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La bohème

Opera in four acts by Giacomo Puccini (1858-1924)
Libretto by Giuseppe Giacosa and Luigi Illica
after the novel«Scènes de la vie de bohème» by Henri Murger

Musical director Speranza Scappucci Producer Ole Anders Tandberg Stage design Erlend Birkeland Costumes Maria Geber Lighting designer Franck Evin Choir director Christian Günther Dramaturgy Fabio Dietsche

In Italian with German and English surtitles. Duration 2 H. 30 Min. incl. interval after 1st part after approx. 1 H. Introduction 45 min before the performance.

Past performances

September 2018

Sat

29

Sep
19.00

La bohème

Opera by Giacomo Puccini, Revival, Mixed subscription A, Italian opera subscription

October 2018

Fri

05

Oct
19.30

La bohème

Opera by Giacomo Puccini, AMAG people's performance subscription

Sun

07

Oct
20.00

La bohème

Opera by Giacomo Puccini, Sunday subscription C, Choice subscription

Thu

11

Oct
19.30

La bohème

Opera by Giacomo Puccini, Thursday subscription A

Sun

14

Oct
14.00

La bohème

Opera by Giacomo Puccini, Verismo subscription

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Abstract

La bohème

Abstract

La bohème

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Programme booklet

La bohème

La bohème

Synopsis

La bohème

Synopsis

La bohème

Biographies


Speranza Scappucci, Musikalische Leitung

Speranza Scappucci

Speranza Scappucci gehört zur jungen Generation der international gefragten Dirigenten. Seit der Spielzeit 2017/18 ist sie Chefdirigentin der Opéra Royale de Wallonie in Liège. Sie studierte an der New Yorker Juilliard School sowie am Conservatorio di Musica Santa Cecilia in Rom und gab danach ihr Debüt an der Wiener Staatsoper mit La traviata und La cenerentola. Seither dirigierte sie u.a. Don Giovanni an der Finnischen Nationaloper und La traviata beim Macerata Opera Festival, kehrte mit Don Pasquale an die Wiener Staatsoper zurück und leitete Konzerte in Tokio, Paris, Parma, Basel, im Fest­spielhaus Baden-Baden sowie beim Rheingau Musik Festival. Bevor sie die aktuelle Spielzeit in Liège mit Manon Lescaut eröffnete, dirigierte sie dort 2016/17 eine Neuproduktion von Verdis Jérusalem. In jüngster Zeit dirigierte sie zudem Così fan tutte in Rom, Il turco in Italia beim Rossini Opera Festival Pesaro, La bohème an der Los Angeles Opera, La cenerentola an der Washington Opera sowie am Teatro Regio in Turin, Attila am Mariinsky Theater St. Petersburg und eine Neuproduktion von La Fille du régiment an der Santa Fé Opera. Ihre erste CD – Mozartarien mit der lettischen Sopranistin Marina Rebeka und dem Royal Liverpool Orchestra – erschien 2013. 2016 folgte das Album Il mio canto mit Saimir Pirgu und dem Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino. Projekte der aktuellen Spielzeit umfassen u.a. Carmen und Manon Lescaut in Liège, Attila konzertant am Liceu Barcelona, La sonnambula am Teatro dell’Opera in Rom sowie La bohème an der Wiener Staatsoper.

La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018


Ole Anders Tandberg, Inszenierung

Ole Anders Tandberg

Ole Anders Tandberg ist Norweger und gehört zu den profiliertesten Theater­ und Opernregisseuren Skandinaviens. Nach seiner Ausbildung an der Guildhall School of Music and Drama London, der School of Architecture in Oslo und dem Dramatic Institute in Stockholm machte er ab Mitte der 90er­Jahre zunächst mit Schauspielinszenierungen u.a. am Nationaltheater Oslo und am Royal Dramatic Theatre Stockholm auf sich aufmerksam. Er hat sich des klassischen Theaterrepertoires von Shakespeare über Ibsen bis hin zu Jon Fosse angenommen. Darüber hinaus adaptierte er zahlreiche Werke für die Bühne, darunter Fuglane von Tarjei Vesaas, Dämonen von Fjodor Dostojewski sowie den Roman Mein Kampf des Norwegers Karl Ove Knausgård, dessen dramatische Fassung er 2015 am Stockholmer Staatstheater zur Aufführung brachte. In den letzten Jahren hat sich Tandberg, der auch als Bühnenbildner tätig ist, zunehmend der Oper zugewandt: An der Oper Oslo inszenierte er Monteverdis L’incoronazione di Poppea und Il ritorno d’Ulisse in patria sowie Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk; an der Königlichen Oper Stockholm Prokofjews Der feurige Engel, Ravels L’enfant et les sortilèges und die Mozart­Opern Le nozze di Figaro, Così fan tutte, Don Giovanni und Die Zauberflöte. 2015 debütierte er mit seiner Produktion von Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper Berlin, wohin er 2017 zurückkehren wird.

La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018


Erlend Birkeland, Bühnenbild

Erlend Birkeland

Erlend Birkeland stammt aus Norwegen. Er studierte u.a. an der Kunstschule Kolding in Dänemark, an der Staatlichen Handwerks­ und Kunstindustrieschule Oslo und der norwegischen Staatlichen Kunstakademie. Noch während seiner Ausbildung entstand die Ausstattung von Dagen vender am Norwegischen Nationaltheater. Er vertrat Norwegen 1999 auf der Internationalen Quadriennale in Prag mit seinem Bühnenbild zu Fuglane. Mit Ole Anders Tandberg verbindet ihn eine langjährige künstlerische Partnerschaft. Mittlerweile hat Erlend Birkeland nahezu hundert Inszenierungen in Norwegen, Schweden und Dänemark ausgestattet, hauptsächlich für das Schauspiel, aber auch zunehmend für Oper und Musiktheater. 2010 war er an der Komischen Oper Berlin für das Bühnenbild von Händels Orlando verantwortlich. 2015 gestaltete er die Bühne für Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper Berlin, La bohème am Opernhaus Zürich, Ibsens Peer Gynt und Klein Eyolf am Nationaltheater in Oslo sowie Ibsens Volksfeind, Die Regenschirme von Cherbourg (Jacques Demy) und Karl Ove Knausgårds Mein Kampf in Stockholm. Zuletzt entstanden die Bühnenbilder für Lady Macbeth von Mzensk an der Norwegischen Oper in Oslo und für Die lustige Witwe an der Königlichen Oper Stockholm. Seit 2015 ist er Professor für Bühnenbild in Oslo.

La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018


Maria Geber, Kostüme

Maria Geber

Maria Geber stammt aus Schweden. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Gerlesborgs Art School, dem San Francisco Art Institute und an der Beckmanns School of Design in Stockholm. Sie gehört seit langem zu den wichtigsten Kostümdesignerinnen Skandinaviens. Ihr Werk umfasst die Zusammenarbeit mit Choreografen und Regisseuren wie Mats Ek, Brigitta Egerbladh, Ole Anders Tandberg, Suzanne Osten, Etienne Glaser, Mattias Andersson, Rickard Günther, Linus Tunström und Sofia Jupiter (Salome, Die tote Stadt). Neben dem Kostümdesign entwirft sie auch Bühnenbilder. In langjähriger Zusammenarbeit mit Ole Anders Tandberg entstanden u.a. die Kostüme für Der feurige Engel, L’Enfant es les sortilèges, L’incoronazione di Poppea, Il ritorno d’Ulisse in patria, Le nozze di Figaro, Così fan tutte, Die Zauberflöte, Don Giovanni und Lady Macbeth von Mzensk. Sie arbeitete u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Königlichen Oper Stockholm und an der Norwegischen Oper in Oslo. Maria Geber lehrt als Assistenzprofessorin Kostümdesign an der Stockholm Academy of Dramatic Arts.

La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dec 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Oct 2018 La verità in cimento28, 30 Sep; 04 Oct 2018 La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018 Die Entführung aus dem Serail26, 28 Oct; 03 Nov 2018 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dec 2018 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dec 2018 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 May; 02, 07, 14 Jun 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019


Christian Günther, Choreinstudierung

Christian Günther

Christian Günther stammt aus Freiburg im Breisgau und studierte zunächst Orchesterdirigieren in München. Nach Gastverträgen am Staatstheater Stuttgart, dem Staatstheater am Gärtnerplatz und der Münchner Biennale war er von 2002-2007 Stellvertretender Chordirektor und ab 2004 auch 2. Kapellmeister am Theater Bremen. Seit 2007 ist er Dozent für Dirigieren an der Hochschule für Künste Bremen und leitete dort bis 2012 das Ensemble Atelier Neue Musik. Seit 2008 ist er Stellvertretender Chordirektor an der Hamburgischen Staatsoper. In der Spielzeit 2012/13 leitete er den Chor interimistisch zusammen mit dem Zürcher Chordirektor Janko Kastelic und arbeitet seit 2013 als Stellvertreter von Eberhard Friedrich, dessen Assistent er 2017 auch bei den Bayreuther Festspielen war. In Hamburg betreute er unter anderem die Premiere von Gounods Faust in der Inszenierung von Andreas Homoki und die Premiere von Fürst Igor von Borodin, einer Koproduktion mit dem Opernhaus Zürich. 2018 arbeitete Christian Günther zum ersten Mal mit dem Chor des NDR in einer Einstudierung von Mozarts Don Giovanni zusammen.

Macbeth30 Sep; 07, 14, 19 Oct 2018 La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018


Benjamin Bernheim, Rodolfo

Benjamin Bernheim

Benjamin Bernheim, geboren in Paris, studierte Gesang bei Gary Magby in Lausanne und besuchte Meisterkurse bei Giacomo Aragall und Carlo Bergonzi. In der Saison 2008/09 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und sang während dieser Zeit Rollen wie Edmondo (Manon Lescaut) und Rinuccio (Gianni Schicchi) an der Opéra de Lyon. Von 2010 bis 2015 gehörte er dem Ensemble des Opernhauses Zürich an, wo er u.a. als Emmanuele (Gesualdo), Arminio (I masnadieri), Bob Boles (Peter Grimes), Capito (Mathis der Maler) und Sinowij (Lady Macbeth von Mzensk) zu erleben war. Seither ist er hier regelmässig zu Gast und war in letzter Zeit als Osburgo (La straniera), Narraboth (Salome), Cassio (Otello), Agenore (Il re pastore), Arturo (Lucia di Lammermoor), Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi), Rodolfo (La bohème) und zuletzt als Alfredo (La traviata) zu hören. An der Deutschen Oper Berlin sang er unlängst Lenski (Jewgeni Onegin) und Alfredo, an der Semperoper Dresden Rodolfo und an der Lettischen Nationaloper debütierte er als Faust. Bei den Oster-, Pfingst- und Sommerfestspielen in Salzburg war er seit 2012 u.a. als Agenore, Eginhard in Schuberts Fierrabras, Nicias (Thaïs), Piquillo (La périchole) und Cassio zu erleben. In der Spielzeit 2017/18 gab er als Rodolfo sein Debüt am Londoner Covent Garden, debütierte als Alfredo an der Deutschen Oper Berlin und der Berliner Staatsoper, sang Rodolfo an der Opéra de Paris, Faust in Chicago und gab als Nemorino (L’elisir d’amore) sein Debüt an der Wiener Staatsoper. In der Spielzeit 2018/19 wird er als Alfredo am Londoner Covent Garden und an der Mailänder Scala debütieren, und an der Wiener Staatsoper wird er als Rodolfo, Tamino und Nemorino (L'elisir d'amore) zu hören sein. Am Opernhaus Zürich wird er erstmals Ismaele (Nabucco) singen.

La bohème11, 14 Oct 2018 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019


David Junghoon Kim, Rodolfo

David Junghoon Kim

David Junghoon Kim stammt aus Südkorea. Er schloss seine Gesangsausbildung an der Seoul National University ab und war danach von 2015 bis 2017 Stipendiat im Jette Parker Young Artist Programme am Royal Opera House in London. Er ist Preisträger des Francisco Viñas Wettbewerbs, des Voci Verdiane Wettbewerbs und der International Singing Competition in Toulouse. Am Covent Garden in London sang er zahlreiche Partien, u.a. war er als Lord Arturo Bucklaw (Lucia di Lammermoor), als Ruiz (Il trovatore), Flavio (Norma), Nathanaël (Les Contes d’Hoffmann), Gastone (La traviata), Augustin Moser (Die Meistersinger von Nürnberg), Il conte di Lerma (Don Carlo), Pong (Tudandot) und Macduff zu erleben. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Gianandrea Noseda, Antonio Pappano, Daniele Rustioni und Bertrand de Billy. In der Spielzeit 2017/18 gab er zudem sein Debüt an der Oper Köln als Alfredo in La traviata, an der Grange Park Opera (UK) als Roméo in Roméo et Juliette und an der Opera Rara in London in der Uraufführung von Donizettis L’Ange de Nisida.

Macbeth30 Sep; 07, 14, 19 Oct 2018 La bohème05, 07 Oct 2018


Yuriy Yurchuk, Marcello

Yuriy Yurchuk

Yuriy Yurchuck, Bariton, stammt aus der Ukraine und studierte Gesang an der DePaul University in Chicago. Er wurde bei zahlreichen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet, darunter die Queen Sonja International Music Competition in Oslo (2015), die Montserrat Caballé International Singing Competition in Spanien (2015) und die Jensen Foundation Vocal Competition in den USA (2014.) Als Mitglied des Jette Parker Young Artists Programme in London war er auf der Bühne des Royal Opera House Covent Garden u.a. als Blazes in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse, als Angelotti in Tosca, als Steuermann in Tristan und Isolde sowie als Germano in Rossinis La scala di seta zu erleben. Bis vor kurzem war Yuriy Yurchuck Ensemblemitglied in Covent Garden, wo er Schlémil in Les Contes d’Hoffmann und Baron Douphol in La traviata sang und als Prinz Yamadori (Madama Butterfly), Mandarin in Turandot sowie in Die Nase zu erleben war. In der Spielzeit 2017/18 sang er Conte Rodolpho in Jacopo Foronis Melodramma semiserio Margherita beim Wexford Opera Festival, die Titelrolle in Jewgeni Onegin an der Ukrainischen Nationaloper in Kiew und Ping in Turandot am Opernhaus Zürich.

La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019


Huw Montague Rendall, Schaunard

Huw Montague Rendall

Huw Montague Rendall kommt aus England und studierte bei Russell Smythe am Royal College of Music in London. Mit der British Youth Opera sang er u.a. Figaro (Le nozze di Figaro), Archibald Grosvenor (in Sullivans Patience), Aeneas (Dido und Aeneas) und Dr. Falke (Die Fledermaus). An der Garsington Opera war er in Brittens Death in Venice zu erleben. 2016 sang er als «Jerwood Young Artist» den Fiorello (Il barbiere di Siviglia) beim Glyndebourne Festival sowie bei den BBC Proms und wurde dafür mit dem John Christie Award 2016 ausgezeichnet. In der Spielzeit 2016/17 und 2017/18 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und am Opernhaus Zürich u.a. als Ramiro in L’Heure espagnole sowie in Don Carlo, Lady Macbeth von Mzensk und Lohengrin zu hören. Im Sommer 2017 war er zudem als 2. Handwerksbursche (Wozzeck) unter Vladimir Jurowski bei den Salzburger Festspielen zu erleben. Als Mitglied des IOS sang er in der Spielzeit 2017/18 u.a. Nardo in Mozarts La finta giardiniera, den zweiten Nazarener (Salome) und Yamadori in Madame Butterfly. Im Sommer 2018 debütierte er als Harlekin (Ariadne auf Naxos) beim Festival d’Aix-en-Provence und war mit dem RTE National Symphony Orchestra mit Duruflés Requiem zu hören. Weitere Engagements in der Spielzeit 2018/19 sind am Théâtre des Champs-Élysées, an der Komischen Oper Berlin und an der Garsington Opera geplant.

La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018


Stanislav Vorobyov, Colline

Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Colline und Benoît (La bohème), Spinelloccio (Gianni Schicchi), Galitsky (Prinz Igor) sowie Gremin und Zaretsky (Jewgeni Onegin). 2014 gewann er den ersten Preis bei der «Theatre Assemblies International Festival Competition» in Moskau sowie den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb «Open Europe – Open Planet» und 2015 den dritten Preis beim 7. Internationalen Wettbewerb für Operngesang «Sankt Petersburg». Seit der Saison 2016/17 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und war bisher u. a. als Gualtiero Valton (I puritani), Araldo (Otello), Faust (Der feurige Engel) sowie in Lohengrin, Jewgeni Onegin und Madama Butterfly zu hören.

La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019


Guanqun Yu, Mimì

Guanqun Yu

Die Chinesin Guanqun Yu gehört zu den vielversprechendsten Sopranistinnen der jüngeren Generation und ist regelmässig an internationalen Opernhäusern zu Gast. Bereits während ihres Studiums in Shandong und später Shanghai sang sie im Rahmen des dortigen Opernstudios Pamina (Die Zauberflöte) und Gilda (Rigoletto) sowie vielumjubelte Konzerte bei wichtigen öffentlichen Veranstaltungen. Sie besuchte Meisterklassen bei Renée Fleming, Carlo Bergonzi und Eva Marton und verschaffte sich letztlich mit dem Sieg des ersten Platzes bei dem renommierten Belvedere Gesangswettbewerb Gehör über die Grenzen Chinas hinaus. Im September 2008 wurde Yu Mitglied des Opernstudios des Teatro Comunale di Bologna und hatte so die Gelegenheit, viele Rollen aus dem vorrangig Italienischen Repertoire auf der dortigen Opernbühne zu singen. 2010 debütierte sie in Honeggers Jeanne d´Arc au bûcher unter Bertrand de Billy im Musikverein Wien. Es folgten unter anderem Mimì (La bohème) beim Pacific Festival in Sapporo unter der Leitung von Fabio Luisi und Donna Elvira (Don Giovanni) in Bologna. Im Frühjahr 2012 sang sie Lina in der Neuproduktion Stiffelio am Teatro Regio in Parma, die auch auf DVD erschienen ist. Eingeladen von der Metropolitan Opera gab Yu im Herbst 2012 ihr viel gerühmtes Debüt in New York als Trovatore-Leonora, welche sie im Sommer bereits beim Verdi Festival Teatro Giuseppe Verdi in Busseto gegeben hatte. Im selben Jahr wurde sie Preisträgerin des Plácido Domingo Operalia Wettbewerbs und sang dann auf Domingos Wunsch an seiner Seite die Lucrezia in Verdis I due Foscari im Palau de les Arts Valencia. Noch in der gleichen Saison kehrte sie als Desdemona (Otello) unter Zubin Metha dorthin zurück. Im Sommer 2013 debütierte Yu als Gräfin Almaviva (Le Nozze di Figaro) am National Centre for the Performing Arts in Beijing sowie als Anna (Nabucco), ebenfalls an der Seite von Plácido Domingo. In der Saison 2013/2014 kehrte Yu als Fiordiligi (Così fan tutte) an die Metropolitan Opera New York sowie als Maria Boccanegra (Simon Boccanegra) nach Valencia zurück; ausserdem debütierte Yu in einem bravourösen und viel beachteten Einspringer an der Deutschen Oper Berlin als Desdemona. In der vergangenen Saison sang sie Fiordiligi und Desdemona an der Oper Köln, debütierte als Nedda (Pagliacci) am Staatstheater Klagenfurt sowie als Rosina an der Los Angeles Opera in den miteinander verbundenen Produktionen Ghosts of Versailles und Le Nozze di Figaro. Weiters war sie als Liù (Turandot) bei den Bregenzer Festspielen und als Maria Boccanegra an der Oper Frankfurt sowie an der Semperoper Dresden zu hören. Zukünftige Engagements führen Yu unter anderem nach Berlin (Pagliacci), Marseille (Così fan tutte) und erneut zu den Bregenzer Festspielen. Zudem wird sie als Gräfin in Le nozze di Figaro in München debütieren.

La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018


Georgia Jarman, Musetta

Georgia Jarman

Georgia Jarman stammt aus New York. Sie studierte an der Boston University und an der Manhattan School of Music Gesang. In den USA war sie u.a. an der Metropolitan Opera als Rosina (Il barbiere di Siviglia), als Adina (L’elisir d’amore) und Rosina an der New York City Opera und als Olympia, Antonia, Giulietta und Stella (Les Contes d’Hoffmann) an der Boston Lyric Opera zu erleben. Sie sang zudem Musetta an der Opéra National de Bordeaux, Gilda an der Santa Fe Opera, Norina (Don Pasquale) an der Atlanta Opera, Manon an der Oper Malmö und Maria Stuarda an der Washington Concert Opera. In der Spielzeit 2014/15 gab sie ihr Debüt am Covent Garden in London, wo sie Roksana in Król Roger von Szymanowski sang und 2017 Agnès in Written on Skin. Regelmässig ist sie zu Gast beim Caramoor Summer Music Festival, wo sie zuletzt in den konzertanten Aufführungen Zenobia in Aureliano in Palmira, Marzelline in Fidelio sowie Amina in La sonnambula sang. In der Spielzeit 2017/18 war sie an der Opéra National de Bordeaux als Lucia in Lucia di Lammermoor und als Violetta (La traviata) an der Dallas Opera zu hören. In Zukunft sind Auftritte an der Oper Philadelphia, an der Staatsoper Hamburg und der Opéra de Lyon geplant.

La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018


Pavel Daniluk, Benoît

Pavel Daniluk

Pavel Daniluk war Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. des Russischen Schaljapin-Wettbewerbs und des Francisco-Viñas-Wettbewerbs in Barcelona. 1994 folgten sein europäisches (bei den Salzburger Fest­spie­­len) und sein amerikanisches Debüt (als Ruslan in Glinkas Ruslan und Ludmila in der Carnegie Hall). Seither ist er in Wien, Genf, Berlin, Moskau, St. Petersburg, Prag, Bern, Madrid, Lissabon, Stuttgart, Köln, Dublin, Athen, Mannheim, Brüssel, Liège und Nancy aufgetreten. Verschiedentlich gastierte er bei den Bregenzer Festspielen. Sein Repertoire umfasst die Basspartien in Macbeth, Rigoletto, Aida, Nabucco, Turandot, La bohème, Lucia di Lammermoor, Don Giovanni, Il barbiere di Siviglia, Don Carlo, Ein Leben für den Zaren, I due Foscari, Dvořáks Armida, Vanda sowie Rusalka, Boris Godunow, Die Zarenbraut, Kitesch und Der Dämon (beide nahm er auf CD auf), Der feurige Engel, Eugen Onegin, Iolanta, Pique Dame, Fürst Igor, Dargomyschskis Rusalka u.a. Im Konzert sang er Werke von Verdi (Requiem), Dvořák (Stabat Mater, Requiem), Janáček (Glagolitische Messe), Schostakowitsch (13. Und 14. Sinfonie) und Gretschaninow (Demestwennaja Liturgia). Seit 1999 ist Pavel Daniluk am Opernhaus Zürich engagiert, wo er u.a. als Basilio, Raimondo, Fafner, Inquisitor, Dossifei, Gremin, Boris Timofeevitsch, Warlaam, Pimen Kontschak, Timur, Alvise, Sparafucile, Wesener und Titurel zu hören war. In der Spielzeit 2017/18 gastierte er mit der 13. Sinfonie Babi Jar von Shostakovitch an der Opera di Firenze, als Wesener (Die Soldaten) am Teatro Real de Madrid, sang König René in Jolanthe, Daland und Sarastro in Die Zauberflöte.

La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019


Valeriy Murga, Alcindoro

Valeriy Murga

Valeryi Murga studierte an der Ukrainischen Nationalen Musikakademie Kiew. Sowohl beim 41. Concours International de Chant in Toulouse 1996 als auch beim 7. Julian-Gayarre-Wettbewerb in Pamplona 1998 gehörte er zu den Finalisten. 1997 gewann er den zweiten Preis beim Maria Callas Grand Prix in Athen und konnte am 1999 Cardiff Singer of the World-Wettbewerb (BBC) teilnehmen. 1997–1999 war er Solist der Ukrainischen Nationaloper Kiew, wo er neben vielen anderen Rollen Figaro und Don Giovanni, Germont, Escamillo, Onegin, den Fürsten Igor und Schaunard in La bohème verkörperte. In seinem Repertoire befinden sich ausserdem Partien wie der Marchese di Posa (Don Carlo) und Schaklowity (Chowanschtschina). Am Opernhaus Zürich sang Valeriy Murga noch als Mitglied des IOS u.a. Tosca (Sciarrone, Schliesser) und Rigoletto (Monterone); seit Beginn der Spielzeit 2000/01 ist er hier fest engagiert und war u.a. in Pique Dame (Jelezki), Carmen (Moralès), Salome (2. Soldat), Il barbiere di Siviglia (Fiorello/Ufficiale), La sonnambula (Alessio), Rigoletto (Marullo und Monterone) und L’italiana in Algeri (Ali) zu hören. In Tiefland gastierte er am Liceu Barcelona und in L’italiana in Algeri an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Zuletzt war er in Zürich in Tosca (Angelotti), in Faust (Wagner), in Lady Macbeth von Mzensk als Polizeichef, als Sid (Fanciulla del West) und als Marchese d’Obigny in La Traviata zu erleben. Ebenso sang er in den Familienopern Das Gespenst von Canterville (Dr. Bürkli), Robin Hood (Little John) und Das verzauberte Schwein (Schwein).

La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse23 Sep; 03 Oct; 02, 05, 12, 16, 18, 22, 23 Dec 2018; 13 Jan 2019