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Semele

Opera after the manner of an oratorio by Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Libretto by William Congreve

Musical director William Christie Producer Robert Carsen Stage and costume design Patrick Kinmonth Lighting designer Robert Carsen, Peter van Praet Chorus Master Ernst Raffelsberger

In English. Duration 3 H. 05 Min. incl. intermission after 1st part after approx. 1 H. 40 Min. Introduction 45 min before the performance.

Past performances

December 2018

Mon

31

Dec
18.00

Semele

Opera by Georg Friedrich Händel

January 2019

Wed

02

Jan
20.00

Semele

Opera by Georg Friedrich Händel, Wednesday subscription B

Fri

04

Jan
19.00

Semele

Opera by Georg Friedrich Händel, Friday subscription B

Sun

06

Jan
16.00

Semele

Opera by Georg Friedrich Händel; Gala performance followed by a dinner on stage, Sunday subscription D, Belcanto subscription

Tue

08

Jan
19.00

Semele

Opera by Georg Friedrich Händel, Tuesday subscription B, Baroque subscription

Good to know

Abstract

Semele

Abstract

Semele

Gallery

 

Photos «Semele»

Gala performance with dinner on stage

Hard to believe, but it is already 30 years since Cecilia Bartoli made her debut at Zurich Opera House. The exceptional artist will celebrate her great jubilee with her most loyal fans at a gala performance of Semele on 6 Jan 2019 at 4 pm followed by a dinner on stage. Celebrate together with Cecilia Bartoli and the artists of the performance, the artistic director of the opera house and illustrious guests the stage anniversary of one of the greatest artists of our time.

Prices: Apéro, 3 Aperitif, 3-course menu incl. all drinks: CHF 350.
Tickets for the performance according to seat categories: CHF 320, 250, 220, 98, 38
For guests taking part in the festive stage dinner, seats are reserved in price category 1 on the floor. However, other seats can also be booked. Please send your order to Enable JavaScript to view protected content. or call us at +41 44 268 66 66.

Further information on the 30 years jubilee of Cecilia Bartoli on stage

Program book

Semele

Semele

Biographies


William Christie,

William Christie

William Christie wurde in Buffalo geboren und studierte zunächst Klavier, Orgel und Cembalo. Als Absolvent der Harvard- und der Yale-Universität zog er 1971 nach Frankreich. 1979 gründete er das Instrumental- und Vokalensemble «Les Arts Florissants», mit welchem er sich dem oft noch unveröffentlichten Repertoire von französischer, italienischer und englischer Musik des 17. und 18. Jahrhunderts widmet. Viele der über 70 Einspielungen wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet. 2002 bis 2007 war er regelmässiger Gastdirigent der Berliner Philharmoniker. Triumphale Erfolge feierte er mit Opernproduktionen in Paris, Caen, Madrid (Monteverdi-Zyklus), Lyon, beim Glyndebourne Festival (u.a. Theodora, Rodelinda, The Fairy Queen, Hippolyte et Aricie) und beim Festival d’Aix-en-Provence (u.a. mit Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria, Händels Hercules und mit Charpentiers David et Jonathas in der Inszenierung von Andreas Homoki). Am Opernhaus Zürich dirigierte er u.a. Les Indes galantes, Radamisto, Orlando, Semele und Il re pastore. In jüngerer Zeit war er u.a. mit Händels Messiah und Bachs h-Moll-Messe auf Tournée und dirigierte die Ballettkomödie Monsieur de Pourceaugnac von Molière/Lully, u.a. in Caen, Versailles und auf Tournée. Der Förderung junger Sänger widmet er sich in seinem Projekt «Le Jardin des voix». William Christie ist seit 1995 französischer Staatsbürger. Er ist «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres» und Mitglied der Ehrenlegion. 2008 wurde er in die Académie des Beaux-Arts gewählt. Seit 2009 ist Christie Gastprofessor im «Juilliard Historical Performance Program» der Juilliard School in New York.



Robert Carsen,

Robert Carsen

Robert Carsen, geboren in Kanada, absolvierte eine Ausbildung als Schauspieler an der York University in Toronto und an der Bristol Old Vic Theatre School. Erste Erfolge als Regisseur hatte er Mitte der achtziger Jahre an den Opernhäusern in Genf und Paris, wo Intendant Hugues Gall ihn förderte. International Furore machten Anfang der neunziger Jahre seine Puccini- und Janáček-Zyklen in Antwerpen. Es folgten Arbeiten an allen grossen Bühnen der Welt. Seine Opernproduktionen umfassen Dialogues des Carmélites (Amsterdam, La Scala, Royal Opera, u.a.), Manon Lescaut (Wiener Staatsoper), A Midsummer Night’s Dream (Aix), Rusalka, Tannhäuser u.a. (Paris), Don Giovanni (Mailand), Falstaff, Der Rosenkavalier (Royal Opera, MET u.a.), The Turn of the Screw, Agrippina, Wozzeck u.a. (Theater an der Wien), Rinaldo, L’incoronazione di Poppea (Glyndebourne), La traviata (Venedig), Der Ring des Nibelungen (Köln, Barcelona, u.a.), Siegfried und Idomeneo (Madrid), Il trionfo del tempo e del disinganno (Salzburger Festspiele), Die tote Stadt (Komische Oper Berlin) sowie Oceane von Detlef Glanert (Deutsche Oper Berlin). Zudem inszeniert er Theater und Musicals: My Fair Lady, Singin’ in the Rain (Théâtre du Châtelet, Mariinsky Theatre, Chicago u.a.) und wirkte als Kurator und Szenograph für Ausstellungen u.a. im Grand Palais und im Musée d’Orsay, an der Royal Academy of Arts sowie am Art Institute of Chicago. Er ist Officier des Arts et des Lettres und Officer of the Order of Canada. Zudem erhielt er zahlreiche Preise, zuletzt den International Opera Award 2021 als «Bester Regisseur». In Zürich inszenierte er Lucia di Lammermoor, Tosca, Semele, Pique Dame, Hänsel und Gretel und Arabella.

ToscaPerformance on 03, 06, 09, 12, 17 Oct 2021; 15, 17, 20, 29 Dec 2022; 01, 04 Jan 2023 Arabella08, 13, 15, 20 May 2022


Patrick Kinmonth,

Patrick Kinmonth

Patrick Kinmonth arbeitet als Opernregisseur, als Bühnen- und Kostümbildner für Opern- und Ballettproduktionen sowie als Kurator, Publizist, Designer, Innenausstatter, Fotograf, Maler und Creative Director für die britische Vogue. Er schuf die Ausstattung für Produktionen an Opernhäusern in Amsterdam, Barcelona, Madrid, Brüssel, London, Venedig, Mailand, Wien und Köln sowie für die Festspiele in Aix-en-Provence. Er kuratierte zudem Ausstellungen für Museen wie die National Portrait Gallery in London, das Metropolitan Museum of Art New York und das Museum Thyssen-Bornemisza Madrid. Mit Robert Carsen verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit, so zeichnet er u.a. für die Ausstattung von La traviata, Der Ring des Nibelungen, Jenůfa und Katja Kabanova verantwortlich. Als Regisseur inszenierte er zuletzt Die Gezeichneten und Tannhäuser an der Oper Köln und La clemenza di Tito am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Er arbeitet zudem eng mit den Choreografen Fernando Melo und Pontus Lidberg zusammen. Für sie schuf er die Ausstattungen für Ballettabende in Göteborg, am Gärtnerplatztheater in München, am Luzerner Theater, an der Semperoper Dresden, für das Griechische Nationalballett und das San Francisco Ballett. Zudem sind 2019 Arbeiten für das Ballet de Opéra national de Paris und das American Ballet Theatre at the Metropolitan Opera geplant.



Peter van Praet,

Peter van Praet

Peter van Praet stammt aus Belgien. Mit Robert Carsen verbindet den Lichtdesigner eine langjährige Zusammenarbeit, so entstanden mit ihm Arbeiten wie Jenůfa, Katja Kabanowa und Battisellis Richard III an der Vlaamse Opera, Rusalka und Capriccio an der Pariser Opéra, Fidelio in Amsterdam und Florenz, Tosca in Barcelona, Der Rosenkavalier bei den Salzburger Festspielen, The Turn of the Screw am Theater an der Wien, Rinaldo am Glyndebourne Festival, Candide an der Scala in Mailand und Iphigénie en Tauride sowie Falstaff und Der Rosenkavalier am Royal Opera House in London, Don Giovanni an der Mailänder Scala, Die tote Stadt an der Komischen Oper Berlin und die Uraufführung von Detlev Glanerts Oceane an der Deutschen Oper Berlin. Er arbeitet zudem regelmässig als Lichtdesigner für die Theatergruppe «La Fura dels Baus» mit der er u.a. Der Ring des Nibelungen und Le Grand Macabre erarbeitete. Mit Valentina Carrasco entstanden ausserdem Carmen und Les Vêspres siciliennes an der Oper in Rom sowie Der Ring des Nibelungen am Teatro Colón in Buenos Aires und mit Christophe Coppens Das schlaue Füchslein und Herzog Blaubarts Burg in Kombination mit Der wunderbare Mandarin an der Monnaie in Brüssel.

Arabella08, 13, 15, 20 May 2022


Ernst Raffelsberger,

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschliessend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirektor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

ToscaPerformance on 03, 06, 09, 12, 17 Oct 2021; 15, 17, 20, 29 Dec 2022; 01, 04 Jan 2023 Macbeth09, 18, 20, 23, 26, 29 Mar; 01 Apr 2022 Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dec 2021 Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022 Cavalleria rusticana / Pagliacci18, 21, 23, 26, 30 Jan 2022 Il turco in Italia20, 24, 27 Feb; 04 Mar 2022 L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mar; 05 Apr 2022 Arabella08, 13, 15, 20 May 2022 Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul; 23, 25 Sep; 07, 13, 15, 22 Oct 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022 Barkouf23, 27, 30 Oct; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022 Faust29 Oct; 01, 06, 13, 16 Nov 2022 Alice im Wunderland12, 20, 27 Nov; 06, 09, 15, 31 Dec 2022; 01, 02, 08, 19 Jan 2023 La bohème09, 11, 14, 18, 22, 28 Dec 2022 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mar 2023 La cenerentola08, 10, 12, 15, 19, 21, 24 Mar 2023 Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 May 2023 Orphée et Euridice07, 11, 14, 19, 23 May 2023 Don Pasquale29 May; 01, 04, 10, 14, 17 Jun 2023


Cecilia Bartoli,

Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli ist als herausragende Künstlerin und Sängerin mittlerweile Vorbild für eine gesamte Generation junger Musikerinnen und Musiker geworden. Die gebürtige Römerin und Tochter der Gesangspädagogin Silvana Bazzoni gab ihr Debüt 1987 als Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia in Rom. Kurz danach wurden Daniel Barenboim, Herbert von Karajan und Nikolaus Harnoncourt auf sie aufmerksam. Seither nahm sie Einladungen u.a. der Salzburger Festspiele, der Metropolitan Opera New York, des Royal Opera House Covent Garden London sowie von Konzertveranstaltern aus ganz Europa, aus den USA, Asien und Australien wahr. Seit über 30 Jahren tritt sie regelmässig am Opernhaus Zürich auf, zuletzt u.a. als Händels Alcina, Rossinis Cenerentola sowie als Comtesse Adèle (Comte Ory) und Glucks Iphigénie. Das Concertgebouw Amsterdam, die Philharmonie de Paris, der Musikverein Wien, die Elbphilharmonie Hamburg und die Philharmonie Berlin zählen zu den Stationen ihrer jährlichen Konzerttourneen. Ihr Vivaldi-Album von 1999 war das Ergebnis einer faszinierenden Expedition durch Vivaldis damals noch unbekannte Opern. Es folgten thematisch durchdachte Konzeptalben, die Themen aus dem Barock und der Ära des Belcanto neu beleuchteten, wie zum Beispiel Opera proibita, Maria, Sacrificium, Mission, St. Petersburg und Farinelli. 2021 erschien das neue Album Unreleased. Die mehr als 12 Millionen verkauften Bild- und Tonträger machen sie zu der erfolgreichsten Klassik-Künstlerin der Gegenwart. Cecilia Bartoli ist seit 2012 künstlerische Leiterin der Salzburger Festspiele Pfingsten, wo ihr Vertrag bis 2026 verlängert wurde. In Salzburg markierte ihr Debüt als Norma 2013 einen Meilenstein in ihrer Karriere. 2019 verkörperte sie dort die Titelrolle in Händels Alcina, 2021 stand unter dem Motto «Roma Aeterna» mit einer szenischen Neuproduktion von Händels Oratorium Il trionfo del tempo e del disinganno. 2022 steht unter dem Motto «Sevilla» mit einer szenischen Neuproduktion von Rossinis Il barbiere di Siviglia. Seit vielen Jahren engagiert sich Cecilia Bartoli für die historische Aufführungspraxis. Seit 2016 tritt sie regelmässig mit «Les Musiciens du Prince – Monaco» auf, deren Gründerin und künstlerische Leiterin sie ist. 2018 initiierte die Cecilia Bartoli-Music Foundation das neue Label «Mentored by Bartoli», mit der ersten CD Contrabandista des mexikanischen Tenors Javier Camarena. Hinter dem Projekt steckt der Gedanke, klassische Musik einem breiten Publikum nahezubringen und mit jungen, talentierten Musikern zusammenzuarbeiten. Cecilia Bartoli ist designierte Direktorin der Opéra de Monte-Carlo und tritt diese Position ab Januar 2023 an – als erste Frau in der Geschichte des Opernhauses. Fünf Grammys, mehr als ein Dutzend Echos und Brit Awards, der Polar Music Prize, der Swiss Award für Kultur, der Léonie-Sonning-Musikpreis, der Herbert-von-Karajan-Preis und viele weitere Ehrungen und Auszeichnungen zeugen von Cecilia Bartolis Bedeutung für die Musikgeschichte.

L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20 Mar 2022 La cenerentola08, 10, 12, 15, 19, 21, 24 Mar 2023


Deniz Uzun,

Deniz Uzun

Deniz Uzun stammt aus Mannheim und Izmir/Türkei. Sie studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in ihrer Heimatstadt sowie der Indiana University in Bloomington. Während ihres Studiums war sie als jüngste Teilnehmerin Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin 2012 sowie Finalistin der Metropolitan Opera Competition 2015. Sie war Stipendiatin der Liedakademie des Heidelberger Frühlings und des Richard Wagner Verbandes. Noch während des Studiums gastierte sie am Nationaltheater Mannheim sowie bei den Oster­­festspielen Baden-Baden. 2015/16 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Seit 2016/2017 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Hier war sie bisher als Jacob in der Kinderoper Gold!, als Sonetka (Lady Macbeth von Mzensk), Alisa (Lucia di Lam­­mermoor), Page (Salome), in den Titelpartien von J. Arneckes Ronja Räubertochter und Ravels L’Enfant et les sortilèges, als Lucilla in La scala di seta, Zelim in La verità in cimento, Ino in Semele (Dirigent: William Christie), Hänsel in Hänsel und Gretel, Rosette in Manon,  Krista in Die Sache Makropulos sowie mit russi­schen und georgischen Liedern im Ballett Anna Karenina zu hören. Gastauftritte führten sie u.a. nach Baden-Baden, an die Münchner Opern­festspiele, zur Stiftung Mozarteum in Salzburg sowie nach Tel-Aviv mit dem Ballett Zürich. 2018 war sie Preisträgerin am Hans-Gabor-Belvedere Wettbewerb in Jūrmala/Lettland und wurde zum Jūrmala Festival 2019 ein­geladen, wo sie ein Gala­konzert sowie Lola (Ca­valleria rusticana) sang. Gastengagements führten sie 2019/20 u.a. zum Dallas Symphony Orchestra unter Fabio Luisi und als dritte Magd (Elektra) zu den Salzburger Festspielen.

Viva la mamma14, 16, 21, 23 Apr 2023


Katarina Bradić,

Katarina Bradić

Die serbische Mezzo-Sopranistin Katarina Bradić studierte am Wiener Konservatorium. In der Saison 2009/10 war sie Ensemblemitglied der Vlaamse Opera, wo sie u.a.Olga (Eugen Onegin), Suzuki (Madama Butterfly) und Medea in Cavallis Giasone sang. Anschliessend wechselte sie ins Ensemble der Deutschen Oper Berlin. Unterdessen hat sie sich als gefragte Interpretin vor allem des Barockrepertoires etabliert. Die Saison 2017/18 führte sie u.a. ans Bolschoi-Theater im Moskau und ans Theater Basel – an beiden Häusern debütierte sie in der Rolle der Bradamante (Alcina) – sowie an die Komische Oper Berlin für eine Neuproduktion von Semele (Ino). In jüngster Zeit gab Katarina Bradić vielbeachtete Debüts an der Staatsoper Berlin (Lavinia in Amor vien dal destino), in Glyndebourne (Ursule in Béatrice et Bénédict), in Aix-en-Provence (Bradamante) sowie am Brüsseler La Monnaie/De Munt, im Concertgebouw Amsterdam und am Theater an der Wien (Penelope in Il ritorno d’Ulisse in patria). Weitere Höhepunkte waren die Titelrollen in The Rape of Lucretia an der Deutschen Oper Berlin und in Carmen an der Oper Oslo, Wozzeck und Rihm's Die Eroberung von Mexico am Teatro Real in Madrid, Amastre (Serse) an der Komischen Oper Berlin, der Oper Graz und der Deutschen Oper am Rhein, Elektra bei den BBC Proms sowie die Weltpremiere von Nico and the Navigators’ Mahlermania an der Deutschen Oper Berlin und in Rouen. 2018/19 gibt sie ihre Hausdebüts an der Bayerischen Staatsoper als Giunone in einer Neuproduktion von Agrippina und am Opernhaus Zürich als Juno in Semele. Zudem kehrt sie ans Theater an der Wien und ans Bolschoi-Theater (Bradamante) und an die Deutsche Oper am Rhein als Amastre zurück.



Rebeca Olvera,

Rebeca Olvera

Rebeca Olvera stammt aus Mexiko. Sie studierte am Conservatorio Nacional de Musica in Mexiko City und war 2005-2007 Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Anschliessend wurde sie festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo sie u.a. Adina (L’elisir d’amore), Norina (Don Pasquale), Berenice (L’occasione fa il ladro), Giulia (La scala di seta), Rosina (Paisiellos Il barbiere di Siviglia), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Madame Herz (Der Schauspieldirektor), Dorinda (Orlando), Isolier (Le Comte Ory) und Adalgisa (Norma) sang. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Ralf Weikert, Vladimir Fedoseyev, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi, Adam Fischer, Fabio Luisi, Diego Fasolis, Franz Welser-Möst, Emmanuelle Haïm und Alessandro De Marchi. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Südamerika und Europa (Carreras-Gala 2007 in der ARD) und mit Plácido Domingo in Mexiko. Sie sang u.a. im Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich, mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst sowie mehrfach bei den Salzburger Festspielen. 2016 sang sie Adalgisa in Norma neben Cecilia Bartoli im Théâtre des Champs-Elysées, beim Edinburgh Festival und im Festspielhaus Baden-Baden. In Zürich war sie ausserdem als Despina, Frasquita (Carmen) und Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims)– eine Rolle, die sie auch in der Royal Danish Opera sang – sowie als Mi in Das Land des Lächelns, als Zaida in Il turco in Italia und als Komtesse Stasi in Die Csárdásfürstin zu hören. 2017/18 war sie in Monte Carlo und an der Bayerischen Staatsoper als Clorinda (La Cenerentola) und in Salzburg als Elvira (L’italiana in Algeri) zu sehen. In der laufenden Spielzeit interpretiert sie u.a. Isolier (Le Comte Ory) an der Opéra de Monte-Carlo, Clorinda (La Cenerentola) an der Wiener Staatsoper und singt am Galakonzert Carmencita & Friends an den Salzburger Festspielen.

Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dec 2021 Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 L'italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mar; 05 Apr 2022 Siegfried05, 09, 14, 18, 22, 26 Mar 2023 La cenerentola08, 10, 12, 15, 19, 21, 24 Mar 2023


Frédéric Antoun,

Frédéric Antoun

Frédéric Antoun stammt aus Québec und studierte Gesang am Curtis Institute of Music in Philadelphia. 2008 erregte er Aufsehen als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) in einer Produktion des Opera Atelier Toronto; seither ist er regelmässig Gast auf den grossen Opernbühnen in Amerika und Europa. So sang er an der Bayerischen Staatsoper München, an der Opéra National de Paris, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel und am Théâtre du Capitole in Toulouse. Er gastiert regelmässig am Royal Opera House in London, wo er bisher als Cassio (Otello), Tonio (La Fille du régiment), Fenton (Falstaff) und Alfredo Germont (La traviata) zu erleben war. 2016 sang er in der Uraufführung von Adès’ The Exterminating Angel (Raúl) bei den Salzburger Festspielen, eine Rolle, welche er später in London sowie an der Met in New York verkörperte. Sein Konzertrepertoire umfasst Werke wie Mozarts Requiem, Händels Messiah, Schumanns Das Paradies und die Peri, Berlioz’ L’Enfance du Christ, Beethovens Neunte Sinfonie, Orffs Carmina burana sowie Bachs Magnificat, die Johannes- und die Matthäuspassion. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen u.a. Marc Minkowski, Emmanuelle Haïm, Michel Plasson, Alain Altinoglu und Ivor Bolton. 2019 sang er u.a. Des Grieux (Manon) an der Opéra Comique Paris, die Titelrolle in Roméo et Juliette an der Cincinnati Opera, Edgardo di Ravenswood in Lucia di Lammermoor an der Opéra de Montréal sowie Alfredo Germont am Royal Opera House Covent Garden. In Zürich war er bisher als Nadir (Les Pêcheurs de perles), Gonzalve (L’Heure espagnole), Ferrando (Così fan tutte) und Jupiter / Apollo (Semele) zu erleben.

La traviata23, 31 Dec 2022; 06, 08, 11 Jan 2023


Nahuel Di Pierro,

Nahuel Di Pierro

Nahuel Di Pierro stammt aus Buenos Aires. Er studierte Gesang am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón und war dort als Masetto (Don Giovanni), Haly (L’italiana in Algeri), Figaro (Le nozze di Figaro), Colline (La bohème) und Guglielmo (Così fan tutte) zu erleben. Nach Engagements im Pariser Opernstudio und beim Young Singers Project der Salzburger Festspiele gastierte er u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Nederlandse Opera in Amsterdam, in Santiago de Chile und Buenos Aires, am Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra National de Bordeaux, bei den Festivals in Salzburg, Glyndebourne und Beaune und sowie regelmässig an der Pariser Oper. Er interpretierte u.a. Leporello (Don Giovanni) in Salzburg, Aix-en-Provence und Tel Aviv, Colline und Masetto am Royal Opera House, Osmin am Théâtre des Champs-Elysées, Guglielmo beim Edinburgh International Festival sowie Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi) am Grand Théâtre de Genève und am Festspielhaus Baden-Baden. Jüngst hat er u.a. Pilatus (Johannes Passion) in der Inszenierung von Calixto Bieito, Leporello (Don Giovanni) am Bolschoi-Theater und Caronte/Pastore (L’Orfeo) an der Opéra de Tours gesungen. Im Konzertbereich trat er bereits mit dem Ensemble Matheus, Le Cercle de l’Harmonie und Le Concert d’Astrée auf und war mit dem Orchestre National de Paris unter Kurt Masur, James Conlon und Daniele Gatti und mit dem Orchestre de Paris unter Louis Langrée, Jérémie Rohrer und Bertrand de Billy zu erleben. Am Opernhaus Zürich war er als Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Créon (Médée), Selim (Il turco in Italia) und Seneca (L’incoronazione di Poppea) sowie in Il viaggio a Reims, King Arthur, Le Comte Ory und Semele zu hören.

Don Giovanni05 Feb 2022 Il turco in Italia20, 24, 27 Feb; 04 Mar 2022


Christophe Dumaux,

Christophe Dumaux

Christophe Dumaux, Countertenor, begann seine Gesangsausbildung in Meisterklassen von Noëlle Barker und James Bowman. Sein Stu­dium absolvierte er am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. 2002 debütierte er mit 22 Jahren als Eustazio in Georg Friedrich Händels Rinaldo beim Festival de Radio France in Montpellier. Die von René Jacobs musikalisch geleitete Aufführung war auch beim Innsbruck Festival und an der Berliner Staatsoper zu sehen. Seitdem wurde Christoph Dumaux von internationalen Opernhäusern und Festivals für Opern- und Konzertauftritte engagiert. Er war u.a. an der Metropolitan Opera New York, beim Glyndebourne Festival, an der Pariser Oper, dem Theater an der Wien und der Berliner Staatsoper zu erleben. Zu seinem Repertoire gehören die Titelpartien in Händels Tamerlano und Cavallis Eliogabalo, Ottone in Monteverdis L’incoronazione di Poppea und weitere Händelpartien. 2010 debütierte er in Glyndebourne (Rinaldo), 2012 in einer Neuproduktion von Giulio Cesare bei den Salzburger Festspielen sowie in Christoph Marthalers Sale am Opernhaus Zürich. 2013 interpretierte er die Rolle des Tolomeo (Giulio Cesare) erneut in New York und Paris, kehrte als L’humana fragilità/Anfinomo (Il ritorno d'Ulisse in patria) nach Zürich zurück und sang in Peter Sellars Inszenierung von Purcells The Indian Queen (Dirigent: Teodor Currentzis) in Madrid und Perm. 2014 debütierte er u.a. in seiner ersten Mozart-Rolle (Farnace in Mitridate) am Drottningholm Festival in Stockholm. Zuletzt war er in Il ritorno d’Ulisse in patria an der Staatsoper Hamburg zu hören; in Händels Ariodante, welche an der Wiener Staatsoper Premiere hatte und anschliessend auf Europatournee ging, sang er unter der Leitung von William Christie Polinesso.



Claudius Herrmann,

Claudius Herrmann

Claudius Herrmann wurde 1967 in Mannheim geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung bei Hans Adomeit in Mannheim und an der Musikhochschule Lübeck bei David Geringas.

Seit 1992 ist er Solocellist in der Philharmonia Zürich und arbeitete dort mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Georg Solti, Christoph von Dohnányi, Riccardo Chailly, Bernhard Haitink und Franz Welser-Möst.

2013 wurde er als Solocellist zu den Bayreuther Festpielen eingeladen.

Claudius Herrmann ist seit 2009 Cellist des Gringolts Quartetts, mit dem er mehrere Preise, u.a. den ECHO Klassik Preis gewann. Vorher war er 15 Jahre lang Mitglied des Amati Quartetts Zürich, mit dem er in den wichtigsten Konzertsälen wie der Carnegie Hall, dem Concertgebouw, der Wigmore Hall, dem Theatre Champs Elysées, dem Wiener Musikverein und der Berliner Philharmonie aufgetreten ist.

Als Solist war er u.a. mit den Hamburger Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau sowie dem Orchester der Oper Zürich (Strauss Don Quixote unter Franz Welser-Möst) zu erleben.

Neben über 20 Kammermusik CD Aufnahmen hat er auch mehrere CDs mit Cello-Sonaten von Brahms, Reinecke und Herzogenberg veröffentlicht.a

Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul 2022