0/0

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in two acts by Giacomo Puccini (1858-1924)
Libretto by Giuseppe Giacosa and Luigi Illica
after Pierre Loti, John Luther Long and David Belasco

Musical director Daniele Rustioni Producer Ted Huffman Stage design Michael Levine Costumes Annemarie Woods Lighting designer Franck Evin Assistant choreographer Sonoko Kamimura-Ostern Choir director Ernst Raffelsberger Dramaturgy Fabio Dietsche

In Italian with German and English surtitles. Duration 2 H. 45 Min. incl. interval after 1st part after approx. 50 Min. Introduction 45 min before the performance.

Past performances

December 2017

Sun

10

Dec
19.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini, Premiere, Premiere subscription A

Thu

14

Dec
19.30

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini, Premiere subscription B

Sun

17

Dec
14.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini, Sunday subscription A

Wed

20

Dec
19.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini, Wednesday subscription A

Sat

23

Dec
19.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini, Mixed subscription C, Choice subscription

Tue

26

Dec
14.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini

Fri

29

Dec
19.30

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini, Thursday subscription A

January 2018

Mon

01

Jan
19.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini, AMAG people's performance subscription

Fri

05

Jan
19.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini, Friday subscription A

Sun

07

Jan
20.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini, Sunday subscription D, Verismo subscription

Wed

10

Jan
19.00

Madama Butterfly

Opera by Giacomo Puccini, Wednesday subscription B, Italian opera subscription

Good to know

Abstract

Madama Butterfly

Abstract

Madama Butterfly

Video 
Trailer «Madama Butterfly»

Gallery

 

Photos «Madama Butterfly»

Programmbuch

Madama Butterfly

Madama Butterfly

Synopsis

Madama Butterfly

Synopsis

Madama Butterfly

Biographies


Daniele Rustioni, Musikalische Leitung

Daniele Rustioni

Daniele Rustioni ist seit der Saison 2017/18 Chefdirigent an der Opéra National de Lyon und seit 2014 Chefdirigent des Orchestra della Toscana. Er studierte in Mailand Orgel, Komposition und Klavier sowie Dirigieren bei Gilberto Serembe und setzte sein Studium in Siena und London fort. Daniele Rustioni ist regelmässig an den international bekanntesten Opernhäusern zu Gast, darunter die Bayerische Staatsoper München, das Teatro alla Scala, das Teatro Regio Torino, das Teatro La Fenice, das Royal Opera House London und die Opéra Bastille. 2017 debütierte er mit Aida an der Metropolitan Opera in New York. Als Chefdirigent in Lyon dirigiert er 2017/18 Brittens War Requiem sowie Verdis Macbeth, Don Carlos und Attila. Zu seinen weiteren Engagements in dieser Spielzeit zählen La bohème am Bolschoi-Theater Moskau, Don Giovanni am Teatro Regio Torino und Der Freischütz an der Oper Stuttgart. Daniele Rustioni ist auch weltweit als Dirigent des sinfonischen Repertoires gefragt. Internationale Engagements führen ihn in der Spielzeit 2017/18 zum Armenian National Symphony Orchestra nach Yerevan, zum Bayerischen Staatsorchester nach München, zum RTE Symphony Orchestra nach Dublin und zum BBC Symphony Orchestra nach London. Seit seinem Debüt mit Madama Butterfly an der Nikkikai Opera 2014 gastiert Daniele Rustioni regelmässig in Japan. Zu seinen Einspielungen zählen u.a. Bellinis erste Oper Adelson e Salvini, Wolf-Ferraris Violinkonzert mit Francesca Dego und dem City of Birmingham Orchestra und sinfonisches italienisches Repertoire des 20. Jahrhunderts. 2013 wurde Rustioni mit dem International Opera Award for Best Newcomer of the Year ausgezeichnet. Am Opernhaus Zürich dirigierte er die Wiederaufnahme von Cavalleria rusticana/Pagliacci sowie zuletzt die Premiere von Puccinis Madama Butterfly.

Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018


Ted Huffman, Inszenierung

Ted Huffman

Ted Huffman wurde in New York geboren. Er hat sich vor allem mit Inszenierungen zeitgenössischer Opern international einen Namen gemacht. Die Uraufführung von Philip Venables 4.48 Psychosis nach Sarah Kane am Royal Opera House Covent Garden in London wurde für einen Laurence Olivier Award, den Southbank Award sowie den RPS Music Award nominiert und mit dem UK Theatre Award ausgezeichnet. Weitere Produktionen waren die Uraufführungen von Luke Styles’ Macbeth beim Glyndebourne Festival und am Covent Garden, Arthur Lavandiers Le premier meurtre an der Opéra de Lille sowie die Europäische Erstaufführung von Ana Sokolovics Svádba beim Festival d’Aix-en-Provence, an der Opéra Angers-Nantes, beim Festival Ljubljana und am Grand Théâtre in Luxembourg. Seine Inszenierung von Peter Maxwell-Davies’ The Lighthouse für die English Touring Opera wurde für den RPS Music Prize for Opera nominiert und gewann den WhatsOnStage Award for Opera. Seine Inszenierung von Henzes El Cimarron beim Greenwich Music Festival wurde von der «Opernwelt» als Inszenierung des Jahres nominiert. Weitere Arbeiten sind u.a. am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, an der Wiener Kammeroper und beim Aldeburgh Festival entstanden. Ted Huffman studierte an der Yale University und war Mitglied des Merola Opera Program der San Francisco Opera. In der Spielzeit 2017/18 inszenierte er Händels Rinaldo im Bockenheimer Depot der Oper Frankfurt, Madame Butterfly in Zürich sowie Trouble in Tahiti und  MacMillans Clemency in Amsterdam. Die Spielzeit 2018/19 führte ihn nach Köln (Salome), Kopenhagen und Malmö (Il trionfo del tempo e del disinganno) sowie zuletzt nach Montpellier (Le Songe d’une nuit d’été).

Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018


Michael Levine, Bühne

Michael Levine

Michael Levine stammt aus Kanada. Er studierte an der Central School of Art and Design in London und ist seit 35 Jahren international als Bühnen- und Kostümbildner tätig. Zu seinen neusten Arbeiten zählen u.a. Wings am Londoner Young Vic Theatre (Regie: Natalie Abrahami), The Rakes Progress beim Festival d’Aix-en-Provence (Regie: Simon McBurney), Billy Budd in Madrid und Rom (Regie: Deborah Warner), Le Petit Prince mit dem National Ballet of Canada (Choreografie: Guillaume Cote), Benjamin Dèrniere Nuit an der Opéra de Lyon (Regie: John Fulljames), Hänsel und Gretel an der Oper Amsterdam, The Encounter und A Disappearing Number für die Complicité, Between Worlds an der English National Opera, Madama Butterfly an der ENO und der Met New York (Regie: Anthony Minghella), Die Zauberflöte (Regie: Simon McBurney) an der Nederlandse Opera, der ENO und beim Festival d’Aix-en-Provence, Die Zauberflöte (Regie: Robert Carsen) in Baden-Baden und Paris, The Rape of Lucretia am Glyndebourne Festival, Parsifal in Lyon, an der Met und der Canadian Opera Company, Don Giovanni und Les Contes d’Hoffmann an der Scala Milano, Rigoletto für die COC, Tannhäuser am Royal Opera House London, A Dog’s Heart an der Oper Amsterdam, der Scala und in Lyon, The Showgirl Must go on für Bette Midler in Las Vegas, Der fliegende Holländer am ROH, Der Ring für die COC und Capriccio in Paris. In der aktuellen Spielzeit entwarf er das Bühnenbild für Die tote Stadt an der Komischen Oper Berlin. Am Opernhaus Zürich arbeitete er zuletzt mit Andreas Homoki für Wozzeck und mit Robert Carsen für Pique Dame. 1981 wurde Michael Levine zum Chevalier des Arts et Lettres ernannt.

Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018


Annemarie Woods, Kostüme

Annemarie Woods

Annemarie Woods gewann 2011 gemeinsam mit dem Regisseur Sam Brown den Ring Award in Graz sowie den European Opera Prize. 2015 wurde ihre Ausstattung von La favorite in Graz für den Österreichischen Musiktheaterpreis nominiert, 2016 folgte eine Nomination bei den International Opera Awards. In gemeinsamen Produktionen mit dem Regisseur Sam Brown stattete sie u.a. I Capuleti e i Montecchi am Teatro Sociale di Como, Der Zigeunerbaron am Stadttheater Klagenfurt, Sigurd der Drachentöter an der Bayerischen Staatsoper in München, Il trionfo del tempo e del disinganno am Badischen Staatstheater Karlsruhe, die Uraufführung von Gerald Barrys Oper The Importance of Being Earnest an der Opéra National de Lorraine in Nancy sowie La cenerentola am Luzerner Theater aus. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie ausserdem mit dem Regisseur Oliver Mears, dessen Inszenierungen von Macbeth, Salome, L’elisir d’amore und Don Giovanni sie ebenfalls ausstattete. Weitere Arbeiten waren Candide in Nancy, Agrippina in Limerick, My fair lady in Karlsruhe und L’Heure espagnole/Gianni Schicchi (Regie: Bruno Ravella) an der Opéra National de Lorraine. In der Spielzeit 2017/18 arbeitete sie an der Oper Frankfurt mit Ted Huffman für das Bühnenbild von Händels Rinaldo zusammen, stattete Radamisto an der Northern Ireland Opera (Regie: Wayne Jordan) sowie Tschaikowskis Eugen Onegin an der Scottish Opera in Glasgow aus und entwarf am Opernhaus Zürich die Kostüme zu Madama Butterfly. Zu ihren Projekten in der Spielzeit 2018/19 gehören u.a. Salome an der Oper Köln sowie L’elisir d’amore und Billy Budd an der Norske Opera Oslo.

Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Jewgeni Onegin27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Oct 2017 Lunea08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018 Fidelio30 Nov; 03, 08, 13 Dec 2017 Ronja Räubertochter26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dec 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 La fanciulla del West26, 30 Dec 2017; 07, 12 Jan 2018 Idomeneo07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018 La forza del destino30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Das Land des Lächelns16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 L’incoronazione di Poppea27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 La traviata08, 11, 13, 15 Jul 2018 Der fliegende Holländer21, 24, 28, 31 Mar 2018


Sonoko Kamimura-Ostern, Choreographische Mitarbeit

Sonoko Kamimura-Ostern

Sonoko Kamimura-Ostern stammt aus Gifu, Japan. Ihre klassische Tanzausbildung begann sie am Reiko Matsuoka Ballet Studio. Eine Produktion des Choreographen Toru Shimazaki führte sie 2007 in die Niederlande, wo sie an der Codarts Hochschule in Rotterdam Zeitgenössischen Tanz studierte. 2011-2013 war sie Mitglied im Scapino Ballet Rotterdam. Nach verschiedenen Projekten in Amsterdam und Tokio tanzte sie 2015 in Kammer-Kammer als Gast in der Forsythe Company, Frankfurt. Seither ist Sonoko Kamimura-Ostern freiberuflich als Tänzerin, Lehrerin und Choreografin tätig.

Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018


Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Mu­sikpädagogik und Kirchenmusik an der Hoch­schule für Musik und dar­stel­lende Kunst in Wien (Chor­leitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschlies­send Chor­dirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In die­ser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breis­gau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Pre­mieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertver­einigung Wiener Staats­opernchor verant­wort­lich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

Nussknacker und Mausekönig20, 29 Oct; 03, 10, 11 Nov; 09, 12, 15, 17 Dec 2017; 02, 03, 28 Feb; 01, 16, 17 Mar; 13, 15 Apr 2018 Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 La fanciulla del West26, 30 Dec 2017; 07, 12 Jan 2018 Fidelio30 Nov; 03, 08, 13 Dec 2017 Idomeneo07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018 Jewgeni Onegin27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Oct 2017 Galaconcert Edita Gruberova18 Feb 2018 Das Land des Lächelns16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges21, 26, 28 Jan; 01 Feb 2018 Maria Stuarda11, 14, 17, 20, 26, 29 Apr; 02, 05, 09, 12 May 2018 Tosca27, 29 Oct; 01, 04 Nov 2017 Werther13, 18, 21, 24, 29 May 2018 Die Zauberflöte29 Sep; 05, 10, 15 Oct 2017


Svetlana Aksenova, Cio-Cio-San

Svetlana Aksenova

Svetlana Aksenova stammt aus St. Petersburg. Schon während ihres Studiums machte sie in der Titelpartie von Iolanta auf sich aufmerksam. Sie war Ensemblemitglied am Theater Basel, wo sie ihr Repertoire stetig erweitern konnte und in Partien wie Desdemona (Otello), Lisa (Pique Dame), Rusalka, Cio-Cio-San (Madama Butterfly), Mimì (La bohème) und Blanche (Dialogues des Carmélites) zu erleben war. Internationale Erfolge feierte sie u.a. mit der Titelrolle in Puccinis Suor Angelica in Dortmund, als Lisa (Pique Dame) an der Oper Amsterdam und am Mariinski-Theater, mit der Titelpartie in Rusalka an der Pariser Oper sowie als Fevroniya (Rimski-Korsakows Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch) in Amsterdam und Barcelona. Für die Titelpartie in Madama Butterfly, die sie u.a. an der Deutschen Oper Berlin, den Opern in Oslo, Stockholm, Rom und an der Bayerischen Staatsoper München gesungen hat, wurde sie 2010 von der «Opernwelt» zur Nachwuchssängerin des Jahres gewählt. Zu ihrem Repertoire zählen überdies Amelia (Un ballo in maschera), Marguerite (Faust) und die Titelpartie in Cileas Adriana Lecouvreur. Im Konzert war sie u.a. mit Vivaldis Gloria, Pergolesis Stabat Mater und Missa Pastoralis, Beethovens C-Dur-Messe, Berlioz’ Messe Solennelle, Bizets Te Deum und mit weiteren Werken von Rossini, Schostakowitsch, Dvořák und Mahler zu hören. 2015 debütierte sie am Grand Théâtre de Genève mit Verdis Requiem. 2017 sang sie Desdemona in Hamburg. Zukünftige Engagements führen sie als Tosca nach Stuttgart und Oslo und als Tatjana (Eugen Onegin) nach Vancouver.

Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018


Judith Schmid, Suzuki

Judith Schmid

Judith Schmid begann ihre musikalische Laufbahn als Instrumentalistin mit Klavier und Querflöte. Nach dem abgeschlossenen Rhythmikstudium an der Hochschule der Künste Bern wandte sie sich ganz dem Gesang zu. Zahlreiche Wettbewerbspreise und Stipendien ermöglichten es ihr, sich an der Guildhall School of Music and Drama auf die Vervollkommnung ihrer Gesangsausbildung zu konzentrieren. Nach der Rückkehr in die Schweiz und ihrem Engagement am Opernhaus Zürich (1998/99), arbeitete sie mit Francine Beuret, Christa Ludwig und Heidi Wölnerhanssen an ihrer stimmlichen Weiterentwicklung. Am Opernhaus Zürich war sie u.a. als Smeton (Anna Bolena), Sesto (Giulio Cesare), Silla (Palestrina), Polina (Pique Dame), Federica (Luisa Miller), Maddalena (Rigoletto) und Bersi (Andrea Chénier) zu erleben. Im Konzert trat sie u. a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Dirigenten wie Mariss Jansons, Nello Santi, Franz Welser-Möst, Carlo Rizzi und Adam Fischer auf. Opern und Konzert sind ihre Schwerpunkte, daneben nehmen Lied und Oratorium einen wichtigen Platz in ihrem Schaffen ein. Zahlreiche Radio- und Fernsehaufzeichnungen sowie DVD-Produktionen dokumentieren ihre Arbeit. 2007 erschien ihr Album Rosenblätter mit Werken von Grieg, Hefti und Ravel. Neben ihrer Tätigkeit am Opernhaus Zürich debütierte Judith Schmid 2016/17 am Staatstheater Nürnberg als Erda (Rheingold, Siegfried), Waltraute (Walküre) und Erste Norn/Flosshilde (Götterdämmerung). Seit 2017 ist sie Dozentin für Gesang an der Hochschule Luzern.

Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 Luisa Miller15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018 Die Zauberflöte29 Sep; 05, 10, 15 Oct 2017


Saimir Pirgu, Benjamin Franklin Pinkerton

Saimir Pirgu

Saimir Pirgu wurde in Albanien geboren. Er studierte am Konservatorium «Claudio Monteverdi» in Bozen bei Vito Brunetti. Ausserdem wurde er von Luciano Pavarotti stimmlich betreut. Claudio Abbado holte den 22-Jährigen nach Ferrara als Ferrando (Così fan tutte) – 2004 debütierte er mit dieser Partie bei den Salzburger Festspielen. In der Folge ist er an allen bedeutenden Opernhäusern der Welt aufgetreten. Er hat u.a. mit Riccardo Muti, Lorin Maazel, Mariss Jansons, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Franz Welser-Möst, Fabio Luisi und Daniele Gatti zusammengearbeitet. Im Konzert war er u.a. im Concertgebouw Amsterdam mit den Wiener Philharmonikern, im Auditorium Santa Cecilia in Rom, an den Salzburger Festspielen und im Musikverein Wien zu hören. In den letzten Jahren sang er u.a. in Rigoletto am Royal Opera House Covent Garden, La traviata an der Met New York, am Royal Opera House, an der Berliner Staatsoper und der Deutschen Oper, Die Zauberflöte an der Mailänder Scala, La clemenza di Tito an der Pariser Oper, La bohème am Gran Teatre del Liceu, La Damnation de Faust am Bolschoi-Theater Moskau, L’elisir d’amore an der Deutschen Oper Berlin und der Wiener Staatsoper, Król Roger am Royal Opera House und in Sydney sowie Lucia di Lammermoor in Neapel. Am Opernhaus Zürich war er u.a. als Idomeneo, Don Ottavio (Don Giovanni), Fenton (Falstaff), Rinuccio (Gianni Schicchi) und zuletzt als Duca (Rigoletto) und Alfredo (La traviata) zu erleben.

Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018


Brian Mulligan, Sharpless

Brian Mulligan

Brian Mulligan, amerikanisch-irischer Bariton, steht regelmässig auf den grossen Opern- und Konzertbühnen in Amerika und Europa. Besonders aufgefallen ist er bisher als Richard Nixon (Nixon in China) an der San Francisco Opera, Enrico in David Aldens Produktion von Lucia di Lammermoor mit der Canadian Opera Company, der English National Opera und der Washington National Opera sowie Valentin (Faust) an der MET unter Yannick Nézet-Séguin und in San Francisco. Geboren in Endicot/New York, absolvierte Brian Mulligan sein Gesangsstudium an der Juilliard School in New York. Er gewann u.a. einen Richard Tucker Career Grant und den 1. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb. Sein Operndebüt gab er bereits als Student 2003 an der Metropolitan Opera in Die Frau ohne Schatten. Seitdem haben ihn Engagements u.a. nach Los Angeles (Prometheus in Walter Braunfels’ Die Vögel mit James Conlon), an die Metropolitan Opera in New York (Fiorello in Il barbiere di Siviglia), an die New York City Opera, nach San Francisco, Los Angeles, Chicago sowie ans Aspen Music Festival geführt. Konzertant war er in Mahlers Achter Sinfonie mit dem Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel zu hören. Zuletzt sang er u.a. Paolo Albiani (Simon Boccanegra) an der Met, Captain Balstrode (Peter Grimes) an der Wiener Staatsoper sowie Golaud (Pelléas et Mélisande), Conte di Luna (Il trovatore) an der Oper Frankfurt sowie Gunther (Götterdämmerung) und Donner (Das Rheingold) an der San Francisco Opera. Am Opernhaus Zürich debütierte Brian Mulligan 2014 als Jeletzki (Pique Dame) und sang hier auch Valentin (Faust) und Sharpless (Madame Butterfly).

Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018


Martin Zysset, Goro

Martin Zysset

Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich im Fach Klarinette ausbilden und absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er mit Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit 1991/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanowa), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich sang er zuletzt u.a. Prince John (Robin Hood), Don Basilio (Le nozze di Figaro), Tschekalinski (Pique Dame), Licone (Orlando paladino), Triquet (Jewgeni Onegin), den Obereunuchen (Land des Lächelns), Goro (Madama Butterfly), Spoletta (Tosca), Dormont (La scala di seta) und den weissen Minister (Le Grand Macabre).

Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 La fanciulla del West12 Jan 2018 Jewgeni Onegin27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Oct 2017 La scala di seta11, 17, 24 Feb 2018 Tosca27, 29 Oct; 01, 04 Nov 2017 Werther13, 18, 21, 24, 29 May 2018 Das Land des Lächelns16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018


Huw Montague Rendall, Fürst Yamadori / Der Standesbeamte

Huw Montague Rendall

Huw Montague Rendall kommt aus England und studierte bei Russell Smythe am Royal College of Music in London. Mit der British Youth Opera sang er u.a. Figaro (Le nozze di Figaro), Archibald Grosvenor (in Sullivans Patience), Aeneas (Dido und Aeneas) und Dr. Falke (Die Fledermaus). An der Garsington Opera war er in Brittens Death in Venice zu erleben. 2016 sang er als «Jerwood Young Artist» den Fiorello (Il barbiere di Siviglia) beim Glyndebourne Festival sowie bei den BBC Proms und wurde dafür mit dem John Christie Award 2016 ausgezeichnet. In der Spielzeit 2016/17 und 2017/18 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und am Opernhaus Zürich u.a. als Ramiro in L’Heure espagnole sowie in Don Carlo, Lady Macbeth von Mzensk und Lohengrin zu hören. Im Sommer 2017 war er zudem als 2. Handwerksbursche (Wozzeck) unter Vladimir Jurowski bei den Salzburger Festspielen zu erleben. Als Mitglied des IOS sang er in der Spielzeit 2017/18 u.a. Nardo in Mozarts La finta giardiniera, den zweiten Nazarener (Salome) und Yamadori in Madame Butterfly. Im Sommer 2018 debütierte er als Harlekin (Ariadne auf Naxos) beim Festival d’Aix-en-Provence und war mit dem RTE National Symphony Orchestra mit Duruflés Requiem zu hören. Weitere Engagements in der Spielzeit 2018/19 sind am Théâtre des Champs-Élysées, an der Komischen Oper Berlin und an der Garsington Opera geplant.

Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 La finta giardiniera08, 13, 16, 18 May 2018 Salome01, 08, 15 Oct 2017 La Fille du régiment19, 22 Dec 2017


Ildo Song, Onkel Bonze

Ildo Song

Ildo Song, Bass, stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von Herbst 2015 bis Sommer 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole/L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Zuletzt sang er den Onkel Bonze in Madama Butterfly, Le Fauteuil / L’arbre in der Wiederaufnahme von L’Enfant et les sortilèges, La Voce in Idomeneo, Mandarin in Turandot, Doktor Grenvil in La traviata, Julian Pinelli in Die Gezeichneten, Il Conte di Ceprano in Rigoletto und Alessio in der konzertanten Aufführung von La sonnambula.

Il barbiere di Siviglia06, 11 Oct 2017 Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 Idomeneo07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018 Salome01, 08, 15 Oct 2017 Tosca27, 29 Oct; 01, 04 Nov 2017 La traviata08, 11, 13, 15 Jul 2018 Turandot25, 31 May; 03 Jun 2018 L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges21, 26, 28 Jan; 01 Feb 2018 Mozart22 Apr 2018


Stanislav Vorobyov, Der kaiserliche Kommissar

Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Colline und Benoît (La bohème), Spinelloccio (Gianni Schicchi), Galitsky (Prinz Igor) sowie Gremin und Zaretsky (Jewgeni Onegin). 2014 gewann er den ersten Preis bei der «Theatre Assemblies International Festival Competition» in Moskau sowie den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb «Open Europe – Open Planet» und 2015 den dritten Preis beim 7. Internationalen Wettbewerb für Operngesang «Sankt Petersburg». Von 2016-2018 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war in der Zeit als Gualtiero Valton (I puritani), Araldo (Otello), Faust (Der feurige Engel) sowie in Lohengrin, Jewgeni Onegin und Madama Butterfly zu hören. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört er zum Ensemble des Zürcher Opernhauses, wo er als Colline (La bohème), als kaiserlicher Kommissar (Madame Butterfly), als Notar (Der Rosenkavalier) und als Reinmar von Zweter (Tannhäuser) zu erleben war. Im Sommer 2018 sang er bei den Bregenzer Festspielen Don Basilio (Il barbiere di Siviglia) und im Herbst 2018 Nourabad (Les Pêcherus de perles) an der Oper Vlaandern.

Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 Jewgeni Onegin27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Oct 2017 Werther13, 18, 21, 24, 29 May 2018


Natalia Tanasii, Kate Pinkerton

Natalia Tanasii

Natalia Tanasii, Sopran, stammt aus Moldawien. Mit 21 Jahren gab sie ihr professionelles Debüt als Contessa (Le nozze di Figaro) an der Moldawischen Nationaloper in Chișinău, wohin sie seither u.a. als Nedda (I pagliacci), Tatjana (Eugen Onegin) und in der Titelrolle von Iolanta zurückkehrte. 2014 wurde sie Mitglied im Jungen Ensemble der Oper Oslo, wo sie Micaëla in Bieitos Carmen sang, und trat im Southbank Centre London in Brittens War Requiem unter Marin Alsop auf. 2015/16 nahm sie als Jerwood Young Artist am Glyndebourne Festival teil und war dort als Füchslein und Chocholka in Janáčeks Das schlaue Füchslein zu erleben. 2016/17 sang sie in Bieitos War Requiem an der Oper Oslo und am Teatro Arriaga in Bilbao, gab ihr Debüt als Fiordiligi (Così fan tutte) und sang erneut Micaëla, beides in Oslo. In ihrer Heimat tritt sie regelmässig in Konzerten und Rezitalen auf und wurde mit einem National Award for Outstanding Achievement in Arts ausgezeichnet. Seit 2017/18 gehört sie zum Internationalen Opernstudio in Zürich und sang hier u.a. Ein Sklave (Salome), Undis/Wilddrude (Ronja Räu­bertochter), Kate Pinkerton (Madama Butterfly) und Arminda (La finta giardiniera).

Madama Butterfly14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 La finta giardiniera08, 13, 16, 18 May 2018 Ronja Räubertochter26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dec 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 Salome01, 08, 15 Oct 2017 Galaconcert Edita Gruberova18 Feb 2018 Mendelssohn Elias15 Jul 2018