini, AMAG people's performance subscription

Fri

30

Nov
19.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini, Combo subscription, Italian opera subscription

December 2018

Sun

02

Dec
14.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini, Sunday subscription B

Sat

08

Dec
19.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini, Verismo subscription, Choice subscription

Fri

14

Dec
20.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini, Friday subscription B

Good to know

Abstract

Madama Butterfly

Abstract

Madama Butterfly

Trailer «Madama Butterfly»

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Photos «Madama Butterfly»

Program book

Madama Butterfly

Madama Butterfly

Synopsis

Madama Butterfly

Synopsis

Madama Butterfly

Biographies


Ted Huffman, Producer

Ted Huffman

Ted Huffman wurde in New York geboren. Er hat sich vor allem mit Inszenierungen zeitgenössischer Opern international einen Namen gemacht. Die Uraufführung von Philip Venables 4.48 Psychosis nach Sarah Kane am Royal Opera House Covent Garden in London wurde für einen Laurence Olivier Award, den Southbank Award sowie den RPS Music Award nominiert und mit dem UK Theatre Award ausgezeichnet. Weitere Produktionen waren die Uraufführungen von Luke Styles’ Macbeth beim Glyndebourne Festival und am Covent Garden, Arthur Lavandiers Le premier meurtre an der Opéra de Lille sowie die Europäische Erstaufführung von Ana Sokolovics Svádba beim Festival d’Aix-en-Provence, an der Opéra Angers-Nantes, beim Festival Ljubljana und am Grand Théâtre in Luxembourg. Seine Inszenierung von Peter Maxwell-Davies’ The Lighthouse für die English Touring Opera wurde für den RPS Music Prize for Opera nominiert und gewann den WhatsOnStage Award for Opera. Seine Inszenierung von Henzes El Cimarron beim Greenwich Music Festival wurde von der «Opernwelt» als Inszenierung des Jahres nominiert. Weitere Arbeiten sind u.a. am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, an der Wiener Kammeroper und beim Aldeburgh Festival entstanden. Ted Huffman studierte an der Yale University und war Mitglied des Merola Opera Program der San Francisco Opera. In der Spielzeit 2017/18 inszenierte er Händels Rinaldo im Bockenheimer Depot der Oper Frankfurt, Madame Butterfly in Zürich sowie Trouble in Tahiti und  MacMillans Clemency in Amsterdam. Die Spielzeit 2018/19 führte ihn nach Köln (Salome), Kopenhagen und Malmö (Il trionfo del tempo e del disinganno) sowie zuletzt nach Montpellier (Le Songe d’une nuit d’été).

Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021


Michael Levine, Stage design

Michael Levine

Michael Levine stammt aus Kanada. Er studierte an der Central School of Art and Design in London und ist seit 35 Jahren international als Bühnen- und Kostümbildner tätig. Zu seinen neusten Arbeiten zählen u.a. Wings am Londoner Young Vic Theatre (Regie: Natalie Abrahami), The Rakes Progress beim Festival d’Aix-en-Provence (Regie: Simon McBurney), Billy Budd in Madrid und Rom (Regie: Deborah Warner), Le Petit Prince mit dem National Ballet of Canada (Choreografie: Guillaume Cote), Benjamin Dèrniere Nuit an der Opéra de Lyon (Regie: John Fulljames), Hänsel und Gretel an der Oper Amsterdam, The Encounter und A Disappearing Number für die Complicité, Between Worlds an der English National Opera, Madama Butterfly an der ENO und der Met New York (Regie: Anthony Minghella), Die Zauberflöte (Regie: Simon McBurney) an der Nederlandse Opera, der ENO und beim Festival d’Aix-en-Provence, Die Zauberflöte (Regie: Robert Carsen) in Baden-Baden und Paris, The Rape of Lucretia am Glyndebourne Festival, Parsifal in Lyon, an der Met und der Canadian Opera Company, Don Giovanni und Les Contes d’Hoffmann an der Scala Milano, Rigoletto für die COC, Tannhäuser am Royal Opera House London, A Dog’s Heart an der Oper Amsterdam, der Scala und in Lyon, The Showgirl Must go on für Bette Midler in Las Vegas, Der fliegende Holländer am ROH, Der Ring für die COC und Capriccio in Paris, Die tote Stadt an der Komischen Oper Berlin sowie für Eugen Onegin in Toronto. Am Opernhaus Zürich arbeitete er zuletzt mit Andreas Homoki für Wozzeck und Sweeney Todd, mit Robert Carsen für Pique Dame und mit Ted Huffman für Madame Butterfly. 1981 wurde Michael Levine zum Chevalier des Arts et Lettres ernannt.

Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021


Annemarie Woods, Costumes

Annemarie Woods

Annemarie Woods gewann 2011 gemeinsam mit dem Regisseur Sam Brown den Ring Award in Graz sowie den European Opera Prize. 2015 wurde ihre Ausstattung von La favorite in Graz für den Österreichischen Musiktheaterpreis nominiert, 2016 folgte eine Nomination bei den International Opera Awards. In gemeinsamen Produktionen mit dem Regisseur Sam Brown stattete sie u.a. I Capuleti e i Montecchi am Teatro Sociale di Como, Der Zigeunerbaron am Stadttheater Klagenfurt, Sigurd der Drachentöter an der Bayerischen Staatsoper in München, Il trionfo del tempo e del disinganno am Badischen Staatstheater Karlsruhe, die Uraufführung von Gerald Barrys Oper The Importance of Being Earnest an der Opéra National de Lorraine in Nancy sowie La Cenerentola am Luzerner Theater aus. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie ausserdem mit dem Regisseur Oliver Mears, dessen Inszenierungen von Macbeth, Salome, L’elisir d’amore und Don Giovanni sie ebenfalls ausstattete. Weitere Arbeiten waren Candide in Nancy, Agrippina in Limerick, My fair lady in Karlsruhe und L’Heure espagnole/Gianni Schicchi (Regie: Bruno Ravella) an der Opéra National de Lorraine. Mit Ted Huffmann arbeitete sie zuletzt an der Oper Frankfurt für Rinaldo, an der Oper Köln für Salome, an der Opéra National de Montpellier für Le Songe d’une nuit d’été sowie an der Deutschen Oper Berlin für A Midsummer Night’s Dream zusammen. Zudem entwarf sie jüngst die Kostüme für Pagliacci / Cavalleria rusticana in Amersterdam (Regie: Robert Carsen) und für La traviata an der Komischen Oper Berlin in der Regie von Nicola Raab.

Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021


Franck Evin, Lighting designer

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Oct 2020 Alice im Wunderland14, 22 Nov; 05, 10, 26, 27 Dec 2020; 02, 10, 15, 22, 23 Jan; 07 Feb 2021 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dec 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 May 2021 I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mar 2021 Capriccio24, 27, 30 May; 03, 06, 10, 13 Jun 2021 Don Pasquale16, 20, 26 Mar; 03, 10, 18 Apr 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 May 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Sonoko Kamimura-Ostern, Assistant choreographer

Sonoko Kamimura-Ostern

Sonoko Kamimura-Ostern stammt aus Gifu, Japan. Ihre klassische Tanzausbildung begann sie am Reiko Matsuoka Ballet Studio. Eine Produktion des Choreographen Toru Shimazaki führte sie 2007 in die Niederlande, wo sie an der Codarts Hochschule in Rotterdam Zeitgenössischen Tanz studierte. 2011-2013 war sie Mitglied im Scapino Ballet Rotterdam. Nach verschiedenen Projekten in Amsterdam und Tokio tanzte sie 2015 in Kammer-Kammer als Gast in der Forsythe Company, Frankfurt. Seither ist Sonoko Kamimura-Ostern freiberuflich als Tänzerin, Lehrerin und Choreografin tätig.

Madama Butterfly06 Jun 2021


Ernst Raffelsberger, Choir director

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Mu­sikpädagogik und Kirchenmusik an der Hoch­schule für Musik und dar­stel­lende Kunst in Wien (Chor­leitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschlies­send Chor­dirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In die­ser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breis­gau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Pre­mieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertver­einigung Wiener Staats­opernchor verant­wort­lich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Oct 2020 Alice im Wunderland14, 22 Nov; 05, 10, 26, 27 Dec 2020; 02, 10, 15, 22, 23 Jan; 07 Feb 2021 I puritani27 Feb 2021 Manon22 Nov 2020 Il barbiere di Siviglia24, 28 Jan; 02, 06, 12 Feb 2021 Brahms07 Feb 2021 Orphée et Euridice14, 18, 21, 26, 28 Feb; 05, 14, 19, 23 Mar 2021 Don Pasquale16, 20, 26 Mar; 03, 10, 18 Apr 2021 Jewgeni Onegin23 Apr 2021 La donna del lago25, 29 Apr; 02 May 2021 Madama Butterfly06 Jun 2021


Hui He, Choir director

Hui He

Die chinesische Sopranistin Hui He gehört zu den gefragtesten Verdi- und Puccinisängerinnen der Gegenwart. Sie war Preisträgerin bei renommierten internationalen Gesangswettbewerben, u.a. bei Operalia Plácido Domingo 2000 in Los Angeles und 2002 beim Concorso Voci Verdiane. Nach ersten Opernerfolgen in ihrem Heimatland, u.a. als Aida anlässlich eines Gastspiels des Maggio Musicale Fiorentino in Shanghai und als Santuzza (Cavalleria rusticana), sang sie 2002 ihre erste Tosca am Teatro Regio in Turin, gefolgt von Engagements als Alzira beim Verdi-Festival in Parma, als Aida in Lucca und Rom sowie als Amelia (Un ballo in maschera) in Verona und Bozen. Inzwischen ist Hui He weltweit an nahezu allen bedeutenden Opernhäusern zu Gast gewesen. Als Aida ist Hui He regelmässig an der Metropolitan Opera in New York, an der Mailänder Scala sowie in der Arena di Verona zu erleben. Als Cio-Cio-San (Madama Butterfly) war sie an der New Yorker Met, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, am Teatro Real in Madrid, an der Staatsoper München, in Kopenhagen, Toulouse, Genua, Turin, an den Staatsopern von Wien und Berlin, an der Deutschen Oper Berlin, in Verona, Paris, Athen, Dallas, Oslo und Mailand zu Gast. Die Tosca verkörperte Hui He u.a. in Frankfurt, Berlin, München, Hamburg, Mailand, Florenz, Tel Aviv, Bordeaux und Turin. Weitere wichtige Rollen ihres Repertoires sind Gioconda, Ariadne (Ariadne auf Naxos), Maddalena (Andrea Chénier), Lina (Stiffelio), Manon Lescaut, Liù (Turandot) und Odabella (Attila). In Zürich war Hui He zuletzt als Amelia zu erleben. 2018/19 kehrt sie hierher zurück und gastiert u.a. in Peking (Aida) und Torre del Lago (Tosca).



Judith Schmid, Suzuki

Judith Schmid

Judith Schmid begann ihre musikalische Laufbahn als Instrumentalistin mit Klavier und Querflöte. Nach dem abgeschlossenen Rhythmikstudium an der Hochschule der Künste Bern wandte sie sich ganz dem Gesang zu. Zahlreiche Wettbewerbspreise und Stipendien ermöglichten es ihr, sich an der Guildhall School of Music and Drama auf die Vervollkommnung ihrer Gesangsausbildung zu konzentrieren. Nach der Rückkehr in die Schweiz und ihrem Engagement am Opernhaus Zürich (1998/99), arbeitete sie mit Francine Beuret, Christa Ludwig und Heidi Wölnerhanssen an ihrer stimmlichen Weiterentwicklung. Am Opernhaus Zürich war sie u.a. als Smeton (Anna Bolena), Sesto (Giulio Cesare), Silla (Palestrina), Polina (Pique Dame), Federica (Luisa Miller), Maddalena (Rigoletto) und Bersi (Andrea Chénier) zu erleben. Im Konzert trat sie u. a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Dirigenten wie Mariss Jansons, Nello Santi, Franz Welser-Möst, Carlo Rizzi und Adam Fischer auf. Opern und Konzert sind ihre Schwerpunkte, daneben nehmen Lied und Oratorium einen wichtigen Platz in ihrem Schaffen ein. Zahlreiche Radio- und Fernsehaufzeichnungen sowie DVD-Produktionen dokumentieren ihre Arbeit. 2007 erschien ihr Album Rosenblätter mit Werken von Grieg, Hefti und Ravel. Neben ihrer Tätigkeit am Opernhaus Zürich debütierte Judith Schmid 2016/17 am Staatstheater Nürnberg als Erda (Rheingold, Siegfried), Waltraute (Walküre) und Erste Norn/Flosshilde (Götterdämmerung). Seit 2017 ist sie Dozentin für Gesang an der Hochschule Luzern.

Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 May 2021 Anna Karenina04, 11, 12 Dec 2020 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 25 Jun 2021


Claudia Huckle, Suzuki

Claudia Huckle

Claudia Huckle stammt aus Grossbritannien. Sie studierte am Royal College of Music in Lon­don, am New England Conservatory in Boston und am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Sie ist Absolventin des Domingo-Cafritz-Programms der Washington National Opera und Gewinnerin der Metropolitan Opera National Coun­cil Auditions sowie des Birgit-Nilsson-Preises beim Operalia-Wettbewerb. 2009 bis 2013 war sie Ensemblemitglied an der Oper Leipzig. Zu erleben war sie u.a. als Erda (Das Rheingold, Siegfried) an der Opera North und an der Oper Leipzig, als Lucretia in Brittens The Rape of Lucretia, als Suzuki (Ma­da­ma Butterfly) und Hippolyta (A Midsummer Night’s Dream) in Glyndebourne und «on Tour», als Marfa (Chowanschtschina) bei der Bir­mingham Opera Company, als Mérope (Enes­cus Œdipe) und Dritte Dame (Die Zauberflöte) am Covent Garden, letztere auch beim Festival d’Aix-en-Provence und an der Semper­oper Dresden, sowie als Dalila (Samson et Dalila) mit der Chelsea Opera Group. In der Spielzeit 2018/19 debütiert sie an der Mailänder Scala mit der Partie der Allwissenden Muschel in Strauss’ Ägyptischer Helena, singt Flosshilde (Das Rheingold) am Teatro Real, Madrid, Schwertleite und Erste Norn im Ring-Zyklus am Covent Garden, London und debütiert, eben­falls im Ring-Zyklus, an der Opéra de Paris. Im Konzert sind u.a. Händels Messiah mit dem Freiburger Barockorchester unter Trevor Pinnock und Schwertleite (Die Walküre) mit dem Orchester des Bayerischen Rundfunks unter Sir Simon Rattle geplant.



Piero Pretti, Benjamin Franklin Pinkerton

Piero Pretti

Der Tenor Piero Pretti studierte bei Gianni Mastino und debütierte im Jahr 2006 als Rodolfo in Giacomo Puccinis La bohème. Sein Repertoire umfasst den Herzog von Mantua (Rigoletto), den er zunächst in Sassari, Como, Brescia, Pavia und Cremona, bald darauf in Turin und Parma, schliesslich ab 2012 an der Scala di Milano, der Bayerischen Staatsoper in München, am Royal Opera House Covent Garden in London, am Teatro Real in Madrid, am Teatro dell’Opera in Rom und am National Centre for the Performing Arts in Peking interpretierte; zudem u.a. Edgardo in Lucia di Lammermoor (Opéra National de Paris, Royal Opera House of Muscat, Staatsoper Hamburg, Teatro alla Scala), Ismaele in Nabucco (Arena di Verona, Chorégie d’Orange, Mailänder Scala), Alfredo Germont in La traviata (Teatro La Fenice, Teatro Regio di Torino, Wiener Staatsoper) und Riccardo Percy in Anna Bolena (Teatro alla Scala). Als Pinkerton (Madama Butterfly) war Piero Pretti bisher in Bilbao, Paris, Turin, Wien, Auckland und erst kürzlich in München und an der Deutschen Oper in Berlin zu erleben. In der Spielzeit 2017/18 führten ihn seine Engagements zudem u.a. ans Edinburgh Festival und ans Théâtre des Champs-Elysées als Macduff (Macbeth unter Gianandrea Noseda), an die Oper Frankfurt für Il trovatore (Manrico), an die Wiener Staatsoper und die Pariser Opéra als Riccardo (Un ballo in maschera), ans Teatro Real in Madrid als Rodolfo und an die Scala in Mailand als Gualtiero (Il pirata). In der Spielzeit 2018/19 war er bisher in Florenz als Manrico zu hören. Ausserdem sind u.a. Nabucco (Ismaele) in München und die Titelrolle in Massenets Werther am Teatro La Fenice in Venedig geplant.



Yngve Søberg, Sharpless

Yngve Søberg

Yngve Søberg, Bariton, stammt aus Norwegen. Seit der Spielzeit 2010/11 ist er Ensemblemitglied an der Norske Opera Oslo, wo er u.a. als Sharpless (Madama Butterfly), Amonasro (Aida), Alfio (Cavalleria rusticana), Junius (The Rape of Lucrecia), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi), Hobson (Peter Grimes), Masetto (Don Giovanni), Germont (La traviata), Escamillo (Carmen), als Heerrufer (Lohengrin), Marcello (La bohème), Schliesser sowie Cesare Angelotti (Tosca) und in der Titelpartie von Le nozze di Figaro zu erleben war. 2014 stand er am Schleswig-Holstein Musikfestival als Angelotti zusammen mit Catherine Naglestad und José Cura auf der Bühne. Im Konzert sang er u.a. Faurés Requiem mit dem Philharmonischen Orchester Oslo, Mahlers Des Knaben Wunderhorn in Oslo, Kopenhagen und Malmö, Brittens War Requiem am ULTIMA-Festival für zeitgenössische Musik sowie Mendelssohns Elias mit dem Norwegischen Radio-Orchester. In der Saison 2018/19 sang er die Titelrolle in Rigoletto am Teatro del Maggio Musicale in Florenz unter der Leitung von Fabio Luisi, Tonio und Alfio an der Oper Graz, Sharpless in Zürich sowie Valentin (Faust) in Trondheim. Im Sommer 2019 debütierte er auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele als Rigoletto und sang die Rolle erneut in der Spielzeit 2019/20 in Oslo und an der Staatsoper Hannover.



Martin Zysset, Goro

Martin Zysset

Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich im Fach Klarinette ausbilden und absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er mit Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit 1991/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanowa), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich sang er zuletzt u.a. Prince John (Robin Hood), Don Basilio (Le nozze di Figaro), Tschekalinski (Pique Dame), Licone (Orlando paladino), Triquet (Jewgeni Onegin), den Obereunuchen (Land des Lächelns), Goro (Madama Butterfly), Spoletta (Tosca), Dormont (La scala di seta) und den weissen Minister (Le Grand Macabre).

Die Csárdásfürstin25 Sep; 04, 08, 11 Oct 2020 Werther28 Mar; 05, 08, 16, 24 Apr 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 May 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021


Jungrae Noah Kim, Fürst Yamadori / Der Standesbeamte

Jungrae Noah Kim

Jungrae Noah Kim stammt aus Südkorea und studierte Gesang in seiner Heimatstadt Seoul am College of Music bei Kwang Chul Youn. 2015 war er Preisträger beim «Francisco Viñas» Wettbewerb in Spanien und Finalist beim «Neue Stimmen» Wettbewerb in Deutschland. Im Sommer 2016 debütierte er als Masetto in Don Giovanni bei den Bregenzer Festspielen sowie als Solist in Webbers Requiem. Seit der Spielzeit 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios des Opernhauses Zürich und sang hier in Die Gezeichneten, Madame Butterfly, Rigoletto und in der IOS-Produktion von Il barbiere di Siviglia am Theater Winterthur.



Ildo Song, Onkel Bonze

Ildo Song

Ildo Song stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von 2015 bis 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. In letzter Zeit sang er u.a. den Onkel Bonze in Madama Butterfly, Le Fauteuil / L’arbre in L’Enfant et les sortilèges, La Voce in Idomeneo, Mandarin in Turandot, Doktor Grenvil in La traviata, Julian Pinelli in Die Gezeichneten, Il Conte di Ceprano in Rigoletto, Alessio in der konzertanten Aufführung von La sonnambula, Oroveso in Norma und ein Eremit in Der Freischütz. Er gastierte zudem jüngst als Onkel Bonze und Oroveso am Teatro di San Carlo in Neapel.

Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Idomeneo08 Jul 2021


Alexander Kiechle, Der kaiserliche Kommissar

Alexander Kiechle

Alexander Kiechle, Bass, stammt aus Bayern. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Andreas Schmidt. 2012 war er zudem Richard-Wagner-Stipendiat in Ulm. Zu sei­nem Opernrepertoire gehören u.a. Sarastro (Die Zauberflöte), Caronte und Plutone in Monteverdis Orfeo, Falstaff (Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor), Wassermann (Rusalka), Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Commendatore (Don Giovanni) und Hunding (Die Walküre). Im Rahmen der Münchener Biennale 2014 sang er die Bass-Partie in Claude Viviers Oper Kopernikus. 2015 war er als Stani (Joseph Beers Polnische Hochzeit) mit dem Rundfunkorchester des BR unter Ulf Schirmer zu erleben. 2016/17 war er Mitglied im Opernstudio der Opéra de Lyon, wo er u.a. Der Lautsprecher in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis sang. Seit 2017/18 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier u.a. in Salome, Fidelio, La fanciulla del West, Parsifal, La traviata und Die Gezeichneten zu hören. Im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2018 war er in der Uraufführung Der verschwundene Hochzeiter von Klaus Lang in der Titelpartie zu erleben.



Natalia Tanasii, Kate Pinkerton

Natalia Tanasii

Natalia Tanasii, Sopran, stammt aus Moldawien. Mit 21 Jahren gab sie ihr professionelles Debüt als Contessa (Le nozze di Figaro) an der Moldawischen Nationaloper in Chișinău, wohin sie seither u.a. als Nedda (I pagliacci), Tatjana (Eugen Onegin) und in der Titelrolle von Iolanta zurückkehrte. 2014 wurde sie Mitglied im Jungen Ensemble der Oper Oslo, wo sie Micaëla in Bieitos Carmen sang, und trat im Southbank Centre London in Brittens War Requiem unter Marin Alsop auf. 2015/16 nahm sie als Jerwood Young Artist am Glyndebourne Festival teil und war dort als Füchslein und Chocholka in Janáčeks Das schlaue Füchslein zu erleben. 2016/17 sang sie in Bieitos War Requiem an der Oper Oslo und am Teatro Arriaga in Bilbao, gab ihr Debüt als Fiordiligi (Così fan tutte) und sang erneut Micaëla, beides in Oslo. In ihrer Heimat tritt sie regelmässig in Konzerten und Rezitalen auf und wurde mit einem National Award for Outstanding Achievement in Arts ausgezeichnet. Seit 2017/18 gehört sie zum Internationalen Opernstudio in Zürich und sang hier u.a. Ein Sklave (Salome), Undis/Wilddrude (Ronja Räu­bertochter), Kate Pinkerton (Madama Butterfly), Arminda (La finta giardiniera), Sandmännchen (Hänsel und Gretel), Javotte (Manon) und die 5. Magd in Elektra. In der Spielzeit 2019/20 gastiert sie in Lissabon und singt dort Mimì in La bohème sowie im Sommer 2020 bei den Salzburger Festspielen die 5. Magd (Elektra) unter Franz Welser-Möst. Im Herbst 2019 gewann sie zudem beim Wettbewerb NEUE STIMMEN den 2. Preis.