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Lucia di Lammermoor

Dramma tragico in three acts by Gaetano Donizetti (1797-1848)
Libretto by Salvatore Cammarano after the novel «The Bride of Lammermoor» by Sir Walter Scott

Musical director Speranza Scappucci Producer Tatjana Gürbaca Stage and lighting designer Klaus Grünberg Assistant set designer Anne Kuhn Costumes Silke Willrett Costume assistance Kerstin Griesshaber Chorus Master Janko Kastelic Dramaturgy Beate Breidenbach
Enrico Ashton
Lucia, seine Schwester
Edgardo di Ravenswood
Lord Arturo Bucklaw
Raimondo Bidebent, Lucias Erzieher
Alisa, Lucias Kammerdame
Normanno, Hauptmann
Glasharmonika
Thomas Bloch
Harfe
Una Prelle
Julie Palloc (24, 26 Jun)

In Italian with German and English surtitles. Duration approx. 2 H. 19 Min. incl. intermission after 1st part after approx. 1 H. 11 Min.

Partner Opernhaus Zürich      

Dates & Tickets

June 2021

Sun

20

Jun
19.00

Lucia di Lammermoor

Opera by Gaetano Donizetti, Premiere
CHF 230

Thu

24

Jun
19.00

Lucia di Lammermoor

Opera by Gaetano Donizetti
CHF 230

Sat

26

Jun
19.00

Lucia di Lammermoor

Opera by Gaetano Donizetti
CHF 230

Wed

30

Jun
19.00

Lucia di Lammermoor

Opera by Gaetano Donizetti
CHF 230

Good to know

We have put together a comprehensive public health protection plan, which aligns with FOPH (BAG) regulations in place.
In order to help protect yourself and others, we kindly ask you to observe the protective measures during your visit to the Opernhaus. Thank you in advance for your support.

Abstract

Lucia di Lammermoor

Abstract

Lucia di Lammermoor

Gallery

 

Fotogalerie

The German-French TV channel Arte Concert is recording the premiere of Lucia di Lammermoor and will stream it digitally a week later and broadcast it on TV in late summer. We will also make the recording available here free of charge.

So spielen wir

In episode 12 of the short film series "What you always wanted to know about the opera house, but never dared to ask", we dared to ask how, in times of Corona, opera can be performed with a full choir and orchestra while maintaining the necessary hygienic distance at all times, and what sense a highly complex audio and video installation in an opera house makes.

Biographies


Speranza Scappucci, Musical director

Speranza Scappucci

Speranza Scappucci gehört zur jungen Generation der international gefragten DirigentenInnen. Seit der Spielzeit 2017/18 ist sie Chefdirigentin der Opéra Royale de Wallonie in Liège. Sie studierte an der New Yorker Juilliard School sowie am Conservatorio di Musica Santa Cecilia in Rom und gab danach ihr Debüt an der Wiener Staatsoper mit La traviata und La Cenerentola. Kürzlich dirigierte sie Donizetti’s Maria Stuarda am Théatre des Champs-Élysées in Paris, Tosca an der Washington National Opera, gab ihr Debüt an der Semperoper Dresden mit La bohème und am Gran Teatre del Liceu in Barcelona mit einer konzertanten Aufführung von Attila. Als Chefdirigentin dirigierte sie Verdis Requiem, Aida und I puritani in Liège. Außerdem leitete sie sinfonische Konzerte in Luzern, Lausanne und Wien. In der Saison 2019/20 hat sie als Musikdirektorin sowohl Madama Butterfly, La Cenerentola und La sonnambula an der Opéra Royal de Wallonie Liège dirigiert und mit Il barbiere di Siviglia gab sie ihr Debüt an der Canadian Opera Company Toronto. Ausserdem war sie 2019/2020 in Budapest, Lyon und Paris in sinfonischen Konzerten zu erleben. Die Spielzeit 2020/21 startete sie mit Così fan tutte in Toulouse, dirigierte La traviata am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, Les Contes d’Hoffmann in Liège sowie Lucia di Lammermoor am New National Theatre in Tokyo. Ihre erste CD – Mozartarien mit der lettischen Sopranistin Marina Rebeka und dem Royal Liverpool Orchestra – erschien 2013. 2016 folgte das Album Il mio canto mit Saimir Pirgu und dem Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino und 2019 eine Einspielung mit Ödön Rácz und dem Franz Liszt Chamber Orchestra.

Lucia di Lammermoor20, 24, 26, 30 Jun 2021


Tatjana Gürbaca, Producer

Tatjana Gürbaca

Tatjana Gürbaca studierte Regie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in ihrer Heimatstadt Berlin und wurde 2000 beim internationalen Regiewettbewerb für Musiktheater in Graz mit dem Ring Award ausgezeichnet. Das Spektrum ihrer Produktionen reicht vom Barock (Purcells Dido and Aeneas am Festspielhaus Baden-Baden) bis zu zeitgenössischen Musiktheaterwerken wie Dallapiccolas Il prigioniero (Volksoper Wien) oder Philippe Hersants Le moine noir (Uraufführung an der Oper Leipzig). Sie inszenierte einen Tschaikowsky-Zyklus an der Vlaamse Opera Antwerpen (Mazeppa, Eugen Onegin, Tsjarodejka) und an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf Salome. Weitere Engagements führten sie u.a. an die Staatsoper Unter den Linden sowie die Deutsche Oper in Berlin, die Oper Graz, das Prinzregententheater München, das Luzerner Theater, das Stadttheater Bern, die Oper Novosibirsk, die Oper Oslo und ans Lucerne Festival. 2011–2014 war Tatjana Gürbaca Operndirektorin am Staatstheater Mainz, wo sie u.a. Die verkaufte Braut, Salvatore Sciarrinos Macbeth, Un ballo in maschera und Alessandro Scarlattis Il primo omicidio overo Cain inszenierte. 2012/13 inszenierte sie Parsifal an der Vlaamse Opera sowie Rigoletto am Opernhaus Zürich und wurde von der Zeitschrift «Opernwelt» zur Regisseurin des Jahres gewählt. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen ein dreiteiliges Ring-Projekt und Alcina am Theater an der Wien, Lohengrin und Der Freischütz in Essen, Reimanns L’Invisible am Staatstheater Braunschweig, Don Giovanni am Theater Bremen, Manon am Staatstheater Nürnberg und Korngolds Die tote Stadt an der Oper Köln. Am Opernhaus Zürich inszenierte sie zuletzt Aida (2013/14), Die Zauberflöte (2014/15), Werther (2016/17), La finta giardiniera (2017/18) und Le Grand Macabre (2018/19).

Lucia di Lammermoor20, 24, 26, 30 Jun 2021; 22, 26, 29 May; 04, 12 Jun 2022 Rigoletto10, 13, 18, 22, 27 Apr 2022


Klaus Grünberg, Stage design

Klaus Grünberg

Klaus Grünberg stammt aus Hamburg, studierte Bühnenbild bei Erich Wonder in Wien und ist seitdem als freier Bühnenbildner und Lichtdesigner an Theatern und Opernhäusern in Europa sowie in Kuwait und Buenos Aires tätig. Seit vielen Jahren arbeitet er mit dem Komponisten und Regisseur Heiner Goebbels sowie mit Tatjana Gürbaca und Barrie Kosky zusammen. Seine letzten Arbeiten waren Moses und Aron, Ball im Savoy, Pelléas et Mélisande und M – Eine Stadt sucht einen Mörder an der Komischen Oper Berlin, Dmitri Schostakowitschs Die Nase am Royal Opera House London und der Komischen Oper Berlin, Der Freischütz am Aalto-Musiktheater in Essen, Die Zauberflöte, Macbeth und Werther am Zürcher Opernhaus sowie Karl Amadeus Hartmanns Simplicius Simplicissimus und Don Giovanni am Theater Bremen. 1999 eröffnete Klaus Grünberg das MOMOLMA (museum of more or less modern art). Weitere Informationen und Bilder auf www.klausgruenberg.de

Lucia di Lammermoor20, 24, 26, 30 Jun 2021; 22, 26, 29 May; 04, 12 Jun 2022 Rigoletto10, 13, 18, 22, 27 Apr 2022 Macbeth09, 18, 20, 23, 26, 29 Mar; 01 Apr 2022


Silke Willrett, Costumes

Silke Willrett

Silke Willrett studierte Bühnen- und Kostümbild bei Jürgen Rose und Kunstgeschichte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. 1999 schloss sie ihr Staatsexamen in Kunstgeschichte ab. Seit 2003 arbeitet sie als freie Bühnen- und Kostümbildnerin, häufig in Zusammenarbeit mit Marc Weeger. 2004 und 2007 wurde sie gemeinsam mit Marc Weeger als beste Bühnen- und Kostümbildnerin in «Die Deutsche Bühne» nominiert. Zu den RegisseurInnen, mit denen sie zusammenarbeitet, zählen unter anderem Andrea Breth (Eugen Onegin, Salzburger Festspiele 2007, Katja Kabanova in Brüssel, Wozzeck an der Staatsoper Berlin, Prokofjews Der Spieler an der Niederländischen Oper in Amsterdam), Christof Nel (Simplicius Simplicissimus von Karl Amadeus Hartmann in Stuttgart und Frankfurt, Die Bakchen am Schauspielhaus Frankfurt, Kurzopern von Hans Werner Henze am Prinzregententheater München sowie Moses und Aron von Arnold Schönberg an der Deutschen Oper am Rhein), Tatjana Gürbaca (u.a.Rigoletto an der Oper Graz, Le Grand Macabre und Don Giovanni am Theater Bremen, WertherManon und Un ballo in maschera am Staatstheater Mainz, Der fliegende Holländer an der Deutschen Oper Berlin, Tschaikowskis Mazeppa, Eugen Onegin und Tsjarodejka an der Vlaamse Opera Antwerpen, Carmen an der Oper Leipzig, Salome an der Deutschen Oper am Rhein, RigolettoAidaDie Zauberflöte und Werther am Opernhaus Zürich, Manon in Nürnberg, Der Freischütz in Essen) und Sergio Morabito (Pilotprojekt Wunderzaichen von Marc André in Stuttgart) sowie Monique Wagemakers und Jan Essinger. Als Setdesignerin und Kostümbildnerin ist Silke Willrett zudem für Filmproduktionen in Stuttgart und Berlin tätig.

Lucia di Lammermoor20, 24, 26, 30 Jun 2021; 22, 26, 29 May; 04, 12 Jun 2022 Rigoletto10, 13, 18, 22, 27 Apr 2022


Janko Kastelic, Chorus Master

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dec 2020; 03, 08, 12 Jan; 12, 15, 17, 22, 26, 30 Dec 2021 Les Contes d’Hoffmann Die Csárdásfürstin25 Sep; 04, 08, 11 Oct 2020 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny Lucia di Lammermoor20, 24, 26, 30 Jun 2021; 22, 26, 29 May; 04, 12 Jun 2022 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021 Rigoletto10, 13, 18, 22, 27 Apr 2022 I Capuleti e i Montecchi19, 21, 25 Sep; 05, 10 Oct 2021 Il trovatore24, 28 Oct; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021 Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 Don Giovanni25, 28, 30 Jan; 05, 11, 18 Feb 2022 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mar 2022 Peer Gynt21, 24, 26, 27, 29 May; 02, 03, 16, 17, 18, 24 Jun 2022 Il pirata01, 06, 10 Jun 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022


Massimo Cavalletti, Enrico Ashton

Massimo Cavalletti

Massimo Cavalletti studierte in seiner Geburtsstadt Lucca und bildete sich danach an der Accademia della Scala weiter. Seit 2005 pflegt er eine enge Zusammenarbeit mit der Mailander Scala, wo er u.a. als Figaro (Il barbiere di Siviglia), Schaunard und Marcello (La bohème), Enrico (Lucia di Lammermoor), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Don Parmenione (Rossinis L’occasione fa il ladro) und Rodrigo (Don Carlo) Enrico (Lucia di Lammermoor), Ford (Falstaff) und Escamillo (Carmen) zu erleben war. Von 2007 bis 2012 war Massimo Cavalletti Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und war hier u.a. als Marcello (La bohème), Ruggiero (Halévys La Juive), Le Roi (Massenets Le Cid), Escamillo (Carmen), Paolo Albiani, Figaro (Il barbiere di Siviglia), Ford (Falstaff), Rodrigo und Severo (Poliuto) zu erleben.
Ausserdem interpretierte er Marcello am Royal Opera House Covent Garden, Schaunard, Marcello, Escamillo und Lescaut in einer neuen Produktion von Manon Lescaut, die in Kinos in aller Welt übertragen wurde, an der Metropolitan Opera New York, Escamillo an der Wiener Staatsoper und am Gran Teatre del Liceu di Barcelona, Marcello und Ford (Falstaff) bei den Salzburger Festspielen, Ford und Marcello an der Oper Amsterdam, Enrico in Tokyo, Dresden und Hamburg, Belcore (L’elisir d’amore) beim Glyndebourne Festival, Lescaut (Manon Lescaut) an der Deutschen Oper Berlin und Paolo an der Staatsoper Berlin. Seine Diskographie umfasst DVDs von Produktionen aus Salzburg (La bohème), Zürich (Falstaff) und Mailand (Simon Boccanegra).

Lucia di Lammermoor20, 24, 26, 30 Jun 2021; 22, 26, 29 May; 04, 12 Jun 2022


Irina Lungu, Lucia, seine Schwester

Irina Lungu

Die russische Sopranistin Irina Lungu lernte zunächst Klavier und Chorleitung, bevor sie sich dem Gesang widmete. Sie ist Preisträgerin mehrerer bedeutender internationaler Wettbewerbe, darunter Plácido Domingos Operalia Wettbewerb und der Belvedere Wettbewerb in Wien. 2003–2005 war sie Mitglied der Accademia del Teatro alla Scala in Mailand, wo sie die Spielzeit 2003/04 als Anaïs in Moïse et Pharaon unter Riccardo Muti eröffnete. Seitdem verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit dem Haus, an dem sie u.a. als Adina (L'elisir d’amore), Maria Stuarda, Marguerite (Faust), Nanetta (Falstaff) und in der Titelpartie von Sancta Susanna zu erleben war. 2007 gab sie ebendort ihr Rollendebüt als Violetta in La traviata unter der Leitung von Lorin Maazel. Als eine ihrer wichtigsten Partien interpretierte sie diese seither u.a. an der Deutschen sowie der Staatsoper Berlin, in Aix-en-Provence, an der Wiener Staatsoper, am Bolshoi in Moskau, an Venedigs La Fenice, am Teatro Real Madrid, an der Hamburger Staatoper und im Sommer 2019 in der Arena von Verona. Mit der Rolle der Gilda (Rigoletto) gab Irina Lungu ihr Debüt an der Metropolitan Opera, als Musetta (La bohème) debütierte sie in Covent Garden und als Donna Anna (Don Giovanni) in der Arena di Verona, wo sie ausserdem Micaëla (Carmen), Juliette (Roméo et Juliette) und Anna Bolena sang. Jüngst war sie zudem als Mimì in Seoul, Muscat und in Monte-Carlo zu hören, in der Titelrolle von Lucia di Lammermoor an der Ópera de Tenerife und in Tokyo, als Gilda in Sydney und an der Staatsoper Berlin, als Marguerite in Madrid, Sydney und am ROH London sowie als Norina (Don Pasquale), Elettra (Idomeneo) und Donna Anna an der Wiener Staatsoper.

I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mar 2021 Lucia di Lammermoor20, 24, 26, 30 Jun 2021 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022


Piotr Beczała, Edgardo di Ravenswood

Piotr Beczała

Piotr Beczała zählt zu den gefragtesten Tenören unserer Zeit. Seit seinem Debüt an der Met als Duca (Rigoletto) 2006, sang er dort ausserdem Lenski (Jewgeni Onegin), den Prinzen (Rusalka), Edgardo, Rodolfo, Vaudémont (Iolanta), Riccardo, Gounods Roméo, Faust, Maurizio (Adriana Lecouvreur) und Werther sowie 2012 seinen ersten Des Grieux (Manon). Seine Interpretation des Duca brachte ihm 2014 den Echo Klassik als Sänger des Jahres ein. An der Scala in Mailand sang er Duca, Rodolfo und Alfredo (La traviata). Bei den Salzburger Festspielen, wo er 1997 als Tamino debütierte, feierte er als Roméo, Prinz, Rodolfo und als Faust sowie in konzertanten Aufführungen von Iolanta und Werther Erfolge. Auch als Konzert- und Liedsänger ist er weltweit gefragt. Piotr Beczała, der aus Polen stammt und seit 2012 Schweizer ist, studierte an der Musikakademie in Katowice. Er war langjähriges Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Neben einer Reihe von DVDs u.a. aus dem Opernhaus Zürich umfasst seine Diskographie Soloalben wie Mein ganzes Herz, The French Collection, Salut, Verdi und Slavic. Unlängst wurde er bei den International Opera Awards 2018 zum Sänger des Jahres ausgezeichnet. Im Mai 2016 debütierte er mit Lohengrin an der Seite von Anna Netrebko an der Semperoper Dresden und sang die Rolle erneut 2017 in Zürich, im Sommer 2018 bei den Bayreuther Festspielen sowie im Januar 2020 an der Wiener Staatsoper. In Zürich war er zuletzt als Prinz Sou-Chong in Das Land des Lächelns, als Werther, als Chevalier des Grieux in Manon, mit einem Liederabend und bei einer Operettengala zu erleben.

Lucia di Lammermoor20, 24, 26, 30 Jun 2021 Il trovatore24, 28 Oct; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021


Andrew Owens, Lord Arturo Bucklaw

Andrew Owens

Andrew Owens, Tenor, wurde in Philadelphia geboren und studierte am Oberlin Konservatorium Gesang. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, u.a. gewann er den Zarzuela Preis beim Francisco Viñas Wettbewerb. Er nahm am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München. Von 2012 bis 2014 war er Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien, wo er an der Kammeroper u.a. in La bohème, La Cenerentola, Fidelio, Attila, Mathis der Maler und in La clemenza di Tito zu erleben war. Seither kehrte er als Mads in Werner Egks Peer Gynt, als Snout in A Midsummer Night’s Dream und als 4. Jude in Salome ans Theater an der Wien zurück und gastierte in der Titelpartie von Don Carlos an der Kammeroper Wien. 2016/17 sang er beim Caramoor Festival in Rossinis Aureliano in Palmira und Jacquino in Fidelio und gab als Barbarigo in Verdis I due Foscari sein Debüt im Concertgebouw Amsterdam. In der Spielzeit 2018/19 sang er an der Seattle Opera den Grafen Almaviva (Il barbiere di Siviglia) sowie die Titelrolle in Béatrice et Bénédict und debütierte als Lucano in L’incoronazione di Poppea an der Cincinnati Opera. Jüngst war er ausserdem als Arturo in Lucia di Lammermoor an der Opera Philadelphia zu erleben, als Don Ramiro in La Cenerentola an der Irish National Opera, in Konzerten von Beethovens 9. Sinfonie an der Kammeroper Wien, in Schumanns Szenen aus Goethes Faust mit dem Cleveland Orchestra, als Lukas in Haydns Die Jahreszeiten sowie in einer konzertanten Aufführung von Le Rossignol bei den Salzburger Festspielen. Zuletzt trat er bei der Rossini-Gala der Münchner Opernfestspiele auf.

Lucia di Lammermoor20, 24, 26, 30 Jun 2021; 22, 26, 29 May; 04, 12 Jun 2022 Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Oct 2021 Die Odyssee13, 28 Nov; 15, 16 Dec 2021; 08 Jan 2022 Cavalleria Rusticana / Pagliacci18, 21, 23, 26, 30 Jan 2022 Il pirata01, 06, 10 Jun 2022


Oleg Tsibulko, Raimondo Bidebent, Lucias Erzieher

Oleg Tsibulko

Oleg Tsibulko, Bass, stammt aus Moldawien. Nach dem Abschluss der Musikakademie in Chişinău wurde er ins Nachwuchsprogramm am Bolschoi Theater Moskau und anschliessend ins Ensemble aufgenommen. 2011 war er erstmals als Sarastro (Die Zauberflöte) auf der Bühne zu erleben; daraufhin erarbeitete er sich die wichtigen Rollen seines Fachs: Colline (La bohème), Angelotti (Tosca), Rodolfo (La sonnambula), Don Alfonso (Così fan tutte) sowie die Titelpartie in Le nozze di Figaro. 2013 gewann er den 2. Preis beim internationalen Wettbewerb „Neue Stimmen“ und machte sich danach einen Namen als Rossini-Interpret. So trat er u.a. als Zambri in Ciro in Babilonia beim Rossini Festival in Pesaro auf, als Oroe in Semiramide am Maggio Musicale in Florenz sowie als Le Gouverneur in Le Comte Ory beim Musikfestival Dortmund. Zudem gastierte in Don Carlo am Maggio Musicale in Florenz, als Banquo in Macbeth beim Buxton Festival, als Raimondo Bidebent in Lucia di Lammermoor an der Opéra de Montréal sowie als Gremin in Jewgeni Onegin am Teatr Wielki in Warschau, an der Angers Nantes Opéra, an der Opéra de Nice, mit der Canadian Opera Company und zuletzt 2019 an der Deutschen Oper Berlin. Auf der Konzertbühne war er u.a. mit dem Israel Philharmonic Orchestra in Verdis Messa da Requiem unter Zubin Metha zu erleben und mit dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig in Strawinskys Oedipus Rex.

Lucia di Lammermoor20, 24, 26, 30 Jun 2021


Roswitha Christina Müller, Alisa, Lucias Kammerdame

Roswitha Christina Müller

Die in München geborene Mezzosopranistin beendete ihre Ausbildung 1995 nach dem Studium an der Musikhochschule München und der Universität Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung. Von 1995 bis 2001 war sie festes Ensemblemitglied am Landestheater Salzburg und Gast am Stadttheater Klagenfurt. Ab 2000 gastierte sie an den Staatstheatern Saarbrücken, Karlsruhe, Stuttgart, am Tschechischen Nationaltheater Prag, an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf / Duisburg und der Opera Zuid Maastricht. Herausragende Erfolge hatte sie mit Partien wie Edoardo in Matilde di Shabran beim Rossinifestival, mit Charlotte in Werther, Herodias in Salome, Fuchs in Schlaues Füchslein sowie mit Wellgunde, Siegrune und 2. Norne im Lübecker Ring. Gastverträge führten sie an das Deutsche Nationaltheater Weimar und die Staatsoper Hamburg. 2011 wechselte sie ins dramatische Fach und wurde 2012 Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg. Es folgten Judith in Herzog Blaubarts Burg, Herodias, Adelaide, Fremde Fürstin in Rusalka, Gräfin in Pique Dame sowie Brangäne, Fricka und Waltraute im Ring.
Zu den wichtigsten Partien von Roswitha-Christina Müller zählen ausserdem Verdis Amneris, Azucena und Prinzessin Eboli, Marguerite in Berlioz‘ La Damnation de Faust und Cassandre in Les Troyens.
Konzerte gab sie u.a. in der Laeiszhalle Hamburg, am Gewandhaus Leipzig, im Herkulessaal München und beim Rheingau Musik Festival Wiesbaden. Wiederholt gastierte sie an der Bayerischen Staatsoper München, Staatsoper Hamburg, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, Oper Köln, Deutsche Oper Berlin, Staatsoper Hannover, Karlsruhe, am Teatro Comunale di Modena und Teatro Comunale di Ferrara, Grand Théâtre de Genève, National Theater Taipei, National Taichung Theater und Concertgebouw Amsterdam. Roswitha-Christina Müller hat unter dem Dirigat von Kirill Petrenko, Kent Nagano, Shao Chia Lü, John Fiore, Alexander Joel, Michael Güttler, Axel Kober, Stefan Soltesz, Markus Bosch, Gábor Káli, Jaap van Zweden gesungen und mit Regisseuren wie Christoph Loy, Andreas Kriegenburg, Dieter Kaegi, Anthony Pilavacchi, Calixto Bieito, Esteban Munoz von „La fura dels Baus“ und zuletzt mit Nadja Loschky  zusammengearbeitet.

Lucia di Lammermoor20, 24, 26, 30 Jun 2021; 22, 26, 29 May; 04, 12 Jun 2022


Iain Milne, Normanno, Hauptmann

Iain Milne

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u. a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy und Tamino an der Hampstead Garden Opera. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims und Le Comte Ory zu hören. In der Märchenoper Der Zauberer von Oz von Pierangelo Valtinoni sang er die Vogelscheuche und in Haydns Orlando paladino war er als Orlando zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bisher in Lucia di Lammermoor als Normanno, in Otello als Roderigo und in Prokofjews Der feurige Engel als Jakob Glock zu hören. Zuletzt sang er u.a. Jack in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Pong in Turandot, Gastone in La traviata, Menaldo Negroni in Die Gezeichneten, The Beadle in Sweeney Todd, Mister Bobo / Ander-Bobo in Coraline und Walther von der Vogelweide in Tannhäuser. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Nello Santi, Giovanni Antonini und Gianandrea Noseda.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Oct 2020 Les Contes d’Hoffmann Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny Lucia di Lammermoor20, 24, 26, 30 Jun 2021; 22, 26, 29 May; 04, 12 Jun 2022 Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Oct 2021 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022