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Anna Bolena

Gaetano Donizetti (1797-1848)
Lyric tragedy in two acts
Libretto by Felice Romani after the drama «Henri VIII»
by Marie-Joseph de Chénier

Musical director Enrique Mazzola, Daniele Squeo (09, 13 Jan) Producer David Alden Stage and costume design Gideon Davey Lighting designer Martin Gebhardt Assistant choreographer Arturo Gama Chorus Master Ernst Raffelsberger Dramaturgy Michael Küster

In Italian with German and English surtitles. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on November 21 2021

Dates & Tickets

December 2021

Sun

05

Dec
19.00

Anna Bolena

Opera by Gaetano Donizetti , Premiere
Price G
Premiere subscription A

Thu

09

Dec
19.00

Anna Bolena

Opera by Gaetano Donizetti
Price F
Premiere subscription B

Tue

14

Dec
20.00

Anna Bolena

Opera by Gaetano Donizetti
Price F
Belcanto subscription

Sat

18

Dec
20.00

Anna Bolena

Opera by Gaetano Donizetti
Price F
Saturday subscription

Thu

23

Dec
19.00

Anna Bolena

Opera by Gaetano Donizetti
Price F
Mixed subscription C, Italian opera subscription

Wed

29

Dec
19.00

Anna Bolena

Opera by Gaetano Donizetti
Price F
Wednesday subscription A

January 2022

Sun

02

Jan
14.00

Anna Bolena

Opera by Gaetano Donizetti
Price F
Choice subscription

Wed

05

Jan
19.00

Anna Bolena

Opera by Gaetano Donizetti
Price F
Wednesday subscription B

Sun

09

Jan
20.00

Anna Bolena

Opera by Gaetano Donizetti
Price F
Sunday subscription C

Thu

13

Jan
19.00

Anna Bolena

Opera by Gaetano Donizetti
Price F
Thursday subscription B

Good to know

Currently, tickets for performances up until the end of December can be purchased. Further information on the sale of individual tickets can be found here. Information about subscription series in the 21/22 season can be found here.

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Abstract

Anna Bolena

Abstract

Anna Bolena

Biographies


Enrique Mazzola, Musical director

Enrique Mazzola

Enrique Mazzola ist seit 2019/20 Generalmusikdirektor der Lyric Opera von Chicago sowie Erster ständiger Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin. Von 2012-2019 war er Musikdirektor des Orchestre National d’Île-de-France. 2018 wurde er in Frankreich zum «Chevalier de l’ordre des Arts et des Lettres» erklärt. Geboren in Barcelona, studierte er Geige und Klavier. Später schloss sich ein Dirigier- und Kompositionsstudium am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand an. Opernengagements führten ihn u.a. nach Glyndebourne (L’elisir d’amore, Don Pasquale, Poliuto), ans Théâtre des Champs-Elysées (Tancredi, Don Pasquale), Maggio Musicale Fiorentino (L’italiana in Algeri), New National Theatre Tokyo (Don Giovanni), Opéra du Rhin (Macbeth), Deutsche Oper Berlin (Il barbiere di Siviglia, Falstaff, Der fliegende Holländer, Le Prophète), Bolschoi-Theater (La sonnambula), Mailänder Scala (Don Pasquale), Opernhaus Zürich (Il barbiere di Siviglia, Il turco in Italia), New Yorker Met sowie an die Festivals von Aix-en-Provence und zum Rossini Opera Festival. In der zeitgenössischen Musik dirigierte er u.a. die Uraufführung von Alberto Collas Il processo an der Scala und Arnaldo de Felices Medusa an der Bayerischen Staatsoper. Im Sommer 2019 dirigierte er bei den Bregenzer Festspielen die Neuproduktion Rigoletto, bei den Salzburger Festspielen die Wiener Philharmoniker mit Orphée aux enfers sowie an der Lyric Opera Chicago Luisa Miller. In Zürich leitete er zuletzt die Wiederaufnahme von Maria Stuarda und die Neuproduktion von Don Pasquale.

Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05 Jan 2022


Daniele Squeo, Musical director

Daniele Squeo

Daniele Squeo studierte in seiner Heimat Italien Klavier und Chordirigieren und anschliessend Orchesterleitung an der Weimarer Hochschule für Musik Franz Liszt. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Dirigentenwettbewerbe, so gewann er u.a. 2011 mit Madama Butterfly den XVIII. Wettbewerb für Junge Dirigenten der Europäischen Union in Spoleto. Ab 2009 leitete er Orchester wie die Neue Philharmonie Westfalen, die Philharmoniker von Jena und Essen, das Orchester des Teatro Lirico Sperimentale Spoleto, das MDR-Sinfonieorchester, die Wiener Symphoniker, das Sinfonieorchester Basel, die Philharmonie Baden-Baden sowie die Nürnberger und Bochumer Symphoniker. Seit 2016/17 ist er 1. Kapellmeister am Staatstheater Karlsruhe und leitete dort Neuproduktionen wie L’elisir d’amore, I Capuleti e i Montecchi, Simon Boccanegra, Anna Bolena, Der Freischütz, Faust und Turandot. Ausserdem dirigierte er zahlreiche Repertoire-Produktionen wie Die Zauberflöte, La bohème, Iphigenie en Tauride, Carmen, Tosca, La traviata, Macbeth, Adriana Lecouvrer und Prokofiews Romeo und Julia. 2017 leitete er am Theater Basel die Neuproduktion La Cenerentola und 2018 bei den Bregenzer Festspielen Il barbiere di Siviglia. Seine 2016 begonnene Zusammenarbeit mit dem Musikkollegium Winterthur mit Dornröschen, setzte er 2019 mit der Neuproduktion Schwanensee und mehreren Sinfoniekonzerten fort. Im gleichen Jahr debütierte er mit Lucrezia Borgia in der Tschaikowski Concert Hall in Moskau mit dem Moscow Philharmonic Orchestra, parallel dirigierte er 2019 die Neuproduktion Rigoletto auf der Seebühne bei den Bregenzer Festspielen. Ab der Spielzeit 2020/21 ist er Generalmusikdirektor am Pfalztheater Kaiserslautern.

Anna Bolena09, 13 Jan 2022


David Alden, Producer

David Alden

David Alden zählt zu den einflussreichsten Regisseuren der Gegenwart. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so etwa mit dem «Olivier Award» für seine Inszenierung von Janáčeks Jenůfa – eine Koproduktion der English National Opera mit der Houston Grand Opera und der Washington National Opera. Seine langjährige Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper wurde gleich zweimal honoriert: 2001 mit dem «Bayerischen Theaterpreis» und 2006 wurde im Rahmen der Münchner Opernfestspiele eine Auswahl seiner dort inszenierten Produktionen wiederaufgenommen, darunter Ariodante, La forza del destino und Tannhäuser. Weitere bedeutende Produktionen an der Bayerischen Staatsoper waren Il ritorno d’Ulisse in patria, Pique Dame, Lulu, La donna del lago sowie Der Ring des Nibelungen. Zusammen mit seinem Bruder Christopher Alden inszenierte er halbszenische Vorstellungen der drei Mozart/Da Ponte-Opern mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Daniel Barenboim. Seine Arbeit führte ihn u.a. an die New-Yorker Met, die Lyric Opera of Chicago, die Komische Oper Berlin, die Volksoper Wien, die New Israeli Opera in Tel Aviv, das Teatro Real Madrid, das Gran Teatre del Liceu Barcelona sowie an die Opernhäuser von Dallas, Köln, Frankfurt und Graz. Jüngst inszenierte er Lohengrin am ROH London, Les Huguenots an der Deutschen Oper Berlin, Billy Budd am Bolschoi-Theater Moskau, Semiramide in München und Catalanis Loreley für die St. Galler Festspiele. Seine Produktionen von Thomas Adès Powder her Face für das Aldeburgh Festival, Ariodante für die English National Opera sowie Rodelinda, Rinaldo und Tannhäuser für die Bayerische Staatsoper sind auf DVD erhältlich.

Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022


Gideon Davey, Stage and costume design

Gideon Davey

Gideon Davey, geboren in Bristol, ist Kostüm- und Bühnenbildner für Theater, Film und Fernsehen. Enge Zusammenarbeiten verbinden ihn mit den Regisseuren David Alden und Robert Carsen. Zudem wirkte er u.a. in Produktionsteams unter Andreas Homoki, Jetske Mijnssen, Floris Visser, Stephen Lawless und Jasmina Hadziahmetovic mit. Seine Kostüme für David Aldens Inzenierung von Il ritorno d’Ulisse in patria an der Staatsoper in München brachten ihm die Auszeichnung «Kostümbildner des Jahres 2005» der Zeitschrift Opernwelt ein. Zu Gideon Daveys jüngsten Arbeiten gehören Wozzeck, Agrippina und Platée am Theater an der Wien mit Robert Carsen, Luisa Miller an der Staatsoper Hamburg mit Andreas Homoki, Semele bei den Händel-Festspielen Karlsruhe mit Floris Visser, Alfredo Catalanis Loreley am Theater St. Gallen und Pique Dame an der English National Opera mit David Alden sowie Luigi Rossis Orfeo an der Opéra national de Lorraine mit Jetske Mijnssen. Am Opernhaus Zürich entwarf er bisher Kostümbilder und Bühnenbilder für Das Gespenst von Canterville, Robin Hood, Der Zauberer von Oz, Idomeneo, Arabella, Hippolyte et Aricie, Maria Stuarda und Hänsel und Grete. Er schuf jüngst die Kostüme für Lohengrin (Regie: David Alden ) am Royal Opera House London, Bühne und Kostüme für Giulio Cesare (Regie: R. Carsen) an der Scala in Mailand und 2021 Bühne und Kostüme für Il Trionfo del Tempo e del Disinganno bei den Salzburger Festspielen.

Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mar 2022 Arabella08, 13, 15, 20 May 2022


Martin Gebhardt, Lighting designer

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister bei John Neumeiers Hamburg Ballett. Ab 2002 arbeitete er mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich zusammen. Ballettpro­duk­­­tionen der bei­den Compagnien führten ihn an re­­­­nom­­­mierte Theater in Eu­ro­­pa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für In­szenie­run­gen von Jürgen Flimm, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Da­miano Mi­chie­­letto und Achim Freyer. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für La bohème und eine Neufassung von Spoerlis Der Tod und das Mädchen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich. Eine enge Zu­sam­men­arbeit verbindet ihn heute mit dem Cho­reo­grafen Christian Spuck (u.a. Win­ter­­reise, Nussknacker und Mause­könig, Messa da Requiem, Anna Karenina, Woy­zeck, Der Sandmann, Leonce und Lena, Das Mädchen mit den Schwefelhölzern, Dornröschen). In jüngster Zeit war er ausserdem Lichtdesigner für die Choreografen Edward Clug (u.a. StringsLe Sacre du printemps und Faust in Zürich; Petruschka am Moskauer Bolschoitheater), Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke und Douglas Lee. Mit Christoph Mar­tha­ler und Anna Viebrock arbeitete er beim Händel-Abend Sale, Rossinis Il viaggio a Reims und Glucks Orfeo ed Euridice in Zürich sowie bei Lulu an der Hamburgischen Staatsoper zu­sam­men. 2020 gestaltete er das Licht an der Oper Genf für Les Huguenots in der Regie von Jossi Wieler und Sergio Morabito. 2021 folgte Christian Spucks Orlando am Moskauer Bolschoitheater.

Impulse22, 31 Oct 2021 Boléro / Le Sacre du printemps29 Oct; 07, 11, 14, 28, 30 Nov; 03, 04 Dec 2021 Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022 Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 Monteverdi15, 19, 22, 23, 27, 29 Jan; 04, 06, 10, 12, 20, 26 Feb 2022 Il turco in Italia20, 24, 27 Feb; 04 Mar 2022 Dornröschen10, 18, 23, 24, 28 Apr; 06, 11, 12 Jun 2022 Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul 2022


Arturo Gama, Assistant choreographer

Arturo Gama

Arturo Gama studierte Schauspiel und Theaterwissenschaft an der Universität in Mexiko City, seiner Heimatstadt, und absolvierte gleich­zeitig eine Ausbildung in Ballett und Modernem Tanz am Instituto Nacional de Bellas Artes. Nach einem Gastengagement als Tänzer beim London City Ballet ging er als festes Ensemblemitglied an das Tanztheater der Komischen Oper Berlin, wo er ab 1996 als Solotänzer engagiert war. Seine Tänzerkarriere beendete er 2001 und wurde zunächst persönlicher Mitarbeiter von Harry Kupfer, u.a. bei dessen Inszenierung von Othmar Schoecks Penthesilea am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino. Danach folgte ein Festengagement als Regieassistent und Abendspielleiter an der Komischen Oper Berlin unter der Intendanz von Andreas Homoki. Hier arbeitete er mit Harry Kupfer, Willy Decker, David Alden, Calix­to Bieito, Peter Konwitschny und Hans Neuenfels. 2005 wurde er als Oberspielleiter in das Leitungsteam des Mecklenburgischen Staats­theaters berufen. In Schwerin inszenierte er u.a. Puccinis Tosca, Gianni Schicchi und Madama Butterfly, Gounods Roméo et Juliette, Offenbachs Die Grossherzogin von Gerolstein, Humperdincks Hänsel und Gretel, Donizettis Lucia di Lammermoor, Mozarts Così fan tutte und Die Zauberföte, Bartóks Herzog Blaubarts Burg, Wagners Der fliegende Holländer und Tannhäuser. Seit 2012 ist er freischaffender Regisseur und Choreograf. Als Gastregisseur hat er am Mariinsky Theater in St. Petersburg, Teatro Colón in Buenos Aires und Teatro Nacional de Bellas Artes in Mexiko City gearbeitet. Mit Andreas Homoki erarbeitete er als Choreograf bereits My Fair Lady an der Komischen Oper Berlin und zuletzt Das Land des Lächelns in Zürich.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Oct 2021 Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022


Ernst Raffelsberger, Chorus Master

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Mu­sikpädagogik und Kirchenmusik an der Hoch­schule für Musik und dar­stel­lende Kunst in Wien (Chor­leitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschlies­send Chor­dirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In die­ser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breis­gau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Pre­mieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertver­einigung Wiener Staats­opernchor verant­wort­lich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Oct 2021 Macbeth09, 18, 20, 23, 26, 29 Mar; 01 Apr 2022 Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dec 2021 Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022 Cavalleria Rusticana / Pagliacci18, 21, 23, 26, 30 Jan 2022 Il turco in Italia20, 24, 27 Feb; 04 Mar 2022 L'Italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mar; 05 Apr 2022 Arabella08, 13, 15, 20 May 2022 Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022


Luca Pisaroni, Enrico VIII

Luca Pisaroni

Luca Pisaroni, aufgewachsen in Busseto/Italien, studierte am Verdi-Konservatorium in Mailand. Seit seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen mit den Wiener Philharmonikern und Nicolaus Harnoncourt ist er auf zahlreichen grossen Opern- und Konzertbühnen sowie bei renommierten Festivals weltweit aufgetreten, darunter die Opernhäuser von Wien, San Francisco, Houston, New York, Madrid und Paris, die Festspiele in Salzburg, Glyndebourne und Aix-en-Provence sowie der Wiener Musikverein, das Concertgebouw Amsterdam und die Wigmore Hall in London. Sein Repertoire umfasst Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Leporello (Don Giovanni), Hercules (Alceste), Papageno (Die Zauberflöte), Castor (Castor et Pollux), Aeneas (Dido and Aeneas), Alidoro (La Cenerentola) und Douglas dʼAngus (La donna del lago). Die Spielzeit 2018/2019 begann mit Méphistophélès in einer Neuproduktion von Faust am Teatro Real Madrid in einer Inszenierung von La Fura dels Baus, gefolgt von seinem Rollendebüt der vier Bösewichte in Les Contes d’Hoffmann in Baden-Baden und von Mustafà in L’italiana in Algeri am Gran Teatre del Liceu Barcelona. An die Metropolitan Opera gastierte er erstmals in der Titelpartie von Don Giovanni und debütierte als Escamillo (Carmen) am Royal Opera House London. 2019/20 sang er u.a. Figaro (Le nozze di Figaro) und Guglielmo in New York, 2020/21 Leporello in Barcelona, Don Rodrigue in Dalbavies Le Soulier de Satin an der Opéra National de Paris und Il Re di Scozia (Ariodante) am Bolshoi Theater Moskau sowie zuletzt in der Spielzeit 2021/22 Les 4 Diables (Les Contes d’Hoffmann) an der Staatsoper Hamburg.

Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022


Diana Damrau, Anna Bolena

Diana Damrau

Die Sopranistin Diana Damrau ist seit vielen Jahren ständiger Gast auf den Bühnen der international führenden Opern- und Konzerthäusern sowie Festivals. Nach ihrem Studium an der Musikhochschule Würzburg und Festengagements in Würzburg, Mannheim und Frankfurt begann sie 2002 ihre freiberufliche Laufbahn. Ihr umfangreiches Repertoire liegt im Lyrischen und Koloraturfach und beinhaltet die Titelrollen in Lucia di Lammermoor (La Scala di Milano, Bayerische Staatsoper München, Metropolitan Opera New York, Royal Opera House London), Manon (Wiener Staatsoper, Metropolitan Opera) und La traviata (La Scala, Metropolitan Opera, Royal Opera House, Opéra National de Paris und Bayerische Staatsoper) sowie die Königin der Nacht (Metropolitan Opera, Salzburger Festspiele, Wiener Staatsoper, Royal Opera House). Zudem ist die Sopranistin immer wieder mit zeitgenössischem Repertoire auf der Opernbühne zu erleben. Speziell für sie komponiert wurden die Titelrolle in Iain Bells A Harlot’s Progress (Theater an der Wien 2013) und die beiden Rollen der Drunken Woman und Gym Instructress in Lorin Maazel’s 1984 (Royal Opera House 2005). 2007 wurde Diana Damrau zur Kammersängerin der Bayerischen Staatsoper ernannt, ihre Solo-Alben schon mehrfach mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. Neben der Oper nehmen Liederabende einen grossen Raum im Schaffen der Sängerin ein, bei denen sie oft mit den Pianisten Helmut Deutsch oder Craig Rutenberg als künstlerische Partner auftritt. Jüngst sang sie u.a. Ophélie (Hamlet von Ambroise Thomas) in Barcelona und an der Deutschen Oper Berlin, Violetta (La traviata) an der Met in New York und an der Bayerischen Staatsoper sowie Juliette (Roméo et Juliette) an der Scala in Mailand. In Zürich war sie zuletzt 2020 als Maria Stuarda und in einem Liederabend zu erleben.

Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022


Karine Deshayes, Giovanna di Seymour

Karine Deshayes

Karine Deshayes wurde nach ihrer musikalischen Ausbildung bei Mireille Alcantara und Régine Crespin Mitglied der Opéra National de Lyon, wo sie u.a. als Rosina in Il barbiere di Siviglia und als Cherubino in Le Nozze di Figaro zu hören war. Regelmässig gastiert sie an der Opéra national de Paris und sang dort bisher u.a. die Titelpartie in Monteverdis L’incoronazione di Poppea, Sesto (Giulio Cesare), Romeo (I Capuleti e I Montecchi) Cherubino, Dorabella (Così fan tutte), Donna Elvira (Don Giovanni), Angelina (La Cenerentola) und Elena (La donna del Lago). Ausserdem gab sie an dem Haus ihre Rollendebüts als Carmen und als Charlotte in Werther. Sie gastierte des Weiteren an der San Francisco Opera als Angelina, an der New Yorker Met als Siebel in Faust, als Isolier in Le Comte Ory, als Nicklausse in Les Contes d’Hoffmann und als Stephano in Roméo et Juliette, bei den Salzburger Festspielen als erste Dame in Die Zauberflöte, am Teatro Real de Madrid als Adalgisa (Norma), in Marseille als Romeo, in Brüssel als Marie de l’Incarnation (Dialogue des Carmélites) und beim Festival de Radio France als Elvira (I Puritani). In der Spielzeit 2019/20 sang sie Adalgisa am Théâtre du Capitole in Toulouse, Angelina in Liège, Marguerite in einer konzertanten Aufführung von La Damnation de Faust in der Cité de la Musique in Paris, gab einem Liederabend an der Opéra National de Bordeaux und sang in einem Konzert beim Rossini Opera Festival in Pesaro. Karine Deshayes wurde 2016 bei den Victoires de la Musique Awards als Lyric Artist of the Year ausgezeichnet.

Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022


Stanislav Vorobyov, Lord Rochefort

Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Colline und Benoît (La bohème), Spinelloccio (Gianni Schicchi), Galitsky (Prinz Igor) sowie Gremin und Zaretsky (Jewgeni Onegin). 2014 gewann er den ersten Preis bei der «Theatre Assemblies International Festival Competition» in Moskau sowie den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb «Open Europe – Open Planet» und 2015 den dritten Preis beim 7. Internationalen Wettbewerb für Operngesang Sankt Petersburg. Von 2016-2018 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war in der Zeit als Gualtiero Valton (I puritani), Araldo (Otello), Faust (Der feurige Engel) sowie in Lohengrin, Jewgeni Onegin und Madama Butterfly zu hören. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört er zum Ensemble des Zürcher Opernhauses, wo er als Colline (La bohème), als kaiserlicher Kommissar (Madama Butterfly), als Notar (Der Rosenkavalier), als Reinmar von Zweter (Tannhäuser), als Oberpriester (Nabucco) und als Alidoro (La Cenerentola) zu erleben war. Im Sommer 2018 gastierte er bei den Bregenzer Festspielen als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), im Herbst 2018 als Nourabad (Les Pêcheurs de perles) an der Oper Vlaandern und im Februar 2020 sang er den L’ombra di Nino in einer konzertanten Aufführung von Semiramide im Concertgebouw in Amsterdam.

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Oct 2021 Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Oct 2021 Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022 Il pirata01, 06, 10 Jun 2022


Alexey Neklyudov, Lord Riccardo Percy

Alexey Neklyudov

Alexey Neklyudov, Tenor, studierte am Galina Wischnewskaja Opera Centre in seiner Heimatstadt Moskau sowie am Moskauer Gnessin-Institut. Bereits als Student gewann er mehrere Gesangswettbewerbe. 2012 erhielt er ein Stipendium der Russischen Nationalphilharmonie und 2015 nahm er an der Akademie des Festivals in Aix-en-Provence teil. 2010 debütierte er mit der Russischen Nationalphilharmonie unter der Leitung von Vladimir Spivakov, der ihn 2013 und 2014 zum Internationalen Musikfestival nach Colmar einlud. 2013 wurde er Ensemblemitglied der Neuen Oper Moskau (Novaya Opera), wo er u. a. Lensky in Jewgeni Onegin, Tebaldo in I Capuleti e i Montecchi, Zar Barendej in Rimsky-Korsakows Schneeflöckchen, Alfredo in La traviata und Narraboth in Salome sang. 2014 feierte er sein Debüt am Bolschoi-Theater in Moskau als Ferrando in Così fan tutte. Am Badischen Staatstheater Karlsruhe gab er 2017 als Nemorino in L’elisir d’amore sein Debüt. Am selben Haus folgten Rollendebüts als Tamino (Die Zauberflöte), Oronte (Alcina) und Percy (Anna Bolena). Zu seinen Verpflichtungen in der Saison 2018/19 zählten sein Debüt an der Deutschen Oper am Rhein als Alfredo, Lensky und eine Neuproduktion von Il viaggio a Reims am Bolshoi Theater Moskau sowie Nemorino am Theater St.Gallen. Diese Partie sang er im Sommer 2019 auch im Rahmen der Bregenzer Festspiele. In der Spielzeit 2019/20 war er als Ferrando (Così fan tutte) am Opernhaus Zürich, als Alfredo Germont an der Komischen Oper Berlin und als Kaufmann aus Indien in Rimsky-Korsakovs Sadko am Boshoi Theater Moskau zu hören. In der Saison 2020/21 sang er am Bolshoi in Moskau Lensky, erneut einen Kaufmann aus Indien in Sadko sowie Ferrando beim Glyndebourne Festival.

Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022


Nadezhda Karyazina, Smeton

Nadezhda Karyazina

Nadezhda Karyazina studierte an der Russischen Akademie für Theaterkunst in Moskau. Sie hat diverse Preise gewonnen, u. a. beim Operalia-Wettbewerb, beim Internationalen Wettbewerb der Savonlinna-Opernfestspiele sowie den Österreichischen Musiktheaterpreis als beste Nachwuchskünstlerin. Ab 2010 absolvierte sie zahlreiche Meisterklassen als Mitglied des Programms Junger Künstler am Bolschoi-Theater und nahm am Jette Parker Young Artists Programme am Royal Opera House Covent Garden in London teil, wo sie als Maddalena (Rigoletto) debütierte. Von 2015 bis 2020 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hamburg und war dort u. a. in Partien wie Suzuki (Madama Butterfly), Cherubino (Le nozze di Figaro), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Hänsel (Hänsel und Gretel), Dritte Dame (Die Zauberflöte), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Emilia (Otello), Maddalena (Rigoletto), Olga (Eugen Onegin), Fenena (Nabucco), Mrs. Quickly (Falstaff) sowie in der Titelpartie von Carmen zu erleben. In der Spielzeit 2019/20 sang sie Flosshilde (Götterdämmerung) beim Edinburgh International Festival und La Marchesa Melibea (Il viaggio a Reims) am Bolschoi-Theater. Im September 2020 war sie als Carmen in dem Opernprojekt 7 Deaths of Maria Callas von Marina Abramović an der Bayerischen Staatsoper zu hören und im Sommer 2021 als Federica in Luisa Miller beim Glyndebourne Festival.

Rigoletto10, 13, 18, 22, 27 Apr 2022 Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022 L'Italiana in Algeri25, 31 Mar; 05 Apr 2022


Nathan Haller, Sir Hervey

Nathan Haller

Nathan Haller stammt aus Kanada und studierte Gesang an der Juilliard School in New York. 2013 war er Teilnehmer bei der Internationalen Meistersinger Akademie, wo er als Solist in Bachs h-Moll Messe sang. Er war von 2015 bis 2017 Mitglied des Opernstudios OperAvenir am Theater Basel, wo er u.a. als Tamino (Zauberflöte), als Romeo in Blachers Romeo und Julia, in der Uraufführung Melancholia von Sebastian Nübling und Ives Thuwis, als Enoch Snow (Carousel) und als Oronte in Alcina zu erleben war. Im Sommer 2016 sang er Belmonte (Entführung aus dem Serail) am Akko Opera Festival in Israel. Auf der Konzertbühne war er u.a. am New York Festival of Song in der Carnegie Hall, mit dem russischen Kammerorchester St. Petersburg, in La Resurrezione unter William Christie und mit Masaaki Suzuki in Boston, New York, Leipzig und London zu hören. 2017/18 gastierte er an der Neuen Oper Wien als Francois in Leonard Bernsteins A Quiet Place, 2018/19 sang er Graf Albert (Die tote Stadt) mit der Nederlandse Reisopera und gastierte in Die Gezeichneten sowie als Albazar in Il turco in Italia am Opernhaus Zürich, wo er 2020/21 auch in der Hauptrolle von Mitterers Tapferem Schneiderlein zu sehen war. Ab der Spielzeit 2021/22 gehört Nathan Haller zum Ensemble des Opernhauses Zürich und ist in dieser Saison als Telemachos in der Uraufführung Die Odyssee, als Sir Hervey (Anna Bolena), Graf Elemer (Arabella) und Bardolfo (Falstaff) zu hören. Ausserdem singt er in dieser Spielzeit den Lysander (A Midsummer Night's Dream) an der Oper Malmö.

Die Odyssee21 Nov; 04, 07, 11, 26 Dec 2021; 16 Jan 2022 Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022 Arabella08, 13, 15, 20 May 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022